Route für 2 Wochen IDEAL oder Alternativen

8 Antworten · 2'485 Aufrufe · gestartet 29. Mai 2011 von Swenji
Antworten
Themenstarter2 Beiträge · seit 201129. Mai 2011 · #1
Hallo an alle....

Mein Freund und ich sind Afrika-Neulinge. Die letzten Jahre waren wir mit Rucksack 2x in Thailand unterwegs, wollen jetzt aber mal was anderes sehen (vor allem Tiere!). Habe mich schon etwas eingelesen und denke für unsere erste "Selbstfahrerrundreise" bleiben wir erstmal im Norden. Was haltet ihr von folgender Route im September/Oktober:

1. Tag: Ankunft Johannesburg- Fahrt nach Blyde River
2. Tag: Blyde River
3. Tag: Blyde River
4. Tag: Krüger National Park, Camp Olifants
5. Tag: Camp Olifants
6. Tag: Camp Lower Sabie
7. Tag: Camp Lower Sabie
8. Tag: Camp Berg en Dal
9. Tag: Camp Berg en Dal- Durchfahrt Swaziland nach St. Lucia
10.Tag: St. Lucia
11.Tag: St. Lucia
12.Tag: St. Lucia
13.Tag: Salt rock
14.Tag Durban- Flug nach Johannesburg, dann Weiterflug nach Deutschland

Wollen auf jeden Fall ca. 5- 6 Nächte im Krüger Park verbringen (von Nord nach Süd), danach am liebsten ans Meer.
Kann man zu dieser Zeit dort überhaupt baden?
Die Route steht nicht fest, wir haben so an 2- 2,5 Wochen gedacht.
Hatten auch überlegt von St. Lucia über die Drakensberge nach Johannesburg zu fahren?

Sind für alle Anregungen, Vorschläge dankbar!
2'462 Beiträge · seit 200629. Mai 2011 · #2
Swenji schrieb:Hallo an alle....

Mein Freund und ich sind Afrika-Neulinge. Die letzten Jahre waren wir mit Rucksack 2x in Thailand unterwegs, wollen jetzt aber mal was anderes sehen (vor allem Tiere!). Habe mich schon etwas eingelesen und denke für unsere erste "Selbstfahrerrundreise" bleiben wir erstmal im Norden. Was haltet ihr von folgender Route im September/Oktober:

1. Tag: Ankunft Johannesburg- Fahrt nach Blyde River
2. Tag: Blyde River
3. Tag: Blyde River
4. Tag: Krüger National Park, Camp Olifants
5. Tag: Camp Olifants
6. Tag: Camp Lower Sabie
7. Tag: Camp Lower Sabie
8. Tag: Camp Berg en Dal
9. Tag: Camp Berg en Dal- Durchfahrt Swaziland nach St. Lucia
10.Tag: St. Lucia
11.Tag: St. Lucia
12.Tag: St. Lucia
13.Tag: Salt rock
14.Tag Durban- Flug nach Johannesburg, dann Weiterflug nach Deutschland

Wollen auf jeden Fall ca. 5- 6 Nächte im Krüger Park verbringen (von Nord nach Süd), danach am liebsten ans Meer.
Kann man zu dieser Zeit dort überhaupt baden?
Die Route steht nicht fest, wir haben so an 2- 2,5 Wochen gedacht.
Hatten auch überlegt von St. Lucia über die Drakensberge nach Johannesburg zu fahren?

Sind für alle Anregungen, Vorschläge dankbar!
Hallo Swenji,

mir gefällt die Route. Im Kruger müsstest Du nicht unbedingt immer 2 Nächte in einem Camp sein, vielleicht bekommt Ihr auch noch etwas in den Wilderness Camps? Einen Versuch wäre es wert. Diese sind sehr schön gelegen und vor allem recht klein. Vom Standard ist es unseres Erachtens oft nicht so toll, aber die Lage entschädigt für vieles.
Olifants ist ein sehr schönes Camp und drumherum kann man meist viele Tiere inkl. Katzen sehen. Wir hatten zumindest immer Glück. 2 Nächte wären da sicher ok. Berg-en-Dal mögen wir gar nicht, ist uns so groß und gehört zu den älteren Camps. Drumherum ist es sehr schön, aber eventuell bekommt Ihr ja noch etwas in Biyamiti?

Von Berg-en-Dal bis St. Lucia ist eine ganz schöne Ecke, aber machbar. Wenn Ihr da aber eh in der Nähe seid, solltet Ihr schauen, dass Ihr noch Hluluwe-Umfolozi einbaut. Das ist der älteste Park Südafrikas und wir finden ihn sehr sehenswert. Man kann im Park übernachten, z.B. Hiltop oder außerhalb. Bei uns war seinerzeit im Park angeblich alles ausgebucht und wir haben hier übernachtet: http://www.leopardmountain.co.za/ Die Lage war toll, Unterkunft und Service top.

Von Durban über die Berge nach Jo'burg ist eine sehr reizvolle Strecke, wie wir meinen. Aber je nach Zeit würden wir wohl Hluluwe integrieren und dann ab Durban zurückfliegen.

Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
1'680 Beiträge · seit 200729. Mai 2011 · #3
Hallo Sweni,

fein, dass ihr nicht den sonst typischen Anfängerfehler macht und ganz Südafrika in 14 Tagen bereisen wollt 😁

wollt ihr dieses Jahr September/Oktober fliegen? wenn ja, dann könnte es knapp werden mit Unterkünften im Kruger, jedenfalls wenn ihr bspw Unterkünfte am Zaun/mit River View haben wollt und im Gegensatz zu Sanne finde ich es sehr sinnvoll jeweils 2 Nächte in einem Camp zu bleiben, denn sonst hat man letztlich keine Zeit für die jeweilige Umgebung (weil man ja weiter muss), ausserdem hat man dann ein ständiges "aus dem Koffer leben", konform gehe ich mit ihr was die Bushveld Camps anbelangt (bspw. Shimuwini, Talamati und Biyamiti), sie unterscheiden sich darin, dass sie kein Restaurant/Shop haben, aber eben kleiner und familiärer sind, die geführten Game Drives finden auch meist nicht mit 4x4 Trucks, sondern mit 4x4 Landys statt 😉

Olifants wird m.E. überbewertet bzw in keinem anderen Camp ist es derart notwendig ein Bungalow mit View zu haben, wenn ihr keinen View-Bungalow mehr bekommt, ist Olifants ein grosses, unpersönliches, sehr wuseliges Camp - alternativ würde ich persönlich nach Satara als Camp gucken (oder Talamati/Shimuwini) und die Aussichtsterrasse in Olifants per Tagesausflug machen. Ansonsten sieht die Tour, so wie sie geplant ist sehr gut aus und lässt sich sehr gut in den 14 Tagen machen. Je nachdem wann euer Flug von Durban geht braucht es keine Übernachtung in Durban, alle Flüge ab 13 Uhr lassen sich nach einem genüsslichen Frühstück auch ab St. Lucia gut erreichen 😉

Wenn die Tour noch erweiterbar ist, dann würde ich euch auch zu Übernachtungen im Hluhluwe iMfolozi raten - vom Kruger kommend entweder eine Zwischenübernachtung in Hluhluwe Village oder eine Nacht im Hilltop Camp und 2 Nächte im Mpila Camp im iMfolozi Teil des Parks (buchbar über Ezemvelo KNZ Wildlife, jetzt auch mit Online-Buchung) Da ihr Tiere sehen wollt halte ich, wenn Verlängerung, diese im Hluhluwe iMfolozi sinnvoller als die Fahrt über die Drakensberge nach JNB und da ich bisher noch keinen SA-Ersttäter erlebt habe, der nicht wiedergekommen ist, habt ihr so die Drakensberge für den nächsten Aufenthalt 😎

Mit dem Baden - nunja, kommt drauf an, wie empfindlich ihr seid 😉 - 2009 sind auch Ende September einige am Cape Vidal (iSimangaliso Wetland Park, von St. Lucia aus) schorcheln gegangen, aber es war doch relativ frisch.
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
126 Beiträge · seit 200729. Mai 2011 · #4
Hallo Swenji,

die Route, die Ihr geplant habt, ist sehr gut zu machen. Allerdings denke ich, dass ihr für den Krüger Park für die Reisezeit Semptember/Oktober schon ziemlich spät dran seid und Ihr Eure Tour nach der Verfügbarkeit der Unterkünfte ausrichten müsst. In Lower Sabie ist z.B., wenn Du auf der SANParks-Seite (http://www.sanparks.org/parks/kruger/default.php) schaust, die Auswahl der Unterkünfte nicht mehr so groß.

In Swasiland gibt es auch schöne Parks (http://www.biggameparks.org/), z.B. das Mkhaya Game Reserve. Es wäre schade, einfach nur durch Swasiland durchzufahren. Mir und meiner Frau hat es dort sehr gut gefallen, wir waren bereits in allen drei Parks.

Wenn Ihr Fragen zu Unterkünften am Blyde River Canyon oder St. Lucia habt, könnt Ihr Euch ja melden.

Übrigens haben wir für unsere Kwazulu-Natal-Tour die Flüge so gebucht, wie Ihr es angedacht habt. Wir fliegen nach Johannesburg, übernehmen den Mietwagen und fliegen dann von Durban wieder zurück.

Grüße
Marco
Reiseberichte: Südafrika/Namibia 2011: Das Glück ist mit den Dummen KwaZulu-Natal 2011: Dem Rhino ganz nah Südafrika-Der Norden 2012: Löwen haben auch mal frei!!! Botswana/Caprivi 2012: Mit dem "Feuerroten Spielmobil" durch Bots/Caprivi Südafrika 2013: Endlich Regen über der Kalahari Botswana/Kavango 2013: Ganz relaxt durch Afrika Meine Flugstatistik
2'167 Beiträge · seit 200929. Mai 2011 · #5
Hallo Swenji,

Herzlich willkommen im Forum! 🙂

Ich finde es auch gut, dass ihr euch so schoen Zeit laesst und nicht nur durch die Gegend hetzt!

Ich war zwar schon eine Weile nicht mehr im Kruger, aber ich wuerde jederzeit Letaba dem Olifants Camp vorziehen, das ist wirklich ueberbewertet. Da kannst du hinfahren zum Fruehstuecken und ein bischen die Aussicht geniessen, und dann weiter nach Satara.

Auch ich wuerde, wie schon von anderen erwaehnt, ein paar Tage im Hluhluwe/Mfolozi Game Reserve verbringen, bevor du nach St.Lucia faehrst.

Das Meer ist zu dieser Jahreszeit noch kalt - aber das ist natuerlich relativ, kommt drauf an was du gewohnt bist. Wassertemperatur ist im September so um die 21 / 22 Grad hier in Sodwana - St Lucia ist etwa 150 km weiter suedlich und vielleicht etwa ein Grad oder zwei kaelter. Aber die Lufttemperatur ist um diese Jahreszeit schon ganz schoen warm.

Viel Spass noch bei der Planung!

Gruss aus Sodwana Bay
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
126 Beiträge · seit 200729. Mai 2011 · #6
Hallo Swenji,

ich möchte noch hinzufügen, dass ich es ebenfalls gut finde, dass ihr Euch Zeit lasst und die Tour nicht so voll packt. Unsere erste Tour (4 Wochen) war vollgepackt, wir wollten viel sehen und waren an vielen Orten für nur eine Übernachtung. Natürlich haben wir so herausgefunden, wo es uns gefällt und an welche Orte wir nochmals möchten. Aber wir haben mittlerweile auch herausgefunden, dass weniger oft mehr ist.

Da ihr viele Tiere sehen wollt, können wir Hluhluwe-Imfolozi ebenfalls absolut empfehlen, haben wir jetzt auf unserer Kwazulu-Natal-Tour wieder eingebaut, dieses Mal für drei Nächte. Von einem südlich gelegenen Camp im Krüger Park sollte es keine Probleme machen, durch Swaziland bis zum Hluhluwe-Imfolozi-Park zu fahren. So einen Fahrtag kann man dann schon mal einlegen.

Grüße
Marco
Reiseberichte: Südafrika/Namibia 2011: Das Glück ist mit den Dummen KwaZulu-Natal 2011: Dem Rhino ganz nah Südafrika-Der Norden 2012: Löwen haben auch mal frei!!! Botswana/Caprivi 2012: Mit dem "Feuerroten Spielmobil" durch Bots/Caprivi Südafrika 2013: Endlich Regen über der Kalahari Botswana/Kavango 2013: Ganz relaxt durch Afrika Meine Flugstatistik
2'460 Beiträge · seit 200629. Mai 2011 · #7
Hallo Swenji,
herzlich willkommen im Forum.
Für 14 Tage gefällt mir eure Route sehr gut. Nicht zu viele Ziele für die relativ kurze Zeit. Ich gehöre auch zu der Fraktion, die es bevorzugt, mindestens 2 Nächte an einem Ort (bzw. Camp im Kruger) zu bleiben, aber je nachdem, wie es mit der Buchungssituation aussieht, müsst ihr da vielleicht Kompromisse machen. Sannes Vorschlag für ein Bush Camp finde ich gut. Berg-en-Dal hat uns persönlich gefallen. Falls ihr im Olifants kein River-View Bungalow bekommt, würde ich versuchen, in Letaba unterzukommen. Wir waren letztes Jahr dort und haben uns sehr wohl gefühlt, die Tiersichtungen fielen auch gut aus und einen Pool gibt es im Gegensatz zu Olifants auch
Vor vier Jahren waren wir Anfang September in St. Lucia baden, selbst mein Mann, der sonst sehr lange braucht, um ins Wasser zu gehen, hat es geschafft 🙂.
Viel Spaß beim Planen
lG Chrissie
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
8'054 Beiträge · seit 200829. Mai 2011 · #8
Hallo Svenji,

Auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum!B)

Deine Tour klingt schon gut. Hier noch einige Vorschläge. Ich weiss nicht um welche Zeit Ihr in Joburg landet. Am Tag 1 würde ich nicht so viel fahren. Ich schlage die erste Nacht in Dullstroom vor. Der Ort ist herzig. Wir hatten in Bella's self catering übernachtet. Nicht teuer und zu Fuss kann man das Restaurant Mrs. Simpson's erreichen. An das Essen kann ich mich Heute noch erinnern. Ein billiges Highlight! EIN MUST!!!!:P

Tag 2 und 3 würde ich im Forever Resort Blyde River verbringen. Von da aus hat man eine tolle Aussicht auf die Three Rondavels und es gibt tolle Wanderberge.:)

Im Krügerpark haben wir Olifants, Lower Sabie und Berg en Dal sehr genossen!

Ich finde es ein Jammer nicht mindestens eine Nacht in Swaziland zu verbringen. Die Gegend von Ezulwini ist ein Geschenk Gottes! Mlilwane NP, Mantenga NP, Malkerns sind es echt Wert.😜

Die Gegend von Sta Lucia lässt sich auch sehen. Zum Baden eignet sich Cape Vidal.

Salt Rock ist auch herzig und nicht weit von King Shaka Airport. Da kann ich The Saffron House oder La Petite Provence zum übernachten empfehlen.

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Themenstarter2 Beiträge · seit 201130. Mai 2011 · #9
Vielen Dank für die vielen nützlichen Antworten! Und vor allem so schnell 🙂

Werde auf jeden Fall Hluluwe- Umfolozi in die Route aufnehmen. Ansonsten muss
ich echt noch mal schauen wie die Camps im Krüger belegt sind, die kleineren Wilderness Camps
würden mich ja auch interessieren.
Swasiland würde ich dann noch einbauen wenn es zeitlich hinhaut.

Für Detailsfragen werde ich mich auf jeden Fall wieder hier melden.

Noch mal vielen Dank!

LG swenji