CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201526. Okt. 2015 ·
22. bis 23. August Drotzky`s Cave/Botswana
390km Beim Frühstück sahen und hörten wir noch einmal den Halsbandbartvogel. Während C. in der Lodge unsere Rechnung bezahlte und den Wassertank auffüllte, kopierte F. im Büro schnell noch das Heft ‚Die deutschen Namen der Vögel im südlichen Afrika‘ der S.A Ornithological Societty (ist schon lange nicht mehr erhältlich) für Otto, weil er so an den deutschen Namen interessiert war. Die nette Rezeptionistin sprach auch einige Brocken Deutsch und erzählte, dass 85% der Gäste Deutsche wären. Das konnten wir kaum glauben.
Nun zum eigentlichen Ziel in Botswana: Drotzky’s Cave. Wegen der Kontrolle am Grenzübergang von Tsumkwe/Dobe haben wir die Route, wie bisher beschrieben, gewählt. Empfehlenswert ist der Abzweig ca. 10 km nördlich von Tsao; ca. 57km südlich von Nokaneng. Die nördliche Zufahrt ist verkehrsreicher (LKW). An den beiden Einmündungen von der löchrigen Teerstraße A35, mit den scharfkantigen, ausgefranzten Rändern steht folgendes Hinweisschild: („Drotzky`s Cave“ in der Landessprache)
Die südliche Pad ist m.E. reizvoller, aber auch anspruchsvoller und bedarf mitunter konzentriertes Fahren. Unterwegs zu Drotzky`s Cave sahen wir die ersten Singhabichte dieser Reise, Tokos, Webervögel und einen Schwarzbrust-Schlangenadler (Black-chested Snake-Eagle), den wir aufgrund seines cremeweißen „Bauchs“ bestimmen, leider aber nicht fotografieren konnten.
Wir stiegen am Nordeingang der Höhle ein, versehen mit Stirn-und Taschenlampen. Es sieht dort aus, als hingen lauter vergammelte Schinken von der Decke und es staubt enorm. Wir krochen dort eine Zeitlang herum, fanden ein paar Stachelschweinborsten und Vogelfedern und stiegen wieder aus.
Vor dem Südeingang beschlossen wir, dort nicht mehr einzusteigen, weil wir uns auf die Suche nach der von Buschleuten selbstverwalteten Campsite machen wollten. Auf dem Weg zur Höhle waren wir schon an einer Campsite verbeigekommen, die mit ihren dort aufgestellten Schrottcontainern und abgeladenem Müll (s.o. Rules: Do not litter.) alles andere als einladend aussah. Nach weniger als einem Jahr schon wieder dem Verfall preisgegeben, das ist Afrika!
Wir trafen an einem Wasserhochbehälter drei Männer beim Betanken ihres Wasserfasses, die uns auf die bereits frequentierte Campsite verwiesen, weil die andere „under construction“ sei. Da es schon spät war, beschlossen wir, auf dem Platz vor dem Südeinstieg der Höhle zu kampieren. Von dort hatten wir einen schönen Blick über die Ebene und auf den Sonnenuntergang, nach dem scharenweise Fledermäuse aus der Höhle geflogen kamen. Nachts riefen Eulen, aber ansonsten war es wunderbar still.
Das Warnpiepen der zweiten Batterie für den Kühlschrank hatten wir abgestellt. Übrigens war nicht zu übersehen, dass doch gelegentlich auch Besucher hierher kommen. Zu erkennen war das an den überall verstreuten Papiertaschentüchern. Wir empfehlen hier mal das Büchlein „How to sheet in the wood“!!! Das könnten auch Reiseveranstalter in ihr Angebot mit aufnehmen zzgl. einer Schachtel Lion-Zündhölzer….
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201528. Okt. 2015 ·
23. bis 24.August Maori Camp, Grootfontein[
395 km Die Fahrt zur Grenzstation Dobe schien endlos – zuerst Sandpiste,
an der entlang sich ein Warzenschwein mit uns ein Wettrennen liefern wollte, dann Gravel ab Xai Xai entlang der Aha-Hills bis Dobe. Man ist dabei, eine breite Teer-Straße??? zu bauen, zwischen Dobe und Nokaneng.Es gab nur eine Fahrbahn, alle paar Meter waren große Kieshaufen aufgeschüttet – was hatten wir für ein Glück, am Sonntag unterwegs zu sein, denn sonst wären wir durch den Baustellenverkehr noch sehr viel langsamer als ohnehin durchgekommen.
An der Grenzstation gingen die Formalitäten schnell über die Bühne, allerdings wurden wir nach Fleisch-und Milchprodukten durchsucht. Die weitere Strecke nach Grootfontein war so staubig, dass selbst die links und rechts auf ihren Warten sitzenden Gabelracken die Farbe verloren zu haben schienen. Diese Fahrt kam uns besonders endlos, langweilig und öde vor Am Nachmittag kamen wir im Maoricamp an. Am Abend tranken wir mit Peter ein kaltes Erdinger Weißbier – ein Genuss – und saßen noch mit einem Paar aus Bayern gemütlich am Feuer. Das gemütliche Beisammensein fiel leider einem Gewittersturm zum Opfer, das sich schon durch Wetterleuchten angekündigt hatte. Es regnete sogar ein paar Tropfen.
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201528. Okt. 2015 ·
Auf dem Weg in den Nordwesten! Warnung! Jetzt gibt es weniger Tiere, dafür mehr Landschaften.
24. bis 25.August Grootfontein bis Ondangwa
313 km Am Morgen des 24.August fuhren wir auf Rat von Peter erst einmal zu einem Autoreparaturbetrieb in Grootfontein, um unser Kühlschrankproblem beheben zu lassen. Dort konnte man uns aber nicht helfen und verwies uns zur Firma Diesel-Elektrik in Tsumeb. Das lag ohnehin auf unserem Weg. Also füllten wir erst einmal unsere Vorräte auf, packten dann im Camp unseren Kram zusammen, bekamen von Conni noch einen riesigen Sack mit Kinderkleidung für die Himbas, gegen eine geringe Spende und wieder einen ganzen Karton Zitronen von Peter geschenkt. Peter ist ein sehr hilfsbereiter Mensch, der sein großes Herz hinter Sprüchen und Witzen versteckt. Telefonat mit Valerie, Rechnung cash, Betrag wird (und wurde) von Savanna nach Rückkehr sofort erstattet. Bei Diesel-Elektrik in Tsumeb stellte man fest, dass die zweite Batterie (noname, made in Ch.) schon relativ alt war und nicht mehr lud. Eine neue einzubauen ging ruckzuck und siehe da, ganz schnell leuchteten auch die grünen Lämpchen an der Anzeige, das hatten wir bislang noch nie gehabt, ist halt eine Bo…-batterie. Im Minenhotel aßen wir eine Kleinigkeit und fuhren dann bei trübem grauen Wetter weiter nach Ondangwa, wo wir auf dem staubigen Platz des Nakambale Restcamps ganz alleine waren. Das kostete 120 ND für uns beide, ablution block war ein bisschen weit entfernt, aber die näher stehende Toilette zur Benutzung nicht empfehlenswert….. Auf dem Gelände gibt es noch ein Museumsdorf (Ndonga-Kral) und ein Museum mit Artefakten und Dokumenten zur Geschichte der Mission. Die Station wurde von einem finnischen Missionar gegründet, die Kirche, erbaut 1889 (od.1893 Iwano.) soll die älteste Kirche im Ovamboland sein.
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201529. Okt. 2015 ·
25. bis 26.August Kunene River Lodge, Campsite 260km Auf der C 46 fuhren wir über Oshakati, Uutapi und Ruacana zur Kunene River Lodge. Die Ansiedlungen gingen mehr oder weniger fast ineinander über und es herrschte hektischer Verkehr. In Uutapi wurden wir geblitzt und gestoppt. Der Polizist hielt uns triumphierend sein Messgerät vor – wir waren anstatt der erlaubten 60 km/h 63 km/h gefahren, obwohl C. den Tempomat auf 60 km/h gestellt hatte. Welches Gerät ist ohne Missweisung? 5% Abweichung! Es gab eine lange, lautstarke Diskussion und Belehrungen, aber schließlich konnten wir unbestraft weiterfahren – durch trostlos ausgedörrte und überweidete Landschaft. Wir fragten uns, was die Ziegen, Esel und einmal sogar zwei Kamele in dem Staub wohl zu fressen finden mochten. An den Ufern des Kanals, der vom Kunenestaudamm gespeist wird, lag so viel Müll herum wie bei uns nicht mal an den Autobahnauffahrten. Kurz vor Ruacana fing es aus dem trüben Himmel auch noch zu regnen an. Unsere Stimmung verbesserte sich schlagartig, als wir das Kunenetal erreicht hatten – die grandiose rote Fels-und Berglandschaft und die sich ins Unendliche ausdehnenden runden Kuppen der angolanischen Berge sind überwältigend schön
Pachypodium lealii, bottletree
Die Campsite der Kunene River Logde ist sehr idyllisch am Flussufer gelegen, bewachsen von hohen Bäumen und Bananenstauden, leider aber auch sehr beliebt bei Meerkatzen, so dass hier zum ersten Mal unsere Zwille in Einsatz gebracht werden musste. Die kennen das schon, denn jedes Mal, wenn einer von uns die ‚Waffe‘ ergriffen hatte, verzogen sie sich.
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201502. Nov. 2015 ·
26.August bis 27. August Epupa Camp / Epupa Falls 158 km Über das Dorslandtrekker-Memorial
(D3700 – 3701-3700 = C 43) fuhren wir unter trübem, diffusem Himmel, immer wieder die Landschaft bewundernd, hierher.
Vor der Campsite ist eine slumartige Siedlung mit Bergen von Müll, auf denen zerlumpte Kinder spielten und die allgegenwärtigen Kühe Kartons zermalmen. Auf der Campsite, die unter Selbstverwaltung der Community steht, war nur ein weiterer Platz besetzt. Unter Palmen, mit Blick auf den Fluss fanden wir eine schöne, wenn auch sandige Stelle. Dusche und Toilette sind urig gemacht und voneinander getrennt. Wir buchten zwei Nächte (240 ND), blieben dann aber doch nur eine.
Nachmittags gingen wir zu Fuß durch den Slum zu den Falls. Ein kleines Mädchen sprang F. unvermittelt an und versuchte, ihr das Fernglas vom Hals zu reißen. Die Abwehr wurde, auch von herumlungernden Leuten, mit lauten Geschrei und Geschimpfe kommentiert, so dass wir uns eilends davonmachten. An den Falls gab es, der Jahreszeit entsprechend, wenig Wasser, schöne Flusskiesel, pfeilschnelle Schwalben und Schmetterlinge an Pfützen. In den trüben Gumpen badeten Menschen und wuschen ihre Wäsche.
Zurück auf dem Platz bereiteten F. das Essen für die nächsten beiden Tage zu:
Elandgulasch mit Möhren, Zwiebeln, Paprika, Tomaten und viel Knoblauch im gusseisernen Topf, den wir, als das Feuer runtergebrannt war, in die wenige Glut zum Garen stellten. Zwischendurch vertrieben wir uns die Zeit damit, die auf dem Platz herumwandernden und grasenden Kühe zu verjagen. Ein Glück, dass die nicht solche Fladen fallenlassen wie in Deutschland….
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201502. Nov. 2015 ·
27.bis 28.August irgendwo im Kaokofeld, südlich v. Marble Campsite 332 km Am Morgen erlebten wir eine Überraschung: Der schwere gußeiserne Deckel war vom Topf gestoßen und der gesamte Inhalt aufgefressen worden. Auf dem erhöhten Feuerplatz und in der Asche fanden wir Trittsiegel von Kühen – solch ein leckeres Essen haben die bestimmt noch niemals gehabt! Man lernt daraus, dass Rinder in Afrika keine Vegetarier sind… Früh fuhren wir los
und füllten unseren Tank zum Preis von 17 NAD/Ltr. in Okangwati auf, wo der Diesel in 20-Liter-Kanistern und 5-Liter-Wasserflaschen aus einer trüben Hütte geschleppt wurde. Um die adrette Betreiberin der Tankstelle herum, standen tatenlos Männer in seltsamen Gewändern mit Pseudoschwertern in der Hand – wie man uns sagte: Stolze Angolaner. In Opuwo (11,7NAD/Ltr.) tankten wir noch einmal und ließen das total verdreckte Auto waschen. Und dann ging es 23km südlich von Opuwo auf der D3705
hinein ins Kaokofeld bis zum Hoarusib
(hier beginnt der Hoarusib riverbed 4WD-trail )
und weiter durch die gewaltige, zerscherbte Landschaft, die sporadisch von Giraffen, Straußen und Springböcken bevölkert war. Lange Zeit fuhren wir hinter einem Konvoi von LKWs, bis sie endlich eine Stelle gefunden hatten, wo sie anhalten und uns passieren lassen konnten. Wir sprachen mit dem ersten LKW-Fahrer, bedankten uns und erfuhren, dass sie das Team einer Brunnenbohrfirma aus Gobabis waren und im Kaokofeld Aufträge hatten. Bewundernswert, wie sie ihr schweres Gerät über die engen, felsigen Wege fuhren, die „Straße“ zu nennen ein Euphemismus wäre. Die Hangstraße war kaum breiter als die Trucks. Als abzusehen war, dass wir es vor Einbruch der Dunkelheit bis zur Marble Campsite nicht schaffen würden, suchten wir uns abseits der Fahrspur ein Plätzchen zum Übernachten. Ein Klippschliefer beobachtete uns scharf beim Zeltaufbau, bevor er mit Pfiff seine Sippe warnte und verschwand. Im Dunkeln fuhr noch ein Campingfahrzeug Hillux mit Dachzelt an uns vorbei, dann war Stille und wir bewunderten den Sternenhimmel, aus dem immer mal wieder eine Schnuppe fiel. Ein Nachtvogel rief und mithilfe der Vogelstimmenapp auf dem smartphone wussten wir, dass es sich um den Kap-Uhu (Cape Eagle Owl) handelte.
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201510. Nov. 2015 ·
28.bis 29.August Camp Sycro am Kunene 126 km Nachts um drei wurden wir durch einen vorüberrasenden Pickup aufgeschreckt. Wer fährt denn mitten in der stockfinsteren Nacht über diese Pisten durchs Kaokofeld? Wilderer?
Da wir befürchteten, von dem Bohrteam eingeholt zu werden, fuhren wir sehr früh über die Otjiba Plain an den Marmorsteinbrüchen, die von Ferne weiß leuchteten, nahe Marble Camp vorbei, weiter über einige knifflige Pass Etappen, die das Auto souverän bewältigte. An einer beängstigend steilen Stelle kam uns auch noch eine Herde dürrer Kühe entgegen. Regen fehlt im ganzen Land!
Die Kühe zogen wie Bergzebras über das Geröll oberhalb langsam an uns vorbei Beim Anhalten nach einer besonders gruseligen Steigung entdeckten wir die ersten Bergzebras, die wir filmen konnten. Zum Fotografieren waren sie zu weit entfernt. C. hatte das ‚Landschaftsobjektiv‘-Objektiv auf der Kamera. (2. Kamera mit Tele wäre wieder nützlich gewesen). Endlich kamen wir – nach der roten Tonne - Rooidrom -
ins unglaublich schöne, weite Marienflusstal mit seinen vielfältigen Farben, einigen grünen Bäumen und Sträuchern Wir sahen Giraffen, Springböcke, Löffelhunde, Großtrappen, Bergschmätzer. Unterwegs stießen wir auch verlassen aussehende Bomas, vereinzelt begegneten uns auch Himbas.
An einer Kleinsiedlung hielten wir an und es kamen Großeltern und eine Frau mit Säugling und zwei kleinen Kindern gelaufen. Alle waren sehr erkältet und der Großvater klagte sehr über Husten. Wir verteilten ein paar Kleidungsstücke für die Kinder und Zitronen. Mit denen konnten sie aber nix anfangen und warfen sie gleich weg. Erst als wir sie mit etwas Zucker bestreuten, strahlten sie nach dem Probieren um die Wette.
Eine Zitrone wurde gleich zwischen den kleinen Oberschenkeln gesichert.
Nachdem wir Connis Kinderkleidungstüte im Communitycamp abgeliefert hatten, fuhren wir zum Camp Syncro, das uns besser gefiel und bekamen einen schönen Platz am Fluss.
Die Lodge ist vor ein paar Jahren abgebrannt und wird nun wieder mit bewundernswertem Idealismus aufgebaut, betrieben von einem blutjungen Schweizer Ehepaar, Ryan und Sarah, dem wir nur wünschen können, dass sie diese Aufgabe bewältigen werden.
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201513. Nov. 2015 ·
29. bis 30.August Puros Lodge 192 km
altes Flussbett südl. Syncro
Marienflusstal bis zur roten Tonne
CuF were here
rote, gelbe und weiße Bäume
Auf der Rückfahrt erschienen uns die Pässe schon viel weniger schwierig und wir konnten die Landschaft eher genießen in der Oryxe, Großtrappen und Springböcke zu sehen waren.
Kreuzungswächter
Wir fuhren bis ca. 10 km vor Orupempe ins Khumib-riverbed 4WD-trail, von Giraffen beäugt.
The magnificence of the landscape
Von dort querten wir zum Hoarusib-riverbed 4WD-trail, vorbei an beeindruckenden Felsformationen und steinernen Wegzeichen durch eine traumhafte Landschaft.
einsamer weißer Baum, wo?
C., der am nächsten Tag einen besonderen Geburtstag begehen konnte, hatte sich gewünscht, die Nacht im Flussbett zu kampieren. Da der Wind aber stark zunahm und fast zum Sandsturm wurde, nahmen wir von diesem Plan, Abstand und fuhren zur Puros Bushlogde Campsite. Auch dort fegte der Wind unangenehm und wir beschlossen, uns eine Nacht in der Lodge zu gönnen. Den Abend dort verbrachten wir bei ausgezeichnetem Ziegenbraten mit unserem Rotwein, weil die Lodge keinen mehr vorrätig hatte und teilweise in Gesellschaft der rotweindurstigen Managerin. Wir diskutierten über Namibias Vergangenheit und Zukunft und das Geburtstagskind opferte drei seiner Cohiba Club White, die die Dame, 5mal neu anzündete 😉 und wegrauchte wie Selbstgedrehte (Perlen vor die…). 😄 😄 😄 Inkl. Dinner 900 ND.
ganz tolle Fotos zeigt ihr da von Kaokoland. Das wird für uns unerreichbar sein, da wir die Pad eher glatt gebügelt mögen (Warmduscher eben 🙄 ). Wenn ich die Fotos von den Straßen sehe oder was man als solche bezeichnet, weiß ich, dass meine bessere Hälfte mir spätestens dort die Freundschaft kündigen wurde. 🤩
CuFThemenstarter4'382 Beiträge · seit 201517. Nov. 2015 ·
30.bis 31.August Sesfontein Camel-Top-Campsite
Unser nächstes Ziel: Sesfontein, wir wählten die Route durch den Puros Canyon. Der Wasserlauf wurde häufig problemlos gekreuzt, was in der Regenzeit vermutlich nicht möglich ist. (Jetzt gibt es wieder Tierfotos)
Kuh 😄
Nach all der Trockenheit der vergangenen Tage tat das Grün unseren Augen richtig gut. Wir sahen Flußuferläufer, Dreibandregenpfeifer, Bachstelzen, Waffenkiebitze, Bergschmätzer, Maskenbülbül und kleine, unruhige Vögel, die so schnell waren, dass wir sie nicht identifizieren konnten.
Am Ausgang de Canyons fing wieder wüstenartige Landschaft an (New Schoemanns-Camp),
wir kamen an einem Airstrip vorbei, von wo aus man schon die Namib ahnen konnte,
verborgene Schöheit
danach fuhren wir durch eine Ebene, Giribes Plain, dann wieder in ein Tal in dem viele Rinder weideten. Dort war noch Heu auf dem Halm zu finden.
Weiter ging es nun doch auf der D3707, ca. 47km, zum Glück waren wir vor der Namibiareise beim Zahnarzt zur prof. Reinigung und Prüfung der Zähne auf festen Sitz. Diese berüchtigte Wellblechpad schüttelt wirklich alles durcheinander, Zunge nicht zwischen die Zähne!!! Die seitlichen Ausweichstrecken waren auch nicht besser. Empfehlung: von Puros nicht die lange Strecke der D3707 sondern durch den Puros Canyon, s.o..
Obwohl wir schon mehrmals in Namibia gewesen waren, haben wir eigentlich erst jetzt die Dimensionen und die Vielfältigkeit dieses Landes erfasst. In Sesfontein fuhren wir nach dem Auftanken zuerst zum Fort, an dessen Eingang die namibische und die deutsche Fahne einträchtig miteinander flatterten. Leider gibt es dort keine Möglichkeit zu campen und die einzige Campsite mit Strom ist die Camel-Top-Campsite.
Dort waren wir bis auf ein paar Tokos ganz alleine und ließen den Geburtstag mit Rotwein und einem fulminanten Sonnenuntergang und Vollmondaufgang ausklingen.
Die Einrichtungen dort sind sehr einfach, aber bei einem Preis von 80 ND pP und einem ordentlichen Bündel Feuerholz für 30 ND kann man nicht viel verlangen.
super Tour, super Bilder, super Bericht - in der Kunene River Lodge hat es uns auch sehr gut gefallen ,was uns noch fehlt - ist eine Tour von Opuwo - Orupembe-Puros ---nach Deinem Bericht wächst die Sehnsucht noch mehr, mal sehen ob wir das noch packen werden. Reise sehr gerne weiter mit. Ach bevor ichs vergesse - nachträglich alles alles Gute zum Geburtstag - wenn auch die Getränke- und Genuss- vorräte geschmälert wurden, von Nichtgeniessern.... Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland