36 Grad und es wird noch heißer... Botswana 2023

Reisebericht 47 Antworten · 7’533 Aufrufe · gestartet 18. Feb. 2024 von Skotch
Themenstarter123 Beiträge · seit 201907. März 2024 ·
Liebe Margit,
solitaire schrieb:Hallo Marcel, freue mich schon auf deinen Bericht.
Mit der trockenen Luft kämpfe ich auch immer. Augentropfen, Lippenbalsam (hab vorher viele ausprobiert) und Nasenöl sind immer dabei.
Danke für die Tipps! Augentropfen und Nasenöl werden wir dann auch mal einpacken. Das war die ersten Tage echt sehr unangenehm und wir dachten anfangs, dass wir uns eine Erkältung o.ä. im Flieger eingefangen haben.
solitaire schrieb:Danke Marcel, da hole mich mir tolle Tipps von euch. Habe das nächstes Jahr vor. Falls du auch Bilder der Fahrbedingungen hast, freue ich mich auch.
Ich muss mal am Wochenende gucken, ob wir Handybilder von den Straßen im CKGR gemacht haben. An sich ist die Strecke Kuke-Tsau Gate-Passarge-Sunday-Deception-Matswere Gate sehr gut zu fahren.
Kuke bis Passarge Nr 1 sehr weiter Tagesritt und Übergang von Passarge Valley zur Leopard Pan (ab dem nördlichen "Zipfel") etwas beengt zugewachsen und holprig. Der mit Abstand schlimmste Abschnitt, den wir bisher in Botswana erlebt haben, waren die letzten paar Kilometer zwischen Matswere Gate und Rakops.

Viele Grüße
Marcel
Themenstarter123 Beiträge · seit 201916. März 2024 ·
Tag 5: CKGR Sunday Pan und Deception Valley
09.10.2023

Wir sind früh aufgestanden, um weiter zur Deception Campsite zu reisen. Obwohl es gerade erst dämmerte bekamen wir wieder Besuch von den Bienen. Von Minute zu Minute wurden es wieder mehr 😠 . Daher haben wir nur schnell alle Sachen ins Auto gestopft und die Campsite im Passarge Valley verlassen. Die Sonne ging zügig auf und mit ihr fingen auch die Temperaturen schnell an zu steigen.

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Unterwegs haben wir noch der Sunday Pan einen Besuch abgestattet und unsere alte Bekannte – die nicht mehr ganz so frische braune Hyäne – an der gleichen Stelle wie am Tag zuvor gesehen. Eine weitere Hyäne versteckte sich ganz in der Nähe im Gebüsch.

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Wir drehten einige Runden um die Pan und beobachteten Giraffen und Gnus, die sich trotz der frühen Morgenstunden bereits im Schatten aufgehalten haben. Immerhin hatten wir um 8 Uhr bereits 39 Grad… 😎

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Unterwegs trafen wir eine deutsche Reisegruppe. Wir tauschten uns etwas über die Sichtungen aus, stellten jedoch schnell fest, dass es mit Großkatzen ziemlich mau aussieht.
Kurz bevor wir die Sunday Pan verlassen wollten, haben wir noch ein Warzenschwein bei der Nahrungssuche beobachtet, als ich plötzlich im Seitenspiegel einen Gepard in aller Ruhe hinterm Auto langgehen sah. Wir wendeten das Auto und fuhren im Schritttempo neben ihm her.

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Sein Ziel war eine kleine Baumgruppe auf der Pan, wo er es sich im Schatten nur wenige Meter neben unserem Auto gemütlich machte. Wir beobachteten ihn eine ganze Zeit lang, bis wir uns endlich losreißen konnten.

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Als wir gerade los wollten kam uns die deutsche Reisegruppe entgegen und wäre an dem Gepard vorbeigefahren, wenn wir sie nicht auf ihn aufmerksam gemacht hätten. Wir gaben unsere Pole Position frei und fuhren weiter zur Deception Campsite.
Der Weg fuhr sich sehr gut und entspannt und so kamen wir zur Mittagszeit auf der Campsite an und holten erstmal ein spätes Frühstück nach und verbrachten die heißen Mittagsstunden in der Hängematte 🙂 .

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Am Nachmittag erkundeten wir ohne nennenswerte Sichtungen das Deception Valley.

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Gegen Abend waren wir zurück auf der Campsite und erhielten prompt wieder Besuch von Bienen… Dieses Mal zwar nicht ganz so schlimm, jedoch entschieden wir uns bis zum Sonnenuntergang zu warten, bevor wir anfingen zu kochen und zu duschen.

LG Marcel
zuletzt bearbeitet 16. März 2024
1’055 Beiträge · seit 202317. März 2024 ·
Hallo Marcel,
ich hau mich weg, habt ihr sensationell schöne Fotos gemacht. Da werde ich blass vor Neid, aber dennoch freue ich mich für jeden, der so eine wunderbare Reise machen kann. Um die Temperaturen beneide ich euch weniger. Aber wenn ich nach der richtigen Reisezeit suche, stelle ich immer wieder fest, dass jede ihre Vor und Nachteile hat.
In Südafrika sahen wir Hyänen mit ihren Jungtieren und wir waren hin und weg von ihren hübschen Gesichtern und von ihrer liebevollen Art, mit den Jungtieren umzugehen....und dann sehe ich die Hyäne auf deinem Foto und frage mich bei welchem Kostümbildner die wohl war. Krasser Unterschied.

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Botswana steht auch bei uns ganz oben auf der Wunschliste. Aber mangels Fahrerfahrung werden wir erst noch einmal eine Namibia Reise mit Fahrtraining machen, bevor wir uns die Königsdisziplin in Fahrtechnik auf botswanischem Boden zumuten.

Ich habe deinen Beitrag mit Freude verfolgt und bin gespannt wie es weitergeht.
Liebe Grüße,
Nacho
Schmiere stehen für ein Steak - Südafrika im Februar 2026 Mauritius – Das andere Afrika (Dezember 2024) Two in One – Kruger Region & Garden Route (Südafrika 2023) Frühstück mit Giraffen – Mai 25 (Revidierte Version) https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/10307120-fruehtsueck-mit-giraffen-mai-25-revidierte-version
Themenstarter123 Beiträge · seit 201920. März 2024 ·
Hallo Nacho,

freut mich sehr, dass Dir die Bilder gefallen!
Was die Hyäne angeht haben wir auch schon gescherzt, dass sie vielleicht einem Herr der Ringe Filmset entflohen ist. Man braucht nur noch einen kleinen Ork draufsetzen und schon passt es perfekt 😄
So süße kleine Hyänenbabys haben wir leider nicht gesehen...

Was die Fahrerfahrung angeht würde ich mir da keinen großen Kopf machen. Die gängigen Strecken sind sehr gut zu befahren und selbst etwas tieferer Sand war kein Proble. Mit etwas Vorbereitung, Planung und Sinn und Verstand sehr gut machbar. Haben uns da bei der ersten Reise auch total den Kopf zerbrochen und im Endeffekt war es vor Ort total easy.

Viele Grüße
Marcel
1’835 Beiträge · seit 201520. März 2024 ·
Lieber Marcel!
Ich bin auch noch zugestiegen und erfreue mich total an deinen Bots Fotos. Wir waren ja im September auch dort im Land auf Safari. Nach dem Indischen Getier und Tigern, tut es gut wieder etwas Afrikanisches Wildlife zu sehen, ist das doch meine erste Liebe.
Liebe Grüsse von Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
774 Beiträge · seit 200723. März 2024 ·
😎 Lieber Marcel,

gerade aus dem Süden Namibias zurück, springe ich noch schnell bei Dir bzw. deinem Bericht mit auf.
Was für tolle Aufnahmen bisher! Und das mit der Hitze kann ich total nachempfinden! 😵
Wir hatten, außer in Windhoek, jeden Tag zwischen 40 und 45 Grad im Schatten!! Da war ich selbst zum Fächern zu faul 😄

Viele Grüße
Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
Themenstarter123 Beiträge · seit 201910. Aug. 2025 ·
Ach du meine Güte, jetzt hab ich euch aber lange im Auto warten lassen 😗 🤩 😊 !

Und das bei diesen Temperaturen … Ich hoffe, ihr seid mittlerweile nicht schon zu Fuß losgegangen oder verdurstet. Jetzt wird’s aber höchste Zeit, dass ich hier mal weitermache.
Bele hat mir nämlich auch mitgeteilt, dass man erst wieder nach Botswana darf, wenn man seinen Reisebericht beendet hat. Und da wir im Mai 2026 wieder loswollen, muss ich mich jetzt sputen, um bis dahin alles erzählt zu haben 😄
Ich hoffe ihr habt die Zeit genutzt und euch auch mit neuem Proviant eingedeckt, denn die Reise geht weiter und bis zum Mai müssen wir ja am Ziel angekommen sein 😄

Tag 6: Deception Valley und Boteti
10.10.2023

Wo waren wir jetzt eigentlich?
Ach ja, genau – im Deception Valley!

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Wir sind wieder früh aufgestanden, um vor der Fahrt zum Matswere Gate noch eine kleine Runde durchs Deception Valley zu drehen. Die Luft war an diesem Morgen angenehm, und solange die Sonne nur knapp über dem Horizont stand, waren auch die Temperaturen gut auszuhalten. Das dachten sich offenbar auch die Löffelhunde und Schabrackenschakale – überall sah man die Kleinen umherwuseln.
Hier und da konnten wir sogar Löffelhund-Pärchen beobachten, wie sie sich gegenseitig liebkosten. Gaaanz langsam versuchten wir, mit dem Auto näher an die Tierchen heranzukommen, um ein paar schöne Bilder zu knipsen. Meistens hat das nicht so gut geklappt, aber ein paar Löffelhunde haben uns immerhin ein paar Schnappschüsse gegönnt.

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Der Weg zum Matswere Gate war relativ kurz, und wir entschieden uns, dort erstmal in Ruhe zu frühstücken und unsere Kaffeetafel aufzubauen. Kurz darauf traf auch die deutsche Reisegruppe ein und bewunderte unsere entspannte Frühstücksrunde. Als die Reiseleiter mal nicht direkt daneben standen, steckten uns einige der Gäste, dass es bei ihnen nicht ganz so gemütlich zugeht – sie würden ganz schön von A nach B gescheucht 😛
Von der Reiseleitung erfuhren wir dann noch, dass uns am Boteti riesige Zebraherden erwarten würden, die sich zu der Zeit dort aufhielten.
Voller Vorfreude machten wir uns also auf den restlichen Weg:
Ein kurzer Zwischenstopp in Rakops zum Tanken und Vorräte auffüllen (Fleisch gab’s keins – zumindest keines, das wir essen würden), dann ging’s direkt weiter Richtung Khumaga.

Da der Boteti zu der Zeit trocken lag, konnten wir ohne Fähre ans andere Ufer fahren und unsere Campsite beziehen. Tatsächlich hörte man schon von dort die Zebrarufe, und wir haben keine Zeit verloren, den ersten Gamedrive zu starten.

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Was uns sofort auffiel: Hier wimmelte es ja nur so von Elefanten! Sie waren wirklich überall – alle paar Meter, hinter jeder Kurve, riiiesige Bullen, die aus den Tiefen des Makgadikgadi-Nationalparks zum Boteti gekommen waren, um zu trinken. Viele von ihnen schienen nicht besonders an Autos gewöhnt zu sein – zumindest wirkten sie genauso überrascht und aufgeregt wie wir. Daher endete diese Begegnung auch mit starrem ausharren und aneinander vorbei manövrieren und ohne Bild 🙁

Die Atmosphäre, das Licht, die Geräuschkulisse am Boteti – das war genau so, wie man sich Afrika vorstellt.

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Bis kurz vor Sonnenuntergang haben wir das Flussbett und die verschiedenen Aussichtspunkte erkundet, bevor wir zurück zur Campsite gefahren sind und den Abend bei einem Savanna Cider und leckeren Nudeln mit Pesto gemütlich ausklingen ließen.

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zuletzt bearbeitet 10. Aug. 2025
1’055 Beiträge · seit 202310. Aug. 2025 ·
Ach Marcel, du machst mich total neidisch. Eine Sichtung schöner als die andere und soooo tolle Fotos.
Bin gespannt wie es weiter geht,
Liebe Grüße , Silvia
Schmiere stehen für ein Steak - Südafrika im Februar 2026 Mauritius – Das andere Afrika (Dezember 2024) Two in One – Kruger Region & Garden Route (Südafrika 2023) Frühstück mit Giraffen – Mai 25 (Revidierte Version) https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/10307120-fruehtsueck-mit-giraffen-mai-25-revidierte-version
8’763 Beiträge · seit 201010. Aug. 2025 ·
Skotch schrieb:
Bele hat mir nämlich auch mitgeteilt, dass man erst wieder nach Botswana darf, wenn man seinen Reisebericht beendet hat.
Na da schau her 🤩 - geht doch 😄 😎 🤪 ! Und ja, das ist eine alte Forumsregel, die du Jungspunt vielleicht noch nicht gekannt hast 😛 .

Es wäre wirklich schade gewesen, wenn du nicht weitergeschrieben hättest, deine Fotos sind mal wieder sehr schön und ich lese deine Texte auch sehr gerne!

Es geht ja jetzt sicher flott weiter, gell 😕 😗 ? Freu mich schon auf die Fortsetzungen!

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 10. Aug. 2025
4’385 Beiträge · seit 201510. Aug. 2025 ·
Guten Abend, Marcel,
schön dass die Drohung von Bele gewirkt hat. Das führen wir jetzt für alle RBs ein - ich kenne da ein paar Anwärter, denen auch auf halber Strecke die Puste ausgegangen ist….
Genauso haben wir übrigens Khumaga im Mai 2024 erlebt, nur die Elefanten fehlten…
Freu mich auf mehr!
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
770 Beiträge · seit 201711. Aug. 2025 ·
Hallo Marcel, wie schön, dass du weiterschreibst, und wir uns an den genialen Fotos erfreuen dürfen! Vielen Dank und liebe Grüsse, Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
Themenstarter123 Beiträge · seit 201911. Aug. 2025 ·
Nacho schrieb:Ach Marcel, du machst mich total neidisch. Eine Sichtung schöner als die andere und soooo tolle Fotos.
Bin gespannt wie es weiter geht,
Liebe Grüße , Silvia
Vielen Dank! Ja, wir hatten wirklich tolle Sichtungen. Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt und werden wir auch immer so beibehalten, direkt zum Sonnenaufgang loszufahren und erst später zu frühstücken.
Champagner schrieb:
Es geht ja jetzt sicher flott weiter, gell 😕 😗 ? Freu mich schon auf die Fortsetzungen!
Jetzt bin ich ja auch wieder richtig in Fahrt 😎
CuF schrieb:Guten Abend, Marcel,
schön dass die Drohung von Bele gewirkt hat. Das führen wir jetzt für alle RBs ein - ich kenne da ein paar Anwärter, denen auch auf halber Strecke die Puste ausgegangen ist….
Genauso haben wir übrigens Khumaga im Mai 2024 erlebt, nur die Elefanten fehlten…
Freu mich auf mehr!
Gruß
Friederike
Wir freuen uns auch schon auf Khumaga im Mai 2026 und hoffen, dass es ähnlich wild zugeht. Nur auf die ganzen Elefanten können wir dort verzichten 😄
TinuHH schrieb:Moin Marcel,

ich freue mich, dass es weiter geht! Und das mit gewohnt tollen Bildern! 🤩
Kommt jetzt genau zum richtigen Zeitpunkt. In bummelich zwei Wochen werden wir auch am Boteti sein.

Danke und herzliche Grüße
Martin
Schön, dass es für euch auch bald wieder los geht! Ich bin auch sehr auf euren Reisebericht gespannt 🙂
Enilorac65 schrieb:Hallo Marcel, wie schön, dass du weiterschreibst, und wir uns an den genialen Fotos erfreuen dürfen! Vielen Dank und liebe Grüsse, Caroline
Freue mich, dass du wieder an Bord bist 😁
Themenstarter123 Beiträge · seit 201911. Aug. 2025 ·
Tag 7: Boteti
11.10.2023

Die Nacht haben wir wieder gut verbracht.
Dieses Mal sind wir etwas später aufgestanden, da der Weg zu den Game-Drive-Strecken nicht besonders weit war. Auf dem Weg zum Flussbett des Boteti waren diesmal keine Elefanten zu sehen – vermutlich haben auch sie etwas länger geschlafen.

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Den gesamten Vormittag folgten wir dem Lauf des Boteti – mal die Böschung hinauf, dann an anderer Stelle wieder hinunter. Gegen 10 Uhr tauchten schließlich doch Elefanten auf, und beim Verlassen des Flusstals musste man gut aufpassen, nicht plötzlich einem durstigen, eiligen Elefanten gegenüberzustehen.

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Selbst in der Trockenzeit, wenn er völlig ohne Wasser ist, wirkt der Boteti landschaftlich beeindruckend. Wie mag es hier erst aussehen, wenn der Fluss Wasser führt?
Die Mittagspause verbrachten wir auf der Campsite und nutzten die Zeit zum Wäschewaschen. Dank angenehmer 40 Grad war die Kleidung in Nullkommanix trocken.
Am Nachmittag wiederholten wir unser Programm vom Vormittag. Die Luft war erneut staubgefüllt, wodurch das Fotografieren schwierig war – für die Augen und Ohren war es trotzdem wunderschön. Zwar blieben spektakuläre Sichtungen aus, doch wir genossen die Zeit.
Am Wasserloch sammelten sich die Elefanten, einige völlig mit einer weißen Lehmschicht bedeckt. Leider war der Blickwinkel zum Fotografieren ungünstig.

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Zurück auf der Campsite bereiteten wir das Abendessen vor, wurden jedoch sofort von frechen Meerkatzen belagert. Ein Trupp versuchte, den Tisch mit den Lebensmitteln zu plündern, während ein zweiter die Gelegenheit nutzte, ins Auto einzudringen. Diebische Ausbeute: eine Tüte Brötchen und ein paar Kartoffeln. Diese Gruppe war zudem nicht leicht einzuschüchtern und zeigte uns angriffslustig ihre kleinen Zähnchen.
Da wir die Wirksamkeit unserer Tollwutimpfung nicht auf die Probe stellen wollten, räumten wir rasch alles weg und konzentrierten uns auf die Bratkartoffeln. Offenbar waren die Affen erfolgreich genug gewesen, denn sie ließen uns schließlich in Ruhe essen und den Tag gemütlich am Lagerfeuer ausklingen.

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zuletzt bearbeitet 11. Aug. 2025
Themenstarter123 Beiträge · seit 201911. Aug. 2025 ·
Tag 8 + 9: Nxai Pan
12.+13.10.2023

Am nächsten Morgen brachen wir wieder früh auf. Ziel war das South Camp im Nxai-Pan-Nationalpark – ein Ort, der uns schon im letzten Jahr begeistert hatte: schöner Park, tolle Sichtungen, schöne Campsite und übersichtliches Wegenetz. Vor allem während der Trockenzeit versprechen Berichte im Internet „dramatische Szenen“ am Wasserloch – zu Recht, wie sich zeigen sollte.

Auf dem Weg hielten wir bei den Baines Baobabs für ein Frühstück. Doch selbst am Morgen war es dort kaum auszuhalten: Windhosen aus salzigem Staub tanzten über die Pfanne, ein heißer Wind mit 40–45 Grad wehte ununterbrochen. Im Schatten war es kaum angenehmer, sodass wir schnell einpackten und im klimatisierten Auto weiterfuhren.

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Viel besser war es auf unserer Campsite Nr. 1 im South Camp auch nicht – wir drängten uns in den wenigen Schatten und warteten einfach, bis wir am Nachmittag den ersten Game Drive starteten.

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Am Wasserloch bot sich uns ein großartiges Schauspiel: Elefantenherden und viele andere Tiere eilten zum Wasser, um ihren Durst zu stillen. Gleichzeitig hielten Löwen – trotz der Hitze – Wache über ihren Riss, um Schakale und Geier fernzuhalten. Wir beobachteten dieses Treiben stundenlang, bevor wir im letzten Abendlicht ins Camp zurückfuhren.

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Am nächsten Morgen, direkt nach Sonnenaufgang, fuhren wir erneut zum Wasserloch. Das Löwenrudel wartete in aller Ruhe, lief dann mit vollem Bauch halbherzig hinter neuer Beute her. Die Reste von der letzten Mahlzeit wurden ebenfalls nur noch halbherzig verteidigt.

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Die restlichen Tiere waren sichtlich nervös, näherten sich nur zögerlich dem Wasser und sprangen bei jeder Bewegung erschrocken zurück. Für die Löwen wirkte die Szene wie ein Selbstbedienungsbuffet – beim nächsten Hüngerchen einfach zuschnappen.

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Wir verließen das Wasserloch, um etwas die Umgebung zu erkunden. Abgesehen von einer jungen Straußenfamilie war nichts zu sehen, und wir kehrten zurück. Doch in unserer Abwesenheit hatte das Rudel bereits die nächste Kudu-Antilope erlegt. Auch wenn es für die Antilope tragisch war, hätten wir die Jagd gerne miterlebt.

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Am Nachmittag verschwanden die Löwen mit ihrem Riss ins Gebüsch und waren kaum noch zu sehen. Dafür versammelten sich nun unzählige Elefanten am Wasserloch und boten uns einen würdigen Tagesabschluss.

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Eins steht fest: Die allgegenwärtige Hitze von weit über 40 Grad, der Staub – all das nahm man gerne in Kauf, um dieses Spektakel beobachten zu können: den harten Überlebenskampf am Wasserloch, wenn Leben und Tod so nah beieinanderliegen. (Wie poetisch :D)

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zuletzt bearbeitet 11. Aug. 2025
4’385 Beiträge · seit 201512. Aug. 2025 ·
Guten Abend, Marcel,
ich kann mich kaum entscheiden, welche Aufnahme ich beeindruckender finde, aber die hat es mir besonders angetan
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…und auch alles übrige….
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
8’763 Beiträge · seit 201012. Aug. 2025 ·
CuF schrieb:Guten Abend, Marcel,
ich kann mich kaum entscheiden, welche Aufnahme ich beeindruckender finde
Geht mir ähnlich 🤩 . Ich schwanke zwischen dem Yellow-billed Kite mit dem bedauernswerten Chamäleon 🙄 (ich hoffe, ich habe beide richtig bestimmt) und den trinkenden, sich im Wasser spiegelnden Löwen. Ich weiß nicht, was ich falsch gemacht habe, aber bei mir hat es damals nur zu einem Impala und ein paar Gnus in diesem Setting gereicht 😊 🤪 ).

Ich finde dein Schreib-Tempo übrigens sehr gut, wenn du so weitermachst, darfst du im Mai fliegen 😛 !

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
3’883 Beiträge · seit 201112. Aug. 2025 ·
Herrjeh Friederike,
du bist mir zuvorgekommen 😮 ! Ich hatte vor zu fragen, ob der Elefant ein Gnu adoptiert hat.
Der Größenunterschied ist beachtlich. Super-Schnappschuss!

LG freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
Themenstarter123 Beiträge · seit 201913. Aug. 2025 ·
Vielen Dank euch! Freut mich sehr, dass euch meine Bilder gefallen 🙂
Gleich geht´s auch direkt weiter mit dem Reisebericht!

Viel Spaß dabei!

Liebe Grüße
Marcel
Themenstarter123 Beiträge · seit 201913. Aug. 2025 ·
Tag 10 + 11: Khwai / Magotho
14.+15.10.2023

Wir waren froh, uns dieses Mal für zwei Tage im Nxai Pan entschieden zu haben. Nach zwei intensiven Tagen dort folgte nun die lange und anstrengende Fahrt nach Khwai / Magotho. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnten: Wo man sich sonst eher nicht über Tiere freut, die einem „vors Auto laufen", würden wir dieses Mal sehr erfreut sein.

Wir sind früh gestartet, haben am Gate an der Straße wieder Luft auf die Reifen gegeben und im Schatten gefrühstückt. In Maun haben wir dann noch schnell in der neuen Mall Verpflegung eingekauft, bei Rileys getankt und bei Beefboys die leckere Drywors mitgenommen. Der Weg in Richtung Mababe war dann doch sehr lang, staubig und holprig. Zu unserer Überraschung zog sich der Himmel zwischendurch zu, und es hat kurz und leicht geregnet.

Hinter Mababe nahmen wir die Cutline hinunter zum Khwai, und als Magotho gerade in Sichtweite kam, sprang uns ein kleines Rudel Wildhunde vors Auto. Die „Hübschen" waren gerade auf dem Weg ins flache Wasser des Khwai, um sich dort auszuruhen, etwas zu spielen und sich abzukühlen.

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Wir stellten unser Auto ab und beobachteten die Wildhunde eine ganze Zeit lang beim Baden. Von der Campsite her gab es neugierige Blicke, was wir wohl entdeckt hatten. Wir hatten das Rudel lange für uns, und als die ersten anderen Autos eintrafen, räumten wir unsere Pole Position, um auf der Campsite einzuchecken.

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Die uns zugewiesene Campsite sagte uns leider nicht zu. Sie lag zwar am Fluss, war aber ziemlich verbuscht, und die Ablutions waren eine halbe Ewigkeit entfernt. Zum Glück konnten wir umziehen und erhielten die Reserve-Campsite im südlichen Bereich von Magotho. Diese hat uns deutlich besser gefallen: schattig, direkt am Fluss, nahe an den Sanitäranlagen - und mit Elefantenbesuch sowohl tagsüber als auch nachts.

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Am späten Nachmittag starteten wir in Richtung Norden. Unterwegs wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass ganz in der Nähe eine Leopardin unterwegs sei. Wir wendeten, fuhren ein Stück um die Kurve - und schon lief sie uns vors Auto. Es war nur eine kurze Begegnung, denn kurz darauf verschwand sie im Unterholz.

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Den Abend verbrachten wir auf der Campsite, mussten unser Essen jedoch kurzzeitig ins Auto verlagern, als ein Sturm mit Regen aufzog.
Nachdem sich das Wetter beruhigt hatte, gingen wir schlafen. In der Nacht wurden wir plötzlich wach, als Elefanten direkt neben unserem Auto standen, vor sich hin brummelten und gefühlt halbe Bäume abrissen und wegknusperten.

Am nächsten Morgen fuhren wir wieder die wenigen Minuten Richtung Norden, in das Gebiet, in dem wir am Vortag die Leopardin gesehen hatten. Und tatsächlich: Plötzlich lag sie in einem schönen, leopardengeeigneten Baum - mit ihrem Riss. Wir waren lange die einzigen Beobachter, bis später noch zwei weitere Autos eintrafen. In einem saß ein älteres französisches Paar, das die Leopardin seit vielen Jahren kennt und erforscht und jedes Jahr nach Magotho kommt, um sie zu beobachten. Sie ist etwa 2010 geboren und heißt „Mamachoto" (keine Ahnung wie man das schreibt 😄 ). Erkennbar an einer langen, feinen Narbe in der linken Gesichtshälfte. Die beiden suchten sie seit über einer Woche und wurden nun durch uns auf sie aufmerksam.

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Wir und die Leopardin wechselten mehrfach die Position, bis es ihr in der Sonne zu warm wurde und sie sich ins Unterholz zurückzog. Wir nutzten die Gelegenheit, um ebenfalls aufzubrechen, und fuhren bis zum Abend am Khwai entlang nach Norden, um die Gegend zu erkunden.

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zuletzt bearbeitet 13. Aug. 2025