D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201203. Okt. 2015 ·
Liebe Fomis
Nach einer feuchten Nacht geht es weiter...
Sonntag, 23.8.15 Am frühen Morgen sah man von der Mowani-Campsite über das ganze Aba-Huab-Tal, in dem dicker Nebel lag. Der Anblick war sehr eindrucksvoll und wir waren froh, nicht auf der Aba-Huab-Campsite zu schlafen. Es wäre alles taunass geworden. Da Markus und ich ohne Zelt geschlafen hatten, waren auch unsere Schlafsäcke leicht feucht, es trocknete aber alles schnell, sobald die Sonne schien. Nach dem Frühstück machten wir uns auf Richtung Norden. Beim Veterinärzaun machte uns ein netter Polizist darauf aufmerksam, dass wir dann wegen der Maul- und Klauenseuche bei der Rückfahrt kein Fleisch mehr von Nord nach Süd mitbringen dürften. Nach dem Tanken gingen wir in die Palmwag-Lodge etwas trinken. Direkt unter der Lodge konnten wir einen Elefanten beobachten, der dort in aller Ruhe Schilf frass. Unser 2. Elefant von gefühlten 1001 😕 oder so... 😗
Danach fuhren wir weiter nach Norden, wo wir entlang der Strasse Giraffen, Kudus und Bergzebras beobachten konnten.
Wir steuerten die Khowarib-Community-Campsite an. Zuvor fragten wir noch in der Khowarib-Lodge, ob wir dort eine Elefanten-Tour im Hoanib buchen könnten. Dies war nicht möglich, jedoch empfahlen sie, einen lokalen Führer anzuheuern und selbst zu fahren. Mit einem Führer trauten wir uns die Fahrt zu, obwohl wir keine 4x4-Experten sind. Die Community Campsite liegt wunderschön am Rande des Steilufers mit Blick über den fliessenden Hoanib, Palmen und die Berge dahinter. Wir liefen noch ein wenig im Bachbett rum und machten mit dem lokalen Guide Barra für den nächsten Morgen ab.
Blick von Campsite Nr. 1 (m.E. schönste Site) mit freihängender Wurzel
Erst von unten sahen wir, wie erosionsgefährdet unsere Campsite lag. Wir hofften, dass sie noch 2 Nächte halten würde 🙄 😕
Nach der üblichen Routine - Feuer machen, duschen, Sundowner, braaien und essen/trinken ging es bald ins Bett, da am nächsten Tag eine anstrengende Tour vor uns lag.
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201205. Okt. 2015 ·
Nach einem Beitragsfreien Wochenende geht es nun weiter:
Montag, 24.8.15 Pünktlich um 7.00 Uhr fuhren wir von Khowarib ab. Wir nahmen noch eine Bekannte von Barra ein Stück mit. Wenn man so direkt angefragt wird, kann man schlecht ablehnen und es ist für uns auch okay. Anhalter am Strassenrand würde ich nie mitnehmen. Nach einer knappen Stunde verliessen wir hinter Sesfontein die Pad und fuhren Richtung Hoanib. Bei einem Checkpoint mussten wir das Permit der Palmwag Concession bezahlen. Bald sahen wir Strausse, Giraffen und Oryx.
De Poort
Augur Buzzard
Pavian
Dank der guten Ortskenntnisse von Barra nahmen wir stets eine akzeptable Spur und blieben nie stecken. Wir fuhren das Flussbett runter und stiessen bald auf Elefanten. Es war eine Gruppe von 8 Elefanten, verteilt über ein paar Hundert Meter. Die grauen Riesen wirkten unter den riesigen Anabäumen wir Spielzeugtiere. Es war schön, sie in einer so eindrucksvollen Umgebung zu beobachten. Zudem gab es auch noch Giraffen, die ihre Hälse und Zungen reckten, um an die Äste zu kommen. Sehr witzig zu beobachten. 🤪 Von den Löwen fanden wir nur frische Spuren. Auf dem Rückweg begegnete uns dafür eine Cheetah – für ein Foto reichte es allerdings nicht, zu schnell war sie im Gebüsch verschwunden. 😈 Wir fuhren durch das Ganamubtal raus und auf der wirklich schrecklichen D3707 über Sesfontein zurück nach Khowarib. 🤢
Ein sehr eindrücklicher aber auch holpriger und anstrengender Tag. Wir waren wirklich froh um den Guide, da wir uns so auf das Fahren und Geniessen der Landschaft konzentrieren konnten und nicht auch noch den Weg suchen mussten.
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201206. Okt. 2015 ·
Liebe Bele
Die Elefanten hat ja Markus schon in Flickr publiziert, darum habe ich nur ergänzende Fotos eingestellt. Aber ich kann auf vielfältigen Wunsch schon noch ein paar Elis einstellen 😗 , allerdings erst morgen Abend.
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201215. Okt. 2015 ·
Hallo liebe Fomis
Ich bin ein Weilchen abgetaucht. Einerseits, weil ich einen neuen Computer angeschafft habe, dabei wieder zurück von Mac auf PC gewechselt bin, was nicht ganz reibungslos verlief 😈 . Jetzt kämpfe ich mit dem Bildbearbeitungstool 🙄 und ein paar anderen Einstellungen, die noch nicht sind, wie ich es möchte 😠 . Andererseits hatte ich auch sonst viel um die Ohren.
Hier also noch die von Bele geforderten Hoanib Elefanten. Mit diesen 8 Tieren sind wir bis jetzt bei 10 angelangt, fehlen also noch 991 😗 🤪
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201215. Okt. 2015 ·
Dienstag, 25.8.15 Wir verliessen Khowarib nur ungern, es hatte uns hier sehr gut gefallen. Wir fuhren wieder südlich bis in die Day Area der Palmwag Concession. Die Pisten sind sehr steinig und man kommt kaum vom Fleck. Wir sahen Bergzebras, Giraffen, Strausse und Oryxe, Elefanten nur in der Ferne. Ein Nashorn sahen wir leider nicht.
Giraffen gehen immer, vor allem mit dem schönen roten Boden
relaxte Oryxe 😎
Dafür besichtigten wir noch eine Schlucht.
Wir beschlossen, nicht hier zu übernachten, weil uns das Geholper zu viel war. Wir riefen deshalb auf Grootberg an, um eine Campsite in Hoada zu reservieren. Leider war die Fahrt über den Grootbergpass nicht so aussichtsreich wie erhofft, es wehte ein Wind in Orkanstärke, der alles einstaubte und eine Sicht wie an einem Nebeltag im November verursachte. Wir verzichteten deshalb auch auf den geplanten Besuch der Grootberg-Lodge. Auf Hoada wehte der Wind nicht mehr so stark und wir kletterten ein bisschen in den Felskugeln herum. Die Sicht war allerdings immer noch nicht berauschend. Anschliessend nahmen wir beim tollen Pool unseren Sundowner ein.
Beim Nachtessen ging der lokale Kirchenchor noch von Campsite zu Campsite und gab hingebungsvoll ein kleines Konzert. Sehr stimmig in dieser Umgebung. Mein Film ist leider unbrauchbar geworden, nix zu sehen, nur zu hören. Da gibt's noch Luft nach oben. 😗 😊
Hallo Daniela, ich lese auch mit.. ihr habt wirklich superschöne Fotos gemacht und ich bin beeindruckt, wie ihr das so managt, als ob ihr durch Deutschland touren würdet... da muss ich noch eine Menge lernen:-) Liebe Grüße Walli
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201218. Okt. 2015 ·
Hallo Ela und Valle
Vielen Dank für das nette Feedback. Da schreibt man doch gleich lieber weiter. 🙂
@Valle: In Namibia zu reisen ist wirklich nicht so schwierig. Man kommt gut mit Englisch durch, die Versorgungslage ist auf den Hauptrouten bestens und die Navigation ist mit einer guten Karte sehr einfach. Ich kann's nur empfehlen, es zu wagen.
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201218. Okt. 2015 ·
und es geht weiter - bald sind wir in Etosha
Mittwoch, 26.8.15 Wir verliessen das schöne Camp etwas später als gewohnt und fuhren nach Kamanjab unsere Vorräte aufstocken. Da Feiertag war, war der Supermarkt zu und wir bekamen nicht alles was wir wollten. Anschliessend fuhren wir weiter zur Toko Lodge. Wir hatten versucht anzurufen, aber in Trummi’s Liste war eine veraltete Telefonnummer. Es war jedoch kein Problem und wir erhielten eine Campsite. Wir waren die einzigen Campgäste. Für den Abend buchten wir noch einen Nacht-Gamedrive, weil wir hofften, die scheuen Nachttiere zu sehen. Am Nachmittag machten wir den eher langweiligen Spaziergang an den Dolomite Hills und relaxten ein wenig.
auf dem Hiking Trail
auch kleine Tiere verdienen Beachtung, sogar wenn sie tot sind 🙄
Milliped / Tausendfüssler
Der Namensgeber der Lodge, gar nicht scheu:
Das Wetter war wieder wie im November und es tropfte sogar ein wenig. Deshalb war leider auch der Gamedrive nicht besonders erfolgreich. Offensichtlich mochten die Tiere das feuchtkalte Wetter 😈 nicht, sodass wir nur African Wildcats und eine Barn Owl 🤩 sahen, sonst nur Tiere, die man auch am Tag regelmässig sieht. Auf dem Weg vom Camp zur Lodge sahen wir allerdings noch ein Stachelschwein. Fotos davon in der Flickr-Galerie (siehe Signatur) An diesem Abend brieten wir vor dem Gamedrive ein riesiges Stück Eland-Filet am Stück mit Niedergarmethode 😗 Es gelang wirklich super, aussen schön angebraten, innen noch rosa - zu roh darf es ja nicht sein - ein Gedicht. Es kostete umgerechnet etwa CHF 6.50. Dazu einen leckeren Rotwein vom Kap. Was will man mehr. Die Atmosphäre ist auf dieser Gästefarm sehr angenehm und wir haben uns abgesehen vom Wetter wohlgefühlt. Nachts hat es nochmals ein wenig geregnet. In der Lodge meinten sie, das habe auch mit den Bränden in Etosha zu tun, man sehe auch Aschestücke in der Luft und im Niederschlag.
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201219. Okt. 2015 ·
Donnerstag, 27.8.15 Wir fuhren zuerst nach Kamanjab zurück um die restlichen Vorräte im Supermarkt einzukaufen und Geld zu ziehen, anschliessend zum Andersson-Gate, wo wir ca. um 11 Uhr eintrafen. Wir wetteten noch, welches Tier wir zuerst sehen würden - es war aber weder ein Impala, noch ein Zebra noch eine Giraffe sondern: Perlhühner 🤪 🤩 die wie immer nervös herumrannten und kein scharfes Bild ermöglichten. Einen Elefanten fotografieren kann jeder, aber ein Perlhuhn 😉 😕
Wir fuhren weiter zum Wasserloch Renostervlei. Was für ein Anblick: Es wimmelte von diversen Tieren. Es gab Warzenschweine, Oryxe, Giraffen, Kudus, Springböcke, Gnus, Strausse und Zebras in Hülle unf Fülle.
Nachdem wir gefühlte 100 Fotos gemacht hatten und dem bunten Treiben eine Weile zugesehen hatten, ging es weiter nach Jakkalswater. Hier nochmals ein ähnliches Schauspiel. Vor allem die Giraffen gaben sich hier ein Stelldichein. Es waren mindestens 30 Giraffen gleichzeitig am Wasserloch.
Giraffen-rush hour
und endlich einmal Perlhühner die ruhig hielten
Schwer beeindruckt genossen wir das Schauspiel und fuhren schliesslich weiter. Die 22 km nach Duikerdrink und zurück hätten wir uns sparen können. Arbeiter waren daran, die Pumpe zu flicken und es war kein Tier zu sehen. Auch Ikawao und Leeukamp boten nicht viel Neues. Wir checkten in Olifantsrus ein. Die Campsites liegen sehr nahe beieinander, aber man ist sowieso kaum dort, da man unterwegs oder im Hide am Wasserloch ist. So hat uns das weniger gestört. Am Abend gab es Spitzmaulnashörner, Elands, eine Braune Hyäne, Elefanten und viele andere Tiere am Wasserloch. Allerdings waren die Tiere sehr nervös und stieben schon auseinander, wenn ein Objektivdeckel im Hide schepperte oder sich jemand ruckartig bewegte. Laut den Angestellten dort wird sich dies ändern, sobald sich die Tiere an die Menschen gewöhnt hätten.
Nachtfotografie muss ich noch üben 😊 - sind mehr Beweisfotos
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201219. Okt. 2015 ·
Und es geht weiter in Etosha West
Freitag, 28.8.15 Wir fuhren früh am nächsten Morgen die am nächsten liegenden Wasserlöcher an, enteckten jedoch nichts Aufregendes. Zurück in Olifantsrus setzten wir uns in den Hide und beobachteten zuerst die Namaqua Sandgrouses und Tauben, danach Zebras, Hartebeests, Gnus und einige andere Tiere. Am frühen Nachmittag furhen wir noch nach Nomab, wo wir ca. hundert Geier beobachten konnten, die tranken, badeten und Siesta hielten. Dazu zwei Secretary Birds, einen juvenilen Bateleur und Strausse. Sehr eindrücklich.
Badender und nasser Geier (Lapped-faced Vulture) ...
... qualifiziert definitiv als einer der "ugly five" 🤢
im Flug schon fast wieder schön 🤪
Insgesamt herrrscht hier im Westen eine unaufgeregte, einsame Stimmung. Am Abend gab es Ähnliches zu sehen wie am Vorabend.
Samstag, 29.8.15 Wir fuhren von Olifantsrus Richtung Westen alle Wasserlöcher an, sahen aber nichts Aussergewöhnliches. Der Weg zog sich insgesamt etwas, dafür herrschte kaum Verkehr und die Pad war in gutem Zustand. Wir besichtigten dann noch den „Geisterbaumwald“, der mich auch früher schon nicht zu Begeisterungsstürmen hinriss, diesmal jedoch wenigstens am Weg lag. Nach einer Sandwich-Mittagspause in Okaukuejo am Wasserloch fuhren wir weiter Richtung Osten. Dummerweise war aus buchungstechnischen Gründen zuerst eine Nacht in Halali und dann eine Nacht in Okaukuejo reserviert und dies konnte auch vor Ort nicht mehr geändert werden. Kurz hinter Okaukuejo sahen wir dafür unseren ersten Löwen unter einem Baum nahe der Hauptpad. Allerdings lag er so, dass er kaum zu fotografieren war im Gebüsch – immerhin Diegos erster Löwe.
Wir fuhren einige Wasserlöcher an auf der Suche nach einer Elefantenherde. Wir warteten zum Teil auch einige Zeit, hatten aber kein Glück.
Einzig zwei "weisse" Elefantenbullen waren an einem Wasserloch 🙄
Später begegnete uns dann eine schöne Herde mit ca. 25 Tieren auf der Pad.
2 Eli-Babys 😘
Wir machten dann noch den landschaftlich schönen Abstecher an die natürlichen Wasserlöcher von Sueda und Salvadora an Rand der Etosha Pan, bevor wir in Halali eincheckten und zum schönen Moringa-Wasserloch hinaufstiegen. 2005 als ich das letzte Mal hier war, gab es den breiten Weg und die Dächer noch nicht. Es hat sich da einiges getan. Nach dem Nachtessen im Restaurant ging’s wieder ans Wasserloch, wo wir gleichzeitig unglaubliche 8 Spitzmaulnashörner versammelt sahen. Die Interaktionen dieser sonst solitär lebenden Tiere zu beobachten, war sehr spannend.
Wir übernachteten zur Abwechslung sehr bequem in einem Chalet.
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201223. Okt. 2015 ·
Sonntag, 30.8.15 Am frühen Morgen fuhren wir ohne Frühstück bei Toröffnung auf der Suche nach Katzen los und fuhren zum schönen Wasserloch Rietfontein, welches uns schon am Vortag gut gefallen hatte. Tatsächlich lag ein Mähnenlöwe faul am Wasserloch und es stand erst 1 Auto hier.
fauler Löwe
Wir warteten, dass er sich bewegte und tatsächlich stand er nach ca. 30 Minuten auf, streckte sich, trank und markierte mit Fest- und Flüssigstoffen „sein“ Wasserloch.
Guten Morgen 😄
Markierung 1 😊
Durst nach dieser Nacht...
keine Manieren 🙄
lekker Wasser 😛
Markierung 2 🤢
Dann lief er langsam Richtung Bäume und stiess dabei sein Markierungsgebrüll aus.
🤨
Was für ein Erlebnis! Normalerweise hört man die Löwen ja nur nachts oder frühmorgens von Weitem brüllen, dies nur ca. 10 m vom Auto entfernt mitzuerleben, war sehr eindrucksvoll. Glücklich fuhren wir nach Halali zurück um zu frühstücken und aus unserem Chalet auszuchecken. Anschliessend fuhren wir wieder Richtung Westen, wieder entlang der Pfanne, wo wir in Salvadora tatsächlich noch ein Spitzmaulnashorn sahen.
Nach einigen weiteren Wasserlöchern checkten wir in Okaukuejo ein und genossen das dortige Wasserloch. Es hatte ja schon sehr viele Leute dort, aber diese waren erstaunlich diszipliniert und ruhig.
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201223. Okt. 2015 ·
...und es geht weiter
Montag, 31.8.15 Wieder ging’s früh los auf der Suche nach mehr Katzen. Wir fuhren zuerst nach Ombika, direkt beim Andersson’s Gate, aber da gab es viele Wildhüter/Polizisten mit Gewehren, die durch die Gegend streiften. Erst nachher haben wir gelesen, dass in dieser Nacht 2 Nashörner gewildert worden seien. Wir fuhren dann nach Okondeka, weil wir im Sichtungsbuch gelesen hatten, dass dort vor 2 Tagen am Morgen Löwen gesichtet worden waren. Tatsächlich fanden wir 6 Löwen dort, 2 Mähnenlöwen und 4 Weibchen. Wir warteten wieder einige Zeit, aber da es recht frisch war, machten die Löwen keine Anstalten, bald in den Schatten zu gehen.
Schliesslich mussten wir uns auf den Rückweg machen, um noch rechtzeitig frühstücken und auschecken zu können. Ein weiteres Highlight waren auf dem Weg zu den Löwen zwei Honigdachse, die auf dem Heimweg zur Höhle waren. Es war unsere allererste Sichtung von Dachsen.
"Beweisbild" - eindeutig einer (resp. 2) der shy 5
Nach dem Frühstück und dem Auschecken fuhren wir wieder nach Westen. Am Wasserloch Rietfontein, an dem wir den brüllenden Löwen gesehen hatten, sahen wir diesmal eine schöne Elefantenherde am Wasserloch sowie ein Spitzmaulnashorn. Mit dem grünen Schilf und Gras gibt es an diesem Wasserloch schöne Fotos.
Anschliessend besuchten wir den Etosha Lookout in der Pfanne. Die grosse weisse Leere ist schon eindrücklich für uns Schweizer, wo der nächste Hügel oder Berg nie weit ist. Weiter westlich gefiel es uns landschftlich besser als im mittleren Teil von Etosha. Bei Chudop sahen ausser den üblichen Savannentieren die selteneren Elands und eine badende Tüpfelhyäne.
zum Glück rochen wir nichts auf diese Distanz 🤢
stolzer Kudu-Bulle
Anschliessend fuhren wir noch den Dikdik-Drive und fanden auch einige Exemplare der winzigen Antilopen.
Dikdik Böckchen
Lilac-breasted Roller - immer wieder schön 😘
Drei-köpfige Giraffe 😗 😉
Nach einem kurzen Abstecher nach Namutoni fuhren wir Richtung Ausgang. Wir hatten schon abgeschlossen mit dem Park als vor uns ein Leopard über die Teerpad ging. Leider verschwand er so schnell im Gebüsch, dass wir ihn nicht fotografieren konnten. 😈 Aber somit hatten wir alle 3 Grosskatzen gesehen. 🙂 Etosha war in unseren Augen ein grosser Erfolg! 🤪 🤩 Auf Schweizer-Deutsch sagten wir "Etosha hat eus nöd entoscha" 🤪
Wir bezogen unsere reservierte Campsite im Onguma-Bushcamp und reservierten das Nachtessen in der Lodge. Es war nur noch eine weitere Campsite besetzt. Sonst schien die Lodge aber ziemlich voll zu sein. Am Wasserloch der Lodge war allerdings gar nichts los an diesem Abend, weder während dem Sundowner noch beim Nachtessen. Dafür waren das Essen und der Wein sehr lecker und die Atmosphäre sehr nett.
Champagner8’801 Beiträge · seit 201027. Okt. 2015 ·
Hallo Daniela,
ich warte ungeduldig auf Onguma 😉 - der nächste Ort, an dem wir uns verpasst haben....(oder eigentlich auch nicht 😎 ) Wobei.... wenn ich deinen Text richtig interpretiere, dann wart Ihr dort nur über Nacht (okay, wir auch .......) 😄
Eben stelle ich übrigens fest, dass wir am 29.8. nicht nur dieselben 8 Nashörner gesehen haben, sondern auch der Löwe im Gebüsch ist sicher derselbe..... 🙂
Allerdings muss ich bei einigen eurer Sichtungen an den Folgetagen feststellen, dass wir wohl zur falschen Zeit am falschen Ort waren, obwohl wir fast zeitgleich unterwegs waren 🤩
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201210. Nov. 2015 ·
Hallo Bele
Ich habe euch in Onguma beim Nachtessen gesehen und wollte dich danach anquatschen, aber ihr wart ja so schnell weg, dass das nicht mehr ging. Wir dachten uns ja, dass um 8 Uhr ins Bett schon ein bisschen früh sei 🤪 🤩 , aber jedem das Seine 🙂
Ja, das Sichtungsglück war uns in Etosha ziemlich hold - aber ich bin sicher, wir haben auch einiges verpasst, weil wir nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren 😵 aber was ich nicht weiss... 😉
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201210. Nov. 2015 ·
Liebe Fomis
Ich bin beruflich und privat ziemlich ausgelastet, darum geht's erst jetzt weiter.
Dienstag, 1.9.15 Früh ging es los an diesem Morgen, da wir uns eine Monsteretappe vorgenommen hatten. Wir fuhren über Tsumeb, wo wir unsere Vorräte aufstockten, Grootfontein, Rundu bis Divundu. Hier bezogen wir für 2 Nächte eine Campsite direkt am Kavango.
Unsere Campsite
und das vertrauenerweckende Warnschild
Wir kamen rechtzeitig an, um an der Bootstour zu den Popafällen teilzunehmen. Es war friedlich, auf dem Boot tuckernd rumzuschauen, was da so kreucht und fleucht. Es ging aber mehr um die Landschaft als um die Fauna. Einzig Hippos und Crocs schienen die übrigen Touristen und somit auch den Bootsführer zu interessieren. Trotzdem genossen wir die Fahrt auf dem Fluss nach der langen Autofahrt.
Mit dem Boot unterwegs
Popa Falls aka Popel-Falls 😉
Unser 1. Hippo auf dieser Reise
Die schön gelegene Nunda Lodge
Sonnenuntergang über Wasser - immer wieder schön 😊 😘
Campsite bei Sonnenuntergang
Da die Lodge ausgebucht war und wir somit nicht im Restaurant essen konnten, kochten wir wieder einmal selbst. Mit dem Gegrunze der Hippos im Ohr gingen wir früh schlafen.
D und MThemenstarter435 Beiträge · seit 201210. Nov. 2015 ·
Mittwoch, 2.9.15 Nach dem Frühstück machten wir uns auf in den Buffalo Park. Wir waren die ersten Besucher des Tages und auch am Vortag waren nur 3 Autos eingetragen. Es gibt im Park noch einige Ruinen des südafrikanischen Militärs, zwischen denen wir einen Buschbock und junge trompetende Elefanten entdeckten.
Überall waren auch Spuren von Elefanten zu sehen, viele Bäume waren umgeknickt. Bald gab es eine Abzweigung Richtung Fluss, auf der wir im Gebüsch Buschböcke, Büffel und Kudus sahen.
Am Fluss sah man in der Ferne Büffel, einige Wasservögel und die obligaten Hippos und Crocs. Der sandigen Pad folgend entdeckten wir dann eine Gruppe von ca. 15 Sable (Rappen-) Antilopen.
Auf dem Rückweg begegnete uns eine riesige Herde Elefanten, die die Pad kreuzen wollte. Nach den ersten paar Vorläufern fuhren wir weiter, sonst wären wir wohl einige Zeit blockiert worden.
Wir assen auf Nunda ein Sandwich und relaxten ein wenig am Pool, bevor wir einen Nachmittags-Gamedrive in den Mahango NP machten. Leider war uns dort die Sichtungsfee nicht so hold wie sonst und wir sahen nichts Aufregendes ausser einem Straussenpaar mit vielen kleinen Küken. 😘
. . Es ging aber mehr um die Landschaft als um die Fauna. Einzig Hippos und Crocs schienen die übrigen Touristen und somit auch den Bootsführer zu interessieren.
Hallo Daniela, den Eindruck hatten wir dort auch - und "Popelfalls" ist köstlich!
Champagner8’801 Beiträge · seit 201011. Nov. 2015 ·
D und M schrieb:Hallo Bele
Ich habe euch in Onguma beim Nachtessen gesehen und wollte dich danach anquatschen, aber ihr wart ja so schnell weg, dass das nicht mehr ging. Wir dachten uns ja, dass um 8 Uhr ins Bett schon ein bisschen früh sei 🤪 🤩 , aber jedem das Seine 🙂
Daniela
😛 😛 😛 Wir sind doch gar nicht ins Bett 😎 ....sondern zum Night Drive! 😄
Zur Sundowner-Cruise von der Nunda Lodge aus - und ich glaub wir haben da schon drüber gesprochen: man sieht mal wieder, wie sehr so etwas von dem jeweiligen Guide abhängt. Wir waren - so hab ich das im Kopf, wir haben unsere Guides gegenseitig beschrieben, richtig? - mit einem anderen unterwegs - und entsprechend anders war es auch.....
Schöne Sichtungen hattet Ihr da im Buffalo Park - Neid 🤢 ! 15 Sable Antelopes... muahhhh.... auch haben will!!! 😮 !