Namibia 2019: Zwischen Spitzkoppe und Sambesi

Reisebericht 361 Antworten · 65,9k Aufrufe · gestartet 02. Feb. 2020 von Beatnick
Themenstarter1’721 Beiträge · seit 201625. März 2020 ·
Hallo ihr Lieben,
yp-travel-photography schrieb:Lustig,
wir waren auch schon richtig Safari süchtig und sind auch bevor wir nach Okonjima weiter fuhren noch mal in den Etosha abgebogen.
Dort sind wir noch mal die nahen Wasserlöcher abgefahren.
Dann sind wir ja nicht allein mit unserem Wahnsinn 😉
Sadie schrieb:Perfekt! Die Abzweigung in den Etosha hat sich doch sehr gelohnt! Gerade zwei Caracal!
Mein Mann hat so einen Spruch: if I don’t have a picture, I didn’t see it! Ganz doof, aber ihr habt ein Bild davon, ergo habt ihr sie gesehen!
Da ist was Wahres dran, gefühlt bin ich da ganz bei deinem Mann.
Sadie schrieb:da es ein neuer Tag war, musstet ihr extra bezahlen, oder galt dieser Besuch noch vom Vortag?
Gut, dass du fragst, wir mussten nochmal bezahlen natürlich. Ich hab's nochmal mit reingeschrieben, danke!
Netti59 schrieb:was hattet ihr für einen grandiosen Etosha-Aufenthalt. Löwen ohne Ende und dann noch 2 Karakale, viel mehr geht wohl nicht 🤩 🤩
Wie immer herzerfrischend, Netti, Danke! Wir haben uns auch sehr über die beiden gefreut, auch wenn wir sie nicht optimal einfangen konnten.
Netti59 schrieb:Jetzt bin ich mega gespannt auf die Erlebnisse im Caprivi, möchte ein wenig in Erinnerungen schwelgen und deinen wunderbaren Schilderungen weiter folgen. Es macht mega Spaß bei euch im Auto zu sitzen. Alsoooooo ...............
Das freut mich sehr, Netti, und es macht mir auch Riesenspaß, mit dir durch die Gegend zu gondeln 🙂 !

Überhaupt ist längst mal wieder ein dickes Danke an alle Mitleser fällig! Ich freue mich sehr über eure Ausdauer und über Reaktionen aller Art. Die Zeiten sind schon zwangsläufig einsam genug (Thomas und ich gehen uns schon auch manchmal auf den Wecker 😵 😗 😣 )

Liebe Grüße,
Bettina
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551 Beiträge · seit 201726. März 2020 ·
Guten Morgen liebe Bettina,

ich verfolge deinen Bericht nach wie vor mit großem Interesse und erfreue mich an deiner "lockeren Schreibe" und den tollen Fotos.

Schmunzeln musste ich auch, als du die deutschsprachigen Radiosender und ihr Repertoire erwähntest. Wir amüsieren uns bei unseren Namibiareisen auch immer über deren Musikauswahl und wiederholt sind wir ein wenig darüber erschrocken, dass wir, als Kinder schlagerbegeisterter Eltern in den 70er und 80er Jahren aufgewachsen, so manchen Song lauthals textsicher mitgrölen können 🤩

Ich freue mich auf weitere Etappen.

Liebe Grüße
Kordula 🙂
Themenstarter1’721 Beiträge · seit 201626. März 2020 ·
Dandelion schrieb:ich verfolge deinen Bericht nach wie vor mit großem Interesse und erfreue mich an deiner "lockeren Schreibe" und den tollen Fotos.
Wie schön, dass du noch dabei bist, Kordula! Und vielen Dank für die Blumen!
Dandelion schrieb:und wiederholt sind wir ein wenig darüber erschrocken, dass wir, als Kinder schlagerbegeisterter Eltern in den 70er und 80er Jahren aufgewachsen, so manchen Song lauthals textsicher mitgrölen können 🤩
😄 So ist das wohl. Man kennt den Kram in- und auswendig, ob man nun will oder nicht...
Dandelion schrieb:Ich freue mich auf weitere Etappen.


🙂 Ich denke, morgen geht es weiter.

Bis dahin und viele liebe Grüße,
Bettina
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Themenstarter1’721 Beiträge · seit 201628. März 2020 ·
Aus der Mitte entspringt ein Fluss

Wir könnten ausschlafen an diesem Morgen in der Hakusembe River Lodge, aber das klappt natürlich nicht. Der Afrika-Rhythmus hat uns fest im Griff. Zum Glück, denn die Morgenstimmung ist herrlich.

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Die meisten Gäste liegen noch in den Federn, doch im Garten ist schon schwer was los.

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Wie auch bei den Nachbarn in Angola. Morgentoilette am Kavango - wir sind so nah und doch so fern. Was für ein anderes Leben. Denken wir, doch was denken sie dort drüben? Beim Blick hinüber zur Lodge, mit all ihrem Komfort, dem gepflegten Rasen und den sonnenbebrillten Touristen, die so wenig passen in dieses Bild? Wir winken, und die Kinder winken zurück. Alles andere werden wir nicht erfahren.

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Unser Morgenspaziergang führt uns zur Campsite, ebenfalls wunderschön direkt am Fluss, und schließlich auf einen Steg. Wir setzen uns in die Sonne, entspannt und glücklich, eine Schwalbe umschwirrt uns und tanzt auf dem Geländer. Wir sind fasziniert, und das ist wohl auch Zweck der Übung. Ein Ablenkungsmanöver, denn ein Stockwerk höher wohnt der Rest der Familie. Oops, da wollen wir nicht länger stören!

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In einem hohen Baum thronen zwei junge Fleckenuhus (?) und mustern uns mit prüfendem Blick. Wir bleiben lange stehen, sie nicken wieder ein und blinzeln ab und zu, na, sie die da unten noch da? Irgendwann sind wir weg. Das Frühstück ruft.

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Nur 275 Kilometer sind es bis zu Drotsky's Cabins in Botswana, unserem nächsten Ziel, dazu überwiegend Teer. Wir haben Zeit und nehmen sie uns auch. Die Gruppen sind längst weg, da drehen wir die nächste Runde im Garten. Der Manager mag unsere Langsamkeit, wir sollen uns Zeit lassen beim Checkout.

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Es ist Sonntag, und schließlich rollen wir an vielen festlich gekleideten Kirchgängern vorbei auf der B8 nach Divundu. Dort biegen wir mittags ab in Richtung Botswana, es ist extrem heiß und nicht gerade die ideale Tageszeit für einen Besuch des Mahango Nationalparks. Zeit für eine Pause also beim Popa Falls Resort, wo wir einen kleinen Obolus entrichten und den kurzen Weg bis zu den Stromschnellen laufen.

Die machen zwar keinerlei Eindruck auf uns, doch die Aussicht von der Terrasse ist schön. Ein junges schwarzes Paar aus Rundu bittet uns, ein Foto mit dem Smartphone zu machen und wir kommen ins Gespräch, beide fragen uns nach unseren Eindrücken von Namibia, nach unserem Leben in Deutschland und sind sehr interessiert. Der junge Mann arbeitet im Baugeschäft, erzählt von seinem Alltag, von Korruption und Engpässen, von seinen Ängsten und Hoffnungen, von der anstehenden Wahl und wie er dazu steht. Das ist alles hochspannend und wir vergessen die Zeit.

Am frühen Nachmittag geht es weiter, der Asphalt endet, die Transitstrecke nach Botswana beginnt. Wir fahren nicht direkt geradeaus, sondern wollen den kleinen Umweg über den Mahango machen, der Teil des Bwabwata National Parks ist. Am Eingang zahlen wir dafür ein paar Euro Eintritt und biegen dann links ab in den Park, der sich auf beiden Seiten der Straße erstreckt. Während der andere Weg, der bis zu einem Wasserloch und wieder zurück führt, deutlich länger ist und auch tiefsandig, führt die von uns gewählte Variante über zwölf Kilometer in einem Bogen bis fast zur Grenze zurück auf die Transitstrecke.

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Es ist nach wie vor heiß, viele Tiere werden wir wohl nicht sehen, doch wir freuen uns auf einen ersten Eindruck des kleinen Game Reserves, von dem wir viel Gutes gehört haben. Gleich hinter der ersten Kurve begegnet uns eine Pferdeantilope, sie nimmt schnell Reißaus, trotzdem ein schöner Start.

Der Weg führt zur Flusslandschaft des Okavango, bildhübsch und ein toller Kontrast zum staubigen Etosha, aus dem wir gerade kommen.

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Schade, dass die Trasse nur allzu selten einen freien Blick auf das Idyll erlaubt. Immer wieder führen Pisten in Richtung des Flusses, doch wir bringen sie nicht in Einklang mit den Schildern, die das Offroadfahren untersagen. Zwei Jeeps fahren sogar direkt an der Riverfront entlang, doch wir lassen es - wenn auch schweren Herzens - und beschränken uns auf die wenigen Gelegenheiten mit Aussicht.

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Nur wenige Autos begegnen uns, ein Plus für den Park, der uns mit seiner Savanne, dem Fluss und den knorrigen Bäumen richtig gut gefällt. Bei einem dicken Baobab vertreten wir uns die Beine, was angeblich erlaubt sein soll. Verbrieft ist das glaube ich nicht.

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Ist schon ganz schön schön hier.
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Schon fast zurück auf der Transitstrecke, turnen direkt neben uns zwei Affen herum. Mit riesigen Segelohren ...

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... und dem Schalk im Nacken. Weil ich den einen zwischen den Zweigen kaum erkennen kann, wiege ich beim angestrengten Gucken den Kopf hin und her. Mein Gegenüber äfft mich nach, sprichwörtlich. Als würde ich in einen Spiegel gucken. Ein bisschen treiben wir das Spiel noch weiter, ich wackle mit dem Kopf, das Meerkätzchen auch. Ich fass es nicht.

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Beim Mohembo Grenzposten ist nichts los, wir kommen schnell an die Reihe. Alle Papiere stimmen, auch die für den Wagen, ruckzuck sind wir durch, besser geht's nicht.

Am Örtchen Shakawe vorbei sind es nur wenige Kilometer bis zu Drotsky's Cabins. Eine alteingesessene Lodge im Panhandle des Okavango Deltas und Ziel ganzer Angler-Generationen. Blinker, Wobbler und Multirolle - alles böhmische Dörfer für mich, meine bescheidenen Angelkenntnisse fußen allein auf Hollywoods "Aus der Mitte entspringt ein Fluss" mit Brad Pitt als sexy Fliegenfischer. Angeln, schon irgendwie cool, speziell Fliegenfischen, dachte ich damals. Es hat sich wie vieles herausgewachsen.

Die Gegend gilt als Vogelparadies, und deshalb sind wir hier. Wir ziehen in ein rustikales, riesiges Chalet auf Stelzen, der Garten ist wunderbar und voller Tiere: Vögel, Affen und Buschböckchen, die im Schatten unter den Häuschen liegen.

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Die Lage am Fluss ist ein Traum, auch wenn leider zuletzt drei Buschfeuer ihre Spuren hinterlassen haben.

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Nach der vielen Autofahrerei im Etosha freuen wir uns riesig auf die Bootstrips, die wir in jeder Hinsicht individuell gestalten können. Wir buchen zwei Touren nur für uns, eine über zweieinhalb Stunden kurz nach Sonnenaufgang und eine weitere am Nachmittag über zwei Stunden. Theoretisch könnten wir noch am übernächsten Tag nachlegen, wenn uns danach ist. Oder wenn am nächsten Morgen das Wetter nicht mitspielt. Was gut passieren kann, wie wir bei Tinochikas gesehen haben, die kurz zuvor in der Gegend waren und leider Pech hatten. Wir werden sehen.

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Alle Reiseberichte von Betti und Thomas im Überblick
zuletzt bearbeitet 07. Apr. 2020
1’312 Beiträge · seit 200628. März 2020 ·
Hallo Betti,

jetzt ging es aber fix nach Drotzky. In dem ganzen Klinikchaos hab ich irgendwann den Anschluss verpasst 🙁 .
Hoffentlich bleibt es beim freien Wochenende, dann kann ich endlich wieder aufholen!!!

Ganz liebe Grüße
Claudia
http://meine.flugstatistik.de/tk240 Meine Bilder auf flickr
2’113 Beiträge · seit 200628. März 2020 ·
Hallo Betti und Thomas,

auf eure Bootstouren bei Drotsky's sind wir schon sehr gespannt. Da kann eigentlich nicht viel schiefgehen. Auf eurer Reise bis hierhin habt ihr aber auch schon viele tolle Vögel gesehen. Am besten gefallen uns die beiden Eulenkinder – wer hätte das gedacht. 😉
Und einmal mehr sind wir beeindruckt, wie schön scharf eure Fotos sind.

Liebe Grüße
Uwe und Ruth
Unsere Reiseberichte im Namibia-Forum Unsere Bilder in der fotocommunity
886 Beiträge · seit 200729. März 2020 ·
Hallo du fleißige Schreiberin,

Aus der Mitte entspringt ein Fluss ist ein ganz zauberhafter Film. Ich bin nur nicht sicher, ob ich Robert Redford nicht more sexy fand als den doch noch seeeehr jungen Brad Pitt. Es ist so lange her, ich muss den Film glatt noch einmal sehen, um das abschliessend zu beurteilen. 😉

Deine Interaktion mit dem Meerkätzchen finde ich ganz besonders witzig und die Fotos von Drotsky´s erinnern mich an eine wunderschöne - lang ist es her- Bootstour. Ach war das schön!

Vielen Dank für die Ablenkung.

LG
Lisolu
2’194 Beiträge · seit 201629. März 2020 ·
Hallo Bettina,

in den Caprivi wäre es bei uns Ende Mai auch gegangen. Diese Woche habe ich nun alle Hotels und den Mietwagen gecancelt. Ein wenig wehmütig bin ich dabei schon. In der Hakumsembe Lodge wären wir auch gewesen. Ich hoffe, dass wir unsere Reise 2021 nachholen können, bin mir aber nicht so ganz sicher, ob das wirklich klappt. Umso mehr freue ich mich, das wir zumindest virtuell reisen können. Und Dein Bericht sowie die Bilder von Thomas sind ein Augen- und Leseschmaus.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
573 Beiträge · seit 201429. März 2020 ·
Hallo Bettina,
Jetzt seid ihr tatsächlich schon auf unseren Spuren von 2019 angekommen. Uns hat der Mahango und die Bootsfahrt mit Otto in Drotzkys auch sehr gefallen. Ich bin gespannt, was du berichten wirst.
GLG bleibt gesund und einen schönen Sonntag
Wünscht
Martina
2020: Februar/März Kuba und mehr https://martinasreisen.blog/ 2019 Mai/Juni: Botswana - Caprivi - Vic Falls hier im Forum https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/297741-slow-motion-runde-um-s-okavango-delta.html 2018 Sizilien, Äolische Inseln, La Reunion und mehr: https://martinasreisen.blog/ 2018 Ost-Sizilien und Liparische Inseln Reisebericht: https://www.umdiewelt.de/mTravelogue.php?t=9215&m=p 2017 Island - Spitzbergen - Nordkap - Norwegen Reisebericht: http://www.umdiewelt.de/Europa/Nordeuropa-oder-Skandinavien/Island/Reisebericht-9019/Kapitel-0.html 2016 Vietnam Reisebericht: https://www.vivien-und-erhard.de/forum/index.php?thread/9522-knapp-3-wochen-vietnam-von-s%C3%BCd-nach-nord-reisebericht/&pageNo=1 2015 Namibia Reisebericht: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/286330-namibia-die-erste-mai-2015-ein-traum.html
2’860 Beiträge · seit 201129. März 2020 ·
Moin Betti,

aaacchh, ich schwelge - Du hast mich mit Deinem Bericht und mit den traumhaften Fotos (danke auch an Thomas!) gerade weggebeamt! Und mein Driver hat gleich gefragt, wann denn die beste Reisezeit für Eure Tour wäre.... 😗
Du hast mich wieder zurück versetzt ans Okaukuejo -Wasserloch, ich habe dort mehr als die halbe Nacht verbracht.
Diese Stille, dieser Zauber dort - einmalig.

Und ich hätte auch nichts dagegen, wenn Dein Match gleich noch in die Verlängerung ginge..... 😘

Liebe Grüße
Christina
3’388 Beiträge · seit 200929. März 2020 ·
Hallo Bettina,

neben den vielen wirklich sehr sehr schönen Vogelbildern ist für mich dies das Bild des Tages:
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... wie gerne wäre ich jetzt dort ....

Als aufmerksamer Leser Deines/Eures schönen Reiseberichtes habe ich gelesen:
Es ist Sonntag, und schließlich rollen wir an vielen festlich gekleideten Kirchgängern vorbei auf der B8 nach Divundu.
Den Kirchgängern hättet Ihr folgen und so einer afrikanischen Messe mal beiwohnen sollen. Erstens wärt Ihr die Sensation schlechthin gewesen und zweitens, falls Ihr sowas noch nicht erlebt habt, dann wärt Ihr begeistert gewesen. Vor Jahren habe ich mit meinem Sohnemann in Ghana so einer Messe beigewohnt. Es war für uns ein großes Erlebnis!

Mahangu: unser Lieblingspark! Wir waren schon drei mal dort und jedesmal begeistert. Klein, aber fein - das trifft´s wohl am Besten.

Viele Grüße zu Euch und einen trotz allem schönen Sonntag.
Passt auf Euch auf! 🙂

der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
774 Beiträge · seit 200729. März 2020 ·
Liebe Betti,

als mehr oder weniger „stille und schweigende Genießerin“ Deines sehr unterhaltsamen und pointierten Berichtes, will ich an der Stelle unbedingt ein Zwischendurch-Danke loswerden.
😘

Dass die Fotos von Thomas preisverdächtig sind, müsste ich nicht erwähnen, wiederhole mich da aber gerne 😉

Und die Kombi aus beiden Welten ergibt dann beste Gute-Laune-Lektüre an einem grauen, windigen und kühlen Sonntag.
😄 😄 😄
Ich freue mich auf Eure Bootsfahrten!

Im Januar hatten wir auch 2 x das Vergnügen mit Otto auf Birdingtour unterwegs zu sein.

Liebe Grüße
Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
2’085 Beiträge · seit 201229. März 2020 ·
Moin Betti und Thomas,
so - oder so ähnlich - würde also unser Start in den Caprivi aussehen - das könnte mir schon sehr gut gefallen!
Jetzt freu ich mich sehr auf eure Bootsfahrten und ich ahne schon, dass da noch viel viel mehr kommt, was mich überzeugt.
Ich wäre an diesem ünseligen Sonntag dann auch schon bereit, an Bord zu gehen 😎
Liebe Grüße Ingrid
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017
Themenstarter1’721 Beiträge · seit 201630. März 2020 ·
Hallo ihr Lieben,
jaffles schrieb:jetzt ging es aber fix nach Drotzky. In dem ganzen Klinikchaos hab ich irgendwann den Anschluss verpasst 🙁 .
Oje, Claudia, steckst du also mittendrin in dem Schlamassel. 🙁 Aber du schreibst ja auch gerade weiter, sehr schön, ich freu mich und auch darüber, dass du hier weiter (oder wieder) dabei bist!
Eulenmuckel schrieb:auf eure Bootstouren bei Drotsky's sind wir schon sehr gespannt. Da kann eigentlich nicht viel schiefgehen. Auf eurer Reise bis hierhin habt ihr aber auch schon viele tolle Vögel gesehen. Am besten gefallen uns die beiden Eulenkinder – wer hätte das gedacht. 😉
Und einmal mehr sind wir beeindruckt, wie schön scharf eure Fotos sind.
Hallo ihr zwei und Grüße in meine Heimat, Thomas freut sich über das Schärfe-Lob und ich mich über das Eulenfoto, hab ich nämlich ausnahmsweise gemacht und bin ganz stolz 😉 Über den Vogelreichtum haben wir uns tatsächlich sehr gefreut, ganz besonders nach dem Etosha, wo es aufgrund der Dürre hinsichtlich der Vögel eine echte Durststrecke gab. Ich hoffe, ich schaffe die erste Bootstour morgen, spätestens dann übermorgen.
lisolu schrieb:Aus der Mitte entspringt ein Fluss ist ein ganz zauberhafter Film.
🙂
lisolu schrieb:Ich bin nur nicht sicher, ob ich Robert Redford nicht more sexy fand als den doch noch seeeehr jungen Brad Pitt.
Jaja, aber wir waren ja auch noch blutjung 😉 Hm, hat Robert Redford denn da überhaupt mitgespielt. Ich meine, er hatte die Regie?!!
lisolu schrieb:Es ist so lange her, ich muss den Film glatt noch einmal sehen, um das abschliessend zu beurteilen.
Ich auch!
lisolu schrieb:Vielen Dank für die Ablenkung.
Sehr gerne! Ich brauch sie auch selbst unbedingt...
Gabi-Muc schrieb:in den Caprivi wäre es bei uns Ende Mai auch gegangen. Diese Woche habe ich nun alle Hotels und den Mietwagen gecancelt. Ein wenig wehmütig bin ich dabei schon.
🙁 Verständlich. Wir haben heute endgültig alles in Andalusien für Ende Mai abgesagt. Es war klar, dass das nichts wird, aber wir haben es ziemlich lange vor uns hergeschoben. Es gibt ja wirklich erfreulichere Freizeitbeschäftigungen... Wir müssen eben alle alles nachholen, wenn das geht!
Gabi-Muc schrieb:Dein Bericht sowie die Bilder von Thomas sind ein Augen- und Leseschmaus.
😊 Vielen Dank, Gabi!
Martina56 schrieb:Jetzt seid ihr tatsächlich schon auf unseren Spuren von 2019 angekommen. Uns hat der Mahango und die Bootsfahrt mit Otto in Drotzkys auch sehr gefallen. Ich bin gespannt, was du berichten wirst.
Nur ein kleines bisschen Geduld noch, in ein bis zwei Tagen geht's los. Schön, dass du weiter dabei bist, Martina!
Strelitzie schrieb:aaacchh, ich schwelge - Du hast mich mit Deinem Bericht und mit den traumhaften Fotos (danke auch an Thomas!) gerade weggebeamt! Und mein Driver hat gleich gefragt, wann denn die beste Reisezeit für Eure Tour wäre.... 😗
Du hast mich wieder zurück versetzt ans Okaukuejo -Wasserloch, ich habe dort mehr als die halbe Nacht verbracht.
Diese Stille, dieser Zauber dort - einmalig.
Sehr schön, dass es mit dem Wegbeamen geklappt hat, Christina, ich bin mittlerweile auch ziemlich geübt darin und im täglichen Wechsel wahlweise in Namibia oder Indien. Nach SH darf ich ja nicht 😉 Ich weiß nicht genau, ob es für die Region die eine beste Reisezeit gibt, kommt wahrscheinlich auf die Kombi an (Etosha, Chobe, Moremi...). Aber nach uns kam der Regen, ich denke, September/Oktober ist ziemlich gut und auch schön warm.
bayern schorsch schrieb:... wie gerne wäre ich jetzt dort ....
Oh ja, ich auch!!!!
bayern schorsch schrieb:Den Kirchgängern hättet Ihr folgen und so einer afrikanischen Messe mal beiwohnen sollen. Erstens wärt Ihr die Sensation schlechthin gewesen und zweitens, falls Ihr sowas noch nicht erlebt habt, dann wärt Ihr begeistert gewesen. Vor Jahren habe ich mit meinem Sohnemann in Ghana so einer Messe beigewohnt. Es war für uns ein großes Erlebnis!
Gute Idee eigentlich, wir sind da überhaupt nicht drauf gekommen. Beim nächsten Mal aber dann ja vielleicht, danke für den Tipp!
tigris schrieb:Dass die Fotos von Thomas preisverdächtig sind, müsste ich nicht erwähnen, wiederhole mich da aber gerne 😉
Oha, jetzt passt er nicht mehr durch die Tür 😮 😉
tigris schrieb:Und die Kombi aus beiden Welten ergibt dann beste Gute-Laune-Lektüre an einem grauen, windigen und kühlen Sonntag.
Und jetzt müssen wir ein Scheunentor einbauen!

Vielen Dank, liebe Simone! 😘
franzicke schrieb:so - oder so ähnlich - würde also unser Start in den Caprivi aussehen - das könnte mir schon sehr gut gefallen! Jetzt freu ich mich sehr auf eure Bootsfahrten und ich ahne schon, dass da noch viel viel mehr kommt, was mich überzeugt.
Wir Widder sind ja flexibel, uns gefällt so einiges 😉 Doch, denk ich ganz sicher, dass das was für euch wäre. Und - Achtung Spoiler! - die Bootsfahrten würden wir jederzeit wieder machen. Ich spute mich, aber heute wird's leider nix mehr...

Man kann es nicht oft genug sagen, vielen Dank an alle Mitreisenden. Ihr seid das Salz in der Suppe!

Bis die Tage, liebe Grüße und passt auf euch auf,
Bettina
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zuletzt bearbeitet 30. März 2020
886 Beiträge · seit 200730. März 2020 ·
Beatnick schrieb:Hallo ihr Lieben,








Noch mal kurz OT:
lisolu schrieb:Ich bin nur nicht sicher, ob ich Robert Redford nicht more sexy fand als den doch noch seeeehr jungen Brad Pitt.
Jaja, aber wir waren ja auch noch blutjung 😉 Hm, hat Robert Redford denn da überhaupt mitgespielt. Ich meine, er hatte die Regie?!!

Du hast vollkommen Recht, er hat Regie geführt und dem alten Norman die Stimme geliehen, aber nicht selbst mitgespielt. Da hab ich mich geirrt. Definitiv schaue ich den jetzt noch mal an.

Auf eine neue Woche mit Kontaktsperre, bleib gesund.

LG
Lisolu
Themenstarter1’721 Beiträge · seit 201630. März 2020 ·
Von Birdern, Booten und Bestimmungsbüchern

Wir sind keine Birder. Es wäre vermessen, das zu behaupten. Das wissen wir spätestens, seit wir uns vor Jahren in Costa Rica einer Gruppe von Ornithologen aus Florida anschließen durften. Es war ungemein nett von den Vogelkennern, uns für einen Morgen in ihren Reihen aufzunehmen, und wir verstehen ihre Leidenschaft für dieses Hobby. Doch wir teilen sie nicht, sind keine Sammler und wohl auch nicht sonderlich detailverliebt. Ist die Brust hell-, mittel- oder dunkelgrau gefärbt? Eine schwierige Frage, zumal im Zwielicht um fünf Uhr morgens, und ich bin ehrlich: Es war mir ziemlich egal.

Was nicht heißt, dass wir Vögel nicht lieben. Im Gegenteil. Schon als Kind hielt ich Brehms Tierleben fast ehrfürchtig auf den Knien und bewunderte die bunten Hochglanzbildchen sowie die dazugehörigen exotischen Namen; nichtsahnend, wieviel Ärger mir die lateinische Sprache in nicht allzu ferner Zukunft noch bereiten würde.

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Tagsüber unternahm ich im Garten ellenlange Exkursionen, wenn auch meist ohne Erfolg, denn der Fund eines Hellroten Aras in unserer Trauerweide hätte eine biologische Sensation bedeutet - oder auch den Hinweis, dass Nachbars Karlchen mal wieder ausgebüxt war.

Bei der Buchung unserer Bootstouren in Drotsky's jagen mir all diese Gedanken in Lichtgeschwindigkeit den Kopf, als wir gefragt werden, ob wir Birder seien. Ich sage leicht flunkernd vorsorglich ja, Thomas nein, wir einigen uns auf "We are interested in birds". Was auf jeden Fall der Wahrheit entspricht. Zumal den zarten Anfängen rund um den heimischen Kompost so manche Afrikareise folgte, während der wir unsere Kenntnisse immerhin deutlich vertiefen konnten.

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Nach unserer ersten Nacht bei Drotsky's stehen wir also pünktlich wie die Maurer samt Kameras, Bestimmungsbuch und großen Erwartungen am Anleger. Doch kein Schiff kommt. Und auch kein Guide. Wir fragen im Haupthaus nach, es wird hektisch telefoniert, "Don't worry". Na dann.

Das geht ja gut los, doch keine Viertelstunde später sprintet der Guide über den Rasen. Leicht verstrubbelt, doch sympathisch, er habe soeben von seinem Einsatz erfahren. Mir soll's recht sein, kann losgehen, der Rest ist egal. Ich weiß leider seinen Namen nicht mehr, keiner der im Forum geläufigen jedenfalls, doch er liebt die Natur und seine Gäste, das klingt nach ziemlich guten Voraussetzungen für uns.

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Wir sitzen kaum im Boot, da vermeldet er den ersten Fund. Ein Weißrückenreiher, eigentlich nachtaktiv und ziemlich gut versteckt, doch mit Ruhe und Bedacht bringt er uns in die perfekte Position. Ein besondere Sichtung, ich hätte es nicht gewusst, und genau das meine ich. Wir sind keine Kenner, aber dass dieser Vogel so scheu wie schön ist, das sehe auch ich, und so freuen wir uns mit unserem Guide über seine tolle Entdeckung.

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Überhaupt kommen wir kaum vom Fleck. Was uns hier umschwirrt, ist einfach phänomenal. Noch keine fünf Minuten auf dem Wasser, und schon sind wir hin und weg. Auch das Wetter ist gut aufgelegt, der Okavango glatt wie ein Dorfteich.

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Wir genießen die Morgensonne, das schöne Licht und das rege Treiben am Fluss, ständig gibt es was Neues zu entdecken.

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Das Flussbett ist an vielen Stellen nicht sehr breit und so können wir bei Bedarf problemlos die Seite wechseln. Als ich einmal diesen Wunsch äußere, gibt der Guide das schlechtere Licht zu bedenken, und hat damit völlig recht. Er ist richtig gut, besonnen und engagiert, wahrscheinlich sind sie es alle bei Drotsky's.

Ich freue mich sehr über die African Skimmer, die wir noch nie gesehen haben, ...

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... und den üppigen Papyrus, an dem wir friedlich vorbeischippern.

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Die Buschbrände haben mancherorts Spuren hinterlassen, doch das frische Grün sprießt schon wieder.

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Es ist wunderbar still. Ich höre fast nichts, der Guide alles, ein leises Platschen, das Krokodil da vorne führe irgendwas im Schilde.

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Auf Verdacht nähern wir uns, das Krokodil taucht ab, ist scheinbar verschwunden, und dann wieder da, direkt vor uns - und nicht allein. Die Antilope ist schon lange tot, ich erkenne es erst auf den zweiten Blick. Das Krokodil bewegt sich heftig, dreht und wendet sich, will seinen Fund zerfetzen, eine schaurig-schöne Szene. Was hier los ist! Dabei sind wir gerade einmal eine halbe Stunde auf dem Wasser...

Unsere erste Sitatunga-Sichtung hatten wir uns eigentlich anders vorgestellt...
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Fortsetzung mit Teil 2 vom Morgen folgt
Alle Reiseberichte von Betti und Thomas im Überblick
zuletzt bearbeitet 07. Apr. 2020
4’550 Beiträge · seit 200730. März 2020 ·
Hello,

kannst Du bitte etwas weniger lebhaft schreiben ? 😉 Mich packt gerade schwer das Fernweh. Wir waren ja in Xaro um die Ecke und wissen genau, was Du mit Deinen Worten beschreiben willst 😘

Der Blick des Sitatunga hat sich jetzt leider bei mir eingebrannt. 🙄
Aber das gehört einfach dazu. WIeder einmal ganz phantastische Aufnahmen. 😎

Viele Grüße
Carsten
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zuletzt bearbeitet 30. März 2020
2’265 Beiträge · seit 201131. März 2020 ·
Liebe Betti, lieber Thomas,

Ich habe gewusst, dass der Bericht von Drotzky ein bisschen schwer zu ertragen wird, aber auf jeden Fall schön und zum Teil, wie es sich zeigt, grausig schön.
Ich liebe „Bertis“ Schreibe und die Fotos von Thomas sind outstanding. Oder sind da auch welche von Betti dabei?
Der Weißrückenreiher ist schon sensationell, war wohl ein sehr kundenorientierter. Hätte ich aber auch nicht gewusst, da ich auch zur Fraktion „interested in birds“ gehöre. 😄

Das Sitatunga mordende Krokodil ist der Hammer. Diese Augen kann einem schon in den Schlaf verfolgen 🤩 🤩

Sitatunga geht aber auch anders.

DSC_5148.JPG


Liebe Grüße
Guggu
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
2’524 Beiträge · seit 200931. März 2020 ·
Hallo Bettina,

ich lese ja schon die ganze Zeit interessiert mit, habe mich aber noch nicht geäussert. Warum auch, es wird ja ständig mantraartig wiederholt. Deine wirklich fesselnde Schreibe und die g..len Fotos. 😉

Die staubtrockene Etosha-- na ja. Wir haben letztes Jahr unseren Kurzbesuch dort deshalb gecancelt.
Aber jetzt, meine Lieblingsecke Caprivi-Strip ( neben KTP, Namib, Damaraland, Kaokoveld undundund.... Da muss ich einfach mal was schreiben.

Dass du den Whitebacked Night Heron als nicht wirklich angefressener Orni nicht richtig würdigen 😈 😗 kannst, sei dir verziehen, aber lass dir gesagt sein: es ist eine Topsichtung, eine, wegen der "echte" Ornis extra dort hoch fahren. Dass ihr dann den Vogel aber auch noch so schön frei fotografiert bekommt, kann man eigentlich nur mit dem Spruch mit dem Bauern und den Kartoffeln quittieren. 😎 😛

Und sonst? Der Fish Eagle sitzt auf genau dem Palmstumpf, wo er "immer" sitzt, jedenfalls habe ich da identische Fotos.
Und die Sitatunga ist schon länger tot, das ist eine typische Wasserleiche, wahrscheinlich hatte die schon ganz schön Mundgeruch... 🤢

Ja, und jetzt schreib ich´s doch auch nochmal: packender Bericht, toll geschrieben und ebenso fotografiert. Ein Lichtblick im sonst weitgehend eintönig gewordenen Forum.

Liebe Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
8’777 Beiträge · seit 201031. März 2020 ·
Guggu schrieb:
Ich liebe „Bertis“ Schreibe
😊 🙄 Ich verspreche hoch und heilig, dass ich niiieeee wieder eine Whatsapp bei grellem Sonnenlicht von unterwegs tippe 😄 . Diese(r) Berti scheint irgendwie kleben zu bleiben, wobei das "r" und das "t" ja nun wirklich nah beeinander wohnen... 😗

Aber zurück an/auf den (O)Kavango: auch ich habe die letzten Kapitel wie alle anderen hier sehr genossen, man saugt solche Bilder momentan ja wahrlich auf wie ein Verdurstender den letzten Tropfen (nein, nicht Gin 😄 , falls das einiges von euch jetzt aus aktuellem Anlass denken 😛 ) - vielen Dank dafür!

Und über die Birder-Beschreibung musste ich herzhaft lachen, zumal ich mich ja auch irgendwie im Niemandsland befinde. So halbwegs sicher fühle ich mich nur hier auf der Couch mit Roberts und Raptor Guide an meiner Seite. Unterwegs auf Pad mit Matte und Muckels fühle ich mich eher wie der letzte Depp - weder erkenne ich, wer da vorbeifliegt, noch höre ich, wer denn dort drüben im Gebüsch vor sich hinträllert. Während die anderen zielsicher - zack - ein ganz bestimmtes Kapitel im Birdguide aufschlagen, weil der Piepmatz vor uns ganz klar ein Warbler, Chat oder sonstwas ist, fühle ich mich um Jahrzehnte in mein Studium zurückversetzt, wo während der Theologievorlesung (ein Semester von jedem "ie"-Fach war Pflicht) von genau einem Platz, nämlich meinem 😊 , ein lautes, zielloses Herumblättern zu hören war, weil es leider kein vernünftiges Inhaltsverzeichnis in dieser Bibel gab.... 😵
Auch mit einer akribischen Buchführung über die Sichtungen konnte ich mich bisher nicht anfreunden 😕

Aber zurück zu den Fotos: mein Lieblingsbild ist auch das mit den beiden Eulenkindern, die sind einfach zuuuu süß 😘

Und jetzt hoffe ich, dass es noch gaaaaanz viele Kapitel aus dieser wunderschönen Ecke des südlichen Afrikas gibt! Haltet euch nicht zurück mit Text und Fotos - wird alles gelesen und angeschaut, ich versprechs 😉 .

Grüße von der Couch!

Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 31. März 2020