Also die "Willi - Old Sedwick - Kombi" ist ja schon Spitze - aber wenn ihr damit auch noch Zwergwale im KTP sichtet, habt ihr eineutig mit der Dosierung übertrieben! 🤪
Das hast Du gut auf den Punkt gebracht! 😄 Gruß Friederike
Champagner8’808 Beiträge · seit 201004. Juli 2024 ·
Daxiang schrieb:Hallo ihr Zwei, der Anfang von eurem letzten ganzen Tag im KTP war ja schon mal top - wir haben diesmal leider vergeblich nach Zwergfalken Ausschau gehalten!
Diese beiden Gesellen machen uns nach dieser mauen Fahrt richtig Spaß; mussten wir auf eine Sichtung von Zwergwalen doch lange warten.
Also die "Willi - Old Sedwick - Kombi" ist ja schon Spitze - aber wenn ihr damit auch noch Zwergwale im KTP sichtet, habt ihr eineutig mit der Dosierung übertrieben! 🤪 Liebe Grüße Konni
😄 😄 😄
Soll ja auch sehr entspannend sein, diese Walgesänge. Weiß natürlich nicht, wie Zwergwale singen, aber wir werden es sicher noch erfahren 😉 .
@ Ingrid: ich war gespannt auf den Schmetterling 😉 , aber er sieht meinem nur ähnlich, es sind zwei verschiedene, gell?
@ Ingrid & Hartwig: danke mal wieder für eure KTP-Stories, ich bin immer gerne mit dabei. Hab nur momentan diverse andere Baustellen und komm daher nicht immer hinterher mit Lesen und Kommentieren.
TinochikaThemenstarter1’657 Beiträge · seit 201404. Juli 2024 ·
Champagner schrieb:
@ Ingrid: ich war gespannt auf den Schmetterling 😉 , aber er sieht meinem nur ähnlich, es sind zwei verschiedene, gell?
Oh Bele, als ich auf deiner Seite den schwarz/weiß gefärbten Schmetterling gesehen habe, hatte ich meinen von Kielie nur im Kopf. Später, als ich die Bilder verglichen habe, sind mir dann doch erhebliche Zweifel gekommen. Ich dachte, Bele lässt das einfach mal so durchgehen. 🙂 . Im Schmetterling bestimmen stecke ich sozusagen noch in den Kinderschuhen. Danke für die Aufklärung, dass die Exemplare unterschiedlich sind. Was bestehen bleibt, ist die Frage, welcher Schmetterling es ist.
TinochikaThemenstarter1’657 Beiträge · seit 201404. Juli 2024 ·
Die Entscheidung, gerade jetzt aufzubrechen, erweist sich als wahrer Glücksfall. Im schönsten Abendlicht erreichen wir Kij Gamies. Die Löwen sind da!
Direkt an der Straße und zum Greifen nah genießen sie die warme Abendsonne.
Was für ein Anblick und das an unserem letzten Abend im KTP.
Es sind insgesamt 11 Löwen. Sie schmusen miteinander, räkeln sich im Sand und gönnen uns ab und zu auch einen Blick.
Den Rudelchef sehen wir zuerst nicht. Er liegt abseits von seiner Familie ganz alleine am Wasserloch.
Schade, dass er nicht hier bei den anderen ist. Gerne hätten wir ihn aus der Nähe fotografiert. Er ist wunderschön und so ganz anders als alle Mähnenlöwen, die wir zuvor im Park gesehen haben.
Aber soviel sei verraten, seine Stunde sollte morgen noch kommen. An unserem Abreisetag werden wir ihn wieder sehen.
Wir können uns kaum von den Löwen trennen und verabschieden uns mit einem letzten Bild vom Jüngsten in der Gruppe.
Als die Sonne langsam untergeht, fahren wir zurück, damit wir auch an unserem letzten Abend pünktlich zum Toresschluss wieder im Camp sind. Als Sundowner genehmigen wir uns noch ein Schlückchen Sedgewickˋs, jetzt aber aus der großen Flasche. Die kleinen Willi-Fläschchen brauchen wir schließlich noch morgen für unseren letzten Tag. Der Vorrat an Old Brown Sherry ist uns auch nicht ausgegangen. Wir werden wieder eine Flasche im „Stoffbeutel“ nach Büsnau mitbringen. Wir essen noch eine Kleinigkeit von unseren verbliebenen Vorräten. Viel ist nicht übrig, wir hatten den Einkauf in Upington dieses Mal gut geplant.
fotomatte2’540 Beiträge · seit 200904. Juli 2024 ·
Tinochika schrieb:Champagner schrieb:
@ Ingrid: ich war gespannt auf den Schmetterling 😉 , aber er sieht meinem nur ähnlich, es sind zwei verschiedene, gell?
Oh Bele, als ich auf deiner Seite den schwarz/weiß gefärbten Schmetterling gesehen habe, hatte ich meinen von Kielie nur im Kopf. Später, als ich die Bilder verglichen habe, sind mir dann doch erhebliche Zweifel gekommen. Ich dachte, Bele lässt das einfach mal so durchgehen. 🙂 . Im Schmetterling bestimmen stecke ich sozusagen noch in den Kinderschuhen. Danke für die Aufklärung, dass die Exemplare unterschiedlich sind. Was bestehen bleibt, ist die Frage, welcher Schmetterling es ist.
Liebe Grüße Ingrid
Guten Abend,
von Bele habe ich zwar keinen Tagfalter hier finden können, dafür gibt es aber drei Fotos von Weisslingen/ Pieridae von den Chikas. Die zwei Fotos der Falter mit geschlossenen Flügeln gehören zur selben Art, nämlich Brown-veined Whites. Der englische Trivialname sollte selbsterklärend sein. Der Falter mit geöffneten Flügeln ist ein Zebra White, ebenfalls selbsterklärend. Beide Arten sind sehr weit verbreitet im südlichen Afrika und recht häufig.
Champagner8’808 Beiträge · seit 201005. Juli 2024 ·
Tinochika schrieb: Der Vorrat an Old Brown Sherry ist uns auch nicht ausgegangen. Wir werden wieder eine Flasche im „Stoffbeutel“ nach Büsnau mitbringen.
🤩 Ich habe es befürchtet..... 🤢 😄
Zu den Faltern: ich wollte gestern Abend noch Matte schreiben "Schau doch mal bei den Tinochikas die Falter an"... aber ich war zu müde und er ist ja selber groß 😉 . @ Matthias: Ingrid hatte - entweder in meinem Status oder auf Facebook - die Schachbrettfalter von letztem Samstag im NSG Eichhalde gesehen, dies als Erklärung, nicht damit du jetzt stundenlang hier nach einem Falter von mir suchst 😛 .
@ Ingrid und Hartwig: da haben es die Löwen aber nochmal gut gemeint mit euch (und es scheint ja "morgen" so weiterzugehen) - solch ein großes Rudel ist immer beeindruckend 🤩 , finde ich, selbst wenn sie nicht besonders aktiv sind.
Freu mich schon auf die Fotos vom Chef (sagt mein Zaunpföschdle 😎 )!
also ich melde mich hiermit offiziell zur Verkostung eures Stoffbeutel-Wundertrunks in Büsnau an. Ganz egal wie das Zeug schmeckt, wenn es solche Sichtungswirkung hat, wird es zukünftig mitgeführt und getrunken 😄
Herzliche Grüße Kordula 🙂
TinochikaThemenstarter1’657 Beiträge · seit 201407. Juli 2024 ·
fotomatte schrieb:
Die zwei Fotos der Falter mit geschlossenen Flügeln gehören zur selben Art, nämlich Brown-veined Whites. Der englische Trivialname sollte selbsterklärend sein. Der Falter mit geöffneten Flügeln ist ein Zebra White, ebenfalls selbsterklärend. Beide Arten sind sehr weit verbreitet im südlichen Afrika und recht häufig.
Hallo Matthias,
danke für die Bestimmung. Auf dich ist Verlass.
Champagner schrieb:
@ Ingrid und Hartwig: da haben es die Löwen aber nochmal gut gemeint mit euch (und es scheint ja "morgen" so weiterzugehen) - solch ein großes Rudel ist immer beeindruckend , finde ich, selbst wenn sie nicht besonders aktiv sind.
Hallo Bele,
nur Geduld, dafür kommt an unserem letzten Tag im KTP umso mehr Dynamik ins Spiel.
Dandelion schrieb:
wenn es solche Sichtungswirkung hat, wird es zukünftig mitgeführt und getrunken
Hallo Kordula,
das Zeug gibt es auch in der praktischen 200 ml Flasche ( Flachmann ).
TinochikaThemenstarter1’657 Beiträge · seit 201407. Juli 2024 ·
25.11.23
Kieliekrankie - Upington
Blondie, der schönste Löwe im KTP
Kurz bevor der Wecker klingelt, werden wir von Löwengebrüll geweckt.
Draußen ist es noch stockdunkel. Nur das Wasserloch wird von den Scheinwerfern beleuchtet. Zwei Löwinnen schleichen um die Wasserstelle herum. Wir überlegen, woher sie gekommen sind und wohin sie gehen werden. Früh am Morgen ist die Luft noch klar. Kein Flimmern und Flirren wie in den heißen Mittagsstunden. So können wir von unserer Terrasse trotz großer Entfernung zum Wasserloch tolle Fotos mit herrlicher Wasserspiegelung und genialem Schattenwurf von ihnen machen.
Sechs Löwen
Vielleicht sind sie ein Vorauskommando von dem Löwenrudel von Kij Gamies, die nach neuen Futterquellen suchen und jetzt wieder auf dem Rückweg sind.
So schnell sie gekommen sind, so schnell verschwinden sie wie Geister in der Dunkelheit wieder.
Wir kümmern uns jetzt um unser Gepäck, räumen unsere Sachen in die Koffer und belegen uns ein paar Brote mit Wurst und Käse für den langen letzten Tag, den wir noch vor uns haben. Zum Frühstücken werden wir nicht mehr zurückkommen, lieber verbinden wir diesen Morgen mit einem ausgiebigen Game-Drive bevor wir den Park verlassen. Übriggebliebene Lebensmittel in Dosen packen wir in einen Karton, um ihn später an der Straße in Richtung Upington bei einem Holzverkäufer, der es sicherlich nicht leicht im Leben hat, abzugeben.
An unserem letzten Tag im Park werden wir auch noch von einem fantastischen Sonnenaufgang begrüßt. Immer wieder unterbrechen wir unsere Arbeit, um die ersten Sonnenstrahlen einzufangen.
Endlich sind wir fertig und gehen zum Auto.
Da wir nicht mehr zurückkommen werden, verabschieden wir uns von Willem. Er weiß nun Bescheid, dass wir zum Frühstücken nicht hier sind und kann so seinen Tag besser planen und schon mit der Reinigung unseres Bungalows beginnen. Das kommt den später ankommenden Gästen zugute, denn sie können den fertigen Bungalow schon vor den offiziellen Check-in-Zeiten beziehen.
Voller Spannung brechen wir Richtung Kij Gamies auf.
Was uns dort erwartet erfahrt ihr im nächsten Kapitel welches wir nur dem Löwenrudel von Kij Gamies widmen.
Wir stellen euch den schönsten Mähnenlöwen vom KTP schon einmal vor.
Hier ist Blondie.
Weil er so ganz anders aussieht wie alle anderen bisher von uns gesehenen männlichen Löwen, erhält er und sein Rudel in unserem Reisebericht ein separates Kapitel. Aber, davon später mehr.
Liebe Ingrid und Hartwig, ich kann gar nicht glauben, dass die Fotos real entstanden sind. In mir ist pure Begeisterung, die ich nicht in Worte fassen kann. Wie können zwei Menschen allein so ein geballtes, faszinierendes und unbeschreibliches Sichtungsglück haben? Wie sollen wir auf den billigen Plätzen jemals wieder von unseren eigenen Erlebnissen begeistert sein, wenn ihr die Latte so unerreichbar hoch legt? Habt ihr schon jemals selbst so viel Löwenglück gehabt?...und dann trefft ihr auch noch auf Blondi, den Traum Boy unter den Löwen. Besonders schön ist es, dass dieses Schauspiel der Superlative den krönenden Abschluss eurer Reise bildet. Also ehrlich, ich bin einfach nur noch geflasht. Wow, wow, wow.....was für ein Urlaub 🤩 🤩 🤩 Vielen herzlichen Dank und nicht geizen mit den restlichen Fotos von König Blondi. Liebe Grüße, Silvia
TinochikaThemenstarter1’657 Beiträge · seit 201410. Juli 2024 ·
Nacho schrieb:
Wie sollen wir auf den billigen Plätzen jemals wieder von unseren eigenen Erlebnissen begeistert sein, wenn ihr die Latte so unerreichbar hoch legt?
Hallo Silvia,
keine Sorge, der KTP heißt nicht umsonst Katzenpark und hier findet garantiert jeder für sich seine besonderen Fotos. Wir freuen uns natürlich sehr über dein großes Lob zu den Bildern und dein Interesse an unserem Bericht.
Vielen herzlichen Dank und nicht geizen mit den restlichen Fotos von König Blondi.
Deinen Wunsch nicht an Bildern zu geizen erfüllen wir im heute folgenden Kapitel Vielen Dank für deinen tollen Kommentar.
TinochikaThemenstarter1’657 Beiträge · seit 201410. Juli 2024 ·
Blondie und die jungen Wilden
Eine Stunde nach Sonnenaufgang verlassen wir Kieliekrankie und fahren in östlicher Richtung nach Kij Gamies. Die Sonne steht heute Morgen schon viel höher am Horizont und blendet nicht mehr so stark wie zur Zeit des Sonnenaufgangs. Tiere und Vögel halten sich in der Nähe der Straßen nicht auf. Darüber sind wir nicht unbedingt unglücklich. Unser Ziel heute Morgen ist selbstverständlich die Wasserstelle von Kij Gamies. Je eher wir dort sind, umso größer sind wahrscheinlich die Chancen, wieder auf das Löwenrudel zu treffen. Unsere Erwartungen werden voll erfüllt. Als wir die letzte Anhöhe vor dem Wasserloch passieren, eröffnet sich ein unbeschreiblicher Anblick. Das große Löwenrudel ist immer noch hier. Was für ein Sichtungsglück an unserem letzten Tag. Wir können es selbst kaum glauben. In ein paar Stunden sind wir schon auf der Teerstraße und fahren in Richtung Upington. So ein Highlight am Ende der Reise macht den Abschied umso schwerer. Doch jetzt genießen wir es, ganz alleine hier zu stehen und dem Treiben der Löwen zuzuschauen. Blondie liegt mit seinen Frauen bei einem schattigen Busch.
Auf der anderen Seite am Wasserloch hat es sich die Jüngste der Gruppe mit ihren zwei halbstarken Brüdern gemütlich gemacht.
Welch gelassene und harmonische Stimmung von ihnen ausgeht. Hier könnten wir ewig bleiben. Beim Durchzählen der Löwen stellen wir fest, zwei fehlen. Wahrscheinlich sind es die beiden Löwinnen, die wir heute Morgen in Kieliekrankie am Wasserloch gesehen haben. Sie werden sicher nach ihrem Erkundungsgang bald wieder zum Rudel zurückkehren. Wie schön und friedlich kann das Leben doch sein. Wir kommen uns vor wie im Paradies. Der Rudelchef beobachtet seinen Nachwuchs auf der anderen Seite der Straße.
Nichts scheint ihm zu entgehen. Wir träumen schon einige Zeit von einem ganz besonderen Foto, einem Motiv, das uns seit langem im Kopf herumschwirrt und von dem wir zuvor schon auch mehr oder weniger gute Ergebnisse erzielt hatten. Dass sich auch dieses Glück noch einstellen sollte, darauf haben wir kaum zu hoffen gewagt. Manche unserer treuen Mitleser des Berichtes werden sich sicher an das Schlangenbuch erinnern. Dieses Mitbringsel erlangte Bezug zu unserer Reise, mit der Begegnung der Puffotter in Urikaruus und dem glücklichen Ausgang der Geschichte. Das zweite erworbene Stück war ein ‚Spinning Keyring‘. Er hatte bis dato noch keine Bedeutung.
Dank Blondie gelangen uns jetzt die Fotos, die wir schon lange haben wollten.
Solche Bilder eines Mähnenlöwen mit wehenden blonden Haaren werden uns in Zukunft sicherlich nicht mehr so schnell gelingen. Irgendwas verändert plötzlich die ruhige und ausgeglichene Stimmung von Blondie.
Der Löwenboss richtet sich auf und starrt wie gebannt auf die andere Straßenseite. Auch wir folgen seinem Blick, können allerdings nichts entdecken. Jetzt steht er auf und läuft, den Blick immer geradeaus gerichtet, in Richtung Wasserloch.
Einer der Junglöwen verbirgt sich jetzt hinter einem Busch, als wolle er dem Blick seines Vaters entgehen. So etwa wie, wenn ich dich nicht sehe, siehst du mich auch nicht. Er hat allerdings seine Rechnung ohne den Wirt gemacht. Blondie entgeht nichts! Er hat den jungen Wilden ins Visier genommen. Plötzlich und ohne irgendwelche Vorwarnung sprintet er los und macht Jagd auf den eingeschüchterten kleinen Kerl.
Voller Panik versucht er ihm zu entkommen.
Er flüchtet auf die andere Straßenseite.
Bei seiner Mutter und Tanten sucht er Schutz vor dem Vater.
Hier fühlt er sich sicher. Sein Vater gibt aber noch nicht auf. Erst als er von einer Löwin angefaucht wird, verzieht er sich mit lautem Gebrüll unter einen nicht allzu weit entfernten Baum.
Damit ihr etwas von der Geräuschkulisse mitbekommt, zeigen wir einen kleinen Videoclip. Leider steht die Sonne jetzt schon etwas höher. Die schlechtere Bildqualität ist dem auf dieser Seite der Straße vorherrschenden Gegenlicht geschuldet. Aber alleine der Ton entführt uns für einen Moment wieder ans Wasserloch von Kij Gamies.
TinochikaThemenstarter1’657 Beiträge · seit 201410. Juli 2024 ·
Wir atmen erst einmal tief durch. Was für ein einmaliges Erlebnis inmitten eines Löwenrudels. Lange Zeit bleibt uns nicht, unseren Glückszustand zu genießen. Der Löwenboss gibt einfach keine Ruhe. Er hat sich wahrscheinlich heute Morgen vorgenommen, seinen Nachwuchs zu erziehen. Wieder starrt er zum Wasserloch. Dort sitzt noch die kleine Schwester mit dem zweiten Halbwüchsigen.
Das passt dem Vater ganz und gar nicht. Erneut begibt er sich zunächst gemächlich über die Straße, um dann aber wie von der Tarantel gestochen auf den zweiten jungen männlichen Löwen loszustürmen.
Die kleine Löwin begibt sich vorsichtshalber im gebührenden Abstand aus der Schusslinie und verfolgt neugierig das Verhalten des Löwenvaters.
Auch dem zweiten Halbwüchsigen steht die Panik ins Gesicht geschrieben.
In einem irren Tempo rennt er, gefolgt vom wütenden Vater, im großen Bogen um unser Auto herum direkt zu der Mutter und den Tanten.
Wieder stellen sie sich dem Chef in den Weg und verteidigen mutig den Kleinen. Warum Blondie diese Verhaltensweise an den Tag gelegt hat, können wir uns bis heute nicht erklären. Vielleicht sind die beiden jungen Halbwüchsigen ihrer Schwester zu nahe gekommen. Wahrscheinlich ist alles eine Erziehungsmaßnahme innerhalb des Rudels. König ist hier schließlich Blondie, der in seiner vollen Blüte steht und sich seinen Rang durch nichts und niemanden streitig machen lässt. Uns soll es Recht sein, so kommen wir noch zu einigen der schönsten Löwenbilder unseres Urlaubs. Da sich der Löwenchef jetzt weit ab in den Schatten legt, kehrt wieder Ruhe ein.
Nichts deutet auf irgendeinen Konflikt hin. Alle liegen nun entspannt im Sand und räkeln sich in der Sonne.
Die friedliche und paradiesische Stimmung ist zurückgekehrt.
Am Wasserloch kommen jetzt Flughühner an.
Nach einer kurzen Zeit geht das jüngste Löwenmädchen zum Papa und trägt so maßgeblich zu seiner Beruhigung bei. Ganz vorsichtig sucht sie den Kontakt, um die Laune zu testen.
Alles geht gut und Papa ist sogar bereit, wieder zu schmusen.
Jetzt treffen zwei weitere Fahrzeuge hier bei Kij Gamies ein. Wahrscheinlich sind sie heute in der Frühe von Twee Rivieren aus gestartet und haben sich unterwegs an den Wasserstellen etwas länger aufgehalten. Sie haben von all dem Geschehenen nichts mitbekommen. So bleiben wir die Einzigen, die Blondie heute in voller Aktion beobachten konnten. Nach gut zwei Stunden fangen die Löwen an, unruhig zu werden und stehen einer nach dem anderen auf und verziehen sich langsam in die Dünen.
Der Rudelchef ist der Letzte, der hoch oben in den Dünen bei einem schattigen Busch bei ihnen eintrifft.
Wahrscheinlich wird jetzt der ganze Tag verdöst. Am Abend laufen sie sicher wieder zum Wasserloch. Ach, wie schön wäre dann noch hier zu sein. Aber hilft ja alles nichts. Heute ist der Abreisetag aus dem Kalagadi Transfrontier Park. Auf unserer Unterkunftsliste steht nur noch das Hotel in Upington. Wir fahren weiter. Vor uns liegt die letzte Etappe des Tages.
Hallo ihr Zwei, ihr wisst natürlich dass es mehr als "unverschämt" ist was ihr alles so gesehen und erlebt habt 😐 Aber da wir ja alle davon profitieren gibts ein dickes Dankeschön dass ihr uns mit auf die Reise genommen habt und so wunderbare Fotos zeigt 🤩 🙂 Der KTP ist halt eine Reise wert (wenn da nicht diese Bucherei wäre 😠 )
Was für ein tolles Löwenerlebnis und was für geniale Fotos! Beneidenswert! Man denkt irgendwie immer bei euch, dass man so was nicht mehr toppen kann… Liebe Grüsse und vielen Dank Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana