Selfdrive-Tour & Herzklopfmomente in SA u Botswana

Reisebericht 30 Antworten · 12,8k Aufrufe · gestartet 19. Juni 2015 von Tom9876
Themenstarter135 Beiträge · seit 201419. Juni 2015 ·
Hallo zusammen,

wir sind wieder zurück von unserem Selfdrive-Tour im April/Mai durch Südafrika und Botswana (u.a. Kgalagadi Transfrontier Park/Mabuasehube Game Reserve, Moremi Game Reserve, Makgadikgadi Pans National Park, Marakele National Park).

Die vielen tollen Reiseberichte und Erfahrungen hier im Forum haben uns auf unseren bislang 7 mehr oder weniger abenteuerlichen Reisen durch Namibia, Botswana und Südafrika immer sehr geholfen die vielen kleinen und großen Besonderheiten, Schönheiten der jeweiligen Region zu finden.

Falls Interesse besteht

schreibe ich gerne einen kurzen Reisebericht über unsere Tour, die Unterkünfte und andere Erlebnisse.

Kurz eine Übersicht der diesjährigen Tour:

T0: Abflug ab Düsseldorf, weiter mit LH ab Frankfurt nach Johannesburg
(das erste Mal mit Sitzplätze im Upper Deck des A380.. 🙂 ..)

T1: Ankunft in Johannesburg, Fahrzeugübernahme bei Bushlore, Fahrt Richtung KTP,
Übernachtung im Amigos Caravan Park (13km hinter Ventersdorp, am Ufer des Rietspruit Dams).

T2: Soetvlakte Guest Farm (Grenzübergang Südafrika-Botswana / Richtung Tshabong)

T3: Khiding Camp, (KTP, Mabuasehube Section, hier fangen die Herzklopfmomente an, Löwenbesuch auf der Campsite.. 🙂 🤩 🙂 )

T4: Mabua Camp, (KTP, Mabuasehube Section)
T5: Mabua Camp, (KTP, Mabuasehube Section)
T6: Mabua Camp, (KTP, Mabuasehube Section)
T7: Mabua Camp, (KTP, Mabuasehube Section)
T8: Mabua Camp, (KTP, Mabuasehube Section)

T9: Kalahari Rest Camp&Lodge (Kang)

T10: Sitatunga Campsite (Maun)

T11: Kaziikini Community Campsite (Okavango/Moremi)
T12: Kaziikini Community Campsite (Okavango/Moremi)

T12: Third Bridge, Tended Camp (Okavango/Moremi
T13: Third Bridge, Camp (Okavango/Moremi

T14: Maun Restcamp

T15: Tiaans Camp (Makgadikgadi)
T16: Kumaga Campsite (Makgadikgadi)
T17: Tiaans Camp (Makgadikgadi)

T18: Masama Lodge/Campsite

T19: Tlopi Tented Camp, (Südafrika, Thabazimbi, Marakele NP)
T20: Bontle Camping Site, (Marakele NP)
T21: Tlopi Tented Camp, (Marakele NP)

T22: Rückgabe bei Bushlore und Rückflug mit Swiss


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Gruß,
Tom
zuletzt bearbeitet 19. Juni 2015
188 Beiträge · seit 200819. Juni 2015 ·
Hallo Tom,

wir wollen nächstes Jahr ungefähr zur selben Zeit eine ziemlich ähnliche Route fahren 😁 😁

Wäre super wenn Du uns ein wenig davon berichten könntest.

Habt Ihr bei Bushlore einen Bushcamper übenommen oder seid Ihr mit dem Dachzelt unterwegs gewesen ?

Also von mir aus kann es losgehen, immer wieder schön wenn jemand die Strecke "vorgefahren" ist. 😄 😄

Schonmal Danke und schönes Wochenende (von Tom zu Tom)

Grüße aus dem Schwabenländle

Tom
Reisebericht Südafrika NO und Mashatu 2013
8'058 Beiträge · seit 200819. Juni 2015 ·
Coucou Tom,

Es besteht nicht nur Interesse sondern ein ganz GROSSES ! 😎

Ich freue mich schon riesig mit euch zu reisen. 🙂

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Themenstarter135 Beiträge · seit 201419. Juni 2015 ·
Bonsoir Tom, Silvio, Annick,

freue mich über Eure Antworten und Interesse.. hier eine kurze Beschreibung und ein paar Fotos der ersten Etappe.

Beide Teilflüge mit LH sind prima gelaufen.. viel Beinfreiheit, gutes Entertainment und guter Preis.. so hat sich bei uns die Route Frankfurt - Johannesburg wieder bewährt (Air Namibia ist derzeit keine wirkliche Alternative).

Die Übergabe des Wagens bei Bushlore lief wieder prima.. großes Lob an das Marc, Clyde, Nicole und das ganze Bushlore Team!

Um auf Tom‘s Frage zu antworten.. yepp - wieder ein Bushcamper wie im letzten Jahr.. statt „nur“ 16.000 km wie der LC Bushcamper vom letzten Jahr hatte der aktuelle Landcruiser 110.000 km auf dem Tacho.. ist aber trotzdem super gelaufen.. und hatte alles was ein Männerherz höher schlagen lässt (bei einem Geländewagen;-)). Geniale Konstruktion des von innen erreichbaren Dachzelts/der Ausstattung der Küche/Schränke, bullbar, winch, upgraded tires etc. und vieeel Durchzugskraft.

Nach dem Einkauf bei Pick n Pay in Midrand ging es DANN ENDLICH LOS .. !!! Endlich wirklich angekommen.. Afrika WIR KOMMEN 🙂 🙂 ..
Für den ersten Tag hatten wir zunächst and das „Barberspan Hotel and Holiday Resort“ gedacht. Weil die Sanitäranlagen im letzten Jahr leider wenig erfreulich waren, hatten wir bei der Plannung dann doch nach einer anderen Unterkunft/Camp an der N14 gesucht. Alternativen sind das „Rietspruit Dam Resort“ oder der „Amigos Caravan Park“.. ebenfalls am Rietspruit Dam (bei Ventersdorp .. an der N14 in Richtung KTP).
Die Fahrt von Johannesburg war wenig spektakulär und verlief ohne jegliche Schwierigkeiten.

Am Rietspruit Dam und im Amigos Caravan Park war überraschend wenig los.. es waren kaum Gäste/Camper da .. lag wahrscheinlich daran dass es Mitte April und mitten in der Woche war. Für einen Zwischenstopp ist der Amigos Caravan Park ok. Die Anlage liegt direkt am Ufer des Sees .. gut geeignet für Angler.. aber weniger das was uns nach Afrika zieht. Die Strecke zum KTP ist eben nicht in einem Tag zu machen.. und darum auch ok.

Vom Rietspruit Dam geht es am nächsten Morgen zeitig los.. Richtung Mc Carthys Rest (Grenzübergang nach Botswana).. aber dazu demnächst mehr.


Hier noch ein paar Fotos.. „afrikanischer“ wird es ab dem nächsten Etappenziele.. Soetvlakte Guest Farm (Grenzübergang Südafrika-Botswana / Richtung Tshabong).




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Gruß,
Tom
zuletzt bearbeitet 11. Juli 2015
258 Beiträge · seit 201520. Juni 2015 ·
Hallo Tom,

da springe ich doch gleich mit rein.
Wir fahren im November und haben auch einen Bushcamper bei Bushlore gemietet.
Bin sehr gespannt auf Deinen weiteren Bericht 🙂

Gruß, Mischa
Reisebericht Botswana November 2015 Reisebericht Wüste und Wasser 2017
1'297 Beiträge · seit 200720. Juni 2015 ·
Hallo Tom,

das hört sich doch nach einer gelungen Tour an. Da sind wir dabei 😎

Dem Nummernschild nach zu urteilen, wenn ich es richtig sehe CJ 74 JD, müsste das "unser" Fahrzeug vom letzten Jahr in Zimbabwe sein. Allerdings mit anderen Felgen und ohne Schnorchel. Aber vielleicht hat Bushlore ja mittlerweile nur ein anderes Fahrzeug mit der Nummer registriert 😉

Wir sind gespannt.

Schöne Grüße

Panther
Unsere Afrika-Reiseberichte im Forum || Neuseeland 2026Vietnam 2025 | Japan 2019 Costa Rica 2018|
Themenstarter135 Beiträge · seit 201421. Juni 2015 ·
Hallo Micha,

ja gerne.. nimm Platz.. es geht weiter.

>> Wir fahren im November und haben auch einen Bushcamper bei Bushlore gemietet.
Prima .. ich freue mich für Euch (und ertappe mich schon der bei Planungen der nächsten Tour.. am liebsten schon wieder im Oktober.. mal sehen..).

Bushlore war insbesondere bei den letzten beiden Reisen eine gute Wahl. Die Qualität und Verbesserungen (siehe unten) machen sich nun leider auch im Mietpreis bemerkbar.. aber wer einmal im „Schlam(m)-assel“ gesteckt hat (z.B. im Hoarusib.. aber das führt jetzt zu weit;-) .. weiß eine gute Ausrüstung zu schätzen.

Hallo Panther,
ja wir hatten „Euren“ CJ 74 JD.
Nach Eurer Tour hat dann anscheinend das „product update“ stattgefunden:

.. “we have taken a large quantity of very robust, high quality, aggressive tyres and are in process of upgrading on fleet”
..“Toyota Land Cruiser 78 and 79 series upgraded to tubeless tyres”..
.. „snorkel is now standard to all Land Cruisers”..
.. “replacing and or refurbishing the camping equipment”..

Unser vorheriger LC-Bushcamper hatte dies alles im Mai 2014 auch noch nicht.. war irgendwie „nackt“.. und so sind wir über die vielen Detailverbesserungen positiv überrascht. Wie gesagt ist prima gelaufen.. einzig die Kühlschrankbatterie dürfte mal erneuert werden (hat immer nach 3-4 Std. Standzeit schlapp gemacht).. aber darauf kann man sich einstellen.. es gab abends am Feuer trotzdem immer ein kühles Windhoek Lager 


Zum nächsten Etappenziel:

Nach der ersten recht kühlen Nacht gibt es kurz nach Sonnenaufgang erst mal einen leckerem „Wiener Melange“. Der robuste gläserne Coffee Maker ist mittlerweile ein treuer Gefährte (so ein „classically styled french coffee press“) nachdem sein Vorgänger 2010 auf der Fahrt zum Third Bridge Camp zu Bruch gegangen ist.

Nach dem ersten langersehnten Camper-Frühstück am Ufer des Rietspruit Dam Sees geht es dann heute etwa 580 km weiter über Vryburg in Richtung Kuruman, Hotazel zur Soetvlakte Guest Farm.

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Die Strecke (N14) war gut zu fahren. Ab Hotazel wurde es dann auch landschaftliche reizvoller. Hotazel ist eine Kleinstadt etwa 60 Kilometer nordwestlich von Kuruman und erhielt seinen Namen nach einer ehemaligen Farm und bedeutet „heiß wie die Hölle“. Im nahegelegenen Black Rock Area werden die weltgrößten und -reichsten Manganerzlagerstätten durch umfänglichen Bergbau genutzt.. so sind die Abraumhalden als Orientierungspunkte schon von Weitem sichtbar.

Unser heutiges Ziel, die Soetvlakte Guest Farm, liegt noch etwa 150 km weiter nördlich und wir erreichen die Farm leider erst kurz vor Sonnenuntergang.

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An eine telefonische Voranmeldung denke ich leider erst zu spät. (hinter Hotazel) und ab da hatten wir dann kein Mobilfunknetz. Bei Ankunft finden wir lediglich einen Farmarbeiter, der uns dann zum Farmhaus schickt. Dort findet sich aber zunächst auch niemand. Nach einer Stunde haben wir dann endlich Dorret Hauman (die Farmerin) gefunden.. es ist mittlerweile stockdunkel und wir werden von einem Mitarbeiter zum Camp begleitet. Hier noch ein paar Fotos am Lagerfeuer und vom nächsten Morgen.

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Nach der zweiten Nacht geht es weiter über Mc Carthys Rest.. Einkauf und Geldziehen in Tshabong, bis in den Mabuasehube Bereich des KTP (Khiding Campsite). Ab Tsabong wird es dann spannender.. die ersten Wildtiere, viele km Piste und tiefer Sand!

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.. Fortsetzung folgt..

Viele Grüße und ein großes Danke!!! an die „Danke-Button“-Drücker
Tom
zuletzt bearbeitet 11. Juli 2015
221 Beiträge · seit 200821. Juni 2015 ·
Hallo Tom,
ich freue mich schon auf Deinen weiteren Reisebericht, besonders auch weil wir für Ende August das gleich Auto bei Bushlore gemietet haben.
Ich hätte 2 Fragen dazu: (Man kann nie genug Infos haben 😉 )
1.)Warum seid Ihr zum Einkaufen nach Kempton Park beim Flughafen zurückgefahren. Liegt das nicht entgegen Eurer weiteren Fahrtrichtung?
2.) Was war Euer durchschnittlicher Spritverbrauch bei dieser Reise?

Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße
Inimu
1'674 Beiträge · seit 201221. Juni 2015 ·
Hallo Tom,

da steige ich auch noch schnell zu. 😎
Eine ähnliche Tour schwebt uns für nächstes Jahr auch vor. Da Botswana für uns noch Neuland ist, freue ich mich über euren input.

Liebe Grüße
Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
538 Beiträge · seit 201221. Juni 2015 ·
Hallo Tom,
Du frägst: "Falls Interesse besteht schreibe ich gerne einen kurzen Reisebericht über unsere Tour, die Unterkünfte und andere Erlebnisse".

Ja aber Hallo! und ob Interesse besteht. Ich schau' mir grad' die Sand Pad an und finde: Da braucht's ein lustvolles Maschinchen unter der Haube.
Wir wollen im kommenden Jahr auch eine Botswana Tour angehen, bin also für jeden Trick dankbar.

LG.
Rolf
Themenstarter135 Beiträge · seit 201422. Juni 2015 ·
Guten Morgen.. und lieben Dank für die Antworten an Inimu, Dagmar und Rolf.

Kurz zu den Fragen.. wir haben den Verbrauch nicht so genau nachgehalten.. unser Landcruiser hat im Schnitt etwa 11-14l Diesel gebraucht, aber es kommt ja auch immer auf die Strecke und den Fahrstil an. Der in etwa vergleichbare Nissan Patrol (DiscovererX, 4,2l Diesel) war etwa gleich durstig. Der Toyota Hilux mit 2,5l Dieselmotor war hingegen deutlich sparsamer.. etwa 8,5-12 l/100km (Teer/Sandpiste).


Die zweite Nacht.. und es geht weiter:
Nach einer kühlen Nacht mit großem Lagerfeuer sind wir nur auch gefühlt in Afrika angekommen. Wir erleben den einen großartigen Sonnenaufgang und sehen die faszinierende Landschaft. Kaffee und Frühstück sind ein weiteres Highlight an diesem Morgen .. und dann geht es weiter.

Die Formalitäten am Grenzübergang McCarthys Rest gehen zügig. Bis Tsabong sind es etwa 25km. Einkauf, Pula ziehen am ATM und tanken dauern etwa eine Stunde. An einem kleinen Stand kaufe ich noch eine lokale SIM-Karte (MTN) damit wir innerhalb Botswanas günstiger telefonieren können. Leider gibt es kein Micro-SIM für unser S4.. aber ich kenne das schon und weiß wie ich die Karte zuschneiden muss, damit sie passt (und noch funktioniert).

Tankstelle in Tsabong
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Dann kommt die berüchtigte Sandpiste von Tsabong zum Mabuasehube Eingang des KTP. Für die etwa 180 km mit teilweise sehr weichem Sand brauchen wir (mit kleinen Pausen) etwa 4 Stunden.

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Auf dieser Reise ist das nun die erste nicht so ganz einfache Piste.. und so langsam kommen wir wieder in Übung.. aber eigentlich ist es der Landcruiser, der mit seinem bärenstarken Motor auch die schwierigen Bereiche mit dem tiefen weichen Sand meistert. Dann endlich das Mabua-Gate !!

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Leider ruft jetzt die Pflicht .. muss ins Büro .. aber eine Fortsetzung folgt in Kürze..

.. unsere ersten Momente mit Herzklopfen .. kurz nach Ankunft auf der Khiding Camsite und mit beginnender Dämmerung hören wir die ersten Löwen .. und das Brüllen wird minütlich lauter .. kommt näher..

Gruß,
Tom
zuletzt bearbeitet 22. Juni 2015
Themenstarter135 Beiträge · seit 201423. Juni 2015 ·
Durch unsere Vorbuchung ging die Registrierung am Mabua-Gate viel schneller als bei der vorherigen Tour über das Gate in Twee Rivieren (dort mussten wir wegen der späteren Ausreise über das Kaa-Gate auch zusätzlich die Grenzformalitäten erledigen). Weiter ging es vorbei an der Monamodi Pan zunächst zur Mpayathutlwa Pan. Und hier gibt es die ersten Löwenfotos.. noch etwas weiter weg. Die beiden liegen ziemlich entspannt in der Sonne.. nicht weit vom Mpayathutlwa Pan Lookout Point.

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Dann geht es zur Khiding Campsite. Auf dem von uns gebuchten Camp #2 steht schon ein Camper. Alex und seine Frau, ein nettes Paar aus der Schweiz, hatten nicht damit gerechnet dass noch jemand kommt. Da die beiden offensichtlich ganz nett sind und auch schon das Grillfeuer brennt, beschließen wir gemeinsam hier zu bleiben.

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Unsere Unterhaltung und Informationsaustausch wird jedoch schon nach kurzer Zeit unterbrochen .. wir hören ein deutliches „WroowwwWroowWrow“. Es wird langsam dunkel und es etwas hektisch bei uns. Nach der langen Fahrt sind wir hungrig.. und so versuchen wir so schnell es geht unsere Steaks und die Grillkartoffeln „zu retten“.. verschwinden damit ins Führerhaus. Das Brüllen wird minütlich lauter .. kommt näher.. und mittlerweile ist es stockdunkel.

Dann wird es ruhig.. irgendwann klettern wir in unser Dachzelt.. lauschen noch eine ganze Weile.. hören es im Gebüsch knacken und knistern..
zuletzt bearbeitet 24. Juni 2015
Themenstarter135 Beiträge · seit 201424. Juni 2015 ·
Nach dem spannenden Abend mit Löwengebrüll und Abendessen im Führerhaus verläuft unsere dritte Nacht (die Erste im Mabuasehube Bereich des KTP) dann doch weitgehend ruhig.

Geweckt werden wir von einem wunderschönen Sonnenaufgang und aus dem Dachzelt des Bushcampers ist von den Löwen nun nichts mehr zu sehen oder zu hören.

OK.. Tür auf und mal sehen wie es draußen aussieht.. „ob die Luft rein ist“ 😎
Wir genießen den Sonnenaufgang.. und das tolle Licht bei einer kurzen Runde durch das Camp. Es sieht so weit alles friedlich aus. Auch Alex und seine Frau klettern aus ihrem "Aha-Aufbau" des Hilux-Campers.

Da es noch etwas frisch ist.. muss nun erst Mal ein Kaffee her!.. gerne heiß und kräftig 😁 😁 .. also Gasbrenner an und Wasserkessel drauf.
Während das Wasser langsam kocht, kramen wir nochmal unsere Vorräte um (wg. der langen Fahrstrecken fehlte dazu ja bisher die Zeit).. holen auch die Pfanne raus (geröstetes Toastbrot 🙂 ) und decken den Campingtisch.

Ganz nebenbei schaue ich mit dem tollen neuen Fernglas über die Khiding Pan.. und kann es kaum glauben!! 🤩 🤩 .. schon wieder LÖWEN im Anmarsch!! 🤩 🤩

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Schnell warne ich Ilka, Alex und seine Frau !!!
Die 3 Löwen ändern mehrfach leicht Ihre Richtung.. legen sich am Rand der Pan hin.. keine hundert Meter von uns entfernt.

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WAS NUN?? 😊

Der Gaskocher wird erst Mal wieder ausgestellt und wir alle schauen gespannt und fasziniert was die 3 prachtvollen Löwenmänner jetzt so machen. 😐
Doch der Platz scheint ihnen noch nicht zu gefallen.. die Drei stehen wieder auf und laufen in Richtung unseres Camps! 🤩

Schnell räumen wir unseren Campingtisch leer!.. und schon sehen wir ein paar riesige Samtpfoten hinter den Holz-Palisaden der Sanitäranlage laufen (man kann unten durchschauen).

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Erst geht es im leichten Bogen um uns herum 😕 .. dann aber STEHT der ERSTE LÖWE keine 10 Meter VOR UNS / vor mir.. schaut mich an.. 😮 puhh.. HERZKLOPFEN !!! .. ich überlege kurz ob ich ins Auto springe?.. aber der Löwe #1 macht keine Anstalten noch näher zu kommen..
.. die anderen beiden kann ich nicht sehen.. sind noch hinter einem Gebüsch.. hinter #1 .. ich stehe etwas geschützt vorne an unserem Wagen und filme die Situation mit der Videokamera..

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#1 legt sich jetzt sogar hin.. was mich erst mal wundert.. 🤨 .. UND DANN FÄNGT ER AN ZU BRÜLLEN.. WOWWWW!!! .. ist das ein Sound !!! .. und nochmal !!!.. und nochmal !!! .. dann stimmen auch #2 und #3 ein. ..wirklich einmalig.. (bei Gelegenheit versuche ich ein Video auf Youtube einzustellen u hier zu verlinken).

Nach ein paar Minuten steht #1 auf.. geht auf der anderen Seite unseres Wagens vorbei.. markiert dabei noch kurz ein paar Sträucher.. wir verstehen ihn! -IST SEIN REVIER- !!! .. die beiden anderen Löwen folgen ihm.. und dann verschwinden die Drei im Busch.
In Abständen hören wir sie nochmal brüllen.. immer weiter weg.. dann ist es wieder ruhig.

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Erst jetzt realisieren wir so richtig was wir erlebt haben .. und frühstücken geht noch nicht so ganz entspannt 🙂 🤩 🙂



Das war der Morgen an Tag 3 - was für ein tolles Erlebnis    .. und wir haben noch 19 Tage ..
zuletzt bearbeitet 11. Juli 2015
376 Beiträge · seit 201024. Juni 2015 ·
Hallo Tom,

mir fehlen die Worte. Was für ein tolles Herzklopf-Erlebnis.
Und das so direkt schon am Anfang, das kann ja noch heiter
werden mit Eurer Reise.
Freu´ mich drauf.

LG,
Sonja
13 Beiträge · seit 201524. Juni 2015 ·
Hallo,

vielen Dank für das Teilen; ich bin beeindruckt von euren Erlebnissen und bitte noch mehr davon.

Auch wir planen eine Reise durch Botswana und Namibia (irgendwann in 2016) und ich lese jetzt sehr viel, damit unsere erste Planung nicht komplett verrissen wird, wenn ich sie hier im Form einstelle.

Liebe Grüße
Uwe
1'297 Beiträge · seit 200724. Juni 2015 ·
Hallo Tom,

was für ein wunderbares Erlebnis 🤩
Löwenbegegnungen am Morgen scheinen ja schon bald zum Programm zu gehören 😉 Wir können eure "Gefühlslage" so in etwa nachempfinden 😉

Wir reisen weiterhin mit in "unserem" Bushcamper.

Gruß

Panther
Unsere Afrika-Reiseberichte im Forum || Neuseeland 2026Vietnam 2025 | Japan 2019 Costa Rica 2018|
Themenstarter135 Beiträge · seit 201424. Juni 2015 ·
Hallo Sonja,
danke für deine Antwort.

Hallo Uwe,
Du machst es genau richtig .. mit einer guten Planung und vielen Informationen wird eure Reise glatter laufen.. viel mehr tolle Erlebnisse ermöglichen.

Hallo Panther,
yepp! „Euer“ Bushcamper ist gut gelaufen 🙂 Danke dass Ihr ihn so gut behandelt habt.
Und ich freue mich dass Du/Ihr als „Passagiere“ weiter dabei seid.

Fortsetzung folgt..
zuletzt bearbeitet 24. Juni 2015
Themenstarter135 Beiträge · seit 201425. Juni 2015 ·
Khiding Camp 2 haben wir nur für die vergangene Nacht buchen können.. puhh.. tolle Erlebnisse.. wir wären gerne noch eine Nacht geblieben.
Nach dem etwas „verspäteten“ Frühstück geht es am Morgen von Tag 3 ganz langsam weiter.

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Wir genießen die Fahrt durch die schöne Mabuasehube-Landschaft und sehen zahlreiche Antilopen und andere Tiere.

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Dieser Tag geht langsam zu Ende und für die nächsten 4 Nächte haben wir Mabuasehube Camp 3 gebucht.

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zuletzt bearbeitet 25. Juni 2015
Themenstarter135 Beiträge · seit 201429. Juni 2015 ·
Hallo zusammen,
nach der langen Anfahrt von Johannesburg, der ersten Übernachtung und den tollen Erlebnissen im Khiding Camp.. gehen wir die nächsten Tage etwas ruhiger an.. gemütlich und lange Frühstücken.. wir beobachten von unserer Campsite aus das Kommen & Gehen der Gemsböcke, Streifengnus und vieler anderer Antilopen in der Mabuasehube Pan (hier gibt es noch Wasser).. und erkunden in aller Ruhe die Umgebung.. so macht der Urlaub erst richtig Spaß .. seht selbst..

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nächtlicher Besuch einer braunen Hyäne..

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Gruß,
Tom
zuletzt bearbeitet 29. Juni 2015