Namibia + Botswana mit zwei Teenager (Sept/Okt 16)

Reisebericht 61 Antworten · 21,6k Aufrufe · gestartet 18. Nov. 2016 von felix__w
4'382 Beiträge · seit 201530. Nov. 2016 · #21
Hallo Felix,
lese gerade Deinen RB nach - vielen Dank für da Teilen der Erlebnisse und Sichtungen.
Du erwähnst in fast jedem Beitrag das Wort "Pool" bzw. das Vorhandensein oder den Mangel an einem solchen. Wißt Ihr, wie wenig es 2016 in Namibia geregnet hat und wie oft - und vergeblich - zum Wassersparen aufgerufen wurde mit Androhungen von Strafen? Es ist natürlich ätzend für Teenies, nicht überall auf der Welt Pools vorzufinden. Da wäre eine kleine Lektion Umweltbewußtsein vielleicht angebracht gewesen.
Bin gespannt, wie es weitergeht!
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter705 Beiträge · seit 201430. Nov. 2016 · #22
CuF schrieb:Du erwähnst in fast jedem Beitrag das Wort "Pool" bzw. das Vorhandensein oder den Mangel an einem solchen.
Ja, für uns/mich ist bei solchen Temperaturen ein Pool schon etwas sehr wichtiges und ich würde bei einer anderen Reise noch mehr darauf schauen, dass die Unterkunft wenn möglich eines hat (wegen der Hitze gehe ich auch nicht mehr zu dieser Jahreszeit nach Namibia/Botswana).
Ich brauche sonst gar nicht immer Pools. Aber wenn es über 30C hat bzw bei dieser Reise meist >35C ist das einfach ein Komfort. Es liegt auch daran, dass ich am See aufgewachsen bin und wir nun direkt am Fluss wohnen. Wenn es >25C ist bin ich täglich mehrmals im Wasser. Ich fühle mich im Wasser gerade so wohl wie an Land und trainiere als Triathlet regelmässig Schiwmmen (aber nie in Afrika)
Bei Elisenheim hat mich vor allem gestört, dass es auf der Website auf den Fotos ein Pool und vor Ort nicht. Wenn Online stehen würde, dass man es wegen Wassermangel geschlossen ist, würde ich das verstehen.
CuF schrieb:Es ist natürlich ätzend für Teenies, nicht überall auf der Welt Pools vorzufinden .
Das waren nicht nur die Teenies. Ich war meist am Meisten im Pool.
CuF schrieb:Da wäre eine kleine Lektion Umweltbewußtsein vielleicht angebracht gewesen.
Umweltbewußtsein ist auf einer solchen Reise sowieso etwas 'zwiespältig'. Mit dem Flug hat man schon sehr viel Negatives gemacht, dass der Rest eigentlich im Vergleich unbedeutend ist (was aber nicht heisst, man soll nicht schauen).
Zudem ist Campingreisen im Vergleich zu einer Lodge-Tour wohl deutlich wassersparender.

Felix
wohl Ende 28 wieder 5-6 Wochen Botswana (Khutse+KTP)+ Süd-Namibia Nov- 25-Jan 26 3W Botswana (KTP, Moremi, Nxai+Makgadikgadi Pans NP), + 3W Namibia Nov/Dec 2021 KTP-Kaa-Mabua-KD2 (Bericht) April 2019 KTP + Südliches Namibia / Reisebericht KTP und Süd-Namibia / Blog Sept/Oct 16 Etosha-Caprivi-Chobe-Moremi-CKGR / Reisebericht / Blog
Themenstarter705 Beiträge · seit 201430. Nov. 2016 · #23
Mo 27.9. Ognuma Tamboti Campsite - Grootfontein - Mobola Lodge (Divundu)

An diesem Tag fuhren wir gegen 9 Uhr los. Es war nicht ganz einfach, die Jungs vom WLAN zu 'trennen' 😉 Bis Tsumeb wurden wird etwas nervös, da fast kein Diesel mehr im Tank war. Dort mussten wir zuerst einen Bancomaten suchen, da sie an der Tankstelle keine Kreditkarten nahmen.
Nachher ging es weiter nach Grootfontein wo wir Bekannte trafen die dort wohnen. NAch dem Mittag ging es dann auf die lange Fahrt in den Norden.

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420km ohne Abzweigung gerade aus.

Nach dem Veterinärzaun wechselte die Umgebung plötzlich: am Strassenrand hatte es afrikanische Dörfer und an der Strasse hatte es Menschen und Tiere.
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Gegen Abend kamen wir dann in der Mobola Lodge am Okavango (ca 30km vor Divundu) an. Da alle Campsites unbesetzt waren konnte wir frei auswählen.
Wir stellten schnell die Zelte auf und erforschten noch rasch das Gelände bevor es dunkel wurde.

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Schöne grüne Campsite mit 'Strohhütte'

An diesem Tag war es meist bewölkt gewesen mit ein paar kurzen sonnigen Phasen.
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zuletzt bearbeitet 30. Nov. 2016
Themenstarter705 Beiträge · seit 201401. Dez. 2016 · #24
Mi 28.09. : Bwabwata NP, Buffalo Core Aera (2. Nacht Mobola Lodge)

Am Morgen erkundeten ich das Gelände der Lodge während die Jungs noch schliefen.
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Sonnenaufgang am Okavango

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Brücke zur Insel mit Bar

NAch dem Morgenessen ging es dann durch Divundu zur Buffalo Core Area des Bwabwata NP. Im Park sahen wir zuerst nichts und dann ein paar Kudus. Doch mit der Zeit kamen wir näher an die 'Floodplains' des Okavango und sahen da mehr Tiere. Unter anderem sahen wir unsere ersten Büffel.
Unten am Fluss hatte es dann viel Büffel, Rappenantilopen und Warzenschweine.

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Als wir sie beobachteten, kam ein anderes Auto. Die Deutschen waren auf dem Rückweg und fragten ob wir Elefanten gesehen hätte, was wir verneinten.
Wir fuhren dann weiter und nach der nächsten Flussschleife waren zwei Herden Elefanten am Fluss.
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Nun kehrten wir auch um und fuhren zurück richtig Divundu. Am Checkpoint vor dem Ort fragte uns der Polizist, ob wir die Reifen gecheckt hätten. Wir waren scheinbar schon eine Weile mit einer Platte gefahren.

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Simon, der jüngere Sohn, half immer gerne beim Pneu wechseln (passierte noch 2x).

Dann ging es in Divundu einkaufen. Die Auswahl war aber nicht so gross (v.a. bei Fleisch). Den Rest des Tages verbrachten wir auf dem wunderschönen Gelände der Mobola Lodge mit Lesen und Baden. Das Pool mit Wasserfall und Holzdeck mit Liegen war toll.

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Mobola Lodge
Das war einer der schönsten Übernachtungsorte auf unserer Reise. Das Gelände der Lodge war sehr schön gepflegt, der Ablutionblock sauber und nichts defekt und die Campsites waren sehr individuell mit viel Platz gestaltet.
Und der Pool Bereich und die Bar waren super. Eigentlich war alles fast perfekt. Da würden wir sicher wieder hin gehen.

Felix
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zuletzt bearbeitet 03. Dez. 2016
Themenstarter705 Beiträge · seit 201403. Dez. 2016 · #25
Do 29.9. Mobola Lodge - Trans-Caprivi Highway - Mashi River Safari "One night floodplain special"

Heute fuhren wir relativ früh los, da wir um ca 10 Uhr bei der Mavunje Campsite sein mussten, wo unsere "One night floodplain special" Flusssafari mit Übernachtung startet.
Gleich zu Beginn des Trans-Caprivi Highway/Bwabwata NP sahen wir eine Herde Elefanten neben der Strasse. Und da es überall Warnschilder von Elefanten hatte, dachten wir, wir würden noch viele sehen. Es blieben aber die einzigen Tiere bis Kongola.
Im letzten Abschnitt zu Dan's Mavunje Camp hatten wir dann zum ersten mal etwas tieferen Sand. Für unseren Hilux war das aber kein Problem.
Im Camp wurden wir schon erwartet. Wir füllten unsere Kühlbox in die des Camps um. Dann ging es zu Fuss mit Shaddy (der Einheimische Angestellte von Dan) zum Start der Tour. Da der Kwando sehr wenig Wasser führt, können die Bootstouren nicht mehr wie früher beim Camp starten.

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Zuerst ging es ein wenig flussaufwärts bevor wir zu einer grossen Gruppe Hyppos kamen.
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Bei den Hyppos drehten wir und es ging flussabwärts. Dan gab immer wieder interessante Erklärungen zu Tieren, Land und Leuten. Vom Boot aus sahen wir viele Vögel, Antilopen und Affen.
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Am Mittag hielten wir am Ufer und es gab einen feinen Lunch im Busch:
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Und plötzlich querte eine Herde Elefanten vor uns den Fluss:
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Danach staubten sie sich ein.
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Danach sahen wir weiter viele verschiedene Vögel zu denen Dan gut Erklärungen gab. Wir sahen auch noch Büffel am Ufer.
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Gegen Abend wurde dann das Licht besser (da weniger grell/stark). Wir fuhren langsam zu einem Platz, wo Löwen drei Tage vorher einen jungen Elefanten gerissen hatten. Dan sah zuvor eine Hyäne. Beim Kadaver sagte er, die Hyänen seien nahe, da Antilopen Warnlaute ausstiessen. Aber die Hyänen sähen uns wohl und kämen nicht raus.
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Dann ging es zu einer Insel wo wir übernachteten. Wir stellten die Zelte auf und Dan und Shaddy kochten einen feinen Eintopf mit Hun, Kartoffel und Squash.

Felix
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zuletzt bearbeitet 03. Dez. 2016
Themenstarter705 Beiträge · seit 201405. Dez. 2016 · #26
Fr 30.09. : Fluss-Safari und Mavunje Community Campsite

Am Morgen standen wir um 6 Uhr auf und räumten die Zelte zusammen. Dann fragte uns, ob wir in der Nacht die Löwen gehört hätten. Er war ganz erstaunt, dass niemand von uns etwas gehört hatte, obwohl sie scheinbar relativ nahe waren.
Es gab dann Kaffee/Tee und Rusk. Dann brachen wir mit Dan zur Morgentour auf während Shaddy das Camp aufräumte und Morgenessen kochte. Vor der Abfahrt gab es einen wunderschönen afrikanischen Sonnenaufgang.
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Camp bei Sonnenaufgang

Wir fuhren dann zuerst wieder zum Elefantenkadaver, da Dann hoffte dort noch Löwen oder Hyänen zu sehen. Es war keine Tier da, aber das Kadaver lag 10mm neben der ursprünglichen Stellen. Am Ufer sahen wir dann Spuren eines Krokodil. Dan meinte es sei mindestens 4-5m und hätte wohl das Kadaver weg gezogen.
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Familie mit Dan beim Elefanten-Kadaver

Dann ging es weiter auf dem Fluss. Am Morgen war wie schon am Vorabend das Licht besser. Und wir waren froh, dass es nicht so heiss war.
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Wir hielten dann nochmals am Ufer, wo Dan auf einer Fahrspur nach Löwenspuren suchen wollte. Und er fand wirklich riesige Löwentatzen. Es sei ein riesiges Löwenmännchen in der Gegend.
Als wir zurück zur Insel kamen, hatte Shaddy den Tisch unter einem Baum im Busch gedeckt. Zur Belustigung von Dan hatte er auch eine Flasche Rotwein darauf. Dan und Sahddy kochten dann das Morgenessen fertig. Das Essen mit Sicht auf Antilopen war super.
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Auf dem Rückweg zum Camp sahen wir dann noch zwei Hyppos etwas ausserhalb des Wasser. Zuvor hatten wir immer nur Köpfe gesehen.
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Dan empfahl uns in den Mumudu NP zu fahren. Aber wir hatten genug Tiere gesehen und keine Lust auf eine Auto fahrt und blieben darum den restlichen Tag auf der wunderschönen Campsite Nr 2.
Etwas 'mühsam' war, dass es ca 40 grad hatten. So lagen wir hauptsächlich rum, lasen und duschten (kühlten) uns regelmässig. Der ältere las sogar längere Zeit im Duschhäuschen, da es dort am wenigstens heiss war.
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Aufenthalts- und Küchenhäuschen

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Dusch- und WC-Häuschen

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Aussicht von Aufenthaltshäuschen

Morgen geht es nun nach Botswana an die Chobe Riverfront

Fluss-Safari und Mavunje Community Campsite
Die Overnight Fluss-Safari mit Dan/Mashi- River Safari war super. Vom Wasser aus sieht man die Tiere anderes als an Land und die Erklärungen von Dan gab viel Einblick in Land, Leute, Fauna und Flora. Die Tour ist nicht günstig (400 Euro für Family) aber sie lohnt sich wirklich.
Die Campsite sind wunderschön und die grosszügigsten die wir kennen. Aber es gibt sicher besser Jahreszeiten wenn es weniger heiss und grüner ist
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zuletzt bearbeitet 05. Dez. 2016
284 Beiträge · seit 201406. Dez. 2016 · #27
Auch hier ein großes Dankeschön für den Bericht. Ich finde es echt klasse wie ihr das als Familie durchzieht. 🙂
franzastische Reisen, Fotos und mehr - https://franzastisch.de
Themenstarter705 Beiträge · seit 201407. Dez. 2016 · #28
Sa 01.10. Mavunje Community Camp- Katima Mulilo - Chobe Riverfront (Ihaha Campsite)
Am Morgen brachen wir relativ früh auf, da wir in Katima noch unseren Pneu reparieren lassen mussten bevor es über die Grenze ging. Da viel los war mussten wir bei Tren Tyre etwas warten. Die Reparatur kostet aber nur ca 5 Euro.
Nach ein paar Einkäufen (wir fanden keinen guten guten Supermark) ging es weiter Richtung Grenze. Unterwegs hileten wir auf einemRastplatz der wenigstens ein wenig Schatten bot.
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An der Grenze musste zuerst auf namibischer seite Formulare ausgefüllt werden. Warum sie das ganze Anmeldeformular bei der Ausreise nochmals brauchen war uns nicht klar. Das hatten wir bisher nirgends erlebt.
Nach dem Ausfüllen einiger Formulare auf botswanischer Seite mussten wir noch die Räder und Schuhe 'desinfizieren' d.h. durch eine braune Brühe laufen bzw fahren (das war zwar schon vor Grenzposten) und konnten dann weiter.

Bald danach kam der Eingang zum Park wo wir unsere Campsite Reservation zeigten und uns einmal mehr in die grossen Büche eintrugen. Bald danach wurde der Weg ziemlich tiefsandig und holprig. Wir sahen auch gleich die ersten Elefanten. Am Fluss wurde der Weg dann aber viel besser.
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Auf den Floodplains und bei/unter den Büschen am Rand hatte es nun viel Zebras, Impalas, Kudus und Giraffen.
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Ein Krokodil sahen wir auch noch

Je näher wir Ihaha kamen, desto leerer wurde es. Das Checkin war schnell erledigt und wir fuhren zur Campsite Cl-10 am westlichen Rand der Campsite. Die Aussicht auf die Chobe Floodplains war von da super. Aber sie war schattenlos und es hatte bis auf ein paar Impalas und Paviane auf dem Platz keine Tiere. Das wr ziemlich enttäuschend, nachdem wir viel gutes über die Tiere hier gehört hatten und weiter westlich auf grosse Herden sahen.

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Wir überlegten, noch einen Gamdrive zu machen. Wir entschieden uns dagegen, u.a. weil meine Frau etwas nervös war vor der ersten Nacht in einem NP ohne Zaun ums Camping.
Auf dem Camping war nur noch eine andere Familie. Sonst waren alle Campsites leer. Unten in der Fläche hatte es drei Soldaten. Diese rannten beim Eindunkeln plötzlich weg. Kurt darauf sahen wir auch den Grund: eine Elfantenherde kam dort an den Fluss. Leider war es bereits so dunkel, dass wir nicht mehr viel sahen.
Zuvor war auch eine Militärhelikopter im Tieflug zwei mal über den Chobe geflogen:
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Er flog wirklich richtig tief 😮

Nun drängte meine Frau, ins Zelt zu gehen (wegen Mücken und wilden Tieren). Ich sass noch etwas draussen, bevor ich das Feuer löschte und auch in Zelt ging.
Die Nacht war 'unruhig' da das Militär immer wieder durchfuhr und oft 30m unterhalb unsere Zeltes länger parkierte und mit den Scheinwerfern auf die Floodplains leuchtet. Ich hatte der Familie nicht so 'deutlich' von den Überfällen hier erzählt und sie wussten nicht wirklich. warum das Militär hier war....
Wir hörten auch Löwen brüllen und ich meinte, es auch mal im Flussplätschern zu hören. Aber wenn das Militär jeweils leuchtet sah ich nichts.

Ihaha Campsite Cl-10
Die 10 Campsites sind schön über den Floodplains gelegen. Die Aussicht ist toll. Nur ohne Tiere bringt das nicht viel. Für einmal hatten wir mit Tieren etwas Pech. In Ihaha würde ich ein anderes Mal wohl eine Campsite wählen, die mehr Schatten hat (z.B. 9 oder 8). Die wären auch näher bei Ablution.
Ich würde aber wohl eher die Muchenje Campsite & Cottages wählen und nur tagsüber an die Riverfront gehen.
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795 Beiträge · seit 200707. Dez. 2016 · #29
Moin Felix,

ich bin jetzt auch noch schnell mit aufgesprungen und habe mir Euren Bericht durchgelesen. Lieben Dank fürs Teilhaben lassen an Eurer Reise. 🙂 In der Mobola Lodge haben wir in 2013 auch übernachtet. Allerdings in einem der Bungalows. Die Campingplätze sahen aber damals auch schon super aus. Würden wir beim nächsten Mal auch machen. War auf jeden Fall eine der schönsten Übernachtungsplätze auf unserer damaligen Reise gewesen mit der malerisch direkt am Fluss gelegenen Anlage und dem tollen Wasserfall-Pool (und Dackel Helmut, den es hoffentlich noch gibt). Das Mavunje Camp würde ich nach Deinem Bericht auch gern einmal ausprobieren.

Bin mal gespannt, was Ihr noch so erlebt hat.

Liebe Grüße
Kristina
Aktuell (von 2025): Sri Lanka 2.0: Birders Paradise - diesmal zu zweit https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/306027-sri-lanka-2-0-birders-paradise-diesmal-zu-zweit.html Sri Lanka 2024: Soloreise im Land der vielen Pfauen https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/304773-sri-lanka-2024-soloreise-im-land-der-vielen-pfauen.html Costa Rica 2023: Von Regenwaldfieber bis Tapirsuche https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303351-costa-rica-23-von-regenwaldfieber-bis-tapir-suche.html Uganda 2022: ohne Gorillas aber mit Chamäleons https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/301530-uganda-2022-ohne-gorillas-aber-mit-chamaeleons.html
Themenstarter705 Beiträge · seit 201408. Dez. 2016 · #30
tina76 schrieb:War auf jeden Fall eine der schönsten Übernachtungsplätze auf unserer damaligen Reise gewesen mit der malerisch direkt am Fluss gelegenen Anlage und dem tollen Wasserfall-Pool (und Dackel Helmut, den es hoffentlich noch gibt).
Die war bei uns auch einer der Besten Plätze.

Felix
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Themenstarter705 Beiträge · seit 201408. Dez. 2016 · #31
So 02.10. : Ihaha Campsite - Kasane- Senyati Safari Camp 66km

Wie üblich stand ich als erster auf (bin absoluter Morgenmensch). Ich war gespannt ob man Tiere sehen würde, da ich in der Nacht meinte, es im Fluss plätschern gehört zu haben. Aber zu meiner Enttäuschung sah ich kein einziges Tier.
Ich bereitete dann das Essen vor, d.h. richtete das Brot und andere Sachen raus. Plötzlich kam ein grosser Pavian aus dem Nichts auf mich zugerannt. Ich packte die paar Sachen und rannte zum Auto. Doch er kam schnell näher und so warf ich den Brotsack weg. Ich wollte lieber das Brot verlieren als gebissen werden. Er packte das Brot und begann es weiter unten zu essen 🙁 😠
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Bald kamen weitere Paviane dazu, denn er aber nichts gab. Zum Glück hatten wir noch anderes (älteres) Brot zum Essen.
Als wir am Essen waren kam ein Angestellter die Abfälle leeren. Er fragte uns, ob wir den Löwen gesehen hätten. Als wir sagten, wir hätten nur gehört, zeigte er 2m hinter dem Auto eine frische grosse Löwenspur im Sand:
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Schade hatten wir den nicht gesehen. Eventuell hatte es auch wegen diesen Löwen keine anderen Tiere.

Wir fuhren dann dem Ufer nach Richtung Kasane und machten auch noch den Serendola-Loop. Aber auch auf diesem Abschnitt sahen wir nur wenige Tiere. Wenigsten gab es eine kleine Elefantengruppe und Giraffen.
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Und fast am Schluss sahen wir sogat noch eine Hyppo ausserhalb des Wasser am grasen:
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Für uns war die Chobe Riverfront (ausser ev 1. Teil) ein grosse Enttäuschung, da ich im Voraus so viel gelesen hatte, wie viele Tiere es hier habe und von der dichtesten Elefantpopulation Afrikas. Dann ging es nach Kasane. Zuerst holten wir am ATM bei Choppies botswanische Pulas und kauften dann dort ein. Seit Grootfontein war es nie mehr so 'zivilisiert' wie hier gewesen.
Die Tankstelle in Kasane hatte keinen Diesel und wir wurden zu Engen nach Kazungula verwiesen. Dort bekamen wir dann auch problemlos DIesel.

Nun war es nicht mehr weit zum Senyanti Safair Camp wo wir Campsite 1 nahe der Reception und Bar erhielten. Die Plätze waren teils schattig und die individuellen Häuschen schön.
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Doch es war sehr heiss was ohne Pool etwas mühsamer auszuhalten ist. Und auch das Wasserloch war leer und zur grossen Enttäuschung vor allem des Jünsgten wurde WLAN erst um 17 Uhr eingeschaltet 😉
Bei diesen Bedingungen (heiss, staubig, fast keine Tiere) bekam ich etwas eine 'Krise' und wäre sofort in die Schweizer/Walliser Alpen geflogen wenn es eine Möglichkeit gegeben hätte. Ich träumte von solchen wunderschönen Gegenden:
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Das war zwei Wochen später im Lötschental. Nach Afrika ging ich jedes WE in die Berge (sind für mich das schönste was es gibt) um das Verpasste nachzuholen (sonst sind wir im Herbst fast immer im Wallis und Italien).

Gegen Abend kam dann wenigstens ein Giraffe ans Wasserloch:
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Beim Nachtessen donnerte es (wie wir meinten) in der Ferne. Plötzlich kam ein starker Wind der den Sand aufwirbelte. Wir flüchteten unter das Dach. Leider war der Teil des Rindsfilet, das noch auf dem Grill lag, etwas 'eingesandet'.
Später begann es auch hier für eine gute Stunde zu regnen. Dies brachte eine Angenehme Abkühlung. Und während des Regen kamen dann auf Elefanten zum Wasserloch.
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Senyanti Safari Camp
Die Campsites mit individuellen WC-/Dusch/Koch-Häuschen sind schön gemacht. Und das Wasserloch ist toll (wenn es Tiere hat). Das Camp ist aber etwas abgelegen. Und bei der grossen Hitze die wir hatten wäre ein Pool zu Abkühlung auch toll.

Die Fotogalerie ist nun komplett (auch Facebook)
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zuletzt bearbeitet 08. Dez. 2016
Themenstarter705 Beiträge · seit 201408. Dez. 2016 · #33
marimari schrieb:Felix - bin immer noch dabei bei Deinem Bericht - schöne Herbstbilder aus der CH. Zu Hause ist's doch am Schönsten, gel? 😛
Nein, am liebsten unterwegs und vor allem draussen in der Natur, für mich besonders die (Walliser) Berge (Schwiegervater ist Walliser). Aber auch Meer liebe ich.
Dass man sich draussen nicht so bewegen kann (Tiere+Hitze), war für mich ein grosser Nachteil dieser Afrika-Reise. Das nächste Mal gehen wir wohl auch ind südliche Namibia wo man wandern kann.

Felix
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Themenstarter705 Beiträge · seit 201408. Dez. 2016 · #34
Mo 03.10. : Senyati Camp - Tagesausflug zu Victoria Fällen (von Senyati Camp)

Wir mussten um 7 Uhr bereit sein für den Ausflug nach Victoria Falls. Der Fahrer kam auch pünktlich und es ging zusammen mit einem jungen deutschen Paar zur Grenze. Dort hatten wir das Pech, dass gerade vor uns eine grösserer Bus gekommen war und wir so warten mussten. Auf botsuanischer Seite ging das noch. Doch in Zimbabwe wurde es mühsam da es mit dem Visums länger dauerte und Reiseleiter grösserer Gruppen mit allen Pässen einfach vordrängten.
Dann konnten wir endlich weiterfahren. Als wir gegen das Lesoma Valley runter fuhren sahen wir eine Grosse Gruppe Elefanten auf beiden Seiten der Strasse. Dann ging es weiter nach Victoria Falls wo uns der Fahrer beim NP raus liess. Wir machten dann zwei Stunden später wieder eine Treffpunkt ab und gingen zum Park. Der Eintritt ist mit 30 U$ sehr teuer.
Als erstes ging es zum Denkmal von Livingston:

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Dann liefen wir die Viewpoints ab und schauten die Fälle an. Der kühle Gischt war sehr angenehm.

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Joel war bald so richtig 'teenegaermässig' gelangweilt und 'provozierte' (meine Frau) dann mit gewagten "Sitzpositionen":
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Die sambische Seite der Fälle war fast vollständig trocken

Beim Ausfluss schaffte er sogar, dass ein paar Touristen "Oh my God" stöhnten. Und der blöde Vater sagte nicht mal was sondern machte noch Fotos 😉 (dachte wohl auch meine Frau)
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Bei Viewpoint zur Brücke schauten wir noch Bungee-Springern zu. Dann ging es gemütlich zurück zum Ausgang. Dort brachte der Fahrer uns zum Victoria Falls Hotel das wir kurz anschauten.
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Dann fuhr er mit dem deutschen Paar zurück, dass sie an Nachmittag einen Chobe River Cruise gebucht hatten. Wir liefen von dort in die Stadt. Schlussendlich gingen wir ins Restaurant In-Da-Belly im Victoria Falls Rest Camp.
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Es gab Warthog Schnitzel, Krokodil Burger und Pulp mit Beef-Gulasch.

Auf dem Rückweg ging der Grenzübertritt sehr schnell. Der Fahrer brachte uns noch zum Butcher in Kazangula wo wir Impala Steaks kauften. Er sagte uns auch, die Lastwagenfahrer würden hier teilweise bis eine Woche warten um mikt der Fähre über den Fluss zu kommen:
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An diesem Nachmittag kamen die Elefanten schon bei Tageslicht und es war sehr interessant sie am Wasserloch zu beobachten. Vom Hide aus konnte man sie fast berühren, d.h. Simon sagte später, er hätte das getan.

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An diesem Tag war es dank dem gestrigen Regen kühler bzw weniger heiss.

Am Abend hatte meine Frau dann eine grosse "Krise", da sie auf der Tracks4Africa Karte die Fahrzeiten zusammen zählte und auf ca 10h nach Linyanti kam. Ich sagte ihr, wir würden es in 4 Stunden schaffen, was sie aber nicht wirklich glaubte. Zudem befürchtet sie auch, dass das Benzin für die Durchquerung von Chobe und Moremi GR nicht reichen würden. Die Reiseführer beschrieben das ganze leider auch etwas schwieriger als es wirklich ist und die Zeiten auf der Tracks4Africa Karte sind eine absolut falsch (z.B. 1h12 für 57km Teerstrasse durch den Chobe NP).

Ausflug Victoria Falls
Der Ausflug war interessant und einfach ein Muss wenn man da ist. Es ist aber sehr touristisch und extrem teuer (wir zahlen etwas so viel wie für eine Woche Bergferien in einem Chalet in der Schweiz). Aus diesem Grund würde ich es kein zweites Mal mehr machen, wenn wir wieder mal in der Region sind.
wohl Ende 28 wieder 5-6 Wochen Botswana (Khutse+KTP)+ Süd-Namibia Nov- 25-Jan 26 3W Botswana (KTP, Moremi, Nxai+Makgadikgadi Pans NP), + 3W Namibia Nov/Dec 2021 KTP-Kaa-Mabua-KD2 (Bericht) April 2019 KTP + Südliches Namibia / Reisebericht KTP und Süd-Namibia / Blog Sept/Oct 16 Etosha-Caprivi-Chobe-Moremi-CKGR / Reisebericht / Blog
zuletzt bearbeitet 09. Dez. 2016
Themenstarter705 Beiträge · seit 201410. Dez. 2016 · #35
Di 04.10. : Senyati Safari Camp - Linyanti Campsite (Chobe NP)

Da meine Frau viel Respekt von der Strecke hatte, wollte sie früh aufbrechen. Wir mussten aber noch einkaufen und konnten darum nicht zu früh los. So kauften wir um 8 Uhr in Kasane ein und wollten noch das Gas nachfüllen lassen. Beim Gas meinten sie, dies sei noch ziemlich voll was sich später (Moremi GR) als falsch herausstellte.
Dann ging es auf der Transitstrecke zügig durch den Chobe NP Richtung Ngoma Bridge. Dort konnte ich dann meiner Frau zeigen, dass wir viel schneller (ca Hälfte) als auf der Tracks4Africa Karte gewesen waren. Aber 1h12 für 57km Teerstrasse können gar nicht stimmen.
Und auch weiter bis Kachikau ging es zügig auf guter Teerstrasse weiter. Dort löste ich meine Frau beim Fahren ab. Nun ging es auf teils tiefsandiger Strecke weiter auf einem einspurigen Track meist geradeaus bis zu Cutline, d.h. der nördliche Chobe NP Grenze.
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Dann ging es der Cutline entlang Richtung Linyanti. Hier war der Sand teils tiefsandiger als vorher. Unser Hilux schlingerte zwar teilweise etwas, schaffte aber alles im 3 Gang.
Beim Gate füllten wir wieder die 'Bücher' aus. Die zwei Angestellten sahen aus, wie wenn sie gerade erwacht wären 😉 Viel zu tun haben sie an diesem einsamen Ort aber nicht. Zahlen konnten wir nicht, da ihr das Quittungspapier ausgegangen sei. Wir sollten dann in Savuti zahlen.

Nun ging es noch 5km parallel zum Linyanti zur Campsite. Dort erklärte uns ein sehr freundlicher und engagierter SLK Mitarbeiter alles. Dann fuhren wir zu unsere Campsite Nr 1 (die mit Nr 2 zusammen die Beste sei).

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Und wirklich sahen wir gleich bei der Ankunft eine Elefant gerade unten bei der Lagune in Dreck spielen. Bei genauerem sehen, sah man dann auch noch viel mehr Elefanten in den Linyanti Floodplains.

Wie ich meiner Frau gesagt hatte, brauchten wir 4h Stunden von Kasane nach Linyanti. Die Strecke war trotz ein paar Tiefsand Passagen gut zu fahren.
Wir stellten als erstes die Tische auf zum Mittagessen. Bald kamen Vögel, die auf Reste spekulierten. Und die Jungs war natürlich gerne ein paar 'Brösmeli' oder auch mehr an den Boden. So hatten wir viel wunderschöne Vögel zu beobachten (v.a. Glanzstare). Es kam aber auch ein Hörnchen und eine Meerkatze.
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Und unten an der Lagune war nun auch eine Gruppe Impalas.

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Sorry, schlechtes Handy-Zoom-Foto

Den Nachmittag verbrachten wir gemütlich auf der Campsite und beobachteten Tiere von hier. Eine Gamedrive war gar nicht nötig.
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Ab und zu liefen auf Elefanten nahe an der Campsites vorbei.
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Gegen Abend grillierten die Jungs die Impala-Steaks aus Kazangula
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Bei einer tollen Abendstimmung assen wir Znacht
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In der Nacht hörten wir dann Elefanten durch die Büsche nahe dem Auto gehen.

Linyanti Campsite
Für uns war das die absolut schönste Campsite in einem Nationalpark: es war schön grün und schattig, wir hatten eine tolle Sicht mit vielen Tier- vor allem Elefanten-Sichtungen und man ist relativ einsam ohne viele andere Touristen. Dieser Ort ist perfekt zum Relaxen und die Natur geniessen
Auch wenn es etwas ein Umweg ist auf der Strecke durch die Pärke würden wir jedem empfehlen, Linyanti zu besuchen. Ich würde sogar eventuell zwei Nächte in Linyanti und keine in Savuti (heiss, sandig, wenig Schatten) machen.
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zuletzt bearbeitet 10. Dez. 2016
2'240 Beiträge · seit 201111. Dez. 2016 · #36
felix__w schrieb:
Für uns war das die absolut schönste Campsite in einem Nationalpark: es war schön grün und schattig, wir hatten eine tolle Sicht mit vielen Tier- vor allem Elefanten-Sichtungen und man ist relativ einsam ohne viele andere Touristen. Dieser Ort ist perfekt zum Relaxen und die Natur geniessen
Auch wenn es etwas ein Umweg ist auf der Strecke durch die Pärke würden wir jedem empfehlen, Linyanti zu besuchen. Ich würde sogar eventuell zwei Nächte in Linyanti und keine in Savuti (heiss, sandig, wenig Schatten) machen.
Das sehe ich ein wenig anders 😉 - ich fände es sehr schade nicht in Savuti Halt zu machen, da man dann eine der besten Game-Areas verpasst oder einfach nur durchfährt. Wie in meinem Bericht erwähnt, war Savuti für uns das Highlight bez. Tiersichtungen.

Gruss M.
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
zuletzt bearbeitet 11. Dez. 2016
Themenstarter705 Beiträge · seit 201411. Dez. 2016 · #37
marimari schrieb:Das sehe ich ein wenig anders 😉 - ich fände es sehr schade nicht in Savuti Halt zu machen, da man dann eine der besten Game-Areas verpasst oder einfach nur durchfährt. Wie in meinem Bericht erwähnt, war Savuti für uns das Highlight bez. Tiersichtungen.
Wir sahen eben fast nichts, bzw nur als wir Savuti über die Marsh Road Richtung Moremi verliessen. Vorher hatte es ausser ein paar Elefanten beim Wasserloch kurz vor der Brücke und am Abend im Savuti Channel nichts.
Aber wenn der Kanal fliesst, ist es in Savuti wohl deutlich schöner.

Felix
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Themenstarter705 Beiträge · seit 201411. Dez. 2016 · #38
Mi 05.10. : Linyanti Campsite - Savuti Camp

Am Morgen nahmen wir es gemütlich, da es nach Savuti nur ca 2h waren. Wir genossen noch die wunderschöne Linyanti Campsite.
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Wir entschieden us dann, wieder der Cutline nach und über Gcotha Gate nach Savuti zu fahren, da die direkte Route teilweise sehr schlecht beschrieben wurde.
Am Linyanti sahen wir noch ein paar Elefanten. Danach war es nur noch langweiliges Buschland. Die Fahrt ging aber relativ gut und wir erreichten vor Mittag Savuti wo wir die Paradise Campsite hatten. Wir versuchten Auto und Tisch unter dem kleinen Baum in den Schatten zu bringen. Diese sandige heisse Campsite ist ein riesiger Unterschied zu schattigen Campsite in Linyanti. Der Sand war so heiss, dann man sich fast verbrannte, wenn er seitlich in die Schlarpen rein kam.
Wenn der Savuti Channel fliessen würde, wäre es wohl deutlich schöner.

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Gelbschnabel Toko im Baum auf der Paradise Campsite.

Dann ging ich mit meiner Frau zur Ablution Wäsche waschen. Da sie etwas vergessen hatte, ging sie nochmals zurück. Als sie nach längerer Zeit nicht zurück kam, lief ich zu unserer Campsite. Unterwegs und dort war sie nicht und auch die Buben hatte sie nicht gesehen. Ich suchte sie in der Umgebung und fragte auch andere Leute, ob sie sie gesehen hätten. Zwei Schweizer Brüder (interessante Reise-Website unter www.niggs.ch) halfen mir dann. Schlussendlich ging ich dann zur Reception um Hilfe zu holen. Als ich mit jemanden vom Platz zurück ging, kam meine Frau gerade mit einem Safari-Auto gefahren. Sie hatte sich auf dem Platz etwas verlaufen und wollte dann quer durch Büsche zu unserem Platz abkürzen. Da ihre Orientierung nicht so gut war, lief sie in den Busch. Zum Glück hörte sie dann einen Generator und lief zu diesem. Der war bei der Angestellten Unterkunft Savute Safari Lodge. Diese brachten sie dann zurück zum Camping. Unterwegs stand sie scheinbar einmal auch plötzlich einem riesigen Kudu entgegen. Zum Glück ging dieses Abenteuer gut aus.

Am Nachmittag machten wir einen Game-Drive hauptsächlich darum, weil wir dann im gekühlten Auto und nicht auf der heissen Campsite sein konnten. Tiere sahen wir südlich von Savuti keine, bestiegen aber den Bushman Hill.
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Damit wir wenigstens etwas sahen, fuhren wir nochmals zum Wasserloch hinter der Brücke. Da hatte es ein paar Elefanten:
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Später am Nachmittag hatte es dann ein Elefant auf der Campsite. Vom Walls der Ablution konnte man den gut beobachten.
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Gegen Abend hatte es dann genug Schatten auf der Campsite und die Temperaturen waren auch weniger heiss.
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Beim Eindunkeln kamen dann Elefanten den Savuti Channel runter.
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Am Abend leuchteten wir ab und zu aus dem Zelt da es oft raschelte. Einmal sahen wir leuchtende Augen im Busch. Die gehörten aber nur einem Hasen. Als Joel wieder mal leuchtete, sah er eine Hyäne bei unserem Grill stehen. Ich sah nur noch einen Schatten bevor sie flüchtete.

Savuti Campsite (Paradise)
Nach der tollen Campsite in Linyanti war Savuti für uns enttäuschend. Die Lage an Savuti Channel ist zwar schön und wäre deutlich besser, wenn er Wasser hätte. Sonst ist es Savuti aber ein grosser heisser Platz wo wir fast keine Tiere sahen. Zudem waren die Wasserhahnen durch Elefanten zerstört, so dass wir für Wasser immer zur Ablution mussten.
Wir hätten da aber zwei Tage in Linyanti dem Platz in Savuti vorgezogen.
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Themenstarter705 Beiträge · seit 201419. Dez. 2016 · #39
felix__w schrieb:Senyanti Safari Camp
Die Campsites mit individuellen WC-/Dusch/Koch-Häuschen sind schön gemacht. Und das Wasserloch ist toll (wenn es Tiere hat). Das Camp ist aber etwas abgelegen. Und bei der grossen Hitze die wir hatten wäre ein Pool zu Abkühlung auch toll.
Jetzt sah ich gerade in der Facebook Gruppe von Senyanti, dass ein Pool im Bau ist.
Senyati-Pool.jpg


Im Vergleich zu unserem Besuch im Oktober ist es nun auch extrem grün:
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Ich hoffe ich komme in den nächsten Tagen dazu, den Bericht weiter zu schreiben.

Felix
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zuletzt bearbeitet 20. Dez. 2016
Themenstarter705 Beiträge · seit 201420. Dez. 2016 · #40
Do 06.10. : Savuti - Moremi North Gate / Khwai)

Auch diesen Morgen nahmen wir gemütlich, da es nicht so weit bis zum Moremi North Gate ist.

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So assen wir gemütlich 'Zmorgä' im Schatten eines Baumes.

Gegen 9 Uhr fuhren wir los. Bei der Abzweigung zur MArsh Road trafeb wir einen Safari Wagen und fragten wie die Strecken seie Der Guide meinte, es seien beide gut zu fahren und so zogen wir (zum Glück) die Marsh Road vor.
Schon bald liefen vor uns zwei Warzenscheine auf dem Track:
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Gegenüber dem (fast) tierlosen Vortag war das schon eine 'Steigerung'. Kurz darauf sahen wir ein Safari Auto stehen und sahen dann 100m daneben Löwen unter einem Busch liegen. Ein Weibchen und später ein Mänchen liefen näher zum Weg.
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Als wir weiter fuhren sahen wir auch Giraffen, Gnus und diverse Antilopen. Nun waren wir etwas mit Savuti verwöhnt.

Weiter südlich hatte es dann keine Tiere mehr und wir sahen auch keine anderen Leut. Wir dachten schon, hier würde niemand fahren bis uns ein ersten Auto entgegen kommen. Von da an kamen regelmässig Fahrzeuge aus dem Süden was jedesmal zu einem Ausweichmanöver auf dem einspurigen Track führte. Zwei Leute sagten uns, dass es ein paar Kilometer vor dem südliche Mababe Gate eine Gruppe Löwen gleich neben der Strassse hätte.
Die Marsh Road war hier teilweise etwas mühsam zu fahren, da es immer wieder ausgetrocknete Wasser-/Sumpflöcker hatte.
Im Süden trafen wir dann wirklich die Löwen: zuerst lagen ein paar Löwinnen gut versteckt im Schatten eines Busch. Und etwa 200m weiter war zwei Löwen 2m neben der Spur.
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So hatten wir doch noch (Katzzen-)Glück im Chobe NP.

Beim Gate checkten wir aus und assen etwas. Danach wurde die Spur für ein paar Kilometer ziemlich 'ruppig' und kurvig. Doch dann kamern wir auf eine gute Gravel Road auf der wir fast bis nach Khwai fuhren. Im Dorf kauften wir noch Holz.

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Auf der Brücke über den Khwai

Dann checkten wir ein und gingen auf unsere Campsite. Die war etwas enttäuschend weit wegen vom Fluss und am Mittag nur mit wenige Schatten.
Auf der Nachbarsplatz waren wieder die beiden deutschen Paare, die schon in Linyanti und Savuti waren.

Nach 15 Uhr ging es dann nochmals auf einen Gamdrive. Wir fuhren östlich der Camping dem Khwai nach. Es gab schöne Tiersichtungen:
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Nach dem Nachtessen spazierten meine Frau und ich nochmals zum Gate uind Brücke wo es ein tolle Abenstimmung hatte.
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Danach lasen wir noch am Feuer vor dem Auto
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In der Nacht hörten wir rund ums Camp Hyänen heulen, d.h. auf der einen Seite kam das erste Geheul und die antworten jeweils von zwei anderen Seiten. Da Simon erstmals im Bodenzelt schlief (damit Jungs weniger Streit haben) schaute ich mehgrmlas runter ob nichts unten sei.

North Gate Campsite
Sie hat teilweise super schöne Plätze am Khwai River (No 3+4). Es gibt aber auch weniger schöne Plätze mit wenig Schatten hinten gegen die Ebene raus. Die Ablution sind gut und jeder Platz hat Wasser und eine Feuerstelle mit Rost.
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zuletzt bearbeitet 21. Dez. 2016