Picco in Costa Rica 2026

Reisebericht 98 Antworten · 5'867 Aufrufe · gestartet 01. Apr. 2026 von picco
Themenstarter6'375 Beiträge · seit 201110. Apr. 2026 · #21
Weiter gehts mit unserer Truppe, die sich nun etwas auseinanderzuziehen beginnt...was unseren Guide etwas deutlicher als nötig sagen lässt dass die Gruppe zusammenbleiben soll.
Verständlich dass er das sagt, der Tonfall hat mich jedoch etwas gestört.
Aber es war schon so dass die Hälfte der Gruppe inklusive mir bis zu rund 100m hinter dem Guide rumdümpelte.
Nach der Ansage blieben wir zusammen...



Oben: Das Tierchen haben wir zufällig neben dem Weg entdeckt, das müsste ein Vogel sein, nehm ich an.
Wenn ja, dann ein weiblicher 'Grand Hocco' oder 'Great Curassow' oder 'Crax Rubra' oder 'Tuberkelhokko', was alles dasselbe ist...




Oben: Auch das dürfte ein Vögelchen sein, obwohl er anders aussieht, darum auch ein anderer Name: Grünschwanztrogon
(Trogon caligatus) oder eben Trogon Pattu oder auch Gartered Trogon, schön wie er ist muss er ein Männchen sein.




Oben: Der Cousin dieses Vögelchens nervt mich zuhause immer, die Türkentaube! Das hier ist aber die Kurzschnabeltaube oder Short-billed Pigeon oder Patagioenas nigrirostris oder Pigeon à Bec Noir...



Oben: Nein, das ist kein Vogel, der hat höchstens einen und brüllt darum rum: Der Brüllaffe!



Oben: Jaja, nicht nur das Krokodil hat einen kräftigen Schwanz...



Oben: Auch wenn die Welt nicht Kopf steht, der Brüllaffe tut's!



Oben: Und er versucht sich dauernd zu verstecken, aber ich finde ihn und seine Kumpels auch hinter den Ästen!



Oben: Sehr hoch oben in den Kronen der Bäume turnen die rum, war gar nicht so einfach die zu knippsen!

Und nun ists Zeit um aus dem Wald wieder zur Station zurückzukehren, wo meiner Freundin das Taschenmesser abgenommen wurde.
Nicht um das zurückzugeben sondern um über den Strand zur Lieblingssuhle eines Tapirs zu gehen, wo schon zwei andere Gruppen
sind und für Fotos anstehen.



Oben: Über den Strand gehts zur Tapirsuhle...

Mann ist das ein Gerangel!
Einer nach dem Anderen kommt ran, aber wir haben locker 20 Leute vor uns.
Irgendjemand entdeckt irgend ein Tier im Geäst nahe der Suhle, unser Guide sieht es auch und richtet sein Monokular aus.
Dann dürfen alle mal durchschauen und er macht wie vorhin schon mit den Handys unserer Gruppe Fotos durchs Monokular, was gar
nicht mal so einfach ist und darum viel Zeit braucht.
Find ich guten Service vom Guide, macht auch nicht jeder!
Da ich in der Zwischenzeit noch immer nicht gefunden habe was die da sehen stell ich mich auch hinter jemandem als Letzter an
und darf dann zuhören wie die Dame sagt 'Jetzt ist er weg...'
...
Aha, keine Ahnung wer , keine Ahnung was, aber weg ists und ich habs nicht gesehen, geschweige denn fotografiert!
Blöd...
Na dann wenden wir uns halt wieder dem Warten auf den Blick auf den Tapir zu...
Und endlich ist meine Freundin dran, der ich natürlich den Vortritt lasse.
Aber dann komm ich!
Und was seh ich?
Blätter!
Und Zweige!
Und...Moment...ja...da ist was!!!



Oben: Ich seh ein schlammiges Etwas in einem schlammigen Loch...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter6'375 Beiträge · seit 201111. Apr. 2026 · #22


Oben: ...und dieses Etwas ist das Ohr des Tapirs, Heureka, Jabadabadu und Halleluja zusammen!!!

Wer kann schon von sich behaupten dass er ein wild lebendes Tapirohr gesehen hat?
Ja, ich kann das behaupten und sogar mit Fotos belegen!
Ob das Tier jedoch als Ganzen da lag oder nur ein halbes kann ich nicht mit Sicherheit sagen, ebenso nicht ob es freiwillig dalag oder an der Kette war...
Hmm...
Na ja, gehen wir mal davon aus dass uns die Costa Ricaner nicht so bescheissen und freuen uns über eine Tapirohrsichtung in
der mittelamerikanischen Wildnis zwischen hunderten Touristen...
Aber irgendwie kommt nicht so das 'Juhu'-Gefühl auf das ich bei anderen Tiersichtungen beziehungsweise in anderen Nationalparks habe...
Na ja...ich muss sagen dass ich beim Corcovado mehr erwartet habe...
Aber nachdem wir das Ohr des Tapirs gesichtet haben gehen wir wieder über den Strand zurück zur Empfangsstation, wo alle die
müssen mal kurz auf die Toilette dürfen.
Die Anderen entdecken eine Spinne und verbringen ihre Wartezeit damit der Spinne beim spinnen zuzusehen.
Ich hingegen versuche sie zu fotografieren und scheitere recht kläglich am durch den leichten Wind sich bewegenden Netz und den
vielen Blättern rundherum... na ja...
Endlich gehen wir weiter auf einem anderen Pfad in den Wald und sehen auch da schon bald Tiere.



Oben: Das dürfte dann Geoffroy sein, Nachname Klammeraffe, also ein Geoffroy-Klammeraffe (Ateles geoffroyi frontatus)



Oben: Wie man sieht klammert er sich zwar nicht an Strohhalme, aber an jedem beliebigen Ast fest.



Oben: Bald ist wieder Zeit für ein Faultier mit drei Fingern: Das Dreifingerfaultier!



Oben: Auch der Grünschwanztrogon erscheint uns wieder, diesmal in weiblicher Form...



Oben: ...aber wo die Damen sind finden sich auch die Herren schnell ein!
Wahrscheinlich heisst er 'Lumpi', zumindest scheint er scharf zu sein wie Nachbars Lumpi...




Oben: Und ein weiteres Faultier...von der Fellfarbe her würde ich auf ein Dreifingerfaultier tippen...sehen tu ich aber nur zwei Finger...



Oben: Diese Trogone hats hier im Wald ja so einige...hier Weibchen von hinten...



Oben: ...da Männchen von vorn...



Oben: ...und Weibchen von der Seite.
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Themenstarter6'375 Beiträge · seit 201112. Apr. 2026 · #23


Oben: Aha, also doch ein Dreifingerfaultier, jetzt zeigt er sich etwas besser, der dritte Finger!



Oben: Frosch, weder mit Pfeil noch mit Gift, aber mit Höhle und Tümpel! Sozusagen Eigenheimbesitzer mit Pool.



Oben: Unweit davon eine Weiterentwicklung des Frosches, jedoch ohne Eigenheim und ohne Pool...



Oben: Um bei den Flattertierchen gerecht zu sein zeig ich mal was Anderes als Vögel...

Bald erreichen wir eine wohl eher ehemalige Landepiste, auf der wir bei leichtem Tröpfeln in Richtung der eigentlichen Rangerstation gehen.
Von weitem sehen wir auf einem hohen Baum einen roten Ara sitzen, und unser Ranger meint dass der schnell wegfliegen würde wenn wir uns zu schnell der Station nähern.
Was eigentlich unsinnig ist, denn bei der Station hats schon unendlich viele Touristen, und wegen denen hätte er mehr Grund
sich zurückzuziehen!
Denn die sind viel näher dran als wir.
So mach ich dann mit auf Kleinbild umgerechnet 1600mm Brennweite ein Bildchen, von dem ich dann einen Ausschnitt zeige:



Oben: Ausschnitt vom Bildchen...danach fliegt er bald mal weg...

Bei der Rangerstation haben wir unsere Schuhe auszuziehen um auf die Plattform mit Unterkünften, Souvenierladen, Küche, Essahl, Schlafsahl und Toilettenanlagen kommen zu dürfen.
Besonders freu ich mich ohne Schuhe, aber in Socken zu den Toiletten zu gehen...angenehm ist Anders!
Natürlich weiche ich dort jeder Feuchtigkeit auf dem Boden grosszügig aus, aber eklig ists trotzdem.
Aber erst gehts mit dem Ranger rundherum, wo er uns alles zeigt.
Und dann ab in die Küche, Essen fassen!
Es gibt Reis mit Meeresfrüchten, Gemüse, Fleisch und so weiter und so fort.
Die Küche ist auch auf der sich knapp über dem Boden befindlichen Plattform, also auch von der Lage her keine 'Haute Cuisine', was durch den Geschmack des Essens noch zusätzlich bestätigt wird.
Na ja, immerhin machts satt.
Beim Essen sprechen wir noch mit einem Franzosen aus unserer Gruppe, der ein sehr interessantes Modell zur Verbringung der Ferien mit seiner Familie lebt.
Erst geht er mit seiner Tochter einige Wochen in den Urlaub, dann mit seinem Sohn einige Wochen, seine Frau wird wohl auch noch zu ihrem Urlaub kommen und ich bin mir nach diesem Gespräch sicher dass er auch noch viele Verwandte hat, die in den Urlaub gehen wollen...
Schlaues Kerlchen! 😉
Nach dem Essen haben wir noch Zeit und so gehen wir in den Souveniershop, wo ich es nur wenige Minuten aushalte und raus an die frische Luft gehe.



Oben und unten: Statt Puma und Jaguar gibts Blümchen...auch schön, aber nicht dieselbe Liga...



In der Hoffnung dass meine Schuhe noch da sind und vielleicht ein Puma mit seinem Freund Jaguar vor meine Kameralinse hoppeln geh ich also raus auf die Wiese, wo zwar kein Puma und kein Jaguar, aber dafür einige Regentropfen vorhanden sind.
Bald ist auch meine Freundin da und schon bald bemerken wir dass auf der anderen Seite des ehemaligen Flugfeldes viele Leute in die Bäume schauen, was wir dann bald auch tun.
Und was sehen wir da?



Oben: Genau, lebende Totenkopfäffchen!



Oben: Und sogar welche mit Jungen auf dem Rücken! Wird wohl ein Weibchen mit Kind sein, nehm ich mal an...

Die Fotos sind nicht ganz scharf weil es extrem dunkel war dort, alle Touris haben sich beklagt dass ihre Fotos alle unschaft waren.
Auch von meinen sind maximal diese zwei brauchbar.
Aber nun ists eh so weit dass wir und beim Guide sammeln sollen, es hat nun auch wieder etwas angefangen zu tröpfeln.
Nachdem alle unserer Gruppe eingesammelt sind gehts wieder zurück an den Strand, nicht ohne noch folgenden Windsack mit drauf drappiertem Vögelchen zu entdecken:



Oben: Das müsste ein jugendlicher Krabbenbussard (Buteogallus anthracinus) sein, obwohl er gar nicht nach Krabbe aussieht.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter6'375 Beiträge · seit 201113. Apr. 2026 · #24


Oben: Am Strand angekommen sehen wir die für die dortigen Strände typischen Rabengeier (Coragyps atratus) mit einem Fressi, das ich nicht (mehr) definieren kann, am Rummachen...



Oben: Der Strand ist dank Ebbe viel grösser, was dazu führt dass wir gefühlt fast bis Asien durchs flache Wasser waten müssen...



Oben: Ansicht von 'Drake Bay' beziehungsweise 'Bahia Drake' vom Meer her, viel schöner als an Land...



Oben: Links der Bildmitte hats einen hohen Baum, dahinter erkennt man das Dach unseres Zimmers...
...und davor das des zum Hotel gehörenden Restaurantes.


Kaum am Strand wieder angekommen latscht unser Guide davon bevor wir ihm ein Trinkgeld geben können...
Na ja, wer nicht will hat halt nichts...
Wir und das französische Paar hüpfen beschwingt wie altersschwache Faultiere die Treppen zu unserer Unterkunft hoch und verabschieden uns da voneinander, denn sie gehen ins Zimmer und wir ins Restaurant.
Ich nehm die Kamera aus dem Rucksack und muss dazu die am Rucksack befestigten Wanderschuhe abmachen.
Denn es schwirren wieder einige Vögelchen rum, nur leider keine roten Aras oder Tukane...



Oben: OK, schwirren ist vielleicht das falsche Wort, sagen wir 'sitzen'...



Oben: Schon bald ist Abend und die Sonne will wieder mal im Pazifik baden gehen...



Oben: Wir hingegen bestellen uns was zu essen, sie das da oben, was wohl ein Fisch war...



Oben: ...und ich das da, was die für Mittelamerika typischen 'Cevice' sind. Essbar? Ja. Aber aus den Latschen kippen sie mich nicht.

Schon bald nach dem Essen verziehen wir uns nach oben ins Zimmer und duschen uns den Urwald von der Haut, bevor wir schlafen gehen.
Morgen gehts ja auf die Mangroventour, damit wir übermorgen noch die Waltour machen können.
'FREU'

Buenas Noches!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 13. Apr. 2026
Themenstarter6'375 Beiträge · seit 201114. Apr. 2026 · #25
Tag 6: Mit dem Auto nach Sierpe und mit dem Boot zurück!

Es ist vorbei mit der Nacht, denn der Morgen erwacht!
Und trotz dieses Satzes eines Schweizers denken die Deutschen sie wären das Volk der Dichter...
😉
Nach all den nötigen Vorrichtungen um aus uns wieder vorzeigbare Menschen zu machen gehen wir runter und fragen wo genau wir zur Mangroventour sein sollen.
Von der Uhrzeit her sind wir früh genug, aber der Angestellte an der Rezeption staunt über unsere Frage.
Denn er hat keine Reservierung für unsere Mangroventour!
Jo zagrataifl!!!
Wir bleiben hartnäckig bis er seinen Mitarbeiter anruft, bei dem wir gebucht haben.
Und der erzählt was von Sonntag, dabei haben wir heute doch Samstag!
Und am Sonntag wollten wir doch auf Waltour gehen!
Ist denn die heute???
Wie wir erfahren findet die Waltour erst am Montag statt, also an dem Tag an dem wir abreisen...
Und offenbar haben wir den Angestellten beim Buchen falsch verstanden, oder er uns...und somit haben wir heute nichts vor!
Nach kurzem Hirnen schlägt uns der Mitarbeiter vor doch nach Sierpe zu fahren und dort heute schon eine Mangroventour zu machen.
Und morgen halt nochmals...
Machen wir natürlich nicht, aber nach Sierpe fahren klingt nicht so schlecht, denn dann könnten wir das Auto dort lassen und mit dem
Boot zurück!
Vorteil wäre dann am Montag dass wir 1,5 bis 2 Stunden Zeit einsparen, denn so viel länger dauert die Fahrt mit dem Auto als die
Fahrt mit dem Boot.
Und so hüpfen wir die Rampe runter zu unserem Auto und fahren los!
Natürlich ohne Navi, denn das was will man sich hier im Ort verfahren...
Die Piste ist noch immer nicht geteert worden und so hält sich die Geschwindigkeit in überschaubaren Grenzen.
Das Dorf ist nun hinter uns und die Piste beginnt rauf und runter zu gehen, Kurve an Schlagloch an Steinbrocken an Kiesnest,
wir kennen das ja.
Bei jeder längeren Abfahrt fragen wir uns ob es diese war oder nicht, aber die alle kommen uns zu wenig steil vor.
In einer unübersichtlichen Linkskurve hat ein entgegenkommender Motorradfahrer riesiges Glück dass ich solche Kurven möglichst
nah am rechten Rand fahre und nicht wie die Meisten die Kurve schneide...denn seine Räder sind nicht mehr auf seiner Strassenseite
und beim Ausweichen stürzt er beinahe...
...wobei...
...war das nicht der Servierboy unseres Restaurantes?
Hauptsache er ist nicht hingefallen!
Wir kommen zum nächsten Gefälle und sind uns sicher dass es das ist wo wir in umgekehrter Richtung stecken geblieben sind!
Doch kurz bevor wir ganz unten sind sehen wir dass die Strasse in einen Fluss führt!
Nicht schon wieder!!!
Und nun wissen wir dass wir falsch sind und warum Google Maps, das meine Freundin in der Zwischenzeit eingeschaltet hat, mit dem
Pfeil in die 'falsche' Richtung zeigt!
Doch wir stehen nun da unten, auf einer der schlechtesten Pisten bisher.
Und wir können nicht weiter nach vorne fahren, müssen also wieder zurück!
Da ich mir sicher bin dass es hier steiler ist als dort wo wir stecken geblieben sind und fürs Wenden eh wenig bis gar kein
Platz vorhanden ist entscheide ich rückwärts hoch zu fahren...
...auch wenn ich durchs Heckfenster die Piste kaum sehen kann, aber wir haben Spiegel und eine Rückfahrkamera!
...in der man aber absolut nicht einschätzen kann wie der Boden beschaffen ist...
Und da wir ja einen Fronttriebler haben der nun rückwärts fährt ist so die Traktion auch noch besser als vorwärts!
Aber es ist nicht einfach, links weiche ich einem grossen Stein aus und rechts hat meine Freundin Angst dass ich in den Graben runter fahre!
Wie gesagt, es ist eng!
Und im Graben wärs noch etwas enger, vermute ich mal.
Darum fahr ich da nicht rein...
Nach langen Minuten haben wirs geschaft und fahren endlich wieder in der Horizontalen, aber noch immer rückwärts!
Eine Stelle zum umdrehen finden wir aber auch nach hunderten Metern nicht, so muss ich auf einer rund drei Meter breiten Stelle mit viel Aufwand und Präzision und wohl auch Glück umdrehen, wobei ich beidseits etwas in den Graben fahren musste um das zu schaffen.
Also zurück, bis nach Drake Bay, denn dort ist mir der Fehler des Verfahrens unterlaufen.
Toll, denn jetzt haben wir plötzlich nur noch einen Strich auf der Tankanzeige!
Na ja, also so fahren dass wir möglichst wenig Benzin verbrauchen...und auf dem Navi die nächste Tankstelle eingeben!
Diese wird in 13km angezeigt, die Restreichweitenanzeige gibt da noch 42km an.
Sollte also passen!
Irgendwann erkennen wir die Stelle wo wir stecken geblieben sind und kurz darauf will das Navi dass ich rechts abbiege...
...in die Piste, auf der wir zwei Flussdurchquerungen hatten!
Nix da, nicht mit mir, denn die Stufe, über die wir runter gefahren sind, kann ich niemals rauffahren, unmöglich!
Also links abbiegen und schauen wo die nächste Tankstelle auf der Seite ist.
...in 34km erst...
...hmmm...
Hoffen wir mal dass die Reichweitenanzeige halbwegs stimmt!
Die Piste ist nun frisch vom Grader gehobelt worden und so gehts zumindest bis zum Grader recht gut und mit tiefen Drehzahlen weiter, Spritsparend halt!
Aber auch danach ists nicht schlimm und irgendwann kommen wir an eine Kreuzung wo Sierpe angeschrieben ist...mit einem Hinweis auf eine Fähre!
Das ist mir zu viel Risiko, denn von einer Fluss-Autofähre bei Sierpe habe noch nie was gehört.
Also weiter geradeaus.
Irgendwann erreichen wir die geteerte Strasse, aber da leuchtet die Tankwarnanzeige schon hell genug um nur schon wegen ihr die Sonnenbrille zu benötigen...
...und das Navi gibt nun 41km bis zur Tankstelle an!
Ui!
Denn die Reichweitenanzeige zeigt nun noch 34km...
Ich geb alles um so sparsam wie nur irgend möglich zu fahren, doch irgendwann zeigt die Reichweitenanzeige 0km an...
Trotzdem fährt das Auto noch weiter...
Ich fahre und hoffe, meine Freundin will dass wir uns was ausdenken was wir tun wenn uns der Sprit ausgeht, ich seh da keinen Sinn drin...
Jaja, die Luft im Auto war schon mal weniger dick...
Als wir bei einem 'Soda', also einem typischen kleinen Restaurant vorbeifahren will sie dass ich anhalte.
Widerwillig mach ichs...in der Angst Das Auto nicht mehr starten zu können.
So steig ich aus, gehe über die Strasse zum 'Soda' namens 'Restaurante El Tucán' in Santa Cecilia und versuche mit dem jungen Betreiber zu sprechen, was nicht ganz einfach ist, da er kaum englisch spricht.
So radebrechen wir uns durch die Zeit bis sich das ältere Paar am Tisch (die einzigen Gäste) auch zu Wort meldet.
Irgendwann haben wir fünf uns so weit verständigt dass der Betreiber eine Idee hat wie er uns helfen könnte!
So sind die meisten Costa Ricaner, die wir kennen lernen durften: Extrem hilfsbereit und sehr freundlich!
OK, die Dame des älteren Paares ist Letzteres nicht wirklich, sie stört sich offenbar an unserer Anwesenheit.
Wohl weil wir für ihren Mann interessant genug sind sich uns zuzuwenden...
Soll sie sich halt an uns stören, wir haben sie nicht angesprochen und sie nicht belästigt...
Im Hintergrund hören wir wie ein Motorrad per Kickstarter gestartet wird, offenbar ein Einzylinder.
Und schon braust der Betreiber auf einer Enduro-Maschine zu uns hoch!
Er hat einen Schlauch dabei und schon ist mir klar was er machen will: Benzin mit dem Mund per Schlauch ansaugen und dann den Schlauch in unseren Tank schieben, wo das Prinzip der korrespondierenden Flüssigkeitssäulen das Benzin fliessen lässt!
Hab ich ja vor vielen Jahren auch schon gemacht und dabei den Mund mit Benzin gespühlt bekommen.
Unserem Helfer geht es leider nicht anders...der arme Kerl!
Aber schon bald plätscherts in unserem Tank, also war noch minim Benzin drin.
Und ja, die Enduro war eine Viertaktmaschine, also wars geeignetes Benzin und kein Zweitaktgemisch.
Er lässt geschätzt eine Minute lang das Benzin reinlaufen und packt dann wieder zusammen.
Dann das übliche 'Danke' sagen und ihm etwas Geld geben, genau gesagt meine allerletzten Collones, 7000 in Noten und einiges an Münzen möcht ich ihm geben, er aber weigert sich das anzunehmen.
Und er bleibt standhaft!
Da entdecke ich eine Büchse auf der inetwa 'bezahl mir meine nächste Reise' auf Spanisch steht, schmeiss das Geld da rein und wünsche ihm eine schöne Reise!
Da lacht er und bedankt sich.
So sind beide zufrieden, obwohl ich ihm gern mehr gegeben hätte.
Aber ich hatte nur noch 50$-Noten, nichts Kleineres, das wäre dann schon mehr gewesen als er ohne beleidigt zu sein angenommen hätte.
Meine Freundin ist derweilen auf dem Klo, das ich nach ihr auch noch kurz besuche, dann verabschieden wir uns von dem liebenswerten Typen und fahren sehr spritsparend weiter bis wir nach 10 Kilometern an die Tankstelle kommen, an der meine Freundin damals gesagt hat dass wir doch noch tanken sollen!
Die Reichweitenanzeige zeigt übrigens noch immer 0km an, nicht -20 wie es sein müsste... 😉
Nach dem Auftanken zeigt sie sich wieder resettet!
Weiter gehts nach Sierpe!
Vor einer grossen Brücke bei Palmar Sur müssen wir links abbiegen und dann nur noch dieser Strasse folgen bis wir in Sierpe ankommen.
Dort fahren wir zur 'Marisquería, Bar y Restaurante Las Vegas' und parken davor.
Denn dort kann man sein Auto auf einem bewachten und vor allem eingezäunten Parkplatz gegen Gebühr abstellen!
Und genau das wollen wir tun.



Oben: Unsere heutige Autofahrtstrecke (Orange), unter der orangen Strecke sieht man hellblau den Umweg auf dem Hinweg...
Grün ist die Bootsfahrt in den Nationalpark.
Violet die Bootsfahrt von Sierpe nach Drake Bay
Dunkelblau die Mangroventour mit Inselbesichtigung


Zum Glück treffen wir auf die einzige Angestellte, die gutes Englisch spricht und klären schnell wie das abläuft und wie wir wieder zurück nach Drake Bay kommen.
Schnell wissen wir dass das Boot um 16:00 Uhr fährt und buchen das, was aber nicht per Kartenzahlung sondern nur bar möglich ist.
Und zwar beim Einsteigen ins Boot!
Aber wir brauchen ja eh noch Dollar um sicher genügend Bargeld zu haben um das Hotel mit den Aktivitäten zu bezahlen, denn Kartenzahlung geht da erstaunlicherweise nicht!
Und eine Bank oder einen Bancomaten hats in Drake Bay auch nicht.
Dummerweise aber auch in Sierpe nicht, darum müssen wir nochmals zur Brücke zurück, über die Brücke und dann die erste Strasse rechts an zwei Blocks vorbei fahren, um einen Bancomaten zu finden.
Und wir finden einen!
Ich lass vier mal 100$ raus und muss, wenn ich mich recht erinnere, je 7000 Colones Gebühr zahlen.
Dann wieder zurück nach Sierpe und im 'Las Vegas' was Essen und trinken, immerhin ists 13:40 Uhr!



Oben: Unser Tisch direkt am Bootsanlieger...wir geniessen es hier im Schatten zu sitzen und auf den Sierpe River zu schauen...



Oben: Mein Essen: Fisch und Meeresfrüchteteller mit Gemüse...besser als es aussieht!



Oben: Ihr Essen: Frittierte Shrimps mit Gemüse und Kartoffelstock, war auch geniessbar!

Nach dem Essen bringe ich zusammen mit einer der Angestellten, die nur Spanisch spricht, das Auto auf den Parkplatz in einem Innenhof.
Denn der normale, umzäunte Parkplatz ist voll!
Wieder zurück ins Restaurant und ein Bierchen trinken, die Zeit vergehen lassen und um 16:00 Uhr ins Boot steigen!
Kaum sind wir eingestiegen entdeckt meine Freundin ein grosses Krokodil in wenigen Metern Entfernung auf unser Boot zuschwimmen...
Wir sehen zwar nur den Kopf, aber der ist wirklich mächtig gross!
Im Vergleich zu den Nil-Krokodilen, die wir aus Afrika kennen, würde ich schätzen dass dieses hier rund 4m lang ist!
Also ein Riesenbrocken und definitiv ein gefährliches Tier!
Es denkt wohl dass vielleicht jemand beim Einsteigen ausrutscht und ins Wasser fällt odrr so...
Da unser Boot aber in dem Moment ablegt taucht es unter und ward nicht mehr gesehen.
Erst sind wir nur zu viert und ich freu mich schon darüber, aber wir fahren nur zum nächsten Restaurant wo sich das Boot füllt!
Vor meiner Freundin sitzt eine ältere, wenn nicht sogar sehr alte, ungepflegte Hippie-Frau mit langen, ungepflegten Haaren...
...die vom Fahrtwind natürlich nach hinten geblasen werden...igitt!
Zum Glück sind sie nicht lang genug um meiner Freundin im Gesicht zu landen...
Der Bootsführer prescht mit hoher Geschwindigkeit über den Sierpe River in Richtung Meer, mein GPS misst über 60km/h!
Kurz nach der Abfahrt sehe ich auch auf der anderen Uferseite die Fähranlegestelle und die Fähre etwas weiter Flussabwärts auch.
Zum Glück sind wir nicht jenem Wegweiser gefolgt, wir wären da garantiert gestrandet, denn die Fähre sah nicht wirklich einsatzfähig aus!
Und die Sandpiste zur Anlegestelle wurde wohl schon ewigs nicht mehr befahren...
Glück gehabt!
Nach vielen schnellen Kurven erreichen wir bald das offene Meer und preschen dort über die Wellen, auch dort mit höchstmöglicher Geschwindigkeit!
Angenehm ist diese Bootsfahrt nur bedingt...es ist schon sehr schnell!
Aber da wir weder an einem Unterwasserfelsen scheitern noch sonst irgendwie untergehen erreichen wir den Strand von Drake Bay, wo wir alle ins rund 30cm hohe Wasser (plus Wellenhöhe) steigen und an Land spazieren.
Rauf ins Hotel, unter die Dusche und ab zum Abendessen, diesmal nicht im Terrassenartigen Teil, denn da sind alle Tische besetzt.
Sondern bei der Rezeption.
Dort sehen wir auch die Franzosen vom Vortag sitzen und grüssen sie.
Gruss wird mit Lächeln erwidert und kurz unterhalten wir uns auch noch, dann gehen wir rauf ins Zimmer und sagen Buenas Noches!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2026
Themenstarter6'375 Beiträge · seit 201115. Apr. 2026 · #26
Tag 7: Ab in die Mangroven!

Wieder beginnt der Tag mit dem Morgen und die Sonne wandert auch schon bald über den Himmel.
Ein neuer Tag, diesmal ein Sonntag mit Ausflug in die Mangroven des Sierpe Rivers!
Der ausflug beginnt um 08:30 Uhr unten beim Katamaran, so dass wir noch das bestellte Frühstück mampfen können und ich meinen morgens notwendigen Kaffee bekomme.
Sie bekommt natürlich ihren Tee auch, keine Angst...
Danach watscheln wir mal runter zum Katamaran...aber da ist niemand!
Wir warten und werden etwas nervös...sollte auch heute was schief gelaufen sein???
Nach wenigen Minuten des alleine wartens sehen wir bei einem benachbarten Unternehmen zwei Herren und gehen auf die zu.
Unsere Frage ob die wissen wo der Versammlungsplatz ist und ob wir eventuell falsch liegen erfahren wir dass einer davon unser Guide ist und wir heute vier Touris sind!
OK, klingt minim besser als 'die sind vor einer Stunde abgefahren' odrr so...
Und so warten wir am Strand und sprechen etwas mit José, dem Guide über das gestrige Erlebniss, das mir ja nicht so toll eingefahren ist.
Er verteidigt die Touristenmassenabwicklung und legt seine SIchtweise dar, kann ich auch akzeptieren.
Statt der anderen Touris kommt dann unser Boot mit dem dazu gehörenden Bootsführer Rafael (genannt 'Patschanga') angerauscht und wir entern es waffenlos und ohne Augenklappe, aber mit Wasserschuhen.
José telefoniert dabei immer rum bis er erfährt dass die anderen Zwei in ein anderes Boot gestiegen sind!
Tja, somit haben wir eine Privatführung zum 'Unprivatpreis'.
Auch nicht schlecht.
José fragt welche Tiere uns speziell interessieren und meine Freundin sagt sofort 'Vögel'...und schon ist José an erzählen.
Währenddessen beginnt Patschanga in Richtung der Islas Violincitas nahe der Mündung des Rio Sierpe zu fahren.
Und was sehen wir da?
Vögel!



Oben: Unser Bootsführer Rafael, genannt 'Patschanga'



Oben: Die Islas Violincitas

Wir fahren nah an die felsigen Inseln ran, was dank der doch etwas welligen See nicht ganz ohne Gefahren ist, aber unser Bootsführer weiss offensichtlich was er tut!
Denn er fährt zwar sehr nah ran, aber immer so dass er so im Wasser steht dass er nach vorne fliehen kann.
Also die Unterwasserfelsen neben oder hinter sich hat.
Fürs fotografieren sind die Wellen aber auch suboptimal...vor allem bei diesen Brennweiten von bis zu 1600mm (auf Kleinbild umgerechnet) wirds echt schwirig die Vögelchen zu treffen und im Fokus zu halten.



Oben: Weißbauchtölpel (Sula leucogaster)



Oben: Das dürfte auch ein Vogel sein und ich bin mir sicher dass José uns gesagt hat was für einer...aber ich weiss es nicht mehr!
Könnte ein Fregattvogel sein...




Oben: Haha! Die alte Fregatte ist ein Fregattvogel, da bin ich mir sicher!



Oben: Nochmals Tölpel die auf einem Baum rumtölpeln, diesmal als Familie mit Kind.



Oben: So ähnlich habe ich als Kind Vögel gezeichnet, jetzt erkenn ich endlich mein damaliges Genie!



Oben: Hier haben wir einen Rotfusstölpel (Sula sula) mit eher braunem statt weissem Gefieder...war wohl zu lange in der Sonne um weiss zu bleiben...



Oben: Einige Bindenfregattvögel (Fregata minor), dabei ein die Damen mit seinem roten Kehlsack anmachendes Männchen.
Worauf Weibchen doch immer stehen, tststs...




Oben: Jugendlicher Weissbauchtölpel, und wie Jugendliche so sind trägt er ein anderes Kleid als seine Eltern...



Oben: Alt und Jung zusammen auf einem Bild...aber wie man sieht zeige sie sich die Schulter...ob kalt oder nicht sei dahingestellt.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 15. Apr. 2026
998 Beiträge · seit 202315. Apr. 2026 · #27
Hallo Picco,
an dieser Stelle auch mal ein herzliches Dankeschön von mir für deinen wunderbaren Reisebericht. Ich amüsiere mich königlich, du hast eine unglaublich unterhaltsame Schreibe. Tatsächlich hatte ich Costa Rica auch schon mehrmals auf dem Schirm. Aber wenn ich deinen Bericht so lese: kreative Kommunikation mit allerlei Interpretationsspielraum, Navigation, die Nerven aus Stahl abverlangt...da müsste ich wohl mal im Stahlgroßhandel nachfragen, ob sie neben der Abteilung für Geschmacksnerven auch Upgrades für Kommunikation und Orientierung führen.

Liebe Grüße und einen schönen Tag,
Silvia
Schmiere stehen für ein Steak - Südafrika im Februar 2026 Frühstück mit Giraffen – Namibia Mai 2025 Mauritius – Das andere Afrika (Dezember 2024) Two in One – Kruger Region & Garden Route (Südafrika 2023)
Themenstarter6'375 Beiträge · seit 201115. Apr. 2026 · #28
Hoi Silvia

Schön dass auch Du nebst den Danke-Drückern dabei bist (Dass Ihr Dankedrücker dabei seid ist natürlich ebenfalls schön!)!
Jaja, der Stahlhandel wird nach Deinem Einkauf für Costa Rica wohl ausverkauft sein... 😄
Aber eigentlich ist CR wirklich einfach zu bereisen, getrau Dich ruhig dahin! 😎 🙂
Und schön ists da ja definitiv!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 15. Apr. 2026
171 Beiträge · seit 202015. Apr. 2026 · #29
Hallo Picco, ich amüsiere mich ebenfalls sehr. Wir waren letztes Jahr in Costa Rica, aber unsere Reise war irgendwie nicht so abenteuerlich. 😉 Nach Drake hätte ich mich niemals per Auto hingetraut. Unsere Eindrücke vom Corcovado NP waren ähnlich. Wir fühlten uns sehr gehetzt und massenabgefertigt dort. Aber sonst ist Costa Rica schon sehr schön. Ich in gespannt, wie es bei euch weitergeht ...
Themenstarter6'375 Beiträge · seit 201116. Apr. 2026 · #31


Oben: Und nochmals so ein Tölpel, mal von vorne



Oben: In einem der wenigen Bäume der Inselchen haben diverse Fregattvögel genug vom Rumfliegen und sitzen nun rum...



Oben: Und endlich mal ein anderes Vögelchen! Sogar zwei!
Braunpelikan oder Brauner Pelikan, Pelecanus occidentalis Linnaeus, Brown Pelican oder Pelícano Prado, je nach Sprache.


Wir fahren nun von den Inselchen weg und 'Patschanga' gibt richtig Gas!
So viel dass meiner Freundin die Mütze vom Kopf geweht wird!
Ich merks sofort daran dass 'Patschanga' das Ruder voll rumreisst, das Boot sich in die Kurve legt und innert Kürze fast zum Sillstand abgebremst hat.
Kurzer Blick aufs Meer und schon ist die Mütze gesichtet!
'Patschanga' fährt ganz langsam dicht ran, so dass meine Freundin ohne Mühe zugreifen kann...aber nun ist die Mütze halt etwas feucht...
Naja, der nun wieder aufkommende Fahrtwind trocknet das Teilchen schnell, denn nun brausen wir in den Rio Sierpe hinein!
Und schon bald verlangsamt 'Patschanga' massiv, so dass wir die Vegetation und das Ufer gut sehen können.
So schau ich halt ans Ufer und suche die Bäume ab, als ich aus mir unbekanntem Grund kurz vorne links vom Boot auf das Wasser schaue.
Und was seh ich da???
Da springt ein Fisch, sicher 1/3 so lang wie das Boot breit, aus dem Wasser und über das Boot!
Wau!
Keinen Meter von mir entfernt ist das Kerlchen übers Boot gehüpft, 'Patschanga' und ich haben ihn gesehen, José und meine Freundin nicht, denn es ging sehr schnell!
Ich weiss nur noch dass der Fisch einen grossen Mund mit spitzen Zähnen sowie eine grosse Schwanzflosse hatte und die flache Partie des Vorderbootes komplett abgedeckt hat, und diese Partie ist geschätzt 70-80cm breit!
Der Fisch war also wirklich gross...er hat mich an einen Barrakuda erinnert, aber die leben meines Wissens im Salzwasser.
Na ja, er hat niemanden gefressen und vermutlich wurde er von etwas Grösserem gejagt.
Wohl von einem Krokodil...
Womit mein Entschluss nicht baden zu gehen etwas entschlossener ist als vor dem Fischsprung!
Und meine Hände nicht über den Bootsrand hinaus hängen werden...
Und ich so sitze dass ich vor springenden Viechern durch die Stangen des Daches etwas geschützt bin...
Weiter gehts in einen Seitenarm rein...
José bietet uns Kekse und Annanas an, was wir sehr gerne annehmen, zumal Annanas ein sehr verlockendes Früchtchen ist!
Ich liebe die Früchte der Tropen, solche Geschmacksexplosionen gibts bei keiner Frucht in Europa!



Oben: Das dürfte dann wohl ein Klein-Piepmatz sein...vielleicht weiss er ja selbst wie er heisst, ich weiss es nicht!



Oben: Der ist ja blau, der Reiher! Hoffentlich reihert er nicht gleich los! :-O
Blaureiher oder Egretta caerulea oder Little blue Heron oder Aigrette bleue




Oben: Genau hier im Vordergrund ist der Fisch rübergesprungen und im Hintergrund sieht man wie das Ufer so vor sich hin liegt...



Oben: Auch wenns in Costa Rica keine Schnee gibt (ausser vielleicht Drogen...) sichelt hier einer rum; Der Schneesichler (Eudocimus albus)



Oben: Vor lauter Schnee sicheln ist der Schnabel schon ganz krumm...



Oben: Landschaft aus der Ferne...

Bei YouTube ansehen ↗



Oben: ...und etwas näher rangezoomt...odrr so...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 16. Apr. 2026
Themenstarter6'375 Beiträge · seit 201117. Apr. 2026 · #32


Oben: Nebst farbenfroher Palmen...



Oben: ...finden wir noch weitere Leguane...



Oben: Wärs nicht in den Amerikas würde er nicht Amerika-Sandregenpfeifer (Charadrius semipalmatus) heissen.
Jaja...er ist nur im Winter hier an der Wärme...




Oben: Obwohl es hier sehr warm ist...



Oben: ...und weit und breit kein Eis zu sehen ist...



Oben: ...ist der Amazonasfischer (Chloroceryle amazona) ein Eisvogel!
Unglaublich!




Oben: Und dieser hier hat sogar noch eine Fischschuppe als Schmuck auf dem Schnabel! Eitel, eitel!!



Oben: Auch wenn es schwer fällt zu glauben dass sich eine Krabbe mit einem Bussard gekreuzt haben soll...
...das ist wirklich ein Krabbenbussard (Buteogallus anthracinus)!




Oben: Wer genau hinsieht sieht einen Mittelamerikanischen Totenkopfaffen oder Rotrücken-Totenkopfaffe (Saimiri oerstedii)...



Oben: ...schnell durch die Bäume huschen...
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Themenstarter6'375 Beiträge · seit 201118. Apr. 2026 · #33


Oben: Hier mal mit Hinterkopf...



Oben: ...und hier mit Vorderkopf, allgemein bekannt als Gesicht!



Oben: Nach der Entdeckung dauerte es noch Minuten bis sich dieser Goldkehltukan (Ramphastos ambiguus) endlich mal für wenige
Sekunden fotografierbar gezeigt hat, der ist minutenlang entweder nicht zu sehen gewesen oder hin und her gehüpft...ein nervöses Teil!
Und hier in Costa Ricas Westen ein sehr seltener Vogel!




Oben: Unglaublich! Ein Mexikotagschläfer oder Jamaikatagschläfer oder Nyctibius Jamaicensis oder Ibijau Jamaicain,
ein kaum zu entdeckender weil enorm gut getarnter nachtaktiver Vogel!




Oben: Jesus, eine Echse! Und dann noch eine die übers Wasser laufen kann, darum auch Jesus-Echse!
Ist wohl ein Streifenbasilisk (Basiliscus vittatus), ganz sicher bin ich mir aber nicht.




Oben: Blendend aussehender Reiher am rumreihern



Oben: Der rote Ara ist natürlich immer gern gesehen...



Oben: ...und auch in Hochkannt erhältlich!

Da wir nun bei Sierpe sind legen wir kurz an, José geht in den Supermarkt und empfielt uns die präkolumbianischen Steinkugeln
im Park nebenan anzuschauen.
Was es mit diesen in dieser Region gefundenen menschengemachten Steinkugeln auf sich hat und wie alt die genau sind weiss man
nicht wirklich, aber sie sind da und das schon bevor der erste Italiener (und gleichzeitig der erste Europäer) in Costa Rica war...
Für Europa entdeckt hat Costa Rica ja Cristoforo Colombo 1502 auf seiner vierten Reise , aber diese Steine sind mindestens 500, wenn
nicht tausende Jahre früher behauen worden.
Trotzdem sind Murmeln nicht wirklich beeindruckende Dinge, aus dem Alter bin ich schon lange draussen...
Schon sehen wir José wieder aus dem Supermarkt kommen und gehen mit ihm wieder zum Boot, wobei er uns Chips mit Zitrusgeschmack anbietet, sehr speziell!
'Patschanga' hat beim Restaurant 'Las Vegas' rauchend gewartet, wobei nicht er selbst rauchte sondern seine Zigarette...nur um
Missverständnissen vorzubeugen!
Und los gehts wieder!



Oben: Die Murmeln waren hier schon vor Kolumbus bekannt, wenn auch etwas gross und darum unhandlich zum Spielen...



Oben: Zwei Farben reichten dem 'Garza Pechiblanca' nicht, drei musstens sein: Dreifarbenreiher (Egretta tricolor) oder Tricolored Heron
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter6'375 Beiträge · seit 201119. Apr. 2026 · #34


Oben: Auch wenn er nicht wirklich grün ist müsste das ein 'Grüner Leguan' (Iguana iguana) oder 'Iguane Vert' oder 'Green Iguana' sein.



Oben: Dieser kleine Kleinspecht dürfte ein Rotkappenspecht (Melanerpes rubricapillus) sein, auch wenn Google Lens was anderes behauptet...



Oben: Jaja, er ist immer noch derselbe, flattert halt etwas umher, der flatterhafte Vogel...



Oben: Er flattert nicht nur, er versucht auch mal ob sich das Hacken lohnt oder das Holz zu hart ist.



Oben: Ui, ein Tyrann!!! Und zwar ein Schwefelmaskentyrann (Pitangus sulphuratus guatimalensis)...schnell weg, bevor er uns zu
sehr tyrannisiert!!! :-O




Oben: Auch wenn sie wie dahingeklebt ausschauen, diese Nasenfledermäuse (Rhynchonycteris naso) sind es nicht!



Oben: Ein gar nicht nakter Nacktkehlreiher (Tigrisoma mexicanum)oder Socó-tigre oder Bare-throated Tiger Heron
Ich hab ewig gebraucht um den zu sehen, obwohl er mir von allen Anderen gezeigt wurde...




Oben: Mal wieder ein Blick in die Umgebung...schon schön hier!



Oben: Hier wird wohl wieder tyrannisiert! Zwei Königstyrannen (Tyrannus tyrannus), nehm ich mal an...



Oben: Ein Affe, der gar nicht scharf aber auf dem Sprung ist!
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358 Beiträge · seit 201319. Apr. 2026 · #35
Hallo Picco,

danke für diese sehr unterhaltsame Erzählung!
Willkommen im Club der "nicht rechtzeitig Tankenden"!

Bei uns läuft das ungefährt so:
Ich immer wieder: "Haben wir noch Sprit?"
Er: "Wir haben noch genuuuuug!"

Ich schon wieder: "Haben wir noch Sprit?"
Er: "Wir haben noch genuuuuug!"

15 Minuten später er: "Wir brauchen DRINGEND eine Tankstelle!!"
🙁 🙁 🙁
2018: Uganda, Ruanda, DR Kongo
Themenstarter6'375 Beiträge · seit 201120. Apr. 2026 · #37


Oben: Bananen hats zwar noch nicht, aber immmerhin schon ein Bananenherz



Oben: Entgegen der Meinung der Google-Lens-KI tippe ich nicht auf einen Graukopf-Seeadler sondern auf einen Papagei oder einen Sittich...



Oben: Eine wild rumstehende Brücke, wau! Doch was hats da im Spalt?



Oben: ...mal näher ranzoomen...



Oben: Noch näher...und schon sieht man zwei junge Eulen!



Oben: Und nach kurzer Wartezeit zeigt sich noch ein drittes Eulenkind! Wobei das Mittlere sehr schwach aussieht...



Oben: Und hier die Eltern, das müssten Schleiereulen / Barn Owl / Tyto alba / Lechuza de Campanario sein...sicher bin ich mir aber nicht!



Oben: Statt an einem Baumstamm wie vorhin hängen hier die Fledermäuse an der Unterseite der Brücke...



Oben: Im Bambus hängt jemand ab...



Oben: Und zwar ein Kapuzineräffchen...eine ganze Gruppe ist im Gebüsch!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter6'375 Beiträge · seit 201121. Apr. 2026 · #38


Oben: Sie trinken aus dem krokodilverseuchten Rio Sierpe, indem sie ihr Hinterteil kurz ins Wasser tauchen und schnell wieder
etwas hoch klettern...




Oben: ...mit nassem Hinterteil sieht man gleich schlanker aus...



Oben: ...und dann wird das aus dem Fell tropfende Wasser getrunken, ohne dass man dabei vom Krokodil gefressen wird!
Nicht dumm, die Kleinen!




Oben: Auch am Unterarm hats noch trinkbares Nass!

Nun gehts aber schnurstraks in Richtung des Restaurantes 'Las Vegas', wo wir zu Mittag essen werden.
Leider setzen sich José und 'Patschanga' an einen anderen Tisch.
Aber ich kanns schon nachvollziehen, das hier ist immerhin ihre Arbeit und da will man am Mittag auch mal seine Ruhe haben.
Und so mampfen meine Freundin und ich halt alleine, während gefühlt hunderttausendmal 'Live is Life' von Opus in Dauerschleife
auf unsere Trommelfelle hereinrieselt.
Nach kurzer Zeit beginn ich zu rechnen ob ich genügend Bargeld dabei habe um dem Fernseher mitsammt Opus in den Rio Sierpe werfen
und dann den Schaden bezahlen zu können.
Leider muss ich diese Frage mit 'Nein' beantworten, und so hören wir es noch hunderttausend Mal...
'Haareausreiss und Zähneknirsch'!!!



Oben: Mein heutiges Mittagessen, ich glaube das ist das zweite von nur zwei Mittagessen während des ganzen Urlaubes!

Nach dem Essen bleiben wir noch kurz sitzen und hören Opus beim 'Live is Life' zu, schon lange nicht mehr gehört...
Dann endlich besteigen wir wieder das Boot und düsen ab in Richtung Drake Bay!
'Patschanga' gibt nun deutlich mehr Gas als vorhin, aber er rast schon nicht so wie der Kapitän des Bootes, das die Touris nach
Drake Bay bringt.
Bald sind wir am Meer, in dem nun Ebbe herrscht und entsprechend einige Felsen knapp unter der Wasseroberfläche sind, wo man bei
Flut einfach drüber schippert!
Nun sind wir bei einigen Felsen, wo wir knapp dran vorbei gefahren sind auf dem Hinweg, und sehen hier weit ins Meer hinaus dass sich
die so schon rund 50cm hohen Wellen aufbauen und überschlagen, ein sicherer Hinweis auf eine Untiefe!
Und da wir nicht hilflos auf dem offenen Meer mit den dort ebenfalls mal anzutreffenden Krokodilen um die Wette schwimmen wollen
sind wir ganz froh dass 'Patschanga' genau weiss was er zu tun hat!
Erst dreht er das Boot parallel zum sich überschlagenden Wellenkamm und fährt etwas in Richtung offenes Meer, wo er nach vielleicht 80-100m
um 180° dreht und ganz nah parallel zum Wellenkamm fährt, stark beschleunigt, leicht nach rechts zieht und so auf den Wellenkamm
rauf kommt!
Und dann surft er richtiggehend auf dem Wellenkamm bis nahe an die Felsen, wo er dann wieder nach rechts ins Wellental runterzieht!
Wau!
Da weiss einer wie man mit dem Boot umgeht, beeindruckend!
Und nun gehts wieder Vollgas über die Wellen in Richtung Strand!



Oben: Bahia Drake oder eben Drake Bay vom Meer aus: Schön! Hätten wir es erst von hier her gesehen wären wir nicht enttäuscht
gewesen, aber von der Strasse her ist es wirklich kein schönes Dorf!


Bald sind wir da, steigen ins Wasser aus und schon fährt 'Patschanga' weg, bevor wir ihm sein wohl verdientes Trinkgeld geben konnten!
So sprechen wir noch kurz mit José und bedanken uns bei ihm und indirekt bei 'Patschanga', übergeben ihm ein schönes doppeltes Trinkgeld
mit der Bitte die Hälfte an 'Patschanga' weiterzugeben, was er verspricht zu tun.
Na ja, ich hatte den Eindruck die zwei haben ein gutes Verhältnis, von daher glauben wir beide dass das Trinkgeld seinen neuen Besitzer finden wird.
Wir verabschieden und von José und spazieren am Strand entlang in Richtung unseres Hotels.



Oben: Während wir spazieren gibts eine Flugshow der Air Pelikan...




Oben: ...die dann offenbar doch noch ins Wasser fällt!


Rauf ins Zimmer (wir brauchen schon keine Pause mehr auf der Treppe!) und unter die Dusche, danach schon früh ins Restaurant.



Oben: Das Restaurant hier im Hotel, sehr gemütlich und mit toller Aussicht! Auch das Essen braucht sich nicht zu verstecken!
Und günstig ists dazu auch noch!



Wir essen als Erste und schon bald sind alle Tische besetzt.
Da wir als erste gegessen haben sind wir auch als Erste fertig, stehen auf und werden von den Franzosen angesprochen.
Denn die werden morgen abreisen!
So ein Zufall, wir auch!
Sie erzählen dass sie nach Cachi reisen, ich erzähle dass wir ebenfalls nach Cachi reisen!
Wir schauen uns gegenseitig gross an und sie erzählen dass sie auf eine Kaffeefarm gehen, ich frage 'Zur 'Casona del Cafetal'? und meine das eher im Scherz, denn es ist eher unwahrscheinlich dass sie am selben Tag mit uns in den Corcovado NP gegangen sind, im selben Hotel gewohnt haben, am selben Tag abfahren, an denselben Ort fahren und dann noch in der selben Unterkunft unterkunften wie wir.
Doch...auch sie gehen ins 'Casona del Cafetal'!
Unglaublich!
Nun wird noch etwas gequatscht und sie erzählen dass sie etwas Angst vor der Strasse von hier bis zur Panamericana haben, wir können ihnen aber aus unserer gestrigen Fahrt berichten dass die Strasse schon gestern zu einem guten Teil neu geschoben wurde, also einfach zu fahren sein müsste.
Aber es dauert halt.
Sie sind etwas neidisch drauf dass wir unser Auto schon in Sierpe haben, und wir sind froh drüber!
Denn dadurch wird die Fahrt doch um einiges weniger anstrengend, für Fahrer und Beifahrerin!
Anschliessend an das schöne Gespräch verabschieden wir uns und gehen zur Reception, denn zahlen müssen wir ja noch und hier wird ja nur Bargeld angenommen.
Anschliessend rauf und die Koffer packen, dann nochmals in die Schaukelstühle und in die Hängematte und zum Schluss ins Heia-Bettchen.
Buenas Noches!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
21 Beiträge · seit 202621. Apr. 2026 · #39
Hallo picco,

zwischendurch ein kleines Danke für deinen heiteren Bericht, der mich immer zum Schmunzeln bringt 🙂 wir waren 2025 in Costa Rica (eine andere Runde) und es ist so schön, auch andere Ecken des Landes zu sehen und still ein bisschen mitzureisen.

Liebe Grüße,
Caro
7'299 Beiträge · seit 200621. Apr. 2026 · #40
Hallo Picco,

Wie stellst Du Deine Fotos hier ein? Ich bekomme nämlich kein einziges angezeigt, aber auch keine Fehlermeldung oder dieses Quadrat mit dem roten X. Das Problem tritt bisher nur bei Dir auf. Fotos von anderen kann ich sehen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...