ElbeoryxThemenstarter10 Beiträge · seit 202310. Okt. 2023 · #1
Hallo Ihr Lieben,
hier und heute mein erster Beitrag. Ich war schon häufiger in Namibia, hab also schon einige Erfahrungen, muss aber zu meiner Schande gestehen, dass ich meist das Selbe getan hab weil´s halt so schön war 🙂
Im nächsten Jahr (August) möchte ich das erste mal tiefer ins Kaokoveld. Wir haben 2 4x4 mit Dachzelt.
Wir fahren von Süden kommend über Sesfontain bis Purros und bleiben dort zwei Tage. Dann möchte ich jedoch nicht einfach nach Sesfontein zurück fahren sondern die größere Schleife erste nach Nord-Westen und zurück nach Osten immer die D3707 weiter zurück auf die C43 fahren. Keine Flussbette, einfach nur die D3707.
Meine Fragen: Abgesehen von immer möglichen Reifenpannen... wie schwer ist sie zu fahren und wie lange brauche ich? Gibt es unterwegs eine weitere Möglichkeit zu Campen wenn es in einem Tag schwer machbar ist? Und habt Ihr ggf. doch Tipps wie ich es vermeiden kann, einfach nur von Purros die gleiche Strecke zurück zu nehmen?
Viele liebe Grüße aus Hamburg Euer Roman
Euer Roman
Champagner8'672 Beiträge · seit 201010. Okt. 2023 · #2
Hallo Roman,
hier kannst du mal den Teil von Opuwo nach kurz vor Orupempe nachlesen (also falsche Richtung, aber ist ja egal). Wir sind das letztes Jahr (2022) gefahren (also ich nur als Beifahrerin 😗 ). Allein für diesen Teil haben wir einen Tag "verbraucht".
Wir sind auch die anderen Teilstücke gefahren, wenn ich mich richtig erinnere, müsste aber den Bericht durchschauen, wann das dann war.
Ich habe jetzt nichts als "extrem schwierig" in Erinnerung, es ist eher sehr holprig und mühsam teilweise. Aber meine Mitfahrer und meine Mitfahrerin mögen mich korrigieren.
Machbar ist diese Runde also schon, aber nicht an einem Tag! Abgesehen davon, dass man sehr langsam vorankommt, wäre es auch schade, nur durchzu"rasen".
Dies mal grob dazu, es werden sich vermutlich noch andere melden und ich vielleicht später nochmal, bin mit dem Kopf gerade woanders 😉 , muss mich erst wieder eindenken.
Chrigu7'259 Beiträge · seit 200610. Okt. 2023 · #4
Hallo Roman
Eure Tour ist so an einem Tag nicht machbar. Sie ist auch sehr anstrengend und von mir aus gesehen wenig erstrebenswert. Mein wichtigster Tipp ist: Nehmt euch mehr Zeit. Ich kalkuliere für Damaraland & Kaokoveld immer 10 - 14 Tage. Einfach weil es sich lohnt. Auch wenn ihr nur einen kleinen Teil davon machen wollt, dann würde ich trotzdem 5 Tage bis eine Woche einplanen. Ausserdem würde ich auch die Trockenflüsse fahren. Wenn ihr euch ordentlich vorbereitet ist das ganz klar machbar. Vielleicht macht es für euch Sinn einen Teil der Reise mit einem Guide zu machen.
Herzliche Grüsse Chrigu
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ElbeoryxThemenstarter10 Beiträge · seit 202310. Okt. 2023 · #5
Also vielen lieben Dank Bele, sehr ausführlich Deine Routen und cool was Ihr gemacht habt. Da lese ich noch mal intensiver weil Deine Beiträge viel hergeben. Wie sind Eure Erfahrungen zum Wild-Campen? Da ich die Strecke auf jeden Fall zu unterteilen habe und es nicht an einem Tag machbar ist, würde ich auch Campen unterwegs ins Kalkül ziehen, ggf. im Flussbett.
LG Roman
Euer Roman
ElbeoryxThemenstarter10 Beiträge · seit 202310. Okt. 2023 · #6
Hallo und vielen Dank Chrigu,
klare Botschaft! Unser zeitlicher Plan ist nach hinten limitiert, daher werden es keine weiteren Wochen mehr geben können. Was rätst Du mir wenn ich nach unserem Aufenthalt in Purros noch weitere drei Tage in dieser Region ranhängen könnte und wir danach ggf. Etoscha machen würden? Wie sind Deine Erfahrungen und Empfehlungen zu Wild Campen?
Liebe Grüße Roman
Euer Roman
Dillinger796 Beiträge · seit 201510. Okt. 2023 · #7
Hallo Roman,
Ihr habt 2 Tage um die Gegend um Puros zu erkunden. Danach würde ich bis Orupembe fahren. Dort gibt es ein Community Camp. Es ist ordentlich, hat jedoch nicht die schönste Lage. Alternativ die wunderbare selbstversorger Lodge Etambura. Von Orupembe über die D3707 bis nach Opuwo ist locker und leicht zu fahren. Hier werdet Ihr, ohne besondere Vorkommnisse ca. 5 Stunden benötigen. Am Anfang ruckelt man langsam über sehr steinige Pisten, später lässt es sich sehr gut fahren. Ich würde jedoch auch in Orupembe 2 Übernachtungen einplanen. Man benötigt einfach Zeit, um diese schöne Landschaft in sich aufzunehmen.
Chrigu7'259 Beiträge · seit 200610. Okt. 2023 · #8
Elbeoryx schrieb:Wie sind Deine Erfahrungen und Empfehlungen zu Wild Campen?
Wenn ihr nach Purros noch drei Tage habt, dann würde ich persönlich in den Hoanib fahren, einmal Wild Campen und dann noch eine Nacht in der Palmwag Konzession. Z.B. bei Heins Camp. Wild campen ist das was wir am liebsten machen. Dadurch habt ihr eine spannende Strecke mit Trockenfluss und Palmwag Konzession. Am Ende kommt ihr bei Palmwag raus. Wenn ihr einen Tag mehr habt, dann würde ich persönlich den im Umfeld vom Hoanib verbringen. Ich mag diese Gegend einfach super gerne.
Wild Camp beim Hoanib, Obias in der Nähe vom Mudorib Wasserloch
Hein's Camp in der Palmwag Konzession
Herzliche Grüsse Chrigu
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ElbeoryxThemenstarter10 Beiträge · seit 202310. Okt. 2023 · #9
Vielen lieben Dank!! Sehr wertvoll, wie auch die anderen Tipps hier!!
Euer Roman
ElbeoryxThemenstarter10 Beiträge · seit 202310. Okt. 2023 · #10
Die D3707 ist angenehm zu fahren. Nur am Schluss wird es mal holprig. Landschaftlich auf jeden Fall sehr schön. In Orupembe gibt es einen Campingplatz und ein bisschen weiter Richtung Norden das House on the hill.
Wir sind vor zwei Jahren an einem Tag von Orupembe/House on the hill nach Epupa Falls gefahren.
Die D3707 ist relativ langweilig, tierarm und zumindest früher hat die D3707 westlich von Purros das schlimmste Wellblech von ganz Namibia geboten. Wie von Chrigu empfohlen würde ich den Hoanib fahren und da irgendwo wild campen. Ihr habt ja 2 Autos (Absicherung) und im August ist der Hoanib zuverlässig trocken. Dann nach Purros. Von Purros aus fährst du dann über den Hoarusib und Khumib Richtung Norden und stößt dann bei Sanitatas wieder an die D3707. Auf der Strecke gibt es wunderschöne Viewpoints und ein paar Tiere solltest Du auch sehen.
Zur Ausgangsfrage: Von Purros über die D3707 nach Orupembe und weiter an die C43 und nach Warmquelle braucht es etwa 7 Stunden reine Fahrzeit. Das ist machbar aber schon ein ziemliches Programm für einen Tag.
ElbeoryxThemenstarter10 Beiträge · seit 202311. Okt. 2023 · #14
Lieben Dank, die Route von Chrigus scheint die von allen beliebteste Route inkl. wild campen. Frage: ich sehe irgendwie keine Echte Verbindung zwischen den Hoanib und Purros. Wo verlasse ich den Hoanib nach Norden Richtung Purros, oder habeich etwas falsch verstanden 😐 ?
Gruß Roman
Euer Roman
ElbeoryxThemenstarter10 Beiträge · seit 202311. Okt. 2023 · #15
Einmal mehr lieben Dank Chrigu 🙂 Eine Sache ist mir noch nicht klar, an welcher Stelle komme fahre ich (biege ich ab) im Hoanib nach Norden Richtung Purros. Der Hoanib führt meines Erachtens nicht direkt nach Purros, oder? 😕
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