Caprivi extra dry - "Fünf Flüsse"-Tour 2024

Reisebericht 58 Antworten · 8’707 Aufrufe · gestartet 15. Dez. 2024 von Sangwali
Themenstarter315 Beiträge · seit 201705. Jan. 2025 ·
Tag 16: Mittwoch, 13.11.2024

Heute standen dann einigermaßen öde rund 250 km über den Caprivi-Highway an. Zum Glück war diese Strecke in diesem Jahr nur einmal zu bewältigen.
Doch zunächst mussten wir erneut ein anderes Fahrzeug um Starthilfe bitten. Wieder sprang der Wagen nicht an, die Batterie war erneut leer. Offenbar entlud sie sich irgendwo oder irgendwie nach ca. 30 Stunden. So lange etwa stand das Auto jetzt. Bei Start des Fahrzeugs einen über den anderen Tag war es nie ein Problem. Egal, das Problem war schnell gelöst und ab ging es auf die Strecke:

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Unterwegs die ersten Strauße überhaupt in diesem Jahr:
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Etwa gegen 13:30 Uhr waren wir in der Ndhovu Safari Lodge, die wir noch nicht kannten. Bisher waren wir hier in der Divava Okavango Lodge und zuletzt in 2022 in der Shametu River Lodge, die uns damals aber nicht „abgeholt“ hat.
Ralf, der Manager, begrüßte uns freundlich und klärte uns auf über die activities. Allenfalls wollten wir aber am Folgetag einen abendlichen Boatcruise mitmachen, das aber auch spontan entscheiden. Heute wollten wir zunächst am Nachmittag noch in den Mahango, den wir auch schon aus früheren Touren kannten und den wir trotz seiner geringen Größe sehr schätzen. Doch zunächst bezogen wir unser Zelt:

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Das Interieur könnte einen Facelift vertragen, aber sonst alles gut, vor allem ein toller Blick auf den Kavango und die gegenüberliegende Buffalo Core Area:

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Etwa um 15:30 machten wir uns dann auf in den Mahango Park, dessen Gate ja nur knapp sechs km entfernt liegt. An der Schwemmebene angekommen, konnte man praktisch die ganze Zeit abseits der Hauptpiste entlang der Uferlinie fahren, der eigentliche Fluss war meist weit weg:

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Wir ließen uns viel Zeit. Auf der Runde sahen wir

Meerkatzen bei der Körperpflege
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Braune Sichler (Glossy Ibis)
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Hippo mit Geflügel
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Zebras (im Hintergrund die Pylone der neuen Mohembo-Brücke gut zu erkennen)
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einen braunen Schlangenadler (Brown Snake Eagle)
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einen Nilwaran, der sich über Eli-Dung hermachte (bzw. vermutlich über die darin tätigen Insekten)
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einen Kuhreiher (Cattle Egret)
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einen Seidenreiher (Little Egret)
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einen Rallenreiher (Squacco Heron)
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Witwenpfeifgänse (White-faced Whistling Duck)
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noch ein paar Sichler
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einen Riedbock
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und noch einmal ein Paar Klunkerkraniche (Wattled Crane)
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sowie auf der Rückfahrt auf der Transitstraße einen weiteren schönen Rappenantilopen-Bock.
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Einen letzten Abstecher zum Singweli-Wasserloch im Westen haben wir uns aus Zeitgründen gespart. Das Wetter sah gegen Abend beunruhigend aus, aber es regnete nicht mehr und über Nacht hatte sich das Wetter wieder beruhigt.

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Der Tag endete mit einem ausgezeichneten Diner. Morgen sollte es dann in die Buffalo Core Area gehen sowie zu einer Besichtigung der neuen White Sands Lodge.
Fortsetzung folgt ...
zuletzt bearbeitet 05. Jan. 2025
194 Beiträge · seit 201807. Jan. 2025 ·
Hallo Sangwali! Vielen Dank für Deinen interessanten Bericht! Ich habe in 2024 einige Campergruppen bei der Planung und Durchführung Ihrer Reisen durch den Moremi und Chobe NP begleitet und viele Reisende haben berichtet das es durch die Dürre an manchen ikonischen Orten - wie z. B. in Savuti - nicht so lohnenswert war. Xakanaxa, Khwai und der Boteti waren letztes Jahr die beliebtesten Camps, da es dort Wasser gab. Bei Thobolo's habt ihr dann ja doch einiges gesehen! Die Elefanten am Chobe auf deinen Bildern sehen so mager aus. Ich hoffe sehr das diese Regenzeit eine ergiebige sein wird! Im November war ich zur ähnlichen Zeit wie ihr in der Namushasha Lodge und obwohl die Elefanten abgewandert waren, fand ich es toll! Letschwe und Sitatunga Antilopen und Löwen mit Jungtieren, Schreiseeadler, Eulen und eine fantastische Landschaft und kein anderes Fahrzeug. Das Selbstfahren im Mahango NP hat uns auch sehr gefallen. Vielen Dank noch mal für den schönen Bericht! Liebe Grüße, Stefanie
5 Jahre in Botswana, 3 Jahre in Sierra Leone, 1 Jahr in Lesotho außerdem Reisen in Namibia, Südafrika, Mozambique, Eswatini, Tansania und Äthiopien www.kalahari-calling.com
220 Beiträge · seit 202307. Jan. 2025 ·
Hallo Sangwali,
seit Anfang an begleite ich euch auf eurer „Fünf Flüsse Tour“. Vielen herzlichen Dank für den detaillierten Bericht, die Beschreibung und Bewertung der verschiedenen Lodges und die schönen Fotos. Eure Route finde ich sehr interessant und könnte ich mir so auch irgendwann vorstellen.
Schade, dass ihr in Savuti so wenige Tiersichtungen hattet. Nach Savuti würde ich auch gerne einmal, aber leider gibt es dort nur Lodges im höheren Preissegment oder Campingplätze.
Wir waren im März 2024 in Botswana und schon da war es außergewöhnlich trocken. Hoffentlich hat der kleine Eli, den ihr fotografiert habt, bei der Trockenheit im November überlebt.
Freue mich auf deinen weiteren Bericht!
Liebe Grüße, Sabine
Themenstarter315 Beiträge · seit 201708. Jan. 2025 ·
@ Stefanie ("kalaharicalling") und Sabine ("Makalani"): Vielen Dank für´s Lob und dass Ihr dabei seid. An das Eli-Kalb muss ich auch noch oft denken, da aber weit und breit kein Muttertier und schon gar keine Herde zu sehen war, waren sein Chancen vermutlich nicht sehr groß 🙁.

Tag 17: Donnerstag, 14.11.2024

Gleich nach dem Frühstück machten wir uns auf zum letzten Nationalpark-Gamedrive dieses Urlaubs, in die Buffalo Core Area. Über Divundu und die B8 waren es knapp 33 km bis zum Gate. Am Gate stand ein junger Mann an den Vitrinen mit den Karten und erläuterte beflissentlich, wie man fahren solle, um zwei Löwenkater zu finden, die dort nahe der Schwemmebene im Dickicht ruhen würden. Er zeigte uns genau den Punkt, den wir ansteuern sollten, welcher gar nicht weit weg wäre vom Picnic-Spot 😕.
„Ja ja“, dachten wir, red Du mal, die sind sicher schon seit zwei Tagen nicht mehr da. Dennoch waren wir natürlich neugierig und entschieden, zunächst den genannten Punkt anzusteuern, hier auf der Karte mit Pfeil markiert:

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Da wir ansonsten auch zunächst nicht viel sahen, hatten wir den Punkt zügig erreicht und da ein (!) weiteres Fahrzeug dort stand, die genannte Stelle auch sofort finden können. Und siehe da: Die zwei waren noch dort. Zunächst sahen wir nur einen. Der zweite gesellte sich im Verlauf dazu, er lag erst weiter hinten im Dickicht. Leider waren die zwei einigermaßen gut versteckt im Unterholz, dennoch gelangen ein paar schöne Bilder, da wir tatsächlich höchstens 5 Meter entfernt standen.

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Zwischenzeitlich sind noch zwei bis drei weitere Fahrzeuge dazugekommen und die übliche Rangiererei begann. Wir hatten mittlerweile wieder rund eine Stunde bei den beiden Kudern verbracht, so dass wir beschlossen, weiter am Rande der Schwemmebene bis zur Nova Station und dann weiter runter bis zur botswanischen Grenze zu fahren. Die westlichste Route endete aber dann irgendwann im Nichts, so dass wir umkehrten. Auf einen Besuch der Delta Pan verzichteten wir, da wir noch die White Sands Lodge besuchen wollten. Den beiden Löwen wollten wir aber nochmal einen Besuch abstatten. Aber – man ahnt es schon – die zwei hatten zwischenzeitlich das Weite gesucht. An der Stelle, an der die zwei gelagert hatten, sah man sehr deutlich Fahrspuren bis unmittelbar an den Busch heran, vielleicht 1-2 Meter von dem Ruheplatz der beiden Kater entfernt. Da wollte wohl jemand ganz exklusive Photos machen. Manche Volldeppen sind halt unverbesserlich 😈. Viele Sichtungen hatten wir dann nicht mehr auf dem Weg zurück zum Gate:

ein Buschbock-Mädchen
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einen Rappenmann
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und, malerisch auf einem Büffelschädel sitzend, einen Flussuferläufer, eine Erstsichtung für uns (Dank an Matthias „fotomatte“ für die Bestimmungshilfe). Wer weiß, vielleicht sitzt der im Sommer an der Isar auf einem Rehbockschädel?

Flussuferläufer (Sandpiper)
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Bei der Planung der Tour hatte ich immer mal wieder etwas von der neuen White Sands Lodge am Nordufer des Kavango gelesen und auch davon, dass man sich das Gelände unverbindlich anschauen könne. Das wollten wir dann mal machen, woraus dann allerdings ein etwas längerer Aufenthalt geworden ist.
Etwa 8 km nach dem Gate in Richtung Divundu geht es dann links ab in Richtung Fluss. Zwischendurch passiert man ein Gate und wir haben dort (meine ich mich zu erinnern) 30 Nam $ bezahlt. Der Gatekeeper hat uns dann in der Lodge angekündigt, wo uns dann auch direkt ein sehr freundlicher Mitarbeiter aus der Khwe-Community (ein in der Kavango-Region ansässiger Buschmann-Tribe) begrüßte und uns die Lodge, deren Entstehung und deren Betrieb erläuterte und dann durch das Gelände führte. Die örtlichen Khwe sind wohl von den Investoren mit dem Betrieb der Lodge für die ersten Jahre beauftragt worden. Die Zeltplätze sind offenbar schon länger im Betrieb (tolle Lage!), die bisher 5 Chalets werden jetzt nach und nach in Betrieb genommen. Der Restaurationsbereich war noch nicht ganz fertiggestellt. Hier zeigte uns der nette Mitarbeiter (seinen Namen habe ich mir leider nicht gemerkt) erst einmal eine Mantide auf dem Holzfußboden der Terrasse:

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Falls jemand eine Idee hat, um welche Art es sich handelt, würde ich mich über einen Hinweis freuen. Entomologisch bin ich nicht so bewandert 😐.

Die Lage der Lodge ist ein echter Hammer. Direkt an den Popa-Fällen gelegen, das Rauschen hört man die ganze Zeit, der Blick eigentlich von überall ist absolut umwerfend. Hier ein paar Eindrücke:

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Auf dem Weg vom Restaurant hinunter zur Bar zeigte uns der Mitarbeiter ein etwa 5 Meter neben dem gepflasterten Weg liegendes Buschbock-Kitz:

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Er erzählte, dass die Kitze dort liegenbleiben, wo die Mutter sie verlässt, um sich selbst zu versorgen, ähnlich wie bei unseren Rehen. Deshalb rührte sich das Kleine auch nicht vom Fleck, obwohl wir ihm sehr nahe kamen auf dem Weg.
Auf dem Weg hinunter zur Bar, die an einem südseemäßig anmutenden weißen Sandstrand lag (daher der Name der Lodge), wies er uns noch in der Krone eines Baums auf eine ganz besondere Sichtung hin, eine Fruchtfledermaus (Fruit Bat), deren Arten zu den größten Fledermäusen überhaupt zählen:

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Aufgrund seiner Fellfärbung haben wir uns entschieden, den Kleinen zärtlich „Donald“ zu taufen 😊.

Hier noch ein paar Eindrücke von dem Gelände und der Lage der Bar, wo wir dann noch ausführlich den Blick auf die Fälle bei einem Savannah dry genossen:

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Zum Abschied wies uns der nette Mitarbeiter noch auf das benachbarte Living Museum der Khwe hin

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welches wir allerdings (nicht nur aus zeitlichen Gründen) nicht mehr besuchten. Bevor wir wegfuhren, haben wir uns dann noch die Chalets (leider nur von außen) angesehen, die aber sehr großzügig gebaut waren, alle mit Blick direkt auf die Fälle, mit Braai-Platz auf der Terrasse und Selbstversorgungsmöglichkeit. Auf dem Parkplatz sahen wir dann noch ein Fahrzeug von hier im Forum bei manchen gut bekannten namibischen Musikern, die hier offenbar logierten (oder vielleicht auch nur Teile des Ensembles):

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Wir haben uns lange in White Sands aufgehalten, die Eindrücke waren super. Sollten wir noch einmal in die Gegend kommen, wäre ein Aufenthalt in der White Sands Lodge sicher eine Option, zumal es die einzige Lodge ist, die im westlichen Teil zumindest im Gebiet des Bwabwata-Nationalparks liegt. Die Buffalo Core Area erreicht man von hier ruckzuck.
Vor dem wieder vorzüglichen Dinner genossen wir dann noch bei einem Sundowner die Abendstimmung auf der Terrasse der Ndhovu-Loge. Für den eigentlich geplanten Boatcruise hatte die Zeit dann doch nicht mehr gereicht.

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Nach dem Essen hat mich dann ein junger (schwarzer) Barmann mit einem kleinen Kalauer noch ernsthaft aus der Fassung gebracht. Wie immer bestellte ich ein „beer from the tab and a glas of white wine“, woraufhin er mich fragte: „Wanna taste the black wine?“ 🤨
Ich gebe zu, ich habe einen kleinen Moment gebraucht, aber dann haben wir beide schallend gelacht. Dennoch machte mich sein Einwurf ein kleines bisschen nachdenklich.

Fazit Ndhovu Safari Lodge (2 Nächte)
Unterkunft: 3 von 5
Essen: 5 von 5
Service: 3 von 5
Preis-Leistungsverhältnis: 3 von 5
Bei der Zufahrt und bei der Ankunft hatten wir das Gefühl, dass die Lodge ein wenig „runter“ sei. So war auch unser Zelt etwas in die Jahre gekommen, letztlich aber ausreichend. Es gibt auch feste Chalets, die recht neu und komfortabel aussehen und auch das Flusshaus scheint recht ansprechend zu sein. Den „Zeltservice“ (Zimmerservice) hat man sich gespart, weil wir ja nur 2 Nächte dort waren (?). Egal - nicht entscheidend. Der Service war etwas bemüht, die Küche aber ausgezeichnet, wenngleich wir nicht unbedingt die Freunde der großen, langen Tafel sind. Letztlich kann man Glück oder Pech haben. Die Platzzuweisung an die Tafel wirkte dann auch etwas chaotisch, weil mehrere verschieden große Gruppen da waren. Bis alle schließlich ihren Platz gefunden hatten, dauerte es dann auch etwas. Das Essen dagegen war wirklich ausgezeichnet.

Demnächst verlassen wir dann die Flüsse-Region.
zuletzt bearbeitet 08. Jan. 2025
Themenstarter315 Beiträge · seit 201710. Jan. 2025 ·
Tag 18: Freitag, 15.11.2024

So langsam ging unsere diesjährige Fahrt dem Ende entgegen. Weitere Nationalparks standen nun nicht mehr auf dem Programm. Am Morgen

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hatten wir wieder schönstes Wetter und das Frühstück auf der großen Terrasse über dem Fluss genossen wir noch einmal in ganzen Zügen.

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Die anschließende Fahrt von der Ndhovu Safari Lodge zur Hakusembe River Lodge war in etwa genauso lang wie Etappe vom Kwando zum Kavango:

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Ralf von der Ndhovu Lodge hatte uns erzählt, dass auch in der Hakusembe Lodge wegen des niedrigen Wasserstandes keine Boatcruises angeboten würden. Daher hatten wir wieder alle Zeit der Welt und beschlossen, die komplette Strecke bis Rundu über die D3431 entlang des Kavango-Ufers zu fahren. Die Strecke war sehr gut gegradet und man kam so flott voran, dass wir alles in allem kaum eine Stunde länger benötigten, als wir über die B8 gebraucht hätten. Leider sah man den Kavango nur selten. Dort wo der Cuito aus Norden kommend in den Kavango mündet, konnte man die Stadt Dirico sehr gut ausmachen. Die Fahrt war sicher abwechslungsreicher als über die B8 und wenn man die Zeit hat, ist diese Route eine schöne Alternative.

Etwa um 14:00 Uhr kamen wir in der Hakusembe Lodge an, die wir schon aus 2017 kannten. Es ist halt eine große Gondwana-Lodge, die ein wenig darunter leidet, dass praktisch nur Gäste dort sind, die eine Nacht bleiben. Daher hat man immer ein bisschen das Gefühl, man ist auf der Durchreise (was man ja auch ist). Das Personal ist dennoch sehr bemüht und alles ist top. 2022 hatten wir auf unserem Weg Richtung Etosha die Taranga Safari Lodge gewählt, die aber u. E. keine wirklich gute Alternative zu Hakusembe ist, wenngleich deutlich kleiner und damit etwas „familiärer“.
Der Himmel zog sich am Nachmittag deutlich zu

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und am Abend zeigte er sich von einer dramatisch-schönen Seite:

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Kurz vor dem Diner dann ein Weltuntergangsgewitter. Trotz Schirmen in den Chalets sind wir nur mit nassen Füssen bis ins Restaurant gekommen. Andere traf es schlimmer: Mehrere Mitglieder einer kleinen französischen Reisegruppe musste schnell ihr Chalet räumen, offenbar weil es unter Wasser stand. Die Armen mussten dann im strömenden Regen ihr Gepäck von der einen Seite der Lodge zur anderen Seite schaffen, um ein neues Chalet zu beziehen. Des einen Freud, des andern Leid.
Der Rest des Abends verlief unspektakulär.

Tag 19: Samstag, 16.11.2024

Am nächsten Morgen war der Himmel wieder blau. In Angola ist Samstag Waschtag – ähnlich wie bei uns :P:

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Nach dem Frühstück ging es ans Bezahlen. Zwar waren Übernachtung und Diner schon beglichen, aber die Getränke noch nicht. Leider war die ganze Lodge offline, so dass wir nicht mit CC bezahlen konnten, sondern nur bar. Unser restliches Bargeld war jedoch begrenzt, so dass wir leider ein Mitbringsel aus dem Shop zurücklassen mussten. Blöd.

Fazit Hakusembe River Lodge (1 Nacht)
Unterkunft: 5 von 5
Essen: 3,5 von 5
Service: 4,5 von 5
Preis-Leistungsverhältnis: 4 von 5
Eine typische Transitunterkunft. Top-Zimmer, Service beflissen, Diner war Buffet, Qualität ging so. Hinzu kam, dass es eine große Lodge ist, die eigentlich auch immer gut gefüllt ist. Am Buffet haben leider einige Gäste die gängigsten Benimmregeln komplett vergessen. Ein schon recht vorgealterter Gast kam tatsächlich in einer tief eingeschnittenen und sicher 40 Jahre alten Speedo-Badehose ins Restaurant, dachte sich aber ganz offenbar nix dabei 🤢. Das Personal hat sich schon manchmal echt zusammenreißen müssen. Nun denn.

Heute hatten wir die mit Abstand längste Strecke zu bewältigen mit 468 km:

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Da wir jetzt keinerlei Bargeld mehr hatten, mussten wir vorsichtshalber vor dem Aufbruch in Rundu noch schnell ein paar Dollar ziehen. Dann ging es auf die öde B8 Richtung Südwesten:

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Da wir jetzt wieder flüssig waren, konnten wir in den Outskirts von Rundu noch einen schönen hölzernen Elefanten „ab Werk“ erstehen, wovon man ja bekanntlich nie genug haben kann … Weiter ging die wilde Fahrt

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Zwischen Otavi und Otjiwarongo sahen wir linker Hand eine riesige Aufschüttung, die wie eine Abraumhalde aussah. Dies hatten wir 2022 übersehen oder sie war womöglich noch nicht so groß. Später in der Lodge erfuhren wir, dass es sich um den Abraum aus dem Otjikoto-Goldbergwerk von B2Gold handele, dessen Betrieb aber in Kürze eingestellt werden solle. Auf Maps kann man sich die Mine ganz gut anschauen. In der Nähe sichteten wir dann unsere ersten und einzigen Oryxe sowie kurz darauf auf einem Farmgelände diese seltsamen Viecher, die wir bisher noch nie in Namibia gesehen hatten: Blessböcke

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Später erfuhren wir, dass diese dort gezüchtet würden, wohl auch für unser heutiges Ziel, die Frans Indongo Lodge. Gegenüber sichtete ich dann diesen Piepmatz, den ich bisher leider noch nicht identifizieren konnte. Ich weiß, die Aufnahme ist schlecht und nachbearbeitet, aber wenn jemand eine Idee hat? Sabotalerche? Bin mir nicht sicher

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Knapp 30 km vor Otjiwarongo dann der Abzweig auf die D 2433 zur Frans Indongo Lodge, die kurz darauf erreicht war. Hier waren wir zum ersten Mal. Für unserer Rückreise hatten wir hier zwei Nächte eingeplant, um uns vor dem Heimflug noch ein wenig zu entspannen und abzuhängen.

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Die Zimmer waren toll

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wie auch die ganze Anlage und das Personal äußerst zugewandt und freundlich. Die Lodge ist entstanden nach den Vorstellungen von Frans Indongo, die Anlage sollte quasi an ein Ovambodorf erinnern. Herr Indongo lebt übrigens in hohem Alter gleich auf der benachbarten Farm und kommt dem Vernehmen nach manchmal zum Diner rüber in die Lodge.

Die verbliebenen Nachmittagsstunden verbrachten wir am tadellos gepflegten Pool mit Blick auf das Wasserloch und das weitläufige Savannengelände vor der Lodge. Es waren nicht viele Gäste vor Ort, aber viele Tiere. Tatsächlich hatte Herr Indongo wohl die Vorstellung, auf seinem Lodgegelände Tieren einen Lebensraum zu geben, die sonst nicht in Namibia heimisch sind. Dazu gehörten

Nyala (wbl.)
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Auf die Frage, ob es denn auch einen Bock dazu gäbe, meinte Alf Walter, der Manager der Lodge, der sei unlängst von Geparden gerissen worden …

weiße Blessböcke
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dunkle Blessböcke
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Weißschwanzgnus
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aber natürlich auch Wasserböcke und Pferdeantilopen:
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Man kam sich schon ein wenig vor wie im Zoo, wenngleich es andererseits natürlich schön ist, auch solche Tiere einmal zu sehen. Fortsetzung folgt.
zuletzt bearbeitet 10. Jan. 2025
1’066 Beiträge · seit 202311. Jan. 2025 ·
Guten Morgen,
das ist ein toller RB. Vielen Dank dass du dir die Mühe gemacht hast, ihn zu schreiben. Auch die Fotos verdienen Lob.
Ich habe euch gerne begleitet und hoffe, dass die Reise angenehm zuende ging.
Liebe Grüße,
Silvia
Schmiere stehen für ein Steak - Südafrika im Februar 2026 Mauritius – Das andere Afrika (Dezember 2024) Two in One – Kruger Region & Garden Route (Südafrika 2023) Frühstück mit Giraffen - Mai 25 (Revidierte Version) https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/10307120-fruehtsueck-mit-giraffen-mai-25-revidierte-version Südafrika 23 - Vom Bushgeflüster zum Walgesang https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/304183-suedafrika-2023-vom-bushgefluester-zum-walgesang?modus=bericht
8’796 Beiträge · seit 201011. Jan. 2025 ·
Guten Morgen Robert,

heute bin ich mal nicht zum Reingrätschen hier 😉 . Als mir heute früh schnell klar wurde, dass das kein Wetter für eine Frühpirsch wird 😣 , hab ich mich mit reichlich Kaffee auf die Couch gesetzt und bin im Forum auf Pirsch gegangen!

Ich gebe zu, dass ich deinen Bericht aus Zeitmangel bisher eher quergelesen habe, aber da ich ihn schon alleine auf Grund des Titels (erstens lustig und zweitens viele meiner geliebten Flüsse 🤩 , und auch noch dein Wissen dazu, dass es eigentlich ja nur drei waren 🤪 ) immer im Kopf hatte, hab ich ihn mir heute mal "vorgenommen".

Heute habe ich ihn jetzt mit Genuss in Ruhe durchgelesen und hatte viel Freude dabei! Erstens mag ich deine Schreibe, zweitens fand ich es gar nicht langweilig, sondern eher interessant, von mir gut bekannten Regionen zu lesen. Drittens gab es sooo viel Schönes zu sehen auf deinen Fotos - auch wenn es natürlich sehr trocken war.

Ich versuche mal, ein paar Dinge noch hervor zu heben: ein bisschen beneide ich dich um die Fledermaus, und ein bisschen sehr um die Sitatungas 🤢 ! Die sind mir bisher noch verwehrt geblieben 🙁 .
Savuti - ja, das ist so ein Thema. Mir gefällt es dort eigentlich nicht - aber weil wir fast immer tolle Löwensichtungen (und noch anderes Getier) hatten, bin ich doch immer wieder gerne dort. Als Tagesausflugsziel halte ich es aber wirklich nicht für geeignet!
Frans Indongo ist so gar nicht mein Ding, wie du schreibst, ein Zoo. Wäre ja nicht so schlimm, wenn nicht auch Tiere, die eigentlich in ein ganz anderes Habitat gehören (Lechwe zum Beispiel) dort gefangen gehalten werden würden.
Spannend fand ich, dass man die Mohembo-Brücke vom Mahango aus sogar sehen kann! Ich hab auf diversen Facebookseiten schon viele Fotos davon gesehen, aber das war mir nicht klar. 🙄
Ebenfalls spannend, wie relativ schnell sich der Wasserstand des Kavangos bei Rundu ändern kann. Ihr wart ja Ende November dort, da sah es laut deinem Foto so aus:

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Heute dagegen so:

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Ich könnte jetzt noch ewig so weiterschreiben und ich hab bestimmt auch noch ganz viele Sachen vergessen, die mir unterwegs beim Lesen aufgefallen sind, 🤪 , aber mein 3. Kaffee wird langsam kalt 😵 !

Danke für das Lesevergnügen und noch frohes Schreiben der letzten Kapitel!

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 11. Jan. 2025
Themenstarter315 Beiträge · seit 201712. Jan. 2025 ·
Champagner schrieb:Heute habe ich ihn jetzt mit Genuss in Ruhe durchgelesen und hatte viel Freude dabei! Erstens mag ich deine Schreibe, zweitens fand ich es gar nicht langweilig, sondern eher interessant, von mir gut bekannten Regionen zu lesen. Drittens gab es sooo viel Schönes zu sehen auf deinen Fotos - auch wenn es natürlich sehr trocken war.
Hallo Bele,
herzlichen dank für Dein Lob und Dein Interesse! Gell, die Fruit Bat ist der Hammer!? Ich freue mich sehr, dass der Bericht auch Dein Interesse und das einiger anderer alter Häsinnen und Hasen findet!

@ Silvia "Nacho": "das ist ein toller RB. Vielen Dank dass du dir die Mühe gemacht hast, ihn zu schreiben. Auch die Fotos verdienen Lob."
Auch an Dich Silvia ein herzliches Dankeschön!
Themenstarter315 Beiträge · seit 201712. Jan. 2025 ·
Tag 20: Sonntag, 17.11.2024

Heute gab es wieder einen strahlend schönen Tag.

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Beim Frühstück sahen wir mehrere schöne Maskenweber in den Bäumen herumspringen:

Maskenweber (Southern Masked Weaver)
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Wir wollten uns mal wieder ein bisschen bewegen und so bot es sich an, am Morgen eine der angebotenen Wanderungen auf dem Gelände zu unternehmen. Dazu bekommt man eine kurze Erläuterung und eine Karte. Verlaufen kann man sich nicht. Die Wanderung war aber anstrengend und landschaftlich nicht sehr spektakulär. Zudem wurde es rasch ziemlich heiß. Gegenüber vom Lodgegelände kann man einen kleinen Berg erklimmen, von dem aus man einen tollen Rundumblick hat, auch in Richtung Waterberg:

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Gegen Mittag waren wir zurück und verbrachten die erste Hälfte des Nachmittag am Pool, wobei mir das eine oder andere Federvieh vor die Linse kam:

Felsenschwalbe (Rock Martin)
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Bindennektarvogel (Marico Sunbird)
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Hier war ich mir recht unsicher, um welchen Nektarvogel genau es sich handelte, weil ich ihn nicht von vorne auf´s Bild bekam. Aber nach Bearbeitung des Bildes, dem Verbreitungsgebiet und der eindeutigen Stimmenbestätigung der Bird Net App, glaube ich, dass es sich um einen Marico handelt.

Rosenköpfchen (Rosy-faced Lovebird)
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Für den späten Nachmittag hatten wir uns dann zum Farm Drive angemeldet und hatten erst Sorge, dass er vielleicht nicht stattfinden könnte, denn der Himmel wurde bedenklich dunkel:

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Doch bei uns kamen nicht mehr als ein paar dürre Tröpfchen runter. Die Fahrt haben wir gemeinsam mit einem weiteren, sehr netten Pärchen gemacht, die später dann auch bei uns auf dem Rückflug im Flieger saßen.
Auf die Frage, ob wir denn auch die ansässigen Rhinos sehen würden, tat der Fahrer recht geheimnisvoll und meinte „sometimes we see, sometimes we don´t“. Angeblich soll es neben White Rhinos auch Black Rhinos und auch Elen auf dem Gelände geben. Wir waren gespannt. Zunächst sahen wir nochmal Weißschwanzgnus:

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Kurz darauf sahen wir am Ende einer geraden Piste durch das Gelände einen weißen Pickup um die Ecke biegen. Als wir darauf zuhielten und den Punkt erreichten, sahen wir, was der dort gemacht hatte: Die White Rhinos hatten gerade eine Menge frisches „Lieblingsgras“ bekommen, damit sie ja auch nur pünktlich vor Ort sind. Vorbei mit der Geheimnistuerei 🙄.
Schön war, dass die Gruppe um einen großen Bullen, zwei ausgewachsene Kühe und einen Teenager auch zwei verschieden große Kälber dabei hatten. In aller Ruhe machten sie sich über das frische Gras her, wobei sie sich gelegentlich ruppig mit dem Horn aus dem Weg schoben. Die Kleinen waren allerliebst:

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Dennoch. White Rhinos hatten wir auf Goche Ganas und am Waterberg schon in deutlich beeindruckender Umgebung und in etwas „authentischerem“ Setting gesehen. Sehr viel mehr sahen wir leider nicht mehr auf der Rundfahrt. Der Abend klang dann wieder bei einem leckeren Abendessen aus. Aber egal, dass die Lodge nicht Etosha ist, wussten wir ja vorher. Immerhin hatten die Rhinos die Big Five vollgemacht 😁.
Bald folgt dann der letzte Teil.
Themenstarter315 Beiträge · seit 201713. Jan. 2025 ·
Tag 21: Montag, 18.11.2024

Heute ging es auf zum letzten vollen Urlaubstag. Die letzte Nacht wollten wir auf der Auas Safari Lodge verbringen. Doch nach dem Frühstück und dem Check Out wurde zunächst der dritte Jump Start notwendig. Zum dritten Mal stand das Auto länger als 30 Stunden. Alf Walter meinte, dass eine derart schwächelnde Batterie nicht ganz untypisch für 3 Jahre alte Autos sei. Er meinte, es gäbe schon ein Qualitätsproblem mit den im südlichen Afrika erhältlichen Batterien. Nun ja, sollte SCR sich damit auseinandersetzen.

Fazit Frans Indongo Lodge (2 Nächte)
Unterkunft: 4,5 von 5
Essen: 4,5 von 5
Service: 5 von 5
Preis-Leistungsverhältnis: 4,5 von 5
Für die letzten Übernachtungen vor dem Heimflug oder auch als Stopover Richtung Norden sicher eine geeignete Unterkunft. Die Unterkünfte waren sehr schön, wenn auch die Chalets etwas nah beieinander standen, daher nicht die volle Punktzahl. Schöner Garten, prima Pool und ein Zoo vor der Terrasse 😉. Herausragend das Personal und das Management, sehr persönlich und aufmerksam.
Man kann ein bisschen auf eigene Faust Wandern (oder besser Spazierengehen) und von dort auch prima Ausflüge machen, z. B. zum Waterberg, zum Cheetah Conservation Fund, nach Otjiwarongo (z. B. zur Crocodile Farm) oder einfach nur Faulenzen. Aus unserer Sicht empfehlenswert.

Die vor uns liegenden rund 350 km:
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Vor der Fahrt gen Windhoek hatte Alf uns gefragt, ob wir nicht eine Mitarbeiterin aus dem Service mit nach Otjiwarongo nehmen könnten, was wir natürlich zugesagt haben. Die junge Dame erzählte uns auf der kurzen Fahrt von ihrem, wir ihr von unserem Leben, sehr nett war das. Witzigerweise war sie vorher in der Hakusembe Lodge beschäftigt, was ihr aber nicht so gut gefallen hätte, nicht nur wegen der Entfernung. Sie meinte, die Arbeit in der Frans Indongo Lodge wäre genau richtig für sie, es sei so ein nettes Team und so ein nettes Management, für sie würde alles passen. Sie war auf dem Weg nach Hause in Okakarara und hatte eine Woche frei. Das Angebot, sie bis zum Abzweig der C22 mitzunehmen, wies sie aber zurück mit dem Argument, von dort aus bekäme sie kein Taxi mehr. So fuhr sie dann mit dem Taxi vom Busbahnhof Otjiwarongo nach Hause.

Für uns ging es weiter gen Windhoek. Wer kennt sie nicht: Die Zwillingshügel zwischen Otjowarongo und Okahandja (wie wir sie bei uns insgeheim nennen, schreibe ich hier lieber nicht, es könnten ja Minderjährige mitlesen 😊):

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Übrigens kann man sie meist auch auf dem Landeanflug auf Windhoek gut ausmachen. Ab Okahandja ging es dann auf die neue Autobahn. Die Holzschnitzermärkte in Okahandja werden darunter ordentlich leiden. Man kommt sehr flott voran, aber Kühe und Händler auf der „Autobahn“ sind doch manchmal etwas gewöhnungsbedürftig. Man sollte schon nicht meinen, man wäre auf dem Kölner Ring.
In Windhoek angekommen haben wir noch kurz das Craft Center in der Talstraße angesteuert, um noch ein paar Mitbringsel zu suchen und etwas zum Lunch zu uns zu nehmen. Danach ging es auf die letzten km bis zur Auas Safari Lodge, wo wir etwa gegen 15:00 Uhr ankamen:

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Die Zimmer sind quasi Reihenhäuser, Kopf an Kopf gebaut und mit einer Verbindungstür versehen. Wenn es voll ist könnten wir uns vorstellen, kann man evtl. von den „Kopf-an-Kopf-Nachbarn“ etwas mitbekommen. Bei uns war es zum Glück leer. Außerdem ist nur die eine Reihe auf das Wasserloch und die Savanne ausgerichtet, auf der gegenüberliegenden Reihe schaut man auf den Parkplatz, wenn man auf der Terrasse sitzt. Ein weiterer Minuspunkt ist das sehr enge und fensterlose, daher etwas muffig anmutende Bad.
Die Anlage selbst ist aber super, toller Pool, schöne Möglichkeiten zum Abhängen und ein gut besuchtes Wasserloch. Wermutstropfen auch hier: Letschwe!

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Ich finde die sollte man hier nicht „ausstellen“. Ansonsten gab es Impala, Wasserböcke, Kudus, eine große Gruppe Rappenantilopen, Streifengnus und natürlich Warzis sowie einiges an Geflügel:

Große Streifenschwalbe (Greater Striped Swallow)
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Hammerkopf (Hamerkop)
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Rotschulter-Glanzstar (Cape Glossy Starling)
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Bergstar (Pale-winged Starling)
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Den Rest des Tages hingen wir noch ab und lasen, schon bald gab es Diner.

Tag 22: Dienstag, 19.11.2024

Tag der Rückreise. Glücklicherweise konnten wir das Zimmer bis zu unserer Abreise gegen 14:00 Uhr für kleines Geld behalten, was auch andere Gäste nutzten. Offenbar ist man hier drauf eingestellt. So konnten wir noch schön den ganzen Vormittag am Pool lesen, faulenzen, noch das eine oder andere Feder- und Felltier ablichten:

Elsterdrossling (Southern Pied Babbler)
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Gabelracke (Lilac-breasted Roller)
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Warzi, Wasserbock, Kapturteltaube
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bevor wir dann noch ein Lunch zu uns nahmen und danach dann nochmal duschten und in aller Ruhe packten.

Fazit Auas Safari Lodge (1 Nacht)
Unterkunft: 3 von 5
Essen: 3 von 5
Service: 3,5 von 5
Preis-Leistungsverhältnis: 4 von 5
Auch hier gilt: Für eine letzte Nacht vor dem Abflug sicher eine geeignete Wahl. Abseits gelegen und doch flughafennah, sehr ruhig, man kann die Freizeit gut verbringen und sieht auch noch ein paar Tiere zum Abschied. Sehr gut war die Möglichkeit zum Late Check Out zum kleinen Preis.

Da wir am Flughafen noch tanken mussten, hatten wir ein wenig mehr Zeit für die Fahrt nach Kappsfarm einplant und brachen gegen 14:00 Uhr auf. Die letzten vor uns liegenden rund 92 km:

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Die Übergabe bei SCR gestaltete sich reibungslos, obwohl das Auto nicht ganz so sauber war, wie es hätte sein können 😕, den Hinweis auf das Batterie-Problem nahm man dankbar entgegen und schon ging es mit dem Shuttle zum HKIA, wo wir dann noch ein paar Stunden herumgammeln mussten.

Witzigerweise (bekanntlich war ja Wahlkampf) kam gegen 18:00 Uhr auf einmal Musik auf und siehe da: Panduleni Itula, der Präsidentschaftskandidat der IPC (Independent Patriots for Change) gab sich die Ehre, ließ sich besingen und hielt eine (sehr) knappe Ansprache vor dem Terminal, bevor er dann mit seiner Entourage wieder davonbrauste. Zählbar gebracht hat ihm der Auftritt bekanntlich nichts.

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Pünktlich ging es dann ans Boarden, pünktlich ging auch unser Flieger raus und unsere fünfte Reise nach Namibia ging zu Ende.
In Kürze folgt dann noch ein Fazit dieser Reise.
zuletzt bearbeitet 13. Jan. 2025
1’066 Beiträge · seit 202313. Jan. 2025 ·
Super schöner Reisebericht mit tollen Bildern. Vielen herzlichen Dank und eine gute Zeit bis zur nächsten Reise. Nach dem Urlaub ist ja irgendwie immer vor dem Urlaub
Liebe Grüße, Silvia
Schmiere stehen für ein Steak - Südafrika im Februar 2026 Mauritius – Das andere Afrika (Dezember 2024) Two in One – Kruger Region & Garden Route (Südafrika 2023) Frühstück mit Giraffen - Mai 25 (Revidierte Version) https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/10307120-fruehtsueck-mit-giraffen-mai-25-revidierte-version Südafrika 23 - Vom Bushgeflüster zum Walgesang https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/304183-suedafrika-2023-vom-bushgefluester-zum-walgesang?modus=bericht
Themenstarter315 Beiträge · seit 201718. Jan. 2025 ·
Epilog:

So, wie angedroht noch ein kleiner Nachklapp.
Caprivi extra dry - ja so war´s tatsächlich. Wir hatten all die Monate vor der Reise von der erschreckenden Dürre im südlichen Afrika gehört und auch die Meldungen über die Schlachtung von Wildtieren aufgrund der Ernährungssituation.
Zum Zeitpunkt der Buchung etwa ein Jahr vor Reiseantritt konnte man ja noch nicht einmal ahnen, wie die beginnende rainy season 23/24 ausfallen würde. Und tatsächlich hat uns die Dürre die ganze Zeit begleitet und betroffen gemacht, besonders drastisch am Chobe und in Savuti. Dennoch war die Reise an die "fünf" Flüsse an sich wieder einmal ein tolles Erlebnis. Wir hatten so viele Sichtungen wie auf kaum einer Reise zuvor, darunter auch (für uns) ganz besondere, wie die Sitatungas, die Wild Dogs oder die Fruit Bat und immerhin 20 Erstsichtungen beim Geflügel. In den Caprivi würden wir immer wieder reisen, aber vermutlich nicht mehr auf dem Zenit der Trockenzeit.
Sehr schade war natürlich, dass der Tagesausflug zu den Ngonye-Fällen nicht stattgefunden hat. Beim nächsten mal!

Zambezi
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Was hätten wir anders gemacht?
Wenig. Die Entscheidung, nach Katima zu fliegen und erst dort zu starten, war genau richtig. Man ist gleich mittendrin und am Zambezi zu akklimatisieren war auch wunderschön. Der Mehrpreis war es (uns) wert, denn anstelle von Reisezeit im Auto hat man mehr „Me-Time“ und kann die eine oder andere Nacht mehr dort verbringen, wo Brehm´s Tierleben spielt. Das Auto statt am Flughafen vielleicht erst in der Lodge entgegenzunehmen, hätte nochmal ein wenig Mehrausgaben kompensieren können. Insgesamt sind wir auf der diesjährigen Runde „nur“ 2.916 km gefahren (davon allerdings auch nur 834 untarred). Im Vergleich: Auf einer ganz ähnlichen Runde vor zwei Jahren waren es über 1.500 km mehr.

Chobe
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Die 2 Nächte in Thobolo´s hätten wir besser am Panhandle investiert und vielleicht stattdessen zwei Nächte in Drotzky´s Cabin, Xaro oder Guma Lagoon verbracht. Aber Savuti mal gesehen zu haben, hatte auch was und der Aufenthalt in Thobolo´s war auch sehr nett.

Linyanti
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Das Fahrzeug und sein Verleiher SCR haben uns erneut überzeugt, immer wieder gerne - von dem kleinen, aber beherrschbaren Batterieproblem abgesehen. Auch die ganze Abwicklung und Betreuung durch NCAT war wieder sehr angenehm, auch da gilt: Immer wieder gerne. Selbst der Flug gab keinen Grund zur Beanstandung. Auf dem Rückflug hatten wir sogar Premium Economy ohne Aufpreis (wurde uns bei der Buchung mit der Anfrage nach den more legroom-Plätzen schon zugewiesen 😊.

Kwando
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Lodges, die wir in der Flüsse-Region immer wieder aufsuchen würden: Zambezi Mubala (aber nur für 2 Nächte), Nkasa Lupala, Camp Kwando. In Divundu / Bagani würden wir wohl auch die White Sands gerne mal ausprobieren wollen.

Kavango
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Auch wenn wir uns - wie vermutlich ja jede/r hier - in das Land verliebt haben, wird es zumindest bis auf absehbare Zeit wohl unsere letzte Reise nach Namibia gewesen sein. Auch wenn es noch so schön war, der Zauber des Erstmaligen war irgendwie nicht mehr da. Den Genuss vor Ort hat das nicht getrübt, aber im Rückspiegel wurde das schon deutlich. Nun stehen erst einmal andere Weltregionen auf dem Plan, v. a. die USA, und wer weiß, vielleicht ja auch mal irgendwann Südamerika (Patagonien? Iguazu?). Jedenfalls gibt es noch viel zu sehen. Vielleicht steht eines Tages noch die Reise vom Kap hoch nach Windhoek an, aber wer weiß das schon?
In diesem Sinne: Danke an alle, die mitgelesen haben und mitgereist sind! LG Robert
4’387 Beiträge · seit 201518. Jan. 2025 ·
Guten Abend, Robert,
vielen Dank für Deinen hochinteressanten Reisebericht )und besonders das Fazit), der Euch an mehrere Orte geführt hat, die wir auch schon besuchen durften. Insofern war die Lektüre eine Achterbahn aus Fernweh und dem Gefühl: ein Glück, das wir das schon früher - anders! - gesehen haben.
Viele Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
zuletzt bearbeitet 18. Jan. 2025
775 Beiträge · seit 201719. Jan. 2025 ·
Herzlichen Dank für diesen schönen und interessanten Reisebericht! Es war schön, mitreisen zu dürfen. Liebe Grüsse, Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana
1’525 Beiträge · seit 201119. Jan. 2025 ·
Guten Tag Sangwali,

Dein Fazit ist eigentlich auch Unseres....

Mubala Camp (nicht Campsite)......eher nicht mehr
Frans Indongo....sicher nicht mehr (will keinen ZOO.. 😄 😄 😄 )

und vielen Dank für die aktualisierten Infos...... 🙂 🙂 🙂

LG,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,BMW
zuletzt bearbeitet 19. Jan. 2025
8’057 Beiträge · seit 200819. Jan. 2025 ·
Guten Abend Sangwali,

Auch von mir noch recht herzlichen Dank für's Mitnehmen.
Ich habe die Reise sehr genossen.

Liebe Grüsse
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
1’941 Beiträge · seit 200920. Jan. 2025 ·
Moin Sangwali,

auch von mir ein großes Danke für diesen schönen und interessanten Reisebericht!
Immer wieder interessant zu lesen wie andere Fomis Orte/Unterkünfte bewerten.
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
1’625 Beiträge · seit 201520. Jan. 2025 ·
Hallo Robert,
vielen Dank auch von mir für Deinen Bericht. Erstens konnte ich von Afrika träumen und zum zweiten ist mir auch bewusst geworden, dass es vielleicht wirklich an der Jahreszeit lag, dass mich der Caprivi 2022 nicht überzeugen konnte. Ohne unsere 2 Nächte Bootstour mit Dan hätte ich diesen Teil vermutlich sogar richtig bereut bereist zu haben. Deine Fotovergleiche aus verschiedenen Jahren waren echt super. So habe ich jetzt das Gefühl, das wir zu einer Jahreszeit dem Caprivi noch einmal eine Chance geben könnten.
Viele Grüße,
Elisabeth
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh