Hallo,
wenn es um den Umgang mit Geparden geht, wird ja immer sehr schnell Kritik geäußert. Vor allem wenn es darum geht, dass Geparden Kontakt mit Besuchern haben. Dabei wird leider meist mit mehr Emotion als Hintergrundwissen diskutiert und zusätzlich mit zweierlei Maß gemessen. Deshalb möchte ich den hier erfolgten Angriff mal nutzen, um mich zu diesem Thema zu äußern. Dabei lasse ich die gesetzlichen Regelungen ganz bewusst außen vor und gehe allein auf den Umgang mit den Geparden als solchen ein.
Um mich gleich mal ganz eindeutig zu positionieren, möchte ich sagen, dass ich gegen das Streicheln von Geparden grundsätzlich keinerlei Einwände habe, solange die Tiere die Möglichkeit haben, selbst zu entscheiden, ob sie gestreichelt werden wollen und sich zurückziehen können, wenn sie es nicht wollen. Dabei ist für mich entscheidend, ob es sich bei den Geparden die gestreichelt werden können um Haustiere handelt, denn Geparde können sowohl Wildtiere, als auch Haustierer sein. Es wird immer gerne von den Gegnern des Gepardenkontakts vergessen, dass sich der Gepard von anderen Großkatzen dadurch unterscheidet, dass er sich domestizieren lässt. Die Domestizierung von Geparden hat eine über 3000 Jahre alte Tradition. Wenn also ein Gepard von Hand aufgezogen wurde oder Nachkomme von bereits domestizierten Geparden ist und in einem Haushalt lebt, unterscheidet er sich im Umgang und Verhalten als Haustier nicht allzu sehr von einem großen Hund. Wer schon einmal im Haushalt aufgezogene und lebende Geparden kennengelernt hat, weiß was ich meine. Bei einem in der Wildnis aufgewachsenen Geparden sieht die Sache natürlich ganz anders aus. Das ist ein Wildtier und sollte auch entsprechend behandelt werden.
Das Messen mit zweierlei Maß kritisiere ich, weil immer nur bei Geparden ein großer Aufschrei statt findet. Noch nie hat sich jemand aufgeregt, wenn Antilopen, Erdmännchen o.ä. gestreichelt wurden, obwohl diese Tiere im Gegensatz zum Geparden nie domestiziert wurden. Warum ist das Streicheln eines als Haustier lebenden Geparden böse und das Streicheln eines an Menschen gewöhnten Erdmännchens niedlich?
Wer schon einmal einen sich freiwillig annähernden Geparden gestreichelt und das beeindruckende Schnurren dieser Katzen erlebt hat, fragt sich, was daran Tierquälerei sein soll, wenn der Gepard eindeutig sein Wohlbefinden äußert und keinerlei Zwang unterliegt.
Ich habe schon Hauskatzen gehabt, die wilder und freiheitsliebender waren, als so manch domestizierter Gepard den ich kennenlernen durfte.
Der einzige Kritikpunkt am Streicheln domestizierter Geparden den ich teile, ist der Umstand, dass damit häufig Geld verdient wird und somit die Gefahr besteht, dass deshalb so mancher Aspekt des Tierwohls ignoriert wird. Das gilt aber grundsätzlich für den mit Finanzinteresse verbundenen Umgang mit Tieren.
Alles Gute
Thomas
wenn es um den Umgang mit Geparden geht, wird ja immer sehr schnell Kritik geäußert. Vor allem wenn es darum geht, dass Geparden Kontakt mit Besuchern haben. Dabei wird leider meist mit mehr Emotion als Hintergrundwissen diskutiert und zusätzlich mit zweierlei Maß gemessen. Deshalb möchte ich den hier erfolgten Angriff mal nutzen, um mich zu diesem Thema zu äußern. Dabei lasse ich die gesetzlichen Regelungen ganz bewusst außen vor und gehe allein auf den Umgang mit den Geparden als solchen ein.
Um mich gleich mal ganz eindeutig zu positionieren, möchte ich sagen, dass ich gegen das Streicheln von Geparden grundsätzlich keinerlei Einwände habe, solange die Tiere die Möglichkeit haben, selbst zu entscheiden, ob sie gestreichelt werden wollen und sich zurückziehen können, wenn sie es nicht wollen. Dabei ist für mich entscheidend, ob es sich bei den Geparden die gestreichelt werden können um Haustiere handelt, denn Geparde können sowohl Wildtiere, als auch Haustierer sein. Es wird immer gerne von den Gegnern des Gepardenkontakts vergessen, dass sich der Gepard von anderen Großkatzen dadurch unterscheidet, dass er sich domestizieren lässt. Die Domestizierung von Geparden hat eine über 3000 Jahre alte Tradition. Wenn also ein Gepard von Hand aufgezogen wurde oder Nachkomme von bereits domestizierten Geparden ist und in einem Haushalt lebt, unterscheidet er sich im Umgang und Verhalten als Haustier nicht allzu sehr von einem großen Hund. Wer schon einmal im Haushalt aufgezogene und lebende Geparden kennengelernt hat, weiß was ich meine. Bei einem in der Wildnis aufgewachsenen Geparden sieht die Sache natürlich ganz anders aus. Das ist ein Wildtier und sollte auch entsprechend behandelt werden.
Das Messen mit zweierlei Maß kritisiere ich, weil immer nur bei Geparden ein großer Aufschrei statt findet. Noch nie hat sich jemand aufgeregt, wenn Antilopen, Erdmännchen o.ä. gestreichelt wurden, obwohl diese Tiere im Gegensatz zum Geparden nie domestiziert wurden. Warum ist das Streicheln eines als Haustier lebenden Geparden böse und das Streicheln eines an Menschen gewöhnten Erdmännchens niedlich?
Wer schon einmal einen sich freiwillig annähernden Geparden gestreichelt und das beeindruckende Schnurren dieser Katzen erlebt hat, fragt sich, was daran Tierquälerei sein soll, wenn der Gepard eindeutig sein Wohlbefinden äußert und keinerlei Zwang unterliegt.
Ich habe schon Hauskatzen gehabt, die wilder und freiheitsliebender waren, als so manch domestizierter Gepard den ich kennenlernen durfte.
Der einzige Kritikpunkt am Streicheln domestizierter Geparden den ich teile, ist der Umstand, dass damit häufig Geld verdient wird und somit die Gefahr besteht, dass deshalb so mancher Aspekt des Tierwohls ignoriert wird. Das gilt aber grundsätzlich für den mit Finanzinteresse verbundenen Umgang mit Tieren.
Alles Gute
Thomas
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