Namibia ganz nah - 4 Wochen unterwegs im Camper

Reisebericht 162 Antworten · 39,7k Aufrufe · gestartet 07. Juli 2017 von Natur und weg
Themenstarter114 Beiträge · seit 201707. Juli 2017 · #1
Liebe Fomis,

lange haben wir von euren Erfahrungen hier im Forum profitiert. Dafür erst einmal ein ganz herzliches Dankeschön 🙂

Auch wenn wir im Großen und Ganzen von der Route her die "Anfängertour" gewählt haben, hoffen wir, euch mit unseren Erlebnissen und Fotos etwas Freude und Fernweh bereiten zu können und vielleicht hilft die ein oder andere Erfahrung auch manchem noch nicht so erfahrenen Leser hier im Forum weiter 😉

Aber nun erst einmal zu uns:
Wir - das sind mein Lebensgefährte Tom und ich. Wenn wir nicht im Büro sitzen, gehen wir unserer Leidenschaft - der Naturfotografie - nach und sind dementsprechend oft draußen unterwegs. Ich war insgesamt 7x in Afrika, davon 6x in Namibia oder Südafrika. Für Tom war unsere Namibiareise im Mai/Juni 2017 das allererste Mal und wie gehofft und erwartet, hat ihn der Afrikavirus sofort infiziert 🤩 Auch für mich hatte unsere Reise ein paar neue Erfahrungen parat, denn bisher war ich immer nur in Unterkünften untergebracht und hatte in der Regel maximal zwei Wochen Zeit. Zudem war ich immer nur im afrikanischen Sommer und in Namibia lediglich im Norden unterwegs. Dies sollte sich dieses Mal ändern.

Unterwegs waren wir in einem Bushcamper Ford Ranger 2.2 Automatik, Double Cab, gemietet bei Avis Safari Rentals und wir waren hochzufrieden mit unserem Auto. Es hat uns 4 Wochen und 5.000 Kilometer ohne ein Problem und ohne eine Panne durch Namibia begleitet und auch unsere Erfahrungen mit Avis Safari Rentals waren ausschließlich positiv.

Unsere Route sah wie folgt aus:

16.05. Daan Viljoen Campsite
18.05. Bagatelle Kalahari Ranch
20.05. Mesosaurus Fossil Camp
23.05. Canon Roadhouse Campsite
25.05. Desert Horse Inn – Klein Aus Vista
27.05. Sesriem Campsite
28.05. Büllsport (wegen Sandsturm in Sesriem)
29.05. Sesriem Campsite
31.05. Blutkoppe Campsite
01.06. Spitzkoppe
03.06. Madisa Campsite
04.06. Etosha – Olifantsrus
06.06. Etosha – Halali
08.06. Onguma Leadwood Campsite
10.06. Waterberg Plateau Campsite
13.06. Ondekaremba Campsite

Wir haben alles selbst geplant und gebucht (mit eurer Hilfe ;-)), was zwar etwas Zeit erforderte, aber auch superviel Spaß gemacht hat 😎

LG
Heike

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zuletzt bearbeitet 07. Juli 2017
766 Beiträge · seit 200707. Juli 2017 · #2
Giraffe ist freudig und sehr gespannt mit an board 😗
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia: 1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia, 1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg lange Pause Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia 2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
zuletzt bearbeitet 07. Juli 2017
6'152 Beiträge · seit 200607. Juli 2017 · #3
hallo Heike,
als Lodgehopper ist es eine wunderschöne Abwechlungs mal im Camper mitzureisen. Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Erlebnisse.
Sonnige Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
13 Beiträge · seit 201707. Juli 2017 · #4
Dann habt Ihr die Staubwolke verursacht, durch die wir die ganze Zeit gefahren sind. 😄
Themenstarter114 Beiträge · seit 201707. Juli 2017 · #5
Giraffen-Lisa schrieb:Giraffe ist freudig und sehr gespannt mit an board 😗
Super, das freut uns, Giraffen-Lisa. Herzlich Willkommen B
Hanne schrieb:hallo Heike,
als Lodgehopper ist es eine wunderschöne Abwechlungs mal im Camper mitzureisen. Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Erlebnisse.
Sonnige Grüsse
Hanne
Hallo Hanne, das hat aber auch beides seine Reize - Lodges und Camper. Auf jeden Fall friert man in der Lodge ein bisschen weniger im Winter würde ich schätzen.
Matchless schrieb:Dann habt Ihr die Staubwolke verursacht, durch die wir die ganze Zeit gefahren sind. 😄
Hi Matchless,

das kann gut sein 😄 Scheinbar haben wir euch dann in der Staubwolke im Rückspiegel nicht gesehen, sonst hätten wir euch natürlich mal vorbei gelassen 😉
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Themenstarter114 Beiträge · seit 201707. Juli 2017 · #6
Lange hatten wir uns auf diese Reise vorbereitet. 4 Wochen Namibia mit dem Bushcamper! Nach einigem Stress auf der Arbeit und mit dem Haus kamen wir nun doch in Urlaubsstimmung und freuten uns auf die Abreise. Nur eine Sorge war geblieben. Das Gewicht des Handgepäcks. Da wir beide als ambitionierte Hobbyfotografen nicht ohne einen Großteil unseres Equipments losziehen konnten, sprengten unsere beiden Rucksäcke deutlich den vorgegeben Rahmen von Condor.

Lachhafte 6 KG sollten wir nur mitnehmen dürfen. Das ging leider gar nicht. Mein Rucksack war mit 8 Kg noch annähernd akzeptabel. Toms Rucksack wog trotz des zurückgelassenen Standardobjektivs um die 11,5 Kg. Also hieß es leichtfüßig an den Check-in und sich das Gewicht nicht anmerken lassen. Gesagt getan. Bis uns der freundliche Mensch vom Check-in sagte: “Bitte jetzt das Handgepäck auf die Waage legen“. Urgs! Aber was blieb uns übrig? Tom wuchtete seinen Rucksack aufs Band, woraufhin der Mann 2x aufs Gewicht schauen musste. „11,5 kg? Das ist aber deutlich zu viel. Ab 12 kg muss das Gepäck in den Frachtraum.“ Wir schluckten und fingen an, kleinlaut auf den Mann einzureden. „Wir sind Fotografen und unser Equipment kann leider nicht in die Reisetasche, sonst hätten wir das natürlich getan.“ Schon auf das Schlimmste wartend kam seine überraschende Antwort. „Alles Fotoequipment? Na gut, dann nehmt bitte zum Start die Kamera aus der Tasche und hängt sie euch um.“ Sagte er und band jedem unserer Rucksäcke ein Cabin approved - max. 6 kg-Bändchen um. UFF! Glück gehabt. Total happy gingen wir noch eine Kleinigkeit Essen und dann zum Gate.

Unser Elektronik- und Fotokram - ist doch eigentlich fast nichts, oder? 🤪

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Ein paar Klamotten mussten natürlich auch noch mit...

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Das Boarding fand pünktlich statt und der Flug gestaltete sich dank unserer neu erworbenen Nackenkissen auch erträglich.  Morgens im Dunkeln um 5.15 Uhr kamen wir an. Die Einreiseformalitäten zogen sich länger hin, aber irgendwann war auch das vorbei und wir gingen zum Avis Schalter, um unseren Bushcamper bei Avis Safari Rental abzuholen.  Avis rief den Vermieter an und sagte, dass jemand in 40 Minuten da sei. Also hinhocken und warten und nach pünktlich 40 Minuten stand Ashley vor uns. Er fuhr uns zum Autoverleih nach Windhoek und zeigte uns alles, was wir wissen wollten. Da wir eine Fullcover-Insurance abgeschlossen hatten, mussten wir nur 10.000 statt 20.000 NDollar an Kaution zahlen. Das Geld wird abgebucht und nach Rückgabe des Campers abzüglich der Tax und Säuberungsgebühren wieder zurückerstattet. Uns wurde im Büro alles ausführlich erklärt,  aber wir hatten uns vorab bereits informiert und alle Angaben wurden genauso bestätigt. Ashley nahm sich dann alle Zeit der Welt und zeigte uns alles, was mit dem Bushcamper – einem Ford Ranger 2,2 Diesel - zu tun hatte. Wir hatten eine riesige Checkliste (die wir natürlich aus dem Forum mitgenommen hatten) mitgebracht, die wir durchgingen. Alle 4 Reifen waren top in Schuss und mit sehr viel Profil. Vielleicht war auch unser Glück, dass unser Vorgänger während seiner Reise alle vier Reifen geplättet hatte, wie uns Ashley erzählte 🤩 Das Ersatzrad ließen wir uns zeigen – es hatte weniger Profil, schien aber auch noch in Ordnung. Wir waren zufrieden und fuhren nach den Formalitäten ab zur Grove Mall zum Einkaufen.

In der Mall besuchten wir den Checkers und kauften ein, was der Checkers hergab. Brot, Nudeln, Nutella und alles, was das Herz begehrt. Vollbepackt fuhren wir weiter zum Daan Viljoen Game Reserve, in dem wir zwei Übernachtungen auf der Campsite gebucht hatten. Tom bewältigte das erste Mal links fahren prima, nur 1x musste ich ihn mehr oder weniger dezent darauf aufmerksam machen, dass er gerade in den Gegenverkehr abbog. Im Daan Viljoen erhielten wir die Campsite Nummer 5 und machten zum ersten Mal unseren Camper bezugsfertig. Die große Außenmarkise war superklasse und gab schön viel Schatten. Auch der Rest machte einen super Eindruck. Auf der Campsite gab es einen Stromanschluss, schöne große Duschen und Toiletten, wir waren ganz begeistert.  Natürlich gab es auch einen Platz zum Grillen und Wasseranschluss.

Wir machten das erste Bierchen auf und stießen auf unseren Urlaub an. In der Sonne sitzend bei ca. 23 Grad genossen wir das Zwitschern der vielen Vögel und holten erstmalig unsere Kameras raus. Richtig schön war es hier 😎 Abends versuchten wir zu grillen, allerdings wollten die dicken Holzscheite nicht so wie wir. Trotz Grillanzünder ging es einfach nicht richtig an 🙄 Da die Sonne im Winter schon um 5.15 Uhr untergeht, war es schon früh dunkel geworden. Und es wurde kühl. Nein, es wurde nicht kühl, es wurde KALT 😮 Und zwar so kalt, dass wir bald trotz unserer dicken Klamotten anfingen, wie die Schneider zu frieren. Da das mit dem Lagerfeuer und Grillen auch nicht funktionierte, hauten wir ein paar Würstchen in die Pfanne und schnippelten schnell einen Salat. Schnell rein in die Mägen und dann nichts wie ab ins warme Bett. Rein in den Bushcamper in unsere Schlafsackinletts und zwei Wolldecken drüber. Schlafen.

Dachten wir jedenfalls!
Es ging auch zunächst, bis ich nach einigen Stunden mit Eisfüßen bibbernd aufwachte und mir dachte, ich muss dringend aufs Klo. Tom war auch wach und fror erbärmlich. Zum Glück hatten wir noch zwei Decken, die wir nach dem Toilettengang über uns ausbreiten konnten. Es war - entschuldigung - arschkalt draußen. Mit den Decken wurde es ein bisschen besser und wir schliefen wieder ein.

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Die ersten Vögel und Hühnchen lassen sich blicken


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zuletzt bearbeitet 07. Juli 2017
1'425 Beiträge · seit 201508. Juli 2017 · #7
Liebe Heike und lieber Tom,

da bin ich sehr gerne mit an Board 😎

Liebe Grüße
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
Themenstarter114 Beiträge · seit 201708. Juli 2017 · #8
Flash2010 schrieb:Liebe Heike und lieber Tom,

da bin ich sehr gerne mit an Board 😎

Liebe Grüße
Laura
Liebe Laura,

willkommen! Das freut uns sehr 🙂 Deinen Bericht verfolge ich auch mit großem Interesse 😎

LG
Heike
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zuletzt bearbeitet 08. Juli 2017
Themenstarter114 Beiträge · seit 201708. Juli 2017 · #9
17.05.
Am Morgen waren wir zwar nach sehr vielen Stunden im Bushcamper-Bett ausgeschlafen, konnten uns aber wirklich nicht vorstellen, zum Sonnenaufgang draußen herumzuwandern. Dafür waren wir einfach zu durchgefroren. Der Temperaturanzeiger zeigte morgens 2 Grad – wahrscheinlich war es nachts noch ein bisschen weniger. Wir standen auf, als die ersten Sonnenstrahlen auf die Campsite trafen und wärmten uns an diesen auf. Der heiße Kaffee dazu war ein Segen!

Klar war, dass wir uns noch ein paar Klamotten kaufen mussten, da wir dringend noch warme Unterwäsche und dicke Socken benötigten. Außerdem hatten wir bei unserem Einkauf ein paar essentielle Dinge wie Spüli, Schwamm und eine Tischdecke (kann man drüber diskutieren, ob das essentiell ist ;-)) vergessen. Wir fuhren nach einem ausgedehnten Frühstück mit viel heißem Kaffee deshalb wieder in die Grove Mall. Im Outdoor Laden und im Spar bekamen wir alles, was nötig war, um die nächsten Nächte besser zu überstehen. In der Mall wies uns die Security darauf hin, dass wir näher am Eingang parken sollen, damit sie ein Auge aufs Auto haben können. Wie wir hörten, gab es größere Probleme mit Autoeinbrüchen – gerade bei Bushcampern. (Update: Als wir aus dem Urlaub zurückkamen, lasen wir in der AZ, dass ein Pärchen in der Grove Mall geparkt hatte und dort seine gesamte Fotoausrüstung aus dem Camper geklaut wurde - die Armen).

Zurück im Daan Viljoen machten wir am frühen Nachmittag eine kleine Tour auf den ausgewiesenen Trails, bestaunten die Golden Orb Spiders, die in Vielzahl ihre Netze ausgespannt hatten, und Tom lief fast in ein Gnu, das seinen Missmut mit einem Grunzen zum Besten gab.

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In wunderschönem Abendlicht sahen und fotografierten wir Oryxe, das Gnu, Zebras und Kuhantilopen. Außerdem machte ich noch ein paar Pflanzenmakros.

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Ich gebe zu, ich bin ein Fan von Silhouetten.

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Ich denke, das hier ist ein Cinnamon breasted bunting. Korrigiert mich gerne, wenn ich falsch liege.
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Die Sonne ging unter, es wurde wieder kühl, dann kalt, dann eisig. Aber die neuen Klamotten machten sich bemerkbar und hielten uns warm. Die schöne lange Unterwäsche werden wir wohl immer mit dem Anfang unserer Namibiareise verbinden. Mit viiiiiel Grillanzünder (viel hilft viel, wie ihr sicher wisst 😄 ) und den neu gekauften Briketts und Holzspänen gelang uns diesmal wenigstens eine passable Glut, auf der wir grillten. Feuer war das allerdings auch wieder nicht. Hier hatten wir offenbar noch viel zu lernen 😗

Bei der Kälte und ohne richtiges Feuer machte uns draußen sitzen im Dunkeln und kaltes Bier trinken auf Dauer nicht so richtig viel Spaß, weshalb wir wieder früh zu Bett gingen. Komplett in warmer Unterwäsche, mit dicken Socken, insgesamt vier Decken und unseren dünnen Inletts ließ es sich aushalten. Waren wir eigentlich in Afrika oder am Südpol? Soooo kalt hatten wir es uns Mitte Mai noch nicht vorgestellt.

Den Bushcamper hatten wir vorher schon reisefertig gemacht, da wir zum Sonnenaufgang los wollten.
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zuletzt bearbeitet 08. Juli 2017
25 Beiträge · seit 201708. Juli 2017 · #10
Ein sehr schöner Anfang der Tour, mit sehr schönen Fotos 🙂

Ihr habt ja "nur" Tablets (statt Notebook) mit im Reisegepäck (korrigiert mich, wenn ich das falsch gesehen habe). Wie sichert ihr damit eure Fotos auf die Festplatte?
287 Beiträge · seit 201308. Juli 2017 · #11
Hallo liebe Heike,

das lasse ich mir nicht entgehen 🙂, ich bin auch mit an Board 🙂

Liebe Grüße

Doris
Themenstarter114 Beiträge · seit 201709. Juli 2017 · #12
Martin_G_aus H schrieb:Ein sehr schöner Anfang der Tour, mit sehr schönen Fotos 🙂

Ihr habt ja "nur" Tablets (statt Notebook) mit im Reisegepäck (korrigiert mich, wenn ich das falsch gesehen habe). Wie sichert ihr damit eure Fotos auf die Festplatte?
Hi Martin,

ja, das hast Du richtig gesehen. Bislang haben wir im Urlaub ein Notebook mit zwei schnellen USB 3.0 Anschlüssen sowie eine externe Festplatte und Kartenlesegeräte mitgenommen.
Angesichts des Gepäckgewichts, des zu erwartenden Staubes und ggbf. der Temperaturen haben wir überlegt das sein zu lassen.
Nach einiger Recherche haben wir uns einen Bildspeicher mit Festplatte gekauft und zwar einen Nexto DI ND2901 sowie eine Platte zum einbauen. Das Teil hat in Namibia wunderbar funktioniert.
Nicht nur hat es zuverlässig und schnell unsere Bilder gesichert, sondern wenn es am Strom angeschlossen war, konnte man sogar eine externe Platte über USB anschließen und auf diese noch ein Backup machen.
Wir haben vor Ort dann nach Kontrolle am Kameradisplay alles gelöscht was Murks war und den Rest regelmäßig auf den Nexto gesichert.
Hat super funktioniert 🙂

Viele Grüße,
Tom
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zuletzt bearbeitet 09. Juli 2017
25 Beiträge · seit 201709. Juli 2017 · #13
Tom, Danke für die schnelle Antwort. So ein Gerät kannte ich noch nicht und scheint eine echte Alternative zu Netbook + Festplatte zu sein!
2'497 Beiträge · seit 201109. Juli 2017 · #14
Hallo, ich lese auch gerne mit. Die "Silhouetten" gefallen mir besonders gut. 🤩

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
229 Beiträge · seit 201409. Juli 2017 · #15
Hallo Heike und Tom,

ich begleite euch auch gerne und freue mich auf die Fortsetzung 🙂

Viele Grüße
Helga
Reisebericht: Namibia für Anfänger - Sept. 2016
Themenstarter114 Beiträge · seit 201709. Juli 2017 · #16
Do schrieb:Hallo liebe Heike,

das lasse ich mir nicht entgehen 🙂, ich bin auch mit an Board 🙂

Liebe Grüße

Doris
Hallo Doris,
das freut uns! Herzlich Willkommen und viel Spaß 😎
chamäleon2011 schrieb:Hallo, ich lese auch gerne mit. Die "Silhouetten" gefallen mir besonders gut. 🤩

Viele Grüße
Karin
Hallo Karin,
kein Problem - die Double Cabin hat ja ganz ordentlich Platz. Mach es Dir bequem. Freut mich, dass Dir die "Silhouetten" auch gefallen 🙂
bingobongo26 schrieb:Hallo Heike und Tom,

ich begleite euch auch gerne und freue mich auf die Fortsetzung 🙂

Viele Grüße
Helga
Hallo Helga,
Dir auch ein herzliches welcome on Board 🙂

LG
Heike
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zuletzt bearbeitet 09. Juli 2017
Themenstarter114 Beiträge · seit 201709. Juli 2017 · #17
18.05.
Ausgeschlafen nach 10 Stunden Schlaf (bekommen wir zuhause nie!) wachten wir um 5.30 Uhr auf. Tom überredete mich mit viel gutem Zureden zum Aufstehen und wir bereuten es nicht, als wir zum Sonnenaufgang über die schönen Hügel blicken konnten. Die Temperatur besagte 1 Grad, aber mit der Heizung im Bushcamper war das ok. Zudem heizten die ersten Sonnenstrahlen schon so, dass man langsam ein warmes Gefühl bekam 🙂

Wir fuhren nun die 4x4 Oneway Strecke, was viel Laune bereitete.  Wir sahen jede Menge Tiere,  darunter wieder Oryx-Antilopen, Zebras, Strauße und Warzenschweine. Und alle möglichen Vögel waren unterwegs. Die Strecke gehörte vielleicht mit zum anspruchsvollsten, was wir in diesem Urlaub gefahren waren, jedenfalls was starke Steigungen angeht sowie Gefälle, Balanceakte über große Steine sowie einige interessante Schräglagen 🤩

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In der Ferne liegt Windhoek unter leichtem Nebel
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Danach frühstückten wir genüsslich in der Sonne und checkten aus. Nun ging es zur Bagatelle Kalahari Game Lodge, auf der wir unsere nächste Campsite gebucht hatten. In Rehoboth legten wir nochmal einen kleinen Einkauf hin, da wir ein paar Kleinigkeiten für die nächsten Tage brauchten. Die Landschaft veränderte sich in gelbes Gras. In Windhoek und Umgebung fand ich es durch die Regenfälle der vorherigen Regenzeit sehr grün, Richtung Süden zeigte das Land das Gesicht, in das ich mich schon 2003 und 2012 verliebt hatte. Trocken, karg, gelb mit Ockertönen, eine raue weite Landschaft, die ihresgleichen sucht. Kilometerweit schaut das Auge über die Ebenen mit ihren Gräsern und Dornenbüschen. Wunderschön!

Wir bogen in die erste gravel Road ein und fuhren behutsam die ersten Kilometer, um zu testen, wie der Bushcamper mit seinem großen Aufbau reagiert. Der Ford Ranger ließ sich im Allgemeinen sehr gut fahren. Allerdings merkte man schnell die Grenzen, sobald man sich auf Schotter und Sand bewegte. Wir fahren allerdings sowieso eher nach dem Motto, lieber ein bisschen langsamer und dafür heil ankommen 😉

Bei der Einfahrt von Bagatelle angekommen, ging es über roten Sand bis zur Lodge. Die roten langgezogenen Dünen sahen wunderschön aus und wir bezogen Campsite 3. Jede Campsite hat eine eigene Toilette und Dusche und ist wunderbar abgelegen. Ziemlicher Luxus wie wir fanden. Der nächste Nachbar ist zwar in Sichtweite, aber trotzdem nicht nah dran. Man hat hier vollkommen seine Ruhe. Wir öffneten die Markise und tranken unseren ersten Gin Tonic, während eine Menge an Vögelchen um uns herumsausten.  

Abends unternahmen wir einen kleinen Ausflug zu Fuß in die Dünen, um den Sonnenuntergang zu fotografieren und zu genießen.

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Danach ging es ans Essen machen. Allerdings war das wieder leicht schwierig mit dem Feuerholz, das wir hatten, Trotz viel Grillanzünder, Holzspänen, Briketts, wollte es einfach nicht richtig brennen und auch nicht glühen. Wir hatten den Dreh einfach nicht raus. Frust machte sich breit 😠 Der Abend endete mit einer halb gegessenen Tütensuppe, viiiiieeel zu viel Gin, einem verbrannten Finger und einem „Ehekrach" im Bushcamper 🙄 Der Gin machte sich in der Nacht noch unrühmlich bemerkbar, woraufhin wir morgens beschlossen, so einen Abend definitiv nicht zu wiederholen.
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1'415 Beiträge · seit 201409. Juli 2017 · #18
Danach ging es ans Essen machen. Allerdings war das wieder leicht schwierig mit dem Feuerholz, das wir hatten, Trotz viel Grillanzünder, Holzspänen, Briketts, wollte es einfach nicht richtig brennen und auch nicht glühen. Wir hatten den Dreh einfach nicht raus. Frust machte sich breit 😠 Der Abend endete mit einer halb gegessenen Tütensuppe, viiiiieeel zu viel Gin, einem verbrannten Finger und einem „Ehekrach" im Bushcamper 🙄 Der Gin machte sich in der Nacht noch unrühmlich bemerkbar, woraufhin wir morgens beschlossen, so einen Abend definitiv nicht zu wiederholen.
😄 deja vu's en masse!!! 😄
Situationen welche uns seeehr bekannt vorkommen!!!
resümiert amüsiert die Gromi
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
199 Beiträge · seit 201509. Juli 2017 · #19
Hallo,

ich bin auch mit dabei 🤩 Wir sind im Juni eine ähnliche Route wie ihr gefahren und waren auch auf einigen "eurer" Campsites...mal sehen ob wir was wiederekennen 😉

Den Bush Camper finde ich sehr interessant, ward ihr zufrieden ?? Wir hatten einen Hillux DC mit Dachzelt, der war zwar super, aber wir hätten uns mehr "geordneten Stauraum" gewünscht. Der Platz reichte zwar dicke aus, aber irgendwie flog immer was durch die Gegend. Bei den Bush Campern die wir sahen, sah das irgendwie geordneter aus.
LG Nordlicht
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise! Wilhelm Busch (1832 - 1908)
Themenstarter114 Beiträge · seit 201710. Juli 2017 · #20
Gromi schrieb: 😄 deja vu's en masse!!! 😄
Situationen welche uns seeehr bekannt vorkommen!!!
resümiert amüsiert die Gromi
Hallo Gromi,

na, ihr habt ja auch einiges erlebt, wenn ich mir euren Reisebericht so anschaue. Kann ich mir vorstellen, dass Dir die Situation recht bekannt vorkommt. Deinen Reisebericht finde ich superlustig geschrieben 😄 Kompliment!
NordlichtGoesAfrika schrieb:Hallo,

ich bin auch mit dabei 🤩 Wir sind im Juni eine ähnliche Route wie ihr gefahren und waren auch auf einigen "eurer" Campsites...mal sehen ob wir was wiederekennen 😉

Den Bush Camper finde ich sehr interessant, ward ihr zufrieden ?? Wir hatten einen Hillux DC mit Dachzelt, der war zwar super, aber wir hätten uns mehr "geordneten Stauraum" gewünscht. Der Platz reichte zwar dicke aus, aber irgendwie flog immer was durch die Gegend. Bei den Bush Campern die wir sahen, sah das irgendwie geordneter aus.
LG Nordlicht
Hallo Nordlicht,

freut mich, dass Du mit dabei bist 🙂 Wenn ihr ein paar "unserer" Campsites besucht habt, sollte euch bestimmt einiges bekannt vorkommen 😉

Wir waren hochzufrieden mit unserem Bushcamper. In der Kochecke und im Kühlschrank bekommt man wirklich alles unter, was man fürs Kochen und Grillen braucht. Und drinnen gibt es auch einigen Stauraum. Wir hatten zwar nur einen Teil Klamotten ausgepackt und den Rest in der Reisetasche, aber es flog bei uns nichts rum. Tom hat ein Aufbau- und ein Infovideo über den Bushcamper erstellt, wo auch der Innenraum zu sehen ist. Ich gebe gerne Bescheid, sobald wir das Video online gestellt haben.

LG
Heike
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