Was man so Planung nennt...

137 Antworten · 13,3k Aufrufe · gestartet 13. Jan. 2018 von Jens56
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Themenstarter67 Beiträge · seit 201830. Jan. 2018 ·
@ Bele
Das mit der Euphorie der Reiseveranstalter ist eher geraten. Die haben sich noch nicht gemeldet, aber das wäre dann auch wirklich schnell gewesen.
Ich bin voll auf deiner Linie!
Nein, ich denke nicht, dass mich der Etosha wegflashen wird. Und es ist gut, dass du und Karin mir das noch einmal bestätigt haben.
Und so, wie du über die Bedeutung des Gewässersystems im Caprivi schreibt, kann ich das direkt spüren.
Das klingt voll nach meinem Geschmack, weil dort so etwas wie ein Gesamtzusammenhang zu spüren ist.
Das muss ich unbedingt mehr berücksichtigen, schon weil ich im Hintergrund seit Jahren an meiner Serie
"Living on the edge of water" arbeite. Leise, still und heimlich 😉
Zitat:
(und langweilt meine afrikafernen Freunde, wenn ich ins Schwärmen und Erzählen gerate 😄 )

Jo, das kann ich bestens nachvollziehen.
Da steht man da, gerät ins Schwärmen, ist geradezu entzückt und von der Tragweite der Sache völlig überzeugt
und...
starrt in diese völlig verständnislosen Gesichter. Diese Gesichter, in denen geschrieben steht:
"Was verdammt, geht mich das an."
Jo, das kenne ich nur zu gut 🙂
16,9k Beiträge · seit 201230. Jan. 2018 ·
Jens56 schrieb:@ Logi
Das Reisebüro muss auch noch Geld verdienen, deshalb nächtigen wir in der Lodge der Kalahari Game Lodge.
Trotzdem ist es beruhigend zu wissen. Stirnlampen habe ich IMMER dabei 😉
Nochmal zu Kalahari Game Lodge:

die Bungalows sind ebenfalls für Selbstversorger ausgerichtet!

Im Bungalow befindet sich eine kleine Kitchenette mit Kühlschrank und gutem Gefrierfach!





Jeweils 2 Bungaloweinheiten teilen sich eine Outdoor-Küche mit Braai:



Achtung: reichlich Wasservorrat mitbringen!
Das Lodge-Wasser aus dem Wasserhahn wird gepumpt und ist extrem salzhaltig. Zum Duschen und eventuell noch Zähneputzen langt es, jedoch keinesfalls zum Kaffee kochen usw.
Späßle: Bei Spaghetti könnte man sich das Salz sparen... 😉

LG
Logi
276 Beiträge · seit 201331. Jan. 2018 ·
Hallo Logi 🙂
Kannst du uns bitte sagen, wie du zu dieser aussage kommst? " D 707: von Koiimasis rate ich dringend ab! "

Ich denke, bei so einer geschäftsschädigenden Aussage sollte man schon konkreter werden. Wir waren im Mai 2017 dort und es war das Highlight unserer Reise: Traumhafte Landschaft, freundliche Gastgeber und alle Freiheit, die Farm auf eigene Faust zu erkunden. Wir waren in der Selbstversorger Hütte "Schwalbennest", haben uns aber auch die Campsites angeschaut. Superschön, sehr sauber, sehr schöne individuelle Ablutions.
Als ich deinen Eintrag gestern las, hat mich das doch neugierig gemacht. Wäre schön, wenn du da spezifischer sein könntest. Vielen Dank!
chrisanna
16,9k Beiträge · seit 201231. Jan. 2018 ·
chrisanna8 schrieb:Hallo Logi 🙂
Kannst du uns bitte sagen, wie du zu dieser aussage kommst? " D 707: von Koiimasis rate ich dringend ab! "

Ich denke, bei so einer geschäftsschädigenden Aussage sollte man schon konkreter werden. Wir waren im Mai 2017 dort und es war das Highlight unserer Reise: Traumhafte Landschaft, freundliche Gastgeber und alle Freiheit, die Farm auf eigene Faust zu erkunden. Wir waren in der Selbstversorger Hütte "Schwalbennest", haben uns aber auch die Campsites angeschaut. Superschön, sehr sauber, sehr schöne individuelle Ablutions.
Als ich deinen Eintrag gestern las, hat mich das doch neugierig gemacht. Wäre schön, wenn du da spezifischer sein könntest. Vielen Dank!
chrisanna
Es mag ja sein, dass es Leute gibt, die den desolaten Zustand des Chalets "Schwalbennest" als romantisch empfinden - wir gehören leider nicht dazu...

Ein Chalet in dem es schon beim öffnen der Tür sehr erkennbar nach Gas riecht, geht überhaupt nicht. Und dieser Zustand scheint den Farmern ja nicht verborgen geblieben zu sein, denn sonst hätten es dort nicht entsprechende Warnschilder gebraucht.

Der etwa 60 Jahre alte Gas-Kühlschrank (Marke Elektrolux) leckte erheblich und wurde von uns erst in Betrieb genommen, nachdem wir ordentlich gelüftet hatten. Überhaupt dieses historische Kühlschrank-Schätzchen: die Dichtung defekt, das wurde aber mittels eines kleinen (selbst angebrachten) Riegels behoben. So konnte die Tür zumindest verschlossen werden.

Die Gaszufuhr wurde mittels 2 raffiniert angebrachter Streichhölzer in Gang gehalten. Dazu lag mein Mann eine geschlagene 1/2 Stunde in Schweiße seines Angesichts vor dem "Kühlschrank", um das Ding in Gang zu bekommen.

Und wenn ich schon Reservierungen habe und so ein altes Monstrum da steht, dann sehe ich als Vermieter zu, dass das Ding auch läuft und entsprechend vorgekühlt ist, damit die Gäste ihre Lebensmittel bei über 40 Grad sofort verstauen können und nicht noch Stunden warten müssen, damit sich überhaupt ein Effekt zeigt.

Durch das Gasleck war natürlich auch die Gasflasche neben dem Chalet entsprechend geleert und der Kühlschrank gab dann in der Nacht, mangels Gas, den endgültig den Geist auf. Schön für unsere Lebensmittel!

Ohne Gas gab´s natürlich auch keinen Kaffee, keine Eier, kein nix am Morgen, denn der 2-PlattenHerd wird ja ebenfalls mit Gas betrieben.

Der Zustand der Dusche im separaten Badehaus nebenan dürfte wohl auch kaum erst seit gestern so sein. Erst dachte ich, den dort liegenden Waschlappen hätten andere Gäste schlicht vergessen, bis wir feststellten, dass dieser dazu dient um die kalt/warm Armaturen der Dusche zu bewegen. Die waren nämlich so festgezogen (gerostet ?), dass da ohne Hilfsmittel nichts mehr zu machen war. Den Gasboiler im Badehaus haben wir wegen der zur Neige gehenden Gasflasche erst gar nicht angestellt.

Den Hebel der Klospülung nicht vergessen wieder hochzuziehen! Entsprechendes Schild beachten!

Kommen wir zum Esstisch: Die Tischplatte wurde mittels eines Papier-Stückchen in der Waagerechten gehalten, damit sie nicht runter fiel. Ein ausgeklügeltes System! Respekt! Nur daran essen konnte man leider nicht, denn dann kippte sie und alles was darauf stand rutschte herunter => draußen essen!

Zum Glück brauchten wir selber für Lesestoff nicht zu sorgen, denn es gab ja ausreichend Zettel bzw. laminierte Schilder, die den geneigten Gast überall auf die ganzen Gebote & Verbote, Regeln und sonstige Besonderheiten, die es zu beachten gibt, hinweisen.

Das in den Felsen gelegene Tauchbecken stellte sich so dar:



Nämlich als auch nicht einsatzbereit und ebenfalls nicht funktionstüchtig.

Die sehr spezielle Art der Farmerin mit ihren sehr festen "Sprechstunden" könnte man extrem wohlwollend als charmant beschreiben - ich würde da auch andere Worte für finden. Was sich im übrigen mit den Aussagen der diversen Buchungsagenten und Touroperator deckt. Da kennt man das schon und bucht auch nicht gerne. Der allgemeine Tenor zur Farm bei Tripadivor ist ähnlich. Und es wundert mich nicht im Geringsten, dass es da mit den Nachbarn rundrum Schwierigkeiten gibt.

LG
Logi
zuletzt bearbeitet 31. Jan. 2018
276 Beiträge · seit 201331. Jan. 2018 ·
Hi Logi! 🙂 ,
wow, das ist eine ausführliche Antwort! Vielen Dank!
Es tut mir leid, dass es für euch so eine blöde Erfahrung war! Wir waren so geflashed von dieser tollen Gegend und der Einsamkeit dieser Hütte, dass uns diese Dinge nicht aufgefallen sind. Ich erinnere mich nur, dass Anke für uns den Kühlschrank angemacht hat und wir nur draussen gegessen haben. Gasgeruch war bei uns nicht und wir hatten auch sonst keine Probleme mit dem Gas, der Dusche oder sonst was. Das ist ja leider bei euch ganz anders gelaufen. Ich kenne hier sehr viele Unterkünfte, aber halte mich mit Empfehlungen sehr zurück, weil ich gemerkt habe, wie subjektiv so ein Erlebnis ist. Ich finde es aber immer sehr interessant zu lesen, wie Andere diese Unterkünfte erleben. Es hängt soviel von der aktuellen Stimmung, den Erwartungen und den Begegnungen mit den Gastgebern ab.
Also nochmals - Danke!
chrisanna
Themenstarter67 Beiträge · seit 201831. Jan. 2018 ·
@ Logi
Erst einmal vielen Dank für deine Fotos von der Kalahari Game Lodge.
(wie bindest du die eigentlich ein? Hat ja bei mir nicht funktioniert, man sieht nur den Link.)
Das ist also die Lodge. Soso. Sieht ja ganz gemütlich aus...
Selbstversorger und Wasser mitbringen. 2 Bungaloweinheiten teilen sich eine Outdoor-Küche mit Braai.
Jo, weiss gar nicht recht, was ich dazu schreiben soll.
Ich muss auch erst einmal meine Schnappatmung überwinden.
Für den Preis bin ich definitiv andere Standards gewöhnt.
Ok, es ist sicher nicht einfach für die Leute, denn Wasser ist definitv Mangelware und die Lebensmittel wachsen dort auch nicht in Hülle und Fülle im Garten. Viele Bäume sind in Namibia ja auch nicht.
Ich fürchte, dass ich mich in Namibia schwer umstellen muss, wenn ich eine Lodge betrete.
Da hängt die Messlatte definitiv tiefer. Das ist gut zu wissen, denn es wäre ja peinlich, wenn die mich vor Ort wegen meiner Atemnot retten müssten 😉
Gut, dass ich jetzt vorbereitet bin.
Enttäuschungen sind nicht erfüllte Erwartungen 😉
Ich bin ja zum Glück nicht übermässig verwöhnt.

Zur Koiimasis
Das liest sich wirklich übel.
Das wirklich Ärgerliche daran ist wohl hauptsächlich das Gefühl, dass es den Betreibern gleichgültig ist.
So etwas nervt mich immer am meisten. Kann ja mal was kaputt sein. Muss ja auch nicht immer alles wie neu aussehen.
Aber wenn ich das Gefühl habe, als Melkkuh betrachtet zu werden, dann...
nimmt mich meine Freundin zur Seite, lächelt mich nett an, spricht mit sanfter Stimme zu mir, und bietet mir einen hübschen Platz an. Idealer Weise mit einem Whisky in der Hand. Und dann regelt sie die Dinge auf ihre Art 😉
Dann wird alles etwas ruhiger, während gaanz langsam meine Gedanken an das nächste Kettensägenmassaker verblassen.
Aber diese Dinge ändern sich tatsächlich nur, wenn es sich herumspricht und die Kundschaft ausbleibt.
Ich kenne das von "überfrüher" aus Thailand und Indonesien.
Ich musste nur das Wort "Lonely Planet" fallen lassen, dann sind die sofort in Schwung gekommen.
Die hatten einen irren Respekt vor schlechten Kritiken.

Bin sehr gespannt, was mich in Namibia so erwartet.
Aber die haben dort ja keine Kettensägen im Baumarkt 😉
zuletzt bearbeitet 31. Jan. 2018
1'137 Beiträge · seit 201131. Jan. 2018 ·
Hallo Jens,

da habe ich ganz klar falsch kombiniert, ich dachte du bist nur 2 Tage in der Etosha.
Ja, 5-6 Tage reichen dann natürlich schon. Wie schon von anderer Seite empfohlen, würde auch
ich dann bisschen mehr in die Caprivi/Sambesiregion investieren.
lg
Uwe
http://www.smilies.4-user.de http://www.smilies.4-user.de
2'497 Beiträge · seit 201131. Jan. 2018 ·
Hallo Jens,

Deine Schnappatmung bezüglich der Kalahari Game Lodge verstehe ich jetzt nicht so ganz. Wir wollen campen und da gibt es Private Ablutions, die auf der Homepage und auf Logi´s Bildern gut aussehen und pro Campsite eine Braaistelle. Ist doch ok.

Die Bungalows sind zusätzlich für Selfcatering ausgestattet, falls man nicht in der Lodge essen will, sondern selber braaien oder kochen möchte, also haben die hier ein Plus an Ausstattung im Vergleich zu "Essen im Restaurant oder Kekse".

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 31. Jan. 2018
Themenstarter67 Beiträge · seit 201831. Jan. 2018 ·
@ Uwe
Das werde ich auch so machen 😉

@ Karin
Vielleicht habe ich da etwas falsch verstanden. Ich beziehe mich auf die Lodge.
Mal kurz auf der Homepage geschaut, sind wir bei geschmeidigen 300,-€ pro Nacht.
Für "Wasser mitbringen und auch Selbstversorgung", ist das ein stolzer Preis.
So als Vergleichsmöglichkeit:
- die Suite im Swissotel in Bremen
- residieren im Upstalsboom
- eine Suite auf Spitzbergen
Das ist schon eine andere Hausnummer in Sachen Standard 😉
Wie gesagt, zum Vergleich. Soll kein Vorwurf sein. Is halt so, in der Ecke der Welt.
Und im Vergleich zu Bootswana scheint mir das noch ein echtes Schnäppchen zu sein, da weht noch mal ein ganz anderer Wind 🙂
16,9k Beiträge · seit 201231. Jan. 2018 ·
chamäleon2011 schrieb:
Die Bungalows sind zusätzlich für Selfcatering ausgestattet, falls man nicht in der Lodge essen will, sondern selber braaien oder kochen möchte, also haben die hier ein Plus an Ausstattung im Vergleich zu "Essen im Restaurant oder Kekse".
Ganz genau so ist es!

Dass die Möglichkeit zum Braai gegeben ist, wussten wir vorher auch gar nicht. Deshalb waren wir über die recht gute Ausstattung überrascht. Ebenso positiv überrascht waren wir, dass die Zimmer zwischenzeitlich mit Klimaanlagen nachgerüstet wurden.

LG
Logi
33,1k Beiträge · seit 200631. Jan. 2018 ·
Hi Jens,
Ich beziehe mich auf die Lodge.
Mal kurz auf der Homepage geschaut, sind wir bei geschmeidigen 300,-€ pro Nacht.
Für "Wasser mitbringen und auch Selbstversorgung", ist das ein stolzer Preis.
aber wo hast Du die Preise her. Kalahari Game Lodge ruft inkl. Frühstück und Abendessen genau N$ 1445 pro Person/Nacht auf. Das sind umgerechnet etwa 90-95 Euro pppn DBB.
(und ich habe nie Trinkwasser dorthin mitgenommen; wenn Du Wasser für z.B. Kaffee brauchst, dann fragst Du nach gefiltertem für lau - ähnlich wie z.B. auf der !Xaus Lodge, wo das Wasser deutlich "schwerer" ist).

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter67 Beiträge · seit 201801. Feb. 2018 ·
Hi Christian

1) falsche Spalte, war bei Singel Supplement, also 1780.
2) das mit dem Wasser habe ich wohl falsch verstanden

N$1 445,00x2 = 2890, das teile ich dann durch 10. Ok, ist vielleicht ein wenig zu grob gerechnet 😉
Sind, glaube ich, 12,5. Dann komme ich auf 231,20 CHF. Bei Lodge und Dinner.
Dafür bekomme ich woanders....
nur ein Scherz 😉
Ich wollte eigentlich eher darauf hinweisen, vor allem mir, dass die Erwartungshaltung nicht zu hoch sein sollte.
Was prinzipiell ja nicht schlecht ist 😉
zuletzt bearbeitet 01. Feb. 2018
33,1k Beiträge · seit 200601. Feb. 2018 ·
Hi Jens,
Ich wollte eigentlich eher darauf hinweisen, vor allem mir, dass die Erwartungshaltung nicht zu hoch sein sollte.
aber Du warst doch noch gar nicht vor Ort und konntest vielleicht enttäuscht werden. Die Kalahari Game Lodge ist eine sehr sehr schöne Unterkunft in super Umgebung. Und knapp N$ 1500 pppn DBB ist für eine Lodge eher günstig.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2'497 Beiträge · seit 201101. Feb. 2018 ·
Lieber Jens,

"Dafür bekomme ich woanders..."

wenn ich in der Schweiz Skifahren möchte und ein schönes Hotel in Toplage mit großen Zimmern und mit Abendessen für 230 Fränkli für zwei Personen haben möchte, (ohne extra Braaigelegenheit und einer Küche für zwei Zimmer), dann passiert bei einer Anfrage meinerseits bitte was??? Ich fürchte...Gelächter und zwar hämisches.

Amüsierte Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
348 Beiträge · seit 201101. Feb. 2018 ·
hallo Karin
Was natürlich auch amüsant ist, dass der Mindestlohn für Ungelernte im Gastgewerbe in der Schweiz 3417 Sfr. beträgt, das sind heute 43 543 Nam$ und das nicht in 3 Jahren, sondern pro Monat.
Im übrigen für Gelernte nach 3 jähriger Lehre 4120 Sfr. das entspricht 52 502 Nam$.
Das Kilo Rindsfilet kostet bei uns 80 Sfr. in Namibia ein Zehntel.
Wenn ich da mal so hochrechne??!!

grinsende Grüsse
Gruss Turi
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.
2'497 Beiträge · seit 201101. Feb. 2018 ·
Boa, da sollte unser Sohn, der Hotelfachmann ist, doch geschwind in die Schweiz ziehen, in Deutschland sind wir da meilenweit von entfernt. 😉

Im Ernst, es ging mir nur um das "dafür bekomme ich woanders" und dafür bekomme ich halt in der Schweiz nix Anständiges. 😕 In Deutschland und Österreich in frequentierten Feriengebieten zur Saison wird´s auch schon schwierig. Ich find´s halt komisch, in Namibia in wirklich guten Unterkünften, die alles außer Fleisch weit heranschaffen müssen, Dumpingpreise zu erwarten. Abgelegene schöne Lodges in Südafrika fand ich nicht preiswerter, nur dort, wo eine Unterkunft neben der anderen war, gab´s günstige Preise, genau wie in Namibia.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 01. Feb. 2018
348 Beiträge · seit 201101. Feb. 2018 ·
hallo Karin
Ich hab nur mal einen kleinen Preis, bzw. Lohnvergleich gemacht.
Das mit den Transportwegen etc, zieht zum Teil eben auch nicht.
Wenn man die Situation in den Bergen, die letzten paar Wochen beobachtet hat, da mussten die Lebensmittel mit dem Heli eingeflogen werden.
Denke in Namibia sind, mit wenigen Ausnahmen, die Preise noch nicht überrissen, wenn ich so an Botswana, Kenia etc. denke.
Die Tendenz geht aber in die gleiche Richtung.
Solange ein Gast bereit ist 300, 500 oder gar Tausend und mehr US Dollar zu bezahlen, so lange wird es auch verlangt.
Das nennt sich freie Marktwirtschaft, die Nachfrage regelt den Preis.
Das Klientel wird sich in den nächsten Jahren immer mehr ändern.
Touristen aus dem europäischen Raum werden mittelfristig weniger werden, da Kapitalisten aus China, den USA, Indien , Russland etc. die überrissenen Preise bezahlen werden und das Gro der Europäer sich das schlicht und einfach nicht mehr leisten kann.
Ich bin schon heute schon nicht bereit für eine Zeltunterkunft, mag sie auch noch so luxeriös sein, 500 oder mehr Sfr. zu zahlen, da geht es schlussendlich nicht um den Preis sondern um das Preis/Leistungsverhältnis.
Das gleiche gilt für die Campsites.
Wir haben im Dezember im Khaudum 330$ pP und 100$ für's Auto bezahlt, hier ist für mich die Obergrenze erreicht was das Preis/Leistungsverhältnis anbelangt.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.
Themenstarter67 Beiträge · seit 201801. Feb. 2018 ·
Sorry, Leute,
da habe ich scheinbar einen Nerv getroffen.
Dabei sehe ich das gar nicht so eng.
Es geht eher so in die Richtung "davon Notiz nehmen".
Schliesslich kann ich mir das aussuchen. Wenn mir die Lodge zu teuer erscheint, nehme ich halt den Campground.
Das ist doch eine anständige Ausgangsbasis. Prinzipiell ist für alle gesorgt. Das scheint in Bootwana anders zu sein.
Eigentlich gehöre ich zur "Gattung Pflegeleicht". Und ich sehe immer die Menschen hinter der Dienstleistung.
Ausserdem bin ich gut erzogen. Jawohl.
🙂

Ps
verdammt, hat der "gut erzogene" da einen toten Fisch im Mund?
zuletzt bearbeitet 01. Feb. 2018
2'497 Beiträge · seit 201101. Feb. 2018 ·
DARAN habe ich auch ehrlich keinerlei Zweifel. 😉

Liebe Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 01. Feb. 2018
Themenstarter67 Beiträge · seit 201801. Feb. 2018 ·
@ der Christian 🙂
Logger bleiben.
Ich finde das echt nicht so schlimm, wie es scheint.
Das ist halt Namibia und in dieser Lodge ist es halt nicht so schön wie in der Suite von.....
*lachweg* sorry, ich will dich nur aufziehen 😉
Meine Pläne haben sich dahingehend nicht geändert, ich werde dort 2 Nächte bleiben.
Das stand wirklich niemals, auch nur im Geringsten, zur Debatte.
Jedenfalls nach heutigem Stand, ich bin ja ständig am Umstricken 😉