Der Süden Namibia‘s in der Regenzeit

Reisebericht 69 Antworten · 10,1k Aufrufe · gestartet 13. Apr. 2025 von JP K
Themenstarter387 Beiträge · seit 202113. Apr. 2025 · #1
Seit 4 Jahren bin ich in diesem Forum Mitglied, habe einige Reiseberichte in dieser Zeit hier eingestellt – nur noch nicht von Namibia. Ich denke, jedes Mitglied sollte recht schnell diesem dem Forum namensgebenden Land einen Reisebericht spendieren, und so bekam ich im Laufe der Jahre ein immer schlechteres Gewissen, dass ich noch nicht darüber geschrieben habe. Also sind wir im März zum zweiten Mal nach 2017 in dieses schöne Land gereist, um einen Pflichtbericht schreiben zu können. Auch wenn fast jeder hier aus dem Forum schon mal dort war, diesen tausendunddrölften Namibia-Bericht müsst Ihr nun über Euch ergehen lassen. Falls Euch trotzdem mein Bericht interessieren sollte, freue ich mich natürlich darüber.

Der erste Besuch in 2017 war die klassische Ersttäter-Route im August/September, sehr trocken, viel Sandkiste, daher stand uns der Sinn nach unbekanntem Terrain mit hoffentlich grünem Anstrich. Wir wurden nicht enttäuscht. Hier unsere Route vom 3. bis 29. März 2025:

1. Gocheganas Lodge, 3 Nächte, 80 km Fahrt
2. Kalahari Game Lodge, 4 Nächte, 530 km Fahrt
3. Quivertree Forest Restcamp, 2 Nächte, 250 km Fahrt
4. Canyon Roadhouse, 4 Nächte, 250 km Fahrt über B1 Grünau
5. Klein Aus Vista Eagle’s Nest, 3 Nächte, 280 km Fahrt
6. Alte Villa in Lüderitz, 4 Nächte, 130 km Fahrt
7. Teufelskrallen Lodge, 4 Nächte, 500 km Fahrt
8. Windhoek Flughafen, 250 km Fahrt

Auch die beiden Fahrtage mit den langen Strecken waren überhaupt kein Problem, die Strassen waren in einem sehr guten Zustand, nirgendwo Wellblech-Geruckel. Im Vergleich zu unserer ersten Reise in 2017 vornehmlich in den Norden, Sossusvlei und Walvis Bay waren die Strassen in einem um Längen besseren Zustand. Meine Befürchtung, dass die Regenzeit auch Strassen unpassierbar macht, hat sich zumindest für unsere Strecke an unseren Fahrtagen nicht bewahrheitet. Wir haben allerdings auch gehört, dass die Anfahrt zum Fish River Canyon drei Tage später auf anderer Route unmöglich war. Zum Ende der Reise hatten wir Strassen, die Tage vorher unter Wasser waren, und natürlich haben wir auch die eingestürzte Brücke kurz vor Windhoek gesehen und umfahren müssen.

Alles in Allem war es eine sehr entspannte Reise, nicht zu heiss, phasenweise hohes saftig-grünes Gras und viele Kälber (Gnus, Antilopen) haben wir gesehen. Wer Fotos von Katzen, Büffel oder Elefanten erwartet, ist hier falsch. Hier gibt’s stattdessen viele Fotos von geradeauslaufenden Strassen.

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Apropos Fotos: die hier gezeigten Fotos sind teilweise nicht mehr unbearbeitet wie in anderen Berichten von mir, sondern aufgrund der gleissenden Tagessonne habe ich den Bildern u.a. etwas höhere Kontraste verpasst, die Bilder waren etwas zu flach out of cam.
zuletzt bearbeitet 07. Juni 2025
4'528 Beiträge · seit 200714. Apr. 2025 · #2
Hallo JP K,

na das passt aber gut 😎 Wir waren nämlich auch ab Mitte März in Südnamibia und im Richtersveld unterwegs!
Ich freue mich auf deinen Bericht und bin selbst gerade wild am Bilder aussortieren......

In Klein Aus Vista waren wir auch endlich einmal wieder.

Viele Grüße Casimodo
Profilseite mit 28 Reiseberichten südliches Afrika sowie Kenia, Bangkok Kambodscha, Marokko und Lofoten Vesteralen
zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2025
2'191 Beiträge · seit 201614. Apr. 2025 · #3
Hallo,

da bin ich doch gerne dabei. Bei 3 und 4 Nächten pro Unterkunft war das sicherlich sehr entspannt. Ich freue mich auf Deine Berichterstattung.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
4'382 Beiträge · seit 201514. Apr. 2025 · #4
Ich denke, jedes Mitglied sollte recht schnell diesem dem Forum namensgebenden Land einen Reisebericht spendieren, und so bekam ich im Laufe der Jahre ein immer schlechteres Gewissen, dass ich noch nicht darüber geschrieben habe. Also sind wir im März zum zweiten Mal nach 2017 in dieses schöne Land gereist, um einen Pflichtbericht schreiben zu können
Bei so viel altruistischen Beweggründen kann ich gar nicht anders als virtuell mitzufahren 😎
Interessierte Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2025
132 Beiträge · seit 202314. Apr. 2025 · #5
Hallo JP K,

da wir für März 26 gerade eine Namibia Südtour planen, schauen ich mir das ganze gerne schon einmal bei dir an 🙂

Herzliche Grüße
Johanna
35 Beiträge · seit 202114. Apr. 2025 · #7
Hallo JP K,

das mit dem Reisebericht ist eine gute Idee 🙂
Wir waren im März das erste Mal zu dieser Jahreszeit auch im Süden unterwegs und waren völlig begeistert. Die Bilder sortieren wir allerdings immer noch 🤪
Viele Grüße
Regina
Themenstarter387 Beiträge · seit 202114. Apr. 2025 · #8
Ich hätte ja nicht damit gerechnet, dass Namibia weiterhin die Aufmerksamkeit erfährt nach so vielen tollen Reiseberichten 😄

Dann geht es jetzt los.

Geflogen sind wir mit Discover FFM – Windhoek ohne besondere Vorkommnisse und ohne Verspätung, wir kamen pünktlich frühmorgens gegen kurz nach 8:00 Uhr an. Den Mietwagen, ein Toyota Fortuner, nahmen wir von Europcar entgegen. Bis zum Ende der Reise gab es mit dem Auto keine Probleme. Die Reifen wurden mir mit einem Reifendruck von 1,8 bar übergeben mit dem Hinweis, dass ich auch bei Tiefsandfahrten den Druck so konstant halten soll.

Nach einer kurzen Einfahrt nach Windhoek, einigen Einkäufen und einem verregneten Mittagessen (Fish ´n‘ Chips) ging es nachmittags zu unserem ersten Stop Richtung Süden.


Gocheganas Lodge
Die erste Lodge war auch gleichzeitig die hochwertigste und teuerste der Reise. Die Lodge wird von einer deutschstämmigen Familie geführt, die Häuser der Gocheganas Lodge liegen auf einem Hügel mit toller Übersicht über die umliegende Landschaft. Mit einem Fernglas sieht man einiges an Wild auch von oben, aber mit einem Game Drive sieht man natürlich noch viel mehr. Vor unserer Terrasse spielte sich das kleine Federvieh ab.
Meisensänger
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Halsbandschnäpper Priritschnäpper
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Rotschnabel-Frankolin
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Mit dem eigenen Auto darf man nicht fahren, sondern muss zwingend einen Drive buchen. Geregnet hat es täglich, aber glücklicherweise konnte man aufgrund des Weitblicks in etwa einschätzen, wie viel Zeit die Wolken benötigten, bis man selbst nass wurde. So bin ich einige Spaziergänge gegangen auf der Haupt-Strasse der Lodge um zu sehen, was es zu sehen gibt. Insgesamt war die Entfernung vom Maingate zu den Lodgegebäuden wohl etwa 5km. Das Lodgegelände hatte insgesamt 6.000 ha. Die Herde Oryxe war sehr scheu und nahm Reißaus, obwohl ich etwa 200 Meter entfernt war.
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Grauschnabeltoko
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Eine Gruppe von 8 Giraffen kreuzte meinen Weg, mit den üblichen Halskämpfen auf der Strasse.
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Kleinvieh transportiert auch Mist. Auch wenn die Käfer überall zu sehen sind, ist es doch recht selten, dass man sie bei der Arbeit sieht. Dieser hier musste über die ganze Breite der Strasse rüber.
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Das Essen war auch klasse, wir hatten Halbpension gebucht, wozu dann nachmittäglich Kaffee und Kuchen kam. Entweder hats geregnet, so dass wir gemütlich im Restaurant sassen, oder es war gutes Wetter, dann sassen wir auf der Terrasse.
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zuletzt bearbeitet 22. Apr. 2025
768 Beiträge · seit 201714. Apr. 2025 · #9
Hallo, ich bin auch gerne dabei. Hach Goche Ganas, da waren wir letztes Jahr auch! Es ear super schön dort. Bin gespannt auf eure Reise. Liebe Grüsse, Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
Themenstarter387 Beiträge · seit 202116. Apr. 2025 · #10
Gocheganas Lodge Fortsetzung

Geführte Morning Walks konnten wir auch machen, und so haben wir eines Morgens bei gutem trockenen Wetter uns auf den Weg gemacht. Viel interessantes gabs nicht zu sehen, allerdings zeigten sich Erdmännchen, die wir bisher nur aus dem Fernsehen kannten. Leider verschwanden sie ziemlich schnell, so dass ich nur aus grosser Entfernung Fotos machen konnte.
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Den Game Drive hatten wir uns für den letzten Tag aufgespart, samt Nashorn-Sundowner. Einen schönen Blick auf die Lodgehäuser bekamen wir auch. Hier zeigte sich der Tierreichtum der Lodge.
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Die Lodge hatte viele jugendliche Springböcke, die uns das Pronking vorgeführt haben.
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Der Schutz der Dickhäuter vor Wilderer scheint eine große Herausforderung zu sein, da Wilderer wohl nachts mit Wärmebildkameras bestückte Drohnen einsetzen um die Tiere zu lokalisieren. Während unserer Zeit auf der Lodge gab es wohl eine Zusammenkunft der benachbarten Farmer im Restaurant, in dem auch wir aßen, und so konnte ich Gesprächsfetzen aufschnappen, zumal meistens deutsch gesprochen wurde.
zuletzt bearbeitet 16. Apr. 2025
Themenstarter387 Beiträge · seit 202121. Apr. 2025 · #11
Kalahari Game Lodge

Die Fahrt von Gocheganas zur Kalahari Game Lodge war auf der B1 – C20 – C15 eine sehr angenehme Fahrt. Das Thermometer stieg schnell auf über 30 Grad, und man sah am Strassenrand an den häufigen Pfützen, dass es die letzten Tage ausreichend geregnet hat, ohne dass die Schotterstrasse C15 in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Pfützen waren mit grün schimmernden Schmetterlingen besetzt, die zu Hunderten ihre Gruppenmeetings abhielten.
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Das Auob-Tal, in dem die C15 längsführte, war deutlich grün, allerdings nur kurzes Gras. Man konnte am Baumverlauf sehen, wo die Wasserstrasse auch unterirdisch langführen muss.

Die Kalahari Game Lodge liegt etwa 15 km vor dem Mata Mata Grenzübergang direkt an der C15 auf der linken Seite. Auf dem Weg zu der Lodge-Rezeption sahen wir bereits einige Antilopen. Der Unterschied zur Gocheganas Lodge war schon am Tor augenfällig: während Gocheganas ein mit einem Mitarbeiter besetztes elektrisches Automatik-Tor hat, lässt man sich in der Kalahari Game Lodge selbst rein und schiebt das Tor eigenhändig wieder zu.
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Auf dem Weg vom Tor zur Rezeption hatten wir einige Antilopen schon erspähen können. Die Lodge mit ihren Gebäuden und Campingplatz liegt direkt im Auob-Tal, und dieser Talabschnitt war sehr grün. Im Bereich der Lodge hielten sich regelmässig Herden von Springböcken und Gnus auf, gelegentlich kam eine Herde Oryxe vorbei und auch einmal eine Gruppierung Strausse. Erdhörnchen wühlten ständig vor unserer Hütte.

Auf dieser Lodge konnten wir mit dem eigenen Auto einen Game Drive auf dem Gelände fahren, was ich entsprechend 2-mal täglich machte. Die Landschaft besteht aus rotsandigen Dünenkämmen und grün bewachsenen Dünentälern. Das Gras war sehr hoch gewachsen, wohl bis zu 1 Meter, so dass die Hoffnung, einen Karakal zu Gesicht zu bekommen, unrealistisch war. Aber die diversen Antilopen waren ja weithin sichtbar trotz hohem Gras.
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Die Erdhörnchen mussten immer wachsam sein, da zwei Falken ihr Jagd-Unwesen trieben und teilweise von hoch oben auf die Hörnchen herabstürzten.

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Trotz der Nähe zu unserem Haus war das Fotografieren in der Tageshitze fast nicht möglich: aufgrund des Luftflimmerns war kaum ein scharfes Bild möglich.

Die nächsten beiden Bilder sind von Besuchern auf unserer Terrasse, eine Schwalbe und eine Stabheuschrecke Gottesanbeterin.
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Der Rundweg wurde auf einem Zettel, den wir beim Einchecken bekamen, mit 23,5 km Strecke angegeben, eine Runde mit dem Auto dauerten, je nach Intensität der Tiersuche durch das Fernglas, zwischen 2 und 3 Stunden. Andererseits wirbt die Lodge damit, dass das Gelände 40.000 Hektar groß sei. Die Angaben zum Rundweg und der Gesamtfläche passen für mich nicht zusammen, auch weil ich bei meiner Fahrt in der Ferne häufiger den Zaun sehen konnte, was eher für eine Fläche von 4.000 Hektar (also 40 qkm) sprechen würde. Oder gibt es ein weiteres, grösseres, getrennt gehaltenes Gebiet, das für Lodgebucher nicht zugänglich ist?
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Was ist das für eine Spinne? - Wespenspinne


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zuletzt bearbeitet 22. Apr. 2025
16,9k Beiträge · seit 201221. Apr. 2025 · #12
JP K schrieb:Kalahari Game Lodge

Oder gibt es ein weiteres, grösseres, getrennt gehaltenes Gebiet, das für Lodgebucher nicht zugänglich ist?
Genau so ist es.

LG
Logi
976 Beiträge · seit 202321. Apr. 2025 · #13
Liebe Logi,
Ich nutze mal hier die Gelegenheit, dir gute Besserung zu wünschen. Hab die Tage irgendwo gelesen, dass du immernoch im Krankenhaus bist. Es müssen schon etliche Wochen sein. Das ist der Horror und tut mir sehr leid für dich. Hoffentlich kann dir endlich geholfen werden. Ich wünsche dir die nötige Geduld, dass die Verzweiflung nicht die Oberhand gewinnt und du immer wieder erbaulichen Besuch bekommst. Liebe Grüße, Silvia

PJ K, ich hoffe es ist okay für dich, wenn ich in deinem Reisebericht ein Wort an Logi richte. Es war mir schon länger ein Bedürfnis ihr Genesungswünsche zu schicken.

Ich lese deinen RB sehr interessiert mit und danke dir, dass du uns an deinen Erfahrungen teilhaben lässt.
So weit im Süden Namibias waren wir noch nicht. Ich bin gespannt wie es weiter geht.

Liebe Grüße , Silvia
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8'054 Beiträge · seit 200821. Apr. 2025 · #14
Hallo JP K,

Danke für's Mitnehmen. Es macht Spass mit dir zu reisen. 🙂

Auch ich möchte eine gute Besserung an Logi richten. I cross the fingers for you. We keep in touch.

Schönen Tag an alle
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
111 Beiträge · seit 202422. Apr. 2025 · #15
Hallo,

tolle Bilder!

Die von dir fotografierte Spinne ist eine "Argiope australis" - umgangssprachlich auch Wespenspinne. Bei uns in Deutschland oder Mitteleuropa gibt es die Argiope bruennichi, also eine nahe Verwandte. Die können zwar beißen um sich zu wehren, sind aber ansonsten völlig harmlos und das Gift nicht medizinisch relevant.

Das was du als Stabheuschrecke erkennt hast ist eine Fangschrecke, also eine Gottesanbeterin. Die vorderen Beinglieder sind zu Fangzangen ausgeformt, mit denen die sich ihre beute greifen.
zuletzt bearbeitet 22. Apr. 2025
8'672 Beiträge · seit 201022. Apr. 2025 · #16
Hallo JP K,

ich lese hier auch gerne mit und erfreue mich an den Bildern - war schon lange nicht mehr im Süden 🙂 !

Eine kleine Korrektur:
Halsbandschnäpper
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Dies ist kein Halsbandschnäpper (den hab ich erst neulich bei uns hier im Süden Deutschlands in den Streuobstwiesen fotografiert), sondern ein Priritschnäpper.

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
725 Beiträge · seit 201722. Apr. 2025 · #17
In dem abgezäunten Bereich gab es mal Löwen. 2022 konnten wir noch über die Lodge die Tour in dieses Gebiet buchen und Löwen sehen. Es war ein sehr weitläufiger Bereich. Mittlerweile hat die Lodge keine Löwen mehr.
Gruß Gabriele (Reisebericht 1. Namibia Reise 2022 / Süden) http://www.stenders-reisen.de/Namibia%202022/Namibia_2022.html
Themenstarter387 Beiträge · seit 202122. Apr. 2025 · #18
Hallo Bele und Phili, vielen Dank für Eure Berichtigungen, ich habs eingefügt.
Themenstarter387 Beiträge · seit 202122. Apr. 2025 · #19
Kalahari Game Lodge Fortsetzung
Die lange Dauer, in der wir in den einzelnen Lodges blieben, führt natürlich auch dazu, dass wir untätig auf unserer Terrasse verweilten und in die Gegend hineinschauten, sofern wir nicht ein Buch in die Hand nahmen oder Spiele spielten. Von den Skorpionen und Schlangen, die sich angeblich auch an den Hütten aufhalten sollen laut dem Lodgepersonal und das uns vor diesen Tieren gewarnt hatte bei unserer Ankunft, war weit und breit keine Spur. Also bin ich mit meinem Tele auf die Vogelpirsch gegangen und habe das folgende Gefieder ablichten können:
Fleckenspecht
P1011123_resizedFleckenspecht.JPG

Uhu (engl. Eagle Owl)
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Drongo oder Fahlflügelstar?
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Weissbrauenweber
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Da staunt auch das Gnu im Auob-Tal.
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Eines schönen Nachmittags fahre ich mit meinem schönen Mietwagen so in der Gegend rum und erfreue mich der Landschaft…
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… als ich dieses Webernest weitab von der Pad entdecke und abrupt anhalte. Seht ihr schon was?
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Lange schon, also seit unserer ersten Namibia-Reise, scanne ich mit meinen Augen immer wieder solche Nester ab, und dieses Mal hatte ich das Glück, nicht nur Webervögel daran zu entdecken, sondern etwas, was laut den Webervögeln nicht dahin gehört. Ich parkierte mein Gefährt, stieg aus und stapfte durch das hohe Gras zum Nest hinüber. Die Webervögel waren in hellster Aufregung, und das zurecht. Laut schnatternd berieten sie, was angesichts der unmittelbaren Gefahr für ihre Brut zu tun ist.
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Letztlich kamen sie zum Schluss, dass sie nichts machen können als sich weiterhin laut über den Störenfried zu ereifern. Sie haben den Feind kommen sehen, aber nichts dagegen unternommen, dass er ihr Nest kapern kann, am hellichten Tag. Nein, die Rede ist nicht von Donald Trump, sondern von der Kapkobra.
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Ich habe immer nur davon gelesen und wollte es mit eigenen Augen sehen, sie räubert die Nester aus.
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Auch die Webervögel hatten in dieser Jahreszeit viele Junge, aus vielen Nestern fiepte es heraus, die Jungvögel mussten noch im Nest gefüttert werden.

Das war schon eine stattliche Schlange (2 Meter +), die aber am Nest nicht so richtig zu Potte zu kommen schien, so dass ich nach etwa 20 Minuten wieder zurück zum Auto gegangen bin.

Auf Nachfrage, weil ich einen Verdacht hatte, wurde mir bestätigt, dass es genau 6 Giraffen auf der Lodge zu sehen gibt. Es waren also immer die gleichen Langhals-Tiere, die ich zu sehen bekam Tag für Tag. Das ist natürlich etwas enttäuschend, immer die selben Tiere zu treffen. Die Gocheganas Lodge hatte da erheblich mehr Giraffen auf ihrem Gelände. Dafür hatte die Kalahari Game Lodge eine gesunde Population an Oryxe, und einmal traf ich auf eine Gruppe von über 50 Tieren. Die Herde Eland-Antilopen war auch immer dieselbe, die ich beobachten konnte, etwa 10 Tiere. Also: Tierreichtum war nicht so dolle im Vergleich zu Gocheganas.
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zuletzt bearbeitet 22. Apr. 2025
16,9k Beiträge · seit 201222. Apr. 2025 · #20
JP K schrieb:Drongo oder Fahlflügelstar?
Drongo natürlich.

LG
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