felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201421. Dez. 2016 ·
Fr 07.10. Moremi North Gate - Third Bridge
NAch dem es die ganze Nacht Geräusche von Tieren gab erwache ich relativ früh und stehe auf (wie immer als erster der Familie). Gleich neben der Leiter zu unserem Zelt entdecke ich einen Hyänenspur. Sie hat scheinbar auch ins Zelt von Simon geschaut. 'Draussen' in der Ebene hat es ein paar Impalas und eine tolle Morgenstimmung:
Nach dem Morgenessen stellen wir fest, dass der linke vordere Reifen wenig Luft hat und Pumpen:
Dann geht es für einmal relativ früh los Richtung Third Bridge. Wir nehmen nicht die direkte sondern folgen teils dem Khwai River. Wir sehen Zebras und Antilopen. Plötzlich sind neben dem Track sechs Hyänen. Sie laufen in die gleiche Richtung wie wir fahren und können sie so gut beobachten:
Dann teilen sie sich etwas auf und wir beobachten eine einzelne, die ans Wasser geht und Impalas auf der anderen Seite anschaut. Dann folgen wir den anderen. Eine geht zu einer Baumgruppe. Dort sehen wir gerade eine Safariauto kommen, das dort stehen bleibt. Wir fahren auch dorthin und sehen dies:
Ein Leopard auf dem Baum und darunter frisste die Hyäne sein Impala-Riss. Nun sind die Big-5 komplett 🙂 Wir bleiben natürlich und beobachten das Geschehen aus mehreren Positionen:
Plötzlich packt die Hyänen das Kadaver und läuft davon:
Der Leopard kommt sofort von Baum runter und beginnt die Reste zu fressen:
Und dann sehen wir, dass er noch ein ungeborenes junges Impala aus dem Bauch der Mutter hat.
Als er fertig gefressen hat legt er sich noch kurz unter den Baum bevor er weg läuft:
Zusammen mit den Löwen mit dem Giraffenriss im Etosha war das unser bestes Erlebnis der Reise.
Nun ging es weiter zum Hippo Pool. Unterwegs sahen wir weiter Antilopen und Büffel.
Dann wird die Strecke weniger interessant, da man nicht mehr dem Khwai folgen kann. Wir sind auch nicht mehr ganz sicher, wo der 'richtige' Weg nach Third Bridge durch geht und verlassen und zu fest auf das GPS. Dieses will uns direkt zum Third Bridge führen. Dabei landen wir aber immer wieder an Wasserstellen, die wir in diesem einsamen Teil des Moremi GR nicht durchqueren wollen. So fahren wir schlussendlich zum Flugplatz zurück und von dort den Schildern nach. Wenigstens sahen wir so noch ein paar interessante Wasserlöcher mit Tieren.
Und das Flugplatz "Gebäude" und "Feuerwehr" finden wir sehr interessant:
Von dort fahren wir über 4th Bridge zur Third Bridge
Dort haben wir die schöne Campsite No 2 wo wir bald Besuch eines Elefanten hatten:
Er drückte dann auch einen Baum um und frass alle Blätter der Krone.
Dieser Elefant blieb dann längere Zeit in unserem Bereich. Da nun noch mehr Luft aus dem reifen war, mussten wir den Wechseln. Simon half gut mit. Ich war froh legte er sich in den Dreck unters Auto (war mit Sand etwas mühsam).
Der Elefant ging dann in den Sumpf bei Platz 1. Später kam er wieder raus und sehr nah zu uns. Corinne unjd Joel 'flüchteten' inds Dachzelt.
Am Nachmittag machten wir nochmals einen Game Drive Richtung 4th Bridge und dewr dortigen Laguna. Wir sahen aber nicht viel Tiere. Dass es bedeckt und windig war half wohl nicht. Dank den Wolken hatte es am Abend einen tollen Sonnenuntergang. Und zum Glücl liefen gerade noch Elefanten durch.
Als wir am Abend bereits im Zelt waren hörten wir Hyppos im Sumpf. Wir leuchteten und sahen, dass sie nur 15m vor dem Auto waren. Von den Hyänen (hörten wir) und Affen, von denen wir gewarnt wurden, sahen wir nichts.
Third Bridge Campsite Dieses Campsite gefiel uns deutlich besser als Savuti und Khwai. Die Lage direkt am Sumpf ist sehr schön, es hat fast überall grosse Bäume die Schatten spenden und Wasser am Platz. Die Ablution war nicht weit weg und sauber.
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201423. Dez. 2016 ·
Sa 08.10. Third Bridge, Moremi GR
An diesem Tag wollten wir endlich mal einen frühen Game Drive machen. DIe Jungs standen erstaunlich schnell auf und halfen beim Aufräumen. Dazu hatten wir eine tolle Morgenstimmung:
Wir entschieden uns für eine Runde auf der Halbinsel in Norden von Third Bridge (Name vergessen) und fuhren ca 6:30 los. Unterwegs gab es dann dank Wolken weitere tolle Stimmungen:
Tire sahen wir nicht so viel, d.h. ein paar Zebras Giraffen, Impalas, Warzenschweine und Vögel. Sonst war es aber eher enttäuschend leer
Zurück auf dem Camping haben wir Fladenbrotte, Speck und Ei gebraten. Da es ziemlich windete und die Gasflasche nicht mehr viel Druck hatte, 'versteckten' wir den Kocher in den Windschatten eines Rades:
In Kasane wollten wir dei Gasflasche nachfüllen lassen. Aber sie meinten dort, die Sei noch voll. Nun bereute ich es, die Flasche nicht insistiert hatte, die Flasche trotzdem zu füllen. Der Hilux hatte leider auch nur eine Gasflasche. Ein anderes Mal würde ich noch unseren kleinen Campingaz Kocher von zu Hause mitnehmen. Der ist auch deutlich effektiver als die Brenner des Auto.
Nachher verbrachten wir Zeit auf und um den Zeltplatz.
Gegen Mittag kamen wieder die zwei deutschen Paare, die wir schon in Linyanti, Savuti und North Gate getroffen hatten an. Sie mussten wir wir an Vortag auch als erstes ein Rad wechseln.
Der Gamedrive an Nachmittag in das Gebiet von 4th Bridge ergab noch weniger Tiersichtungen als am Morgen.
Dies war neben Senyanti der einzige Tag, wo wir zwei mal am gleichen Ort campierten. Nun würde ich aber erst einen Tag Xakanaxa und dann einen Tag 3rd Bridge machen. Da man ausser Tische/Stühlen doch alles aufräumen muss, bringt es nichts, zwei Tage am selben Ort zu sein.
PS: Es kann sein, dass es erst im Januar mit dem Bericht weiter geht. Zuerst feiern wir auswärts Weihnachten und nachher geht es ins Wallis Ski fahren (so gut möglich).
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201409. Jan. 2017 ·
So 09.10. : Third Bridge - Maun (Sedia Hotel)
Heute ging es zurück in die 'Zivilisation'. Wir fuhren nach 8 Uhr in Third Bridge Richtung Süden los. Bald sahen wir nicht weit neben dem Weg zwei Flusspferde am grasen. So weit aus und vom Wasser sahen wir noch nie Flusspferde.
Kurz darauf hatte es auf der anderen Wegseite eine Herde Gnus:
Und noch etwas weiter waren ein paar Zebras mit ein paar (ganz) Jungen:
Nachdem wir gestern nicht viele Tiere gesehen hatten, waren wir positiv von den Sichtungen überrascht.
Doch als es buschiger wurde gab es fast keine Tiere mehr. Nur noch einmal sahen wir Giraffen zwischen den Büschen.
Als wir das Gate erreichten, dachte wir nun würde die Strecke besser und meine Frau übernahm erstmals wieder das Steuer. Zuerst ging die nun breitere Strasse noch. Doch als nachdem wir auf die Strasse die zum Mababe Gate führt wurde diese wieder sanding, ausgefahren und sehr staubig. Ab Shorobe ging es dann auf Teerstrasse nach Maun.
Wir fuhren direkt zum Sedia Hotel wo wir uns eine Campsite frei wählen konnten. Die Plätze waren aber leider nicht so schön. Wir wählten einen mit Schatten und Strom, der nicht zu weiter vom Hotel bzw v.a. Pool weg war. Die Jungs gingen sofort zum Pool bzw das WLAN war fast wichtiger. Nachdem wir uns und Kleider gewaschen hatten ginge auch wir zum Pool. Wir genossen endlich wieder mal Abkühlung im Wasser. Leider schmerzte meine Schulter immer noch, so dass ich nicht schwimmen konnte.
Am Nachmittag machten wir ein paar Einkäufe und genossen sonst das relaxen am Pool. Zum NAchtessen kochten wir zum ersten und einzigen Mal auf dieser reise nicht selbst sondern genossen das Buffet des Hotels.
Camping Sedia River Hotel Die Campsites gefiel uns nicht so. Sie sahen etwas ungepflegt aus. Aber für das, dass man Pool und WLAN hatte, waren sie sehr günstig. Für ein anderes Mal würde ich aber Alternativen suchen. Es gibt sicher schöner Campsites in Maun.
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201411. Jan. 2017 ·
Mo 10.10. : Maun - Tiaan's Camp, Xhumaga 143km
Am Morgen mussten wir zuerst unseren platten (Ersatz)Reifen flicken lassen und einen Ort zum Auffüllen der Gasflasche finden. Einen Tire-Repair fanden wir schnell. Aber ein 'Gasdepot' zu finden wurde mühsam. Da in der Tracks4Africa aufgeführt war nicht da. Dann fragten wir diverse Leute, die uns immer wieder in andere Richtungen wiesen. Nach ziemlich lang em hin und her fahren fanden wir dann das Gasdepot. Auf dem Rückweg holten wir das Rad ab und gingen einkaufen. Dann genossen wir nochmals das Poll des Sedia Hotel.
Auf dem Foto sieht man, das WLAN gerade so wichtig war ...
Da wir nicht in den Makgadikgadi Pans NP gingen (sahen zuvor genug Tiere) fuhren wir erst gegen 13 Uhr Richtung Xhumaga los. Nach ca 90 Minuten erreichten wir Tiaan's Camp. Wir bekam eine Stellplatz nahe des 'Hauptgebäude', Ablution und Pool. Den Rest des Nachmittag verbrachten wir am (kalten) Pool mit baden und lesen.
Tiaan's Camp Das Camp ist sehr schön eingerichtet. Das Pool und Ablution waren die schönsten die wir auf der ganzen Reise hatten. Man merkte, dass hier eine Europäerin/Deutsche das Sagen hat
Von der Dachterasse hat man einen schönen Ausblick über den Boteti in den Nationalpark. Am nächsten Morgen sahen wir Kudus am Ufer.
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201411. Jan. 2017 ·
Es war sehr heiss und vorher hatten wir 10 Tage lang keines. So haben wir uns sehr darauf gefreut und es richtig genossen. Wir lieben Wasser sowieso und sind es gewohnt, da die Aare gleich neben dem Haus durch fliesst. Die Hitze ohne Kühlungsmöglichkeit (Pool) ist übrigens auch der Grund, warum wir das CKGR einen Tag kürzten (Bericht folgt als nächstes).
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201416. Jan. 2017 ·
Di 11.10. : Tiaan's Camp - CKGR (Sunday Pan CKSUN 03)
Heute war der Geburtstag meiner Frau. Wir standen eher früh auf und schauten von der Terasse den Sonnenaufgang über dem Boteti an.
Nach dem Morgenessen gingen wir nochmals auf die Terasse und sahen auf der NP Seite des Boteti Kudus am Ufer:
Dann ging es auf dem Weg ins Central Kalahari Game Reserve nach Rakops. An der Tankstelle hatte es keine Diesel. Das war aber keine Problem da wir im Maun noch Tank und Kanister (zur Beruhigung meiner Frau) gefüllt hatten. Wir gingen auch noch rasch in den Shop im Ort. Dessen Sortiment war aber sehr begrenzt. Dann ging es zur Abzweigung zum CKGR wo wir Luft aus den Pneus liessen. Erst war die Strecke teils etwas mühsam zu fahren (tiefe Sandfurchen). Sie wurde aber bald besser und das Fahren ging relativ gut.
So waren wir gegen 13 Uhr am Gate wo wir Holz kauften und Lunche assen. Bei der Hitze gab es oft kaltes Joghurt/Milch mit Cornflakes.
Dann ging es im Park weiter Richtung Deception Valley. Da ich zuvor das Buch "Cry of the Kalahari" von Delia und Mark Owen gelesen hatte, war ich darauf gespannt. Die meisten Tiere standen oder lagen im Schatten. Erstmals seit dem Etosha sahen wir wieder Springböcke und Oryx.
Leider fanden/sahen wir den Platz des Camp der Owen nicht. Auf dem Rückweg meinet meine Frau, es rüttle so ob wir ein Platte hatte. Wir stoppten an einer offenen Stelle und hatten leider wirklich schon wieder einen Plattfuss (der dritte der Reise) Am Ende des Radwechsel im Deception Valley.
Nun mussten wir zügig zu unserer Campsite fahren, da uns die Radwechsel doch etwas Zeit kostetet.
Bei der Sunday Pan sahen wir nochmals Oryx, Sprinböcke und Gnus.
Meine Frau wurde aber schon nervös und wollte möglichst bald auf die Campsite (sie wollte beim Eindunkeln fertig mit Abwasch etc sein). So schauten wir den Tieren nur kurz zu und fuhren dann zur Campsite CKSUN3 hoch. Die liegt oberhalb der Sunday Pan mit einem tollen Ausblick. Wir richteten uns ein und nutzen die 'Kesseldusche'.
Fürs Geburtstag-Nachtessen hatte ich in Maun (neben Rileys) ein schönes Kudu Shirlon Stück gekauft. 1.2kg hatten umgerechnet nicht mal 10 Franken gekostet. Dazu 'mussten' wir auch noch Würste braten, die sonst alt würden.
Die Jungs sassen mit Schaufel und Axt bewaffnet beim Fleisch um es vor Tieren zu bewachen 😉
Wir sahen auch ein 'Kudu Humanus' (wie es meine Frau nachher im Reise-Fotobuch beschrieb)
Bei einem schönen Sonnenuntergang assen wir Znacht. Das Kudu-Shirlon war eines der besten Fleischstücke, das wir auf dieser Reise hatten.
Danach sassen wir noch vor dem Auto am Lagerfeuer.
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201418. Jan. 2017 ·
Mi 12.10. : Sunday Pan - Tsau Gate - Chanzi, Thakadu Camp (Piper Pan weg gelassen)
Da wir heute einen weiten Weg aus dem CKGR hatten und früh an das Sunday Pan Wasserloch wollten, standen wir früh auf. Und auch die Jungs waren früh draussen und bei Sonnenaufgang am Morgenessen.
Eigentlich hätten wir noch einen Tag auf der Piper Pan reserviert. Aber im Chobe NP/Moremi NP hatten die Jungs genug von heissen Campingplätzen in nichts ohne Kühlung/Pool. So hatten wir schon früh mehr oder weniger definitiv entschieden, nur eine Nacht im CKGR zu verbringen.
Nach dem Zusammenpacken fuhren wir zum Wasserloch. Da hatte es schon ein Auto und fast keine Tiere. Diese kamen mit der Zeit und das Auto fuhr weg. So fragten wir uns, ob wir ein Raubtier verpasst haben. Am Vortag sahen wir am Parkeingang, dass zuvor an der Sunday Pan regelmässig Löwen und auch mal Geparden gesichtet wurde. Wir hatten Oryx, Gnus, Springböcke, eine Schakal und Riesentrappen.
Nach ca 45 Minuten mussten wir gehen, wenn wir rechtzeitig aus dem PArk sein wollten. Wir fuhren über die Leopard Pan ins Passarge Valley. Dieses gefiel uns landschaftlich sehr und es war auch einfacher zu fahren als die Strecke zuvor. Als Höhepunkt sahen wir Löffelhunde gerade neben dem Track.
Gegen Ende verliess der Weg das Tal und die Strecke wurde mühsam sandig und holprig. Auch der Abschnitt gegen die Cutline war oft mühsam zu fahren. An der Motopi Pan/Wasserloch sahen wir nochmals Oryx, Kudus und Strausse. Entlang der Cutline war der Weg dann deutlich besser und wir konnten zügig zum Tsau Gate fahren.
Obwohl es schon fast 13 Uhr war, sagte der Ranger am Ausgang nichts (man müsste den Park eigentlich bis 11 Uhr verlassen). Wir assen im Schatten der Ablution noch Zmittag und sahen dabei die letzten Elefanten unserer Reise (eher überraschend im CKGR).
Dann ging es über Chanzi (Einkauf) ins Thakadu Camp etwas ausserhalb. Dort genossen wir das Pool bei 40C sehr. Erstaunlicherweise war es so kühl, dass man mit der Zeit zu frieren begann.
Schön war, dass man vom Pool direkt zum Wasserloch sah, wo es Kudus und Gnus hatte.
Thakadu Camp Die Campsites sind schön im Gelände verteilt. Sie haben Strom- und Wasseranschluss sowie eine Lampe. Das Pool mit grünem Rasen (! zu dieser Jahreszeit) und Wasserloch sowie das Restaurant/Bar mit Wasserloch ist toll. Diese Unterkunft können wir sehr empfehlen.
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201419. Jan. 2017 ·
Do 13.10. : Ghanzi, Thakadu Camp - Zelda Guestfarm
Dies war unsere letzter Tag in Botswana und nur eine kurze Etappe (da wir nicht aus dem CKGR kamen). So blieben wir am Morgen lange im Thakadu Camp wo wir lasen, Tagebuch schrieben, das Pool und WLAN nutzen und einfach einen gemütliche Morgen machten.
Gegen Mittag ging es nochmals nach Ghanzi wo wir einkauften und unser Pneu flicken liessen. Dann ging es Richtung Namibia.
Wir verlassen Botswana nach knapp zwei Wochen.
Um 15:30 waren wir auf der Zelda Guestfarm. Da wir die ersten waren konnten wir unsere Campiste frei wählen. Wir nahmen eine schattige grüne Platz gleich beim Eingang und nahe an Poll/Bar/WLAN
Gegen Abend nahmen wir an der geführten Tierfütterung teil. Die war noch ganz interessant.
Das Oryx-Gluasch zum Nachtessen war dann leider sehr zäh. Das Fleisch sah zwar gut/zart aus aber ich brachte es nicht weich ...
Zelda Guestfarm Schöne Campsites auf den Weg von Windhoek nach Botswana. Sehr schön war der grüne Platz und auch das Pool war schön.
Da heute unser 'Reservetag' war und wir nur ins Daan Viljoen GR westlich von Windhoek fahren mussten konnten wir es am Morgen gemütlich nehmen. Die Strasse Richtung Westen war relativ eintönig. Uns fiel vor allem auf dem GPS auf, dass wir immer höher kamen. Irgendwann waren wir auf 1450m so hoch wie 'unser' Chalet hoch über dem Wallis. In Gobabis tankten wir nochmals. Dann ging es nach Windhoek wo meine Frau ins Namibia Craft Center wollte. Ich erfüllte den Jungs ihren Wunsch/Traum und wir gingen in den nahem KFC (den es in der Schweiz nicht gibt) und liess mich zu einer grossen Portion Fried Chicken Combo überreden:
Dann holten wir meine Frau ab und fuhren ins Daan Viljoen GR. Dort waren wir erst etwas enttäuscht, da wir wenigstens eine wenig Wasser erwartet hatten (als Schweizer ewrwartet man Wasser in einem Stausee ...). Gleich bei der Reception empfing uns ein Strauss.
Nach dem Einrichten gingen wir zum Pool.
Auf dem Weg dahin sahen wir auch den Start des Trail-Run bei dem ich morgen starten würde. Als ich im Voraus sah, dass genau an diesem Wochenende ein Wettkampf stattfand, war für mich klar dass ich starten würde, auch wenn ich vorher 3.5 Wochen nicht trainiert hatte.
Zurück auf der Campsite lief meine Frau noch einen Wanderweg ab während ich kochte (wollte mich für Lauf schonen). Die neuen Campsites haben je ein eigenes WC-Duschen-Küchen-Häuschen.
Beim NAchtessen sah ich eine graue Wand kommen. So sicherten wir nach der Erfahrung von Senyanti unsere Sachen. Und prompt streifte uns ein Regenschaue mit heftigen Winden und entsprechend aufgewirbelten Sand. Den Nachbarn riess es fast das Zelt vom Platz. Später in der Nacht gab es nochmals einen regen-Sturm wobei es fast keinen Regen gab.
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201420. Jan. 2017 ·
marimari schrieb:ist das letzte Bild ein Parkplatz oder Camping?
Camping. Auch dem Nachbarsplatz waren zwei Paare/Familien. Neben uns war noch relativ nahe eine zweite Campsite. Die anderen waren weiter weg. Aber es ist natürlich nicht ein Bush-Camp sondern wo die Windhoeker fürs Wochenende hin ehen.
Hier noch ein Foto vom nächsten Morgen wo es weniger eng aussieht:
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201421. Jan. 2017 ·
Sa 15.10. : Daan Viljoen GR, Windhuk, Auto Abgabe, Rückflug
Da mein Start um 7 Uhr war und meine Frau wollte vorher den Wanderweg "Red Bushwillow Trail) auf dem wir liefen abwandern wollte, standen wir früh auf. Da sie als erste unterwegs war, sah sie sogar Zebras. Das Handyfoto wurde aber nicht gut.
Etwas nach 7 starteten gut 100 LäuferInnen. Ich stand in der ersten Reihe ein, wusste aber nicht ob ich mich überschätzte. Der Wanderweg war wegen Sand und Steinen teils nicht ganz einfach zu laufen. Als sich das Ganze etwas eingependelt hatte lag ich erst auf dem vierten und später auf dem 3. Rang hinter zwei Schwarzen. Leider stürzte ich dann in einer Abwärstpassagen und später holten mich zwei Weisse auf, mit denen ich dann lief. Das braune Hügelland war sehr speziell und teilweise sah man bis Windhoek. Der Rückweg ging teils durch eine steiniges Flussbett. Vor allem wenn es grössere Steine hatte, war das Laufen sehr mühsam. Hier hatte es dann auch den ersten Verpflegungsposten: Zum Schluss ging es zu einem alten Haus/REstaurant hoch. Dort holten wir die beiden Spitzenläufer auf, da sie nicht wussten wo es weiterging. Die beiden Schwarzen konnten ihren FEhler aber noch gut machen und als 1. und 2. einlaufen. Einer meiner Mitläufer distanzierte mich noch und so wurde ich 4. Overall. Das überraschte mich schon etwas. Die Läuferdichte/Niveau scheint in Namibia ziemlich tief.
Jetzt ging es zurück zur Campsite wo wir aufräumten und das Auto noch etwas vom Staub des "Sandsturm" der letzten Nacht befreiten. Um 10 mussten wir die Campsite verlassen und gingen zum Pool/REstaurant wo der Lauf und MTB-Wettkampf mit einem Fest ausklangen.
Bei der Siegerehrung hörte ich dann, dass ich auch 3. der Masters geworden war.
Dann ging es noch nach Windhoek wo wir im Superspar noch ein paar wenige Sachen einkauften. Der Wachmann auf dem Parkplatz begriff leider nicht, dass er ein Familienfoto von uns vor dem Auto machen sollte. So fehle ich auf dem Foto:
Dann ging es zu Safar Car Rental wo wir unser Heim der letzten 24 Tage abgaben.
Dann wurden wir an den Flugplatz gebracht, wo wir viel Zeit hatten. Ich fragte beim Checkin, ab wann man einchecken könne. Wir mussten noch 30 Minuten bis 18 Uhr warten. Als der Angestellte aber sah, dass wir uns da auf unsere Gepäcstücke setzten und warteten, rief er uns und wir konnten schon früher einchecken 🙂 So hatten wir den restliche Abend nur noch unsere Handgepäck. Wir schauten dann etwas ausserhalb noch den letzten afrikanischen Sonnenuntergang.
Nach 21 Uhr konnten wir dann zum Flugzeug.
Der Rest des Heimflugs und ein paar Schlussbemerkungen folgen noch.
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201426. Jan. 2017 ·
Sa 16.10. : Rückflug Windhuk-Frankfurt, Heimreise
Den Rückflug empfand ich viel angenehmer als den Hinflug. Unterwegs hatten wir mal tolle Sicht auf Luanda.
Über der Schweiz begann es dann zu tagen.
Vor allem über Süddeutschland war die Stimmung wunderschön. Oben die tolle Morgenstimmung und unten teils Nebel und teils Hügellandschaft.
In Frankfurt tauchten wir dann in den Nebel und landeten deutlich zu früh.
Da unser Gate noch besetzt waren, verloren wir wieder einige Zeit mit Warten auf dem Rollfeld. Das Gepäck hatten wir schnell und es ging zum Bahnhof. Dort konnten wir ein gutes Brot kaufen bevor es mit dem ICE Richtung Schweiz ging. Zuerst war es halbwegs neblig, dann dicker Nebel und Richtung Schweiz dann sonnig. Draussen war es mit den farbigen Blätter wunderschön. Ich genoss die Farben und das grün, nachdem es auf unserer Reise halt schon sehr braun und teils trostlos war. Nachdem wir die letzte Jurakette durchquert hatten waren wir wieder im Nebel im Schweizer Mittelland. Dieser Nebel sollte den ganzen Tag bleiben :((
Zu Hause hielt Simon sein 'Versprechen' und ging wirklich noch rasch in die kalte Aare baden.
Fazit der Reise Dies war unserer erste Reise im südliche Afrika (war mit mit meiner Frau schon mal 2 Wochen in Burkina Faso). Die Tiersichtungen waren super und wir hatten mehr gesehen, als wir erwartet hatten. Tiersichtungen wurden bis zum Schluss nie langweilig.
Das Reisen ging sehr gut und die Jungs hatten auch Spass an dieser Art Ferien. Wir lieben diese unabhängige Art des Reisen. Für mich ist es wichtig, dass es nicht zu viel Leute hat und ich selbst kochen kann. Von dem her fühlte ich mich auch viel wohler als in Burkina Faso, wo man als Weisser sehr "ausgestellt" war und die Leute für mich aufdringlich wirkten (ist einfach ihre Art).
Landschaftlich war die Reise für mich aber nicht so toll. Es gab zwar ein paar schöne Ort. Aber wirklich super war es nirgends. Ich weiss aber, dass da Namibia in anderen Regionen viel mehr zu bieten hat (Botswana wohl eher nicht). Für mich war es im September/Oktober zu heiss. Windhoek ging noch. Aber im Norden und vor allem im Botswana war es mir viel zu heiss. 35-40C mag ich gar nicht. So werden wir sicher nicht mehr zu dieser Jahreszeit in diese Region Reisen. Was wir (aber nicht die Teenager) auch sehr vermissten, ist das sich draussen aktiv bewegen. Ich liebe wandern, joggen/laufen, biken, schwimmen (Skitouren/fahren) und einfach aktive Outdoor-Aktivitäten (am liebsten in den Bergen). Zudem vermisste ich den Bergherbst in der Schweiz. Der ist für mich das schönste was es gibt. Ich versuchte ihn an den Wochenende danach noch etwas zu geniessen (Fotos hier).
Da in Botswana auch Camping relativ teuer ist und es nicht viel Orte gibt, wo man sich auch "aktiv bewegen" kann, kommt im Moment nur noch der Südwesten (KTP) für weitere Reisen in Frage.
Weitere Reisen: Zuerst wollte ich nicht so schnell wieder ins südliche Afrika. ich dachte ich würde mal mit meiner Frau im August/September gehen, wenn die Jungs genug alt sind und 3 Wochen alleine zu Hause zu sein. Beim Schreiben dieses Berichts und lesen anderer Berichte kam aber wieder das "Reisefieber". Da auch beide Jungs sagten, nach Namibia würden sie wieder kommen gehen wir wohl in den Frühlingsferien im April 2019 nach Namibia (Etosha, Swakopmund, Sossusvlei, ev Fish River Canyon) und ins KTP. Eventuell gibt es hier bald einen Thread dazu 😉
felix__wThemenstarter705 Beiträge · seit 201427. Jan. 2017 ·
CuF schrieb:Danke für den RB - hoffentlich gibt es bei der nächsten Reise wieder genügend Pools - wenn man es schon wie daheim haben muß.....
Wenn es kühler ist sind Pools viel weniger wichtig (bei 40C fast ein "Muss"). Aber ich werde sicher schauen, dass es ab und zu eines hat 🙂 Die Aussage "wenn man es schon wie daheim haben muß" verstehe ich aber nicht. Wir hatten es nicht wie zu Hause und wollen das auch nicht.
@Daxiang: Danke. Jetzt fand ich gerade deinen "Namibia die Zehnte mit Premiere im KTP" Bericht. Den werde ich lesen, da wir bei der nächsten Reise ja ähnlich und auch im April fahren wollen.
Hallo Felix u. Co. Danke für den Bericht. Euer Kleiner ist ein Hartgesottener 😄 - Hut ab. Bei uns am Rhein würd ich im Oktober nicht mal meinen Zeh reinhalten 😛 Gruss M.