MAmarianne2014Themenstarter209 Beiträge · seit 201702. Juni 2018 · #1
Liebe Fomis,
Wir sind nach einer wunderschönen Reise wieder zu hause. Dank sei der in diesem Forum gefundenen Informationen haben wir unsere Reise gut vorbereiten können und rückblickend stellen wir fest, dass sie für uns so genau richtig war. Ich möchte hier keinen Reisebericht einstellen, aber unsere Erfahrungen mit Euch teilen, vielleicht nutzen sie dem einen oder anderen Neuling.
Voranstellen möchte ich, dass wir beide Anfang 60 sind, Erfahrung mit (Afrika)Reisen und vor allem auch mit Zelten im Kleinzelt haben und nicht davor zurückschrecken, täglich umzuziehen. In Bezug auf Hotels sind wir anspruchslos.
Wir haben alles selbst geplant und gebucht, das ist zwar zeitaufwendig, macht mir aber viel Spass. Die Buchungen verliefen völlig unkompliziert. Die offen gelassenen Übernachtungen (u.a. Tag 4 und 5) haben wir telefonisch einen Tag vorher oder am Tag selbst geregelt. Dank sei der Traks4Africa app hat man alle Informationen zur hand.
2018 Erfahrungen unserer Reise nach Namibia
2017 Stippvisite im Iran
MAmarianne2014Themenstarter209 Beiträge · seit 201702. Juni 2018 · #2
Flug Wir mussten in Johannesburg umsteigen und hatten durch Verspätung nur 1 Std. Umsteigezeit. Wir haben das geschafft, weil wir uns bei der Passkontrolle einen der herumstehenden Officials geschnappt haben der uns an der Warteschlange vorbeigelotst hat, ebenso bei der Sicherheitskontrolle. Unser Gepäck hatte nicht unsere langen Beine und hats nicht geschafft. Die Tasche meines Mannes kam am nächsten Tag (wir schliefen die erste Nacht in Windhoek), meine wurde 3 Tage später zu meinem nicht geringen Erstaunen und grosser Freude im Naukluft NWR camping nachgeliefert.
Auto Über Südafrika Wohnmobile (Toyota Hilux double cab mit Dachzelt) bei ASCO gemietet. Beide Veranstalter verdienen von uns eine uneingeschränkte Empfehlung. Der Mailkontakt mit Gitta Libby verlief schnell und unkompliziert. Der Preis ist günstiger als bei ASCO direkt und man kann vorher in Euro zahlen. ASCO hat uns überzeugt durch Professionalität, Freundlichkeit und gute Qualität. Das Auto (2 Jahre alt mit 110 000km) hat uns ohne Probleme und Reifenpannen die reichlich 5000 km gefahren. Die Campingausrüstung war gut in Schuss, alles war in Ordnung. Die Rückgabe verlief korrekt und reibungslos. Die 4 Tranfers vom/zum Flughafen und vom/zum Hotel verliefen genau wie abgesprochen.
Versicherung Wir haben bei der Europeesche eine Versicherung abgeschlossen, das aber nur für Holländer möglich ist (die gibt es ja auch im Forum 🙂 ). Da wir sie nicht in Anspruch nehmen mussten kann ich nicht beurteilen, wie unkompliziert sie im Schadensfall sind. Man kann für nicht ganz 10€ pro Tag Glas, Reifen, Unterboden, Offroad fahren usw. abdecken. Das ist wesentlich günstiger und umfangreicher als die Zusatzversicherung bei ASCO.
Zelt Wir hatten ein Dachzelt van 1,40 Breite gemietet, das auf dem Canopy montiert war. Wir haben bei vielen anderen Vermietern gesehen, dass das Zelt auf der Fahrerkabine war. Das hat unserer Meinung nach den Nachteil, dass man beim Auf- und Abbau an 2 Seiten nicht so gut heran kann, statt nur an einer. Wir hatten Schlafsäcke mitgenommen und das war recht gut, weil die Matratzen nicht wirklich dick sind. Da liegt es sich auf dem Schlafsack doch etwas weicher. Übrigens haben wir die Decken tagsüber auf der Rückbank transportiert, das Zelt lässt sich dann doch schneller einklappen. Der Aufbau dauerte 3 Minuten, der Abbau unwesentlich länger. Diese Art des Zeltens hat uns echt überzeugt. Einige wenige Male haben wir in einer Lodge übernachtet (Mahangu, RiverDance und Waterberg).
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MAmarianne2014Themenstarter209 Beiträge · seit 201702. Juni 2018 · #3
Gepäck Wir hatten 2 Reisetaschen und haben die wie immer in unserem Zelturlaub auf die Rückbank des Autos gestellt. So kommt man schnell an seine Sachen heran und es staubt nichts ein. Tagsüber lagen da die Decken noch drauf. Mir ist immer noch unklar, weshalb viele so ängstlich sind, etwas im Auto liegen zu lassen. Meist ist man ja in the middle of nowhere und wenn man einkaufen geht ist immer jemand bereit, auf das Auto aufzupassen. Man kann im Zweifelsfall auch vor einer Bank parken, da ist immer Bewachung. Wir hatten keinerlei unangenehme Erfahrungen. Natürlich sollte man wertvolle Sachen nicht (sichtbar) im Auto liegen lassen. Übrigens haben wir auch bei dieser Reise etwas Geld und eine Kreditkarte im Canopy versteckt, sodass wir wenigstens Geld haben wenn jemand den Rucksack klaut. Die Reserveschlüssel für das Canopy haben wir im Zelt gelassen, sodass wir bei Verlust des Autoschlüssels wenigstens an unsere Vorräte und das Reservegeld herangekommen wären. Wie immer holten wir uns leere Kartons im Supermarkt für Vorräte und Holz.
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MAmarianne2014Themenstarter209 Beiträge · seit 201702. Juni 2018 · #4
Fleisch vorbestellt beim Fleischer Klein Windhoek Schlachterei für die erste Woche. Es wurde wie abgesprochen ins Hotel geliefert und hatte mit Abstand die beste Qualität der gesamten Reise.
Telefonie/internet Im Vorhinein hatte ich von einem Fomi eine MTC Karte erhalten (ich habe sie auch wieder angeboten), dazu hatten wir 4 AWEH GIG vouchers gekauft die man problemlos bei Bedarf aktivieren kann. Das Volumen war mehr als ausreichend.
Apps, Karten und Reiseführer Eine klare Empfehlung für maps.me und die app von Tracks4Africa. Zu hause hatte ich bereits die gebuchten Übernachtungen in maps.me gespeichert. Sehr gut ist, dass die app offline zu verwenden ist. Ich muss dazu sagen, dass wir bei dieser ersten Namibia-Tour nicht oft offroad gefahren sind. Dann braucht man sicher ein Navi. Auch bei der Suche nach einem Supermarkt ist diese app sehr hilfreich. Tracks4Africa ist praktisch für unterwegs wenn man Übernachtungen usw. sucht. Wir hatten auch die Papierkarte von Tracks4Africa dabei. Weniger zufrieden waren wir mit dem Iwanowski Reiseführer, aber zusammen mit dem Lonely Planet (der allein aber auch nicht ausreicht) war es OK. Iwanowski hat zwar viele gelbe Seiten mit praktischen Informationen, aber Hinweise vor Ort sind oft nicht ausreichend. Z.B. Wandermöglichkeiten usw.
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MAmarianne2014Themenstarter209 Beiträge · seit 201702. Juni 2018 · #5
Reisezeit Mai War prima, tagsüber nicht zu heiss und nachts nicht zu kalt. Im April hatte es auf Koiimasis das erste Mal seit 5 Jahren geregnet und die Farm war grün! Das war schon toll. Der Vorteil der Vorsaison ist, dass noch nicht so viel los ist, der Nachteil, dass man wahrscheinlich weniger Tiere im Etoscha sieht. Dafür ist man allein am Wasserloch und kann ungestört eine ganze Giraffenfamilie beobachten, wie sie sich langsam zum Wasser begibt. Wir haben neben Zebras usw. auch mehrere Löwen, eine Leopardenfamilie und sich umgarnende Elefanten lange beobachten können. Und dies teilweise ohne andere Autos daneben. Wir waren sehr zufrieden, auch im Mahangu Park war die “Ausbeute” sehr gross. Trotz Vorsaison hatten wir fast alles vorgebucht, aber auch Lücken gelassen, so dass wir vor Ort entscheiden konnten, was wir unternehmen wollen. Man kann bei einer ersten Tour nicht alles vorhersehen und da wir normalerweise ins Blaue hinein fahren, wollten wir uns etwas von der gewohnten Freiheit lassen. Aber einige der angesteuerten Adressen bieten nur wenige Zeltplätze an und dann wäre es einfach schade, wenn die schon belegt sind.
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MAmarianne2014Themenstarter209 Beiträge · seit 201702. Juni 2018 · #6
Überlegungen zur Route Wir wollten unbedingt einen grossen Fluss dabei haben und haben uns für den Abschnitt Rundu bis Shakawe (Botswana) entschieden. Im Nachhinein muss ich sagen, dass wir ohne dieses Stück Namibia etwas Wesentliches verpasst hätten: die Menschen. In südlicheren Gefilden sieht man nicht so viel vom Leben. Eine klare Empfehlung: nicht über die Asphaltstrasse von Rundu nach Divundu sondern über die näher am Fluss gelegene Gravelstrasse D3402 fahren. Lasst Euch überraschen, geht am Sonntag in einen Gottesdienst dort, setzt Euch vor einen Laden, trinkt etwas und unterhaltet Euch mit den Leuten. Und geht zum Buschfrisör, der nach langem Suchen zwar eine Schere, aber keinen Kamm hat. (Als Mann kann man sich den Spass leisten.). Man kan je nach Lust und Laune (und Zeit) jederzeit eine Verbindung zur B8 nutzen. Auf dem Fluss gibt es tolle Bootstouren (empfehlenswert die Frühstückstour von der Mahangu Lodge), Hippos, Büffel und Krokodile. Die Tagesabschnitte sollten nicht zu lang sein. Auch das hat prima geklappt, wir waren meist am frühen Nachmittag vor Ort und konnten die Gegend erkunden oder faulenzen. Man hat ja schliesslich Urlaub! Trotz der zurückgelegten 5000 km haben wir nicht das Gefühl nur im Auto gesessen zu haben. Eine kurze Einschätzung der Zeltplätze stelle ich noch ein.
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MAmarianne2014Themenstarter209 Beiträge · seit 201702. Juni 2018 · #7
Und das war unsere Reise:
1. Ankunft 10.30. Windhoek, Hotel Uhland. 2. Auto abholen - Lake Onob, Moyo site. 90 km 3. Naukluft NWR camp. 251 km. 4. Tsauchab camp (Naukluft mountain view bushcamp). 80 km. 5. Helmeringhausen. 265 km. 6. Koiimasis . 142km. 7. Koiimasis. 8. Sesriem (im Park). 268 km. 9. Sesriem. 225 km. 10. Namibs valley of a thousand hills. 204 km. 11. Swakopmund/Hotel d'Avignon. 259 km. (über Mirabib und Gobabeb) 12. Swakopmund. 13. Spitzkoppe . 179 km. (über Mondlandschaft) 14. Omandumba, 3 elephants. 106 km. 15. Khorixas (via Vingerklip). 307 km. 16. Hoada (via Twijfelfontein). 270 km. 17. Olifantsrus. 212 km. 18. Okaukujego. 173 km. 19. Halali. 110 km. 20. Onguma (tamboti). 235 km. 21. Hakusembe. 446 km. 22. Nunda river camp. 241 km. 23. Mahangu river lodge. 105 km. 24. Tsodilo hills/Botswana. 107 km. 25. Shakawe/Botswana. 91 km. 26. RiverDance lodge. 99 km. 27. Roy's rest camp. 394 km . 28. Waterberg valley lodge. 229 km. 29. Waterberg valley lodge. 30. Auto abgeben, hotel Uhland. 290 km. Abflug 17.30.
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MAmarianne2014Themenstarter209 Beiträge · seit 201702. Juni 2018 · #8
Hotel Uhland in Windhoek Hier haben wir die erste und die letzte Nacht geschlafen. Gute Lage, basic Zimmer, man kann gut im Garten sitzen und das Auto im Hof abstellen. Sehr nettes Personal.
Lake Onob Sehr schön für einen relaxten Anfang. Wir hatten Moyo gebucht, kleine Holzterrasse über dem See.
Naukuft NWR campsite Die Plätze am Fluss (Nummer 10-18) sind schöner als die oberen. Der Platz war nicht voll und deshalb angenehm, schöner Ausgangspunkt zum Wandern. Ein Ranger passt auf das die Affen nicht frech werden.
Tschauchab camp Wir bekamen kurzfristig einen Platz auf dem Naukluft view bushcamp. Grosse Plätze, schön und ruhig.
Helmeringhausen Beim Hotel. Wir haben hier übernachtet weil wir die D707 von Süden aus fahren wollten. 4 Plätze, wir waren allein da und fanden es OK. Die Plätze sind ziemlich klein und wenn es voll ist wirds eng.
Farm Koiimasis Sehr schöne Zeltplätze auf einer sehr schönen Farm. Wir haben Platz 1 genommen und der hat uns gut gefallen. Platz 4 hat einen eigenen Sanitärblock hinter einem Felsen. Die Besitzerin ist ja hier im Forum nicht ganz unumstritten, aber wir fanden dass sie sich Mühe gibt und niemand kann aus seiner Haut. Man hat ja nicht viel mit ihr zu tun, man meldet sich an und bezahlt und das wars. Man kann hier wandern und die Farm und den Köcherbaumwald besuchen.
Sesriem camp (im Park) Wir hatten etwas Pech mit unserem Platz in der Mitte, aber wenn man einen Randplatz hat ist es prima. Man ist ja kaum auf der Campsite. Empfehlen kann ich ein Dinner in der danebengelegenen Sossusvlei Lodge, man kann durch ein Loch im Zaun kriechen und braucht nicht aussen herum zu laufen.
Namibs Valley of a thousand Hills Phantastische Aussicht! 3 kleine Plätze, aber die Aussicht!! Nette Verwalterin, das Essen ist nicht umwerfend, aber nett.
Swakopmund, Hotel d’Avignon Etwas altmodische Pension im Zentrum, prima gelegen, freundlich. Auto kann man im Hof abstellen.
Spitzkoppe Sehr schön, der vielgerühmte Platz 11 hat uns nicht so gut gefallen, schöner fanden wir die Plätze 9 und 10. Wir haben uns die 10C ausgesucht und die gefiel uns sehr gut. Man hat von dort aus eine schöne Aussicht, ist aber auch in den Felsen gelegen.
Omandumba Wir hatten kurzfristig gebucht und die 3 Elephants bekommen. Schön einsam gelegen, Zeichnungen der San auf Laufabstand, viele Affen an den Felsen gesehen. Campsite Cave hat sicher aber den schöneren Blick.
Khorixas Grosse Campsite, wir waren allein da. Nichts besonderes, aber es war für uns zweckmässig hier zu übernachten.
Hoada Schöne Plätze, gut versorgt. Wir hatten glücklicherweise keine Mopane Fliegen(Bienen), die sehr lästig sein sollen.
Olifantsrus Hat uns gut gefallen, bisschen aufpassen, dass man einen der grösseren Plätze bekommt. Schönes Wasserloch. Nur 10 Plätze.
Okaukujego Grosse Campsite. Man schläft ja nur dort und dafür ist es prima. Schönes Wasserloch.
Halali Noch grössere Campsite, freie Platzwahl. Schönes Wasserloch.
Onguma Wir haben auf der Tamboti campsite übernachtet. Hübsche Plätze, aber ohne Ausblick. Wasserloch beim Restaurant, haben wir aber nicht besucht.
Hakusembe (bei Rundu) Sehr schön gelegen, gross und ruhig. Es gibt 4 Plätze, die Nummern 3 und 4 haben die beste Aussicht.
Nunda river camp Wir hatten Glück und erhielten ohne Vorbuchung einen Platz am Wasser. Die Plätze 1 und 3 am Wasser sind recht klein.
Mahangu River Lodge Wir hatten ein Zelt gemietet, schön am Fluss gelegen. Auf der anderen Fluss-seite gibt es einen grossen Platz auf dem sich viele Elefanten oder Büffel tümmelten. Schön fanden wir die Frühstücksfahrt auf dem Fluss. Viele Hippo’s, Büffel und 2 Krokodile.
Tsodilo Hills (Botswana) Wir haben beim Museum gezeltet, eigentlich sollten wir ausserhalb des Parkes campieren, aber wir fanden es schöner hier. Nur kaltes Wasser. Die Wanderungen lohnen sich.
Shakawe River lode camping Die Plätze 1 und 2 sind die schönsten. Sehr Basic, aber vor unserer Campsite (nr. 2) tummelten sich am Morgen die Bee-eater. Nur 2 campsites waren belegt.
RiverDance lodge Sehr schöne Lodge, wir hatten Nummer 4 und die gefiel uns am besten. Badewanne mit Aussicht auf den Fluss. Das Essen wird mit viel Liebe zubereitet und serviert und war wirklich gut. Es gibt auch Zeltplätze, aber die haben wir nicht gesehen.
Roy’s rest camp Hat uns gut gefallen. Schöne Plätze, aber nicht voll belegt. Man hat aber genug Abstand zum Nachbarn.
Waterberg Valley Lodge Für die letzten beiden Nächte hatten wir uns hier eingemietet. Die Lage ist schön, man kann alle Wanderwege aneinanderknüpfen und nach Lust und Laune wandern. Das hat uns gut gefallen, auch der Rhino drive war erfolgreich. Das Essen fanden wir eher mässig.
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MAmarianne2014Themenstarter209 Beiträge · seit 201702. Juni 2018 · #9
Schöne Wegabschnitte
Wir haben uns die ganzen 5400 km nicht gelangweilt (nun ja, ein bisschen zwischen Grootfontein und Rundu), die schönsten Strecken fanden wir:
D1275 (Spreetshoogtepas) von Rehoboth kommend D827 von Naukluft kommend Richtung Betta. Ständig wechselnde Ausblicke. D707 von Süd nach Nord C14 Guabpass, interessant! D1983 nach Walvisbaay, Farbspiele! D1991 als Durchfahrt von der C28 zur B2 (Mondlandschaft usw., nicht mehr permitpflichtig) D2628 von Khorixas zur D2612. Die Aussicht von dort war viel besser als von der D2612 aus. D3402 wie schon oben beschrieben.
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MAmarianne2014Themenstarter209 Beiträge · seit 201706. Juni 2018 · #10
Noch ein Tip zum Etoscha: wir hatten 1 1/2 Std überzogen (die Elis am Tsumcor waren der Grund und es wert!) und uns war klar, dass wir einen Tag zuzahlen müssen. Allerdings hatten wir übersehen, dass man am Lindquist Tor nicht bezahlen kann, sondern nach Namutoni zurückfahren muss. Es sind zwar nur 11 km, aber trotzdem... Am Anderson gate kann man übrigens auch nicht bezahlen. Wir waren über das Galton Gate hereingekommen und dort zahlt man am gate.
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Blende18.21'165 Beiträge · seit 201706. Juni 2018 · #11
marianne2014 schrieb:Überlegungen zur Route Eine klare Empfehlung: nicht über die Asphaltstrasse von Rundu nach Divundu sondern über die näher am Fluss gelegene Gravelstrasse D3402 fahren. Lasst Euch überraschen,...
... machen wir. Schöner Tipp, den nutzen wir ganz am Ende unserer kommenden Reise. Hatte mich schon gefragt ob es sich lohnt, aber bislang nichts dazu gefunden. 🙂
freshy3'883 Beiträge · seit 201106. Juni 2018 · #12
marianne2014 schrieb:
Auto Über Südafrika Wohnmobile (Toyota Hilux double cab mit Dachzelt) bei ASCO gemietet. Beide Veranstalter verdienen von uns eine uneingeschränkte Empfehlung. Der Mailkontakt mit Gitta Libby verlief schnell und unkompliziert. Der Preis ist günstiger als bei ASCO direkt und man kann vorher in Euro zahlen.
Bevor wir begannen, unser Fahrzeug direkt bei AfriCamper zu buchen, war unser Kontakt ebenfalls die freundliche Gitta Libby, die damals in Brisbane arbeitete. Ist das immer noch so?
MAmarianne2014Themenstarter209 Beiträge · seit 201706. Juni 2018 · #13
Ja, das ist immer noch so. Sie hat sehr schnell und kompetent unsere Fragen beantwortet und alles inkl. transfers reserviert, Es war alles ziemlich kurzfristig, aber es hat prima geklappt. Ich würde jederzeit dort wieder mieten,
Grts Marianne
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Danke für die Einschätzungen der Campsites, das nutzt uns bei der Planung. Ich habe eine Frage zu den Plätzen in Etosha, waren die voll belegt oder kann man da nachmittags auf gut Glück anreisen? wir wollen im Herbst unterwegs sein.
jetzt Anfang Juni war Olifantrus voll belegt. Okaukuejo und Halali waren nicht voll. Allerdings ist im Herbst Hochsaison. Da kann und wird das sicher anders aussehen. Ich würde es auf jeden Fall vorbuchen, bzw. erstmal über die NWR seite Prüfen, ob noch etwas frei ist.
Gruß Olli
MAmarianne2014Themenstarter209 Beiträge · seit 201722. Juni 2018 · #16
Hallo Regina, jetzt im Mai waren die camps zwar ausgebucht, aber es waren doch Plätze frei. In Olifantsrus gibt es noch die Plätze der Tagesbesucher, da kann man sicher unterkommen. Aber ich bezweifle dass die anderen campsites freigegeben werden, wenn sie bezahlt sind. Ich würde es nicht darauf an kommen lassen. Grts Marianne
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Hallo Dori und Marianne, danke für die Antworten. Wir werden zur Sicherheit doch reservieren. Bedauerlich, dass man alles vorbuchen muss.
Viele Grüsse Regina
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200808. Juli 2018 · #18
marianne2014 schrieb zur Route:
Eine klare Empfehlung: nicht über die Asphaltstrasse von Rundu nach Divundu sondern über die näher am Fluss gelegene Gravelstrasse D3402 fahren. Lasst Euch überraschen, geht am Sonntag in einen Gottesdienst dort, setzt Euch vor einen Laden, trinkt etwas und unterhaltet Euch mit den Leuten. Und geht zum Buschfrisör, der nach langem Suchen zwar eine Schere, aber keinen Kamm hat. (Als Mann kann man sich den Spass leisten.). Man kan je nach Lust und Laune (und Zeit) jederzeit eine Verbindung zur B8 nutzen.
Ergänzung dazu: Lässt man sich auf dieser Strecke Zeit, hat man die Möglichkeit die Erlebnisse zu genießen, die marianne2014 so treffend beschrieb. Fährt man unter Zeitdruck, ist es empfehlenswert die Asphaltstrecke zu wählen.
Auf dieser Strecke D3402 reiht sich ein Straßendorf an das andere, entsprechend belebt ist die Straße mit Haustieren und Menschen, palawerndern Dörflern und je nach Tageszeit mit heimkehrenden Schülern, spielenden Kindern - oder am Nachmittag auch mal Angetrunkenen, die nicht immer berechenbar handeln... Diesen Gegebenheiten entsprechend, ist es klug sehr aufmerksam und langsam zu fahren, allemal wenn Gegenverkehr die Straße mit einer Staubwolke einhüllt und die Sicht behindert.
Safe journey. Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
MAmarianne2014Themenstarter209 Beiträge · seit 201711. Juli 2018 · #19
Ja, man sollte vorsichtig fahren, aber das macht man sowieso weil es so viel zu sehen gibt.
Dieses Bild habe ich etwas heimlich in der Kirche gemacht, man will ja nicht aufdringlich sein...
Farben und Atmosphäre waren schon eindrucksvoll.
Grts Marianne
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MAmarianne2014Themenstarter209 Beiträge · seit 201705. Aug. 2018 · #20
Da meine Reisetasche zunächst als verschollen gemeldet wurde (sie kam 3 Tage später doch noch aus Johannesburg an) hatte ich ein paar Sachen gekauft und die Ausgaben nach unserer Reise bei SAA zur Erstattung eingereicht. Zu meiner grossen Überraschung erhielt ich heute (also reichlich 2 Monate später) die Nachricht, dass man den gesamten Betrag erstatten wird. Ich hatte das ehrlich gesagt schon aufgegeben... Die Formulare erhält man übrigens in Windhoek beim Kundenservice im Zentrum. Vielleicht betrifft es ja andere Reisende auch...
Grts Marianne
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