Old Women schrieb:wobei mich eine Sache sehr beschäftigt hat: waren wir, wenn wir auch noch Sabine "Applegreens" Erlebnisse im Tsitsikamma (Baboonangriff) mit einbeziehen, vielleicht doch ein wenig zu leichtsinnig?Liebe Beate,
"unser" Baboon war äußerst friedfertig 😎 Sofern ich mich da im Bericht falsch ausgedrückt habe, möchte ich das gerne "graderücken" 😉 Er hat uns in keinster Weise angegriffen oder Aggresivität ausgestrahlt - wir sind uns ja quasi zufällig vor die Füße gelaufen. Er hat uns eine Weile interessiert angeschaut und dann einen Schritt auf uns zugemacht. Da wir da oben ganz alleine waren und es uns echt unwohl wurde, haben wir dann sehr deutlich klar gemacht, dass wir noch mehr Nähe nicht zulassen 😗
Old Women schrieb:@ Sabine ("Applegreen"): danke dir für die Blumen. Leider wirst du dich noch ein paar Tage gedulden müssen. Ich würde sehr gerne zügig weiterschreiben, jedoch Renovierung geht nun einmal vor, und das ist auch sehr viel Arbeit 😎Dafür habe ich vollstes Verständis 🤪 Renovieren ist eine schöne Sache, steht mir auch noch bevor 😛
Old Women schrieb:Gilas Erlebnis hat mich ein wenig nachdenklich gestimmt. Wir haben uns keine Sorgen während der Wanderung gemacht. Wir wandern mit Stöcken und hoffen, dass die Schlangen (die gibt es mit Sicherheit auch am Robberg, in Wilderness, am Cape Agulhas, einfach überall) durch das Geraschel Reißaus nehmen. Ich schaue immer auf den Boden, bislang ist nichts passiert, und meistens geht das ja auch wohl gut mit den Schlangen, da sie sehr scheue Tiere sind 😕 😕 .Überall im Südlichen Afrika kann man auf Schlangen treffen, nicht nur auf Wanderwegen - wir haben bislang zwar äußerst selten welche gesehen und wenn, dann in Häufigkeit eher direkt auf dem Gelände der Unterkünfte. Wir machen es wie Du, Stöcke (manchmal) dabei und Augen auf wohin man geht, steht und greift. Eine Lodgeangestellte sagte zu uns mal: "Sie sind überall und sie sehen uns - wir sie meistens aber nicht". Uns sind auf den Wanderungen nicht nur einmal Südafrikaner barfuss begegnet 😮
Lt. Berichten unseres Sohnes, der ein Jahr in Windhuk gelebt hat, sind Puffottern gerne auch mal auf dem Bürgersteig oder der Terrasse zu finden, manchmal auch im Haus. Wer da wirklich ernsthafte Bedenken hat, sollte vielleicht Länder in denen "Gift"schlangen heimisch sind sicherheitshalber besser meiden 😕
Old Women schrieb: Aber bei den Baboons bin ich mir gar nicht so sicher, wie ich reagieren soll, wenn sie angreifen. Das kann, so weit ich weiß, auch lebensgefährlich sein, gruselig ist es allemal.
In meinem Bericht hatte ich ja geschrieben, dass wir mit einigen "Einheimischen" über unsere Begegnung mit dem Baboon gesprochen haben. Übereinstimmend wurde uns versichert, dass Übergriffe mit schwerwiegenden Folgen wohl eher die seltene Ausnahme sind. Die meisten Begegnungen verlaufen wohl harmlos - Frauen gegenüber haben die großen männlichen Baboons aber wohl weniger Respekt 😉 Im letztjährigen Bericht habe ich von einem Rucksackraub an einem Strand am Kap der Guten Hoffnung berichtet, den wir zufällig beobachten konnten - auch da zeigten sich die Tiere eher nicht agressiv und ließen sich einfach verjagen.
Trotzdem würden auch mich zum Thema Begegnungen mit Baboons Erfahrungsberichte und Einschätzungen anderer Fomis interessieren. Ich werde im August auf jeden Fall bei unserem Guide auch nochmal explizit nachfragen 🙂
Viele Grüße und viel Spaß beim Renovieren!
Sabine

