Wo ein Wille ist, ist oft KEIN Weg! | Botswana '21

Reisebericht 282 Antworten · 53,3k Aufrufe · gestartet 02. Jan. 2022 von Blende18.2
560 Beiträge · seit 202121. Feb. 2022 ·
Hi Robin und Mara!

Wunderschöne Bilder und ein tolles Video! Da kriegt man wirklich Fernweh!!!
Danke dafür und viele Grüße,
Kathrin
Themenstarter1’180 Beiträge · seit 201722. Feb. 2022 ·
10.09.22 | Noch ein Morgen ohne Warzenschweine

6 Uhr

RAUS AUS DEN FEDERN!!!

Wir sind schließlich dieses Jahr nicht auf dieser Seite des Flusses, damit wir das nicht ausnutzen können. Also los, Zähne putzen und Katzenwäsche muss reichen. Zur Orientierung wo es hergeht anbei die Karte des Gebiets.


>> Detailansicht <<

Während wir aufrödeln schauen wir uns um und da zitiere ich uns mal selber im O-Ton aus unserem Tagebuch. Jetzt also mal ein Original, worauf sonst so die Texte hier locker basieren.

Next Day
- 6.00 Uhr Wecker, es war wieder windig nachts
- Craig löscht die letzte Glut, nur um 30 Min später wieder ein kleines Feuer für den Kaffee zu entfachen
- wir rödeln auf zum Gamedrive
- Craig fährt los und verabschiedet sich noch... was bleibt ist ein kleines, loderndes Feuer


😄 Ich musste selber sehr lachen, als ich das gelesen habe. Manchmal haben auch unsere Stichpunkte, die wir so mitkritzeln fast schon etwas poetisches, aber auch nur fast. 🤪


der letzte Rest von Craigs Feuer



Während wir unser Zelt packen werden wir schon aus vielen Richtungen beäugt und zweimal wird es laut an unserer Mülltonne und wir sehen etwas Graues weglaufen und die frei aufgehängte Tonne schwingt hin und her. Die Affen wissen genau wie man an den Inhalt der Tonnen kommt, aber bei uns beißen sie sich die kleinen Zähnchen aus. Wir haben den Verschluss mit einem Stück Draht vom Feuerholz zusätzlich gesichert, da haben sie keine Chance. 😈

Aber niedlich sehen sie ja dann doch aus... so herzig.


Vervet Monkey | Südliche Grünmeerkatze



Auch bei Craig ist nix zu finden... der hat bis auf's Letzte alles verbrannt.



Wir verlassen als Zweite das Camp, als erste zum Gamedrive. Zuerst fahren wir oberhalb entlang der Böschung und sehen Elefantenknochen. Es hat fast den Anschein mit dem dunkleren Boden und den angekohlten Bäumen dahinter, als ob man hier Teile des Tieres verbrannt hat vor geraumer Zeit. So richtig schlau werden wir nicht daraus. Irgendwie grausig und diesen Morgen hätte man auch mit dem Titel "Morbider Sonnenschein" versehen können.





Aber erstmal geht es dann runter zum Boteti. Jedes Mal wieder eine tolle Aussicht. 🤩
Hatte nicht Bele geschrieben, dass sie den dunkelblauen Chobe so liebt. Hier kann ich das verstehen, auch der Boteti zieht sich heute morgen wie ein tiefblaues Band durch die Landschaft.





Kaum unten angekommen, erwarten einen schon die ersten fragenden Schnäbel. Vögel, die auf Ästen im schilfbewachsenen Ufer sitzen, dass ist der Klassiker schlechthin hier. Wenn man dem etwas abgewinnen kann, dann ist man hier richtig aufgehoben.


Was seid ihr denn schon so laut am frühen Morgen?!



Common Myna | Hirtenstar



Fork-tailed Drongo | Trauerdrongo



Reed Cormorant | Riedscharbe (juvenile)



African Darter | Afrikanischer Schlangenhalsvogel (juvenile)



Ein Stück weiter sehen wir ein verletztes Zebra... eher das verletzte Zebra. Im Tagebuch habe ich gerade gelesen, dass wir es auch am Vorabend schon gesehen hatten. Da humpelte es am Wasser entlang. Wo andere Zebras vor dem Wagen wegliefen, blieb es stoisch stehen, nicht mehr in der Lage, richtig zu laufen. Die Nacht hat es überlebt, was uns sehr wundert. Wir hätten gewettet, dass es von Beutegreifern erlegt wird. Es quält sich und liegt mittlerweile am Rande des Wassers. Es hat mehrere Wunden im Gesicht, der Kiefer scheint gebrochen und das es nicht mehr richtig laufen kann, wissen wir ja von gestern. 🙁





An ausgeblichenen Knochen findet man wirklich alles...



Immer am Wasser entlang fahren wir die knapp 12km lange Strecke. Zwischendurch für ein kleines Stück die Böschung hinauf, also mal Tiefsandgraben oder auch mit Schmackes über die Kante drüber. Jedesmal spannend und klar macht dieser kleine Off-Road Part auch immer Spaß. Der Morgen ist sehr dünn besiedelt, wir sehen praktisch nur Vögel. Nichtmals Zebras sind am Fluss diesen Morgen, aber da waren ja auch gestern schon nicht mehr so viele unterwegs.


Burchel's Cuckoo | Weißbrauenkuckuck



Black-winged Stilt | Stelzenläufer






Southern Pied Babbler | Elsterdro



Glossy Ibis | Brauner Sichler (non breeding)



Nicht jeden Vogel erwischt man noch hübsch im Ansitz und gerade bei den Kingfishern freue ich mich doch immer über... ne wartet mal, ist eigentlich gar nicht schlimm. Die möchte man doch eigentlich viel lieber im Rüttelflug sehen und davon ein schönes Foto kriegen. Davon habe ich vier Bilder bekommen und da hatte ich mal eine andere Idee. 😁


Pied Kingfisher | Graufischer



Kann sein, dass ihr etwas warten müsst, bis der Browser das Bild richtig läd'.



Am Ende der Strecke wenden wir und fahren quasi denselben Weg zurück, dennoch zeigen sich immer wieder neue Arten. Auch mehr Knochen und das Zebraskelett des Vortages schauen wir uns diesmal etwas genauer an.





Spur-winged Goose | Sporngans















African Darter | Afrikanischer Schlangenhalsvogel (adult)



Auf dem Rückweg sehen wir dann einen großen LKW am Ufer stehen. Mehrere Männer der Armee stehen dort und ein kleines Boot liegt im Wasser.





Wir halten an und fragen nach, ob sie uns erklären würden, was gerade vor sich geht. Alles in allem sind locker 10-12 Leute unterwegs. Es ist nicht nur die Armee, sondern auch Mitarbeiter des DWNP vor Ort. Auf der anderen Flussseite liegt ein Elefantenkadaver im Wasser, er soll wohl eines natürlichen Todes gestorben sein, aber er liegt nun in der Nähe des bewohnten Ufers und dort kann er nicht bleiben. Die Mitarbeiter des DWNP wollen ihn mit dem Boot rüberziehen, die Armee ist vor Ort um zum Einen die Aktion abzusichern und zum Anderen, dann später die Stoßzähne sicher zu stellen.

Das wird wohl noch eine ganze Zeit lang dauern und erst nach Erklärung des Soldaten erkennen wir den Elefanten im Wasser liegen, der war uns heute morgen noch nicht aufgefallen.





Wie gesagt... Knochen, ein toter Elefant, ein verletztes Zebra... ein ziemlich morbider Morgendrive. Wenigstens können wir den, bevor es für eine Dusche und ein Frühstück wieder zur Campsite geht, noch mit einer schönen, dieser typischen Ansitz-Sichtungen beenden. Bestes Licht, schöne Pose und halbwegs nah dran. 🙂


Martial Eagle | Kampfadler



... mal abgesehen von einem toten, gar keinen Elefanten gesehen diesen Morgen?? 🤨 Auch das muss besser werden. Aber in erster Linie ist auch diesen Drive das Walkie Talkie wieder stumm geblieben. Was ist da bloß los, Warzenschwein hat sich immer noch nicht gemeldet. So ganz ohne die Möglichkeit Kontakt aufzunehmen, kann ja alles passiert sein. Eine Panne, Flug hatte Verspätung, bis hin zum verpatzten PCR Test. 😕
(das es nicht so ist, wisst ihr ja schon, aber das waren so unsere Gedanken vor Ort)

to be continued...


Gruß,
Robin
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zuletzt bearbeitet 22. Feb. 2022
4’387 Beiträge · seit 201522. Feb. 2022 ·
Spannend, spannend ..
TinuHHs wird doch nix passiert sein 😎 😎 😎
Danke für den morbiden Morgen 🤩
.. und gute Nacht
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
1’835 Beiträge · seit 201522. Feb. 2022 ·
Wir waren nun zwei mal am Boteti und uns ist aufgefallen dass die meisten Tiere, Elefanten und Zebra, erst so um Mittag und Nachmittag erscheinen. Sie fressen im Landesinnere und kommen danach zum Fluss zum Trinken. So um 3 Uhr waren die Ufer dann voller Zebra.
Du bist ein richtig guter Vogel Fotograf geworden! So schön plaziert und im weichen Licht… gut gemacht.
Liebe Grüsse von Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
905 Beiträge · seit 201622. Feb. 2022 ·
Blende18.2 schrieb:
Wir halten an und fragen nach, ob sie uns erklären würden, was gerade vor sich geht. Alles in allem sind locker 10-12 Leute unterwegs. Es ist nicht nur die Armee, sondern auch Mitarbeiter des DWNP vor Ort. Auf der anderen Flussseite liegt ein Elefantenkadaver im Wasser, er soll wohl eines natürlichen Todes gestorben sein, aber er liegt nun in der Nähe des bewohnten Ufers und dort kann er nicht bleiben. Die Mitarbeiter des DWNP wollen ihn mit dem Boot rüberziehen, die Armee ist vor Ort um zum Einen die Aktion abzusichern und zum Anderen, dann später die Stoßzähne sicher zu stellen.
Wenn man sich ansieht, wo der Elefant ursprünglich mal lag, und wo wir ihn dann gesehen haben, als wir da durch kamen - die Jungs müssen ganz schön geackert haben! Wobei sich sicher die Winde vom LKW genutzt haben. Trotzdem, beeindruckend!

Tolle Bilder wiedermal! Der "rüttelnde" Kingfisher ist natürlich der Hit! 🤩

Viele Grüße
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
8’796 Beiträge · seit 201022. Feb. 2022 ·
Guten Morgen Robin,
Blende18.2 schrieb:
Aber erstmal geht es dann runter zum Boteti. Jedes Mal wieder eine tolle Aussicht. 🤩
Hatte nicht Bele geschrieben, dass sie den dunkelblauen Chobe so liebt. Hier kann ich das verstehen, auch der Boteti zieht sich heute morgen wie ein tiefblaues Band durch die Landschaft.
Äääähm, die Bele schreibt viel, wenn der Tag lang ist.... 😗 😎 . Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob dieses Zitat von mir stammt, aber ich habe sicher schon mal was zu dem einen oder anderen Fluss geschrieben und ich weiß, dass ich generell das knallige Blau (nicht dunkelblau) der botswanischen Flüsse (Boteti, Khwai, Chobe) liebe (übrigens recht interessant, warum Gewässer blau aussehen, aber dies nur nebenbei.....). Beim Chobe habe ich eher sogar ein Problem, weil man ihn ja auf dem Südufer abfährt und man somit, abgesehen von morgens und abends, während des Tages grelles Gegenlicht hat, weil man meistens nach Norden glotzt. Das ist beim Boteti ein bisschen anders. Aber wie gesagt, ich mag sie alle 🙂 !

Jetzt zu deinen Vogelbildern! Ich schließe mich der Meinung von Katrin an, sie sind sehr schön! Vor allem der Marshall Eagle 😉 (hat echt mal einer in einer südafrikanischen FB-Vogelgruppe so geschrieben 🤪 ) hat es mir angetan!

Über diesen Common Myna musste ich mich erstmal kundig machen und das, was ich gelesen habe, lässt keine große Freude aufkommen: es ist ein invasive Vogelart, von Menschen aus Asien eingeführt und kann anscheinend zu einer Gefährdung einiger heimischen Vögel führen 🙄 .


Dann noch zu diesem hier - da würde ich (wie Matthias immer so nett sagt 😎 ) nochmal ins Buch schauen....

Robin schrieb:
Burchel's Cuckoo | Weißbrauenkuckuck

Und nun freue mich auf die kommenende Kapitel aus meinen diversen Lieblingsecken Botswanas!

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 22. Feb. 2022
775 Beiträge · seit 201722. Feb. 2022 ·
Hallo Robin, was für tolle Bilder in einer wunderschönen Gegend!
Auch das Video gefällt mir sehr gut! Ich mag es allerdings, wenn man zwischendurch auch die „ „ „natürliche Musik“ hört…
Lieber Gruss und Dank Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana
Themenstarter1’180 Beiträge · seit 201722. Feb. 2022 ·
Enilorac65 schrieb:Hallo Robin, was für tolle Bilder in einer wunderschönen Gegend!
Auch das Video gefällt mir sehr gut! Ich mag es allerdings, wenn man zwischendurch auch die „ „ „natürliche Musik“ hört…
Lieber Gruss und Dank Caroline
Champagner schrieb:
Jetzt zu deinen Vogelbildern! Ich schließe mich der Meinung von Katrin an, sie sind sehr schön! Vor allem der Marshall Eagle 😉 (hat echt mal einer in einer südafrikanischen FB-Vogelgruppe so geschrieben 🤪 ) hat es mir angetan!
Liebe Grüße von Bele
Vielen Dank euch beiden, da werde ich etwas rot. 😊

Interessant daran ist, dass wir während den Lockdowns sehr viel in der Gegend rumgefahren sind und diverse Vogelspots besucht haben und auch einen direkt vor Tür entdeckt haben dadurch. Praktisch waren Vögel so ziemlich das einzige, was ich 1,5 Jahre vor die Linse bekommen habe, zumindest was Tiere angeht. VIelleicht ist ja was dran, dass man am meisten lernt, wenn man rausgeht und fotografiert. Besser als alle Theorie. 🙂

Siehe mein "Animals" Album, was praktisch nur mit Vogelaufnahmen (nahezu alles Wildlife) vollgestopft ist.
TinuHH schrieb:
Wenn man sich ansieht, wo der Elefant ursprünglich mal lag, und wo wir ihn dann gesehen haben, als wir da durch kamen - die Jungs müssen ganz schön geackert haben! Wobei sich sicher die Winde vom LKW genutzt haben. Trotzdem, beeindruckend!
Die aktion selber haben wir nicht gesehen, aber die werden schon ganz schön gekämpft haben vermute ich. Interessiert hätte es mich schon, aber denen wollten wir jetzt auch nicht als Gaffer auf die Pelle rücken. 😵
Champagner schrieb:
Äääähm, die Bele schreibt viel, wenn der Tag lang ist.... 😗 😎 . Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob dieses Zitat von mir stammt, aber ich habe sicher schon mal was zu dem einen oder anderen Fluss geschrieben und ich weiß, dass ich generell das knallige Blau (nicht dunkelblau) der botswanischen Flüsse (Boteti, Khwai, Chobe) liebe ...
Nicht exakt, aber ich habe das so interpretiert. Dein diesjähriger Bericht, ist mir in Erinnerung geblieben. 😉
Champagner schrieb:
Das Ziel der Büffel scheint das Wasser weiter hinten zu sein und was vom Gras noch übrig ist - hat der Chobe nicht eine krasse Farbe?

📎 DSC02643dk.JPG

-----------------------
Champagner schrieb:
Über diesen Common Myna musste ich mich erstmal kundig machen und das, was ich gelesen habe, lässt keine große Freude aufkommen: es ist ein invasive Vogelart, von Menschen aus Asien eingeführt und kann anscheinend zu einer Gefährdung einiger heimischen Vögel führen 🙄 .


Dann noch zu diesem hier - da würde ich (wie Matthias immer so nett sagt 😎 ) nochmal ins Buch schauen....
@ Common Myna
Dann ist es ja gut, dass wir nur diesen einen Vogel gesehen haben und auch danach keinen mehr. Vielleicht war der nur auf Durchreise. Generell scheinen sich, schaue ich die Verbreitungsregionen im Roberts an, so manche Arten beim Boteti auf Durchreise zu sein. Auch die Kuck-Kucks werden dort nicht geführt.

@ Burchell's Cuckoo
Also es gibt ja nur 3 Varianten zur Auswahl. Burchell / Senegal / Copper-tailed

Ich vermute, du bist hier eher beim Senegal?

Der hat meines Erachtens nach gar keine "streifige" Färbung am oberen Ansatz der Schwanzfedern. Beim Copper-tailed ist die ausgeprägter, beim Burchells eher weniger ausgeprägt. Daran habe ich es festgemacht. Schaust du dir das Bild bei Flickr an und zoomst rein, dann erkennt man diese leichte Streifenfärbung in Ansätzen. Das wird aber durch sein restliches Gefieder fast komplett verdeckt durch die Sitzposition.

Also zumindest habe ich mir das schon sehr genau angeschaut. Was ist deine bestimmung und welches Merkmal übersehe ich? 🤨


Jetzt sehe ich es... du meinst nicht die Bestimmung an sich, du meinst den deutschen Namen, richtig?! 🤪 😄


Gruß,
Robin
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zuletzt bearbeitet 22. Feb. 2022
8’796 Beiträge · seit 201002. März 2022 ·
Blende18.2 schrieb:
@ Burchell's Cuckoo
Also es gibt ja nur 3 Varianten zur Auswahl. Burchell / Senegal / Copper-tailed
Ich vermute, du bist hier eher beim Senegal?
Der hat meines Erachtens nach gar keine "streifige" Färbung am oberen Ansatz der Schwanzfedern. Beim Copper-tailed ist die ausgeprägter, beim Burchells eher weniger ausgeprägt. Daran habe ich es festgemacht. Schaust du dir das Bild bei Flickr an und zoomst rein, dann erkennt man diese leichte Streifenfärbung in Ansätzen. Das wird aber durch sein restliches Gefieder fast komplett verdeckt durch die Sitzposition.
Also zumindest habe ich mir das schon sehr genau angeschaut. Was ist deine bestimmung und welches Merkmal übersehe ich? 🤨

Jetzt sehe ich es... du meinst nicht die Bestimmung an sich, du meinst den deutschen Namen, richtig?! 🤪 😄
Gruß,
Robin
Guten Morgen Robin,

jein würde ich mal sagen. Klar, der Whitebrowed Coucal ist es auf keinen Fall, ich weiß auch nicht, wieso du den Burchell's so übersetzt hast. Aber ich glaube auch nicht an den Senegal, sondern eher an den Coppery-tailed Coucal, auch wenn man sich bei denen fast nie sicher sein kann (und ja, ich weiß, Vogelbestimmung ist keine Glaubensfrage 😄 ).

Für ihn spricht die Verbreitung (mein Roberts sieht ihn durchaus am Boteti, zumindest würde ich das so aus der Karte rauslesen), dann der Schnabel, der für mich recht kräftig aussieht. Die Befiederung ist schwierig zu interpretieren, auch das "Coppery" sieht man mal besser, mal schlechter. Aber wie gesagt, den Burchell's sieht der Roberts eher im Osten, und der Senegal hat einen kleineren Schnabel.

Ich schreibe ja inzwischen nur noch "Coucal" zu meinen entsprechenden Fotos 😎 , einzig den White-browed (den hab ich aber erst einmal am Chobe gesehen) würde ich mich getrauen zu benennen.

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 02. März 2022
40 Beiträge · seit 202102. März 2022 ·
Hallo Robin,
Uns gefallt dein Report und die schönen Fotos, wir bleiben auf jedem fall dabei 😁
Da habe ich eine frage „die im Auto integrierte Waschmaschine schmeißen wir zum ersten Mal an“ 🤨 . Gerrie und ich haben uns überlegt ob dies ein Witz sei und das die Maschine ein Eimer ist der wehrend der Fahrt rüttelt un schüttelt und abends sie Wasche fertig ist 😄 . Das wäre nämlich ein Tipp für unsere Reise 😉

LG
J&G aus Holland
LG J&G aus Holland
905 Beiträge · seit 201602. März 2022 ·
Geckooo schrieb:Gerrie und ich haben uns überlegt ob dies ein Witz sei und das die Maschine ein Eimer ist der wehrend der Fahrt rüttelt un schüttelt und abends sie Wasche fertig ist 😄 . Das wäre nämlich ein Tipp für unsere Reise 😉
Wir haben das auch zum ersten Mal ausprobiert, der Tipp kam von verschiedenen Seiten. Und es funktioniert tatsächlich super! Ein Tag im Moremi ersetzt einen kompletten Hauptwaschgang, wenn auch bei niedrigeren Temperaturen. Nur das Schleudern fehlt! 🤩

LG
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
40 Beiträge · seit 202102. März 2022 ·
Hallo Martin,
Fürs schleudern legen wir den T-Shirt oder Hose auf ein Handtuch, rollen es in der lange auf und dann drehen wir, jeder am aussende, das Handtuch um, der eine links- der andere rechtsum. Das das Handtuch nass wird ist nicht so schlimm .
LG
J&G aus Holland
🙂
LG J&G aus Holland
905 Beiträge · seit 201602. März 2022 ·
Geckooo schrieb:
Fürs schleudern legen wir den T-Shirt oder Hose auf ein Handtuch, rollen es in der lange auf und dann drehen wir, jeder am aussende, das Handtuch um, der eine links- der andere rechtsum. Das das Handtuch nass wird ist nicht so schlimm .
Schöne Idee! 😄 Ja, man muss sich nur zu helfen wissen!

LG
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
Themenstarter1’180 Beiträge · seit 201703. März 2022 ·
Champagner schrieb:
Guten Morgen Robin,

jein würde ich mal sagen. Klar, der Whitebrowed Coucal ist es auf keinen Fall, ich weiß auch nicht, wieso du den Burchell's so übersetzt hast. Aber ich glaube auch nicht an den Senegal, sondern eher an den Coppery-tailed Coucal, auch wenn man sich bei denen fast nie sicher sein kann (und ja, ich weiß, Vogelbestimmung ist keine Glaubensfrage 😄 ).

Für ihn spricht die Verbreitung (mein Roberts sieht ihn durchaus am Boteti, zumindest würde ich das so aus der Karte rauslesen), dann der Schnabel, der für mich recht kräftig aussieht. Die Befiederung ist schwierig zu interpretieren, auch das "Coppery" sieht man mal besser, mal schlechter. Aber wie gesagt, den Burchell's sieht der Roberts eher im Osten, und der Senegal hat einen kleineren Schnabel.

Ich schreibe ja inzwischen nur noch "Coucal" zu meinen entsprechenden Fotos 😎 , einzig den White-browed (den hab ich aber erst einmal am Chobe gesehen) würde ich mich getrauen zu benennen.

LG Bele
Bele... einfach nur Coucal schreiben scheint die beste Variante zu sein. Ich habe später im Urlaub noch mal dieselbe Bestimmung. Mal sehen, vielleicht passe ich das auch besser gleich an, sonst vergesse ich das bis Xakanaxa wieder. 😉
Geckooo schrieb:Hallo Robin,
Uns gefallt dein Report und die schönen Fotos, wir bleiben auf jedem fall dabei 😁
Da habe ich eine frage „die im Auto integrierte Waschmaschine schmeißen wir zum ersten Mal an“ 🤨 . Gerrie und ich haben uns überlegt ob dies ein Witz sei und das die Maschine ein Eimer ist der wehrend der Fahrt rüttelt un schüttelt und abends sie Wasche fertig ist 😄 . Das wäre nämlich ein Tipp für unsere Reise 😉

LG
J&G aus Holland
Vielen Dank und willkommen an Bord. Das ist natürlich kein Witz, aber gleichzeitig völlig richtig interpretiert. Unsere Waschmaschine ist ein Eimer mit Deckel. Der rumpelt und rüttelt alles gut durch. Im Endeffekt bleibt fraglich wie sauber die Sachen wirklich werden, aber zumindest riechen sie nach einem tag im Eimer wieder besser. 😗 😄


Gruß,
Robin
Unsere Reisen: Uganda 2026 | Im grünen Herzen Afrikas ||| NAMIBIA 2024 | Wolkenlos Glücklich im Kaokoveld ||| KTP & MOREMI 2022 | Erstmal sitzen! ||| BOTSWANA 2021 | Wo ein Wille ist, ist oft KEIN Weg! ||| KRÜGER 2020 | Im hohen Gras, gibt's keine Katzen?! ||| BOTSWANA 2018 | ABER, irgendwas ist ja immer! ||| NAMIBIA 2017 | Been there. Done it! Got it?
210 Beiträge · seit 201703. März 2022 ·
Ja eine Waschmaschine dieser Art beschrieb John Steinbeck schon in “Travels with Charley”!
Grts
Marianne
Ebenfalls aus Holland…
2018 Erfahrungen unserer Reise nach Namibia 2017 Stippvisite im Iran
Themenstarter1’180 Beiträge · seit 201704. März 2022 ·
Wir sehen uns am Boteti!

Wir sind zurück auf der Campsite, gehen Duschen und ich mache ien paar Fotos der umliegenden Camps. Die Plätze sind zwar eher eng beieinander, aber es gibt ein paar Plätze, die am Rand liegen und etwas schöner sind.

Khumaga Campsite #5



Khumaga Campsite #7



Die Südafrikaner, bei denen ich gestern die verlorene Camperin abgegeben habe, sind unterwegs, ihre Zeltstadt bleibt stehen. Ist ja schon nett, wenn man seinen ganzen Kram dalassen kann, aber Anhänger, dass wäre nix für uns. 😉




Es ist so verdammt windig auf dem Platz, dass wir unseren Tisch direkt hinter die Reifen stellen müssen und uns hinter den Wagen kauern. Es gibt ein Müsli und da endlich!!! - das Walkie Talkie knackt: "Warzenschwein an Elefant??!"

Wir verstehen kaum etwas, aber das ist auch egal, Hauptsache ist, die beiden sind jetzt angekommen und der zweite Teil unserer Reise kann jetzt richtig losgehen. Die beiden erzählen uns wohl etwas von an der Fähre treffen. In unserem Tagebuch steht, "...die beiden brauchen wohl noch, wir fahren wieder los."

Das fasst die Qualität der Verbindung ganz gut zusammen, also alle aufsatteln, es geht wieder an den Boteti.

Oben auf der Böschung beobachten wir eine kleine Herde Streifenkuschler. Ist es nicht schön, wenn man immer jemanden hat auf dem man seinen müden Kopf ablegen kann... 🙂







Streifenkuschler müsste man sein! 😄






Wir kommen oberhalb des Flusses raus und was ist denn hier los?? 🤩

Die Zebras sind angekommen. Egal wo wir hinschauen, die Zebras sind schon da. Der ganze Fluss steht quasi voll mit Zebras. So weit das Auge reicht. Tausende haben sich heute hier versammelt.



Unten am Fluss geht es direkt weiter. Es sind immer kleinere Herden gemeinsam unterwegs und an manchen Stellen sammeln sie sich auch in großen Mengen. Wir fahren am Ufer entlang und sehen schon aus etwas Entfernung, dass die Bergungsaktion des Elefanten anscheinend erfolgreich verlaufen ist. Er liegt mittlerweile auf dieser Flussseite.






Als wir näher kommen, sehen wir, dass die Männer in der brütenden Hitze ihrer blutigen Aufgabe nachkommen. Mit sichtlich wenig Freude, aber die Stoßzähne müssen ab... ein animiertes Gif lasse ich mal bleiben, ein Bild muss reichen. 🙁




Die Geier warten schon...



Hier bleiben wir nicht stehen, wir dokumentieren nur die Szene und fahren schnell weiter. Widmen wir uns lieber wieder den lebenden Tieren hier. Eine Riedscharbe posiert für uns und natürlich Zebras... überall Zebras.

Juvenile Reed Cormorant | Riedscharbe






Und Tschüss...



Das ist kein besonderes Bild, aber achtet mal drauf... ALLE haben die Birne unten und grasen. Nicht einer guckt hoch. 🤪









Beim Boteti haben Gamedrives eine beruhigende Regelmäßigkeit, es geht am Wasser entlang, man sieht ein paar Vögel und , na was wohl... heute sind es eben Zebras.


Three-banded Plover | Dreibandregenpfeifer









Little Bee-Eater | Zwergspint






Manche Zebras prusten und grunzen uns an, wenn wir vorbeifahren. Das sind wohl dann die ganz Mutigen, die meisten nehmen eher Reißaus. Wir gehen dazu über in die Offensive zu gehen und prusten einfach zurück, aber mit ihren lappigen Oberlippen müssen wir klein bei geben. Die können das wesentlich besser und vorallem lauter. 😛







Wir kommen am Geierstrand vorbei, schon 2018 haben wir diese eine Stelle hier so getauft. Die Geier versammeln sich hier, sitzen auf den Bäumen und wärmen sich auf dem Sand unten auf. Der ganze Weg sitzt voll, man kann gar nicht anders als mitten durch. Nase zu auf allen Plätzen... es stinkt hier zum Himmel, aber Geier strahlen einfach auch eine Faszination aus und können sehr fotogen sein. Natürlich sind auch hier Ergebnisse ihrer Arbeit zu sehen. 😕




White-backed Vulture | Weißrückengeier












Unser Walkie-Talkie schickt wieder statisches Rauschen in unseren Wagen, wir sind gerade an den Hippo Pools, recht weit hinten im Gebiet. Wir wenden den Wagen und fahren über den oberen Weg, zurück bis das Signal besser wird. Die beiden kommen uns entgegen und wir sagen Ihnen, sie sollen nach dem Elefanten Ausschau halten, der am anderen Ufer zwischen Tausenden Zebras steht. Dort treffen wir uns und dann sehen wir den Bushcamper oberhalb des Flusses auf uns zu fahren. Wir parken nebeneinander, begrüßen uns kurz und verabreden uns entlang des Flusses zu fahren, am Ende hat es ein paar offene Flächen, die auch die Gamedrive-Fahrzeuge für Frühstückspausen oder den Sundwoner nutzen. 🙂

Von oben zeigen sich wieder die Zebras und auch der erste Weg die Böschung runter steht schon wieder voller Zebras, soweit die Augen reichen, an beiden Ufern stehen sie.








... hilft nix, da kommen wir jetzt runter. Martin übernimmt die Führung, er ist da recht konsequent. Vorsichtig aber bestimmt... so wissen die Zebras auch direkt was los ist. Es ist aber auch so, man kann auch im langsamsten Schleichgang der Welt nur mit Viertelradumdrehungen sich voran tasten, aber irgendwann rennen die ja doch weg. 😐 😣





Wir zockeln am Fluss entlang, wenden und stellen uns an eine freie Fläche am Ufer. Die Zebras begrüßen uns schon, eine kleine Herde beäugt uns aus sicherer Entfernung und wir begrüßen uns erstmal ausgiebig. Erste Geschichten müssen ausgetauscht werden und jetzt wird auch schnell klar, was denn eigentlich los war und wir hören von ihrer kaputten Batterie und warum sie gestern einfach zu spät erst im Camp angekommen sind. Da wird uns so einiges klar jetzt.




Die Zebras haben sich an uns gewöhnt, aber weichen müssen sie über kurz oder lang dann doch. Während wir hier stehen, taucht ein Elefant hinter den Zebras auf... dann ein zweiter und dann noch ein Dritter. 🤩

Was für ein Timing. Martin und Claudia sind wie erschlagen, dass gibt es doch nicht und auch wir sind hin und weg. Haben wir doch bisher nur weit weg und nicht in schön Elefanten beobachten können. Das wurde aber auch Zeit und einen besseren Zeitpunkt hätten sie sich nicht aussuchen können. Die Stimmung ist jetzt richtig wundervoll, ein ganz besonderes Erlebnis für uns alle.



















Nicht schon wieder... jetzt hauen die beiden wieder so viele Elefantenbilder raus! 😛

Nein nein... macht euch keine Sorgen. Die Elefanten gehen am Ufer ein Stück auf uns zu, trinken ein paar Rüssel voll Wasser und dann bewegen sie sich in den Fluss um zu fressen. Das kennt man ja, davon braucht man kein Foto... sondern ganz viele!!!

Auch nach ein paar Jahren Afrika, wir können einfach keine Elefantenbilder aussortieren. 😗

Da müsst ihr durch, aber eigentlich sollte jeder wissen mittlerweile, was ihn erwartet. 😄



















Die drei tummeln sich im Wasser und bieten uns eine Show. Sie rücken beständig näher und bewegen sich gemächlich und bedächtig durch das Wasser, schlagen sich den Wanst voll... genau so sehen glückliche Dickhäuter aus. 😎




















So jetzt reicht es aber auch langsam mal. Schließlich gibt es auch noch andere Tiere hier... auf dem ersten Bild mit dem einzelnen Elefanten sieht man ihn schon und anders als die Zebras, die mittlerweile das Feld geräumt haben, hält der Reiher die Stellung.

Yellow-billed Egret - Mittelreiher



Ach was solls... ein paar könnt ihr noch vertragen. 🤪














Alles hat irgendwann ein Ende und die Elefanten verlassen das Wasser, stauben sich noch einmal kurz ein und ziehen dann in Richtung der Büsche von dannen. Macht es gut und danke für die schöne Zeit.





Vor ein paar Monaten hatten wir uns das erste und bis zu diesem Zeitpunkt einzige Mal getroffen und mit den

"Wir sehen uns am Boteti!"

verabschiedet. Besser hätte unser Fluss des Herzens nicht abliefern können! 🤩


to be continued...


Gruß,
Robin
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zuletzt bearbeitet 04. März 2022
905 Beiträge · seit 201604. März 2022 ·
Blende18.2 schrieb:
Auch nach ein paar Jahren Afrika, wir können einfach keine Elefantenbilder aussortieren. 😗

Da müsst ihr durch, aber eigentlich sollte jeder wissen mittlerweile, was ihn erwartet. 😄
Bin ich aber beruhigt, dass Euch das auch so geht! 🤩
Wenn ich an den nächsten Tag denke, wird mir schon ganz anders!
Aber - kein Thema, lass nur weiter kommen! Bei der Bildqualität ist jedes Bild ein Genuss!
Blende18.2 schrieb:
Vor ein paar Monaten hatten wir uns das erste und bis zu diesem Zeitpunkt einzige Mal getroffen und mit den

"Wir sehen uns am Boteti!"

verabschiedet. Besser hätte unser Fluss des Herzens nicht abliefern können! 🤩
Sehr schön zusammen gefasst! Für uns war das in jeder Hinsicht ein ganz besonderer Tag! 😄

Viele Grüße
Martin
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zuletzt bearbeitet 04. März 2022
40 Beiträge · seit 202104. März 2022 ·
Hallo Robin
Wie ein Genus deine Story und Bilder zu sehen. Unsere Reise fängt jetzt schon an 🤩
Glaube wir haben das gleiche Auto von S.C.H. im jeden fall so ein Model.
LG
J&G aus Holland
LG J&G aus Holland
Themenstarter1’180 Beiträge · seit 201707. März 2022 ·
Full House am Fluss

Wir verabschieden uns von Martin und Claudia und fahren noch einmal zurück ins Camp. Die beiden drehen die Runde noch etwas länger. Wir verabreden uns auf den nächsten morgen um 10 Uhr und fahren dann zusammen zu den Baines Baobabs und unserer ersten gemeinsamen Campsite.

Es geht hoch über den Fluss mit gewohntem Blick...



... und dann wieder runter ans Ufer. Jedes Mal kann man eine neue Sichtung auf die Liste schreiben. Ein kleiner Wasservogel fällt mir auf und weckt meine Aufmerksamkeit. Ich hoffe mal ich liege richtig und es handelte sich um einen Zwergtaucher. Auch ein Kaptäubchen lässt sich noch ganz hübsch ablichten, auf die Idee, die "Ratten der Lüfte" in unseren Gefilden hier rund um Köln abzulichten würde ich auch nie kommen! 😛

Wir folgen wieder den Pfaden bis wir beim toten Elefanten ankommen. Die Geier sitzen direkt im Baum daneben, auch links am Strand haben sich schon gut ein Dutzend Geier versammelt. Aus einem, sich uns nicht erschließenden, Grund, geht keiner der Geier an den Kadaver. Sie sitzen nur in der Nähe, auch als wir später noch einmal losfahren ist es dasselbe Bild. Keiner nähert sich dem Kadaver??! 🤨


Little Grebe | Zwergtaucher






Namaqua Dove | Kaptäubchen






Zurück im Camp wird gerade eine Stadt neu errichtet! 🙄 😣

Sage und schreibe 11 Fahrzeuge, teils mit Hänger sind gerade mit aufbauen beschäftigt und belegen quasi den gesamten Platz. Na hier ist was los. In der Mitte der Campsites wird eine Art zentraler Braii-Platz angelegt mit einem großen Grill und ein paar Stühlen drumherum. Wir schlendern mal rüber zum recht offensichtlichen Häuptling der Truppe.



Es handelt sich um eine 10-tägige Tour, geführtes Campen in Botswana für Neulinge. VERDAMMT!!!, das war doch unsere Geschäftsidee. 😄

Der Führer der Truppe macht das aber auch nicht, weil er davon reich wird, eher als Passion. Er betreibt eine Firma, ich glaube irgendwas im Bausektor, in Südafrika und organisiert einmal im Jahr eine solche Tour nebenbei als Freizeitprojekt. Wir tauschen uns etwas aus, dass wir aus Deutschland kommen und wo es noch hingeht etc., das übliche, wenn man sich trifft.

Er hat auf jeden Fall alle Hände voll zu tun und ständig kommt irgendwer mit Fragen auf ihn zu, da stören wir auch lieber nicht länger, das Chaos scheint Programm zu haben, aber da lassen wir uns lieber nicht mit reinziehen... wir fahren besser wieder los. Irgendwie vermuten wir, dass das heute Abend noch laut genug wird. 😏

Gegen 16:30 Uhr fahren wir wieder aus dem Camp. Unsere neuen Nachbarn sind auch fertig und wir stecken etwas im "Stau" hinter ihnen fest. Das erste Stück ist immer eine tiefsandige Piste durch das Hinterland, auf der man fürchterlich schaukelt und vor uns wird dem begegnet, in dem man im Standgas über die Schlaglöcher schleicht. Ich bin etwas genervt... Mara ist das ganz lieb, weil ich meist zu schnell unterwegs bin auf solchen Strecken für ihren Geschmack und Magen. 😗

Am View Point biegt die Kolonne ab, das ist unsere Chance und so können wir die Führung übernehmen und sind als erste wieder unten am Fluss. Bevor es aber wieder runter geht, bekommen wir endlich einen Schreiseeadler in guter Nähe vor die Linse und ein Hippo zieht eine Show ab, dass wir uns an das Spiel "Kroko-Doc" erinnert fühlen, warum hat man dafür eigentlich ein Krokodil genommen, Maul aufreißen kann keiner so gut wie ein Hippo!

African Fish Eagle | Schreiseeadler



(achja... das ist wieder animiert, also ist etwas Geduld gefragt)



Wir zockeln am Ufer entlang und genießen die langsam immer schöner werdende Lichtstimmung.


Wattled Starling | Lappenstar






Grey Go Away Bird | Grauer Lärmvogel



African Jacana | Blaustirn-Blatthühnchen



Wir suchen uns eine schöne Stelle mit Blick über eine der Flusskehren. Zebras kommen an dieser Stelle wie an der Schnur gezogen die Böschung herunter, trinken noch einen Schluck und verschwinden dann im Hinterland in den Mopane Büschen. Wir zücken unseren Sundowner und genießen einfach die Aussicht und wunderbare Ruhe der Gegend.








Die Sonne schickt ihre letzten Strahlen über die Baumwipfel, es wird also auch Zeit für uns. Das ist das schöne, wenn man auf dieser Seite bleibt, man kann bis zum letzten Sonnenstrahl am Wasser stehen.








Auf dem Weg zurück liegt das verletzte Zebra am Wegrand. Immer wieder hält ein Zebra an und steckt seinen Kopf runter. Es sieht aus als nähmen die anderen Zebras Anteil oder wollten Trost spenden. Die Szene ist herzzereißend, auch wenn es grausam klingt, wir hatten gehofft, es würde die Nacht nicht überleben... es quält sich nur noch.




Ein letzter Blick, ein letzter Eli... er trottet gemächlich entlang des Flußufers und zeigt sich nur noch als weiterer Kandidat für die Serie "Afrika von Hinte(r)n"




Zurück im Camp herrscht geschäftiges Treiben bei der großen Safaritruppe. Es lodert ein großes Feuer und nach und nach sammeln sich alle. Anders als erwartet, wird aber nicht zusammen gegrillt, sondern jeder hat seine eigenen Lebensmittel und kann am großen Feuer, bzw. dem dort stehenden Grill auch seine Sachen zubereiten. Es entzünden sich aber auch einige kleinere Feuer und entgegen unserer Befürchtung entsteht keine laute Partystimmung, sondern ein ruhiges Miteinander oder private Zweisamkeit. 🙂

Es ist wieder windig, aber wir haben unsere Feuertechnik verfeinert und arbeiten mit dem Wind und nicht dagegen an. Das sieht dann so aus, dass aus Windrichtung kommend die erste Kohle entsteht, dort kann gegrillt werden und dahinter brennt das Feuer hoch.

Zwei neue Scheite bilden die Seiten und keilen die Glut ein und dienen als Auflage für den Grillrost. Ein bisschen stolz sind wir auf diese Konstruktion schon. 😄





Zwei Schatten lösen sich aus der Zeltstadt und kommen zu uns ans Feuer. Es gibt einen netten Plausch, die beiden können deutsch, der Reiseleiter hatte ihnen erzählt, dass wir aus Deutschland kommen. Sie kommen aus Südafrika, aber ihre Vorfahren waren Deutsche aus Namibia. Sie hat auch zehn Monate lang in Köln gelebt und ist in Südafrika auf eine deutschsprachige Schule gegangen.

man versteht sich also prächtig und wir unterhalten uns eine Weile, bis es für uns wie auch die beiden Zeit wird, sich ums Abendessen zu kümmern. Oryx kommt auf den Grill, dazu Couscous vom Vortag als Beilage und wir probieren mal aus, Butternut zu grillen. Ohen alles... einfach nur in Taler geschnitten und auf den Grill gelegt. Mmmhhhh... ein Gedicht!...

Eine feine Note von verbranntem Gemüse, garniert mit faserigem Biss, der steinhart ausfällt und als nichts anderes besser zu beschreiben wäre als: Roh und verbrannt! 😣 😏

Na gut, das geht besser. Wir einigen uns darauf, dass es einen neuen Versuch geben wird. Dann aber in Alufolie eingeschlagen mit etwas Öl und Salz und dann auf den Grill. Gesagt, getan... das werden wir die nächsten Tage ausprobieren.

Wie immer wird es spät, wir schreiben ein paar Zeilen in unser Tagebuch, lassen die letzten Scheite runterbrennen und verziehen uns ins Dachzelt. Im Camp bleibt es angenehm ruhig, ich meine sogar, dass eher wir beiden so mit die Letzten waren, die ihr Feuer verlassen.





Morgen geht es dann so richtig zu viert weiter, wir freuen uns drauf. 🙂


Gruß,
Robin
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zuletzt bearbeitet 07. März 2022
40 Beiträge · seit 202107. März 2022 ·
Hy Robin,
Wie ein tolles Foto von den Schreisee Adler, ich kann dir fast im Spiegelbild des Auges erkennen 🤩 🤩 🤩
Ein guter Tipp über das Feuer, in Tansania hatten wir immer streit mit dem Feuer. Frage: macht ihr beim Schlafen gehen das Feuer ganz aus? Wir wohl, mit Sand oder mit Wasser. Wir hatten angst das die Funken ein Feuer verursachten würden.
LG J&G aus Holland