Der Bayern Schorsch - im grünen Norden Namibias

Reisebericht 268 Antworten · 41,7k Aufrufe · gestartet 09. Mai 2017 von bayern schorsch
1’055 Beiträge · seit 201612. Mai 2017 ·
Hallo, ich möchte auch noch mit. Der Dreck am Auto stört mich nicht, lässt auf tolle Schlammfahrten schließen.LG Conny
Namibia zum 1. Elefantenrunde Abschied für immer Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?") [url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
1’545 Beiträge · seit 201312. Mai 2017 ·
Hallo Bayern Schorsch,

ja, manchmal kann man Pech haben. 🙁 Mich hätte diese enge Bettnische gestört, da kann man ja Platzangst bekommen. Ansonsten....., sieht etwas rustikal aus 😮 . Aber du scheinst es ja überstanden zu haben und deine Frau hoffentlich auf, oder braucht ihr noch therapeutische Hilfe 😈 .? Im übrigen: dass du dich traust, so ein "Teil", und damit meine ich dein Auto, einzustellen. Ist ja als solches nur noch schwer zu erkennen 😮 . Scheinbar habt ihr doch noch eine gute Zeit gehabt, denn es ging ja wohl hinaus in die Wildnis, abseits von Teerpisten, und da entdeckt man ja bekanntlich die besten Sachen in Afrika.

Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
1’409 Beiträge · seit 201012. Mai 2017 ·
Hallo Ihr Zwei,

schön, wieder was von Euch zu lesen. Das mit den 2 Stunden Verspätung ist ärgerlich, aber immerhin ist
der Flieger nicht im Schnee stecken geblieben 😗

Im Olive Grove hatten wir letztes Jahr auch eines der unteren Zimmer, allerdings mit Doppelbett. Immerhin konntet Ihr den Pool "genießen", bei uns war Baustelle und die Arbeiter haben dort gewerkelt.
Dieses Mal testen wir wieder was Neues.....

Bin gespannt, wie es weiter geht....

Grüßle
Katja
https://www.TickerFactory.com/ Bots Zim 2014 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/283181-auf-tuchfuehlung-mit-zimbabwe-die-zim-light-tour.html KTP 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/278551-ktp-ja-wo-sind-denn-alle-hin.html CKGR/KTP 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/236736-schee-waras-ckgr-a-ktp-april-2012.html Nam/Bots 2011 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/195675-wie-alles-begannnambot-april-2011.html
Themenstarter3’388 Beiträge · seit 200912. Mai 2017 ·
Grüß Euch zusammen,

DANKE an die vielen Mitfahrer. Ich schätze, beim nächsten mal nehmen wir einen Bus (haben wir im Etosch übrigens öfter gesehen, Busse mit bestimmt 30 - 35 Leute drin, stellt Euch mal vor wie das abläuft, wenn alle gleichzeitig irgendwo aussteigen ....) 😉

Guggu schrieb:
Und klaro bin ich dabei, bin gespannt auf eure Reise und vielleicht kann ich die eine oder andere Idee für ein Schnäppchen aufschnappen.
Hallo Guggu, schön dass Du mitkommst auf unserer Reise. Vieles wird Dir bekannt sein, und wenn Du genau aufpasst, wir haben (natürlich) auch dieses Mal ein paar Schnäppchen parat.

BingoBingo schrieb:
ich möchte auch gerne noch mitfahren, notfalls setz ich mich aufs Dach
Na, dann werd ich gleich mal den Dachträger montieren und vielleicht auch noch ein Sitzkissen dazu, sonst wird´s Dir womöglich unbequem dort oben.

Helgi - das freut mich sehr, dass Du auch mit dabei bist. Du machst Dich eh ein bisschen rar in letzter Zeit. Von daher ein herzliches "welcome". Ich kann mich an Deinen wirklich tollen RB mit den Oryx noch sehr sehr gut erinnern.

Andreas schrieb:
ich sag mal so, unsere Reise hat im Olive Grove geendet und zwar im ersten Stock. Mehr verrate ich noch nicht.
Das ist gemein von Dir - andererseits machst Du mich schon sehr neugierig. Bin gespannt, wie Ihr das Olive Grove erlebt habt.
Aber wenn ihr Verspätungen anzieht .....
Ich sag´s nicht gern, aber wenn jemand zu spät kommen will, braucht er bloß mit uns auf der Maschine zu sitzen. Diesmal waren´s ja nur 5 Stunden. Wir hatten aber auch schon mal 12 und 24 Stunden Verspätung. Erst dann kommt so richtig Freude auf.

Topobär schrieb:
Wenn bei Euch das eng beieinander schlafen eine so hohe Priorität genießt, solltet Ihr doch einmal über einen Dachzeltcamper nachdenken. Da ist allabendliches Kuscheln garantiert.
Das ist durchaus eine Überlegung wert. Unser gemeinsamer Freund Casimodo testet ja im Herbst für eine Woche diese Zelterei auf dem Dach. Mal schauen, was er dann spricht. Wenn da ein positives feedback kommt, wer weiß, wer weiß .... 😕

Annick - für Dich ist, das weißt Du, immer ein Plätzchen frei. Schön, dass Du dabei bist und ich hoffe, dass ich die eine odere andere Geschichte für Dich parat habe. Und schade war´s, dass es dieses Jahr mit Kronau nicht geklappt hat. Das müssen wir nächstes Jahr besser hinbekommen!

Conny und Micha - willkommen in unserem Duster. Und es stimmt, es war schweinedreckig, was aber kein Wunder war. Schau Dir mal diese Pfützen an:

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Beate schrieb:
Im übrigen: dass du dich traust, so ein "Teil", und damit meine ich dein Auto, einzustellen. Ist ja als solches nur noch schwer zu erkennen
Nun - schau Dir das Bild mit der Pfütze an, das spricht doch Bände. Wir haben unser Auto sogar zwei mal waschen lassen. Am nächsten Tag hat´s wieder genau so ausgesehen wir vorher. 😄

Katja - Fleur schrieb:
Im Olive Grove hatten wir letztes Jahr auch eines der unteren Zimmer, allerdings mit Doppelbett. Immerhin konntet Ihr den Pool "genießen", bei uns war Baustelle und die Arbeiter haben dort gewerkelt.
Hallo Katja - super, dass Du wieder mit dabei bist. Sag mal - was haben die Arbeiter denn dort am Pool gewerkelt? Für uns sah da nichts "NEU" aus.

Gleich geht´s weiter mit dem nächsten Kapitel,
bis dann
der bayern schorsch
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1’796 Beiträge · seit 201412. Mai 2017 ·
Grüß Dich Schorsch,

wir waren vor zwei Jahren auch im Olive Grove in einem der unteren Zimmer - allerdings mit Bett nebeneinand 😛. Ich muss Dir recht geben: Obwohl wir das Guesthouse an sich sehr schön fanden, waren die unteren Zimmer recht düster und vor allem auch recht stickig.

Der Pool war damals allerdings tiptop in Ordnung. Reine Vermutung: Da Windhuk ja zu Wassersparmaßnahmen aufgerufen war (immer noch ist?) durften ja auch die Pools nicht wirklich weiterbetrieben werden, wenn ich das so richtig in Erinnerung habe - eventuell gibt's da einen Zusammenhang?!

Ansonsten würden wir dort wieder übernachten, nächstes Jahr fahren wir aber nach Ankunft direkt raus aus der Stadt ein paar Kilometer außerhalb. Übrigens, die Südentour steht 🙂 - da gibt's keine Umplanung mehr 😎

Liebe Grüße und Danke für's zügige Berichten!

Sabine
Kaoko BA Light //"Nix als Wüste" // Botswana Bush Adventure Light // Von Wilderness zum Addo NP // Karibuni Tansania // ... und das Beste kommt zum Schluss! // Ein 80ster Geburtstag // Neulinge auf Tour
Themenstarter3’388 Beiträge · seit 200912. Mai 2017 ·
Hallo Sabine,
Der Pool war damals allerdings tiptop in Ordnung. Reine Vermutung: Da Windhuk ja zu Wassersparmaßnahmen aufgerufen war (immer noch ist?) durften ja auch die Pools nicht wirklich weiterbetrieben werden, wenn ich das so richtig in Erinnerung habe - eventuell gibt's da einen Zusammenhang?!
... nun, das könnte durchaus so sein. ABER: wenn das Wasser mal im Pool drin ist, dann muss man halt Pflege betreiben. Das hat nichts mit "frischem" Wasser zu tun. Ein bisschen Chlor, vor allem aber den ph-Wert auf 7,2, dann passt das schon. Aber so ne trübe Brühe, wo Du nicht mal bis zum Boden siehst, muss nicht sein.

Aber auch hier muss man das alles in der Relation sehen: sooooooo wichtig ist ja nun der Pool auch wieder nicht. Nur, wenn man sich auf einen schönen Nachmittag am Pool eingestellt hätte, dann wäre man enttäuscht gewesen. 🙁

Bis gleich,
der bayern schorsch

P.S. wenn Eure Südtour schon steht, dann freu ich mich schon heute auf einen RB. Also gleich bitte ein Plätzchen für mich freihalten, O.K.?
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1’796 Beiträge · seit 201412. Mai 2017 ·
bayern schorsch schrieb:
P.S. wenn Eure Südtour schon steht, dann freu ich mich schon heute auf einen RB. Also gleich bitte ein Plätzchen für mich freihalten, O.K.?
😄 😄 Klar, ein Plätzchen ist Dir immer sicher! Das dauert aber noch eine gaaaanze Weile 🤪
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91 Beiträge · seit 201612. Mai 2017 ·
Darf ich auch noch mit ins Grüne? *ganzschüchternfrag*
Ich setzt mich auch hinten aufs braune Audo!!
Themenstarter3’388 Beiträge · seit 200912. Mai 2017 ·
Tag 2 14.April ETOSHA, Onguma Bush Camp Waterhole Chalet


Wir brechen auf in Richtung Etosha. Für die gut 500 km lassen wir uns Zeit, wir wollen nicht zu schnell unterwegs sein, der Verkehr ist ziemlich ruhig. Den Holzschnitzermarkt in Okahandja lassen wir rechts liegen. Zwar hätten wir dort lauter Freunde, aber auch nur, solange wir noch nichts gekauft haben. 😉 Wir waren schon mal dort und brauchen dieses Gesumse der Anbieter nicht nochmal. Den Waterberg lassen wir ebenfalls rechts liegen, irgendwie passt er uns nicht in den Zeitplan, vielleicht aber ein ander mal. Am frühen Nachmittag sind wir dann am Eingangstor zu Onguma, von dort geht eine ca. 10 km lange gravel-pad ins Bush-Camp.
www.onguma.com/

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Gebucht haben wir im Onguma Bush Camp ein sogenanntes Waterhole-Chalet, das seinem Namen keine Ehre macht. Wir sehen zwar an das Wasserloch, doch bevor wir vom Wasserloch überhaupt was sehen, sehen wir den Pool mit einer Art Umkleidekabine und einem Hochstand, von wo aus man recht schön Tiere beobachten kann (wenn es denn welche gibt). Also nicht dass wir was gegen einen Pool hätten, aber wenn dann 4 oder 5 Kinder den Pool und die Liegen mit Beschlag belegen, dann ist halt Schluss mit lustig. Bei Einchecken wird uns erklärt, dass die Kinder zu zwei Familien gehören, die hier als Tagesbesucher zum Essen gekommen sind. Auch irgendwie komisch, aber na ja.

Überhaupt – in diesem Urlaub ist uns öfter aufgefallen, dass viele Familien mit Kindern, teilweise Kleinkindern, unterwegs waren. Wir haben uns nicht nur einmal gefragt, weshalb sich die jungen Mütter und Väter diesen Stress auftun. Die meisten Familien haben auf uns keinen relaxten Eindruck gemacht. Im Gegenteil - man hatte den Eindruck, als wäre Rimini oder Mallorca für manch einen die bessere Wahl gewesen. Aber jedem das seine.

Hier ein paar Bilder von unserem Waterhole-Chalet:

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Das Wasserloch ist hier im Camp sehr schön angelegt, und vom Restaurant hat man einen wunderbaren Blick auf die Natur und die Tierwelt. Überhaupt – das Camp macht bestimmt einen sehr schönen und aufgeräumten Eindruck.

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Was uns aber gewaltig störte war, dass der Service eigentlich eher als schlecht und behäbig bewertet werden kann. Die staff´s waren zwar alle recht nett, aber irgendwie springt der Funke nicht über. Jetzt kann man natürlich sagen, dass das ein Gejammere auf hohem Niveau ist. Aber es ist ja nun so, dass die Preise hier im Onguma Bush Camp auch auf einem sehr hohen Niveau sind. 250 Euro die Nacht für das Zimmer mit breakfast und dinner, das ist nicht gerade wenig. Und da meine ich, dass man mehr erwarten kann als das, was die Angestellten hier an den Tag gelegt haben. Der weiße Manager beschränkte seinen Radius auf das Büro bei der Rezeption. Er wäre gut beraten, dann und wann nach dem Rechten zu sehen.

Das Abendessen war mehr oder weniger ein Flop, es gab Schnecken in einer Tarte zur Vorspeise, das Kudusteak war gerade noch als „ausreichend“ zu bewerten. Viel zu trocken und ein bisschen zäh, das Grillgemüse zumindest war gut. Der Kuchen zur Nachspeise viel zu sweet, wir haben nur einen Bissen davon gegessen.

Die Nebenkosten sehr gering, die Flasche (guten) Wein gibt´s hier ab 115 ND, also rund 8 Euro, das ist sehr preiswert.

Das größte Manko – dafür kann das Camp aber nichts – waren die Millionen von kleinen schwarzen Käfern, die, sobald das Licht abends eingeschaltet wurde, regelrecht über das Restaurant und alle Stellen, die beleuchtet waren, hergefallen sind. Unsere weißen Tischdecken waren nach dem Käferangriff buchstäblich schwarz, und unser Abendessen mit Sicherheit sehr proteinhaltig. Wohlgemerkt, dafür kann das Camp nichts, und gegen solche regelrechten Naturgewalten ist man machtlos. Es wurde uns erklärt, dass diese Käfer immer nach der Regenzeit auftreten.

Na ja – irgendwie passt das alles noch nicht. Wir sind anscheinend im Urlaub noch überhaupt nicht angekommen, trotzdem freuen wir uns auf morgen, es geht schließlich in den Etosha Park und wir sind sehr gespannt, was uns dort alles erwarten wird. Das Licht löschen wir um 19.30 Uhr, das heißt, das Licht haben wir erst gar nicht angemacht, die Käfer hätten uns sonst aufgefressen.

Und damit hier ja keiner meint, der bayern schorsch klopft irgendwelche Sprüche, hier ein paar Käferbilder:

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zuletzt bearbeitet 12. Mai 2017
232 Beiträge · seit 201212. Mai 2017 ·
😣 😣 diese kleinen Dinger hatten wir zu Tausenden in Namutoni! Ekelig. .. ich bin nur kurz ins Zimmer und wir hatten bestimmt 100 davon im Zimmer.
Lg
Schlüsselkind
1’794 Beiträge · seit 201312. Mai 2017 ·
Hallo Schorsch, Ok...ich gebs zu...die Käfer stammen von uns 😄 !
Wenn wir uns schon knapp verfehlt haben, sollte es wenigstens auf diesem Wege ein kleines Hallo geben!
Wir waren ja die beiden Nächte vor euch im Bush Camp!
Am ersten Abend hatten wir nicht einen Käfer und konnten entspannt das super leckere Oryx genießen!
An diesem Tag war ja dann auch das große Gewitter!
Am zweiten Abend fiel auf Grund der Invasion der Käffer das Dinner in H2O, da trotz Platzwechsel und völliger Dunkelheit nichts ging und so war Lamb bzw. Chicken auch keine Highlight, aber das mag auch an den Umständen gelegen haben!

Im Zimmer hatten wir die Biester nicht, das Nachbarzimmer war volll damit!
Wie heißen diese so Süßen kleinen Käfer eigentlich?

Sonst konnten wir uns über den Service nicht beklagen, der weiße Manager hielt sich ständig im Restaurant Bereich auf, der Empfang war perfekt, der Zimmerservice sehr gut!

So ist es halt manchmal mit den Momentaufnahmen und man kann den Service natürlich immer in relation zum Preis stellen, dass klappt leider in Namibia nicht immer!

Die Unterkunft war übrigens komplett ausgebucht, die Kellner etc. mussten ganz schön wirbeln, trotzdem hats gepasst!

Nur vom Ausblick von unseren Unfenced Waterhole Chalet hatte ich mir mehr versprochen, war halt alles grün und zugewachsen!

LG NOGRILA
zuletzt bearbeitet 12. Mai 2017
Themenstarter3’388 Beiträge · seit 200912. Mai 2017 ·
Tag 3 (15. April) unser zweiter Tag auf Onguma

Die Nacht war gut, zum Glück hat unser Chalet Fliegengitter, so dass wir bei Frischluft bestens schlafen konnten. Wir stehen um 5.30 Uhr auf, es ist super, dass man bereits um 6.00 Uhr morgens das Frühstück serviert bekommt. An ein morgendliches swimming im Pool ist nicht zu denken, die Oberfläche ist von toten Käfern mehr schwarz als blau. Leider hab ich davon kein Foto gemacht.

Jetzt ist es schön, hier am Frühstückstisch zu sitzen, der Kaffee schmeckt, und die Spiegeleier und Omeletts sind recht gut. Wir genießen diese Stimmung so früh am Morgen. Ans Wasserloch verirren sich ein paar Impalas, es ist alles so ruhig und friedlich.

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Dann brechen wir auf, die 10 km zum Lindquist-Gate vom Etosha Park sind nicht weit, und auf der „Onguma-road“ laufen uns ein paar Perlhühner und Vögel über den Weg.

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Der Eintritt kostet 170 ND für uns Zwei, wir können leider nur für 2 Tage das Permit lösen, einen 6-Tage Pass gibt es hier laut den Damen nicht. Das Prozedere ist den meisten hier bekannt, und man muss sich schon fragen, wieso erstens ein 6 Tages Permit nicht zu bekommen ist und zweitens, warum man zunächst hier am Gate alles Mögliche ausfüllen muss, einen Zettel bekommt und mit diesem Zettel dann im Namutoni-Camp wieder anstehen muss, um dort zu bezahlen. Verstehe einer mal die namibische Bürokratie – aber sicherlich hat das bestimmt alles seinen Sinn.

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Und dann sind wir da – Etoshapark – JUCHU! Vor ein paar Jahren waren wir schon mal hier, damals während der Trockenzeit, und damals mit einer kranken Schorschine 🙁 , die zwei Tage lang das Bett nicht verlassen hat. Das war mit einer der Gründe, den Etoshapark nochmals zu besuchen. Wir haben eine riesen Freude.
Und schon bald sehen wir die ersten Tiere:

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Insgesamt sind wir aber schon sehr enttäuscht von der Ausbeute. Es war uns sehr wohl bewusst, dass man nach der Regenzeit mit den Tierbeobachtungen seine rechte Mühe hat. Dass es aber dann letztendlich doch so wenig war, mit dem haben wir nicht gerechnet. War es vielleicht auch Pech, das kann schon sein, aber den Etosha sind wir anders gewöhnt. An den Wasserlöchern war „tote Hose“, denn die Tiere haben überall genug zu trinken und brauchen die Wasserlöcher nicht.

Auf dem nächsten Bild sieht man verzweifelte Touristen, die nach Elefanten Ausschau gehalten haben. Erstens sollte man es so eh nicht machen und zweitens haben wir die Eli´s schon gesehen, aber viel zu zugebuscht, ein vernünftiges Foto wäre nicht zu Stande gekommen.

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Aber auch egal – wir beschließen am Nachmittag, schön langsam wieder zurück in unsere Unterkunft zu fahren. Am Ausgang beim Lindquist Tor wurde unsere Geduld auf eine harte Probe gestellt. Wir haben bestimmt 20 Minuten warten müssen, bis wir passieren konnten. Jedes Auto vor uns wurde gefilzt, und dass man dann, wenn man endlich an der Reihe ist , nicht mehr unbedingt „ very amused“ ist, wenn man gefragt wird, „how are you“ und“ from where do you come“ – dürfte klar sein. Ich hab innerlich gekocht und ich denke, dass das dieser wichtige Mann am Gate auch gemerkt hat, denn er hat sich bei unserem Auto noch mehr Zeit gelassen.

Im Onguma-Camp angekommen gibt´s erst mal Kaffee und Cookies, im Moment ist das hier auf der Plattform des Restaurants noch recht beschaulich, und am Wasserloch finden sich etliche Tiere ein, sehr schön ist das:

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Ich befürchte nur, dass die kleinen schwarzen Käfer schon überall lauern. Für uns sind das hier in Onguma nie und nimmer 5 Sterne, auch wenn die letzten Bilder recht schön geworden sind. Der Pool ist schmutzig, was uns aber nicht wundert, die Umwälzanlage wird der vielen Käfer nicht mehr Herr. Im Restaurant liegen den ganzen Tag über die toten Käfer herum, wenig appetitlich. Zwar haben die Angestellten immer wieder mal einen Besen in der Hand, aber die Käfer stecken überall. Handtücher am Pool gibt es erst auf Nachfrage, und die staff´s schauen mir seelenruhig zu, während ich mit einem Casher den Pool abfische.

Und bitte nicht falsch verstehen – wir bewerten grundsätzlich unsere Unterkünfte nach dem Preis-Leistungs-Prinzip. Und hier war der Preis eindeutig zu hoch, die Leistung hingegen eindeutig zu niedrig.

Das heutige Abendessen war besser als gestern, es gab Beef und Fisch und es war gut, aber keine Sensation. Das Dessert die gleiche süße Pampe wie tags zuvor, unser Kalorienspiegel dankt es uns. 😉 Witziger weiße haben uns Gäste erzählt, dass es heute das Dinner bereits um 18.00 Uhr und nicht wie gestern um 18.30 Uhr gibt. Das macht im Hinblick auf die Käfer durchaus Sinn, nur sollte man es halt dann auch an alle Gäste kommunizieren.

Auch heute sind wir wieder vor 20.00 Uhr im Bett. Man kann sich leider vorne am Restaurant wegen der vielen Käfer nicht aufhalten, obwohl es dort bestimmt sehr gemütlich und romantisch wäre. Das Abendessen wurde wie auch gestern in Windeseile verschlungen, man musste sich sputen, bevor diese Mistviecher kamen. Das war alles schon ziemlich nervig und machte keinen Spass. Irgendwie ist unsere Stimmung am Tiefpunkt und wir fragen uns ganz ernsthaft, ob es nicht auch an uns liegt.

Sind wir mittlerweile jetzt im immerhin achten Afrika- Urlaub in Serie vielleicht ein bisschen „Afrika-Müde“ geworden? Oder sind wir einfach noch nicht angekommen?
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zuletzt bearbeitet 12. Mai 2017
1’794 Beiträge · seit 201312. Mai 2017 ·
Hallo Schorsch, danke für deine schönen Bilder und den Bericht! ...von Tieren verwöhnt waren wir auch nicht!

Das Preis-Leistung-Verhältniss zu Grunde zu legen ist sicher vernünftig, aber-ohne jetzt Äpfel mit Birnen zu vergleichen-müßten die Normen ja für jedes Land extra festgelegt werden, sonst ist es ja eher subjetive!

Du erwartest ja in Hamburg für 160€ pro Nacht einen super Service und bekommst ihn auch!
Welchen Maßstab setzt du nun fürs gleiche Geld in Namibia an und welchen erwartest du für 250€?
Da das Preisniveau in Namibia deutlich teurer ist als Ähnliches in Deutschland erwartet man natürlich deutlich mehr Leistung und die bekommt man oft nicht oder in preiswerteren U eher!

Wie also wertet man eine solchen Verhältniss...dann wohl eher sehr subjetiv!

Sorry wegen Off Topic!

LG NOGRILA
842 Beiträge · seit 201013. Mai 2017 ·
Lieber Claus,

schade, dass Dir meine Lieblingsunterkunft in Namibia so gar nicht zugesagt hat !!!

Vielleicht lag's einfach am Wetter und den damit verbundenen Umständen oder Ihr hattet einfach Pech ?

Wir waren nun zweimal im Onguma Bush Camp - und jedes mal sehr zufrieden !
2011 hatten wir wie Ihr ein Waterhole Chalet - sehr großzügig und mit schrägem Blick auf das damals noch nicht richtig angelegte Wasserloch. Im Oktober 2016 hatten wir ein normales Doppelzimmer. Ich hatte Zweifel, ob es uns nach dem Waterhole Chalet gefallen würde - aber es war ebenfalls super und sehr großzügig !
Mit dem Essen hatten wir wohl auch immer Glück ! Unser Kellner war bei beiden Aufenthalten der gleiche 🙂 und hat uns super bedient ! Der Wein hat in 2011 besser geschmeckt 😉 - aber ich weiß nicht, was ich da getrunken habe. Jedenfalls war das Essen abends und morgens super !
Toll fand ich beim ersten Mal das abendliche Froschkonzert. Dieses Mal hatten wir morgens auch viele Rehe am Wasserloch ... 🙂

Und mit dem Etosha ist's sicher auch so: Mal hat man Glück mal hat man Pech ! Okaukuejo 2011 war ein super Kino; in 2016 war da nix los ! Unterwegs haben wir auch fast nix gesehen - aber an den Wasserlöchern - aber da hatte es eben auch noch nicht geregnet ...

Schade - aber vielleicht bekommt Onguma von Euch ja eine 2. Chance ? Und der Etosha eine 3 ? Beides ist soooooo schön !!!! 🙂

Ich freue mich auf die Weiterfahrt mit Euch durch das grüne Namibia - denn gerade der Norden "juckt mich" auch noch ! 🙂

Liebe Grüße & bis bald,
Antje 😎
zuletzt bearbeitet 13. Mai 2017
Themenstarter3’388 Beiträge · seit 200913. Mai 2017 ·
Guten Morgen in die Runde,

Poldi schrieb:
Darf ich auch noch mit ins Grüne? *ganzschüchternfrag*
.. wenn jemand so freundlich fragt und noch dazu ein Fußballpromi ist, dann darf er gern mit uns reisen.
Du scheinst relativ "neu" hier im Forum zu sein. Darum Dir ein ganz herzliches "Willkommen" im Namibia-Forum.

Schlüsselskind schrieb:
diese kleinen Dinger hatten wir zu Tausenden in Namutoni! Ekelig. .. ich bin nur kurz ins Zimmer und wir hatten bestimmt 100 davon im Zimmer.
Da hattet Ihr mit "bestimmt 100" noch großes Glück. Zigtausende hatten wir und diese Käfer haben nur einen Vorteil: sie stechen nicht. Irgendjemand hat gefragt ob wir wissen, wie die heißen. Es wurde uns in afrikaans gesagt, leider hab ich´s mir nicht aufgeschrieben.

Nogrilla schrieb:
So ist es halt manchmal mit den Momentaufnahmen und man kann den Service natürlich immer in relation zum Preis stellen, dass klappt leider in Namibia nicht immer!
Was die "Momentaufnahme" anbelangt stimme ich Dir zu, nur frage ich mich, weshalb das Preis-Leistungs-Prinzip für Namibia nicht gelten soll?!?

außerdem schrieb Norgrilla:
Das Preis-Leistung-Verhältniss zu Grunde zu legen ist sicher vernünftig, aber-ohne jetzt Äpfel mit Birnen zu vergleichen-müßten die Normen ja für jedes Land extra festgelegt werden, sonst ist es ja eher subjetive! Du erwartest ja in Hamburg für 160€ pro Nacht einen super Service und bekommst ihn auch! Welchen Maßstab setzt du nun fürs gleiche Geld in Namibia an und welchen erwartest du für 250€?
.. nu ja - Dein Hamburger Maßstab ist natürlich kein gutes Beispiel bzw. kein guter Vergleich. Ich glaube schon dass wir in der Lage sind, Preis-Leistung beurteilen zu können, sogar in Namibia. Lies meinen nächsten Post über Etosha Village, dann weißt Du, was ich meine.

Antje - schön ist es, von Dir zu hören. Ich sag nur "Task Force", erinnerst Du Dich?
Mich freut´s, dass Du mit von der Partie bist! Und ebenso freut´s mich, dass Dir Onguma-Bush-Camp so gut gefallen hat und mittlerweile Deine Lieblingsunterkunft in Namibia ist. Ob wir dem Onguma Bush Camp eine zweite Chance geben ....???? Keine Ahnung.

In eigener Sache: mir ist sehr wohl bewußt, dass eine schlechtere Bewertung niemand gerne liest. Noch dazu, wenn jemand selbst vor Ort war und die Unterkunft als angenehm empfunden hat. Es war ja auf Onuguma auch nicht alles Mist. Aber unter´m Strich hat das für uns nicht gepasst. Wir können eine ehrliche Bewertung einer Unterkunft nur dann abgeben, wenn wir unsere eigene Erfahrung und Empfindung widergeben. Und dass das Preis-Leistungs-Prinzip auch für Namibia gilt, (und nicht im Vergleich zu anderen Ländern), dürfte doch klar sein. Wir kennen Leute, die haben am Wasserloch in Onguma einen Leoparden gesehen. Dass derjenige wahrscheinlich einen Luftsprung macht, wenn er von Onguma erzählt, ist verständlich. Wobei wir die Bewertung einer Unterkunft sicherlich nicht von einer Leopardensichtung abhängig machen.

Bis dann, der nächste Teil wird zum Glück wieder etwas "freundlicher".
der bayern schorsch
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65 Beiträge · seit 201413. Mai 2017 ·
Handtücher am Pool gibt es erst auf Nachfrage,

Hallo Bayern Schorsch,

schade, dass es euch im Onguma Busch Camp nicht so gefallen hat. Das Personal war wegen der vielen Käfer wohl überlastet. Für uns war es die schönste Unterkunft der ganzen Reise. Die Handtücher für den Pool waren sehr liebevoll im Chalet in einer Tasche bereitgestellt.

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Das Essen fanden wir sensationell. Wir haben uns auch mit Tischnachbarn aus Köln unterhalten. Sie meinten, wenn sie in Köln jeden Tag zu Essen mit diesem Niveau gingen, hätte allein das Essen den ganzen Urlaub finanziert!
zuletzt bearbeitet 13. Mai 2017
Themenstarter3’388 Beiträge · seit 200913. Mai 2017 ·
Hallo Giraffenfan,

vielen Dank für Deinen Post. Du hast wohl Recht, das Personal hat vor lauter Käfer keine Zeit mehr gehabt, sich um die Gäste zu kümmern. 😈

Und was das Dinner anbelangt: vielleicht hat zwischenzeitlich der Koch gewechselt? 😉 🙂 😉
In Afrika ist das von heute auf morgen durchaus möglich.

Bis dann,
der bayern schorsch
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Themenstarter3’388 Beiträge · seit 200913. Mai 2017 ·
16. April – Tag 4 - Wir düsen durch den Etosha und dann beim Andersson´s Gate wieder raus zum Etosha Village:

Heute ist Ostersonntag, und wir freuen uns sehr über die kleine Aufmerksamkeit – einen Osterhasen!

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Irgendwie ist unser Stimmungsbarometer deutlich gestiegen. Wir haben gut geschlafen, lassen uns das Frühstücks-Omelette schmecken und nehmen den Tag einfach mal so, wie er kommt. Ganz nach dem Motto: „schau ma moi“, machen wir uns auf den Weg. Wir haben vom Onguma Bush Camp bis zu unserer nächsten Unterkunft, dem Etosha Village, immerhin um die 180 km zu fahren, für Etosha´s Straßen ist das ein langer Fahrtag und wir hoffen natürlich auf schöne Tiersichtungen.

Noch vor Namutoni an der Teerstraße sehen wir dieses stattliche Tier. Für uns ist dieser Kontrast Teerstraße/Tierwelt/Verkehrszeichen immer sehr schön und wir freuen uns über die Giraffe:

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Kurz darauf sehen wir an einem Wasserloch etliche Autos stehen. Immer ein gutes Zeichen, und so haben wir einen zwar schlafenden Löwen, den aber dafür mitten in einer Blumenwiese. Was für ein schöner Anblick:

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Wir haben einige schöne Tierbegegnungen mit Zebras, Mangusten, Gecko. Wenigstens lassen uns die Zebras nicht im Stich, wir sehen sehr sehr viele davon und zum Glück sind die Zebras eines unserer Lieblingstiere:

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Die Landschaft ist ein Traum, immer wieder eröffnen sich uns tolle Blicke, es ist jetzt zu dieser Jahreszeit ein ganz anderer Etosha als in der Trockenzeit.

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Irgendwo in großer Entfernung liegt ein Gepard unter einem Busch, leider ist er zu weit weg, um ein ordentliches Foto zu machen. Trotzdem – ein Beweisfoto, mehr ist nicht drin gewesen:

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Zwischen Rietfontein und Okaukuejo gibt´s mit einem mal eine größere Autoansammlung. Und siehe da, wir haben ein paar Löwen vor der Kamera:

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Leider ist das Licht nicht zum Besten, denn es scheint ein Gewitter zu kommen. Apropos Wetter: die Tage im Etosha waren immer leicht regnerisch und nicht all zu warm. Ein oder zwei Regenschauer waren an der Tagesordnung, aber es hat unterm Strich gepasst. So wie auf dem folgendem Bild hat´s oft ausgesehen:

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Wir haben für die 180 km lange gebraucht, und zum Glück hatten wir auch die eine oder andere Sichtung, was uns natürlich sehr gefreut hat. Irgendwann am Nachmittag treffen wir ein. Hier im www.etosha-village.com/ haben wir uns für die nächsten drei Nächte eingebucht.

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Wir haben bei DER TOUR ein sehr günstiges Schnäppchenangebot, nämlich 3=2 bekommen, d.h. dass wir hier für den Bungalow incl. Dinner und Breakfast grad mal 82 Euro für eine Nacht bezahlt haben. Ein äußerst günstiger Preis, der einerseits sehr verlockend ist, andererseits wir uns aber fragen, wo ist bei solch einem Angebot der Haken?
Es gibt hier immerhin 45 Bungalows, alle relativ weit voneinander getrennt und wir wussten, dass das Etosha-Village auch gern von Busgruppen angesteuert wird. Außerdem soll es fest in „deutscher Hand“ sein, wir sind sehr gespannt, was uns hier erwartet.

Das Etosha Village macht auf uns einen sehr netten Eindruck. Die Bungalows sind leicht aursreichend groß, in der Rain-Shower Dusche hätten mehr als zwei Leute Platz. Die Bungalows sind alle renoviert, tip top sauber, es gibt einen Kühlschrank und wir vermuten dass dort, wo jetzt die Duschen sind, früher mal die Küche untergebracht war. Denn früher war das hier ein self-catering-Camp. Bilder sagen mehr als Worte, darum hier ein paar Bilder von unserem Bungalow – wir hatten die Nummer 39, ganz weit hinten:

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Wir gönnen uns nach der langen Anreise einen Kaffee und dazu ein paar Cookies und freuen uns, dass auch hier Kaffee und Cookies gratis sind. Eine gute Sache, und am Pool, der übrigens blitzeblank sauber ist, genießen wir ein paar Stunden der Ruhe, bevor es am Abend zum Dinner geht.

Im Bungalow erleben wir dann eine kleine Enttäuschung. Die Dusche ist kalt, das passt natürlich gar nicht so recht. Also geh ich über nett angelegte, kurze Wege, zurück zur Rezeption. Die superfreundlichen Ladies an der Rezeption schlagen vor, ich soll den Schlüssel von Bungalow 38, der gleich neben unserem Bungalow ist, mitnehmen. Dort ist die Dusche in Ordnung, und morgen wird dann auch unsere Dusche in 39 gerichtet. So was ist sehr nett, jetzt haben wir zwei Bungalows – auch nicht schlecht. Den einen nehmen wir zum Duschen, den anderen zum Schlafen. Das passt.

Das Dinner ist hervorragend. Und zwar an jedem Abend. Es gibt am üppig befüllten Buffet alles, was das Herz begehrt. 8 bis 10 verschiedene Fleischsorten, alles Mögliche an Wild, Beef, dazu noch Lamm und Schwein. Die Beilagen sind außerordentlich gut, es gibt am Buffet nicht das Geringste zu kritisieren. Dass die Nachspeisen wie immer zu süß sind wissen wir, wir können aber gerne drauf verzichten. Was außerordentlich gut geschmeckt hat waren die Nudeln, die man an der Nudelstation frisch zubereiten lassen konnte. Das war alles eine runde Sache, und unser Fleisch hat der Koch genau auf den Punkt gebraten, perfekt. Am besten hat uns Hartebeest, Zebra und Rind geschmeckt.

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Die Nebenkosten waren hier im Etosha Village nicht der Rede wert. Eine Flasche Weißwein kostet grad mal 85 Nam.Dollar, also um die 6 Euro, das ist kein Geld. Es war kein Spitzenwein, aber als Tafelwein zum Dinner grad recht. Ebenso Gin Tonic, Bier usw. usw., alles zu einem mehr als günstigen Preis. Wir haben uns darüber gewundert, da wir deutlich höhere Preise erwartet hätten.

Die Busgruppen wurden in einem eigenem, offenen Rondavel untergebracht, die Individualtouristen in einem anderen offenen Rondavel, wir hatten zudem einem schönen Tisch, wirklich alles sehr angenehm.

Insgesamt war das Etosha-Village eine sehr positive Überraschung. So geht das oft im Urlaub. Für das Onguma-Bush-Camp hatten wir höchste Erwartungen, die in keinster Weise erfüllt wurden, für das Etosha-Village hatten wir, wenn überhaupt, höchstens Befürchtungen, es könnte hinten und vorne nicht so recht passen. Tja, und genau das Gegenteil war der Fall. Wir können das Etosha Village voll und umfänglich empfehlen und haben uns dort die drei Tage außerordentlich wohl gefühlt. Zwar ist dort alles deutlich größer als anderswo, aber die Chemie hat vom ersten Augenblick gezündet. Und dass natürlich auch das Etosha Village keine "Traumunterkunft" war, ist klar. Aber immer in der Preis-Leistungs-Relation gesehen war es eine "Eins mit Stern".
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zuletzt bearbeitet 13. Mai 2017
1’794 Beiträge · seit 201313. Mai 2017 ·
Hallo Schorsch, ich noch mal ganz kurz 😉 !

Natürlich sollte das P-L-V auch für Namibia gelten, aber im Gegensatz zu Hamburg-wo ich mit hohen Erwartungen hingehe-habe ich diese in Namibia nicht mehr bei größeren U und höheren Preisen!

Deswegen fahre ich in solche U ganz ohne große Erwartungen und freue mich wenn sie dann übertroffen werden!
Übertroffen wurden sie im Oguma Bushcamp natürlich nicht, aber wir waren zufrieden und für die äußeren Umstände kann ja keiner etwas!

Wir hatten bei über 60 U in Namibia zum Glück noch nie einen richtigen Reinfall und dass die Preise häufig nicht gerechtfertigt sind, ist ja für Namibia allgemein bekannt!

Ich will damit sagen, dass im mich nicht mehr hinsetzte und eine P-L-V Beurteilung durchführe, sonder versuche, alles so positiv wie möglich in Namibia zu gemießen und aufzusaugen, so lange es keine großen Reinfälle gibt!

LG NOGRILA

P.S.Ein großes Dankeschön an alle RB Schreiber...ich bewundere euch 🙂 !
zuletzt bearbeitet 13. Mai 2017
1’625 Beiträge · seit 201513. Mai 2017 ·
Hallo Bayern Schorsch
Vielen Dank für Deine offen und ehrliche Schreibe oder wie Du es selber nennst „schreib ich einfach mal drauf los, eigentlich immer so, wie mir der Schnabel gewachsen ist“. Ich finde es gut, auch mal berechtigte Kritik zu lesen.

Hast Du eigentlich den riesigen Erleichterungsseufzer gehört, als ich folgende Zeilen lesen konnte
Kurz und knapp: ein Auto, das für uns hervorragend gepasst hat“ , hatte ich Euch doch den Duster empfohlen, obwohl ich nicht einmal genau wusste, welche Strecke Ihr fahren wollt. 😊

Nur eine Frage bleibt mir, warum schreibst Du von einer Gecko-Begegnung und zeigst ein niedliches Chamäleon?
LG Elisabeth
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