Tag 17: Fahrt zum FlughafenDirekt nach dem Schlafen erwachen wir beide und beginnen uns reisefertig zu machen, denn heute fahren wir zurück nach Alejuela und geben das Auto ab.
Anschliessend gehts zum Flughafen und von da mit einem für uns ausstiegslosen Zwischenstop in Liberia nach Zürich-Kloten, wo wir am nächsten Tag ankommen.
Aber erst noch frühstücken was da ist und natürlich die Körper hygienisieren, nicht dass der Pilot wegen uns in Ohnmacht fällt.
Anschliessend darf der starke Mann, und da ich der einzige bin muss das wohl entgegen meinen Wünschen ich sein, alle Koffer über
die Treppe und den steilen Abstieg runter zum Auto tragen.
Oben: Hier mal ein Bild des An/Abstieges, je nachdem woher man kommt. Rollkoffer nützen hier nichts...
Oben: Beim wieder hinaufgehen um das nächste Gepäckstück zu holen mach ich kurz Pause für Fotos der wuchernden Natur.
Oben: Fotos habe ich geschrieben, also Mehrzahl...Um 07:27 Uhr fahren wir los, zum letzten Mal ins Tal hinunter und auf der anderen Seite wieder rauf und über den Feldweg in Richtung La Fortuna, wobei wir vor der Stadt rechts abbiegen.
Doch diese Strasse ist eher eine der schlechteren des Landes, was meine Freundin wieder mal an meinem Navi zweifeln lässt.
Also schaut sie auf Google Maps nach und das sagt was Anderes als mein Navi...
Klar, denn wir haben uns nicht für die kürzeste Strecke mit vielen Baustellen und einem aktuellen Unfall entschieden sondern für
die fast ohne Baustellen, aber mehr Kilometern.
Nach kurzer Diskussion akzeptiert sie dass wir nach meinem Navi fahren, das ich ja im Blickfeld habe, was auf unbekannten Strecken
ein klarer Vorteil ist und damit für den Fahrer unnötigen Stress vermeidet, den ich immer habe wenn sie auf ihrem Handy navigiert,
da ich das nicht sehe sondern bestenfalls höre.
Und Stress kann ich heute wirklich nicht gebrauchen.
Nach einigen Nebenstrassen und Pisten erreichen wir die Hauptstrasse, wo wir rechts nach Süden abbiegen.
Auf der Strasse kamen wir schon von der Karibik her zu unserem Hüttchen, die lässt sich sehr gut fahren, kein Stau, kein Unfall, nichts!
So fahren wir bis nach 'Pital' und biegen dann rechts in Richtung 'Santa Rita' ab.
Auf der schmalen, eher nicht so guten Strasse bleiben wir bis wir in 'Rio Cuarto' nach links auf eine breitere, bessere Strasse
abbiegen, die uns nach 'San Miguel' führt, wo wir rechts abbiegen.
Diese kurvenreiche und teilweise steile Strecke führt uns zur einzigen Baustelle der ganzen Strecke, wo wir rund 15 Minuten stehen bleiben.
Kurz darauf erreichen wir einen Wasserfall und halten kurz an, die einzige freiwillige Pause der Fahrt.
Oben: Der 'Catarata de la Paz', wo wir eine kurze Pause einlegten um ihn zu fotografieren, maximal 5 Minuten...denn wir wollten
das Auto vor 12:00 Uhr zurückbringen!Wir fahren weiter auf der Strecke bis 'Varablanca', wo wir links abbiegen.
Wären wir rechts abgebogen wären wir an unserer ersten Unterkunft vorbei gekommen, was ich aber erst zuhause beim Studium unserer GPS-Aufzeichnungen bemerke.
Die Strecke die wir zwischen 'Varablanca' und 'Carrizal' fahren ist zwar nicht so steil wie wenn wir rechts über Poasito gefahren
wären, aber dafür wesentlich kurviger und mit mehr Verkehr.
Hätten wirs damals schon gecheckt wäre ich über 'Poasito' gefahren.
So aber biegen wir in 'Carrizal' rechts ab und sind dann schon bald in Alajuela.
Da hats natürlich viel mehr Verkehr, aber zum Glück keinen Stau.
So sind wir um 11:14 Uhr beim Europcar-Checkout, was dasselbe ist wie Europcar-Checkin...halt da: 10°00'17.1"N 84°10'55.1"W
Schnell alles ausladen und das Auto prüfen lassen, wobei kein einziger neuer Kratzer, keine Beule und auch kein neuer Riss gefunden
wird, was mich doch etwas erstaunt.
Obwohl ich selbst auch keinen gefunden habe, aber beim Riss am Frontspoiler war ich mich unsicher ob er durch den Hund nicht etwas grösser wurde.
Schon bald sitzen wir vor dem Häuschen und warten auf den Transferbus zum Flughafen, den Europcar ohne Mehrkosten anbietet.
Auch der kommt schon bald und wir steigen nebst anderen Touristen ein und am Flughafen wieder aus.
Nun folgt was jeder Reisende kennt, Gepäck aufgeben und die Zeit totschlagen bis man boarden kann.
Oben: Zeit-Totschlagmenü am Flughafen von Alajuela/San Jose um 13:30 UhrNach einigen Runden durch die DutyFreeShops und die Restaurants des Flughafens beginnt irgendwann tatsächlich das Boarding und um 15:58 startet unsere Maschine den kleinen Hoppser in Richtung Liberia, wo wir eine Stunde lang rumstehen müssen.
OK, wir dürfen sitzen, wenn wir wollen, aber der Flieger muss rumstehen.
Und aussteigen dürfen wir nicht, obwohl auch aufgetankt wird.
Oben: Der Flughafen von Liberia...im Nachhinein hätten wir besser einen Oneway-Mietwagen genommen und wären ab Liberia zurückgeflogen aber das wussten wir zum Zeitpunkt der Flugbuchung noch nicht, da wir damals noch eine andere Route im Kopf hatten.
Oben: Ein letzter Blick auf Costa Rica bevor die Sonne untergeht und uns im Flug 7 Stunden Zeit gestohlen wird...Bald geht die Sonne unter, ich glaub wir sind noch über Costa Rica als das passiert.
Da man draussen nichts als dunkel sieht schau ich halt 'Die nackte Kanone (2025)', da ich die drei nackten Kanonen mit Leslie Nielson wirklich hammermässig geil finde!
Auch Liam Neeson gehört zu meinen Lieblingsschauspielern, aber das hier...sorry...das ist schlicht Bullshit, an Dummheit und Humor-losigkeit kaum mehr zu übertreffen!
Dazu die Tatsache dass die InEar-Kopfhörer der Airlines einfach nicht zu meinen Ohren passen und einen mehr als unterirdischen Sound hergeben.
Teilweise sind die Texte dadurch kaum zu verstehen...
Nach dem Mist entdecke ich einen Film über das Leben von Bruce Springsteen, aber auch da ist der Klang so mies dass ich es vorziehe erfolglos zu versuchen einzuschlafen.
Buenas Noches!