Von Kapstadt nach Windhoek März/April 2023

Reisebericht 22 Antworten · 4’723 Aufrufe · gestartet 20. Apr. 2023 von CeeW
Themenstarter14 Beiträge · seit 202320. Apr. 2023 ·
LIebe Forumsmitglieder,

seit langem bin ich hier stille Mitleserin.
Ich konnte hier wahnsinnig viele Informationen sammeln und habe damit schlussendlich die für uns "perfekte" Route zusammengestellt.
Erstmal vielen Dank an euch dafür 😘

Da mir die ganzen Beiträge sehr bei der Planung geholfen haben, möchte ich euch hier einen kurzen Reisebericht verfassen.
Eventuell plant ja jemand eine ähnliche Route - oder evtl. eine Teilstrecke davon und kann sich ein paar Informationen holen.

Jetzt stelle ich uns erstmal vor: Wir, das sind mein Mann und ich, beide mittleren Alters, afrikaerfahren aber zum ersten Mal Selbstfahrer und zum ersten Mal Namibia.

Unsere tatsächlich gefahrene Route sah folgendermaßen aus:

2 Nächte Kapstadt - Hotel Verde und Grand West City Lodge (hierzu noch Erklärungen)
1 Nacht Springbok - Springbok Inn
1 Nacht Fish River - Canyon Roadhouse
2 Nächte Helmeringhausen - Mount D´Urban Campsite
2 Nächte Sesriem - Sossus Oasis Camp
1 Nacht Namib-Naukluft - Mirabib Campsite
1 Nacht Spitzkoppe - Spitzkoppe Community Camp
1 Nacht Uis - White Lady Guesthouse and Campsite
2 Nächte Bushcamping östlich vom Brandberg
1 Nacht Twyfelfontein - Mowani Campsite
1 Nacht Sesfontein - Ongongo Waterfall Campsite
1 Nacht nahe Opuwo - Omundgunda Camping Site
2 Nächte Epupa - Epupa Falls Lodge and Campsite
1 Nacht Ruacana - Omunjandi Rest Camp
1 Nacht Hobatere - Hobatere Roadside Camp
2 Nächte Etosha - Olifantsrus Camp
1 Nacht Etosha - Halali Camp
2 Nächte Etosha - Namutoni Camp
2 Nächte Mount Etjo Safari Lodge and Campsite
1 Nacht Windhoek - African Kwela Guesthouse

Ursprünglich waren noch Richtersveld und Kaokoveld geplant - Richtersveld fiel aufgrund unverschuldeten Zeitmangels aus und das Kaokoveld aufgrund meiner Planungsfehler und weil wir keinen Stress haben wollten 😛

Unser Auto, einen Toyota Hilux Bushcamper Automatic, haben wir über Bushlore gebucht (ursprünglich war eübbers Kwenda Safari - Herr Lehmann, über dessen Tod wir hier zwei Tage vor Abflug gelesen haben 😮 ).
Ein geniales Auto - wir haben uns direkt verliebt und der Bushlore Service ist ausgezeichnet.

Zu den Straßenverhältnissen:
Die Strecken waren fast alle relativ gut zu befahren.
Nördlich des Brandbergs wird einem ein wenig fahrerisches Können abverlangt und die Strecke von Epupa nach Ruacana war stellenweise tricky - aber alles zu bewältigen.

Zu den Hilfsmitteln:
Unverzichtbar war tatsächlich die Papierkarte von Tracks4Africa, die App maps.me sowie die App von Tracks4Africa.
Here we go hat bei uns gnadenlos versagt.
Eine Kombination aus allen Hilfsmitteln in Verbindung mit dem eigenen Hirn hat dann funktioniert 😛

Jetzt noch kurz etwas zu unserer Anreise nach Kapstadt (besser gesagt Odyssee).
Vorweg: Finger weg von Condor, auch wenn sie zunächst billiger erscheint 😗
Dank Condor durften wir eine wundervolle Nach im Dorinth Wiesbaden verbringen - und weil es so schön war - eine weitere Nacht im Le Meredien in Frankfurt.
Wir hatten eine Gesamtverspätung von 1 Tag und 15 Stunden - immer aufgrund technischer Probleme der Maschinen.
Geflogen sind wir im Endeffekt mit Wamos Air - bereitgestellt von Condor.
Aufgrund der Landung in Kapstadt um 1:30 Uhr morgens wurde es dann das Flughafen Hotel Verde und im Anschluss das Hotel in Grand West - unsere gebuchte Unterkunft konnten wir also vergessen.

Soviel zum Beginn unsrer Reise 😄
1’415 Beiträge · seit 201420. Apr. 2023 ·
Hallo CeeW.
dein Bericht kommt mir gerade recht 😁 Eure Route sieht vielversprechend aus 🤩 und hat wahrscheinlich einiges Kopierpotential, haben wir doch auch noch so einiges vor in diesem Jahr 😗 ...also, mach mal schön weiter 😁
die Gromi freut sich darauf
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
6’158 Beiträge · seit 200620. Apr. 2023 ·
hallo CeeW,
schön, dass Du uns an deiner Reise teilhaben lässt .Gerne fahre ich diese Strecke mit und bin gespannt was ihr so alles erlebt habt.
Sonnige Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter14 Beiträge · seit 202320. Apr. 2023 ·
Sehr schön 🙂

Also los geht´s:

Kapstadt - Springbok
Da an dem Tag, an dem wir starten wollten, ein Streik geplant war und wir vorgewarnt wurden, sind wir von unserem Hotel Grand West City Lodge in Kapstadt sehr früh los, um raus aus der Stadt zu sein.

Der Weg bis nach Springbok hoch zieht sich, ist aber aufgrund der asphaltierten Straße problemlos und recht schnell zu bewältigen.
Zu Springbok selbst lässt sich nicht viel sagen. Kleines, nicht besonders hübsches Städtchen. Wir haben uns hier bei Shoprite und Checkers für die nächste Zeit ordentlich mit Lebensmitteln und Getränken eingedeckt.
Das Springbok Inn ist ein funktionales, relativ großes Hotel mit sicherem Parkplatz und einem genialen Chicken Schnitzel 😛

Springbok - Fish River
Am nächsten Tag geht es weiter.
Bei Vioolsdrift geht es über die Grenze nach Namibia. Das geht hier ziemlich schnell und unkompliziert.
Auch der Weg zum Fish River Canyon zieht sich dann doch, geht anfangs über Teerstraßen, später über Gravelroad (zum ersten Mal Luft ablassen).
Auf dem Weg zu unserer Unterkunft Canyon Roadhouse sehen wir die ersten Giraffen, Zebras und Springböcke (allerdings ziemlich weit entfernt).
Nach einer Nacht auf der Campsite des Canyon Roadhouse (mit einem äußerst leckeren Abendessen - hier unbedingt das Game probieren!) fahren wir sehr früh morgen direkt zum Fish River Canyon.
Wir sind ganz alleine dort und genießen die Landschaft und Stille.
Getoppt wird das ganze durch einen selbstangerührten Kaffee 😉

Fish River - Helmeringhausen
Nach dem Besuch des Fish River Canyon machen wir uns auf nach Helmeringhausen - über Teer- und Gravelroads.
Die Strecke führt immer wieder durch wunderschöne Landschaften.
In Bethanie machen wir einen Tankstopp und suchen den ATM auf - mehr hat Bethanie dann auch nicht zu bieten 😉
Nächster Stopp ist Helmeringhausen. Sehr klein, aber auch sehr hübsch gemacht.
Wir besuchen kurz den kleinen "Tante-Emma-Laden" und genehmigen uns ein Bier im Biergarten des Hotel Helmeringhausen - haben sie ganz schön dort gemacht.

Dann geht es weiter zu unserer Campsite Mount D´Urban. Hier bleiben wir zwei Nächte.
Kurze Fahrt auf der Gravelroad - schon sind wir da.
Auf der Tafel am Eingang wird uns die Campsite Nummer zugewiesen.
Wunderschöne Campsite mit private ablutions und sogar einem Pool.
Man kann einen kleinen Weg hochlaufen bzw. fahren und gelangt so an einen Aussichtspunkt - perfekt für einen Sundowner.
Von dem Eigentümer werden wir mit selbstgebackenem Brot, Marmeladen, Lamb Chops und Kudu Würsten versorgt.
Sehr zu empfehlen.

Helmeringhausen - Sesriem
Nächstes Ziel ist Sesriem.
Diese Strecke gehört zu den schönsten, die wir gefahren sind. Es sind ein, zwei kleine Pässe dabei, wunderschöne Landschaften die sich abwechseln und zum Schluß fährt man dann durch die Wüste. Einfach traumhaft.
Alles durchgehend Gravelroad.

In Sesriem haben wir das Sossus Oasis Camp.
Nette Campsite, sehr touristisch natürlich. Super Tyre Repair 🤪
Auf der NWR Campsite kaufen wir gleich die Permit für den Namib-Naukluft National Park (Mirabib). Hier ist alles ausgeschildert - also kein Problem was zu finden - so groß ist "Sesriem" nicht 😄
Nachtrag: am besten gleich am Vortag die Permit für Sossusvlei kaufen- dann gibt es kein Anstehen und Warten früh morgens am nächsten Tag 😎

Am nächsten Morgen ganz früh aufstehen um so viel schönes Licht für Sossusvlei zu haben wie möglich (wir dürfen erst um 7 Uhr rein).
Wir fahren bis ganz hinter zur Big Mamma - wunderschön und einsam dort. Ein wahres Erlebnis.
Und ja, wir schenken uns Deadvlei - bis zu diesem Zeitpunkt sind jetzt nämlich mehrere Touristenbusse ausgeladen worden und auf dem Weg dahin.
Wir genießen noch den Gedanken an unsere "Wüste" ganz weit hinten, wo wir ganz alleine das alles erleben durften.

Am nächsten Tag geht es dann weiter nach Mirabib.

Sesriem - Mirabib
Und jetzt kommt der Hinweis, z. B. maps.me nicht allzu ernst zu nehmen.
Hier wurde uns eine Fahrzeit von über 8 Stunden veranschlagt. Das sorgte bei uns für ein durchaus ungutes Gefühl.
Am Ende waren wir bereits um 13 Uhr dort - losgefahren um 9 Uhr mit einigen (Foto-) Pausen.
Der Weg dorthin ist durchgehend Gravelroad - und man quert den "Tropic of Capricorn" 😛

Mirabib als Campsite ist traumhaft.
Hier gilt "first come, first serve". Wir waren komplett alleine dort. Es lohnt sich, einmal um den Berg herumzufahren, dort gibt es wunderschöne Plätze.
Alle mit Feuerstelle und "Toilette" sowie Steintischen -und hockern.
Diese Einsamkeit, Stille und Weite .... einfach nur traumhaft.
Wer so etwas sucht - der findet es hier.

Nächstes Ziel ist dann Spitzkoppe (via Walvisbay und Swakopmund).
zuletzt bearbeitet 20. Apr. 2023
2’085 Beiträge · seit 201220. Apr. 2023 ·
Hallo CeeW,
da habt ihr ja am Anfang ganz schön Strecke gemacht - so könnte bei uns die Rückfahrt aussehen. Auf jeden Fall gut zu wissen, dass das mit nur einem Zwischenstopp funktioniert, auch wenn's dann vielleicht eher zwei werden ...
Habt ihr denn Mirabib erst beim Permit-Kauf reserviert oder war das schon gebucht?
Danke für deinen Rück- und Einblick,
viele Grüße Ingrid
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017
Themenstarter14 Beiträge · seit 202320. Apr. 2023 ·
Hallo Ingrid,

Mirabib muss man nicht vorbuchen oder "bezahlen". First comes, first serves. Aber ich glaube, dass es dort nie voll sein wird 🙂
Es reicht hier aus, die Permit zu kaufen (entweder in Sesriem oder, soweit ich weiß, in Swapokmund).

LG, Claudia
Themenstarter14 Beiträge · seit 202320. Apr. 2023 ·
Jetzt noch ein paar Bilder von den Stationen zuvor....
Wir sind keine Fotographen und ich habe die Bilder auch nicht bearbeitet, also entschuldigt eventuell die Qualität 😉

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Mount D`Urban

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Mount D`Urban

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Sossusvlei

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Oryx

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Sosssusvlei

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Mirabib

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Mirabab - wenn man lange genug wartet 😉
zuletzt bearbeitet 20. Apr. 2023
963 Beiträge · seit 201320. Apr. 2023 ·
CeeW schrieb:

Dann geht es weiter zu unserer Campsite Mount D´Urban. Hier bleiben wir zwei Nächte.
Kurze Fahrt auf der Gravelroad - schon sind wir da.
Auf der Tafel am Eingang wird uns die Campsite Nummer zugewiesen.
Wunderschöne Campsite mit private ablutions und sogar einem Pool.
Man kann einen kleinen Weg hochlaufen bzw. fahren und gelangt so an einen Aussichtspunkt - perfekt für einen Sundowner.
Von dem Eigentümer werden wir mit selbstgebackenem Brot, Marmeladen, Lamb Chops und Kudu Würsten versorgt.
Sehr zu empfehlen.
Hallo Claudia,
wir waren dort im Jan. 22. Ich finde diese campsite und besonders seine Besitzer kann man nicht genug loben!
Ich freu mich auf den Bericht.
Gruß
Silvio
SA/BW März 2013, SA November 2013, SA Dez/Jan 2014/15, SA/BW/SIM/RU/UG Okt 2015, SA Dez/Jan 2016/17, SA/NA/BW Mrz/Apr/Mai 2018,NA JAN 2022,SA März 2023
Themenstarter14 Beiträge · seit 202320. Apr. 2023 ·
Mirabib - Spitzkoppe (via Walvisbay und Swapokmund)
Von Mirabib aus ging es dann weiter, zunächst nach Walvisbay.
Nach wie vor, einsame Gravelroads, gelegentlich kommt jemand entgegen.

Walvisbay selber haben wir uns nicht angesehen - aber die tolle Shopping Mall entdeckt.
Hier kann man wirklich super einkaufen und sich mit allem ausstatten, was entweder ausgegangen ist oder was auffällt, das fehlt.
Es ist sehr angenehm hier und man kann relaxt shoppen gehen.

Dann geht es gleich weiter nach Swapokmund. Wir hatten zwischenzeitlich überlegt, einen Übernachtung hier einzulegen.
In Swapokmund angekommen sind wir erstmal ins Hotel Hansa und haben einen kleinen Lunch genommen 😛
Sehr lecker hier übrigens. Dann kurz die Stadt angeschaut und eventuelle Campsites in der Gegend mit der App iOverlander geprüft.
Wir haben uns dann gegen Swapokmund oder Henties Bay entschieden und sind zu unserer ursprünglichen Planung von Spitzkoppe zurückgekommen.
Ok- nochmals gut 160 km. Überwiegend Teerstraße - dann Gravel. Aber das war es dann wert 🙂

Gelandet sind wir im Spitzkoppe Community Camp (angedacht war das Spitzkoppe Tented Camp & Campsite) - schlichtweg falsch gefahren.
Aber war super dort.
Auf dem Weg dorthin ist noch ein Minimarkt und diverse Firewoodstände.
Die Campsite selber hat am Entrance Gemeinschaftsduschen und Toiletten.
Die Wahl der Campsite bleibt einem selber überlassen. Jede Site hat eine Toilette und Braai-Möglichkeiten.
Eine wunderschöne Landschaft - dort findet jeder seinen Platz - und hat das Gefühl von Bushcamping.
Mit tollem Sonnuntergang und Sonnenaufgang.

Am nächsten Tag, nach einer schönen warmen Dusche ging es dann weiter nach Uis.

Spitzkoppe - Uis
Diese Strecke war dann mal nicht so lang 😄
Dies ist aber auch eine landschaftlich ganz schöne Strecke, denn man sieht ab einen gewissen Zeitpunkt immer den Brandberg.
Ursprünglich wollten wir weiterfahren, haben uns dann aber entschieden in Uis eine Nacht zu bleiben.
Endlich wieder tanken und in dem Supermarkt unsere Vorräte auffüllen.

Die Nacht haben wir im White Lady Guesthouse verbracht. Hier haben wir ausnahmsweise mal upgegraded. Ein Zimmer mit Bett anstatt unseres geliebten Dachzelts.
Eine superliebe Besitzerin und ein Pool haben die Unterkunft sehr schön gemacht.

Essen gegangen sind wir dann im Cactus & Coffee Teagarden. Super lecker und sehr zu empfehlen.

So ging es dann gestärkt am nächsten Tag los Richtung Brandberg.
Hier war noch die Entscheidung, ob wir westlich oder östlich umfahren.
Letztendlich haben wir uns für die Ost-Route entschieden - hier kann man auch noch die Rockpainting mitnehmen 😁
Themenstarter14 Beiträge · seit 202320. Apr. 2023 ·
Hallo Silvio,
da gebe ich dir vollkommen Recht.
Eine traumhafte Campsite - deswegen haben wir dort auch gleich zwei Nächte verbracht.
Der Besitzer ist der Wahnsinn, superlieb und hat sich um alle Belange gekümmert.
Dort würde ich jederzeit wieder hingehen.
Das selbstgebackene Brot ist der Wahnsinn. Ebenso die Marmeladen (Feige, Pfirsich und Aprikose für uns) sowie das gesamte Fleisch waren köstlich.
LG, Claudia
Themenstarter14 Beiträge · seit 202320. Apr. 2023 ·
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Spitzkoppe Camp

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Spitzkoppe Camp

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Spitzkoppe Camp

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Uis- White Lady (ich kriege es nicht richtig rum - Handy oder Laptop bitte drehen 😛 )

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(ich kriege es nicht richtig rum - Handy oder Laptop bitte drehen 😛 )
zuletzt bearbeitet 20. Apr. 2023
254 Beiträge · seit 202123. Apr. 2023 ·
Liebe Claudia, vielen Dank für Deinen Bericht. Ich bin schon gespannt, wie es weiter geht. Einge von den Campsites, die ihr besucht habt, haben wir auch schon bereist und ähnliche Erfahrungen gemacht. Andere stehen auf meiner Liste für "demnächst".
Freue mich auf weiteres
Lg Kirsten
3’395 Beiträge · seit 200923. Apr. 2023 ·
Servus Claudia,
Wir haben fast genau die gleiche Überschrift bei unseren Reiseberichten.
Handyfotos: ein altbekanntes Problem. Du musst das Handyfoto z B. unter "Fotos bearbeiten" in die richtige Stellung bringen und dann als Copy speichern. Sollte funktionieren.
der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
Themenstarter14 Beiträge · seit 202324. Apr. 2023 ·
So, weiter geht es 😉

Uis - Twyfelfontein

Wir hatten uns also entschieden, den Brandberg östlich zu umfahren.

Rund um den Brandberg - hier findet sich eine wunderschöne, einsame Landschaft. Wir haben es dort sehr genossen.
Von Uis sind wir bis zum Elephant Rock Camp gefahren und um dann in die tolle Landschaft zu fahren.

Die nächsten zwei Nächte haben wir uns jeweils einfach einen tollen Platz gesucht und dort die Nacht verbracht - hier kann man wirklich noch Bushcamping machen.
Die Strecken, die wir zurückgelegt haben, waren nicht wirklich weit. Wir haben zwei für uns ganz tolle Plätze zum Schlafen gefunden. Hier muss man einfach schauen, wo es einem gefällt und dort bleibt man dann.

Zwischendurch haben wir natürlich auch noch die White Lady Rockpaintings mitgenommen. Der Weg ab dem Parkplatz (ca. 1 Stunde - je nach körperlicher Verfassung) lohnt sich wirklich. Beeindruckende Natur und natürlich sehr schöne Paintings 🙂

Dann wurde es ein wenig "abenteuerlich". Suche und vor allem finde den "Weg" 😎
Nach einigen Versuchen, den Weg durch das Flussbett des Umoab? zu finden, haben wir diesen Plan aufgegeben und sind über die White Lady Lodge weiter Richtung Twfelfontein.
Diese Strecke ist definitiv nur für 4x4 Fahrzeuge empfehlenswert.
Sehr schöne Landschaft, die Straße verlangt teilweise aber fahrerisches Können ab - und einmal wurden dann tatsächlich auch die Sandmatten ausgepackt 🤪

Nach 5 oder 6 Stunden Fahrt haben wir dann Twyfelfontein erreicht.
Dort haben wir, wenn wir schon gerade da sind, das Living Museum of the Damara besucht. Die kurze Führung+Vorstellung ist hier durchaus zu empfehlen. Machen die echt schön dort.

Als Campsite ist das Mowani Mountain Camp sehr zu empfehlen. Die Campsite gehört zur Mowani Mountain Lodge.
Eine wunderschöne Campsite mit einem wahnsinnig tollen Ausblick und private Ablutions. Sehr sauber und sehr gepflegt.
Jederzeit wieder.


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Mowani Mountain Camp

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Mowani Mountain Camp
Themenstarter14 Beiträge · seit 202324. Apr. 2023 ·
Twyfelfontein - Warmquelle (Sesfontein)

Von Twyfelfontein ging es dann über Palmwag nach Sesfontein.
Übrigens Palmwag. Hier hatten wir viel zu hohe Erwartungen - Palmwag ist nicht mehr als ein paar Wohnhütten und eine Tankstelle (ok, sie haben eine Lodge - für uns aber untinteressant). Wir für uns haben auf jeden Fall den "Zauber" von Palmwag nicht gefunden 😛

Die Strecke landschaftflich wieder sehr schön - alles Gravelroad.

In Sesfontein kann man so ziemlich alles bekommen. Es gibt viele kleine Minimarkets und eine Tankstelle.
Achtung: die Tankstelle nimmt nur Bargeld! Dies führte bei uns zu einer reduzierten Tankfüllung 😉
Sesfontein selbst ist ein ziemlich ungemütliches Dörfchen. Wir waren auf jeden Fall froh, dort wieder raus zu sein.

Hier haben wir uns kurz in die Fort Sesfontein Lodge "gerettet". Kurz durchschnaufen, ein Savanna und mal eben das WLAN dort genutzt, um zu sehen, was die Umgebung so zu bieten hat.
Haben dann über die iOverlander-App die Ongongo Waterfall Campsite gefunden. Da wir ohne den Naturpool aufsuchen wollten, war diese Campsite dann natürlich perfekt.

Der Weg dorthin ist ein wenig steinig (hier bitte niemals maps.me vertrauen - die einheimischen Schilder haben durchaus ihre Berechtigung 🤪 ).
Wunderschöne Campsite mit Wasserfall und wunderbar warmen Naturpool. Private Ablutions und Strom sind auch vorhanden.
Nach Sesfontein eine wahre Wohltat.


Sesfontein - Omungunda Campingsite

Am nächsten Tag ging es dann weiter Richtung Opuwo.
Auch diese Strecke ist wunderschön, hier ist auch ein Gebirgspass zu durchqueren (ca. 10 km). Aber alles gut machbar.

Opuwo selbst kann man gut und gerne als "Höllenstadt" bezeichnen.
Es gibt hier alles. Supermärkte, Werkstätten, ATM´s... alles was das Herz begehrt.
Aber Opuwo ist richtig stressig - heißt, alles nötige erledigen (vor allem erstmal den ATM leeren) und dann nichts wie raus aus der Stadt.

Da wir nicht mehr allzu weit fahren wollten, haben wir uns für die Omundgunga Campsite entschieden.
Das ist eine kleine, einfache Camspite hinter einem Himba-Dorf gelegen.
Einer der Betreiber hat uns eine Führung zu den Rockpaintings (Bushman´s Cave) und einem der größten Baobab-Bäumen der Gegend gegeben. Sehr eindrucksvoll - unbedingt mitmachen, wenn man dort ist.
Am nächsten Tag haben wir dann noch eine kurze Foto-Führung durch das Living Museum of the Ovahimba bekommen (das Museum gehört praktisch zur Campsite).
Sehr nette Campsite mit WC und warmer Dusche.

Am nächsten Tag geht es dann ab in den äußersten Norden von Namibia.

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Omundgunda

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Omungunda - Baobab


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Omundgunda - Rockpaintings

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Ongongo Naturpool

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Giraffe am Straßenrand bei Sesfontein 😛
Themenstarter14 Beiträge · seit 202326. Apr. 2023 ·
Omungunda - Epupa Falls

Jetzt geht es weiter gen Norden der C43 folgend.
Zwischendurch passieren wir das Örtchen Okangwati. Hier kann man noch ein paar Lebensmittel und Getränke einkaufen.
Nicht zu viel erwarten - es sind die typischen ziemlich kleinen Minimarkets.

Dann geht es weiter durch das ausgetrocknete Flussbett und hoch zu den Epupa Falls.

Wir haben nichts vorgebucht und entscheiden uns vor Ort für die Epupa Falls Lodge & Campsite - die beste Entscheidung.
Eine geniale Campsite direkt am Kunene River mit einer Restaurant-Terasse fast direkt über den Wasserfällen und einer einmaligen Aussicht. Es gibt auch einen Pool, der bei den doch ziemlich hohen Temperaturen ein Segen war.

Hier kann man für den nächsten Morgen auch ganz frische Brötchen bestellen, die direkt im Ort gebacken werden.
Auch den Laundry-Service habe ich mir gegönnt 😛

Wir bleiben hier zwei Nächte und sind in der ersten Nacht alleine auf der Campsite.

Am nächsten Morgen fahren wir zum Epupa Falls Viewpoint hoch. Das muss man unbedingt gemacht haben. Es kostet zwar "Eintritt", aber der lohnt sich allemal.
Dort oben wird auch eine Campsite betrieben - die Sicht von dort ist auf jeden Fall einmalig. Uns wäre es aber zu wenig schattig gewesen (na gut; für unser Solarpanel wäre das wunderbar gewesen 😄 ) und alles felsig...

Den Rest des Tages erkunden wir das Dorf (was in einer Viertelstunde passiert ist) und verbringen einen tollen Pooltag 😎
Am Abend gönnen wir uns dann ein Abendessen bestehend aus drei Gängen.
Sehr sehr lecker.

Ein weiteres, sehr nettes Pärchen ist nun angekommen und wir diskutieren eingehend über die Straßenverhältnisse zwischen Epupa und Ruacana.
Zwei Mädels kamen gerade von Ruacana und das einzige was sie gesagt haben: "Don´t do it".
Ein anderes Pärchen kam auch von Ruacana und meinte, bis auf ein, zwei tricky Stellen ist das machbar.
Nun wird überall rumgefragt und erkundigt usw.
Letzten Endes entscheiden wir uns, die Strecke zu fahren - die wohl beste Entscheidung 🙂

Abschließend zu Epupa:
Wir haben die Zeit dort sehr genossen und können die Campsite uneingeschränkt empfehlen.
Wir haben tolle und interessante Menschen getroffen und konnten auch einfach mal relaxen.


Epupa - Omunjandi Rest Camp

Nun geht es also auf die sagenumwobene Straße zwischen Epupa und Ruacana.
Vorweg genommen: die Entscheidung, ein Automatikauto zu nehmen war Gold wert.

Die Strecke fängt ganz entspannt an, nichts weiter dramatisches.
Durch die ganzen Zuflüsse in den Kunene River ist es ein stetiges bergauf und bergab (kann auch ziemlich steil werden).
Teils wird es ein klein wenig schlammig, aber alles harmlos.
Ein ausgetrockneter Zufluss ist ein wenig tricky - also aussteigen und nachsehen, wie und wo man am Besten langfährt.

Dann kommt eine spezielle Stelle. So definitv nicht passierbar. Also aussteigen und nach Reifenspuren suchen und dann selbst den Weg finden. Das war dann schon speziell.
Man muss ganz nah an einem Himba Kraal vorbeifahren und sich dann einen Weg zwischen doch ziemlich großen Steinen/Felsen durch das Flußbett suchen.
Aber: wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg 😛

Ansonsten ist die Strecke, welche überwiegend am Kunene River entlangführt einfach nur wunderschön und sehr sehr empfehlenswert (wenn man das richtige Auto hat).

Vorbeigekommen sind wir dann noch an der Kunene River Lodge (nicht weit von der Straße entfernt).
Dort sind wir hingefahren, haben eine Pause gemacht und die Aussicht auf den Kunene River genossen.
Eine tolle Lodge und Campsite (die wir mal besser genommen hätten 😗 ).

Dann ging es weiter zu unserem Omunjandi Rest Camp.
Eine Campsite, die "basic" ist. Es gibt Duschen, WC und Gelegenheit zum Geschirr abwaschen.
Sie liegt auch direkt am Kunene River und ist dank vieler Bäume schön schattig.
Die Besitzerin ist sehr nett - achtung, hier ist nur Barzahlung möglich.
Wir hatten, mal wieder, das Glück, allein auf der Campsite zu sein.
Die Sicht auf den Kunene ist allerdings sehr eingeschränkt, da hier fast alles zugewachsen ist.
UND es gibt Monkeys - sehr nervig.
Nachts dachten wir, es regnet - nein, die Affen haben uns aufs Dach gepieselt 😠
Naja, man ist ja in der Natur 😄

Am nächsten Morgen soll es dann weitergehen nach Hobatere.


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Epupa Falls


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Epupa Falls


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Sicht von Epupa Campsite


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Epupa Campsite
Themenstarter14 Beiträge · seit 202326. Apr. 2023 ·
Omunjandi - Hobatere

Nun geht es weiter, weiter Richtung Etosha.
Zunächst ist unser erster Stop Ruacana, besser gesagt Oshifo (ca. 6 km von Ruacana).
Hier gibt es ein paar Supermärkte und natürlich eine Tankstelle (Shell).

Kurzer Hinweis: Der ATM an der Tankstelle war bei uns leer. Was wir so rausgehört haben, ist der wohl "immer" leer 😛
Bei dem "mallartigen" Komplex, in dem auch Shoprite ist, befindet sich noch ein ATM. Geschätzte Wartezeit anhand der Länge der Warteschlange: ca. 50 - 60 Minuten.

So dringend brauchten wir dann doch kein Bargeld (dachten wir zumindest zu diesem Zeitpunkt) und haben lediglich im Shoprite ein paar Sachen wieder aufgefüllt und uns eine schöne kalte Coke für die Fahrt mitgenommen.

Dann sind wir praktisch direkt durch bis Hobatere gefahren.
Da wir gerne früh morgens nach Etosha reinfahren wollten, haben wir es so geplant, dass wir eine Nacht im Hobatere Roadside Camp verbringen. Das Camp befindet sich praktisch direkt gegenüber vom Galton Gate.

Die Campsite ist super schön.
Schon auf dem Weg zur Campsite wurden wir von den "hauseigenen" Giraffen begrüßt.
Alles ist hier sehr schön angelegt.
Private Ablutions, Feuerstelle, Braai-Möglichkeit - alles vorhanden.
Man blickt von seiner Campsite in die wunderschöne Natur. Hier haben wir auch einen kurzen Spaziergang hinaus gemacht.

Wir haben die Natur und die Ruhe sehr genossen (bis eine Reisegruppe von mehreren Autos die Stille zunichte machte - aber für laute Gäste kann die Campsite mal gar nichts - und es war ohnehin das erste Mal für uns, dass wir auf einer Campsite auf eine größere Gruppe getroffen sind 😄 )

Diese Campsite ist voll und ganz zu empfehlen.

Hobatere - Etosha (verschiedene Camps)

Wie schon erwähnt sind wir recht früh am Galton Gate.
Das Eintrittsprocedere geht recht fix.

Achtung: Den Eintrittspreis kann man ausschließlich in Bar bezahlen!
Das sind aktuell 150 NAD pro Person/pro Tag zzgl. 50 NAD pro Auto. Hat bei uns also 350 NAD pro Tag gemacht.
Die Permit, also Zahlungsbestätigung gut aufbewahren - beim Rausfahren wir hier kontrolliert.

Ebenso wird der Kühlschrank inspiziert - genauso wie beim Rausfahren dann auch wieder.

Wir haben uns noch eine Etosha-Map gekauft (150 NAD). Die ist ihr Geld wirklich wert. Sehr schön gemacht und ungemein hilfreich beim Fahren im Park.

Ansonsten werde ich mich jetzt relativ kurz halten - über Etosha wurde wahrlich schon sehr viel geschrieben.

Wir hatten zwei Nächte im Olifantsrus Camp. Eine Nacht hätte ich vollkommen ausgereicht.
Kleinere, soweit ganz annehmbare Campsite mit Community Ablutions und kleiner Bar/Restaurant.
Achtung: Kartenzahlung hier nur sehr bedingt möglich.
Tolles Wasserloch mit sehr vielen Elefanten in aller nächster Nähe.

Auf dem Weg nach Halali haben wir im Okaukuejo Camp halt gemacht.
Kleiner Supermarkt und die Tankstelle haben wir ausgiebig genutzt.
Hier ist überall Kartenzahlung möglich.

Dann ging es weiter zum Halali Camp (bei uns "Höllencamp" genannt) für eine Nacht.
Lage mit im Park natürlich klasse.
Aber nicht eine schöne Campsite zu finden, die Campsites viel zu nah aneinander.
Restaurant und Pool vorhanden - haben wir nicht getestet.
Kleiner Supermarkt sorgt für das nötigste.
Das Wasserloch haben sie echt gut gemacht - hier gibt es Rhinos zu sehen.

Danach geht es zum Abschluss für zwei Nächte ins Namutoni Camp.
Im Vergleich zu Halali eine wahre Oase.
Schön grün, nette Campsites, Pool und ein Restaurant ebenso wie ein toller kleiner Supermarkt.
Hier ist das Oryx-Steak mehr als zu empfehlen (im Supermarkt). Auf den Grill schmeißen, Kürbis dazu - vollkommen ausreichend und super lecker.
Hier waren zwei Nächte durchaus angebracht, da wir auch viel die Umgebung erkundet haben.

Das in aller Kürze zu unserem Ostern in Etosha.
Wir haben sehr viele Tiere gesehen und unser tägliches Frühstück (Sandwich mit Coke) an verschiedenen Wasserlöchern genossen.
Etosha ist wirklich wunderschön.
Die Camps sind halt alle NWR-Camps. Da kann man nicht soooo viel erwarten.

Nach Etosha beginnt dann leider fast schon das Ende unseres Urlaubs.
Es geht zurück gen Süden.

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Lilac-Breasted Roller
Themenstarter14 Beiträge · seit 202327. Apr. 2023 ·
Etosha (Namutoni) - Mount Etjo Safari Lodge

Am Morgen verlassen wir den Etosha NP über das von Lindequist Gate.
Auch hier wird die Permit überprüft, genauso wie unser Kühlschrank.

Ab jetzt erwartet uns nur noch Teerstraße.

Unser erster Weg führt uns nach Tsuneb. Die Gegend um Tsuneb, wie auch Tsuneb selbst ist super schön. Eine hübsche Stadt, in der man auch alles bekommt, was man noch so benötigt.
Es gibt dort auch einen kleinen Park mit vielen schattenspendenden Bäumen - wer das Glück hat, hier eine freie Bank zu ergattern, sollte das ausnutzen 🙂

Dann geht es weiter, über Otavi und Otjiwarongo.
Ursprünglich wollten wir Richtung Waterberg, haben uns dann aber umentschieden und sind doch auf der direkten Strecke nach Windhoek geblieben und sind kurzfristig in der Mount Etjo Safari Lodge gelandet.

Hier nicht verwirren lassen, wenn man von der B1 abfährt.
Es heißt, dass die Straße gesperrt ist. Sobald man aber vor der Absperrung steht und den Wärter im Schatten des Bauwagens geweckt hat, wird man durchgelassen 😛

Es folgte nach gewissem Abstand eine zweite Kontrolle durch Mitarbeiter der Lodge selbst, Auto registrieren etc.
Nach insgesamt vielleicht guten 40 Minuten hat man die Lodge erreicht.

Wunderschön angelegt, mit, ja man kann fast schon sagen See in der riesigen Anlagen.
Gesehen haben wir schon bei der Umrundung des Sees Kudus, ein Krokodil und jede Menge Vögel.

Wir hatten Glück und haben die letzte Campsite ergattert (Nr. 5 - die beste von den 5 Campsites 😄 )
Da die Lodge bis auf den letzten Platz ausgebucht war, konnten die Campsite-Gäste ausnahmsweise nicht am Dinnner teilnehmen. Kein Problem, wird selber gekocht 😉
Eine wunderschöne Campsite, ca. 3 km von der Lodge entfernt. Mit zwei privaten Duschen und allem was man sich vorstellen kann. Sogar das Feuerholz ist hier kostenfrei bereits enthalten.

Nach zwei wunderbaren Nächten in Mount Etjo müssen wir dann doch irgendwann nach Windhoek zurück.


Mount Etjo Safari Lodge - Windhoek

Am nächsten Morgen geht es dann nun nach Windhoek.
Wir folgen wieder der B1 über Okahandja bis nach Windhoek.

Hier haben wir das African Kwela Guest House vorgebucht.
Das ist absolut zu empfehlen. Eine Ruheoase in der Großstadt mit ganz lieben Besitzern.

Nachmittags schauen wir noch kurz in die Grove Mall und geben dann im Anschluß unser Auto bei Bushlore ab.
Super problemlos und fix.

Ach ja, in Windhoek gibt es ein super süßes Cafe/Bistro, das Wilde Eend Bistro. Unbedingt ausprobieren 😘

Am Abend, wie soll es auch anders sein, gehen wir zum Essen in Joe´s Beerhouse.
Wir waren mehr als positiv vom Essen überrascht. Einfach nur spitzenklasse 😁

Am nächsten Morgen, nach einem sehr sehr leckeren Frühstück, werden wir abgeholt und zum Flughafen gebracht.

So, damit endet unsere Reise. Eine Reise die wir niemals vergessen werden.
Vier Wochen ein traumhaftes Land mit wunderschönen Landschaften und der von uns so sehr genossenen Ruhe, Stille und Einsamkeit.

Wir kommen wieder - wann auch immer 🙂

Ich hoffe, ich konnte meine Begeisterung einigermaßen rüberbringen - und ja ich weiß, ich bin nicht der geborene Schreiberling 😛
Vielleicht kann sich der ein oder andere eine Anregung holen und einfach nur selbst den Entschluss fassen, seine Reise selbst zu planen, ganz nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen.
Und ja, es klappt garantiert nicht alles so, wie man es geplant hat, aber genau das macht es auch aus 🤪

LG, Claudia

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Verabschiedung von unserem Auto 😐
zuletzt bearbeitet 27. Apr. 2023
254 Beiträge · seit 202127. Apr. 2023 ·
Hallo Claudia, das hört sich nach einer traumhaften Reise an. Wir wollen nächstes Jahr im Februar/März wieder nach Namibia und werden einige von Dir beschriebenen Campsites auch besuchen. In sofern war Dein Bericht für mich total informativ.
Hast Du Bilder von der Innenausstattung Eures Bushcampers? Wart Ihr damit zufrieden?
Lg Kirsten