Die Eulenmuckels zwischen Löwen, Walen und Blumen

Reisebericht 58 Antworten · 4’426 Aufrufe · gestartet 06. Sept. 2026 von Eulenmuckel
Themenstarter2’116 Beiträge · seit 200606. Sept. 2026 ·

Liebe Fomis,

in den letzten Jahren ist es etwas ruhig um uns geworden. Dass es hier keine jährlichen Reiseberichte mehr gab, lag nicht daran, dass wir nicht regelmäßig in Afrika unterwegs gewesen wären. Im Gegenteil. 🙂

Im Juni und Juli 2023 waren wir zum ersten Mal mit unserem eigenen Auto in Namibia und Botswana unterwegs. Den Reisebericht hierzu haben wir bis auf die letzte Woche fertig geschrieben (im April 2024). Dass er so lange unvollendet im Forum steht, stört uns, und vielleicht werden wir die letzten Kapitel irgendwann doch noch nachliefern.

Nach einer kurzen Tour im Oktober 2023 nach Botswana folgte etwas für uns ganz Besonderes, vielleicht sogar Einmaliges. Wir waren von Juli 2024 bis Juli 2025 ein ganzes Jahr lang in Afrika unterwegs. Wir haben eine berufliche Auszeit genommen, um ganz viel Zeit in unsere größte Leidenschaft zu investieren — Safari in Afrika. Und dieses Jahr hatte es in sich. Während der Reise haben wir ein privates Tagebuch in FindPenguins geführt, und Familie und Freunde haben uns so begleitet.

Aber hier startet nun zunächst der Bericht unserer gerade beendeten Reise nach Namibia und Südafrika. Wir waren in den Sommerferien im KTP, in der Tankwa Karoo und am Western Cape unterwegs. Unser Plan: In der Kalahari Antilopen, Katzen und Vögel beobachten, an der Küste in Südafrika Wale finden und am Ende – wenn das Wetter mitspielt – die berühmte Blumenblüte des Namaqualands entdecken.

Begleitet werden wir wieder von Katrin und Martin. Die beiden kennen wir schon von früheren Afrikareisen, und so freuen wir uns nicht nur auf die Landschaften und Tiere, sondern ganz besonders darauf, wieder gemeinsam unterwegs zu sein.

Und wir freuen uns über eure Begleitung bei diesem Reisebericht.


Hier sind unsere Stationen:


17.07. Flug Frankfurt → Windhoek

18.-22.07. Meikes Gästehaus, Swakopmund

22.07. Urban Camp, Windhoek

23.07. Dunesong Breathers, Koës

24.-26.07. Mata Mata, KTP

26.-30.07. Rooiputs, KTP

30.07. Twee Rivieren, KTP

31.07. Ikaia River Lodge, Keimoes

01.08. Skaapkop Padstal, Calvinia

02.08. Langkloof Campsite, Tankwa Karoo

03.08. Tankwa Tented Camp, Tankwa Karoo

04.-06.08. Heuwelsig Camping, Franschhoek

06.-09.08. AirBnB, Hermanus

09.-13.08. AirBnb, Kapstadt

13.-15.08. The Baths, Citrusdal

15.-18.08. Papkuilsfontein Farm, Nieuwoudtville

18.08. Kroonlodge, Kamieskroon

19.08. Amanzi Trails, Noordoewer

20.08. Farm Bremen, Grünau

21.08. Koha Guestfarm, Mariental

22.-24.08. Anib Lodge Camping, Mariental

24.08. Elisenheim Gästefarm, Windhoek

25.08. Rückflug Windhoek → Kapstadt → Frankfurt



Unsere Reiseberichte im Namibia-Forum Unsere Bilder in der fotocommunity
zuletzt bearbeitet 07. Sept. 2026
8’791 Beiträge · seit 201006. Sept. 2026 ·

Na das ist ja mal ne schöne Überraschung!

Ich bin dabei und schau mir das Ganze gerne nochmal im Detail an - liebe Grüße von Bele

Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 06. Sept. 2026
1’860 Beiträge · seit 201606. Sept. 2026 ·
Hey ihr zwei,

wie schön, einmal wieder etwas von euch hier zu lesen.

Ich bin sehr gespannt und freue mich auf viele schöne Bilder.

Bis ganz bald

Sascha

Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
38 Beiträge · seit 202006. Sept. 2026 ·
Liebe Ruth und lieber Uwe, 

ich bin gespannt und bin dabei,

liebe Grüße von Ute

Themenstarter2’116 Beiträge · seit 200606. Sept. 2026 ·

Freitag, 17. Juli 2026 – Abflug

Genau ein Jahr nach unserer großen Reise dürfen wir wieder zurück nach Afrika. In dem Jahr in Deutschland haben wir viel erlebt und erledigt. Nun ist die Sehnsucht sehr groß. Am liebsten würden wir erneut länger verreisen, aber die Planung für die kommenden Wochen passt auf eine Bildschirmseite.

Die Flüge hatten wir bereits im September gebucht. Obwohl sie auch so schon sehr teuer waren, hatten wir zusätzliches Geld in Sitzplätze mit mehr Beinfreiheit investiert. Nach ein paar Monaten waren diese zum ersten Mal aus dem System gefallen, als das Fluggerät gewechselt wurde. Zum Glück hatten wir das zufällig bemerkt, denn eine Benachrichtigung erhält man in diesem Fall nicht. So konnten wir durch einen Anruf bei der Lufthansa-Hotline erneut die gewünschten Sitze reservieren. Leider wiederholte sich die Situation für den Rückflug, ohne dass wir es rechtzeitig bemerkten. Das Ergebnis von zwei in die Hotline investierten Stunden war eine Reservierung des letzten Sitzplatzes mit mehr Beinfreiheit, einen zweiten gab es nicht mehr. Auch wenn die Kosten erstattet wurden, war die Leistung, die wir vor über einem Jahr gebucht hatten, nicht mehr verfügbar – sehr ärgerlich.

Wie üblich starten wir am letzten Schultag vor den Sommerferien. Auch Uwe arbeitet noch bis Mittag. Eigentlich hat er gehofft, dass unser weniges Gepäck in eine Reisetasche passt. Aber am Ende hat sich doch wieder einiges angesammelt, so dass zwei Taschen voll werden. Es sind auch einige Mitbringsel für liebe Menschen in Namibia und Südafrika dabei.

Als zu Hause alles aufgeräumt und parat ist, holt uns Ruths Papa ab und bringt uns nach Siegburg zum Bahnhof. Es ist sehr heiß. Spontan kommen Jan und Pia noch an den Bahnsteig, um uns zu verabschieden. Darüber freuen wir uns sehr. Der ICE ist pünktlich und voller Leute, die in die Ferien starten. Da wir bis nach Frankfurt nur eine dreiviertel Stunde unterwegs sind, macht es nichts, dass wir zunächst keinen Sitzplatz finden. Die Fahrt vergeht schnell, und am Fernbahnhof laden wir das Gepäck auf einen Wagen und laufen zum Flughafen. Auch dort ist viel Betrieb, aber am Discover-Schalter für die Gepäckabgabe ist noch nicht viel los. Nachdem wir dort fertig sind, haben wir noch vier Stunden bis zum Abflug. Die Zeit nutzen wir, um etwas zu essen. Im Flughafen-Restaurant bestellen wir Nudeln und Pizza.

Die Schlange an der Sicherheitskontrolle ist lang. Im Boarding-Bereich haben wir dann immer noch zwei Stunden Zeit. Mit etwas Verspätung geht es in den Flieger. Wir machen es uns so gemütlich, wie es sitzend möglich ist. Der Flug startet mit ein wenig Verspätung, und wir landen nach gut zehn Stunden bei strahlendem Sonnenschein am Morgen in Windhoek.

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zuletzt bearbeitet 07. Sept. 2026
Themenstarter2’116 Beiträge · seit 200606. Sept. 2026 ·

Samstag, 18. Juli 2026 – Zurück im zweiten Leben mit Startschwierigkeiten

Es ist nicht so kalt wie befürchtet, und wir beeilen uns, aus dem Flieger zu kommen, um möglichst weit vorne in der Schlange bei der Einreise zu stehen. Das gelingt uns zwar, nützt aber nichts. Eine halbe Stunde zuvor ist noch eine Maschine aus München angekommen, und viele dieser Fluggäste stehen bereits vor uns an den Schaltern. Nach uns landen zwei weitere Flugzeuge. Viele Personen reihen sich hinter uns ein. Es gibt Schlangen für das E-Visum, für das Visum vor Ort und für Leute, die kein Visum benötigen. Es geht sehr langsam voran, aber wir haben Geduld. Was bleibt uns auch anderes übrig? Außerdem sind wir noch gut dran. Das Ende der Schlange hinter uns ist nicht abzusehen: Die Menschen stehen bis aus dem Flughafengebäude hinaus. Die Armen! Wann werden die wohl heute den Flughafen verlassen?

Lange bleibt uns keine Zeit für Mitleid, denn als alle Leute, die kein Visum benötigen, abgefertigt sind, wird ganz links ein Schalter geöffnet, die hinteren Reihen spazieren gut gelaunt an uns vorüber und dürfen sich parallel anstellen. Bei uns geht es kaum vorwärts, einige Leute werden ungeduldig, und es kommt zu ersten teils lautstarken Unmutsäußerungen. Noch sind wir entspannt, waren denn all diese Leute noch nie in Afrika? Was ist schon gerecht? Ein Mitarbeiter versucht, die aufgebrachte Menge zu beruhigen. Warum regen sich denn einige nur so auf? Schließlich seien wir doch alle gemeinsam heute Morgen angereist. Was gibt es sich denn da zu beschweren? Lange Erklärungen, dass die Leute vorne in der Reihe schon über eine Stunde vor den Schaltern warten, und diejenigen, die gerade erst gelandet sind, nun schon früher abgefertigt werden, lassen den Mann völlig unbeeindruckt. Das kann er ja nun auch nicht ändern. Eine Dame relativ weit vorne in der Schlange bekommt sich gar nicht wieder ein. Sie läuft von Schalter zu Schalter und erklärt nachdrücklich, dass nicht die Menschen von ganz hinten, sondern eben vorne auf alle Schalter zu verteilen seien. Da sie nur wenig Gehör findet und ihre Argumente an dem Beamten abprallen, regt sie sich immer weiter auf. Es herrscht ein ziemliches Chaos. Der einzige Schalter für die Menschen mit E-Visum wird seit fast einer halben Stunde von einer vierköpfigen Familie blockiert, die scheinbar etwas falsch ausgefüllt hat. Nichts geht mehr in unserer Reihe. Längst sind auch die Leute, die ihr Visum vor Ort beantragen, durch die Passkontrolle. Wieder wird weiter hinten ein Absperrband entfernt, und die Schlange hinter uns verteilt sich auf weitere Schalter. Eskalation pur! Wir machen uns ernsthafte Sorgen um die Dame, die sich bereits vorhin beschwert hat. Sie ist einem Herzinfarkt nahe, während sie den Grenzbeamten deren Job erklärt. Recht hat sie ja – und mittlerweile auch einige Mitstreiter. Obwohl die Szene auch eine komische Seite hat, tun wir uns selbst leid. So hatten wir uns das nicht vorgestellt! Ein E-Visum schien für uns eine gute Wahl zu sein. Frage uns bitte heute niemand mehr, ob das auch so ist.

Die Minuten werden lang und länger. Uwe verlässt die Schlange für einen Besuch auf der Toilette. Beeilen hätte er sich nicht müssen …

Irgendwann geht es ein klein wenig vorwärts, und wir schöpfen Hoffnung, das Flughafengebäude doch noch bei Tageslicht verlassen zu können. Die mittlerweile cholerische Dame brüllt eine Familie ganz vorne in der Reihe an, doch endlich zum nächsten, freien Schalter vorzurücken.

Nach zwei Stunden sind wir endlich an der Reihe und benötigen zusammen fünf Minuten am Schalter – und das auch nur, weil der Grenzbeamte jede Seite in Uwes Pass in aller Ruhe durchblättert und die verschiedenen Stempel und Visa studiert. Und – wer hätte es geahnt – in Ruths Pass finden sich dieselben Stempel und Visa. Das muss selbstverständlich auch noch einmal genau kontrolliert werden. Unser Gepäck wartet schon lange. Wir werden von Berti abgeholt, den wir heute kennenlernen. Er kümmert sich mit seiner Frau vertretungsweise um die Progress Farm, seit das bisherige Managerpaar die Farm verlassen hat. Zusammen mit einem Südafrikaner bringt uns Berti zu unserem Auto auf die Farm. Wir freuen uns sehr, unser Eulennest wieder zu sehen. Obwohl es ein Jahr lang in der Halle stand, ist es sehr staubig und vorne am Aufbau voller Vogelkot. Unter dem Dach der Halle haben wohl regelmäßig Schwalben gesessen.

Wir klemmen die neue Batterie an, und der Motor startet auf Anhieb. Auch die Lithiumbatterien im Aufbau sind noch voll. Wir verladen unser Gepäck und pumpen noch etwas Luft in die Hinterreifen. Während Uwe die Rechnung bezahlt, schaut Ruth schon nach den ersten Vögeln und begeistert sich für vier junge Schleiereulen, die unter dem Hausdach zusammen kauern.

Wir bleiben nicht länger als nötig, denn durch das lange Warten am Flughafen ist es schon spät. Auf der neuen Schnellstraße fahren wir nach Windhoek. Wie letztes Jahr auf der letzten Etappe meldet sich bald der Reifensensor hinten links und meldet eine zu hohe Temperatur. Das wiederholt sich auf der gesamten Fahrt bzw. sind wir permanent mit über 65 Grad Celsius unterwegs. Ob diese Temperatur tatsächlich zu hoch oder kritisch ist, können wir nicht einschätzen. Aber ändern können wir im Moment eh nichts, und so fahren wir weiter.

In einem Bogen geht es süd-westlich um Windhoek herum, und wir erreichen Okahandja. Dort biegen wir nach Westen ab. Bei Wilhelmstal machen wir eine kurze Pause und trinken einen Kaffee. Ruth isst dazu ein Stück Quiche. Außerdem nehmen wir uns eine leckere Trockenwurst mit. Auch hier lassen wir uns nicht viel Zeit, da wir noch einige Kilometer bis Swakopmund zu fahren haben.

Wir genießen es sehr, wieder in Namibia unterwegs zu sein. Auch wenn wir von der kurzen und unbequemen Nacht im Flugzeug erschöpft sind, fühlen wir uns wieder sehr wohl in unserem Auto unterwegs in unserem Lieblingsland. Wir sind zurück in unserem zweiten Leben in Afrika. Alles ist vertraut. Die Sonne steht schon tief, als wir Swakopmund erreichen. Wir parken vor dem Gästehaus, gehen hinein und fallen Meike und Klaus in die Arme. Die Wiedersehensfreude ist bei allen groß. Auch Elsett an der Rezeption strahlt.

Wir stellen das Auto in den Hof und gehen zu einem späten Kaffee, Tee und Kuchen zu unseren Freunden. Wir unterhalten uns, bis Meike mit Hündin Meta spazieren geht. Wir bringen unser Gepäck ins Zimmer, duschen und treffen uns dann wieder zum Abendessen. Meike hat Kürbissuppe gekocht, und es gibt leckeres Abendbrot und sehr viel zu erzählen. Es ist so schön, dass unsere Freundschaft über eine so große Entfernung funktioniert. Als wir müde werden, gehen wir in „unser“ Zimmer und schlafen schnell ein.


Tageskilometer: 426

Unsere Reiseberichte im Namibia-Forum Unsere Bilder in der fotocommunity
zuletzt bearbeitet 08. Sept. 2026
8’791 Beiträge · seit 201006. Sept. 2026 ·

Was habt Ihr denn? 🙄 Da ist es doch lotterleer 🤔. 


Liebe Grüße von Bele, die sämtliche Nachrichtenportale stumm- bzw. abgeschaltet hat 🤢 und nur noch ins Forum oder auf irgendwelche Webcams mit Tieren schaut.

Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 07. Sept. 2026
95 Beiträge · seit 202406. Sept. 2026 ·
Ja aber Hallo…. Das kann ja nur besonders werden nach den ganzen anderen tollen Reiseberichten! Ich hatte kaum zu hoffen gewagt, das da was kommt und bin voller Vorfreude!


Liebe grüße, Dorie

6’155 Beiträge · seit 200607. Sept. 2026 ·

liebe Eulenmuckels,

ich freue mich sehr auf den Reisebericht und ja schön endlich mal wieder was von Euch zu hören bzw. zu lesen. Liebe Grüße Hanne

8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
774 Beiträge · seit 200707. Sept. 2026 ·
Liebe Muckels,


auch wenn ich Euren Start hier verpeilt habe, springe ich jetzt noch mit auf! 🤗

Ich bin besonders auf Eure Erlebnisse in Südafrika gespannt.  


Bis ganz bald und liebe Grüße

Simone

Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
zuletzt bearbeitet 07. Sept. 2026
556 Beiträge · seit 201607. Sept. 2026 ·

Liebe Muckels, ach wie toll, es gibt einen Reisebericht von euch! Freue mich sehr darauf mit "dabei" zu sein.

Wahrscheinlich wäre ich am Flughafen ähnlich der beschriebenen Dame auch eher ziemlich cholerisch unterwegs gewesen. Wobei es ja nichts aber auch gar nichts nützt und ich bewundere immer die Menschen, die das stoisch ertragen können.

liebe Grüße

Elke

Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.
2’524 Beiträge · seit 200907. Sept. 2026 ·
Liebe Ruth, lieber Uwe,


das ist ja mal eine Überraschung, ein neuer Bericht aus eurer Feder. Da ist man mal übers Wochenende offline und dann sowas. Vielleicht sollte ich öfters mal aufs Forum verzichten, wenn das solche Konsequenzen zeitigt... 😜

Jedenfalls freue ich mich sehr auf den Bericht, denn allzuoft waren die Statusmeldungen ja nicht gerade.


Bis Samstag, Matthias

NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
790 Beiträge · seit 200607. Sept. 2026 ·
Liebe Ruth, lieber Uwe,


ich reihe mich hier mit ein und verfolge sehr gerne euren neuen Bericht! Freue mich auf tolle Fotos und interessante Stories 😊

Bis bald, viele liebe Grüße

Tanja

4’386 Beiträge · seit 201507. Sept. 2026 ·
Was ist denn hier los? Liebe Eulenmuckels, Ihr hattet wohl befürchtet, in Büsnau despektierliche Bemerkungen über Länge der Abwesenheit ohne RB und nie zuende geführte RBs zu bekommen 
😎…..aber ich bin ja gar nicht dort!
Trotzdem freue ich mich auf Euren Bericht wie der legendäre Bolle….
Friederike 
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter2’116 Beiträge · seit 200607. Sept. 2026 ·
Ihr Lieben,

vielen Dank für die Rückmeldungen. Wir freuen uns, dass so viele dabei sind.

@Bele: Leer war es, nachdem uns alle anderen Leute überholt hatten. 😉

@Dorie: Vielen Dank für die Vorschuss-Lorbeeren

@Hanne, Konni, Simone und Tanja: Herzlich willkommen!

@Panthers: Die Handhabung der reservierten Sitzplätze nach Flugzeugwechsel durch Discover ist maximal kunden-unfreundlich.

@Elke: Die Situation an den Einreiseschaltern war unmittelbar nach der Landung bereits eine sehr gute Übung in Sachen (afrikanischer) Gelassenheit.

@Matthias: Deine Fähigkeiten in allen Ehren, aber an unserem Reisebericht trägst du keine Schuld. 😉

@Friederike: Na, dann fällt die Standpauke wohl aus. 🙂

Nun geht es weiter mit den ersten Tagen.
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Sonntag, 19. Juli 2026 – Einkaufen

Meikes Gästehaus, Swakopmund

Insgesamt bleiben wir vier Nächte in Swakopmund, und wie immer ist die erste Nacht nach dem langen Flug sehr erholsam. Wir sind überrascht, denn es ist deutlich wärmer als erwartet. Obwohl der Wetterbericht Sonne angekündigt hat, werden wir heute vergeblich darauf warten.

Wir duschen und gehen spät zum Frühstück. Eine Reisegruppe sitzt auch noch im Frühstücksraum und erhält Tipps von der Reiseagentur. Wir frühstücken gemütlich, und auch Klaus und Meike setzen sich dazu.

Nach dem Frühstück fährt Uwe mit dem Auto zur Waschanlage an der Tankstelle, um den Vogelkot vom Aufbau und von der Motorhaube entfernen zu lassen. Ruth räumt in der Zeit die Taschen aus und verwüstet das Zimmer. Die Autowäsche geht erfreulich schnell, und anschließend fahren wir zum Einkaufen zu Foodlovers und zum Superspar. Diese Läden haben auch am Sonntag geöffnet, und außer einigen frischen Sachen kaufen wir schon die meisten Vorräte und Getränke für die nächsten Wochen. In Ruhe sortieren wir alles ins Auto.

Zurück im Gästehaus klappen wir das Camperdach auf und lüften. Das ist auch dringend nötig, denn unsere Anziehsachen, die wir vor einem Jahr im Camper zurückgelassen haben, riechen seltsam, als hätten wir eine Flasche Tabasco dazwischen verschüttet. Wirklich lecker ist das nicht, aber leider vorerst auch nicht zu ändern. Bald wird ohnehin wieder alles vom Qualm des Lagerfeuers überdeckt sein. Uwe holt eine Portion Pommes bei Hungry Lion, und wir setzen uns in den Garten, bevor Uwe neue Wasserfilter installiert und den Frischwassertank füllt. Mit Meike und Klaus trinken wir Kaffee und essen Kuchen und Kekse. Da es doch etwas kühl ist, brennt ein Feuer im Ofen. Es ist herrlich gemütlich, und wir verbringen den Nachmittag damit, allerhand Neuigkeiten auszutauschen.

Anschließend wollen wir uns das Zollformular besorgen, welches es seit dem 1. Juli für die Einreise nach Südafrika gibt und möglichst vorab online ausgefüllt werden soll. Wir versuchen unser Glück, finden aber den Grenzübergang Twee Rivieren im KTP in der Auswahl nicht. So brechen wir den Versuch erstmal ab.

Zum Abendessen sitzen wir wieder bei unseren Freunden. Meike verteilt Kürbissuppe, anschließend schmieren wir uns Brote. Heute setzen wir uns auf die Couch und schauen das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft. Während die Hündin Meta friedlich zwischen uns auf dem Sofa liegt, wuselt der kleine Neuzugang Paula wie aufgezogen hin und her, jault und versucht, alles anzubeißen, was ihr vor die Schnauze kommt. Sie ist erst seit zwei Wochen bei Meike und Klaus, sehr verspielt und muss noch viel lernen. Einmal mit ihr gespielt, hat Ruth eine neue Freundin, die sich gerne an ihren Rock hängt und mit kleinen, spitzen Zähnchen nach ihrer Hand schnappt. Das ist Uwe zu anstrengend. Aus sicherer Entfernung und mit skeptischem Blick beobachtet er das wuselige Tier.

Nach der ersten Halbzeit sind wir so müde, dass wir in unser Zimmer und ins Bett gehen. Heute muss die WM-Feier ohne uns stattfinden.
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Montag, 20. Juli 2026 – Swakopmund

Meikes Gästehaus, Swakopmund

Noch vor dem Frühstück fahren wir bei Nebel und leichtem Nieselregen zu Namib Campers. Stefan, Karsten und die Kollegen erwarten uns bereits. Wir unterhalten uns ein wenig und suchen dann im Camper nach dem besten Platz zum Einbau einer Standheizung. Das Gerät ist zwar recht klein, benötigt aber Luftanschlüsse bis zur Unterseite des Fahrzeugs. Wir überlegen hin und her und entscheiden am Ende, dass die Heizung im „Keller“ neben dem Elektrizitätswerk montiert wird. Stefan recherchiert kurz zu unserem Temperaturproblem an der Hinterachse und ist auch der Meinung, dass die Räder zu heiß werden. Morgen früh haben wir daher einen Termin bei Toyota.

Danach frühstücken wir mit Meike und Klaus. Sie leihen uns ihren Hilux, und wir können unseren Erledigungsmarathon fortsetzen. Bei Bushwhackers kaufen wir eine neue Spülschüssel, da die alte einen Riss hat sowie einen neuen Falteimer. Bei Spar füllen wir Getränke auf. Die Wasserkanister sind leider noch nicht eingetroffen. Im Norden der Stadt bei der Mall „Platz am Meer“ sind wir fast die einzigen Kunden im mtc Shop, wo wir eine neue SIM-Karte erwerben.

Zu Fuß laufen wir in die Innenstadt. Ruth kauft sich ein Oberteil, wir schauen am Meer vorbei, wo es aber immer noch sehr neblig ist. Die Wettervorhersage scheint defekt zu sein. Vom angekündigten Sonnenschein ist auch heute kein einziger Strahl zu entdecken. Am frühen Nachmittag setzen wir uns ins Wild Rocket Café und essen Wraps mit Hühnchen oder Rindfleisch.

Zurück im Zimmer legt sich Uwe ein wenig hin. Ruth fotografiert im Garten die Brillenvögel.

Stefan meldet sich, dass der Einbau fast fertig ist, sie morgen aber nochmal mindestens drei Stunden für die Elektrik benötigen. Irgendwas ist halt immer… Zusammen mit dem Termin bei Toyota wird es dann zeitlich sehr eng für uns, den Camper noch sauber zu machen und einzuräumen, das Bett zu beziehen usw. Mal schauen, wann wir am Mittwoch aufbrechen können. Mit Katrin und Martin, die übermorgen in Windhoek eintreffen werden, synchronisieren wir uns hinsichtlich der Einkäufe.

Wir starten eine Waschmaschine und gehen mit Meike und Meta in den Dünen spazieren.  Die kleine Paula darf noch nicht mit, denn Meike fürchtet, dass sie verloren gehen könnte. Sie muss erst noch lernen zu gehorchen. Auch bei der Abendrunde bleibt das Wetter trüb und kühl, aber es ist windstill. Wir sind schon ein ganzes Stück gelaufen, als Ruth ein Pfeifen hört. Plötzlich kommen zwei bekannte Hunde durch die Büsche angerannt, und kurz danach sehen wir Tanja. Wie schön! Wir freuen uns sehr, Meikes Freundin wieder zu treffen. Zusammen gehen wir noch eine große Runde und unterhalten uns. Erst im Dunkeln sind wir wieder an den Autos.

Eigentlich wollten wir heute Abend in ein Restaurant zum Essen gehen. Meike schlägt vor, Pizza zu bestellen und anschließend Karten zu spielen. Das ist eine sehr gute Idee. Wir haben viel Spaß, trotzdem schaffen wir nicht das komplette Spiel, denn wir sind irgendwann zu müde und verschieben den Rest auf morgen.
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