HannaMaxThemenstarter24 Beiträge · seit 201912. Dez. 2022 ·
Ad Rian schrieb:Hallo Hanna, Max. Wir waren Ende Oktober 22 auf 3rd Bridge. Da wir von mehreren zerstörten Fahrzeugen gehört hatten, haben wir nach dem besagten Elefanten gefragt. Uns wurde gesagt, dass er in ein anderes Gebiet gebracht worden sei. Ich hoffe, dass die Aussage stimmt und er nicht zugunsten eines problemlosen Tourismus getötet wurde. Wir hatten jedenfalls keine Begegnung mit ihm. Nur die Paviane waren nervig... Adrian
Hallo Adrian! Ja, vielleicht habe ich es ein bisschen harmloser beschrieben, als es war. Bei einigen Südafrikanern hat der Bursche tatsächlich eine Fahrzeughintertür aufgebogen und den Trailer durcheinandergebracht. Interessanter-(und glücklicher- )weise hat er wirklich nur dort, randaliert, wo jeweils keine Menschen geschlafen haben. Wir hoffen ebenfalls sehr, dass es mit der Umsiedlung stimmt und er nicht zum Abschuss freigegeben wurde. Letztlich sind wir Menschen ja diejenigen, die sich in seinem Wohnzimmer aufhalten, nicht umgekehrt...
HannaMaxThemenstarter24 Beiträge · seit 201912. Dez. 2022 ·
TinuHH schrieb:Moin Ihr zwei! Auch Euren Bericht hätte ich fast verbaselt! 😏 Liest sich sehr nett, und die Bilder sind klasse! Ich freue mich auf den weiteren Verlauf, ein paar der Reiseziele kennen wir auch, das ist immer sehr spannend. Eure Erlebnisse im Moremi sind sind großartig! So viel Wasser hatten wir da nicht, und die Wasserdurchfahrten blieben uns erspart.
Danke bis hierher und herzliche Grüße aus Hamburg Martin
Moin in die Nachbarschaft! Schön, dass du mitliest - schließlich waren unter anderem eure Reiseberichte eine hilfreiche Quelle für unsere Planungen 🙂
HannaMaxThemenstarter24 Beiträge · seit 201923. Dez. 2022 ·
Zwischenfazit Moremi
Was für wunderbare Tage wir jetzt schon hatten! Die Wildnis Botswanas (verglichen mit Etosha, KNP, KTP) begeistert uns absolut. Gern hätten wir im Bereich Third Bridge/Xakanaxa/Khwai noch 1-3 Nächte drangehängt.
Das große Tatzenabzeichen haben wir uns im Moremi zwar nicht verdient, wir sind ja aber auch noch mehr als 10 Tage unterwegs 🙂
Dafür einige Learnings: - Auch im September die ein oder andere tiefe Wasserdurchfahrt und zum Teil unpassierbare Stellen (nächstes Mal definitiv wieder mit Schnorchel) - Tracks4Africa auf dem Navi + Tinkers Maps sind eine super Kombination. Nur mit einem davon wären wir an der ein oder anderen Stelle vermutlich aufgeschmissen gewesen. - Jeden Tag eine frische Dusche - wer hätte das gedacht! 😄
HannaMaxThemenstarter24 Beiträge · seit 201923. Dez. 2022 ·
Ab nach Savuti!
Heute werden wir von Löwengebrüll in der Ferne geweckt. Eine Verfolgungsfahrt bleibt aber aus: Wir brechen heute früh auf. Es geht von Khwai nach Savuti. Unsere nicht enden wollende Fahrt vom South Gate nach Xakanaxa vor einigen Tagen hat uns doch etwas geprägt, sodass wir da, wo es geht, gern erst mal ein bisschen Strecke machen... 😄
Khwai Bridge
Wir kommen viel besser voran, als gedacht und sehen auch außerhalb der Parks viele Pflanzenfressser. Punkt 9 Uhr sind wir dann auch schon am Mababe Gate und somit im Chobe National Park.
Wir haben Glück und können die Marsh Route nehmen. Die Strecke ist viel schöner, als gedacht. Zwar werden wir auch hier ganz gut durchgeschaukelt, dafür aber mit einem tollen Panorama inklusive einer großen Herde Roanantilopen. Die Zeit vertreiben wir uns damit, uns im Reiseführer etwas Wissen über das legendäre Savuti anzueignen. Kaum vorstellbar, wie es hier aussiehen muss, wenn der Channel fließt...
An der Marabou Pan treffen wir auf einige Gnus und Zebras. Ab hier wirds nun zunehmend tiefsandig.
Um 11:30 sind wir dann auch schon in Savuti. Wir entschließen uns trotz drückender Mittagshitze einen kurzen Abstecher zur Harvey Pan zu machen: Sollen sich hier doch Löwen aufhalten.... Wir treffen jedoch nur auf unendlich viele Knochen, einen einsamen Giraffen- und Elefantenbullen und ein Steenböckchen. Absurd, wie trocken und damit einsam es hier gerade ist.
Im Camp gibts dann erst mal einen kurzer Nap im Schatten, eine erfrischende Dusche und unser mittlerweile favourisiertes Mittagsessen: Grilled Cheese-Avocado-Sandwich mit Sriracha-Mayo - wen macht das nicht glücklich 😄 Neben uns döst ein Impalabock im Schatten und auch die Hörnchen und Vögel treiben ihr Unwesen im Camp.
Nachmittags machen wir uns wieder auf die Pirsch zur Harvey Pan. Einmal wollen wir doch schon noch Katzen sehen und ein bisschen fühlen wir uns als selbsternannte Reisegruppenleiter verantwortlich, sie für unsere Mitreisenden aufzuspüren... In unseren vergangenen Urlauben hat das deutlich besser geklappt 😄
Nach kurzer Zeit dann die große Überraschung: Ein junger Leopard streunert durchs Gestrüpp! 🤩 Wir haben einige kostbare Minuten fast mit ihm allein und knipsen um die Wette. Was für ein Glück und dann auch noch in bestem Licht! 🙂 Was sind schon Löwen, wenn man einen Leoparden haben kann!
Kaum haben wir uns nach dem Essen im Dachzelt verkrochen, nimmt ein Honey Badger auch schon lauthals unsere Mülltonne auseinander. Was für eine Frechheit, dass wir ihn dabei mit unseren Kopflampen blenden. Die Empörung steht ihm ins Gesicht geschrieben. Später brüllt dann noch lange eine Hyäne und in der Ferne auch wieder die unsichtbaren Löwen. Ob wir sie noch zu Gesicht bekommen? 😄
HannaMaxThemenstarter24 Beiträge · seit 201931. Jan. 2023 ·
Savuti
Heute verbringen wir noch einen weiteren Tag in Savuti, den wir früh morgens noch nicht ganz ausgeschlafen mit einem Morning drive starten. Kaum an der Harvey Pan angekommen, trauen wir unseren Augen kaum: zwei Löffelhunde im hohen Gras! Wir sind happy, sind die zwei doch eine Erstsichtung für uns 🙂
Etwas weiter entfernt taucht noch kurz ein Schakal auf. Die Löwen, die hier STÄNDIG sind, lassen sich jedoch nicht blicken, sodass wir unseren drive fortsetzen - zum Teil durchs Flussbett des Savuti Channel.
Nach einem Pancake-Frühstück am Wasserloch und einem netten Schnack mit zwei Namibia-Deutschen, zieht es uns recht schnell wieder ins Camp. Ein Teil von uns ist ziemlich müde und holt eine Mütze Schlaf nach - ähnlich wie die meisten Tiere bei dieser Hitze.
Der Tag ist schnelll vertrödelt und frisch geduscht brechenwir heute schon etwas früher zum Evening drive auf. Am Wasserloch machen wir es uns gemütlich und beobachten das Treiben, anstelle "auf der Jagd" zu sein. Ein alter Elefant, einige Impalas, zwei Roanantilopen und eine mehr als neugierige Manguste leisten uns nach und nach Gesellschaft.
Wir sind fast schon auf dem Rückweg zur Campsite, da sehen wir eine Safari-Fahrzeug-Ansammlung. LEOPARD im allerletzten Tageslicht! 🤩 Unbeeindruckt vom Geschehen um sich herum marschiert er zum Wasserloch, um ausgiebig zu trinken. Was für ein unerwarteter Tagesabschluss!
Glücklich und zufrieden lassen wir den Abend am Lagerfeuer unter dem Sternenhimmel ausklingen.
Danke für den Savuti Bericht! Schön mit Löffelhunden zu beginnen und mit einem Leo am Abend aufzuhören! Toll. Aber sag mal, welches Wasserloch sieht denn wie ein kleiner See aus? Marabou WH und Harvey WH habe ich mehr als Tümpel in Erinnerung. Wann genau wart ihr dort? Lieber Gruß von Katrin
HannaMaxThemenstarter24 Beiträge · seit 201901. Feb. 2023 ·
Das "Sonnenuntergangswasserloch" ist eines von denen auf der linken Seite hinter der Brücke in Richtung Ghoha Gate. Quasi auf der anderen Straßenseite der Harvey Pan. Die Elefantenbilder sind alle von der Harvey Pan. Da wirkte es wirklich wie ein Strandtag. Wir waren am 10./11.09.2022 dort. Die Marabou Pan war zu dem Zeitpunkt auch maximal ein Tümpel.
HannaMaxThemenstarter24 Beiträge · seit 201905. Feb. 2023 ·
Ab zur Chobe Riverfront!
Heute steht eibe längere Strecke vor uns: Es geht an die Chobe Riverfront! Auf einem letzten kurzen Drive an der Harvey Pan sehen wir einen Schakal - wahrscheinlich denselben von gestern. Danach geht es holprig aber zügig in Richtung Ghoha Gate. Kurz vor dem Gate bleiben unsere Freunde dann noch im Tiefsand stecken. Spaten, Matten und vereinte Kräfte kommen zum Einsatz - unter neugieriger Beobachtung von drei Giraffen und vielen Vögeln. Gut, dass es noch früh am Tag und entsprechend kühl ist. Keine 10 Minuten später gehts dann auch schon weiter! 😎
Sonnenaufgang in Savuti
Auch zwischen dem Ghoha Gate und Kachikau werden wir noch mal ordentlich durchgeschüttelt. Hoch-runter-links-rechts und wieder von vorne. Wir haben ganz schönes Mitleid mit unserem tapferen Toyoti 😵
Kurz vor Kachikau gibt es dann erst mal ein Panoramafrühstück unter einem großen Baobab. Wie sollte es anders sein, haben die ein oder anderen Lebensmittel die Strecke auch nicht ganz so gut überstanden, sodass einer der Kühlschränke eine Grundreinigung bekommt. 😄
Dann sind wir plötzlich viel schneller, als gedacht und gewünscht wieder in der Zivilisation. Ein bisschen betrübt sind wir darüber schon. In Muchenje angekommen, tanken wir voll und checken auf der Campsite ein. Es werden kurze Lebenszeichen versendet. Verpasst haben wir in sechs Tagen digital detox allerdings nichts, sodass die Telefone schnell wieder weggepackt werden und wir uns lieber im Pool erfrischen.
Nachmittags brechen wir zu viert zu einer ersten Riverfront-Erkundung auf. Die Stecke vom Ngoma Gate zur Riverfront ist so eine Kathastrophe, dass wir alle einen minutenlangen Lachkrampf erleiden 😈 Am Wasser angekommen, kommen wir dann aus dem Staunen nicht mehr heraus: Wir fühlen uns angesichts der unendlichen Weite und der unzähligen Antilopen, Zebras, Giraffen, Elefanten, Vögel (naja, und Rinder 😄 ) ein bisschen wie in der Serengeti, knipsen um die Wette und saugen diese besondere Stimmung auf. Noch dazu hier im Westen ohne kaum ein weiteres Fahrzeug.
Im Licht der Abenddämmerung entdecken wir dann noch zwei Schakale und einen Falken in nächster Nähe - Klasse! 🙂 Dazu ein mindestens genauso beeindruckender Sonnenuntergang, wie -aufgang heute morgen. An der Main Road huscht dann noch eine Hyäne durchs Scheinwerferlicht.
Zurück in Muchenje machen wir ein Braai inkl. auf dem Anwesen selbst angebauten Salat.
Hallo, HannaMax, durch Zufall bin ich über Euren RB gestolpert - suchte Infos über das Khama Rhino Sanctuary- und stelle fest, dass er noch gar nicht zuende geschrieben ist. Habt Ihr die Lust verloren? Ich zumindest würde mich über eine Fortsetzung freuen!
HannaMaxThemenstarter24 Beiträge · seit 201914. Nov. 2023 ·
Hallo Friederike! Schande über unser Haupt - ja, irgendwie ist es im Sande verlaufen.. 😮 Dass der Bericht anderen nützt, nehme ich dann wohl bald mal zur Motivation, um ihn fertig zu schreiben... wir kommen nämlich noch ein weiteres Mal in Khama vorbei und eigentlich kann ich dann direkt mit dem Reisebericht aus diesem Jahr weitermachen! 😄 Da es vielleicht auch andere interessiert, nun hier die Antwort: Wir sind uns relativ sicher, dass die Campsite Nr. 13 die ist, die bei T4A und Google als "The JAW-Camp" eingezeichnet ist. In jedem Fall war sie ziemlich weit "ab vom Schuss", sprich die anderen Campsites waren weder in Sicht- noch in Hörweite. Auch die Ablutionblocks waren ziemlich weit weg (definitiv nur mit dem Auto erreichbar). Die Campsite hatte einen Braai- und Lagerfeuerplatz und ziemlich sicher auch einen Wasserhahn.
Auf dem Rückweg (davon berichte ich dann wohl noch mal ausführlicher 😄 ) waren wir auf der Campsite #5. Laut Reisetagebuch "Mindestens genauso schön, wie #13, ebenfalls mit einem Mankettitree in der Mitte". In der Ferne hat man dort ab und zu ein paar Menschenstimmen gehört, auch zu den Ablutions sind wir von dort nur mit dem Auto gefahren. Einige der anderen Campsites sahen eher so aus, dass sie (nicht so schön) recht nah beieinander lagen. Welche genau das waren, kann ich leider nicht mehr sagen...
HannaMaxThemenstarter24 Beiträge · seit 201916. Nov. 2023 ·
Und weiter gehts! 😄
Da es hier ja nicht unbemerkt geblieben ist, dass unser Reisebericht noch nicht fertig geschrieben ist, machen wir nun noch mal eine Zeitreise zurück an den Chobe - eigentlich genau das Richtige im nass-kalten November! 😄
13.09. Muchenje - Chobe National Park Im Camp zusammenbauen sind wir mittlerweile wirklich blitzschnell, sodass wir heute wir wieder früh in Richtung Chobe River Front aufbrechen. Dabei noch immer auf unserer diesjährigen To-do-Liste: Das Große Tatzenabzeichen 😄 Kaum zu glauben, dass uns auf dieser Reise bisher noch kein einziger Löwe vor die Linse gehuscht ist...
Heute ist das Glück dann aber endlich auf unserer Seite: Während wir die Riverfront abpirschen, sehen wir den ersten Löwen am Hang durchs Gestrüpp ziehen! 🤩 Schwups, ist er auch wieder weg - als weitersuchen! Wenig später, in perfekter Position n der Uferböschung ist es tatsächlich soweit: Zwei junge Löwen genießen die Morgensonne auf ihrem Pelz und wahrscheinlich auch die Aumerksamkeit des Safari-Fahrzeug-Rudels.... Einen der beiden - "Knickohr" werden wir in den nächsten Tagen noch mal wieder sehen - und ich meine mich zu erinnern, ihn auch in irgendeinem anderen Reisebericht hier im Forum aus der Gegend/Zeit wiederentdeckt zu haben! Die Sichtung bleibt ansonsten Löwen-typisch eher unspektakulär.
Nachdem wir endlich die ersten Löwenbilder des Urlaubs geknipst haben, gibts in Velvet-Monkey-Gesellschaft Frühstück.
Danach folgt Max' Tageshighlight: Unmengen an Carmine bea-eatern, ein Pied Kingfisher im Flug, ein (zu schneller) white headed bee-eater und ein Sunbird(?! hier müsste ich wohl noch mal das Bestimmungsbuch zücken) 🙂
Unsere Mittagspause verbringen wir heute in Kasane zum Lebensmittel einkaufen und Mittagessen. Lange hält es uns aber nicht in der Zivilisation, sodass wir schnell wieder zu einem frühen Afternoon drive aufbrechen. Heute werden wir wirklich nicht enttäuscht: 7 Löwen, neugierige Zebras, unendlich viele Antilopen und ein Leopard, der direkt vor unseren Augen in den Baum klettert! Das beste daran: Dadurch, dass es noch so früh ist, haben wir all' das für uns allein - die Evening drives sind noch nicht gestartet. 😉
Tatsächlich wird der Nachmittag noch besser Die Löwen setzen sich in Bewegung und starten einen müden und damit erfolglosen Impala-Angriff.
Danach ziehen sie und wir weiter in Richtung atemberaubenden Sonnenuntergang, den sich auch unendlich viele kleine und große Elefanten (mehr als 100 an einem Fleck) und Antilopen nicht entgehen lassen. Was für ein Glückstag!
Ein kleines bisschen bereuen wir, dass wir heute nicht in Ihaha übernachten, um heute noch länger und morgen früher im Park zu sein - in Muchenje schläft es sich ja aber auch ganz gut - erst recht nach solchen Sichtungen.
Champagner8'731 Beiträge · seit 201016. Nov. 2023 ·
Hi Ihr Zwei,
schön dass es hier weitergeht - und es fühlt sich ein bisschen lustig und ein bisschen heimisch an für mich, weil ich mich berichtstechnisch gerade am selben Ort zur fast selben Zeit, nur ein Jahr später befinde 😄 .
HannaMax schrieb: ein (zu schneller) white headed bee-eater
Kurz dazu: den gibt es nicht - du meinst vermutlich den White-fronted.
Dann dazu: ich finde ja Leoparden auch toll, aber ehrlich gesagt war dies das Foto, das mich am meisten gecatched hat - warum auch immer 🤩 !
Ihr hattet ja wirklich tolle Sichtungen an diesem Tag, Glückwunsch! Leider scheint es aber auch 2022 schon wieder voll gewesen sein an der Riverfront, wenn ich eure Zeilen richtig interpretiere. Da hilft wohl wirklich nur, zu ungewöhnlichen Zeiten und möglichst weit im Westen unterwegs zu sein.
Danke fürs Berichten - bin sehr gespannt, wie es bei euch weitergeht!
HannaMaxThemenstarter24 Beiträge · seit 201916. Nov. 2023 ·
Champagner schrieb:
Kurz dazu: den gibt es nicht - du meinst vermutlich den White-fronted.
Recht hast du - da habe ich blind aus dem Reisetagebuch abgeschrieben, in das sich wohl schon zu der Zeit ein Erschöpfungsfehler eingeschlichen hat 😈
Das Zebrabild hat es und auch nach wie vor angetan! Wir waren unten an der Riverfront als die Bande gerade die Böschung runterkam und wohl etwas verdutzt war, wer da im Weg steht. So die wirklich gute Perspektive.
Champagner schrieb: Leider scheint es aber auch 2022 schon wieder voll gewesen sein an der Riverfront, wenn ich eure Zeilen richtig interpretiere. Da hilft wohl wirklich nur, zu ungewöhnlichen Zeiten und möglichst weit im Westen unterwegs zu sein.
Ja, im Osten ists schon ganz schön trubelig - positiv formuliert. Bis auf eine Löwensichtung war es für uns noch erträglich aber wir haben. Die frühen Nachmittagsstunden sind da schon ziemlich versöhnlich - wenn auch lichttechnisch schwierig....
Deine großartige letzte Reisedokumentation haben wir natürlich auch verschlungen - tatsächlich haben wir uns dieses Jahr nur um gut 4 Wochen verpasst - da waren wir kurz nach euch am Boteti - Nxai Pan - Magotho - Mbudi - North Gate unterwegs 😄 Aber noch bin ich hier ja in 2022 unterwegs 😄
HannaMaxThemenstarter24 Beiträge · seit 201918. Nov. 2023 ·
14.09.2023 - Kurzer Abstecher nach Namibia!
Heute klingelt der Wecker 30 Minuten später, als üblich und auch eine Dusche ist drin - es geht zu einem Village Walk jenseits des Chobes in Namibia. Genauer gesagt auf Impalila Island. Das Ganze ist mit einer Menge Stempel im Reisepass sammeln verbunden: Botswana raus, Namibia rein, Namibia raus, Botaswana rein 😄 Auf der Bootstour dort hin huscht uns der ein oder andere Vogel vor die Linse. Der Aufenthalt auf Impalila Island ist kurzweilig - unser Guide, der selbst dort lebt, erzählt uns einiges über die Lebensweise im Dorf und über die Heilkräfte der dortigen Bäume. Scheinbar haben wir den Ausflug vor allem in unseren Erinnerungen festgehalten - Bildmaterial gibts davon nämlich nicht wirklich, wie ich gerade fetstelle... 😵
Im Anschluss gibt es für uns dann noch ein ziemliches Kontrastprogramm. Wir übernachten heute auf der Campsite der Chobe Safari Lodge und können entsprechend den Pool mit Chobe-Blick in Anspruch nehmen. 😛 Für den Moment schön, doch fühlen wir uns bald ziemlich deplatziert. In der Wildnis fühlen wir uns definitiv wohler und von hier aus scheint uns der Chobe NP fast ein bisschen zu leicht zugänglich...
Die Campsite der Chobe Safari Lodge ist absolut kein Highlight, sodass wir um 14:30 schon wieder zum Afternoon/Evening drive aufbrechen. Um diese Zeit wimmelt es am Wasser nur so von Elefanten - bei 500 innerhalb kürzester Zeit hören wir auf zu zählen. Dazu Hippos, Giraffen und was das Herz sonst noch so begehrt!
Wir beobachten eine Elefantengruppe aus nächster Nähe, wie die kleinsten ihr Seepferdchen machen und können uns gar nicht daran sattsehen! 🙂 Dazu wieder jede Menge Carmine bee-eater, ein white-FRONTED bee-eater (dieses Mal auch im Reisetagebuch richtig 😄 ) und viele, viele weitere Vögel. Auch unsere zwei Chobe-Schakale sehen wir wieder und eine große Herde Sable Antilopen.
Auf der Rückfahrt verlieren wir kurzzeitig unseren Anhang (die kein GPS dabei haben) - finden uns aber Dank Handynetz kurz vor der Dunkelheit doch noch wieder. Wahrscheinlich wollten die beiden einfach IM Park schlafen, statt außerhalb 😄
Den Abend lassen wir an der Logdebar mit leckerem Amarula und merkwürdigen Cocktails ausklingen, da die Campsite - bis auf die süßen Bush bocks nicht wirklich zum verweilen einlädt. Sollte es uns noch mal an den Chobe ziehen, würden wir trotz der hier und da unangenehmen Berichte wahrscheinlich doch in Ihaha übernachten.
Ich glaube auch dass ihr in Ihaha viel glücklicher sein würdet. Ich kenne beide Plätze und da ist schlicht ein Vergleich. Wir hatten absolut keine Probleme mit Dieben dieses Jahr, Ende August und die Tierwelt war super. Einer meiner happy places auf unserer Erde. Liebe Grüsse von Katrin