THEMA: Wüste – Wasser – Wahnsinn!
11 Jan 2018 18:47 #504789
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  • fotomatte am 11 Jan 2018 18:47
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Hi Mabe,

tolle Bilder, aber einen Kapkauz sehe ich dabei nicht. Sind alles ( junge ) Perlkäuze.

Viele Grüße,
Matthias
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11 Jan 2018 22:27 #504814
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  • Mabe am 11 Jan 2018 22:27
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Okaaaay, dann ändere ich das mal fix . Hätte ich es mal bei Kauz belassen :whistle:
Danke für den Hinweis
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12 Jan 2018 10:02 #504859
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  • Rehema am 12 Jan 2018 10:02
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Hallo Mabe,
das Bild von den Zebras mit der schwarzen Windhose finde ich besonders gelungen!
Danke auch für die Einladung, etwas zu Malawi zu sagen. Das tue ich gerne (aus unserer persönlich begrenzten Sicht). Allerdings hat das hier in Deinem Reisebricht nichts zu suchen, denke ich. Aber vielleicht mache ich dieser Tage dazu mal ein Thema auf und schreibe, was wir in Malawi sehenswert finden, und was nicht. Dann können sich Interessierte einklinken, und andere werden nicht unnötig damit überfrachtet.
Antje
Back Home! Wieder in Tanzania - Gelebt in Malawi, Tanzania und Kenya
Reiseberichte:
Botswana April 2018 - Reisebericht "Botswana's Beasts & Beauty im April"
Bericht Malawi 2015-2018 - "Kleinode in Malawi" - noch in Arbeit....
Kurzbericht Tarangire April 2020 - "Tansania pulsiert! Trotz Corona..."
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13 Jan 2018 10:04 #505029
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  • Mabe am 11 Jan 2018 22:27
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Hallo Antje,
Danke für deinen Kommentar.

Es gibt ja gerade einen aktuellen Malawi-Zambia-Reisethread, wo du auch schon fleissig mitschreibst. Das passt ja prima.

So, gleich geht´s im Bericht weiter.
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13 Jan 2018 10:19 #505033
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Tag 22 nach Linyanti

Wir freuen uns darauf, nach dieser trockenen staubigen Gegend wieder ans Wasser zu kommen. Auch etwas mehr Leben (z.B. Vögel) erhoffen wir uns dadurch.
Es sind nur 60 km, aber die Strecke soll es in sich haben. Beim Auschecken in Savuti empfiehlt man uns über das Goha Gate zu fahren.
Anfangs fährt es sich noch ganz entspannt, die letzten 30 km sind jedoch mächtig tiefsandig. Da wir ohnehin mit recht wenig Reifendruck fahren, kommen wir gut durch, an den leichten Steigungen möchte der Motor allerdings richtig hochgedreht werden.

Besonders abwechslungsreich ist die Strecke nicht, wobei doch die ein oder andere Antilope kreuzt und sogar eine Giraffe an einer Pfütze –warum steht hier eigentlich Wasser?- zum Trinken steht.
Plötzlich meldet mein Gehirn Haaalt! Da war doch was….irgendwas passte nicht bzw. ist aus dem grünen buschigen Einerlei aufgefallen. 50 Meter im Rückwärtsgang später haben wir Gewissheit: in einem grünen Busch sitzt etwas Quietschgelbes…





ein Chamäleon!!
Das hätten wir jetzt a) überhaupt nicht erwartet und b) wieso ist es gelb und nicht getarnt?

Einige Kilometer weiter erreichen wir das Linyanti Gate. Beim Ausfüllen des dicken Buches weist man uns darauf hin, dass es hier einen naughty elephant gäbe und wir sollten nur mit dem Auto zu den ablutions fahren. Okaaay, Elefanten auf der Campsite hatten wir schon öfters. Da die Managerin aber doch wiederholt, dass der Elefant etwas lästig sei und sich nicht wirklich vertreiben liesse, werden wir aufmerksamer. Letztlich erzählt uns die Managerin, dass er wohl schon mal Stühle durch die Luft wirft und auch schon mal versucht hätte, ein Auto aufzumachen…Schluck! Sie hätten schon das DWNP und MEWT informiert und es wäre auch schon jemand vor Ort gewesen, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Tja, das klingt ja jetzt nicht nach einem entspannten Aufenthalt am Linyanti…
Wir beschließen, am Tage erst mal die Situation einzuschätzen und ggf. von dem Angebot Gebrauch zu machen, im staff village zu übernachten.
Die Campsite liegt hübsch mit Blick auf das Wasser bzw. das was davon übrig ist. Ein paar Hippos grunzen, eins liegt wie tot (ist es auch). Ein schöner großer Baum spendet Schatten.

Früh übt sich, was ein richtiges Frankolin werden will...


Paradies Fliegenschnäpper





Aus der Ferne hören wir etwas Gepolter, denken uns aber nichts dabei.
Linyanti bietet nur wenig gamedrive-Möglichkeiten, die wir uns aber dennoch mal anschauen wollen. Zuerst landen wir auf der Nachbarcampsite und tauschen uns über den Eli aus. Die beiden hatten aber auch noch keine Begegnung und überlegen ebenfalls im Schutze des staff villages zu übernachten.
Auf Camp Nr. 3 berichtet man uns, man habe gerade den Problemelefanten erfolgreich vertrieben – aha, daher das Gepolter.
Unser gamedrive führt uns erst parallel zum Ufer längst, an ein, zwei Aussichtspunkte, ansonsten aber durch eher dichtes Buschwerk.


Zurück geht es in einer Schleife, die landschaftlich ganz nett ist (hohe Bäume).





Nicht viel später auf der Campsite bekommen wir tatsächlich Elefantenbesuch. Ich flüchte schon mal ins Auto, während mein Liebster sich hinter dem Wagen in Deckung bringt. Der graue Riese räumt unsere Stühle unsanft zur Seite und kommt direkt auf den Wagen zu und rüsselt die Frontscheibe ab. Puh, ganz schon groß und nah und IN einen Rüssel habe ich bislang auch nicht reingeschaut! Er zieht dann aber davon. Anhand der Schmodderspuren sehen wir, dass er auch am Türgriff rumgefummelt hat.
Eigentlich ein harmloser Besuch, aber die eindringlichen Warnungen lassen uns keine Ruhe.
Wer weiss, wie der Kollege in der Nacht agiert…
Wir machen ein schnelles Essen, immer mit aufmerksamem Blick in die Umgebung, ziehen bei Beginn der Dunkelheit Richtung staff village um und geniessen bei einem GinT entspannt unseren vorletzten Abend und den fast schöneren Blick auf die Linyanti-Sümpfe über denen im Dunkeln Hunderte von Leuchtkäfern tanzten!
Die Nacht bleibt herrlich ruhig!

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13 Jan 2018 12:53 #505053
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  • Koalaxl am 13 Jan 2018 12:53
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Hallo Mabe
Ich verfolge deinen spannenden Bericht schon eine ganze Weile ,tolle Fotos danke fürs zeigen.
Gans besonders das Chamäleon und der Paradies Fliegenschnäpper haben es mir angetan.
Den Aufenthalt in Linyanti kann ich gut nachvollziehen .
Wir waren im September von Kasane nach Linyanti unterwegs ,ca. 15 km vorm Ziel haben wir uns bis zum Unterboden im Sand eingegraben .Konnten uns dann nach 2 Stunden erfolglosen graben mit der Seilwind befreien.
In der Nacht hatten wir dann mit dem besagten Elefant Bekanntschaft.
Erst hat er Mülltonne und Tisch umgeschmissen ,dann wurde unser Fahrzeug untersucht.Spiegel umgebogen mit dem Rüssel alles abgesaugt .Am Gazefenster entlang ,Athen in Athen mit dem Elefant. Danach wackelte er am Auto und wir dachten ,das wars jetzt.
Doch wir hatten noch Glück ,es kamen noch mehr Elefanten und nach einen Ohrenbetäubenden Spektakel zogen sie weiter.
Auf unserer Nachbar Campsite wurde ein Stuhl total verwüstet .
Vielleicht hatte er ein schlimmes Erlebnis mit Wilderen oder so, uns hat das Erlebnis bis zum Schluß der Reise geprägt .
Lg Petra
Anhang:
Namibia - Juni 2012
Süd Afrika - Dezember 2012
Botswana und Simbabwe Oktober 2013
Süden und KTP Dezember 2015 www.namibia-forum.ch...?limitstart=0#422443
Caprivi und Botswana September 2017
Süden und KTP Februar 2018
KTP und Botswana September 2018
KTP -Namibia März 2019
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