Jaspar061103655 Beiträge · seit 201422. Sept. 2015 ·
Netti59 schrieb:Eine Frage habe ich dennoch: Ihr ward jetzt auf der Onguma Aoba Lodge, aus wie vielen Lodges besteht Onguma? Ich dachte, das wäre immer ein und dieselbe Lodge - hmmmm. 😮
Hallo Netti,
Onguma besteht aus: - Bush Camp - Tree Top Camp - Tented Camp - The Fort
Fehlt noch was 😐 ???
Die Onguma Aoba Lodge hingegen sagt mir überhaupt nichts... Oder wird sie auch unter Etosha Aoba Lodge geführt 😕 ?
Champagner8’824 Beiträge · seit 201022. Sept. 2015 ·
Jaspar061103 schrieb:
Netti59 schrieb:Eine Frage habe ich dennoch: Ihr ward jetzt auf der Onguma Aoba Lodge, aus wie vielen Lodges besteht Onguma? Ich dachte, das wäre immer ein und dieselbe Lodge - hmmmm. 😮
Hallo Netti,
Onguma besteht aus: - Bush Camp - Tree Top Camp - Tented Camp - The Fort
Fehlt noch was 😐 ???
Die Onguma Aoba Lodge hingegen sagt mir überhaupt nichts... Oder wird sie auch unter Etosha Aoba Lodge geführt 😕 ?
Aber jetzt zu Euch, Sabine: da habt Ihr ja die allerfeinsten Geburtstagssichtungen gehabt - ich denke mal, deine Mutter hatte noch nicht soooo viele spannende Geburtstage wie dieses Jahr, oder? 🤩 🙂 Ich glaub, so will ich auch meinen Achzigsten feiern, oder zumindest irgendwie so ähnlich ..... 😎
ApplegreenThemenstarter1’796 Beiträge · seit 201422. Sept. 2015 ·
Hallo zusammen!
Liebe Berg-Eule, Konni, Netti und Bele - Vielen Dank für die nachträglichen Glückwünsche - ich werde sie gerne weiterleiten 🙂
@ Jaspar & Netti: Hier nochmal der Link zur Homepage von Onguma http://www.onguma.com/ Die Aoba Lodge gehört seit geraumer Zeit zu Onguma und liegt auch im Reserve.
@ Netti: Ob Adlerauge 2017 Zeit hat nach Namibia zu fahren, weiss ich nicht - aber gegen Kost und Logis ließe sich sicher etwas einrichten 🤪 Aber bis dahin ist er sicher wieder aus der Übung 😉
@ Bele: Meine Mum hatte noch NIE so einen tollen Geburtstag, glaube ich zumindest - auf jeden Fall noch nie irgendwo weit weg von zu Hause und schon gar nicht in so einem tollen Ambiente mit so vielen Tieren und überhaupt 🤪 mit mir und Enkelsohn 😗 Ich bin auch wirklich froh, dass wir das so gemacht haben - ob mit oder ohne Sichtungen 🙂 Sie möchte ihren 85. und 90. auf jeden Fall wieder in Namibia feiern 🤩
Liebe Grüße und einen schönen Abend!
P.S:Morgen gehts vielleicht weiter mit dem Bericht. Wir haben ja noch einen Tag im Etosha 😗
@ Netti: Ob Adlerauge 2017 Zeit hat nach Namibia zu fahren, weiss ich nicht - aber gegen Kost und Logis ließe sich sicher etwas einrichten 🤪 Aber bis dahin ist er sicher wieder aus der Übung 😉
Na, er sollte schon in Übung bleiben :O)) 🙂
Was ist das schön, wenn man im Alter noch solche Reisen machen kann und danach schon Pläne für den 85 und 90igsten Geburtstag schmiedet. Klasse ....
Hallochen, ich wünsche deiner Mutter ganz liebe Wünsche und vor allem eine große Portion Gesundheit. So ein Geburtstag kann den Körper sehr positiv belasten! 🤩 Deine letzter Leo im Etosha ist ja echt der Hammer und dann noch an der Teerstraße, wow! Verrätst du uns, wie man den bestellt, geht das nur zum 80. Geburtstag?
ApplegreenThemenstarter1’796 Beiträge · seit 201422. Sept. 2015 ·
Vielen Dank auch Dir liebe Biggi 🙂
Ja das mit dem Leo war uns auch schon fast unheimlich 😗 Ich glaube schon, dass so etwas fast nur zum 80. Geburtstag klappt - aber Nico hat schon immens zu dieser Sichtung beigetragen 😉 Ohne "Adlerauge" wären wir dran vorbeigefahren 😮
Ich hätte ihn nie und nimmer gesehen, schon gar nicht als Fahrer 🙄
Auch die Teerstraße liegt nun mal im Park und dort hatten wir auch im Februar schon eine Nashornbegegnung.
Deshalb bin ich diese Straße sehr langsam gefahren - wenn man sieht, wie manche dort entlang donnern 🤢
zunächst erst mal nachträglich die besten Glückwünsche der Jubilarin! Meine Hochachtung un den allerhöchsten Respekt deiner Mutter dafür, daß sie auch in diesem Alter noch so fit, unternehmungslustig und offen für neues ist.
Diese Reise in dieser Konstellation wird euch sicher unvergeßlich bleiben, und ich drücke euch die Daumen, daß ihr noch ein paar Jubiläums-Geburtstage in Namibia gemeinsam erleben dürft!
Vielleicht sind ja beim nächsten Mal dann auch die Männer dabei 😉
Ai-Aiba Lodge, Frans Indongo Lodge - das weckt Erinnerungen an unsere erste Tour. Auch uns hat es dort sehr gut gefallen.
Und was eure Sichtungen angeht - einfach nur der Hammer 😎 .
ApplegreenThemenstarter1’796 Beiträge · seit 201428. Sept. 2015 ·
Sonntag, 30.8.2015 Onguma Aoba Lodge
Diesen Sonntag lassen wir ganz gemütlich an. Für unsere Verhältnisse schlafen wir erst einmal aus und frühstücken gemütlich auf der Terrasse.
In der Etosha ist es übrigens angenehm warm – im Vergleich zu den sehr kalten Tagen im Damaraland. Aber leider hat sich an der Färbung des Himmels bis jetzt immer noch nicht wirklich viel geändert.
Die Pads im Etosha sind überwiegend gut bis sehr gut zu fahren – bis auf einzelne kleinere Abschnitte mit tiefen Schlaglöchern 😉
Nach dem Frühstück machen wir uns auf in Richtung Fischer’s Pan. Eigentlich wollte ich die Runde um die Pan auslassen und direkt bis Stinkwater hochfahren fahren, nehme aber wieder einmal den falschen Abzweig und bis wir es merken ist es schon egal 😊 (nein, dieses Mal ist nicht Tante Navi schuld – die hat im Etosha frei 😉 ).
Schon bald begegnen wir dieser Giraffe, die in der Tat Modelqualitäten hat:
Wie auch im Februar begegnen uns in dieser Ecke immer wieder einzelne Elefanten:
Diese (vermutlich 😐 ) Singhabichte bekommen wir leider nur von Hinten aufs Bild:
Vereinzelt treffen wir auf Gnus und Oryx:
Dieses arme Zebra hat ein riesiges Geschwür an der Brust – das sieht gar nicht gut aus 😐 :
Bei Tsumcor ist nichts los und da wir zur Mittagszeit wieder auf der Lodge sein wollen, um noch ein wenig zu relaxen, kehren wir ab hier wieder um. Bis Andoni ist es noch ein Stückchen zu fahren und ob bei der Trockenheit überhaupt Flamingos zu sehen wären ist mehr als fraglich.
Auf der Pad kommt uns diese Giraffe in einer Seelenruhe und völlig relaxt entgegen. Sie denkt auch gar nicht daran, von der Idealspur abzuweichen und wir halten an, bis sie an uns vorbei gezogen ist:
Bei Klein- und Groot Okevi ist wieder ein bisschen was los:
Ein Eli hat besonderen Hautpflegebedarf 😉 :
Auch diesen hübschen Toko beobachten wir eine ganze Weile:
Bei Fort Namutoni entdecken wir einen einsamen Eli mitten im Schilf:
Und weil es gestern so schön war, fahren wir nochmal Klein Namutoni an 😉 :
Auf dem Gelände von Onguma begegnen uns auf dem Rückweg wieder Zebras:
Die Mittagszeit verbringen wir entspannt am Pool. Während wir auf den Liegen dösen, kommen kleine Squirrels ganz nah und lassen sich sogar füttern – total niedlich (leider hatte ich keine Kamera zur Hand) und am Wasserloch wechseln sich Kudus ab.
Um 16.30 Uhr treffen wir uns mit Alfred zum Sundowner Drive.
Recht schnell begegnen uns Gnus, Springböckchen und eine Elandfamilie mit Nachwuchs:
Auch diesen kleinen hübschen Bee - Eater:
So langsam geht die Sonne unter und Alfred fährt in Richtung des Sundownerplatzes, die Sonne zeigt sich heute zum ersten Mal auf dieser Reise von einer schönen Seite 🙂 :
Wir biegen gerade um einen Busch und was sehen wir?
Ein trächtiges Cheetah-Weibchen! Ist sie nicht wunderschön?
Zwei Schakale leisten ihr Gesellschaft:
Alfred disponiert kurzfristig um, und wir nehmen unseren Sundowner und die leckeren Snacks im Auto zu uns – wir wollen die Cheetah-Dame ja so lange wie möglich beobachten.
Plötzlich hören wir ein sehr lautes, fast kreischendes Geräusch 🤩 . Eine Gruppe von Perlhühnern nähert sich. Und es ist kaum zu glauben, die Katze verzieht sich völlig entnervt und sucht in großem Abstand ein neues Liegeplätzchen:
Wir dachten zunächst, dass wir sicher Zeugen eines Perlhuhn-Massakers werden 🤩 - sind die Hühner doch todesmutig der Cheetah-Dame direkt vor die Pfoten gewatschelt. Das Gegenteil ist der Fall, die Hühner verscheuchen uns die Gepardin 😈 .
So gerne wir noch länger geblieben wären - es wird mittlerweile schon ziemlich dunkel, so dass man ohnehin nicht mehr viel sieht und Alfred fährt uns zurück zur Lodge.
Dort wartet schon das Lagerfeuer auf uns – wir genehmigen uns erst einmal einen Gin-Tonic. Beim Abendessen übertrifft sich Otillie wieder einmal selbst – das Menu des heutigen Abends:
Spinatravioli Oryxsteak mit Kartoffeln, Blumenkohl und Rote Beete Milktarte zum Dessert
Otillie ist wie ich finde nicht nur eine exzellente Köchin sondern darüber hinaus eine ausgezeichnete Pâtissière! Sie erzählt uns, dass sie im Frühjahr in Deutschland auf einer Kochschule war und freut sich wie eine kleines Kind über unser Lob!
Während des Essens haben wir wieder Besucher am Wasserloch. Es kommen sogar Zebras vorbei:
Und wieder haben wir einen wunderschönen Tag erlebt. Morgen früh müssen wir leider dieses kleine Paradies verlassen.
Fortsetzung folgt! Morgen geht es auf unspektakulärer Fahrt direkt in Richtung Frans Indongo Lodge! Am späten Nachmittag nehmen wir an der Farmrundfahrt teil.
So weit vorne, wie der dicke Bauch sitzt, würde ich eher darauf tippen, dass die Dame gerade eine üppige Malzeit hinter sich hat. Das würde auch das Desinteresse an den Perlhühnern erklären.
WOW schöner Sundowner und die Giraffe, die euch in einer Seelenruhe entgegen kommt 🙂 Von so etwas träume ich ja und schrecke jedes Mal hoch weil ich denke "was dann" 🙂 Aber einfach mal kommen lassen ............ 🙂
Ach, toller Tag im Etosha, das Cheetah-Weibchen ist wirklich wunderschööööööön. Bitte schnell weiterschreiben .....
ApplegreenThemenstarter1’796 Beiträge · seit 201402. Okt. 2015 ·
Montag, 31.8.2015 Onguma Aoba Lodge – Frans Indongo Lodge
Der Tag beginnt wieder einmal früh. Ein letztes Mal die Stille im Busch genießen.
Dann geht es an die Arbeit 🤢
Ich versuche vor dem Beladen des Autos irgendwie den Staub der letzten Tage aus dem Wagen zu bekommen, so dass ich die wichtigsten Anzeigen wieder erkennen kann. Das ist fast unmöglich! 🤢
Fix und fertig beladen fahren wir mit dem Auto zum Haupthaus und genießen zum letzten Mal auf dieser Reise unser Frühstück mitten im Busch:
Noch ein Abschiedsfoto vom Inneren des Haupthauses: - die gemütliche Leseecke:
Wir verabschieden uns von allen Mitarbeitern ganz herzlich – kurz vor der Abfahrt fällt mir noch auf, dass uns die Wäsche gar nicht in Rechnung gestellt wurde - dafür hat mein Bargeld noch gereicht 😎.
Der neue Manager und seine Frau verabschieden sich ebenfalls – nette junge Leute – wir wünschen Ihnen einen guten Start auf Aoba und hoffen auf ein Wiedersehen (leider sind mir die Namen der beiden entfallen 😵 )!
Der Manager berichtet uns, dass vor ca. ½ Stunde auf dem Weg zum Gate am Zaun zur Etosha ein Nashorn gesichtet wurde – mal sehen, ob wir ihm auch noch begegnen.
Leider läuft es uns nicht über den Weg, dafür dieser mutmaßliche Singhabicht (die genauere Bestimmung überlasse ich wieder dem Expertenteam 😉 ) – die Vögel begegnen uns irgendwie überall ):
Nun geht es auf der Teerstraße über die C38 auf die B1 bis Tsumeb. An der Tankstelle in Tsumeb ist die Hölle los, man könnte meinen, es gäbe etwas umsonst 🤩 .
Aber es hilft alles nichts – wir brauchen DRINGEND Bargeld. Nach einer endlosen Warterei am Geldautomaten fahren wir die B1 weiter Richtung Otavi. Unser Sprit reicht noch locker – deshalb tanke ich hier nicht!
Alle Überlegungen über Gravelroads zu fahren, haben wir kurzfristig gecancelt. Wir wollen lieber entspannt und früh auf Frans Indongo ankommen. Zumal auch einige von Euch abgeraten haben „hintenrum“ zu fahren. Frans Indongo hatte ich ohnehin speziell zum Erholen und Relaxen ausgesucht .
In Otavi fahren wir an die große Tankstelle direkt an der B1 – der Tankwart teilt uns lapidar mit: „We are out of fuel!“ – Wie jetzt 🤩 ? So eine große neue Tankstelle und kein Benzin mehr 🤩 ? Jetzt wissen wir auch, warum in Tsumeb an der Tankstelle so viel los war 🤢 .
Aber der Tankwart gibt uns den Tipp, es direkt Mitten im Ort nochmal zu versuchen, dort gibt es noch eine minikleine Tankstelle.
Wir haben Glück 😄 – an der Minitanke gibt es noch Benzin und bald geht es weiter zurück auf die B1.
Ein kurzes Stück später halten wir nochmal an einem Markt an - mein Kind hat plötzlich Durst auf Cola 😛 Hier beobachten wir das geschäftige Treiben:
Bei Okaputo biegen wir nun auf die D2804 – ein letztes Stück D-Straße wollen wir dann doch nicht auslassen:
Die Straße ist prima zu fahren, wenn auch zwischendurch immer wieder ein paar ziemlich sandige Abschnitte kommen, die der Innova jedoch glänzend meistert.
Hier gilt die Devise, nicht langsamer werden, ein Gang runter und zügig gerne mit etwas höherer Drehzahl einfach geradeaus weiter 🤪 Und das Lenkrad gut festhalten 😗 !
Es folgt noch ein kleines Stück auf der D2433 und schon bald erblicken wir die Dächer der Frans Indongo Lodge.
Der Empfang hier ist wie auch im Frühjahr super freundlich und wir werden sofort darauf angesprochen, dass wir doch grade erst schon mal hier waren - also ich zumindest 😁 .
Wir bekommen ein sehr leckeren Begrüßungstrunk und verweilen erst einmal auf der schönen Veranda. Meiner Mutter gefällt es hier auf Anhieb sehr gut.
Wir beschließen, schon gleich heute Nachmittag am Farmdrive teilzunehmen, da es noch recht früh am Tag ist und wir noch so viel Zeit haben.
Wir haben das gerade frisch renovierte Familienzimmer gebucht – dieses war im Februar noch „under construction“. Wir finden es toll:
Das Bettchen für's Kind 😎 :
Aber das allerbeste kommt ja noch! Wir staunen nicht schlecht 🤩 :
Netter kann man wiederkehrende Kunden ja gar nicht begrüßen!
Die verbleibende Zeit bis zum Farmdrive genießen wir auf unserer Veranda bei Kaffee und Kuchen.
Um 15.30 Uhr steht der Mercedes bereit und das Auto wird picke-packe voll!
Unser Guide heißt „Stoffel“ (was sich die Eltern bei dieser Namensgebung wohl gedacht haben 😐 ?) – und hier ist der außergewöhnliche Name nicht Programm 😁
Stoffel übrigens mit „St“ wie beim nordischen spitzen Stein und nicht wie bei uns Hessen „Schtoffel" 😗
Ein sehr netter und auskunftsfreudiger junger Mann – Er erläutert uns zunächst ausführlich den Farmbetrieb und Wildbestand der Lodge:
Ich bin ja mal gespannt, habe ich hier im Forum hin und wieder mal gelesen, die Farmrundfahrt auf Frans Indongo wäre eher enttäuschend und das Geld nicht wert (sie kostet p.P. NAD 230,00 - ist also wirklich günstig).
Die Lodge liegt inmitten einer 17.000 ha großen Farm, die nur noch zu einem kleinen Teil für den landwirtschaftlichen Betrieb genutzt wird. Der Schwerpunkt liegt auf der Hege des Wildes. Neben Gemsbock, Steppenzebra, Kudu und Springbock gibt es auch seltenere Tiere wie Elen-, Rappen- und Pferdeantilope, Impala und Weißschwanz-Gnu sowie Breitmaul- und das bedrohte Spitzmaul-Nashorn.
Die Rappen und Pferdeantilopen, schwarze Springböcke und Nyalas sowie die weißen Blessböcke leben in dem kleineren, abgetrennten Bereich, welcher direkt von der Veranda der Lodge einzusehen ist. Dort gibt es auch mehrere kleine Wasserstellen.
Stoffel erzählt uns, dass schon einige dieser in Namibia nicht heimischen Arten dem Leoparden zum Opfer gefallen sind, da sie ihre natürliche Scheu nicht mehr haben. Dies erkennt man auch gut daran, dass man die Tiere sehr häufig liegend sieht.
Auf die Frage eines Mitfahrenden, wie die Lodge die Nashörner vor Wilderern schützt, erfahren wir, dass Mr. Frans Indongo himself so oft wie möglich persönlich über den Nashornbestand wacht und das Gelände kontrolliert.
Wer ist eigentlich Frans Indongo? Eigentümer und Namensgeber der Lodge ist eben dieser Geschäftsmann Dr. Frans Indongo, der eine interessante Karriere hinter sich hat: Vom Vieh hütenden Kind einer Kleinbauernfamilie hat er sich trotz Apartheid zum vermutlich wohlhabendsten Mann Namibias hochgearbeitet.
Ein kurzer Exkurs zum Hintergrund der Lodge, den ich persönlich sehr interessant finde –die Lodge wird im Übrigen hochprofessionell geführt und die Mitarbeiter sind allesamt TOP!
Stoffel weist bereits zu Beginn der Fahrt darauf hin, dass man die Spitzmaulnashörner nur mit ganz viel Glück sieht, da sie extrem scheu sind.
Die Breitmaulnashörner haben gerade Nachwuchs, was auch nicht dazu beiträgt, dass man sie gut finden und beobachten kann.
Auf unserer persönlichen verbleibenden Sichtungswunschliste stehen jetzt ohnehin mehr so die Exemplare, die man ganz schwer treffen wird: Schabrackenhyäne, Wildhunde, Ginsterkatzen also eher die nachtaktiven Spezies 😉
Wir freuen uns ohnehin über jedes Tier, das uns vor die Linse läuft und genießen genau so gerne die wirklich schöne Landschaft, die uns umgibt:
Bald darauf sehen wir extrem viele Geier – übrigens die ersten auf dieser Reise:
Und ein Weißschwanzgnu:
Ein süßes Erdhörnchen:
Diese Oryx-Gruppe finde ich recht fotogen 🙂 :
Auf den Fotos kann man glaube ich ganz gut erkennen, dass es auf dem Gelände recht zugebuscht ist. Daher haben wir zwar noch weitere Tiere gesehen, diese waren aber ziemlich tief im Geäst versteckt 😮 Sogar Bergzebras konnten wir tief im Busch erkennen.
Stoffel erklärt, dass er mit dem großen Mercedes leider nicht alle Strecken durch das Farmgelände fahren kann – bei weniger Gästen könnte er mit einem kleineren Fahrzeug in andere Gebiete fahren, die etwas offener sind.
Nach einer ganzen Weile nähern uns einer Wasserstelle und siehe da – was steht denn da 🤩 ?
Natürlich genießen wir es in vollen Zügen, so ausgiebig und nah die drei Nashörner zu beobachten:
Zumal langsam die Sonne untergeht und Nashorn PLUS Sonnenuntergang sind schon ein nettes Motiv:
Die Rhinos sind zudem nicht faul, sondern bewegen sich fleißig und eines gönnt sich ein Bad im Staub:
Noch ein bisschen Sonnenuntergang :
Als wir die Lodge wieder erreichen ist schon recht düster. Trotzdem versuche ich noch die abendliche Stimmung einzufangen:
Heute abend erleben wir außerdem ein exclusives Froschkonzert – der Frosch übertönt mit seinem Gequake wirklich alles 🤪 . Stoffel wird ihn später einfangen und an einem einsameren Ort wieder aussetzen 😉 .
Das Abendessen findet auch hier in einer ausgesprochen schönen Atmosphäre statt. Der Service und die Qualität des Essens sind wie ich finde sehr gut.
Die Kreationen der Küche sind manchmal exotisch und leicht gewagt – aber durchaus schmackhaft und interessant!
Heute Abend gibt es als Vorspeise eine ausgezeichnete Kürbissuppe mit feiner Orangennote, zum Hauptgang einen Kudu-Spieß, rote Beete, Kohl und Kartoffeln. Heiße Birne an Schokosauce zum Dessert. Sehr Lecker!
Fortsetzung folgt! Morgen sind wir mal einfach nur faul 😉 Es gibt ein paar Fotos von der Lodge und den von dort zu beobachtenden Tieren – außerdem ein Versuch von Nachtaufnahmen.Uns wird tatsächlich noch ein schöner Sternenhimmel vergönnt!
wieder ein wunderschöner Tag, ich wiederhole mich wahrscheinlich ständig. Aber ich bin im Flow 🙂 . Was hattet ihr ein Glück, Nashörner in solch einer Nähe beobachten zu können, ist sicherlich ein Glücksfall oder?
Tolle Lodge, wunderschöne Zimmer und Stoffel scheint seinen Job richtig gut gemacht zu haben. Und was für ein Wagen für den Farmdrive - WOW. Ach und die Welcome Back Überraschung ist ja wohl der Knaller !!!
Ich freue mich wahnsinnig auf einen tollen Sternenhimmel, also schreib schnell weiter 🙂