GEGertThemenstarter5 Beiträge · seit 201312. Feb. 2013 · #1Hallo!
Ende Juli fliegen wir zu viert (Freundin, ich und Freundespaar) zum ersten mal nach Afrika! Wir haben vier Wochen (30. Juli bis 26. August) von Windhoek bis Windhoek 🙂. Wir möchten einen Hilux mit Dach-Zelten mieten. Nach erster Beratung sind wir zu dieser vorläufigen Route gekommen:
1 Nacht Windhoek
2 Nächte Sesriem
1 Nacht Walvis Bay
1 Nacht Swakopmund
1 Nacht Spitzkoppe
1 Nacht Brandberg
2 Nächte Twyfelfontein
1 Nacht Outjo
4 Nächte Etosha (2 x Okaukuejo, 1 x Halali, 1 x Namutoni)
1 Nacht Rundu
1 Nacht Popa Falls
1 Nacht Katima Mulilo
2 Nächte Livingstone (Sambia)
1 Nacht Kasane (Botswana)
2 Nächte Chobe (wo übernachten?)
2 Nächte Moremi (wo übernachten?)
1 Nacht Maun
1 Nacht Ghanzi
1 Nacht Windhoek
Fragen hierzu:
- Ist diese Route allgemein machbar? Besonders: kommen wir in einen Tag von Windhoek in Sesriem? Eventuell über Spreetshoogte Pass? (Googlemaps sagt ca. 5 Stunden) Weitere längere Strecken sind Etosha-Rundu und Ghanzi-Windhoek.
- Wir möchten gerne genügend Zeit haben fur die Victoria Falls. Übernachten in Sambia? Oder doch von Kasane aus machen? Kommt man einfach über die Grenze, ich meine es gibt da eine Fähre?
- Wo übernachten in Chobe/Moremi?
- Nur Campingplätze reservieren für Sesriem, Etosha und Chobe/Moremi (hoffentlich nicht schon zu spät 😕)? Oder ist im August mehr Planung notwendig?
P.S.: Deutsch is nicht meine Muttersprache, ich hoffe dass alles begreiflich ist .
Topobär5'479 Beiträge · seit 200912. Feb. 2013 · #2Hallo Gert,
ich hätte keinerlei Bedenken, die Strecke genau so zu fahren, wie Ihr sie geplant habt. Die Strecken sind alle locker machbar.
Im Chobe würde ich Euch eine Nacht Ihaha und eine Nacht Savuti empfehlen.
Im Moremi würde ich Euch eine Nacht Khwai und eine Nacht Xakanaxa oder 3rd bridge empfehlen.
Die Campsites im Chobe und Moremi solltet Ihr so schnell wie möglich buchen.
P.S.: Wenn Du es nicht erwähnt hättest, hätte ich überhaupt nicht bemerkt, dass Du kein deutscher Muttersprachler bist. Da schreibt so manch Deutscher ein ganz anderes Kauderwelsch. 🙂
boris1'816 Beiträge · seit 200812. Feb. 2013 · #3Hallo Gert, dein deutsch ist vorzüglich 🙂 🙂 🙂
Zu deiner Route:
Vorab: bin kein Camper, deshalb kann ich dir in dieser Richtung gar nicht helfen.
Mir wären es viel zu viele one-night-stops, wenn ich mich nicht verzählt habe, seid ihr 15x nur eine Nacht vor Ort. Das finde ich nicht so glücklich gewählt, auch wenn man beim Dachzelt ja sowieso einräumen muss.
Walvis Bay/Swakopmund: beide N. in Swakopmund, WB ist todlangweilig. Campen würd ich dort übrigens Ende Juli nicht.
Was willst du denn in Outjo?
Brandberg/Spitzkoppe würde ich entweder ganz streichen, oder zusammenfassen. Ganz streichen deshalb, weil du für den 2. Teil der Reise m.E. zu wenig Zeit hast.
Die gewonnenen Nächte in den Caprivi investieren.
Mit dem eigenen Auto würd ich auch die Fälle nicht besichtigen, bezweifle auch, dass die samibische Seite die richtige für deine Reisezeit ist, da könnte schon zu wenig Wasser sein. Was willst du denn mit "viel Zeit" dort anfangen. Die Fälle als solche sind in 3 Stunden mehr als besichtigt, jedenfalls auf simbabwischer Seite, nur die kenne ich persönlich. Daher würde ich 3 Nächte in Kasane verbringen, da gibt es die Chobe Safari Lodge (Massenbetrieb, aber perfekt gelegen) und Senyati, das wird hier über den grünen Klee gelobt.
Bei der Rückfahrt Richtung WDH kann ich dir leider nicht behilflich sein.
Grüßle Boris
NONOGRILA1'794 Beiträge · seit 201312. Feb. 2013 · #4Hallo Gert,willkommmen im Forum und freut euch auf die Reise!
Für eure erste Reise habt ihr euch echt viel vorgenommen ,ich finde es zu viel und würde mich fürs erts mal auf Nambia konzentrieren,denn ich denke für Chobe/Moremi könnte man etwas Erfahrung gebrauchen!
Ihr solltet min.2Nächte pro Ort einplanen, weniger ist mehr und vor Ort echt genießen,statt viel im Auto zu sitzen!
Von WDH nach Sesriem ist es kein Problem!
Walwis Bay und Swakop würde ich zusammenfassen!
Von Kasana würde ich nach Vicfalls fahren oder besser von dort ohne Auto hin und das Auto bei einer Lodge abstellen,denn das braucht ihr an den Fällen nicht, zwei volle Tage würde ich emphelen!
Ich wünsche euch eine tolle Reise und viel Spaß beim weiterplanen!
LG NOGRILA
casimodo4'528 Beiträge · seit 200712. Feb. 2013 · #5Hallo Gert,
zuerst einmal herzlich Willkommen im Forum und großen Respekt für dein perfektes Deutsch. Das hätte kein Mensch bemerkt.
Deine Route ist so sicher machbar, mir wären es aber auch zu viel 1 Nacht Stops.
Wenn Ihr noch nicht dort unten gewesen seid würde ich niemals mit dem Auto über Kazungula nach Sambia. Die Falls lassen sich von Kasane aus gut organisiert besichtigen. Wir waren im September bei mittlerem Wasser 2 Nächte auf der sambischen Seite und haben eine Tour nach Livingston Island gemacht, die sehr eindrucksvoll war.
Übernachtet haben wir im Sambezi Sun, ein großes Hotel, das allerdings direkt an den Fällen liegt. So konnten wir zu Fuß zu allen Tageszeiten in 10 Minuten dort sein.
Auch ich würde nicht nach Walfis Bay gehen, die Nacht in Outjo einsparen und direkt von Twyvelfontain nach Etosha fahren.
Viele Grüße und weiter Spaß an der Planung
Casimodo
GEGertThemenstarter5 Beiträge · seit 201312. Feb. 2013 · #6Vielen dank für die schnelle und interessante Antworte!
Outjo war nur eingeplant um früh in Etosha zu sein. Vielleicht sollten wir Walvis Bay und Outjo streichen? Und dann zwei Nächte statt ein in Popa Falls und Katima Mulilo?
Nicht übernachten in Livingstone, sonst drei Nachte Kasane. Oder doch nach Simbabwe? Der Reiseführer entratet das wegen der Korruption / es wäre gefährlich für Touriste (aber das is wahrscheinlich eher eine Frage für das Simbabwe-Teil des Forums :))
boris1'816 Beiträge · seit 200812. Feb. 2013 · #7Hallo Gerd,
war schon 2x in VicFalls(2009 und 2012), ist vielleicht wegen der Fälle deutlich sicherer als der Rest des Landes, aber man dort als Tourist ohne Angst hinfahren. Letztes Jahr war die Situation im Vergleich zu 2009 deutlich entspannter.
Würde es aber organisiert von Kasane aus machen.
Walvis Bay einsparen und dann nur 1 Nacht in Swakopmund bleiben, bringt nichts. 2 Nächte sollten es schon sein, besser wären 3.
Auf Outjo würde ich auf jeden Fall verzichten. Wenn ihr früh in Khorixas losfahrt, könnt ihr mittags im Etosha sein.
Grüßle Boris
NONOGRILA1'794 Beiträge · seit 201312. Feb. 2013 · #8Hallo Gert,in Vicfalls ist für Touristen nicht gefährlich,bis auf die üblichen Sicherheitsvorkehrungen! Ich würde raten für 2-3 Tage nach Vicfalls zugehen,das auto aber in Kasane stehen zu lassen,also mit einem organisierten Transfer!
Wir waren 2012 5Nächte dort und gaben uns nicht gelangweilt und viele tolle Ausflüge gemacht,wenn auch alles nicht ganz billig,könnnen also Tips geben!
Am besten fanden wir die geführte Kanutour(Wineroute) auf dem Sambesi,zwischen durch wars wie im Spreewald bis das Hippo aufgetaucht ist!
Tolle Idee im Caprivi länger zu bleiben,die Ecke südlich von Kongola(eventuell Mudumu NP) fehlt euch ja noch!Von dort würde ich direkt nach Kasane durchfahren,dort unbedingt die privaten Bootstouren von eines der Lodges machen,ein Traum ohne die restlichen Massen!
Und 2Nächte Spitzkoppe würde ich auch machen!
LG NOGRILA
Marco_1311126 Beiträge · seit 200713. Feb. 2013 · #9Hallo Gert,
wir haben unsere Botswana/Caprivi-Tour im Juli 2012 gemacht und waren total begeistert (Link zum Reisebericht siehe unten). Wir sind zwar keine Camper, haben uns in den Camps aber immer genau umgeschaut. Das Ngepi Camp (nahe Popa Falls) und das Camp Kwando im Caprivi fanden wir toll, wir waren dort jeweils für 3 Nächte.
In Kasane gibt es für uns nur eine Unterkunft, das Senyati Safari Camp. Das Wasserloch mit den vielen Elefanten ist einfach unbeschreiblich. Dort haben wir auch direkt die Bootstour auf dem Chobe und die Tour zu den Vic Falls gebucht. Bei unserem Besuch im Juli hatten wir richtig viel Wasser bei den Fällen und der „Müllsack-Regenponcho“ war wegen der Gischt goldwert 😎 Für uns war der Tagesausflug allerdings vollkommen ausreichend, wir haben alles gesehen, was für uns wichtig war. Die Prozeduren, die wir an der Grenze bei Selbstfahrern beobachten konnten, haben uns nochmals bestätigt, mit einer gebuchten Tour die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Grüße
Marco
Montango1'667 Beiträge · seit 201113. Feb. 2013 · #10Hallo Gert,
ich finde Eure Tour gut machbar. Wir haben es auf unserer ersten Reise ähnlich gemacht. Ich würde aber (wie hier ja schon oft geschrieben) nicht mit dem Auto zu den Fällen fahren, weder nach Zambia noch nach Zimbabwe. Nicht weil es dort so gefährlich ist, sondern weil es den zeitlichen und finanziellen Aufwand nicht lohnt. Der Grenzübertritt mit Auto dauert und kostet. Vor Ort brauchst Du das Auto dann nicht. Lass das Auto in Kasane stehen und fahre organisiert nach Vic Falls entweder als Tagesausflug oder mit Übernachtung.
LG
Montango
die Nacht in Walvis Bay würde ich zusätzlich in Swakopmund verbringen. Eine Nacht dort ist wenig.
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200913. Feb. 2013 · #11Hallo Gert,
ich würde auf Sambia verzichten, die Tage in Kasane dranhängen und organisiert einen Tagesausflug zu den Fällen machen, buchbar über jede Unterkunft.
Chobe/Moremi würde ich anfragen bei SKL, Xomae und Kwalate, danach entscheiden wie der Teil der Tour aussehen soll, die Campsites sind schwer zu bekommen.
Swakop is auch zu kurz, streich dafür Outjo und Walvis.
lg sasowewi