Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia

Reisebericht 38 Antworten · 15,3k Aufrufe · gestartet 23. Dez. 2018 von aos
705 Beiträge · seit 201407. März 2019 ·
aos schrieb:Wenn ich mir aber die Regenmengen der aktuellen Regenzeit anschaue, bezweifel ich, dass es so schön grün wird wie in 2018
Ich habe unterdessen auch gelesen, dass dieses Jahr sehr viel trockener ist.

Felix
wohl Ende 28 wieder 5-6 Wochen Botswana (Khutse+KTP)+ Süd-Namibia Nov- 25-Jan 26 3W Botswana (KTP, Moremi, Nxai+Makgadikgadi Pans NP), + 3W Namibia Nov/Dec 2021 KTP-Kaa-Mabua-KD2 (Bericht) April 2019 KTP + Südliches Namibia / Reisebericht KTP und Süd-Namibia / Blog Sept/Oct 16 Etosha-Caprivi-Chobe-Moremi-CKGR / Reisebericht / Blog
Themenstarter1’166 Beiträge · seit 200810. März 2019 ·
30.04. Aabadi Mountain Camp Teil 2

Punkt 12 stand ich am Vet-Zaun. Die Kontrolle ging schnell von statten. Wenige Kilometer südlich sah ich ein Fahrzeug am Straßenrand der C43 stehen. Das war der Grund.
k-DSC04215.JPG


Die Giraffen vor den Tafelbergen gaben ein herrliches Panorama ab.
k-19.02AufdemWegzumHuab02.jpg


k-19.02AufdemWegzumHuab03.jpg


Die Piste C43/39 blieb schön und nach gut einer Stunde führte sie ins Tal des Huab.
k-19.02AufdemWegzumHuab04.jpg


Ich querte den Huab nicht, sondern verließ die C39 in südlicher Richtung. Im Flussbett stelle ich ich mich unter den ersten besten Baum und legte eine Pause ein.
k-19.03LandschaftimundamHuabandAbaHuab01.jpg


Nach der Pause fuhr ich weiter durch den Huab. Bald nahm ich eine Piste die parallel zum Rivier verlief.
k-19.03LandschaftimundamHuabandAbaHuab02.jpg


An geeigneter Stelle kletterte ich auf eine Felsen, um das gesamte Tal ablichten zu können.
k-19.03LandschaftimundamHuabandAbaHuab04.jpg


Ein wirklich tolle Landschaft gab das grüne Flussbett zwischen den mit sandbedeckten Felsen beiderseits ab.
k-19.03LandschaftimundamHuabandAbaHuab06.jpg

An dieser Stelle verließ ich den Huab,
k-19.03LandschaftimundamHuabandAbaHuab07.jpg


um eine Abkürzung zu nehmen. Es war erstaunlich grün. In 2017 Stand auf dieser Ebene kein Grashalm.
k-19.03LandschaftimundamHuabandAbaHuab09.jpg


k-19.03LandschaftimundamHuabandAbaHuab11.jpg


Wie auch in 2017 steuerte ich den View Point von Zusammenfluss Huab/Aba Huab an. Aus dieser Richtung kam ich.
k-19.03LandschaftimundamHuabandAbaHuab12.jpg


Im Juni 2017 sah es so aus.
k-16.01FahrtdurchHuabamMorgen10-2.jpg


Die Landschaft war grandios.
k-19.03LandschaftimundamHuabandAbaHuab14.jpg


k-19.03LandschaftimundamHuabandAbaHuab16.jpg


k-19.03LandschaftimundamHuabandAbaHuab18.jpg


k-19.03LandschaftimundamHuabandAbaHuab20.jpg


k-19.03LandschaftimundamHuabandAbaHuab21.jpg


Und auch hier der Vergleich zum Vorjahr.
k-16.01FahrtdurchHuabamMorgen06-2.jpg


Inzwischen war es 14:00 Uhr und ich konnte mich für eine Pirschfahrt Richtung Westen nicht mehr begeistern. Mein Ziel sollte das Aba Huab Camp werden via Aba Huab. Die Landschaft blieb zunächst toll.
k-19.03LandschaftimundamHuabandAbaHuab23.jpg


Besonders gefiel mir dieser knorrige Baum. Weiß jemand, um welche Art es sich handelt?
k-DSC04264.JPG


k-19.03LandschaftimundamHuabandAbaHuab24.jpg


Einige Kilometer weiter wurde das Flussbett breiter, und war leider auch nicht mehr so attraktiv.
k-19.03LandschaftimundamHuabandAbaHuab25.jpg


Ich hielt mich rechts, weil ich das Wasserreservoir bei der Twyfelfontein Lodge besuchen wollte. Elefanten konnte ich leider nicht entdecken. Die Landschaft war sehr ansprechend.
k-19.03LandschaftimundamHuabandAbaHuab26.jpg


k-19.03LandschaftimundamHuabandAbaHuab27.jpg


Eine sehr gute Stunde nach befahren des Aba Huab hatte ich die gleichnamige Campsite erreicht. Sie war bereits reichlich belegt - auch mit Gruppen, sodass ich zum Mowani Mountain Camp weiterfuhr. Dort hieß es leider "fully booked". Also steuerte ich als nächstes das Aabadi Mountain Camp an. Hier gab es noch Platz und die Stellplätze liegen schön zwischen Bäumen am Aba Huab. Eigentlich toll bis am Abend der Generator für die festen Zeltunterkünfte angestellt wurde.

Zum Sonnenuntergang - wie soll es anders sein - kletterte ich auf den Felsen/Berg.
k-19.04AbadiMountainCampamAbend01.jpg


k-19.04AbadiMountainCampamAbend03.jpg


Gefahrene Kilometer: 210 (10,5 l/100 km)
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2019
Themenstarter1’166 Beiträge · seit 200814. März 2019 ·
01.05. Messum-Krater Teil 1

Heute brach ich - natürlich kurz vor Sonnenaufgang - auf, mit den Ziel irgendwo beim Brandberg zu nächtigen. Viel wichtiger für mich war hingegen, auf den Doros-"Krater"rand zu steigen. In T4A ist sogar ein Parkplatz eingezeichnet - super, vielmehr war auch im Vorfeld nicht in Erfahrung zu bringen. Da ich verkehrsgünstig am Aba Huab nächtigte, fuhr sogleich in diesen bis zur Community Campsite, anstelle die D2612 zu nehmen. Dabei passierte ich das Twyfelfontein Village - ein wirklich trister Anblick. Der Sonnenaufgang im Aba Huab konnte sich aber sehen lassen.
k-DSC_6476.JPG


Entlang der D3254 Richtung Verbrannter Berg entdeckte ich eine Herde Kuhantilopen. Diese hätte ich hier nicht erwartet. Leider standen sie noch nicht im Licht.
k-DSC_6478-2.JPG


Sonst war die Landschaft am Morgen wunderschön.
k-20.01FahrtzumDorosKrater02.jpg


Der Verbrannte Berg. Für Geologen sicher ein Höhepunkt - für mich aber irgendwie nicht.
k-20.01FahrtzumDorosKrater03.jpg


Hinter dem "Berg" begann die 4x4-Piste, die u.a. zum Doros Crater führte. Zunächst ging es aufgrund der Ausspülungen nur sehr langsam voran. Die Landschaft öffnete sich
k-20.01FahrtzumDorosKrater04.jpg


und bald war der Brandberg im Hintergrund zu erkennen.
k-20.01FahrtzumDorosKrater06.jpg


Im Gegenlicht sah sich in dieser Strauchlandschaft unerwartet einige Giraffen.
k-DSC_6485.JPG


k-20.01FahrtzumDorosKrater07.jpg


Im Licht zeigte sich eine herrliches Panorama.
k-20.01FahrtzumDorosKrater08.jpg


Die Piste folgte nun durch eine Art Tal.
k-20.01FahrtzumDorosKrater10.jpg


Der Blick zurück ins "Tal" mit Brandberg.
k-20.01FahrtzumDorosKrater11.jpg


An gleicher Stelle bot sich ebenfalls eine tolle auf Aussicht auf ein Rivier. Ich scannte die Landschaft ab, ohne jedoch ein Tier zu entdecken.
k-20.01FahrtzumDorosKrater12.jpg


Wenig später konnte ich die Doros-"Krater" in voller Breite bestaunen.
k-20.01FahrtzumDorosKrater13.jpg


Die Landschaft im grünen Gewand war traumhaft schön.
k-20.01FahrtzumDorosKrater14.jpg


k-20.01FahrtzumDorosKrater16.jpg


k-20.01FahrtzumDorosKrater17.jpg


Knapp zwei Stunden nach Aufbruch stand ich auf dem Parkplatz des Wanderweges. Mit dem Schild hatte ich ebenfalls nicht gerechnet 😉
k-DSC04335.JPG


Einen angelegten Wanderweg konnte ich nicht wirklich ausmachen, sodass es querfeldein voranging.
k-20.02WanderungDorosKrater01.jpg


Nach ca. 20 Minuten erreichte ich die Kraterkante.
k-20.02WanderungDorosKrater02.jpg


Als ich mich von der Kante Richtung Inneres begab, hörte ich ein Wiehern und sah einige Bergzebras flüchten.
k-20.02WanderungDorosKrater04.jpg


Auf diesen Bild gen Westen sind zwei Zebras zu erkennen (links).
k-20.02WanderungDorosKrater06.jpg


Nach Nordwesten bot sich folgender Ausblick.
k-20.02WanderungDorosKrater07.jpg


Der Krater kam mir mehr wie ein Berg vor. Es scheint sich wohl nicht um einen Einschlagskrater oder einen klassischen Vulkankrater zu handeln, sondern mehr um eine geologisches Gebilde vulkanischen Ursprungs. Aber so richtig hab ich das nicht verstanden (https://en.wikipedia.org/wiki/Doros_Complex).

Ich verweilte noch einige Minuten und stieg dann zum Parkplatz ab, um in Anschluss eine Piste Richtung Goantagab zu wählen. Zuvor entdeckte ich noch eine Spingbockherde in der Ferne
k-20.02WanderungDorosKrater14.jpg


und passierte kurze Zeit später ein pittoreskes Autowrack.
k-DSC04363.JPG


Wenige Kilometer weiter führte die Piste in einen Zufluss des Goantagab, wo ich zunächst auf ein tierloses Wasserloch traf. Der Zufluss als auch der Goantagab wiesen einen großer (nicht hohen) Mopanebestand auf. Hier war ich bereits im Goantagab.
k-20.03FahrtumdenBrandbergzumMessumRevier01.jpg


Das Rivier wurde landschaftliche immer schöner. Hier an einer der schönsten Stelle traf ich auf den einzigen Gegenverkehr des Tages, bestehend aus fünf Fahrzeugen.
k-20.03FahrtumdenBrandbergzumMessumRevier02.jpg


Schon bald führte mein Weg aus dem Goantagab - eigentlich schade, gerne wäre ich noch länger im Flussbett gefahren. Der Brandberg erschien nun wieder im Hintergrund
k-20.03FahrtumdenBrandbergzumMessumRevier04.jpg


und ich passierte die Überreste einer verlassenen Farm.
k-20.03FahrtumdenBrandbergzumMessumRevier05.jpg


Das Wellblech nahm zu, die Landschaft war dafür herrlich schön.
k-20.03FahrtumdenBrandbergzumMessumRevier06.jpg
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 09. Nov. 2019
2’524 Beiträge · seit 200914. März 2019 ·
Hallo Axel,

mit Freude betrachte ich alle diese Fotos mit dem sagenhaften grünen Flaum.
Leider ist davon aktuell nichts zu finden, ich bin da vor vier Wochen rum gefahren, und es gibt nur blankes Geröll und nackten Sand.

Viele Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
546 Beiträge · seit 201815. März 2019 ·
Hallo aos,
Du hast so wunderschöne Photos gemacht! Danke fürs Teilen!
Antje
Gelebt in Malawi, Tanzania und Kenya Reiseberichte: Botswana April 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/295264-botswanas-beasts-beauty-im-april.html Malawi 2015-2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/154-diverses/297418-kleinode-in-malawi.html Tanzania - Tarangire April 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299356-tansania-pulsiert-trotz-corona.html?start=0
Themenstarter1’166 Beiträge · seit 200817. März 2019 ·
01.05. Messum-Krater Teil 2

Apropos Wellblech. Dies wurde nun immer schlimmer, als der Untergrund sich in roten Sand änderte. Das war das schlimmste, was ich bisher erleben durfte. Es half weder langsam noch schnell fahren. Das schöne Panorama konnte ich nicht genießen.
20.03FahrtumdenBrandbergzumMessumRevier08.jpg


Niemals wieder würde ich diese Piste wählen. Ich war froh, als dieser nicht endend wollende Geschüttel vorbei war und ich die Fahrt wieder genießen konnte.
20.03FahrtumdenBrandbergzumMessumRevier09.jpg


Die Fahrt zum Ugab herunter eröffnete einen tollen Blick auf das Rivier mit dem Brandbergmassiv im Hintergrund.
20.03FahrtumdenBrandbergzumMessumRevier10.jpg


Hier kreuzte ich den Ugab.
20.03FahrtumdenBrandbergzumMessumRevier11.jpg


Auf der anderen Seite befand ich mich auf dem Campingplatz der Brandberg White Lady Lodge. Nun war erst einmal eine Brotzeit angesagt. Es war erst 12:30 Uhr und ich wollte meinen Tag noch nicht abschließen. Also sollte es zur Elephant Head Community Campsite weitergehen. Die Campiste als auch die Felsformation kannte ich noch nicht. Ich wählte den direkten Weg um den Brandberg (anstelle der D- und C-Straße). Auch dieses Jahr hatte es keinen Regen rundum den Brandberg gegeben.
20.03FahrtumdenBrandbergzumMessumRevier14.jpg


Bald war der Elefantenkopf erreicht. Wegen der Aussicht stieg ich etwas höher auf den Felsen.
20.03FahrtumdenBrandbergzumMessumRevier15.jpg


Danach begab ich mich zur Felsformation.
20.03FahrtumdenBrandbergzumMessumRevier16.jpg


So richtig sagte mir das Areal zum Zelten nicht zu. Aber zunächst wollte ich noch einen Kaffee in der angeschlossenen Schenke/Laden trinken. Kaffee war leider aus. Tee auch. OK, dann eben eine Cola. Die gabt's aber aufgrund der Wasserkühlung nur lauwarm - nicht mein Fall. Irgendetwas wollte ich schon konsumieren, um die Community zu unterstützen. Statt eines lauwarmen Süßgetränks wählte ich ein lauwarmes Windhoek Draught. Ich unterhielt mich recht nett mit dem Verkäufer, während ich mein Bier trank.

Nach einigen Kilometern auf der D2342 bog ich kurz vor dem Messum Rivier links Richtung gleichnamigen Krater ab. Der Blick zurück zum Brandberg war wunderschön.
20.04FahrtindenMessumKrater01.jpg


Nach vorn (Westen) bot sich folgender Blick auf eine karge aber tolle Landschaft.
20.04FahrtindenMessumKrater03.jpg


Ich hielt mich links, um einen anderen Weg in den Krater zu wählen als vor zwei Jahren. Bald stand ich auf der von T4A als "Steep Sand Dune" bezeichneten Anhöhe. Bevor es runter ging, genoss ich noch das hinter mir liegende Panorama.
20.04FahrtindenMessumKrater05.jpg


20.04FahrtindenMessumKrater06.jpg


Hier ging es runter. Wobei die Piste weiter links verlief und auf dem Bild nicht zu erkennen ist.
20.04FahrtindenMessumKrater08.jpg


Im Großen und Ganzen war es fahrtechnisch keine große Herausforderung. Der Weg hinauf scheint mir schon schwieriger, zumal die Piste ziemlich ausgefahren und wellig war. Von ober links kam ich.
20.04FahrtindenMessumKrater10.jpg


Auch jetzt hielt ich mich links, um wenige Kilometer später wieder auf einen sandigen Anhöhe zu stehen. Zunächst warf ich einen Blick zurück.
k-20.04FahrtindenMessumKrater12.jpg


Hier sollte es runter gehen.
k-20.04FahrtindenMessumKrater11.jpg


k-20.04FahrtindenMessumKrater13.jpg


Mit L4 auch kein Problem. Als ich unten angekommen war, machte ich noch ein Foto. Die Steilheit ließ sich leider nicht so recht "einfangen".
k-DSC04442.JPG


Ohne es zu merken, war ich bereits im Krater
k-20.04FahrtindenMessumKrater14.jpg


und ca. 30 Minuten nach der letzten Abfahrt an der Nationalparkgrenze. Zunächst bestieg ich die Felsen bei Bakkrans und machte einige Aufnahmen.
k-20.05MessumKrateramNachmittagundAbend01.jpg


k-20.05MessumKrateramNachmittagundAbend03.jpg


k-20.05MessumKrateramNachmittagundAbend04.jpg


k-20.05MessumKrateramNachmittagundAbend08.jpg


Gegen 16:00 Uhr suchte ich mir ein Plätzchen für die Nacht. Nach einer Stunde traf noch ein weiteres Fahrzeug ein. Es war genug Platz für "alle" da. Der Wind blies recht kräftig - besonders auf den Felsen. Zum Sonnenuntergang begab ich mich nochmals auf den Felsen und genoss das tolle Panorama.
k-20.05MessumKrateramNachmittagundAbend11.jpg


k-20.05MessumKrateramNachmittagundAbend12.jpg


k-20.05MessumKrateramNachmittagundAbend13.jpg


k-20.05MessumKrateramNachmittagundAbend14.jpg


k-20.05MessumKrateramNachmittagundAbend16.jpg


k-20.05MessumKrateramNachmittagundAbend17.jpg


k-20.05MessumKrateramNachmittagundAbend21.jpg


k-20.05MessumKrateramNachmittagundAbend22.jpg


Das war ein schöner Abschluss für den letzten Tag in der Wildnis.

Gefahrene Kilometer: 193 (11,5 l/100 km)

PS: Weitere Impressionen vom Messum-Krater aus 2016 und2017 sind, hier zu finden:
https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/292999-rastlos-durchs-kaokoveld-und-damaraland.html?start=48#489575
https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294425-stippvisite-im-damaraland-und-kaokoveld-2016.html?start=6#506506
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2021
85 Beiträge · seit 201220. März 2019 ·
Wunderbare Panoramabilder. Schöner kann man die Weite Namibia's nicht mehr darstellen.
Danke für die tollen Impressionen.
546 Beiträge · seit 201821. März 2019 ·
Hallo aos,
ich weiß nicht mehr, ob Du es in Deinem Bericht erwähnt hast - aber mit was für einer Kamera hast Du deine vielen schönen Panorama-Bilder gemacht?
Ich frage, da wir uns für unseren 13-Jährigen gerade nochmal mit Fotoausrüstung beschäftigen, und welche Objektive er ggf. zu dem, was er hat, dazu kauft. Eigentlich geht es da gerade eher um stärkeren Zoom, aber es ist ja immer die Frage, was man will (und was wir innerhalb der Familie kombinieren), und auch wenn er eher für seine Canon weitere Wechselobjektive dazu kaufen wird (nicht unbedingt von Canon allerdings…), denke ich persönlich gerade für einen weiteren längeren Afrikaaufenthalt nochmal über eine Bridgekamera nach, nachdem ich hier so gute Ergebnisse mit der hoch gepriesenen Sony finde. Und da wollte ich einfach der Vollständigkeit halber mal wissen, mit was Du fotografierst?
Gurß,
Antje
Gelebt in Malawi, Tanzania und Kenya Reiseberichte: Botswana April 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/295264-botswanas-beasts-beauty-im-april.html Malawi 2015-2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/154-diverses/297418-kleinode-in-malawi.html Tanzania - Tarangire April 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299356-tansania-pulsiert-trotz-corona.html?start=0
Themenstarter1’166 Beiträge · seit 200821. März 2019 ·
Rehema schrieb:Hallo aos,
ich weiß nicht mehr, ob Du es in Deinem Bericht erwähnt hast - aber mit was für einer Kamera hast Du deine vielen schönen Panorama-Bilder gemacht?
Ich frage, da wir uns für unseren 13-Jährigen gerade nochmal mit Fotoausrüstung beschäftigen, und welche Objektive er ggf. zu dem, was er hat, dazu kauft. Eigentlich geht es da gerade eher um stärkeren Zoom, aber es ist ja immer die Frage, was man will (und was wir innerhalb der Familie kombinieren), und auch wenn er eher für seine Canon weitere Wechselobjektive dazu kaufen wird (nicht unbedingt von Canon allerdings…), denke ich persönlich gerade für einen weiteren längeren Afrikaaufenthalt nochmal über eine Bridgekamera nach, nachdem ich hier so gute Ergebnisse mit der hoch gepriesenen Sony finde. Und da wollte ich einfach der Vollständigkeit halber mal wissen, mit was Du fotografierst?
Gurß,
Antje
Hallo Antje,

ich erlaube mir mal, auf diesen Beitrag zu verlinken: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296401-kalahari-nordwest-nam-april-mai-2018-botswana.html?start=42#549083

Viele Grüße
Axel
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 21. März 2019
546 Beiträge · seit 201822. März 2019 ·
Vielen Dank, Axel, das hilft weiter!
Antje
Gelebt in Malawi, Tanzania und Kenya Reiseberichte: Botswana April 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/295264-botswanas-beasts-beauty-im-april.html Malawi 2015-2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/154-diverses/297418-kleinode-in-malawi.html Tanzania - Tarangire April 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299356-tansania-pulsiert-trotz-corona.html?start=0
Themenstarter1’166 Beiträge · seit 200825. Mai 2019 ·
So dann will nun endlich zu Ende bringen, was ich vor Monaten angefangen habe. Zunächst möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich für das positive Feedback herzlich bedanken.

02.05. Swakopmund A La Mer

Der heutige Tag ist schnell erzählt, also noch schneller als die Tage zu vor 😉. Zum Sonnenaufgang ging es auf den Felsen.
k-21.01MessumKrateramMorgen05.jpg


k-21.01MessumKrateramMorgen06.jpg


k-21.01MessumKrateramMorgen14.jpg


k-21.01MessumKrateramMorgen17.jpg


Danach verließ ich den Krater Richtung Cape Cross. Am Rand des Krater warf ich noch einen Blick zurück Richtung Inneres.
k-21.01MessumKrateramMorgen18.jpg


k-21.01MessumKrateramMorgen19.jpg


Der nächste Fotostopp war bei der in 2008 gesunkenen Zeila.
k-21.02WrackvorSwakopmund01.jpg


In Swakopmund steuerte ich als erstes des Dorob-Permits wegen das MET in der Bismarck St. an. Meine Meinung/Erfahrung zu diesem kostenlosen Permit habe ich bereits hier kundgetan: https://namibia-forum.ch/forum/7-routen/295584-route-palmwag-westl-brandberg-ugab-messum.html#524077

Jetzt musste ich nur noch eine Unterkunft für drei Nächte finden. Was ich im Vorfeld nicht bedacht hatte, war der Cassinga Day (https://de.wikipedia.org/wiki/Cassinga-Tag) am 04.05.2019 (langes WE). So konnte ich bei meiner bevorzugten Unterkunft - A LA MER - nur zwei nächte bekommen. Der Hauptgrund nach Swakopmund zu kommen, war für mich Sandwich Harbour im Rahmen einer geführten Tour zu besuchen. Ich buchte die Halbtagestour bei sand waves für den nächsten Nachmittag. Es gab auch eine morgendliche Tour. Wegen des Nebels wollte ich aber auf Nummer sicher gehen.

Der Nebel zog sich zurück, sodass ich Richtung Leuchtturm zum Mittagessen aufbrach. Danach unternahm ich noch einen Spaziergang entlang des Strandes bis zum Swakop.
k-21.03Swakopmund.jpg


k-DSC04516.JPG


k-DSC04517.JPG


k-DSC04518.JPG


Über booking.com checkte ich, welche Unterkünfte es für den 04.05. in Swakopmund zu buchen gab - nicht viel. Ich entschied mich für Gut Richthofen, welches am Swakop lag. Das passte auch bestens für meine geplante Tour durch Khan und Swakop Rivier.

Gefahrene Kilometer: 177 (8,3 l/100 km)


03.05. Swakopmund A La Mer (Ausflug Sandwich Harbour) Teil 1

Ungewohnt spät stand ich auf. Nach dem Frühstück packte und räumte ich noch einiges um, bevor ich zum Strand ging, wo eine Zeitschrift bei schönsten Sonnenschein lass. Gegen 11:00 Uhr machte ich mich zurück ins Hotel und wurde alsbald abgeholt.
Um 12:30 Uhr waren wir dann an der Lagune von Walfish Bay. Ich war erstaunt, wie viele Flamingos es hier gab.
k-22.01LaguneWalfischbucht01.jpg


k-22.01LaguneWalfischbucht02.jpg


k-22.01LaguneWalfischbucht03.jpg


Nach diesem kurzen Fotostopp wurden die sieben Teilnehmer (aus der Schweiz, Deutschland, Russland und Südafrika) auf die beiden Fahrzeuge verteilt. Ich fuhr im Fahrzeug von Ben (wohl der Chef von Sand Waves) zusammen mit einer Russin und einer Südafrikanerin.
Den ersten Stopp machten wir auf einem Hügel südlich der Stadt mit Blick auf die Salinen.
k-22.02FahrtSandwichHabour01.jpg


Fand ich erst einmal nicht so spanend. Mag vielleicht auch daran liegen, dass wir im Vorjahr bereits hier waren. Erschrocken war ich, als die Fahrzeugarmada von Mola Mola auf dem Hügel kam. Es dauerte noch eine Weile bis wir den Strand erreichten und parallel zum Meer fuhren. Hier begegneten wir einer Robbe.
k-DSC04528.JPG


k-DSC_3440.JPG


Der zweite Stopp erfolgte an der Nationalparkgrenze.
k-DSC04531-2.JPG


Vor der Übertragung von Walfish Bay war dies die Landesgrenze zwischen Namibia und Südafrika.
k-22.02FahrtSandwichHabour03.jpg


k-22.02FahrtSandwichHabour02.jpg


Schon ziemlich bald ging es weiter, da wir laut Ben vor der Mola Mola-Flotte bei den Dünen von Sandwich Harbour sein wollten. Der Grund war allerdings nicht, die Landschaft für seine Kunden alleine haben zu wollen, sondern wegen der besseren Fahrbedingungen in den Dünen.

Als nächstes hielten wir beim Kusieb Delta.
k-22.02FahrtSandwichHabour07.jpg


Hinter dem Delta begann die Dünen-Namib. Die Dünen reichten bis an den Ozean. Die Fahrt zwischen den Dünen und dem Meer war faszinierend und für mich einer der Höhepunkte des Ausfluges.
k-22.02FahrtSandwichHabour10.jpg


k-22.02FahrtSandwichHabour08.jpg


k-DSC04555.JPG


k-22.02FahrtSandwichHabour12.jpg


Vor erreichen der Lagune, stießen wir zu nächst auf dieses Baumgerippe
k-DSC_3456.JPG


und fuhren in die Dünen. Schon nach weniger Minuten durch eine herrliche Dünenlandschaft erreichten wir eine Stelle, von der man einen grandiosen Ausblick über die Dünen auf den Ozean und die Landzunge hatte. Der nächste Höhepunkt.
k-22.02FahrtSandwichHabour15.jpg


k-22.02FahrtSandwichHabour18.jpg


k-22.02FahrtSandwichHabour21.jpg


k-22.02FahrtSandwichHabour22.jpg


k-22.02FahrtSandwichHabour24.jpg
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 09. Nov. 2019
Themenstarter1’166 Beiträge · seit 200827. Mai 2019 ·
03.05. Swkopmund A La Mer (Ausflug Sandwich Harbour) Teil 2

Wie man auf den letzen Bildern erkennen kann, liegt noch ein Dünental vor der an die Lagune grenzende Dünenkette. So ging es erstmals so richtig bergab. Allerdings werden sämtliche Abfahrten sehr behutsam angegangen. Die Beschleunigung erfolgte erst, wenn der steile Abschnitt passiert wurde, um genug Schwung für die Auffahrt zu erlangen.
k-22.04SandwichHabourvergessen04.jpg


k-DSC_3499.JPG


Die Aussicht auf die Lagune war an dieser Stelle wesentlich besser.
k-22.02FahrtSandwichHabour28.jpg


k-22.02FahrtSandwichHabour30.jpg


k-22.02FahrtSandwichHabour31.jpg


Hier durften wir zu Fuß die Düne hinabsteigen.
k-DSC_3514.JPG


Unten erwarteten uns einige Snacks und ziemlich süßer Sekt. Die Rückfahrt führte komplett durch die Dünen, was auch einer der Gründe war, mich einer geführten Tour anzuschließen. Wir machten viele Fotostopps, sodass wir bis zum Kuiseb Delta anderthalb Stunden unterwegs sein sollten.
k-22.04SandwichHabourvergessen08.jpg


k-22.02FahrtSandwichHabour33.jpg


k-22.03RückfahrtvonSandwichHarbour01.jpg


k-22.03RückfahrtvonSandwichHarbour02.jpg


Das waren die letzten anderen Fahrzeuge vor uns, sodass wir die Dünenlandschaft nun für uns alleine haben sollten.
k-22.03RückfahrtvonSandwichHarbour04.jpg


k-22.03RückfahrtvonSandwichHarbour06.jpg


Diese Stelle gefiel mir besonders gut. Daher gibt es auch vier Fotos.
k-22.03RückfahrtvonSandwichHarbour09.jpg


k-22.03RückfahrtvonSandwichHarbour11.jpg


k-22.03RückfahrtvonSandwichHarbour13.jpg


k-22.03RückfahrtvonSandwichHarbour18.jpg


k-22.03RückfahrtvonSandwichHarbour21.jpg


k-22.03RückfahrtvonSandwichHarbour22.jpg


Vor erreichen des Kusib-Deltas, stießen wir auf drei Schakale, die in den Dünen ein super Motiv abgaben.
k-DSC_3606.JPG


k-DSC_3612.JPG


k-22.03RückfahrtvonSandwichHarbour26.jpg


k-22.03RückfahrtvonSandwichHarbour27.jpg


k-22.03RückfahrtvonSandwichHarbour28.jpg


k-DSC_3612-2.JPG


k-DSC_3632.JPG


k-22.03RückfahrtvonSandwichHarbour32.jpg


Ben erzählte uns nun, dass sie am Morgen eine Braune Hyäne in der Nähe gesichtet hätten. Wir sahen am Delta noch einige Strauße.
k-22.03RückfahrtvonSandwichHarbour33.jpg


Inzwischen war es 17:00 Uhr. Bald begegnete uns ein Wagen mit vier jungen Amerikanern, die ebenfalls Sandwich Harbour besuchen wollten. Ben riet ihnen dringend davon ab, da es sie es keinesfall mehr im Hellen schaffen würden. Sie ließen sich aber nicht beirren - keine Ahnung was aus ihrem Unterfangen geworden ist.
In Swakopmund waren wir dann gegen 18:00 Uhr. Für mich war dieser Ausflug ein wahrer Höhepunkt und kann ihn uneingeschränkt empfehlen.
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 09. Nov. 2019
Themenstarter1’166 Beiträge · seit 200804. Nov. 2019 ·
04.05. Gut Richthofen (Ausflug Khan Rivier)

Den nicht unbedingt geplanten extra Tag in Swakopmund wusste ich gut zu nutzen. Mein Plan war es, den Khan Rvier 4x4 Trail zu fahren. Wegen des besseren Lichts (Sonne im Rücken) wollte ich von Trekkopje aus starten. Der Tag begann mit normalen Verhältnissen. Soll heißen auf Achse bei Sonnenaufgang.
Ich fuhr allerdings nicht den direkten Weg über die B2, sondern baute den Schlenker über C28 und D1991 ein, um der Mondlandschaft einen Besuch abzustatten. Entlang der D1991 (nicht permitpflichtig) machte ich einige Aufnahmen und fuhr direkt über Goanikontes zur B2. Wahrscheinlich ist das Fotolicht am Nachmittag besser.
k-23.01Mondlandschaft01.jpg


k-23.01Mondlandschaft04.jpg


k-23.01Mondlandschaft05.jpg


k-23.01Mondlandschaft07.jpg


k-23.01Mondlandschaft08.jpg


k-23.01Mondlandschaft11.jpg


k-23.01Mondlandschaft15.jpg


Die B2 war stark befahren und landschaftlich auch nicht gerade eine Augenweide. Als ich nach ca. 38 km rechts abbog - unmittelbar hinter dem Trekkopje-Abzweig -, änderte sich das schlagartig und es präsentierte sich eine Wüstenlandschaft, so wie sie mir gefällt.
k-23.02KhanRiverbedTrail01.jpg


k-23.02KhanRiverbedTrail02.jpg


Nach einigen Kilometern führte der Track in ein Nebenrivier des Khan,
k-23.02KhanRiverbedTrail03.jpg


welches sich bald verengte.
k-DSC04692.JPG


Und hinter der nächsten Biegung abrupt endete. Dies wollte ich weder Fahrer noch Fahrzeug - dazu ohne Einweisung und quasi letzten Tag der Reise - antun.
k-DSC04694.JPG


Also wendete ich und wählte ein paar Hundert Meter weiter eine Piste, die nach Westen führte (in T4A nicht eingezeichnet). Und wieder zeigte sich eine tolle Wüstenlandschaft.
k-23.02KhanRiverbedTrail05.jpg


k-23.02KhanRiverbedTrail06.jpg


Diese Piste mündete auf eine andere Piste, welche nach insgesamt ca. fünf Kilometern auf eine gute ausgebaute Pad führte. Diese gut ausgebaute Pad führte schließlich zum Khan und verließ ihn auf der anderen Seite wieder (ob sich auf der anderen Seite eine Mine befindet, kann ich nicht sagen. Bei T4A stehen "Dead End.. Valencia Uranium (Pty) Limited). Sicher kann ich nur sagen, dass ich mich nun im schönsten Abschnitt des Khan befand.
k-23.02KhanRiverbedTrail07.jpg


Mit toller Felsnadel.
k-DSC_3676.JPG


k-23.02KhanRiverbedTrail08.jpg


Die nächsten ca. 25 km waren landschaftlich auch noch richtig toll.
k-23.02KhanRiverbedTrail09.jpg


k-23.02KhanRiverbedTrail11.jpg


k-23.02KhanRiverbedTrail12.jpg


k-23.02KhanRiverbedTrail13.jpg


Als dann Wasserleitungen (und später auch Stromleitungen) durch das Rivier führten, war es für mich nicht mehr so schön, wie durch die anderen großen Trockenflüsse (wie Hoanib, Huab usw.) zu fahren.

Das Bild ist in einem Nebental, das ich für ein paar hundert Meter erkundete, entstanden.
k-23.02KhanRiverbedTrail14.jpg


An Tieren traf ich im Khan auf zwei Strauße.
k-DSC04707.JPG


Als der Khan in den Swakop mündete, wurde die Vegetation dichter. Daher stieg ich der Aussicht wegen auf einen Felsen. Von links kommt der Swakop und von rechts der Khan.
k-23.02KhanRiverbedTrail15.jpg


k-23.02KhanRiverbedTrail16.jpg


Die Vegetation im Swakop blieb dicht, so dass ich die Fahrt bis zum Gut Richthofen weniger attraktiv empfand. Landschaftlich am besten hat mir der Abschnitt zwischen B2 und Khan Rivier gefallen.

Außer mir übernachtete auf Gut Richthofen noch ein Uniprofessor aus Zimbabwe, mit dem ich mich nett eine ganze Weile unterhielt, mit seiner Frau. Das Zimmer würde ich mit einer einfachen Ferienwohnung vergleichen, das mit ca. 50 EUR/Nacht recht günstig war. Zu Abend wollte ich eigentlich bei Sophia Dale essen, leider war die Küche wegen des Feiertags geschlossen. Bis in die Stadt wollte ich auch nicht mehr fahren, sodass es Reste gab - auch gut, wenn auch kein "würdiger" Abschluss einer so tollen Reise.

Gefahrene Kilometer: 223 (11,3 l/100 km)


04.05. Rückflug
Über diesen Tag gibt es eigentlich nichts zu berichten. Kaffeepause in Okahandja (Nähe des Shell-Tankstelle, nebenan gab es auch einen Billtong-Laden). Gegessen habe ich in Klein Windhoek bei Andy's Pub. Das Speisenangebot würde man hierzulande als gut bürgerlich bezeichnen. Dieses Restaurant würde ich Joe's Beerhouse immer vorziehen. Nicht zu verachten ist die gut Auswahl an Single Malts (einen Laphroig 18 gab's zum Spottpreis). Da ich das Fahrzeug noch abgeben musste, blieb es beim einem Single Malt. Fahrzeugrückgabe, Flughafentransfer und Rückflug verliefen ohne nennenswerter Vorkommnisse.

Gefahrene Kilometer: 345 (11,5 l/100 km)


Fazit zum Namibia-Teil: Ich bin froh, dass ich die lange Fahrt aus der Mitte Botswanas in den grünen Nordwesten Namibias auf mich genommen habe. Das bedeutete zwei reine Fahrtage, die ich aber gerne auf mich nahm. Im Nachhinein hätte ich vielleicht den Ausflug in den Etosha NP sowie eine Nacht Swokop gestrichen. Stattdessen hätte ich noch einen "Abstecher" ins Hartmanntal gemacht, welches nach Hörensagen ebenfalls wunderschön grün gewesen sein sollte. Da wir aber in 2017 bereits dort waren, hatte ich vor Ort nicht das Bedürfnis - in der Rückbetrachtung schon.
Gut gefiel mir im Nordwesten, dass man immer wieder die Möglichkeit hat die grandiose Landschaft per pedes zu erkunden. Es ist schon erstaunlich, welche tollen Panoramen sich nach ein par Minuten "Kraxelei" zeigten. Drei Wochen "Tiere gucken" wäre mir doch zu viel des Guten, auch wenn ich gerne die Hunters Road oder den Khaudum NP besucht hätte (letzteres wurde in 2019 nachgeholt).
Den Auslug nach Sandwich Harbour und die Fahrt durch die Dünen möchte ich keines Falls missen.

Generell finde ich die Kombination aus Botswanas Kalahari und den Nordwesten Namibias (für mich) recht passend, auch wenn eine große Distanz dazwischen liegt. Beides tolle, einsame Gegenden mit einem konträren Landschaftsbild. Daher gab es in 2019 eine Wiederholung dieser Kombi.
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 09. Nov. 2019
1’545 Beiträge · seit 201307. Nov. 2019 ·
Hallo Axel,
selten habe ich einen Bericht mit so schönen Landschaftsaufnahmen hier im Forum lesen dürfen. Das war ganz wunderbar, Axel, hab vielen Dank dafür. Das sind die Bilder, die uns 2014 inspiriert haben, dieses Land zu besuchen, und seit dieser Zeit lässt uns das südliche Afrika nicht los. Wir bereisen zwar auch andere Länder, u.a. Patagonien im kommenden Januar/Februar, welches sich ja auch wohl durch weite und einsame Landschaften auszeichnet, aber....... wir werden sehen, ob es uns gefällt. 😕
Wie wäre es denn mit ein paar Fotos von deiner diesjährigen Reise, ich würde mich freuen!

Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
zuletzt bearbeitet 07. Nov. 2019
Themenstarter1’166 Beiträge · seit 200809. Nov. 2019 ·
Hallo Beate,

vielen Dank für den Feedback. Nach Patagonien wollten wir auch schon - sogar diesen November/Dezember. Das ist jetzt aber ermal für 1-2 Jahre aufgeschoben. Auch der Südwesten der USA, den ich schon etliche Male besuchte, kann durch einsame und wunderschöne (Wüsten)Landschaften bestechen.

Bei Zeit und Muße werde ich auch noch einen Bericht der diesjährigen Reise verfassen.

Viele Grüße
Axel
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 09. Nov. 2019
8’777 Beiträge · seit 201009. Nov. 2019 ·
Guten Morgen Axel,

auch von mir einen herzlichen Abschluss-Dank für deinen Bericht - ich hab ihn eben gesonnt nochmal gelesen, besonders aufmerksam den Kaokoveld-Teil. Es ist der Wahnsinn, wie grün es bei dir war - das wird mir erst jetzt nach unserem Dürreerlebnis dieses Jahr dort so richtig bewusst 🤩 .

Wirklich geniale Aufnahmen, die für mich mit wunderschönen Erinnerungen verbunden sind - aber auch eine große Sehnsucht wecken, dort mal "in Grün" unterwegs zu sein (deine Lone Men fehlen uns auch noch 😎 ) ! Ich muss jetzt einfach gegen das triste Novembernassgrau draußen nochmal drei Bilder hochholen 🙂

k-18.03WüstenördlichvonAmspoort02.jpg


k-17.07LandschaftamundimHoarusib06.jpg


k-18.03WüstenördlichvonAmspoort13.jpg


und nochmal Danke sagen 😘 !
Bei Zeit und Muße werde ich auch noch einen Bericht der diesjährigen Reise verfassen.
Dann hoffe ich mal auf ganz viel Zeit und Muße für dich - und somit auch für uns 😉 !

Liebe Grüße und schönes Wochenende!

Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 09. Nov. 2019