vielen Dank für den tollen Bericht. Das reißt noch voll den verregneten Samstag heraus. 😛 Meinetwegen kannst du gleich weiterschreiben. Das versetzt mich voll im Urlaubsmodus. Auf unsere 2 Nächte Floodplain bei Dan freuen wir uns jetzt nach dein Bericht besonders.
pantherThemenstarter1’302 Beiträge · seit 200729. Juni 2013 ·
@Claudia&Axel Das lesen wir gerne daß ihr immer noch dabei seit und wir eure Erinnerungen etwas auffrischen konnten 🙂 Beim Chobe kommt ja noch ein bisschen was. Der Caprivi ist wirklich schön. Gut, das Elefantenerlebnis hätten jetzt wahrscheinlich weder die Elefanten noch wir unbedingt haben müssen 😐 Aber es lehrt einen doch immer wieder etwas Respekt vor den Tieren zu haben.
Ich schließe mich mal Guggu an: Wo gehts denn hin in 2014???
@Guggu Auf Dan kannst du dich wirklich freuen. Er hat uns auch ein paar Geschichten von seinen Übernachtungen in den Floodplans erzählt. Könnte uns auch gefallen. Lass euch also überraschen 😉
@all Es wird wohl erst am Montag weitergehen. Dann aber mit viel, viel Bildern und auch ein paar Videos. Muss ja alles schließlich noch vorbereitet werden 😛
Hey super! Wir sind in vier Wochen auch im Caprivi und im Chobe unterwegs. Mir kommt der RB gerade recht 🙂 Wir haben auch die Ndhovu Lodge gebucht.... 😊
Liebe Grüße st@ffi
Wilderness is not a luxury but a necessity of the human spirit
pantherThemenstarter1’302 Beiträge · seit 200701. Juli 2013 ·
@ st@ffi Schön daß ihr auch dabei seit. Mittlerweile sollte die Zufahrt zu Ndhovu Lodge ja hoffentlich ohne nasse Füße erreichbar sein 😉
pantherThemenstarter1’302 Beiträge · seit 200701. Juli 2013 ·
Heute wird es etwas Foto- und Videolastig 😗 Wir hoffen es gefällt euch trotzdem 😉
Mittwoch, 01.05.2013
Senyati Camp/Camping Fahrstrecke: 38 km
Es war ein windiger Morgen heute morgen. Da wir für heute Nachmittag eine Bootstour auf dem Chobe gebucht hatten, stand sonst nichts mehr auf dem Programm. Nach dem Frühstück lasen wir und das Tagebuch wurde auf Stand gebracht. Am frühen Nachmittag kamen schon die ersten Elefanten ans Wasserloch, es gab immer was zu sehen.
Für die Bootstour die wir bei Louw gebucht hatten, sollten wir den Bootsführer "behind the Spar" treffen, also fuhren wir gegen 14:00 Uhr nach Kasane. Da heute auch hier Feiertag war, waren die kleineren Geschäfte geschlossen. Wir holten noch Geld, aber der ATM im Spar gab nach kurzer Zeit seinen Geist auf 😗 Wahrscheinlich war er leer, es war ja der Monatserste. Ralf versuchte es erneut mit einer Mobilfunkkarte, diesmal war Orange dran. Die funktionierte, aber die Netzabdeckung war mau 🙁 Dann wurde es Zeit zum Boot zu gehen. Wir fragten nach Goutsi, so hieß der Bootsführer, aber der wäre schon mit 4 Gästen weg, hieß es da 🤩 Aha. Einer von den Kollegen rief ihn an und er wollte gleich zurückkommen. Tatsächlich warteten wir nicht lange und dann kam ein kleines Boot mit 4 Passagieren angerauscht 🙂 Irgendwie gab es da ein Missverständnis. Nun waren wir zu sechst und es konnte losgehen. Wir nahmen die beiden vorderen Plätze ein, die uns bereitwillig frei geräumt wurden 😎 Das hatte Vor- aber auch Nachteile weil wir bei schnellerer Fahrt nass wurden, da es gehörig spritzte. Aber wir konnten auch alles ohne störenden Vordermann sehen. So eine Fahrt auf dem Fluss ist schon einmalig, es gibt wirklich viel zu sehen. Goutsi gab sich auch jede Mühe, das Boot nah genug an alles Sehenswerte zu bringen. Zuerst gab es für die Damen des Bootes je eine Wasserlilie, sehr nett. Wir sahen Krokodile, Warane, Vögel aller Art, Hippos und natürlich Elefanten.
White fronted Bee-eater (Weißstirnspint)
Little Bee-eater (Zwergspint)
Kingfisher (Graufischer)
Blacksmith Lapwing (Waffenkibitz)
Brown Snake Eagle (Brauner Schlangeadler)???
White-crowned Lapwing (Weißscheitel-Kiebitz)
African Fisheagle (Schreiseeadler)
Pangolin Fotoboot..
...und das "Opfer", ein African Darter (Schlangenhalsvogel)
Reed Cormorant (Riedscharbe)
Western Cattle Egret (Kuhreiher)
African Jacana (Blaustirn-Blatthühnchen)
Yellow -billed Stork (Nimmersatt)
African Spoonbill (Afrikanischer Löffler) und Gray Heron (Graureiher)
Nach über 3 Stunden ging es dann in rasanter Fahrt zurück zum Sparsupermarkt, dort mussten wir erst mal bezahlen. Dann machten wir uns auf den Weg nach Hause, im Dunkeln. Ralf fuhr vorsichtig, denn tatsächlich stand ein Elefant am Straßenrand und mit den Funzeln des Hilux wurde die Strasse auch nicht gerade erhellt. Zurück am Campingplatz grillten wir Burenwurst, die restlichen Nudeln von gestern und Salat. Die Wurst hatten wir hier in BOTS gekauft, aber sie schmeckte uns überhaupt nicht 🤢 Geschmack und Konsistenz waren nicht so wie wir uns das erhofft hatten. Das war nix. So fiel das Abendessen kärglich aus. Am Wasserloch war viel los und so verbrachten wir dort noch ein Weilchen bei einem Glas Wein.
Dann wurde es wieder Zeit um ins Bett zu gehen. Nachts wachte ich auf, weil es ganz in unserer Nähe raschelte und Gras gezupft wurde, auch das typische Elefantengrummeln war zu hören.
das hör/les ich gerne 😘 Guten Morgen Ihr Beiden, hach, das hellt so nen Montag Morgen doch so richtig auf 😄 Viiilen Dank dafür 😘 Ich werde mir gleich, zum 2. Kaffee die restlichen, fantastischen Bilder ansehen und den Rest des Tages träumen 😊 Oder noch ein bisschen an unser Tour 2014 "stricken" 😉 Der Norden soll's werden - natürlich inkl. Caprivi 😄 aber wir stehen erst am Anfang der Planung 😎
pantherThemenstarter1’302 Beiträge · seit 200701. Juli 2013 ·
@Annick Du warst etwas früh dran. Es waren ja noch gar nicht alle Bilder und Videos drin 😗 Schön daß du auch mitfährst. Danke.
@Claudia Wir hoffen daß wir den 2. Kaffee versüßen konnten 🙂 Die Vorplanung ist ja immer schon die grösste Vorfreude auf die Reise. Man ist dann quasi schon "on Tour". Wir könnten grad schon wieder losfahren 😎
Mensch, da habt Ihr aber tolle Aufnahmen machen können. So eine Bootstour auf dem Chobe ist und bleibt der blanke Wahnsinn. Wir haben das vor rund 2 Jahren auch sehr genossen und das nächste mal sind wir wieder im April nächsten Jahres dort.
Mein klarer Favorit bei den Bilder: der Schreiseeadler. Den hast Du super getroffen.
pantherThemenstarter1’302 Beiträge · seit 200702. Juli 2013 ·
@Guggu Also wegen uns darfst du dich gerne wiederholen. DANKE 🙂
@schorsch Also die Bootstour war wirklich sehr ergiebig. Es kommt sicherlich auf den Bootsführer und die anderen Gäste an und da hatten wir glück daß da die Interessen auf einer Linie waren. Unser Bootsführer ist immer wieder zu den Schreiseeadlern (langsam) hingefahren und dann hat er gewartet bis sie abgehoben sind. O-Ton: "Wait, wait, wait...now...oh what a wonderful picture" 🙂 War trotzdem schwierig die "Viecher" zu treffen 😗
pantherThemenstarter1’302 Beiträge · seit 200702. Juli 2013 ·
Jetzt haben wir doch vor lauter Bildereinstellen gestern das Fazit für Senyati vergessen 😗
Unser Eindruck vom Senyati Camp: Die Anfahrt ist, wie schon öfters beschrieben nur mit 4x4 möglich, speziell wenn einem noch ein Auto entgegenkommt. 😣 Wir bekamen die Campsite Nr. 2, ganz rechts aussen direkt hinter dem letzten Chalet. Aus dieser Richtung kommen auch sehr viele Elefanten an das Wasserloch. Die Einrichtungen sind sauber und jeder hat sein eigenes Bad und Toilette. Elektriker sollten sich die Installation der Kabel vielleicht nicht so genau anschauen. Teilweise sehr "afrikanisch" 😉 Management und Personal sind sehr freundlich und buchen auch Ausflüge und Gamedrives. Das Highlight des Camps ist natürlich das Wasserloch. Hier war zu unserer Zeit ab Nachmittag ein ständiges Kommen und Gehen. Hauptsächlich Elefanten die gruppenweise am Wasserloch ihren Durst stillen, aber auch gerne mal Nachts direkt hinter unserem Wagen die Sträucher bearbeiten 🙂 Fazit: Senyati Camp ist ein absolutes Highlight für alle Freunde der grauen Riesen. Näher gehts eigentlich kaum noch (die Chalets in vorderster "Front" haben natürlich den absoluten Logenplatz) Und da die Ausstattung auch noch passt eine absolute Empfehlung von uns für dieses Camp 🙂
pantherThemenstarter1’302 Beiträge · seit 200702. Juli 2013 ·
Donnerstag, 02.05.2013
Ziel: Elephant Sands/Chalet Fahrstrecke: 263 km
Nachts war tatsächlich ein Elefant ganz nah an unserem Platz gewesen, wie die Spuren bezeugten. Leider mussten wir diesen schönen Ort heute wieder verlassen 🙁 Wir bezahlten unsere Barrechnung und unterhielten uns noch kurz mit Louw, dem Besitzer. Zum Abschied schenkte er uns eine Baobab-Frucht. Wir fuhren noch mal nach Kasane um unser Glück abermals am Bankautomat zu versuchen, beim dritten Anlauf klappte es dann. Einen kleinen Einkauf für die letzten Campingtage tätigten wir noch und das Auto wurde auch aufgetankt.
Dann ging es auf die Strecke nach Elephant Sands, das ca. 250 km Richtung Nata lag. Wir passierten unendlich lange Sonnenblumenfelder und Anbaugebiete für irgendein Korn. Nach einigen Kilometern begann der Straßenneubau, der nach unserer Erfahrung von vor 4 Jahren auch dringend nötig wurde. Für ca. 50 km war die Geschwindigkeit auf 50 km/h begrenzt 😵 , aber der Rest war doch schon fertig und wir konnten mit 120 weiterdüsen 😗 .
Kurz vor der Lodge passierten wir eine Vet-Kontrolle. Das übliche Schuheeintauchen, aber keine Kühlschrankkontrolle 😉 Der Kontrolleur wollte nur unsere Staufächer sehen, unser bisschen Fleisch hatten wir sicherheitshalber im Safe deponiert. Dann erreichten wir Elephant Sands und die Lady am Empfang teilte uns mit sie wären "fully booked" und unsere Reservierung bestünde erst ab morgen, so stand es in der Liste 😮 Leider hatte Ralf nur das Bestätigungsmail ausgedruckt , aber darauf war der vorangegangene Schriftverkehr incl. des Datums nicht zu sehen. Wir mussten auf den Camp Manager warten, der aber nicht allzu lange auf sich warten ließ. Er gab uns dann Chalet No. 3 und wollte parallel die e-mails checken. Seine Internetverbindung war aber sehr langsam und ich glaube, er hat gar nicht mehr nachgeschaut. Er wollte auch keinen Unfrieden, das hat man gemerkt. Wir bezogen das rustikale Häuschen, das mit einem offenen Badezimmer ausgestattet war. Türschloss gab es keines.
Wir setzten uns auf die Terrasse und schon waren zwei Elefanten am hauseigenen Wasserloch zum Trinken. Den Nachmittag verbrachten wir mit Lesen und Tagebuchschreiben. Leider ließ sich kein großer "Grauer" mehr blicken.
Wir testeten die Dusche, die hatte eine sehr, sehr lange Anlaufzeit, bis da mal warmes Wasser rauskam – wir wollten schon aufgeben. Außerdem war das Wasser sehr salzhaltig. Abendessen gab es für alle um 19.30 Uhr in Buffetform, Gemüse, Salat, Kartoffeln und Rindersteak. Gute Hausmannskost. Dann kamen 4 Elefanten an das Wasserloch und alle Gäste versammelten sich dort. Ein großer Bulle und eine Mutter mit Kalb und einem größeren Tier löschten ihren Durst. Eine Wasserrinne direkt vor der Terrasse war sehr beliebt und wann steht man schon mal 3 Meter vor so einem "Riesen". Die Kamera hatten wir leider im Cahlet gelassen 🙁 Besonders niedlich war das Kleine – Mädchenmodus aus 😉 Kaum waren die Tiere wieder weg, waren auch die Gäste in ihren Chalets. Außerdem war es zapfig kalt geworden. Wir kramten noch etwas zum Anziehen aus unserem Auto, dann verzogen auch wir uns ins Bett.
Unser Eindruck von Elephant Sands:
Diese Unterkunft wird ja immer wieder mal kontrovers diskutiert. Die Unterkunft war sauber und zweckmässig eingerichtet. Die gesamte Anlage war gepflegt und aufgeräumt. Das Rattengift (?) für die Fledermäuse im Bad war allerdings nicht sehr kindgerecht frei zugänglich aufgestellt. Weder Fledermäuse noch deren Hinterlassenschaften waren zu sehen. Der Service und das Essen waren in Ordnung. Nur beim Frühstück hatten wir nicht den Eindruck als wenn man darauf vorbereitet war dass jemand zum Frühstück kommt. Es wurde bereits heftig geputzt und die Tische waren nicht eingedeckt. Nach kurzer Wartezeit wurde aber das Frühstück serviert. Das Wasserloch bietet einen sehr nahen "Kontakt" zu den Elefanten. Man sitzt praktisch ohne Schutz den Elefanten ca. 3m gegenüber wenn sie sich Wasser aus einer speziellen Wasserrinne holen.
Fazit: Elephant Sands hinterlässt bei uns einen zwiespältigen Eindruck. Die Unterkunft war sauber und ausreichend gross. Das Essen war ok, der Service bzw. die Organisation noch verbesserungswürdig. Das Wasserloch ist aber sicherlich ein Highlight. Für eine Zwischenübernachtung ist die Lodge aber sicherlich ok 🙂
Morgen gehts dann zum Camping bei Baines Baobab. Darauf hatten wir uns schon lange gefreut 🙂
Hallo Ihr 2, vielen Dank für diese Beschreibung von ES. 🙂 War ich gespannt darauf, da es hier ziemlich kontrovers die letzte Zeit diskutiert wurde und wir auch hier eine Zwischenübernachtung auf dem Weg zur Dombo Farm haben. Ich sehe schon, wir werden es überleben. 😵 🙄 Und ein paar Stunden da sitzen und hoffentlich ein paar Dickhäuter anschauen - es gibt schlimmeres.
ich kann mich nur nochmals wiederholen - ein ganz toller Reisebericht !!!!!!!!!!!!
Hab ihn gleich schon mal bei meinen Favoriten abgelegt, damit er mir nicht abhanden kommt 😁
Da wir dieses Jahr "Afrika-frei" bleiben 🙁 🙁 (ja, das ist schon zum Weinen), geht es im Februar 2014 nach Mittel-Nambia und in den KTP und für 2015 ist dann Nordnamiba und Caprivi geplant - und dafür ist euer Reisebericht eine riesige Hilfe. Hätte ich den KTP nicht schon gebucht, würde ich sofort umschwenken.
auch von mir vielen Dank für euren RB und insbesondere vom Mavunje Camp.
Bisher haben wir für nächstes Jahr dort 1 N. eingeplant, aber wenn ich das so lese....
liebe Grüße Silke
leben und leben lassen
4 Wochen Namibia 2009
3 Wochen Namibia 2010
pantherThemenstarter1’302 Beiträge · seit 200703. Juli 2013 ·
@Guggu Das werdet ihr definitiv überleben und als Durchgangsstation könnt ihr bei ES nicht viel verkehrt machen 🙂 @Fleur Bitte, gerne geschehen 😎 @take off Danke 😊 Die Ziele in Afrika gehen auch uns einfach nicht aus, und irgendwie möchte man überall gleichzeitig hin. Aber so bleibt ja immer wieder was für das nächste Jahr.... @Silke Plant ruhig noch mindestens eine Nacht mehr in Mavunje ein. Für eine Nacht, so als Zwischenstation, ist es eigentlich fast zu Schade.
pantherThemenstarter1’302 Beiträge · seit 200703. Juli 2013 ·
Freitag, 03.05.2013
Ziel: Nxai Pan, Baines Baobab No. 1/Camping Fahrstrecke: 239 km
Diese Nacht war wirklich eisig, morgens waren es 4 Grad 🙄 Wir waren aber gut ausstaffiert, so dass wir nicht froren. Um 6.00 Uhr ging der Generator an, da waren wir natürlich wach, aber zum Aufstehen war es noch zu früh. Wir waren dann um 7.30 Uhr beim Frühstück und die Damen fegten und putzten noch. Das ist an sich ja löblich, wirkte aber wenig einladend, da es schon ab 7:00 Frühstück geben sollte. Bei dem netten Koch bestellten wir dann Rührei und Toast.
Noch ein letzter Kaffee
Nachdem wir unsere Rechnung beglichen hatten, waren wir schon um 8.15 Uhr auf der Straße. So früh, wie selten in diesem Urlaub. In Nata machten wir einen Tankstopp und kauften Brot. Für die restlichen Tage musste es das Weißbrot tun, was anderes gibt es hier nicht 🙁 Ein kurzes Gespräch mit einem wenig aufdringlichen Kettenverkäufer und schon konnte es weitergehen zur Nxai Pan, unserem Ziel für die nächsten drei Tage. Eigentlich wollten wir noch Holz mitnehmen, aber Ralf ließ die einzige Möglichkeit am Strassenrand verstreichen, es war ihm nicht ordentlich genug gestapelt. Da fällt dir nix mehr ein 😣 . Die Landschaft war wenig abwechslungsreich und ab Makgadikgadi NP waren nur 80km/h erlaubt. Das war wirklich ermüdend. Dann erreichten wir den Eingang der Nxai Pan und wir füllten verschiedene Formulare zur Registrierung aus. Den Eintritt hatten wir bereits im Chobe bezahlt. Wir bekamen sogar noch etwas Holz zu kaufen, war zwar bestimmt doppelt so teuer, aber was soll's. Ralf ließ noch etwas die Luft ab und dann konnte es losgehen, bis nach Baines Baobab unserem heutigen Übernachtungsplatz.
Es folgten echt üble 19 km bis zum Abzweig nach Baines Baobab. Tiefsand und furchtbares Waschbrett. Im Auto wird mir selten schlecht, aber das hier schlug mir ganz schön auf den Magen 🤢 Wir nahmen den rechten Abzweig nach Baines, den sandigeren. War auch nicht wirklich toll zu fahren. Gegenüber von den Baobabs liegt die Campsite No. 1, etwas erhöht und mit Aussicht auf die Pfanne. Ausgestattet mit Plumpsklo und Duscheinrichtung, ohne Wasser.
Qualitativ sicherlich grenzwertig, aber so schnell geht der Aufbau 🤩
Es herrschte eine absolute Stille über der Weite und nur ein paar Schildraben leisteten uns Gesellschaft. Wir relaxten und lasen, kochten Kaffee. Oftmals schweifte mein Blick aber in die Weite ab. Im laufe des späten Nachmittags wurden auch die beiden anderen Campsites noch belegt. Wir hatten ja den besten Überblick, und ankommende Autos fielen sofort auf. Aber die Plätze waren so weit voneinander entfernt, dass man von den anderen Gäste nichts bemerkte. Mit den Vorbereitungen für das Abendessen fingen wir heute auch schon früher an. So viel Licht, wie wir bis dato gewöhnt waren, gibt es hier nicht. Die Sonne ging wunderschön unter und leuchtete noch längere Zeit im schönsten Rot.
Heute gab es Steaks mit Gemüse, Kartoffeln und Salat. Wir saßen noch einige Zeit am Lagerfeuer und genossen den schönen Sternenhimmel und die einzigartige Stille.
Unser Eindruck Baines Baobab: Wir hatten Campsite Nr. 1 direkt gegenüber der Baobabs. Ein absoluter Traumplatz, speziell wenn man hier in mondloser Nacht unter dem Sternenzelt sitzt. Ausstattung wie üblich mit Plumsklo und Eimerdusche. Der Platz war sauber und gross mit herrlichem Blick auf die Baobabs. Fazit: Für uns ein absoluter Traumplatz der sich durch Einsamkeit und Ruhe auszeichnet. Da stören maximal die zwei Verkehrsflugzeuge die Nachts den Sternenhimmel kreuzen 🙂
WOW !!! einfach Traumhaft - diese Ruhe und Stille die die Bilder vermitteln - dieser Sternenhimmel - einfach genial Da kann ich mich nur schwer auf meine Arbeit konzentrieren 😊 DANKE dafür 😘