selbstverständlich verfolge ich auch Deine Version der Reise.
Der Bulldust war für mich immer der Grund, nicht schon ab Sesfontein im Hoanib zu fahren, sondern über den Ganamub in den Hoanib zu erreichen. Insofern die Frage: Lohnt sich der Hoanib zwischen Sesfontein und Einmündung Ganamub?
fotomatteThemenstarter2'522 Beiträge · seit 200927. Sept. 2017 ·
Hallo,
ich freue mich über eure Kommentare. 😎
@ Mabele : Klaro kann ich mich an die lustigen Zeiten erinnern, als Ruth etwas "anspruchsvoller" war, was die Fotos anbelangt. Schwanz abgeschnitten, Zweigle davor, zuviel drumrum... , und Uwe knapp vor der Verzweiflung. 🙄 😵 Ich hab nur den Zusammenhang nicht kapiert, kapische ? 😗
@ Fortuna77 : Danke für die Ergänzung, Nadja. Tatsächlich sprechen die Hufabdrücke eine eindeutige Sprache.
@ ANNICK : Es war alles piccobello sauber aufgeräumt, die Campsites waren neu gerichtet, mit brandneuen Ablutions. Leider sind die Sites ziemlich eng aufeinander angelegt, ist halt nicht viel Platz dort im Flussbett. Wir waren jedenfalls froh, dass wir nicht hier übernachtet haben, da waren wir in Khowarib auf jeden Fall besser aufgehoben.
@ Topobär : Hallo Thomas, was soll ich dir nun als absolutes Greenhorn ( Kaokoveld betreffend ) da raten? Ich kenne ja die Route durchs Ganamub Rivier nicht, habe also keine Vergleichsmöglichkeit. Aber: wir waren absolut angetan vom zunächst sehr breiten Hoanib-Tal, das dann immer enger wird, bis zur Engstelle Die Poort. Da müsstest du dann ja wieder auf den Hoanib treffen, richtig? Der Bulldust ist auch nur auf den ersten Kilometern so schlimm, nach meiner Erinnerung vielleicht so fünf Km?, dann wird es sandig, also mehr so solider Flusssand. Mir hat der Ritt jedenfalls gut gefallen.
hab gerade deinen Bericht mit den tollen Fotos entdeckt. Super. Wenn du so ein Vogelfan bist, warst du eigentlich schon in Uganda? Das ist ja das Birderparadies schlechthin.
LG Uli
Big 5 Africa Tours
Reiseberichte:
Namibia's Süden 2017, Uganda's Norden 2016 , Uganda Juli 2015 , Namibia Mai 2013 ,Namibia Mai 2012
fotomatteThemenstarter2'522 Beiträge · seit 200930. Sept. 2017 ·
Hallo Uli,
nein, in Uganda war ich bislang noch nicht, aber du bist nicht die Erste, die mir diesen Tipp gibt. Marina hat mir das auch schon ans Herz gelegt. Freut mich, dass dir die Bilder und der Bericht gefallen.
fotomatteThemenstarter2'522 Beiträge · seit 200930. Sept. 2017 ·
Das Obias Rivier aufwärts :
Nach dem Gate kommt bald eine Passage, wo es immer wieder stehendes Wasser gibt, und passend dazu grössere Schilf- und Tamariskendickichte, die praktisch die ganze Talbreite einnehmen. Die Fahrspur geht mitten durch den Schilfdschungel.
Mountain Wheatear, oder Bergschmätzer gibt es einige hier.
In einer besonders dichten Passage riecht es intensiv nach Elefanten, aber sehen können wir in dem dichten Schilfwald nichts. Dann führt die Spur rechtwinklig eine Sandböschung hoch.
Bald wird das Tal wieder offener, und auf der guten Sandspur lässt sich gut fahren.
Kleinere Furten reizen das Kind im Manne, Uwe hat sichtlich Spass.
Allmählich wird das Hoanib Rivier enger, die Szenerie wird schluchtartiger.
An den im Rivier stehenden grossen Kameldornbäumen Anabäumen ( Danke, lilytrotter ) haben sich grosse Häufen Treibgut angesammelt, man kann erahnen, wie hier zur Regenzeit das Wasser durch geschossen sein muss.
Immer wieder müssen wir für Fotostopps anhalten, aber nicht nur die Landschaft weiss zu gefallen, es gibt auch Leben hier, wie diese "Südwester Edelweiß".
Oder eine Gruppe Paviane, die im Treibgut nach Fressbarem graben.
Das Licht wird immer schöner, das bedeutet aber auch, dass wir mal wieder unserem Tagesplan deutlich hinterher sind.
Schliesslich verlassen wir das Tal des Hoanib, um im spitzen Winkel nun dem Obias aufwärts zu folgen. Direkt am Abdreh finden wir diesen schon deutlich gezeichneten Foxy Emperor, ein grosser Falter aus der Gattung der Erdbeerbaumfalter.
Nachdem wir im Hoanibtal schon zwei Felsenadler haben unfotografierbar hoch kreisen sehen, finden wir hier zwei Habichtsadler, leider bekomme ich sie nicht zusammen aufs Bild.
Es fällt mir schwer, mich hier loszureissen, aber Uwe gibt den Takt vor, wir haben noch eine Strecke vor uns bis zu unserem Übernachtungsspot.
Ach egal, ich kann hier nicht einfach so durchfahren, es zerreisst mich schier.
Das güldene Gras im Gegenlicht begeistert uns.
Dann kommen wir um eine Biegung, und unvermittelt steht eine Giraffe vor uns. Linkerhand äsen noch zwei weitere Bullen.
Auch diese stehen im Gegenlicht und bekommen so einen "Heiligenschein".
Und dann, endlich, die ersten Oryx dieser Tour. Ich habe sie schon richtig vermisst, diese für mich so typisch namibische Antilope. ( OK, auf dem Foto kaum auszumachen, aber sie sind drauf, wirklich 🙄 ).
Wir kommen über einen kleinen Sattel und sehen erstmals unser Tagesziel, den Signal Hill auf den Giribes Plains. Für Ruth und Uwe gibt es kein Halten mehr, sie preschen vor. Bele und ich müssen aber erstmal diese grosse, weite Fläche auf uns wirken lassen.
Als wir endlich eintrudeln, haben die Muckels schon den Aussichtsposten bestiegen.
Wir stellen schnell den Wagen ab und folgen auf den Hügel. Kurz vor dem Sonnenuntergang kommen wir oben an. Mal wieder gerade so geschafft. Der Blick geht zurück Richtung Obias Rivier, wo wir gerade hergekommen sind.
Der Blick nach Norden, da geht es morgen weiter.
Theatralisch versinkt die Sonne hinter den Bergen.
Derweil versucht Ruth eine Verbindung nach Hause zu bekommen.... 😗 😊
Die Sonne verabschiedet sich für heute, wir verlassen unseren Ausguck höchst zufrieden, das Programm war gut. Mit Einsetzen der Dämmerung beginnt ein Konzert der besonderen Art, wie ich es so noch nie vernommen habe. Die ganze Ebene ist erfüllt vom "Gesang" der Barking Geckos. Traumhaft schön.
Wir rangieren die Autos passend, ich stelle mein Zelt auf. Schnell wird das Feuer gestartet, was gar nicht so einfach ist, denn hier auf der Ebene bläst ein ordentlicher Wind.
Es gibt mal wieder Wildsteaks, ich meine mich an Eland an ( Achtung: speziell für KarstenB 🤪 ) Folienkartoffeln zu erinnern, mit ein paar passenden Kaltgetränken. Untermalt von den ohne Pause singenden Geckos. Dieser Spot zählt mit Sicherheit zu den Top Ten in meinem gesamten Camperleben, wo ich jemals geschlafen habe.
Etwas später flackert etwas Unruhe auf, denn es sind die Scheinwerferkegel zweier Autos zu sehen. Kommen die näher, kommen die am Ende hier her und stören unsere grossartige Isoliertheit? Irgendwann verschwinden die Kegel im Dunkel der Nacht, keine Störenfriede, kein Überfall, alles gut. 😎
hallo Matthias, bin etwas spät , Urlaub muss ja auch mal sein- aber so einen interessanten und kurzweiligen Reisebericht lass ich mir natürlich nicht entgehen. Musste schon das ein oder andere Mal schmunzeln - gerade was die Kommunikation mit Bele anbelangt. Fahre gerne weiter mit. Ein schönes Wochenende wünscht Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Champagner8'746 Beiträge · seit 201001. Okt. 2017 ·
Oh Mann Matthias, das ist sooooo schön, hier nochmal alles aufs Neue zu erleben, danke 😘 🙂 Ich freu' mich auch mächtig über Fotos, die ich nicht habe - an diese Szene kann ich mich zum Beispiel überhaupt nicht mehr erinnern, und dabei sieht das ja so toll aus!
Unsere Ruth 🙂 😘 ......ich könnte wetten, es ging mal wieder um Fußballergebnisse 😄
Mensch, Matthias, was für eine unglaublich stimmungsvolle, lebendige und eindrückliche Schilderung dieser Etappe aus Deiner Sicht.... Deine Begeisterung, Dein Staunen, Deine Emotionen (es zerreißt mich schier, ich kann nicht anders...) 🤪 😄 🤪 sprechen aus jeder Zeile! Ich hab echt Gänsehaut bekommen, als ich die Stelle mit den Barking Geckos las, so gut konnte ich mir alles vorstellen. Und dazu noch humorvolle Einlagen wie die von Ruth am roten Telefon 🤩 Tolle Sonntagmorgen-Lektüre! Unheimlich schön finde ich die Aufnahmen vom Südwester Edelweiß. Ich hab noch nie eins in Natura gesehen. Freu mich auf die Fortsetzung... 😉 Liebe Grüße, Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
fotomatteThemenstarter2'522 Beiträge · seit 200901. Okt. 2017 ·
Hallo,
@ Hanne : Ich freue mich, wenn dich der Bericht schmunzeln lässt, geht uns als Protagonisten ja auch so. 😎
@ Bele : Es geht mir genauso, ich freue mich über jedes deiner Kapitel und wundere mich immer wieder, was du so Alles fotografiert hast. Bzgl. Ruth könntest du recht haben, und dem Gesicht nach zu urteilen hat der BVB zumindest nicht verloren... 😗
@ tigris : Simone, ganz, ganz lieben Dank für deine anrührenden Worte. 😊 😘
Natur und weg114 Beiträge · seit 201701. Okt. 2017 ·
Hallo Matthias,
endlich komme ich auch einmal dazu, Deinen Reisebericht zu lesen. Deine lustige, interessante und informative Erzählweise gefällt mir ganz wunderbar und wie auch in Deinen anderen Berichten freue ich mich sehr darüber, dass hier Diverses aus der Flora und nicht nur große sondern auch kleine tierische Protagonisten erwähnt und gezeigt werden 😎 🙂 Eure Tour ist wirklich spannend und ich kann euch nur sagen "Respekt" vor euren Fahrkünsten 😁 Die Landschaft sieht traumhaft schön aus und ich könnte sofort meine Sachen schnappen und in den nächsten Flieger nach Namibia steigen. Da das leider nicht möglich ist, warte ich einfach darauf, dass ich Deinen Bericht weiterverfolgen kann 😉
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201301. Okt. 2017 ·
Guten Abend Matthias,
Edelweiß, güldenes Gras, Hoanib Rivier, Giribes Plains, Signal Hill ... deine wunderbaren Bilder und die Gefühle, die du übermittelst, rufen nach Beles Bericht erneut grandiose Erinnerungen hervor. Wer bei solchen Landschaften nicht andächtig werden kann, dem ist nicht zu helfen.
Auch wenn ihr beide in unterschiedlichem Stil berichtet, so wart ihr doch in Hinsicht auf das Genießen der Natur auf derselben Wellenlänge. Mit Spannung und Freude warte ich auf die Fortsetzung.
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Reisemaus1'006 Beiträge · seit 200801. Okt. 2017 ·
Hallöle Matthias,
Mir geht es genauso, wie schon beschrieben. Du beschreibst die Tour von der männlichen Sicht und ich freue mich über Fotos zum spannenden Weg, zu den Fahrzeugen und der Landschaft. Macht mir immer mehr Lust auf die Gegend! Bin ja gespannt, was den Muckels noch einfällt, ist ja echt schwer bei Eurer Vorlage. Freue mich auf die Fortsetzung! Liebe Grüße Doro
das Südwester Edelweiß hat mich völlig fasziniert. Das sieht so filigran aus. Und bei den Barking Geckos bekomme ich so Sehnsucht nach dem KTP. Dort ist das auch immer ein Klangkonzert, wobei man Gänsehaut bekommt!
Eulenmuckel2'097 Beiträge · seit 200604. Okt. 2017 ·
Lieber Matthias,
vielen Dank für deinen Reisebericht. Es ist so schön, unsere Reise aus einer anderen Sicht zu betrachten. Es freut mich sehr, dass es dir am Signal Hill ebenso gut gefallen hat wie uns. Danke für die vielen schönen Bilder, auf denen wir bzw. unser Auto zu sehen ist. Oft hat man von sich selbst ja nicht so viele Fotos. Dass unsere Stimmung hervorragend war, lässt sich beim Abendessen sehen. Wir haben es uns auch ziemlich gut gehen lassen. Das Gecko-Konzert war einmalig schön.
@Doro:
Bin ja gespannt, was den Muckels noch einfällt, ist ja echt schwer bei Eurer Vorlage.
Applegreen1'796 Beiträge · seit 201405. Okt. 2017 ·
Lieber Matthias,
für meinen Geschmack geht es hier etwas zähfließend voran 😗 Ich winke mal mit dem Zaunpföschdle 😛
Danke auch Dir für den gewohnt schönen Bericht 😘 Mir geht es übrigens ähnlich wie Berg-Eule - die Landschaften und die durchaus interessante Streckenführung erwecken große Sehnsucht 🙂
Ich hoffe doch, dass wir in Büsnau wieder ausgiebig Zeit zum Plaudern finden werden 😎
fotomatteThemenstarter2'522 Beiträge · seit 200905. Okt. 2017 ·
Hallo,
ich freue mich über die Resonanz. 😎
@ Natur und weg : Heike, ganz herzlichen Dank für deine Worte, und heute geht es auch weiter im Bericht, damit du was zum Lesen hast.
@ Berg-Eule : Wenn du bei der Aufzählung noch die Geckos dazu nimmst, hast du diesen Teil wunderbar skizziert. 😉 🙂 Danke.
@ Reisemaus : Liebe Doro, die Gegend kann ich dir ruhigen Gewissens ans Herz legen, ich weiss, daß es euch dort gefallen würde. Wegen der Vorlage: ich bin mir sicher, daß genug Luft bleibt, damit Uwe einen gewohnt muckeligen Bericht hinbekommt. 🤪
@ jaffles : Claudia, wieviele Geckos hört man denn so im KTP? Ich hatte dort schon mal welche gehört, aber immer nur ein paar. Beim Signal Hill waren es bestimmt mehr als dreissig gleichzeitig. Hammer!
@ Eulenmuckels : Uwe, auch dir ein Danke-schön fürs Feedback. Ich freue mich dann bei eurem Bericht auf ein paar Bilder von unserem Autole. 😎
@ Applegreen : Sabine, ich bemühe mich nach Kräften, die Bilder sind rausgesucht, es geht heute noch weiter, versprochen. Ich freu mich aufs Treffen in Büsnau.
fotomatteThemenstarter2'522 Beiträge · seit 200905. Okt. 2017 ·
Samstag, 05. August ; ein Morgen am Signal Hill :
Der heftige Wind hat sich über Nacht gelegt, gegen Morgen verstummen auch die Bellgeckos, und mit dem ersten Licht krabbeln wir aus unseren Zelten.
Wieder besteigen wir den Hügel, um auf die Sonne zu warten.
In der Ebene ziehen Gemsböcke über die Prairie und fressen sich am gelben Gras satt.
Dann ist es soweit, die Sonne leckt über die Berge im Osten, ein neuer, makelloser Tag kündigt sich an.
Im Gegenlicht erstrahlt das Gras wieder goldfarben. Ruth und mich hält es nun nicht mehr im Camp, wir ziehen in verschiedenen Richtungen los, um die Stimmung einzufangen, was ja sowieso nicht zufrieden stellend gelingen kann. Trotzdem, es muß sein.
In dieser Richtung liegt unser heutiges Etappenziel Puros.
Die Ebene ist durchsetzt mit Feenkreisen.
Die fruktifizierenden Gräser locken Schwärme von Vögeln an, hauptsächlich sind es Nonnenlerchen und wie hier Lerchenammern. Um an die Samen zu gelangen, fliegen die Leichtgewichte die Ähren an, bis diese sich unter dem Gewicht der Vögel zu Boden neigen. Nun hält die Ammer mit einem Beinchen den Grashalm fest, derweil sie flink die Samen abpickt. Dann nimmt sie sich den nächsten Halm vor.
Lark-like Bunting, oder Lerchenammer.
Nachdem ich im weiten Bogen den Signal Hill umrundet habe, wird es Zeit, ans Frühstück zu denken.
An den sonnenexponierten Felsen kleben Day Geckos und wärmen sich nach der kühlen Nacht.
Springböcke sind hier nur Einzelne zu sehen, während die Gemsböcke in Herden von dreissig, vierzig Tieren unterwegs waren.
In der Morgensonne geniessen wir ein ausgedehntes Frühstück, und da die heutige Etappe überschaubar ist, pflegen wir die Sichtungslisten nach und machen ein paar Notizen. Man könnte auch sagen, wir finden einige Vorwände, um den nahenden Abschied von diesem Fleckchen Erde hinauszuschieben.