tina76Themenstarter796 Beiträge · seit 200716. Nov. 2016 ·
@HerbyW: Na aber unbedingt doch! Schön, dass Du auch dabei bist in Tansania. 🙂 Das Großartige an imaginären Autos ist ja, dass dort mit nur leichtem Quetschen unbegrenzt Mitreisende aufgenommen werden können. 😉
tina76Themenstarter796 Beiträge · seit 200718. Nov. 2016 ·
05.09.2016 – Zweiter Tag in unserem kleinen Strandparadies
Vom stetigen Meeresrauschen sanft geweckt, hören wir gerade noch ein paar Schritte auf unserer Terrasse. Doch kein böser Eindringling hat sich verirrt. Es ist die frühmorgendliche Kaffee- und Teelieferung, die immer einige Zeit vor dem eigentlichen Frühstück gebracht wird. Eine sehr nette Erfindung. 😄 So genießen wir die aufsteigende Sonne teeschlürfend auf unserem bequemen Faulenzersofa.
So und der Rest vom Tag, siehe Vortag… 🤪 Naja, nicht ganz, wäre glatt gelogen, denn dann hätten wir den berühmt, berüchtigten alten deutschen Leuchtturm unterschlagen, den wir heute erkunden möchten. Na gut, eine Berühmtheit wohl zumindest in unserer kleinen Bucht. 😎
Nelson, einer der netten Mitarbeiter der Lodge erklärt uns grob den Weg. Der alte deutsche Leuchtturm liegt hoch auf den Felsen am Ende der Bucht, direkt hinter dem neueren tansanischen Leuchtturm, den man hier auf dem Bild in der Entfernung sieht. Von der Terrasse aus, sehen wir abends dessen regelmäßiges Blinken.
Man kann ihn gar nicht verfehlen, meint Nelson. Stimmt, aber der Weg dahin, ist dann doch nicht ganz so easy peasy wie gedacht. Gegen die brütende Hitze an diesem Morgen mit Sonnenhut und Wasservorrat „bewaffnet“ machen wir uns auf den Weg über den Strand zu den Klippen.
Nachdem wir schwitzend und keuchend oben angekommen sind, sehen wir erstmal nur ein großes eingezäuntes Gelände, umgeben von dornigen Gestrüpp. Wir befragen eine Einheimische, deren Häuschen bzw. Holzhütte in nicht allzu weiter Entfernung liegt und die weist uns den Weg zur Straße, die zum Leuchtturmgelände und dessen- Einfahrt führt. Gemeinerweise ist auch dort das Tor verschlossen. Hmmm, so schnell geben wir nicht auf. Erst recht nicht als sich meine Freundin auch noch einen dicken, blutigen Kratzer an einem der vielen Dornenbüsche im Gelände holt. Nach so viel Schmerzen und Mühe vor dem Zaun stehend einfach aufgeben. Also nö, so nicht. 🙄
Wir gehen einen kleinen Trampelpfad rechts vom Tor am Zaun entlang, der zum Teil schon ziemlich marode aussieht. Und wirklich…nicht allzu weit vom Tor entfernt ist der Stacheldrahtzaun teils heruntergerissen und mit einem Baum beschwert, so dass man vorsichtig drüber klettern kann. Da sind wir ganz sicher nicht die Ersten. 😉
Und da liegt es dann endlich, das Objekt unserer heutigen Begierde, der alte deutsche Leuchtturm! 🙂 Den wir uns nun in aller Ruhe von allen Seiten betrachten können. Um ehrlich zu sein, ist es wohl eher eine Leuchtturmruine, die sich die Natur so langsam wieder zurückerobert. Aber gerade deswegen sieht er ziemlich verwunschen aus und gefällt uns ganz besonders.
Von hier oben hat man auch einen schönen Blick aufs Meer…
Auf dem Rückweg kann man oben auf den Klippen den ganzen Strand und die grüne Vegetation dahinter überblicken. Der Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt, hat er uns doch noch einen anderen Blickwinkel auf unser kleinen Strandparadies beschert.
Der Rest des Tages wird dann wieder am Strand gefaulenzt und gebadet. Um die Mittagszeit herum ist Ebbe und man kann im verbliebenen Flachwasser eher sitzen als schwimmen, bevor langsam das Meer zurückkommt. Von Ferne hört man schon die Brandung. Ist das Wasser dann ganz wieder da, sind die Wellen so stark, dass man schon recht standfest sein muss, damit es einen nicht umreißt.
Zurück in der Lodge schauen wir uns noch ein wenig um und entdecken u.a. diese alte Dame. Sie teilt sich mit zwei wesentlich kleineren Artgenossen ein Gehege und beäugt uns neugierig. Ein Mitarbeiter erzählt uns, dass sie fast achtzig sein soll. Bei Ihrer stattlichen Größe glauben wir das unbesehen.
Am Abend heißt es dann - nach dem erneut leckeren Abendessen - früh ins Bett gehen und Koffer packen. Denn die Nacht wird kurz sein. Bereits um Viertel vor Fünf wird uns der Fahrer abholen und zum Flughafen nach Daressalam fahren. Bye bye schöne Strandfinca. Wir haben die Zeit hier genossen! Aber nun endlich Safari! Ruaha wir kommen. 🤩
tina76Themenstarter796 Beiträge · seit 200722. Nov. 2016 ·
06.09.2016 - (Teil 1) Flug gen Traumziel Ruaha und Ankunft in Tandala
Noch sehr müde und wortkarg sitzen wir in aller Herrgottsfrühe im Auto und lassen die rasante Fahrt auf äußerst holperiger Straße in wahrsten Sinne des Wortes über uns ergehen. Wir haben heute aufgrund der frühen Stunde statt Frühstück von der Lodge zwei große Breakfast-Päckchen für unterwegs mitbekommen, aber bei dem Gerüttel und Geschüttel ist an alles zu denken, nur nicht an Essen. 😵 Um die frühe Zeit sind schon eine Menge Leute an der Straße unterwegs. Wir „freuen“ uns nach dem Erlebnis des ersten Tags schon ganz besonders wieder an der Fähre aussteigen und uns Getümmel der Wartenden stürzen zu müssen. Doch siehe da…es geht auch ganz anders. Diesmal dürfen wir einfach beim Fahrer im Fahrzeug bleiben! Sehr merkwürdig, wo das doch auf dem Hinweg so gar nicht erlaubt war... aber bei unserem Glück fragen lieber nicht weiter nach. 🙂 Vielleicht waren die Beamten an der Fähre einfach auch noch zu müde. 😄
Als wir am nationalen Abflugbereich abgesetzt werden, realisieren wir erst wie dunkel, windig und bewölkt es draußen geworden ist. Was für ein Glück, dass wir heute abreisen von der Küste! Das wäre kein tolles Badewetter mehr gewesen. Wir können nur hoffen, dass es in Iringa, wohin wir gleich fliegen, besser aussieht… Mit dieser kleinen Maschine heben wir bei schlechten Wetter in Daressalam ab.
und landen wie gewünscht bei strahlendem Sonnenschein nach ca. 1,5 Stunden in Iringa. Da steigt die Laune nicht unbeträchtlich. 😁
Umso mehr, da wir auf dem Flughafen wieder einmal mit Namensschildchen vom Fahrer des Tandala Camps erwartet werden. Wir sind begeistert, auch von der interessanten, ca. zweistündigen Fahrt von der Stadt Iringa Richtung Ruaha Nationalpark. So sieht man endlich etwas vom Inland Tansanias. Kleine Kinder winken uns unterwegs freudestrahlend zu und meine Freundin, die noch nie in Afrika war, ist ganz erstaunt, wie fröhlich die Menschen, die wir unterwegs sehen, trotz ihrem Leben in den ärmlichen aussehenden Strohhütten wirken. Unser junger Fahrer ist ebenfalls sehr nett und erzählt uns einiges über die Stadt. Z.B. über die reichen pakistanischen Geschäftsleute, die sich mit protzigen Villen in Iringa gegenseitig übertrumpfen möchten. Und auch zur kolonialen Geschichte dieser Gegend. Sehr spannend. Wir teilen dafür schwesterlich mit ihm unser leckeren Breakfast-Packages, die heute aus vegetarischen Teigtaschen (Samosas), Obst und Pancakes bestehen.
So erreichen wir erzählend das Tandala Camp, wo wir schon von John, unserem Gastgeber erwartet werden. Außerdem tauchen die ersten zwei Giraffen unseres Urlaubs schnell in den Büschen, die das Camp umgeben, unter. Bloß nicht fotografiert werden von den ollen Touris. 😉
Wir beziehen wie abgesprochen Zelt Nr. 3, welches laut vorherigem e-mail-Verkehr mit Dionysia, der Frau von John, den besten Blick auf das Wasserloch des Camps haben soll.
Richtig schön hier so mitten in der Wildnis! Serap kann sich gar nicht satt sehen an der traumhaften Landschaft mit den vielen großen Akazien ringsherum. Auch das Zelt auf Stelzen gefällt uns sofort. Der Badebereich ist draußen, bzw. nur etwas überdacht, so dass man an der frischen Lust duschen kann.
Am Wasserloch hält sich freundlicherweise schon einmal dieser Buschbock auf.
Die Kudus sind dagegen nicht mehr durstig und traben von dannen.
tina76Themenstarter796 Beiträge · seit 200722. Nov. 2016 ·
06.09.2016 - (Teil 2) Nachmittags-Safari im Ruaha Nationalpark
Nach dem Auspacken und Umziehen geht es auch schon auf unsere erste Safari der Reise und Seraps erste Safari überhaupt. Da wir mal wieder einmal die einzigen Gäste der Unterkunft sind, haben wir das Auto und unseren Guide Chris sowie Fahrer Lionel (nein nicht Richie, soviel Glück haben wir dann doch nicht 😉 )ganz für uns. Unglaublich, Serap scheint unser Glücksbringer zu sein. 🤩
Und dann heißt es Ruaha entdecken…
Als erstes halten wir an einer Brücke, von der man eine wunderschöne Landschaft überblicken kann.
Auf den zweiten Blick sind hier nicht nur Steine vorhanden...Ein Hippo, blockiert ebenfalls gern das Wasser. 😉
Und noch ein Grund, warum man hier besser nicht baden sollte...
Die schöne, weite Landschaft fasziniert uns sofort. Von Ferne sehen wir Elefanten im Flussbett dahinziehen.
Schön auch, dass man nur selten anderen Autos begegnet. Wenn dann auch noch zwei an gleicher Stelle stehenbleiben, kann das nur einen Grund haben…ein besonderes Tier! Eine Löwin, nebst Gemahl lagen bis vor wenigen Sekunden in dem ausgehöhlten Baobab.
Drei Touri-Autos sind den Herrschaften aber wohl leider der Paparazzi zu viel, so dass sie schnell Richtung eines großen Busches verschwinden.
tina76Themenstarter796 Beiträge · seit 200722. Nov. 2016 ·
Von dort aus schauen sie respekteinflößend in Richtung unseres Autos. Immer wieder faszinierend die Augen des Löwen!
Klein, aber nicht weniger hübsch, eine bunte Gabelracke mit Insektensnack.
Serap ist selig, als wir endlich bei Ihren Lieblingstieren den Elis anhalten. Wir genießen es eine ganze Zeit lang diesen majestätischen Tieren beim friedlichen Grasen zuzusehen.
Und hier noch weitere Impressionen aus dem Park, der schon am ersten Tag zu einem meiner absoluten Lieblingsparks geworden ist.
Ein schöner Sonnenuntergang zeigt an, dass wir den Park nun leider wieder verlassen müssen. Pünktlich um 18 Uhr wird das Tor geschlossen. Lionel gibt ordentlich Gas, damit wir dies noch rechtzeitig schaffen heute.
Bei einem überaus leckeren Abendessen mit Vorsuppe, Hauptgang Rind und Pudding als Dessert lassen wir den schönen Tag ausklingen. Rund- und dickgefuttert werden wir von einem Massai-Nachtwächter mit der Taschenlampe zum Zelt geleuchtet. John hat gedroht, dass wir einige Kilos zunehmen werden in Tandala und man merkt, er bzw. sein Koch arbeiten fleißig daran.;-)
tina76Themenstarter796 Beiträge · seit 200723. Nov. 2016 ·
07.09.2016 - (Teil 1) Wer lange wartet, wird endlich belohnt…
Heute Nacht war es ganz schön frisch im Zelt…Brrr. Trotz zusätzlicher Decke wachen wir immer noch fröstelnd mit bis an die Nase gezogener Bedeckung auf. 😵 Serap wundert sich, dass afrikanische Nächte so kalt sein können! Vor ein paar Jahren in Sambia war es um die gleiche Jahreszeit so warm, dass man nachts fast am dünnen Bettlaken festgeklebt ist. Daher hatte ich hier in Ruaha so gar nicht damit gerechnet. Ein Phänomen, dass wir auch in den nächsten Nächten noch erleben „dürfen“. Dann sind wir Frostbeulen aber mit jeweils zwei zusätzlichen Decken besser bewaffnet. 😎 Immerhin wird wenigstens das Wasser unter der Dusche nach ein paar Minuten schön warm und wir tauen wieder auf.
Das Frühstück wird in Tandala nicht in der Lodge, sondern herrlich draußen im Freien aufgetischt. Was für ein schöner Morgen mit der aufgehenden Sonne vor den großen Akazien.
Daran könnte man sich wirklich gewöhnen. Bei dem tollen Blick in den golden glänzenden Busch…
…vergessen wir beim Futtern und Genießen fast die Zeit, so dass wir am Ende etwas in Hektik geraten. Denn wir wollen ja heute frühzeitig zu unserer ersten Ganztagessafari in den Park starten. John als guter Gastgeber beruhigt uns, dass wir im Urlaub wären und uns als einzige Gäste sowieso niemand drängelt. Aber wir möchten auch Chris und Lionel nicht unnötig warten lassen und holen im Laufschritt noch Kameras, Fernglas und unsere Rücksäcke aus dem Zelt. Reingehopst ins offene Safari-Fahrzeug und los geht’s, voller Vorfreude auf neue, spannende Tiersichtungen. 🤩 Serap ist auch schon Feuer und Flamme. Die erste Safari gestern hat sie schon mal begeistert. Das freut mich aus nicht ganz uneigennützigen Gründen natürlich ganz besonders. 😛
Schnell eingecheckt am Gate in Ruaha, ein paar nervige Tsetsefliegen beim Warten aufs Bezahlen verscheucht (die Biester hatten wir überhaupt nur hier rund um die Einfahrt) und dann gehts in das Tierparadies. Nicht unerwähnt sollte ich noch lassen, dass ich bei der Registrierprozedur ein Bild von einem Wildhund an der Wand gesehen und dieses Chris gezeigt hatte. Mit dem etwas dreisten Hinweis meinerseits, dass ich diese in Afrika bisher noch nie erleben durfte und daher auf den Ruaha hoffe. Chris schaut mich nur mit großen Augen an und belässt es bei vielsagendem Schweigen. Wahrscheinlich denkt er sich insgeheim, dass die Touristen auch jedes Jahr unverschämter werden mit Ihren anspruchsvollen Forderungen... 😣 Hmmm, war das jetzt zu dreist von mir? 😵 Wir werden sehen…
Als erstes jedenfalls schon mal eine noch etwas müde durch ein schönes Panorama stolzierende Giraffe.
Dieser Hippo liegt dagegen noch faul in der Gegend herum und wärmt sich in der Sonne auf. Der Tag wird sicher noch anstrengend genug im Hippo-Tümpel...
Andere sind da schon aktiver und haben die Lauscher auf vollen Empfang gestellt...
Wir drehen als erstes eine hoffnungsvolle, kleine Runde in dieser lieblichen Uferlandschaft.
Bis auf ein paar Antilopen, ein gut getarntes Dik-Dik und einige schnell zwischen den Felsen verschwindende Klippschliefer, möchten sich aber leider heute früh keine Tiere zeigen. Damn.
Dann fahren wir an den felsigen Berghängen entlang auf der Suche nach einem Leo, der lt. unserem Guide Chris, hier scheinbar wohnt und in den letzten Tagen einige Male zu sehen war. Schön, für die anderen. Bei uns ziert sich Herr Leo gemeinerweise 😈 (oder er verschläft einfach den frühen Morgen, wie heute die meisten anderen Tiere auch). So brechen wir die Suche etwas entnervt vom langen ergebnislosen Rumkurven für eine wohlverdiente Mittagsrast direkt am Flussbett ab. Beim wie immer hervorragenden Essen (frischer Salat, Gemüse-Quiche, Obst als Nachtisch) und der netten Umgebung kommt dann schnell die gute Laune wieder.
tina76Themenstarter796 Beiträge · seit 200723. Nov. 2016 ·
07.09.2016 (Teil 2 ) - Wer lange wartet, wird endlich belohnt…
Nach dem Ausruhen hat Fortuna endlich ein Einsehen mit uns. Keine 500 Meter von der Stelle, wo wir eben noch gefuttert haben, liegen diese drei Raubkatzen! 😁 Man gut, dass die uns nicht beim Relaxen vorhin Gesellschaft leisten wollten! 🤪 Aber sie verschlafen lieber den heißen Tag und sind nicht besonders erfreut, dabei gestört zu werden. Mehr als einen genervten Blick, bevor sie sich wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Nichtstun und Dösen widmen, haben sie jedenfalls nicht für uns über.
Da fahren wir doch lieber weiter um kurz danach auf eine größere Elefantenherde zu stoßen.
Gestatten ich bin der Dumbo von Ruaha…
Serap zückt begeistert Ihre Kamera, als Lionel plötzlich auf Wunsch von Chris Vollgas gibt und davonrast. Völlig entgeistert versuchen wir sie zu stoppen. Doch erfolglos. 🤨 Chris ist nebenher am Telefonieren und reagiert überhaupt nicht. Frechheit, jetzt wo wir so schöne Eli-Bilder hätten machen können. 😣 😈 Was ist bloß mit unserem Guide los…Das kommt davon, wenn man nicht selber fährt, grummele ich schon…als wir plötzlich diverse Autos an der Straße stehen sehen. Es sind mindestens 4 oder 5 Stück. Hui, was geht denn hier ab? Denken wir noch so, als Chris freudestrahlend „Wild-Dogs“ ruft! Und wirklich, ich traue meinen Augen kaum. 🤩 🤩 Erst einer und dann sehen wir das ganze Rudel. Wie cool ist das denn? Trotz diversen Reisen nach Afrika in den letzten 15 Jahren habe ich die noch niemals nie in freier Wildbahn gesehen und jetzt ist es soweit. Yippieh! Und da liegen sie auch noch so fotogen. Sorry Leute, aber jetzt kommt eine kleine Wildhund-Reihe. Ich konnte mich vor lauter Begeisterung einfach nicht entscheiden zwischen den Fotos.
Jetzt verstehen wir auch, warum Chris immer so viel telefoniert. Er muss nicht Mutti berichten, wo er sich stündlich aufhält, nein er telefoniert mit den anderen Guides der umliegendes Lodges, wo sich gerade die spannenden Raubtiere aufhalten. Äußerst Praktisch. 🙂 Er lächelt ganz stolz und meint, dass ich doch unbedingt Wildhunde sehen wollte…Was haben wir doch für einen Schatz als Guide! Chris erzählt noch, dass sein Ehrgeiz immer besonders geweckt wird, wenn Gäste ein bestimmtes Tier sehen möchten. Dann ruht und rastet er nicht länger, bis es soweit ist. Deshalb war er so angespannt und merkwürdig heute. Jetzt wird uns einiges klar. Tja, was hätten wir denn noch gern die nächsten Tage... einen Gepard mit Jungtieren, das seltene Schuppentier…Nein, Spaß beiseite. Ich nehme mir vor, ihn die nächsten Tage nicht mit Sonderwünschen zu quälen. Jetzt können wir den Rest der Safari ruhig angehen lassen.
tina76Themenstarter796 Beiträge · seit 200723. Nov. 2016 ·
Hoi Picco,
da fragst Du mich jetzt aber was ganz Schweres. 😄 Jetzt muss ich mich outen, dass wir als Touris (ohne eine Karte von Ruaha dabei zu haben) einfach nur von unserem Fahrer herumkutschiert worden sind. 😊 Es war auf jeden Fall ganz nahe eines Hauptarms des Ruaha River. Denn die Hunde sind danach direkt ins breite, halbtrockene Flußbett gelaufen. Bilder davon gibt es noch im nächsten Teil. Was ich noch weiß ist, dass wir von der Brücke am Eingang aus gesehen im östlichen Teil von Ruaha unterwegs waren. Und wir sind auf jeden Fall über die weite Ebene mit dem Hauptcamp, wo ihr habt übernachtet habt, wieder Richtung Tandala zurückgefahren. Sorry, mehr kann ich nicht sagen. 😗
Immerhin hattest Du sie schon dreimal und bei mir war es das erste Mal. 🤪
Eulenmuckel2’109 Beiträge · seit 200623. Nov. 2016 ·
Hallo liebe Kristina, wir sind auch schnell noch aufgesprungen. Im Ruaha und auf Sansibar kennen wir uns gar nicht aus. Wir schauen uns dort aber gerne mit deiner Hilfe ein wenig um. Die Landschaft gefällt uns sehr, und eine Begegnung mit Wildhunden ist auch immer besonders. Wir sind gespannt, wie es bei euch weitergeht. Liebe Grüße Ruth und Uwe
ohne zu wissen, ob du bereits eine ähnliche Antwort bekommen hast ( habe nicht alle gelesen) , muß ich das doch loswerden, weils wirklich komisch ist. Bei der Überschrift deines posts dachte ich :aber hallo, wird hier das Forum mit einer Pornoseite verwechselt? MÄDEL STRIP las ich nämlich und erwartete, recht ungläubig, peinliche Fotos in den Dünen oder sonst wo. Es lebe die deutsche Sprache!
tina76Themenstarter796 Beiträge · seit 200725. Nov. 2016 ·
Moin Moin zusammen!
Hui, hier hat sich aber ganz schön was getan, während ich mal eine kleine Auszeit vom Rechner hatte. 😄
@liebe Ruth, lieber Uwe: freut mich sehr, dass ihr nun auch dabei seid und ich Euch diese Ecke Afrikas und den schönen Ruaha NP damit etwas näher bringen kann! Umso mehr, als ich Euren Bericht parallel auch ganz gespannt verfolge. 🙂
@Liebe Annick: den Leo konnten wir in Tandala leider nicht sichten. Aber dafür eine Nacht sehr laut hören... 🙄 Die Massai-Nachtwächter haben uns dann morgens erzählt, dass er einen Buschbock quer durch die Anlage gejagt hat. Das war vermutlich der, der mir am ersten Tag so schön Fotomodell gestanden hatte und der wohl zum Glück auch überlebt hat, denn wir haben ihn später wieder ganz unversehrt in der Nähe unseres Zeltes gesehen. 🙂
@ Liebe Ursula, lieber Karsten: Da habe ich ganz unschuldig nicht mal im Traum dran gedacht. Sehr lustig! 😄 Ursula, da warst Du tatsächlich die erste, der das aufgefallen ist. Karsten hat sich ja vorher nicht getraut. 😉 Ich merke schon, dass nächste Mal muss ich bei der Namensfindung für die Reise besser auch noch in gaaanz andere Richtungen denken. 😄
@Picco: na da hab ich aber nochmal Glück gehabt,, dass Du dem Bericht auch ohne Strip treu bleibst. 😎 😛 🤪 Bin ebenfalls schon gespannt, was Du bzw. ihr im Ruaha noch so gesichtet habt...
Euch noch eine schöne Woche! Hoffe, dass ich am Wochenende dazu komme weiterzuschreiben.
Jetzt bin auch endlich dazu gekommen, dein Reisebericht zu lesen. Ihr habt auch einige spannende Abenteuer hinter euch, wenn ich so an den Anfang denke. Und die lieben Wau-wau's im Ruaha... sorry, das geht ja gar nicht! 😮 😄 Auch bei meiner 4. Afrikareise war es mir vergönnt, die Wildhunde zu sehen. Schön, dass es für euch geklappt hat.
So, und nun bleibe ich dran und freue mich auf die Fortsetzung.
tina76Themenstarter796 Beiträge · seit 200730. Nov. 2016 ·
Morgen Sven,
freut mich, dass Du jetzt auch mit dabei bist! Deinen und Picco´s Reisebericht verfolge ich auch ganz gespannt. 🙂 Lustig, wenn gleich drei Leute parallel vom Ruaha schreiben..Heute abend stelle ich auf jeden Fall wieder einen Teil ein.
Apropos Wau-wau's...wenn Dich das tröstet: Ich brauchte insgesamt 11 Reisen nach Afrika um die nun endlich einmal sehen zu dürfen. Von daher wäre es ja bei Deiner vierten Reise schon fast umverschämt gewesen, wenn Du die gleich gesehen hättest. 😉 Kann halt nicht jeder so ein Glückspilz wie meine Freundin sein, die die Hundis gleich beim ersten Mal sieht (und das jetzt sicherlich auch noch für nichts besonders hält..).
tina76Themenstarter796 Beiträge · seit 200730. Nov. 2016 ·
Bevor ich die nächsten Tage wieder beruflich in meine kalte alte Heimat Hamburg abdüse, springe ich doch sehr gern nochmal (zumindest gedanklich) ins warme Tansania und stelle den Rest unseres Safari-Tags im Ruaha Park ein:
07.09.2016 (Teil 3 ) - Wer lange wartet, wird endlich belohnt…
Inzwischen haben die Wildhunde vom vielen Rumgekurve der Autos genug und werden unruhig. Ignorieren hilft nicht mehr, denn einige dreiste Fahrer kommen dem Rudel quer durch die Büsche immer näher. Sehr schade, denn wir standen dank unserem Fahrer Lionel ziemlich gut und hätten sie lieber noch etwas in Ruhe beobachtet. Aber leider müssen manche scheinbar direkt bis an die Nasenspitze der Hundis gefahren werden, damit es endlich gut ist. 😵 😈 . Diese hetzen (mit sämtlichen Safari-Autos im Schlepptau) in Richtung Flussbett los. Da ist dann am steilen Abhang zum Fluss Endstation für die Autos angesagt und das gesamte Rudel kann sich in einigem Abstand gemütlich ins Nass legen und die Bäuche in der heißen Mittagssonne kühlen. Verdienter Punktsieg für die Wildhunde. 😁
Hier sieht man nochmal gut, dass Wildhund = Wildhund nicht so ganz stimmt. Jeder ist ganz individuell gefleckt und gepunktet.
Bye Bye ihr lieben Wauzis…
...es war schön euch endlich einmal gesehen zu haben!!! 🤩 Ein unvergessliches Erlebnis, dass ich zwar hier im Ruaha herbeigesehnt, an dessen Realisierung ich aber gar nicht wirklich geglaubt hatte. Da wird man mal wieder eines besseren belehrt mit seiner ewigen Schwarzseherei. 😉
Aber nun wir müssen so langsam weiter, denn unser Fahrer Chris hat schon das nächste Highlight im Visier. Kaum zu glauben, es geht heute wirklich Schlag auf Schlag! 🤪 Von Ferne wurde ein Leo gesichtet! Er gibt Vollgas (Chris und nicht der Leo ;.)) und entschwindet, bevor die anderen Autos davon auch noch Wind bekommen. Besser ist das...Und wirklich, in weiter Entfernung können wir die Raubkatze tatsächlich an der anderen Uferseite ausmachen. Juhuu! 😁 Man muss aber wirklich ziemlich genau hinschauen.
Hoffentlich bekommt die Katze nicht auch Wind von uns und entschwindet schnell…Während die Spannung steigt, heißt es erstmal noch im Allradantrieb vorsichtig quer durchs matschige Flussbett fahren und sich in Geduld üben, bevor wir dann endlich mit dem schönen Rücken bzw. Hinterteil unseren ersten (und einzigen) Leo des Urlaubs Bekanntschaft schließen können. Diesen dreht er uns nämlich zu und verharrt einige Zeit stocksteif. So nach dem Motto, wenn nichts passiert, wird’s vielleicht langweilig für die Touris und sie geben Ruhe.