Hallo ins Forum,
zunächst einmal vielen Dank für dieses informative Forum! Wir haben hier die letzten Wochen sehr viel gelesen, recherchiert und mittlerweile eine umfangreiche Zusammenstellung für unseren Reiseplan.
Wer wir sind
Wir sind Moritz und Ann, Mitte 30, aus einer norddeutschen Großstadt und Reisen ist eine große Leidenschaft von uns. Dabei sind wir eigentlich immer komplett individuell unterwegs, in Europa oft auf den Kanaren mit Wanderschuhen im Gepäck und auch immer wieder gerne in der Welt auf Roadtrips und gern möglichst abseits der großen Touristenströme.
Rahmen
Wir werden Ende Mai für ca. 2 Wochen in Namibia sein. WIr haben ganz gut Literatur und Foren gewälzt und dabei hat sich ein Fokus herauskristallisiert (Reiseführer: Iwanowski’s, Bradt, T4A Self-Drive Guide, ein paar 4x4 Guides von Linke/Nast-Linke via Kindl-Flat). Wir wollen uns auf einsame Landschaften und Tiere fokussieren. Die “Highlights” der meisten Ersttäter-Touren sind demnach nicht (mehr) auf der Liste - ein Andermal vielleicht, wir wollen das Reisen nicht so bald aufgeben.
Wir werden mit einem Hilux 2.8 Automatik von ASCO in der Safari-Ausführung unterwegs sein (via Tui-Camper). Sat-Phone, Sandmatten usw. fahren mit. Zu Beginn der Reise werden wir auf der Ababis Gästefarm noch das Offroad-Fahrtraining besuchen (zudem waren wir schon in Patagonien (Schotter, Steine) sowie auf Sao Tome und Principe (Jungle-Pisten, 4x4 Zufahrten zu Unterkünften, allgemein das, was von den alten “Straßen” noch übrig war) unterwegs - und diverse lange Roadtrips auf Teer).
Wo wir Fragen haben - Route Swarkopmund zum Galton Gate “abseits der üblichen Wege”
Etosha zum Ende hin ist in trockenen Tüchern. Wir könnten nun für den Weg zwischen Swarkopmund und Galton Gate 6-7 Tage aufwenden. Dafür haben wir ein paar Optionen zusammengestellt, die sich auch vor Ort lageangepasst zusammensetzen lassen sollten (z.B. wenn etwas länger dauert, Wege nicht passierbar sind usw.). Beim Schreiben ist mir nun aufgefallen, dass der Beitrag sehr lang geworden ist - ich habe nun absichtlich Links usw. nicht gekürzt - vielleicht hilft es dem/der ein oder anderen bei der Planung (denn die Zusammenstellung ist hart erarbeitet 😉 ).
Swarkopmund - Ugab - Twyfelfontein
Teil 1 bis Ugab (gesamt ca. 5h; davon 3:11 bis zum Verlassen der D2303); im Grunde die Strecke aus diesem Beitrag
Für eine Übernachtung im Krater dürfte der Weg aus Swarkopmund etwas “kurz” sein (Option wäre eine Aktivität am Morgen dort und dann weiter). Alternativ Fahrt bis in den “Zebra-Canyon” (vgl. Link). Hier wäre stets eine Permit für die Strecke im Messum Krater nötig. “Lohnt” der Weg durch den Messum Krater, wenn dort nicht übernachtet wird (stark subjektiv aber wir wollen ja weiter etwas abseits im Damaraland unterwegs sein)?
Zudem sind zwischen Messum Krater und Mt. Brandberg noch 4wd Strecken in den T4A Karten eingezeichnet (vgl. rote Punkte in diesem Beitrag) - gibt es Erfahrungen zu diesem Stück, ich habe keine gefunden im Forum?
Teil 2 Ugab - Twyfelfontein
Zu diesem Stück gibt es einen super Threat, ich beziehe mich auf die dortigen Routenfarben von chrigu
Option a - “pink”: durch Doros Krater (6h Fahrzeit, langsam)
Option b - “grün”: auf einem Teilstück des “Durch das Herz des Damaralandes” und dann durch den Huab und Desolation Valley. Wird als sehr schön empfohlen, hier sind wir unsicher, weil der Weg durch die Huab Sümpfe sehr unterschiedlich bewertet zu werden scheint und wir keine Lust auf unverantwortlich viel Abenteuer haben ;):
Hier wären wir interessiert an aktuellen Infos zu den Huab Sümpfen und allgemein zur Befahrbarkeit im Mai (u.a. auch Ugab) - m.E. sollte das gehen (außer Huab Sümpfe).
Twyfelfontein - Palmwag
Option a) via C 39 und C 43 (2-3h ?)
Option b) Ruspoort Trail
Aus 2019 stammt die Info, dass der Weg über die C Straßen sehr schön sei und der Trail nicht gut zu fahren. (2013: sieht schon sehr steinig aus).
Gibt es hier ggf. noch weiter Infos/Erfahrungswerte?
Palmwag - Sesfontein
Hier haben wir viele Infos gefunden (u.a. das entsprechende Büchlein von Linke/Nast-Linke). Erste Übernachtung in Palmwag oder etwas weiter auf Heins Camp o.ä. (Track ist im Palmwag Süd 4x4-Trails Buch beschrieben). Zweite Übernachtung C 5, C 7 oder gar Ganamub-Canyon?
Option a) Sesfotein Etosha per C Routen
C 43 bis kurz hinter Palmwag, C 40 bis Kamanjab (ca. 3h); Vorteil sind vsl. auch die Einkaufs- und Tankmöglichkeiten in Kamanjab
Option b) durch die Khowarib Schlucht
Über dieses Teilstück habe ich sehr unterschiedliche Infos gefunden - wenn hier Ende Mai noch mit Wasser zu rechnen sein sollte (?), wäre es für uns “raus”.
Khowarib - Hobatere:
April 2021 3h gut machbar aber vorher über Weg erkundigen
2007 die nördliche Strecke ist staubig, durch den Fluss besser, nur etwas sandig
2017 in einem Tag gut zu schaffen
2022 über Klein Serengeti dann ca. 6h
2021 5,5-6h mit Stopps und Reifenwechsel, nicht als schwer empfunden
2022 mit Erfahrung machbar, der obere Trail ist sandig
2016 Sand / Powderdust, schwierig, einsam
2022, im April/Mai ggf. noch Wasser?
2019 etwas eintönig richtung Etosha und viel Powder Dust
Uns würden noch ganz generell Tipps/Hinweis interessieren, die den Namibia-Spezialisten auffallen.
Was ich noch nicht sicher feststellen konnte (aber auch noch nicht intensiv gesucht habe) ist, wo man auf der Strecke ggf. zumindest Brauchwasser auffüllen kann. Die Einkaufsmöglichkeiten dürften bescheiden bis nicht-existent sein - aber ich kauf auch zu Hause für eine Woche Vorräte ein 😉
Gehe ich recht der Annahme, dass es Diesel "sicher" erst in Kamanjab oder dann im Etosha geben würde? (Unsichere Kandidaten: Twyfelfontein, Palmwag, Sesfontain)
Last but not Least: Das liebe Wetter - wir gehen davon aus, dass es Nachts/Morgens einstellige Temperaturen gibt und Tagsüber auch gern über 30 Grad gibt; mit Regen rechnen wir eher nicht, fragen uns aber, ob wir auf der Route noch mit Feuchtigkeit in den Flussläufen rechnen müssen (hängt vermutlich auch von der aktuellen Regenzeit ab)? Treffen die Annahmen so erfahrungsgemäß zu?
Sorry für diesen sehr langen ersten Beitrag und die vielen Fragen und bereits jeder und jedem der bis hier gelesen hat, vielen Dank!
zunächst einmal vielen Dank für dieses informative Forum! Wir haben hier die letzten Wochen sehr viel gelesen, recherchiert und mittlerweile eine umfangreiche Zusammenstellung für unseren Reiseplan.
Wer wir sind
Wir sind Moritz und Ann, Mitte 30, aus einer norddeutschen Großstadt und Reisen ist eine große Leidenschaft von uns. Dabei sind wir eigentlich immer komplett individuell unterwegs, in Europa oft auf den Kanaren mit Wanderschuhen im Gepäck und auch immer wieder gerne in der Welt auf Roadtrips und gern möglichst abseits der großen Touristenströme.
Rahmen
Wir werden Ende Mai für ca. 2 Wochen in Namibia sein. WIr haben ganz gut Literatur und Foren gewälzt und dabei hat sich ein Fokus herauskristallisiert (Reiseführer: Iwanowski’s, Bradt, T4A Self-Drive Guide, ein paar 4x4 Guides von Linke/Nast-Linke via Kindl-Flat). Wir wollen uns auf einsame Landschaften und Tiere fokussieren. Die “Highlights” der meisten Ersttäter-Touren sind demnach nicht (mehr) auf der Liste - ein Andermal vielleicht, wir wollen das Reisen nicht so bald aufgeben.
Wir werden mit einem Hilux 2.8 Automatik von ASCO in der Safari-Ausführung unterwegs sein (via Tui-Camper). Sat-Phone, Sandmatten usw. fahren mit. Zu Beginn der Reise werden wir auf der Ababis Gästefarm noch das Offroad-Fahrtraining besuchen (zudem waren wir schon in Patagonien (Schotter, Steine) sowie auf Sao Tome und Principe (Jungle-Pisten, 4x4 Zufahrten zu Unterkünften, allgemein das, was von den alten “Straßen” noch übrig war) unterwegs - und diverse lange Roadtrips auf Teer).
Wo wir Fragen haben - Route Swarkopmund zum Galton Gate “abseits der üblichen Wege”
Etosha zum Ende hin ist in trockenen Tüchern. Wir könnten nun für den Weg zwischen Swarkopmund und Galton Gate 6-7 Tage aufwenden. Dafür haben wir ein paar Optionen zusammengestellt, die sich auch vor Ort lageangepasst zusammensetzen lassen sollten (z.B. wenn etwas länger dauert, Wege nicht passierbar sind usw.). Beim Schreiben ist mir nun aufgefallen, dass der Beitrag sehr lang geworden ist - ich habe nun absichtlich Links usw. nicht gekürzt - vielleicht hilft es dem/der ein oder anderen bei der Planung (denn die Zusammenstellung ist hart erarbeitet 😉 ).
Swarkopmund - Ugab - Twyfelfontein
Teil 1 bis Ugab (gesamt ca. 5h; davon 3:11 bis zum Verlassen der D2303); im Grunde die Strecke aus diesem Beitrag
Für eine Übernachtung im Krater dürfte der Weg aus Swarkopmund etwas “kurz” sein (Option wäre eine Aktivität am Morgen dort und dann weiter). Alternativ Fahrt bis in den “Zebra-Canyon” (vgl. Link). Hier wäre stets eine Permit für die Strecke im Messum Krater nötig. “Lohnt” der Weg durch den Messum Krater, wenn dort nicht übernachtet wird (stark subjektiv aber wir wollen ja weiter etwas abseits im Damaraland unterwegs sein)?
Zudem sind zwischen Messum Krater und Mt. Brandberg noch 4wd Strecken in den T4A Karten eingezeichnet (vgl. rote Punkte in diesem Beitrag) - gibt es Erfahrungen zu diesem Stück, ich habe keine gefunden im Forum?
Teil 2 Ugab - Twyfelfontein
Zu diesem Stück gibt es einen super Threat, ich beziehe mich auf die dortigen Routenfarben von chrigu
Option a - “pink”: durch Doros Krater (6h Fahrzeit, langsam)
Option b - “grün”: auf einem Teilstück des “Durch das Herz des Damaralandes” und dann durch den Huab und Desolation Valley. Wird als sehr schön empfohlen, hier sind wir unsicher, weil der Weg durch die Huab Sümpfe sehr unterschiedlich bewertet zu werden scheint und wir keine Lust auf unverantwortlich viel Abenteuer haben ;):
- laut dem “Allrad-Trails in Namibia, Teil 3: Damaraland” von Linke/Nast-Linke von Ost nach West nicht machbar (2015?)
- im Threat mit der tollen Karte von Chrigu 2019 als entschärft beschrieben
- 2017 als “schön” beschrieben, d.h. fahrbar
- 2017 als nicht passierbar beschrieben
- 2019 machbar
- Was wohl auf jeden Fall aus Westen gehen soll, ist der Desolation Valley Viewpoint. Somit wäre es ggf. möglich den “Durch das Herz des Damaralandes” einfach weiterzufahren und den Huab auszulassen.
Hier wären wir interessiert an aktuellen Infos zu den Huab Sümpfen und allgemein zur Befahrbarkeit im Mai (u.a. auch Ugab) - m.E. sollte das gehen (außer Huab Sümpfe).
Twyfelfontein - Palmwag
Option a) via C 39 und C 43 (2-3h ?)
Option b) Ruspoort Trail
Aus 2019 stammt die Info, dass der Weg über die C Straßen sehr schön sei und der Trail nicht gut zu fahren. (2013: sieht schon sehr steinig aus).
Gibt es hier ggf. noch weiter Infos/Erfahrungswerte?
Palmwag - Sesfontein
Hier haben wir viele Infos gefunden (u.a. das entsprechende Büchlein von Linke/Nast-Linke). Erste Übernachtung in Palmwag oder etwas weiter auf Heins Camp o.ä. (Track ist im Palmwag Süd 4x4-Trails Buch beschrieben). Zweite Übernachtung C 5, C 7 oder gar Ganamub-Canyon?
- sehr informativer Beitrag aus 2020
- sehr informativer Beitrag aus 2022
- Bericht aus 2017
- Bericht aus 2013
- Bericht aus 2015
Option a) Sesfotein Etosha per C Routen
C 43 bis kurz hinter Palmwag, C 40 bis Kamanjab (ca. 3h); Vorteil sind vsl. auch die Einkaufs- und Tankmöglichkeiten in Kamanjab
Option b) durch die Khowarib Schlucht
Über dieses Teilstück habe ich sehr unterschiedliche Infos gefunden - wenn hier Ende Mai noch mit Wasser zu rechnen sein sollte (?), wäre es für uns “raus”.
Khowarib - Hobatere:
April 2021 3h gut machbar aber vorher über Weg erkundigen
2007 die nördliche Strecke ist staubig, durch den Fluss besser, nur etwas sandig
2017 in einem Tag gut zu schaffen
2022 über Klein Serengeti dann ca. 6h
2021 5,5-6h mit Stopps und Reifenwechsel, nicht als schwer empfunden
2022 mit Erfahrung machbar, der obere Trail ist sandig
2016 Sand / Powderdust, schwierig, einsam
2022, im April/Mai ggf. noch Wasser?
2019 etwas eintönig richtung Etosha und viel Powder Dust
Uns würden noch ganz generell Tipps/Hinweis interessieren, die den Namibia-Spezialisten auffallen.
Was ich noch nicht sicher feststellen konnte (aber auch noch nicht intensiv gesucht habe) ist, wo man auf der Strecke ggf. zumindest Brauchwasser auffüllen kann. Die Einkaufsmöglichkeiten dürften bescheiden bis nicht-existent sein - aber ich kauf auch zu Hause für eine Woche Vorräte ein 😉
Gehe ich recht der Annahme, dass es Diesel "sicher" erst in Kamanjab oder dann im Etosha geben würde? (Unsichere Kandidaten: Twyfelfontein, Palmwag, Sesfontain)
Last but not Least: Das liebe Wetter - wir gehen davon aus, dass es Nachts/Morgens einstellige Temperaturen gibt und Tagsüber auch gern über 30 Grad gibt; mit Regen rechnen wir eher nicht, fragen uns aber, ob wir auf der Route noch mit Feuchtigkeit in den Flussläufen rechnen müssen (hängt vermutlich auch von der aktuellen Regenzeit ab)? Treffen die Annahmen so erfahrungsgemäß zu?
Sorry für diesen sehr langen ersten Beitrag und die vielen Fragen und bereits jeder und jedem der bis hier gelesen hat, vielen Dank!