Logi schrieb:Jetzt hast Du mir aber mit dem Autoschlüssel einen riesen Schreck eingejagt! 🤩
Da ist mir auch mal was passiert mit den Schlüsseln. In Sossusvlei... Solche Sachen müsste man vergessen können 😄
Ich lese deine Teilberichte gerne.
Fleur de Cap1'409 Beiträge · seit 201003. Okt. 2012 ·
Hallo kleiner Hase,
hatte auch ein déjà-vu...bei uns war es allerdings bei Bagatelle, im April...da rutscht dann gleich das Herz in die Hose 🙄.....freue mich über die Fortsetzung....
kleinerhase78Themenstarter229 Beiträge · seit 201103. Okt. 2012 ·
Ja, ich war auch kurzfristig schon bedient. Zum Glück waren wir ja nicht weit von Windhoek weg, hätte sich vermutlich alles klären lassen, aber ich war dann schon froh, als der Schlüssel wieder aufgetaucht ist....😮
kleinerhase78Themenstarter229 Beiträge · seit 201107. Okt. 2012 ·
30.08.12 Sossusvlei Lodge Km: 100 Teer, 230 gravel Tiere: Erdmännchen, Springböcke, Erdhörnchen Spruch des Tages: „ich hätte ja Interesse an der Ente mit den orangenen Beinen……“ Essen: Buffet, 9 Sorten Fleisch zum Aussuchen vom Grill. Ich: Eland und Gnu, Torsten: Eland, Gnu und Zebra, zur Vorspeise Kartoffelsuppe, dann Salate, anschliessend Dessert und Käseplatte
Um 6:00 Uhr klingelt der Wecker und ich springe aus dem Bett. Pedro will mir heute morgen die Erdmännchen zeigen. Torsten hat sich entschlossen, mitzukommen. Nachdem wir eine Toilettenverstopfung verursacht haben, machen wir uns auf den Weg.Pedro fürhrt uns und ein Franzosen Paar zu den Erdmännchen. Ich bin aus dem Häuschen. Mehr und mehr der pussierlichen Gesellen schauen aus ihrem Bau heraus und stellen sich auf die Hinterfüße. Meine Kamera rattert.
(Mein Lieblingsfoto: Was macht Ihr denn da, hmh?????😊 😊 🤩
Jaja, und dann ganz unschuldig tun: *lachweg*😄
Toll, wie die süßen Kerle sich im Morgenlicht vom roten Kalahari Sand abheben. Als wir zurückkommen, merkt Enrico an, das Strahlen in meinen Augen sei schon bemerkenswert….. Recht hat er- war Familie Erdmann doch ein Herzenswunsch von mir! 🙂
Wir frühstücken und machen uns danach ans Kofferpacken. Gegen 9:30 Uhr verabschieden wir uns von Enrico. Während Torsten noch den letzten Koffer holt, schaut Skunky in die offene Autotür und macht sich ans Einsteigen….. einen Huf hatte sie schon ins Wageninnere gesetzt. Einmal mehr könnte ich mich nass machen vor Lachen. Ist die goldig!😃
Um 9:45 Uhr sind wir auf dem Weg in Richtung Sossusvlei- ein besonders emotionaler Abschnitt der Reise für uns. Zuvor kommen wir noch ins Gespräch mit einem Guide,der mit 6 alten Leuten unterwegs ist. Er berichtet uns, dass er am Anfang einer dreiwöchigen Tour mit den alten Leuten stehe. Der arme!😖 Wir tanken in Mariental und nochmal in Maltahöhe voll, da wir befürchten, in Sesriem keinen Sprit zu bekommen. Wir fahren die landschaftliche Traumstrecke durch die Tsarisberge und verlieren einiges an Zeit durch Fotostops.
Hinter Maltahöhe wird die Pad richtig schlecht. Übelstes Wellblech und Spurrinnen- wir kommen mit nur 40 kmh voran. Egal, wir haben Zeit und wollen vorsichtig sein. Immer wieder brettern andere Fahrzeuge an uns vorbei. Bevor wir die Sossusvlei Lodge erreichen fahren wir noch zur Unfallstelle. Wir können das beide ganz gut relativ neutral betrachten.
Emotionaler fällt das Einchecken in der Sossusvlei Lodge aus und auf dem Zimmer muss ich ne Runde heulen, fang mich aber schnell wieder.:( Auf uns wartet ein Obstkorb, Süßigkeiten und Biltong auf dem Zimmer, zusammen mit einer ganz süßen Karte, dass man sich freut, dass wir gesund wieder da sind.
Der Blick von unserer Terasse:
Wir packen unsere Sachen aus und gehen ins Adventure Center- wir überlegen, einen Flug über die Sklettküsste zu buchen. Nach einigem Hin und her entscheiden wir uns dagegen. Das Abendesse wird auf der Terrasse bei Kerzenschein eingenommen. Es gibt ein Wahnsinns Buffet mit allem, was das Herz begehrt. Unter anderem 9 Sorten einheimisches Wild-Fleisch vom Grill, gegrillt nach Wunsch, nebst diversen Sorten wie Huhn etc. Wir probieren diverse Sorten aus und mein Favorit ist das Gnu.
Nach dem Essen fallen wir ins Bett und werden gegen 4 Uhr nachts wach, weil es eiskalt im Zelt ist. Wir kuscheln uns nochmal ein und schlafen selig weiter- ich fühle mich endlich „angekommen“.
Hallo Kleinerhase, es freut mich, dass ihr euch wieder nach den traumatischen Erlebnissen letztes Jahr, wieder nach Namibia getraut habt und dass die Reise offensichtlich ein Erfolg war. 🙂 Wir waren im August unterwegs -das erste mal als Selbstfahrer- und wurden das nie wieder anders machen, zumindest nicht so lange wir dazu in der Lage sind. Okaukuejo haben wir ganz anders empfunden als ihr. Wir waren, nach vielen negativen berichten im www, positiv überrascht. Der Bungi war sehr groß, nur das Bad hätte größer sein können, sauber und mit allem ausgestattet was wir benötigt haben. Und das essen war für 17 Euro wirklich top und die Bedienung sehr freundlich und zuvorkommend.
Zuvor kommen wir noch ins Gespräch mit einem Guide,der mit 6 alten Leuten unterwegs ist. Er berichtet uns, dass er am Anfang einer dreiwöchigen Tour mit den alten Leuten stehe. Der arme!
Tja, ab welches Alter der Klienten ist denn ein Guide arm bzw. reich? Er hat doch ein tollen Job in einer der schönsten Länder der Erde (my opinion) und darf sein Land den Kunden näherbringen. Ich finde es toll wenn "ältere" Leute etwas unternehmen und nicht nur daheim hocken und auf den Abgesang warten. Ich gedenke es genau so zu tun, und niemand bedauert mich wenn ich mit 61 Lenze jeden Morgen um 7 Uhr noch mein Job antrete. (Mache ich übrigens gerne und der nächste Urlaub will auch finanziert werden 🤩 )
kleinerhase78Themenstarter229 Beiträge · seit 201107. Okt. 2012 ·
Tja, ab welches Alter der Klienten ist denn ein Guide arm bzw. reich?
Nee nee, Du, nicht falsch verstehen! Ich sehe das genauso! Die Herrschaften warenm allesamt deutlich über 70 und ich finds supertoll, dass die das machen. Nur waren die alle etwas.....indisponiert......*lach* Die bekamen nicht mehr ganz so viel mit, und die Lautstärke deren Unterhaltungen war manchmal schon witzig. Und "arm" war der Guide insofern,a ls wir ihn noch mehrfach während der Reise getroffen ahben und seine Stimmung stetig sank. 😉 Der war, mal vorsichtig formuliert, bedient. Aber er trug es mit proffessioneller Fassung! 🤪
Nee,a lso wie gesagt, bitte nicht falsch verstehen, das war kein diskrimierender Kommentar bezüglich älterer Leute auf Reisen.
Und by the way selbstw enn müsstest Du Dich ja nicht angesprochen fühlen, bist ja schliesslich noch ein junger Hüpfer!😘
Hallo Kleiner Hase Wunderschöne Bilder die du da gemacht hast. Besonders die Nachtaufnahmen von der Sossusvlei Lodge! Darf ich dich fragen, mit welcher Kamera du fotografierst? Ich habe diesen Sommer auch probiert, den Sternenhimmel einzufangen, allerdings im Onguma Bush Camp. Leider hat es nicht geklappt, hatte definitiv zuwenig ISO. Habe mir fest vorgenommen, für meinen nächsten Afrikaurlaub an der Kamerafront aufzurüsten 😉
Liebe Grüsse Nathalie
kleinerhase78Themenstarter229 Beiträge · seit 201108. Okt. 2012 ·
Darf ich dich fragen, mit welcher Kamera du fotografierst? Ich habe diesen Sommer auch probiert, den Sternenhimmel einzufangen, allerdings im Onguma Bush Camp. Leider hat es nicht geklappt, hatte definitiv zuwenig ISO.
Ich fotografiere mit einer Sony a57. An zu wenig Iso kanns aber eigentlich nicht liegen bei Sternenhimmel-Fotos. Eher am fehlenden Stativ! Hast Du ein Stativ benutzt? Kamera auf MF und dann auf unendlich gestellt? Danns ollte das eigentlich klappen, Iso hin oder her!;)
bei deinem Reisebericht kommen schöne Erinnerungen hoch. Wir waren eine gute Woche nach euch in der Bagatelle, resp. Sossusvlei Lodge.
Die Erdmännchen-Familie haben wir auch morgens gesehen 😁 .
Und das Buffet von der Sossuvlei-Lodge. LECKER. Am ersten Abend musste ich mich aber leider ein wenig zurückhalten weil ich mir in Swakopmund den Magen verdorben hatte.
Ich hoffe dass eure "traurigen" Gedanken in Sossusvlei euch nicht bis zum Schluss begleitet haben.
Hallo, schönen Dank für Deinen Bericht. Für den nächsten Urlaub sind einige wertvolle Tipps dabei. Danke.
Zu Deiner Beurteilung Ondekaremba: Ondekaremba
Sehr freundliches Personal, sehr leckeres Essen. Die Zimmer haben allerdings den Charme einer Bahnhofshalle.😄 Als letzte Nacht vorm Rückflug ganz ok, würde ich nicht nochmal unbedingt buchen. Ich wollte eigentlich zur Etango Ranch, aber die war schon ausgebucht.
Wir waren sicher schon 10 mal auf Ondekaremba, durch den neuen Besitzer hat sich aber viel verändert. Leider nichts positiv. Aus den Zimmern wurden die Kühlschränke entfernt, wie man uns sagte aus Kostengründen. Dabei ist die Onde alles andere als günstig. Charme einer Jugendherberge! Herr Rust sollte sich mal die Unterkünfte seiner "Marktbegleiter" ansehen.
kleinerhase78Themenstarter229 Beiträge · seit 201108. Okt. 2012 ·
Schön mitzubekommen, dass jemand meinen Bericht liest! :-)Ich wollt schon aufhören......;)
@Lil: Nein, gar nicht. Es war auch nicht wirklich traurig, sondern einfach emotional. 🙂
@Namib33: Witzig fand ich auch den Zusammenhang zwischen der voll ausgestatteten, grossen Küche mit allem drum und dran, aber ohne Kühlschrank und Geschirr. Ich meine- nicht dass ich hätte kochen wollen, aber die Sinnhaftigkeit dieser riesen Unterkünfte, in denen es hallt wenn man miteinander spricht, in denen aber nicht ein Bild hängt oder irgendwas nettes zur Deko steht, hat sich mir nicht erschlossen.
Das Essen war allerdings sehr gut und die Gastgeber sehr freundlich.
Möchtest Du mit "kleinerhase" oder mit " kleiner hase" angesprochen werden ? 😉 😛 Normalerweise benutze ich Anreden solcher Art ausschließlich bei meiner hier auch mitlesenden geliebten Ehefrau. Das verunsichert mich 😉
Schön mitzubekommen, dass jemand meinen Bericht liest! :-)Ich wollt schon aufhören......
Nanana, wie kommst Du denn auf diese abstruse Idee ? 😐
Die Erdmännchen auf Bagatelle haben in 2009 übrigens mit dafür gesorgt, daß wir zu spät in Mata Mata ankamen und der Grenzbeamte uns nicht mehr nach Südafrika rübergelassen hat.
Vielen Dank für deinen Bericht! Freu mich auf die Fortsetzung😂
Liebe Grüsse Namibia07
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kleinerhase78Themenstarter229 Beiträge · seit 201109. Okt. 2012 ·
Möchtest Du mit "kleinerhase" oder mit " kleiner hase" angesprochen werden ? Normalerweise benutze ich Anreden solcher Art ausschließlich bei meiner hier auch mitlesenden geliebten Ehefrau. Das verunsichert mich
Ui, das möchte ich natürlich nicht riskieren!😂 Ihr dürft auch gern Tanja zu mir sagen! 😛
Danke für Eure Komplimente bzgl. meiner Fotos 😊 werde ja ganz rot! 😛
Vielleicht komm ich heut abend zum weiterschreiben, mal gucken.....
Liebe Tanja, auch wenn ich noch nicht in Namibia war, lese ich Deinen Bericht begeistert mit und freue mich für Euch, dass Ihr dieses mal eine so schöne Reise hattet. Die Bilder sind toll! Liebe Grüße, Alexa
kleinerhase78Themenstarter229 Beiträge · seit 201110. Okt. 2012 ·
31.08.12 Sossusvlei Lodge Km: 120 Teer im Park Tiere: Strauße, Springböcke, Oryx Spruch des Tags: „Nee, der geht da nicht weg, der steht da schon länger!!“
Um 6 Uhr klingelt der Wecker-das Sossusvlei ruft- eine meiner persönlichen Highlights der Reise.:P
Wir holen an der Rezeption unser am Vorabend bestelltes „Frühstückspaket“ ab und trauen unseren Augen kaum: Zwei Leute tragen einen grossen Korb in unser Auto, der unseren Kofferraum ausfüllt. Dazu noch zwei grosse Thermoskannen- Kaffee und Tee. Im Korb befinden sich drei grosse Einweckgläser mit Joghurt, Obstsalat und Cornflakes. Dazu ein Korb mt verschiedenen Brotsorten, eine Aufschnittplatte mit verschiedener Wurst und Käse sowie eine Platte mit frischem Obst. Wir gucken uns sparsam an. Wer soll das nur alles essen???? Das Ganze wird begleitet von einer blütenweiße Tischdecke und Geschirr. Wir fahren also zum 4x4 Parkplatz und steigen dort auf den Allrad Shuttle um, der uns ins Sossusvlei bringt.
Dort stoppt der Fahrer und verkündet überzeugt, wir sollen nur ins Sussusvlei gehen,der Weg ins Deadvlei durch die Dünen sei für uns nicht zu schaffen. Enttäuschung machte sich breit, wollte ich doch unbedingt ins Deadvlei. Also teilen wir dem Fahrer mit dass wir es dennoch versuchen wollen. Er warnt uns vor- die Shuttles würden aber nur bis 16 Uhr fahren- wohlgemerkt war es gerade 9 Uhr.
Wir starte also den Marsch zum Vlei und schaffen es tatsächlich. Ich bin natürlich besonders stolz. UND: Es hat sich gelohnt! Wir werden mit Wahnsinns Fotomotiven belohnt, ehe wir uns auf den Rückweg machen.
Im Deadvlei macht ein netter Mann ein Foto von uns. Er fragt, woher wir kommen. „Aus dem Ruhrgebiet“ erklärt Torsten. „Ja, wir haben auch ein paar Kölner dabei“, entgegnet der Mann worauf Torsten ganz trocken entgegnet:“Ach naja, manchmal kann man es sich nicht aussuchen“. Lachend verabschieden wir uns.
Nach vielen Fotos machen wir uns auf den Rückweg. Am Parkplatz wartet unser Fahrer. Entgeistert fargt er,ob wir es geschafft hätten. Wir bejahen und er ist richtig fassungslos.Er ergänzt noch, vor 15 Uhr hätte er uns nicht zurück erwartet. Hey, es ist gerade mal 11 Uhr- man unterschätzt uns! Er nimmt das zum Anlass, erstmal seinem entgegen kommenden Kollegen zu erzählen, dass wir den Marsch ins Deadvlei geschafft haben. Zurück am Parkplatz bauen wir auf einem der Picknicktische unser Frühstück auf und genießen unser Frühstück in beeindruckender Kulisse.
Gegen Mittag machen wir uns auf den Weg in Richtung Düne 45. Da der grosse Ansturm sich gelegt hat, haben wir die Düne für uns allein und versuchen einen Aufstieg.
Ich gebe auf etwa der Hälfte auf. Torsten schafft es bis fast zur Spitze. Aber selbst mein halber Aufstieg hat sich gelohnt. Ich sitze auf dem Dünenkamm und schaue auf die grandiose Landschaft herab, während Torsten fast bis zum Gipfel klettert.
Der Sand fegt durch alle Ritze n- noch Tage später hole ich ihn mir aus den Ohren. Aber es ist cool, richtig cool. Ich bin total stolz auf mich, dass ich sogar so aktiv war.
Gegen 14 /Uhr machen wir uns auf den Rückweg. Wir bezahlen unser Permit und ich finde im Shop noch das passende Gegenstück zu Torstens Hut. Am Flughafen war er ja leider ausverkauft, aber nun hab ich auch einen und fühle mich gleich wie in „Jenseits von Afrika“.;)
Wir fahren noch zum Sesriem Canyon und wandern ihn ein Stück hindurch. Auf dem Rückweg kreuzt vor uns eine Pavianfamilie die Strasse. Es sind bestimmt 20 Tiere, zum Teil mit Jungtieren auf dem Rücken. Wie cool! Zurück in der Lodge macht Torsten ein Nickerchen. Ich sitze auf der Terrasse unseres Zeltes und bestaune die grandiose Landschaft im Abendlicht. Während die Bergkette neben mir im Licht des Sonnenuntergangs zu glühen scheint, genieße ich die unglaubliche Stille.
Abend widmen wir uns wieder dem leckeren und mehr als reichhaltigen Buffet. Ich probiere dieses Mal Kudu, stelle aber fast, dass ich lieber beim Gnu bleibe. Außerdem probiere ich die namibische „Boreworst“, eine Art grober Bratwurst, nur eben würziger. Sehr lecker. Am Nachbartisch sitzen zwei Paare, mit denen wir ins Gespräch kommen. Ein Pärchen davon fällt durch den kölschen Akzent auf. Wir unterhalten uns eine ganze Weile, über den Urlaub an sich, unseren Unfall vom letzten Jahr und unsere Herkunft. Torsten setzt gerade an, die Geschichte aus dem Deadvlei (von wegen „wir haben auch ein paar Kölner dabei“) zum Besten zu geben: „Wir haben heute im Deadvlei jemanden getroffen……“, als er von einem der Männer ganz trocken unterbrochen wird: „Ja! Das war ich- ist das Foto gut geworden?“ Das Gelächter ist gross und wir schnacken noch ein bißchen, ehe es zu kalt wird und wir uns in unsere Zelte verziehen. Torsten sorgt zum Abschied noch für einen Brüller, als einer der Männer anmerkt, dass wir uns ja noch zum „breakfast“ sehen und Torsten ihm antwortet (Schwerhörigkeit lässt grüssen) : „Ja, da sind wir auch öfter, bei den Bläck Fööss“. Lachend trennen sich unsere Wege.
wieder mal herzlichen Dank für den Reisebericht über Sossusvlei.
Den Frühstückskorb hatten wir uns auch bestellt und unseren Augen nicht getraut als wir die ganzen Leckereien ausgepackt haben. An dem Tag war aber leider soviel Luft dass wir es uns im Auto bequem machen mussten. Wie gerne hätten wir auch im Freien gefrühstückt ...
Bitte schnell weiterschreiten; bin gespannt wie´s weitergeht.
kleinerhase78Themenstarter229 Beiträge · seit 201125. Okt. 2012 ·
01.09.12 Rostock Ritz Desert Lodge Km: 135 gravel Tiere: Springböcke, Erdmännchen, Strauße mit Babys Essen: Hühnchen Cocktail mit Knoblauchbrot, Wiener Schnitzel mit Pommes und Salat Spruch des Tages: Cola und Wasser……Downtown!
Wir gönnen uns heute eine halbe Stunde länger schlafen und schlagen daher erst gegen halb 9 beim Frühstück auf, immerhin ist unser Weg heute nicht so lang. Nach dem Frühstück fragen wir noch nach Janis, die Mitarbeiterin die uns letztes Jahr nach dem Unfall versorgt hat. Sie erzählt uns, dass es inzwischen eine kleine Klinik in der Nähe der Lodge gebe. Der Mann, der die Klinik eröffnet habe, habe seine Frau auch durch einen Unfall auf besagter Strasse verloren. Nah uns habe es noch viele Unfälle gegeben und der Reifenhändler nahe des Sossusvlei Gates verkaufe manchmal 40 Reifen am Tag. Die Strasse solle in den nächsten Jahren ggf. geteert werden. Janis bemerkte : “They made die street 4 years ago- but now it is kaputt!”
Auf dem Weg halten wir nochmal an unserer Unfallstelle an und steigen dieses Mal auch aus. Es liegen noch Trümmer unseres Autos im Gebüsch- unschwer zu erkennen an der für namibische Verhänisse nicht so geläufigen Farbe. Weiterhin säumen noch Haufen von Scherben den Weg. Ich sammle unsere Außenspiegelabdeckung ein und nehme sie mit, während Torsten unser Trinkpäckchen aus dem Frühstückspaket findet.
Klar, Plastik verrottet nicht und hier fühlt sich niemand berufen, es aufzuräumen. Komisch ist es schon, aber es tut uns gut. Der Unfall lässt sich so nochmal anders rekonstruieren. Besonders für Torsten ist das entlastend, weil wir sehen, wie abschüssig die Strasse ist und dass wenige Meter daneben die nächsten Trümmer liegen, und daneben wieder.
Während wir an der Unallstelle stehen, fährt der „Altenheim-Guide“ hupend an uns vorbei, und die alten Leutchen winken alle. Wie süss!!
Weiter geht es über übelste Wellblech Piste nach Solitaire. Dieser „Ort“ besteht aus einer Tankstelle mit dazugehörigem Shop, einem Reifenhändler und der obligatorischen „Desert Bakery“ von Moose.
Wir betellen zwei Stücke seines oligatorischen Apfelkuchens. „Kaffe und Tee hier, Cola,Wasser Downtown“ erklärt Moose knapp und deutet auf den Tankstellenshop. „Downtown“…..wir lachen uns kaputt. Was für ein herrlicher Kerl.
Weiter geht’s. Wir treffen noch einen Straussenfamilie mit jungen und Erdmännchen, ehe wir am Nachmittag auf Rostock Ritz eintreffen.
Inhaber ist der legändäre „Kücki“, der auch Inhaber von „Kückis Pub“ in Swakopmund ist. Wir beziehen unser Steinhäuschen
und gehen an den Pool. Der Pool soll die schönste Aussicht im südlichen Afrika haben und tatsächlich ist er der Hammer. Der Pool geht sozusagen über in die endlosen Weiten der Namib. Goldenes Gras schwingt sanft im Wind, während ab und an ein paar Strausse als schwarze Flecken vorbei ziehen.
Wir relaxen am Pool bis die Sonne untergeht du machen uns dann frisch fürs Abendessen. Die Lodge wirbt mit kulinarischer Exklusivität. Halbwegs exklusiv sind die Preise, das Essen ist eher deutsches Kneipenniveau. Egal, trotzdem ok.
Auf dem Rückweg zum Zimmer scheuen wir den grandiosen Sternenhimmel an und stellen fest, dass man von hier aus die Milchstrasse sehen kann. Wahnsinn! Ich versuche, das Ganze fotografisch einzufangen, was mir leider nur bedingt gelingt.
Für unsere namibischen Verhältnisse relativ spät gehen wir schlafen und stellen den Wecker auf angenehme 7:45 Uhr.