Relaxte Abenteuertingeltour Mapungubwe NP + KNP

Reisebericht 49 Antworten · 9’082 Aufrufe · gestartet 01. Juli 2022 von ALM
1’302 Beiträge · seit 200712. Juli 2022 ·
Hallo ALM,

wir lesen auch gespannt mit 🙂 Viele der Unterkünfte werden wir auf unserer Tour im September ebenfalls besuchen. Nach deiner Beschreibung freuen wir uns besonders auf das Leokwe Camp und haben das Warten auf eine freiwerdende Unterkunft im Punda Maria nach deiner Schilderung aufgegeben 😉 Dafür haben wir jetzt Sirheni und mal sehen wie viele Punkte wir vergeben 😎
Wir freuen uns auf die weiteren Tage.
LG
Panther
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Themenstarter2’319 Beiträge · seit 201101. Sept. 2022 ·
Halli hallo,

nach langer Forumsabstinenz werde ich mal meinen Reisebericht weiterschreiben.

Und wegen des mysteriösen Hides in der Nähe des Shingwedzi Camps... Da schaue ich mal die Fotos durch, denn ich bin mir sicher, daß ich ein Bild davon gemacht habe.
Aber ich glaube, es ist durchaus möglich, daß das Hide in meinen Erinnerung vom Hochwasser weggespült wurde und durch ein neues, größeres und bißerl anderes ersetzt wurde. Deshalb vermutlich meine Zweifel.

Alm
zuletzt bearbeitet 02. Sept. 2022
Themenstarter2’319 Beiträge · seit 201102. Sept. 2022 ·
So, das Misterium meiner Erinnerung hat sich gelüftet.
Siehe da... Das Hide i.d.N. Shingwedzis, welche ich im Kopf hatte, ist tatsächlich jene, welches mir in diesem Frühsommeer viel zu weit vom Restcamp weggelegen vorkam.
Nach Durchforsten unserer 2010er Fotos, habe ich die nachfolgenden beiden gefunden.

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Leider gibt es nur ein Foto aus dem Hide raus; aber das zweite, ja, das werte ich als Beweis, daß es sich um das Kanniedood Hide handeln muß, denn die Gravel Road mit Flüßchendurchfahrt stimmt mit der S 50 südlich Shingwedzis überein.
Tja, wie einem nach zwölf Jahren die Distanzen unterschiedlich vorkommen können.

Übrigens... Den Reisebericht schreibe ich übers Wochenende weiter.

Alm
Themenstarter2’319 Beiträge · seit 201106. Sept. 2022 ·
Tag 6

Nachdem der Open-the-gate-Startschuß im Shingwedzi Restcamp gefallen war, bogen wir sodann gleich in Confluence Loop ein, um unsere Tagestrecke zur folgenden Nächtigungsstätte im Shimuwini Bushveld Camp zu beginnen. Außer ein paar zittrigen Impalas war dort nix los. Dafür umso mehr Getiergetummel gleich im Anschluß auf der Asphaltstraße. Ein Rudel Hyänen labte sich an einem Etwas hinten im Dickicht. Weiter südwärts in schönster Morgensonne sich graziös gebende Giraffen und einige Büffel. Nach zwei Stunden Trödelgamedrive war uns noch nicht nach Frühstückspause und somit entschlossen wir uns zu einem Debüt. Wir bogen links zum Mooiplaas-Wasserloch ab und fuhren weiter in die Nshawu-Marsch. Dieses Gebiet östlich Mopanis war für uns Neuland. Ach was war die Landschaft herrlich dort. Solitäre Elefantenteenagerknaben sowie deren, ebenfalls dem Einzelmüßigang sich hingebenden, Väter und Großväter streiften durchs Dickicht und die Marsch. Es war wie bei einem BBC-Dokumentarfilm. Klasse. Jetzt hatten sich aber der Hunger breitgemacht und wir machten einen Einkehrschwung im Mopani Restcamp. Mit dem Mopani ist das für uns immer so eine Sache… In der Vergangenheit würdigten wir diesem stets unsere Aufmerksamkeit lediglich in Form eines obligatorischen Frühstückstopps. Das rote Plüschsofachaiselongue im großen Foyer vor dem Eintritt ins Restaurant war für uns zu einem Eyecatcher mit Symbolcharakter geworden. Das Ding stand immer an der gleichen Stelle. Wie ein purpurner, flauschiger Fels in der Brandung, der jeglichen Widrigkeiten der KNP-Welt standhaft trotzte. Schnurstracks bahnten wir uns mit flotten Schritten den Weg zum Restaurant, bevor wir kurz vor dem Gebäudeeingang einen Schock bekamen: Das rote Lümmelsofa war weg! Oh je, das konnte nix Gutes verheißen. Und siehe da: Ohne übermäßig dem Aberglauben zu frönen, präsentierte sich uns das wenig Gute in Form des Restaurantpächters. Schon wieder ein Tindlovu Restaurant mit der gleichen kurzgehaltenen, langweiligen Speisekarte. Jetzt ist es ja so, daß wir uns im Vorfeld unseres KNP-Aufenthaltes mittels Internet hätten schlaumachen können, welcher Betreiber welches Restcamplokal unter den Fittichen hat. Haben wir jedoch nicht gemacht, weil 1. für uns das Angebot an zu erhaltenden Speisen weniger als eine Sekundärangelegenheit ist und 2. für uns zu einem Urlaub auch der Terminus „Überraschung“ gehört; sowohl im positiven als auch im weniger schönen Wortsinn. Wir sind halt keine hyperwissenshungrigen Internetjunkies, die im Netz auch noch das kleinste Etwas, was in einem Urlaub ansteht oder anstehen könnte, peinlichst genau verifizieren, um auch ja 100% für sämtliche Imponderabilien (grins, grins lilytrotter) gerüstet zu sein. Nachdem wir das übliche Toasted Sandwich mit lecker-fettigen Fritten gespachtelt hatten, kamen wir mit einem südafrikanischem Rentnerpärchen ins Gespräch, dessen Dame es sichtlich genoß, mit Ihrem NSA- oder BND-tauglichem Fotoobjektiv die Krähenfüße der sich hinter dem Pioneerdam befindlichen KNP-Gäste abzulichten. Dem netten Geplauder schloß sich ein adretter Endsechziger mit gepflegtem, silbrigem Vollbart an. Er tat zum Besten, daß ca. fünf „britische“ Meilen nördlich Mopanis ein großes Löwenrudel sich an einem direkt am Straßenrand befindlichen Riß labte. Na das war mal eine Nachricht. Ruckzuck hatten wir gezahlt und begaben uns auf den Weg. Nach Adam Riese und Eva Zwerg sollte also nach etwa acht Kilometern ein Augenschmaus auf uns warten. Die H1-6 war autofrei. Auch nach acht Kilometern. Ebenfalls nach zehn Kilometern. Kurz hinter dem Abzweig zur S144, selbstredend ohne auch nur ein Wagen gesichtet zu haben, hielten wir. Daß der smarte Senior gelispelt hatte und von preußischer Meile gesprochen haben sollte, wir aber britische aufgeschnappt hatten, schlossen wir kategorisch aus. Komisch – nun denn – macht ja nix. In genau diesem Augenblick, um 10.39 Uhr, kam ein stattlicher Leopard aus dem Gebüsch und auf unser Fahrzeug zu. Zunächst konnten wir unser Trostpflasterglück gar nicht wahrhaben. Der gepunktete Katzenmann hielt kurz an, beäugte uns lange und legte sich dann unter einen großen Busch direkt neben unserem Wagen. Wir beobachteten den Leo gute 20 Minuten, ohne daß auch nur ein einziges Automobil an uns vorbeifuhr. Kaum zu glauben… und das auf einer der Hauptstraßen des KNPs. Da sag doch noch einmal einer, der KNP ist immer rammelvoll und gleicht dem Oktoberfest am Tag der Eröffnung desselbigen.

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Mit freudigen Augen verabschiedeten wir uns vom Punktekater und fuhren, nachdem wir beschlossen hatten bei unserem nächsten KNP-Aufenthalt Mopani übernachtungstechnisch auf alle Fälle mit zwei Nächten gebührend zu berücksichtigen, in südlicher Richtung zum Shipandani Hide; für uns stets ein Hippohighlight. So war es auch dieses Mal. An der Tsendze-Brücke beobachteten wir außerdem buntes Federtier, bevor wir nach zum Shimuwini Bushveld Camp aufbrachen.


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Dort kamen wir Punkt 14 Uhr an und belegten unser GD4-Cottage. Das Häuschen mit Outdoor Kitchen-Eßzimmer war sehr geräumig und sehr sauber. Die mit einer Badewanne ausgestattete Naßzelle war so ziemlich abgerockt. Um sich unter dem Regenduschkopf naß machen zu können, bedurfte es für einen 1,92 m großen Kerl wie mich einer Mindestkompetenz in Rhythmischer Sportgymnastik. Wie kann man das Ding auf solch niederer Wandhöhe anbringen. Ich will jetzt nicht sagen, daß man in aufrechter Körperhaltung den Duschkopf als Bidet hätte verwenden können. Nein, so viel tiefergelegt war er nun auch nicht; aber quasi 😵 . Naja, vielleicht war auch hier einer der Intelligenzbolzen aus der Shingwedzi-Architektentruppe am Werk. Den Nachmittag nutzen wir, um die Stille im Camp zu genießen. Da Shimuwini am Ende einer Sackgravelroad liegt und es keine Loops in unmittelbarer Nähe gibt, erübrigte sich somit das Gamedriven; es sei denn, man hätte sich auf eine etwas längere Fahrt gemacht, aber dazu hatten wir keine Lust. Bis Gateschluß haben wir keine weiteren Gäste auf dem Gelände angetroffen, und somit frönten wir der Mutter-Natur-Geräusche, freuten uns außerdem am großartigen Hippogetummel im Letaba River Dam und machten einen Spaziergang durchs Campgelände, welches sogar ein Boma vorzuweisen hatte. Diesem war ein klitzekleiner Swimming Pool (war sogar mit Wasser gefüllt und dieses war sauber und sah einladend aus) vorgelagert. Beides machte einen sehr ordentlichen und gepflegten Eindruck.

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Dem allabendlichen Braai folgte etwas Lesen und ein frühes Zu-Bette-Gehen. Und das muß jetzt auch einmal hier gesagt werden: In dem Bett schliefen wir wirklich wie die Engel und wachten ausgeruht und ohne Kreuzschmerzen auf.
zuletzt bearbeitet 06. Sept. 2022
Themenstarter2’319 Beiträge · seit 201121. Sept. 2022 ·
Tag 7

Um kurz nach 6 Uhr sagten wir Shimuwini Tschüs und begaben uns auf den Weg. Die nächsten beiden Nächte hatten wir uns im Letaba Restcamp einquartiert. Doch zuvor wollten wir unsere Frischfleischvorräte aufstocken. Dies, weil wir in den kleinen Shops der Restcamps in diesem Jahr lediglich tiefgefrorenes Fleisch vorfanden und das uns so gar nicht zusagte. Also beschlossen wir, da die in Musina getätigten Vorräte zur Neige gingen, in Phalaborwa zumindest einen Supermarkt aufzusuchen, um unsere fleischigen Gelüste zu stillen. Auf dem Weg von Shimuwini zur H14 wurden wir mitten auf der Pad mit einer Hyänenfamilie beglückt. Am Phalaborwa Gate angekommen, fragten wir nach einem Supermarkt. Der nette Gateguy erzählte uns vom nahegelegenen Spar. Diesen suchten wir auch auf, doch gefallen hat uns der Laden überhaupt nicht. Erstens war er klein und zweitens irgendwie sehr schlecht sortiert. Mit ein paar Tomaten und einer großen Flasche Milch verließen wir den Schuppen und begaben uns nach Downtown, wo wir bei Checkers alles fanden, was wir suchten. Jetzt ging es wieder zurück in den KNP. Kurz hinterm Gate bogen wir ab auf den Masorini-Parkplatz, um die kleinere der menschlichen Notdurften zu verrichten.

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Da hatte es die Reinemachefrau oder der Caretaker des Masorinis wohl gut gemeint, den Terminus Regenbogennation auch in einem kleinen KNP-Scheißhäuserl zu manifestieren 🤪

Im Letaba Restcamp angekommen hatten wir das Glück, unser gebuchtes CTT4 Tent früher als 14 Uhr zu belegen. Somit brachten wir unsere Siebensachen unter und, bevor es zum für uns obligatorischen Aufenthalt am Mantambeni Hide ging, statteten wir, wen wird es wundern???... aber es half ja nix, dem Tindlovu Restaurant einen Spätfrühstück- bzw. Frühmittagessenbesuch ab. Im Mantambeni Hide verbringen wir immer ziemlich viel Zeit; so auch dieses Mal. Umtriebige Flußpferdbanden konsultierten sich schwimmend und lautstark äußernd über ihre Reviere. Eine große Hippo-Familie mit allerlei Kleinst-, Klein- und Halbwüchsigennachwuchs döste zwischen böse dreinschauenden Crocs und scheu sich ans Wasser vortastende Waterbocks am gegenüberliegenden Ufer. Elefantenbullen stillten ihren Durst in gewohnter Einsamkeit. Unterhalb des Hides schickte sich eine Steinböckchenfamilie an, eine bequeme Liegehaltung einzunehmen. Allerlei Federtier flog von rechts nach links. Dazu, wie (fast) immer: Eine himmlische Ruhe. We love Mantambeni Hide! Gegen 16 Uhr trudelten wir zurück nach Letaba und machten einen kleinen Rundgang über das Restcamp. Die Ruinen des alten Shops und ein paar danebenliegende Facilitygebäude, die schon im September 2020 in Flammen aufgingen, waren noch immer nicht abgerissen und sorgten für einen weniger schönen Anblick.

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Unser CTT4 Tent war fenceseitig ausgerichtet und somit schauten wir von der Holzbohlenterrasse ins Grüne. Das Zelt war Sanparks-üblich ausgestattet und im Großen und Ganzen wenig ramponiert. Eine Sache störte jedoch immens: Direkt hinter dem Fence floß von links nach rechts ein einmal mehr, einmal weniger breites, trübes, stinkendes Wassers führende Rinnsal. Je nach Windrichtung eine wirklich unangenehme Aufenthaltsbegleiterscheinung. Der Geruch erinnerte an eine, aus einer defekten Vorkriegsmielewaschmaschine austretende Kloake; also kein der Natur entsprungener, eher menschengemachter Gestank. Wir gingen der Sache auf den Grund und, ohne visuell tiefer in die Detailursache einzutauchen, durften wir ein einer Waschmaschine gleichmachendes Geräusch feststellen, dessen Ursprung hinter einer Ansammlung an südafrikanischen Pensionärsfeldlagern auszumachen war. Die Rentnergangs mußten wohl oder übel eine mobile Waschmaschine mitgebracht haben und diese wurde dann je nach Anfallen von schmutziger Campwäsche bestückt. Die Abwässer wurden dann hinter das Fence gelenkt. Nur so konnten wir uns die Herkunft des stinkenden Rinnsalgestankes erklären, denn eine offizielle Sanparks-Restcampwäscherei konnten wir dort in der Ecke nicht ausmachen; wäre auch viel zu entlegen gewesen für die tägliche Arbeit der Restcampreinemachefrauen. Aber 100%ig sind wir der Sache nicht nachgegangen.

Der Abend verlief business as usual mit einem Braai vor dem Zelt und mal mehr, mal weniger Persillaugengeruch. Lediglich eine junge Hyäne, die konzentriert auf unser Grillgut stierte, beglückte uns hinter dem Fence.
zuletzt bearbeitet 21. Sept. 2022
3’883 Beiträge · seit 201122. Sept. 2022 ·
😄 Sag mal ALM, wie roch denn das Pissoir, wenn es (hüstel) sozusagen geduscht wurde?

wissbegierig
freshy
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Themenstarter2’319 Beiträge · seit 201127. Sept. 2022 ·
freshy schrieb:😄 Sag mal ALM, wie roch denn das Pissoir, wenn es (hüstel) sozusagen geduscht wurde?

wissbegierig
freshy
Hi freshy,

wenn denn mal nur Wasser zum Laufen hätte gebracht werden können, dann wäre der Gang zum persönlichen Wasserlassen vermutlich am Ende des kleinen Geschäfts zu einer Schaumparty ausgeartet 🤪

Nix da mit Wasser marsch!... Das war eher eine Abwandlung von "Haare waschen mit Trockenshampoo"...

Ich hoffe, Dein Wissensdurst konnte gestillt werden 😛

Grins und Gruß vom Alm
3’883 Beiträge · seit 201127. Sept. 2022 ·
Danke lieber ALM für die interessante Aufklärung 😄 !
Nächste Frage: Wann geht es hier mit deinem RB weiter 😉 😕 ?

Windignasse Grüße aus dem Schwabenland
freshy
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Themenstarter2’319 Beiträge · seit 201127. Sept. 2022 ·
Ich denke, morgen wird es weitergehen... 😁
Themenstarter2’319 Beiträge · seit 201128. Sept. 2022 ·
Tag 8

Und täglich grüßt das Murmeltier… Punkt 6 Uhr standen wir stramm am Gate, um ausnahmslos die H1-6 nordwärts bis zum Shipandani Hide hoch- und wieder runterzufahren. Die weite Landschaft an diesem Abschnitt dieser verkehrlichen Hauptarterie im frühen Morgenlicht hatte uns bei unseren früheren KNP-Besuchen stets gut gefallen. Außer uns wollten nur noch zwei weitere Fahrzeuge dem Spruch „Nur der frühe Vogel fängt den Wurm“ folgen und zu unserem Glück lag deren morgentliches Ziel in südlicher Richtgung. Wir bogen in die andere Himmelsrichtung ab und befanden uns alleine auf weiter Flur. Nach ca. anderthalb Kilometer wurde unsere noch spärliche Aufmerksamkeit schlagartig in die Höhe katapultiert. Da kam doch tatsächlich ein Gepard aus dem Gebüsch getrottet, beäugte uns kurz, um dann mit einem gekonnten Sprung auf einen der KNP-bekannten Straßenverkehrsschildersteine zu hüpfen. Dort oben streckte und reckte er sich und nachdem seine Sehnen scheinbar ausreichend gedehnt waren, scannte er die nähere Umgebung ab. Das mit ordentlichen Fotos machen in solchen Momenten ist immer so eine Sache. Aber sei es drum, denn für uns zählt nur der Augenblick, der real erlebte Moment mit allem Drum und Dran, mit den Geräuschen und Gerüchen, die das visuell Erlebte mit Nachdruck unterstreichen. Alles, was man sowieso nicht auf Zelluloid festhalten und einem Dritten vermitteln kann.

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Überglücklich setzten wir unseren Morning Drive fort, beobachteten auf den Plains die stets fotogenen Zebras und quartierten uns nach knappen zwei Stunden langsamer Fahrt im Shipandani Hide ein. Die dort ansäßigen Hippos waren an diesem Morgen etwas verkatert und wortkarg und das gefiederte Vieh noch in den Nestern. Gegen 10 Uhr machten wir uns auf den Rückweg nach Letaba, um das gewohnte Toasted Sandwich mit Fritten zu uns zu nehmen.

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Anschließend statteten wir wieder dem Mantambeni Hide einen mehrstündigen Besuch ab und amüsierten uns dort über das Sozialverhalten der zahlreichen Hippofamilien. Wieder zurück im Restcamp nutzten wir die Gunst der Gelegenheit und genossenen unser Vorzeltambiente bis nach dem Abendschmaus ohne Waschlaugengeruch.

Unser Fazit zum Sanparks Safari Tent: Nett, aber unspektakulär, auch wenn am Perimeter gelegen und nur wenige Safari Tents drumherum vorhanden.
zuletzt bearbeitet 28. Sept. 2022
Themenstarter2’319 Beiträge · seit 201128. Sept. 2022 ·
Tag 9

Für diesen Morgen hatten wir uns ein von Sanparks organisiertem Morning Game Drive gebucht. Um Viertel vor fünf fanden wir uns vor der Rezeption ein und wurden von einer netten Rangerlady begrüßt. Sie übergab uns die üblichen verfilzten Wolldecken und mächtige Taschenlampen und forderte uns auf, auf den Bock zu springen. Was?... Nur wir?... Keine anderen Morninggamedrivler? Sehr gut. Somit hatten wir die Lady für uns alleine. In unserer abschließenden Beurteilung über den immateriellen Wert dieses morgendlichen Game Drives zog unsere Alleinstellung und die damit einhergehende totale Aufmerksamkeit der Sanpark-Rangerin nur auf uns und unsere Fragen und Anliegen das Unterfangen etwas nach oben. Denn wir waren enttäuscht, daß wir, außer einem kleinen Loopschlenker vor der Brücke über den Letaba River, ausschließlich die nordwärts führende Asphaltstraße abgrasten, ohne auch die nur für Sanparksverwaltungszwecken dienenden kleinen Pads rechts und links des Weges zu befahren, welche für den Individualverkehr gesperrt sind. Da auch die tierische Ausbeute an diesem frühen Morgen eher mau ausfiel, kamen wir zu dem Schluß, daß dieser Morning Game Drive zu den organisierten Drives eingruppiert werden konnte, die wir in den vielen Jahren absolviert hatten, deren Mehrwert sich eigentlich nur durch die um eine Stunde frühere Ausfahrt aus den Restcamps manifestierten. Über dieses unser Urteil kann man natürlich geteilter Meinung sein und ich denke, daß, hätten wir geographisch gesehen eine andere Richtung eingeschlagen, die mehr Loops geboten hätte, und ab und an auch mal in die für Sanparks reservierten, kleinen Wege eingefahren wären, das Erlebnis mit Sicherheit positiver ausgefallen wäre; auch ohne viel Getier vor der Nase gehabt zu haben.

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Zurück im Letaba Restcamp packten wir unsere Siebensachen und machten uns auf den Weg zu unserer nächsten Übernachtungsstätte, dem Balule Camp. Auf dem Weg dorthin trafen wir mitten auf dem Asphaltband ein, im wahrsten Sinne des Wortes, Mutterseelen alleingelassenes Hyänenkid. Auf den ersten Blick denkt man: Ohhh…. Wie süß und putzig. Dann sucht man mit wachen Augen die nähere Umgebung ab, um den Rest der aasfressenden Bande zu sichten. Aber nix da. Das kleine Etwas war ganz alleine auf weiter Flur und suchte verzweifelt die Aufmerksamkeit all dessen, was vor seinen kleinen runden, dunklen Augen auftauchte. Ohne Zweifel, das arme Ding wurde entweder von der Mutter tragischerweise vergessen oder absichtlich ausgestoßen. Eine herzzerreißende Szene, die sich uns bot.

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Gegen kurz vor elf erreichten wir Olifants Restcamp zum obligatorischen Spätfrühstück. Leider konnten wir dieses nicht draußen auf der großen Terrasse einnehmen. Diese wurde nämlich von Grund auf renoviert, obwohl von anwesenden Arbeitern keine Spur zu sehen war. Gemütlich machten wir uns dann auf den kurzen Weg zum Balule Camp. Dort hatten wir ein Roundavel gebucht, welches auch schon sauber geputzt fertig und zu beziehen war.

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Unsere zu kühlenden Nahrungsmittel verfrachteten wir in die Kühlvorrichtung der Gemeinschaftsküche und machten es uns mit Lesen unter den großen Bäumen bequem, bevor wir gegen 15.30 Uhr uns auf die S89 aufrafften, um einen kleinen Nachmittagsdrive zu unternehmen. Das Landschaftsbild fanden wir bezaubernd und die vielen Impalas, Giraffen, Gnus und anderes Kleingetier taten ihr Übriges dazu. Kaum rechts auf das H1-5 – Asphaltband abgebogen bremste uns eine kleine Gruppe Wilddogs aus. Die gefleckten Hunde scherten sich weder um uns, noch um die anderen sich dazugesellenden Fahrzeuge. Der ein legte sich quer auf die Straße, die anderen tobten im Gebüsch uns sprangen vom rechten zum linken Fahrbahnrand. Sie trollten sich im hüfthohen Gras, um anschließend eine Art von Rock'n'Roll auf das Teerparkett zu legen. Lust und Muße sich zu entledigen hatten sie keine und so verabschiedeten wir uns von den netten Kerlchen.

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Im Balule Restcamp angekommen zelebrierten wir einen Sundowner auch ohne grandiosen Weitblick und im Anschluß wurden wir Zeugen, wie eine Hundertschaft an Fledermäusen aus Ihren Fledermauskästen in die anbrechende Nacht flog. Gefühlt waren es Tausende. Der Strom wollte nicht abreißen, der aus den Kästen fiel. Zufrieden vom Tag genossen wir unser Braaigut. Derweil hatte der Caretaker Petroliumlampen an jedes Roundavel gehängt und auch in den Ablutions wurde auf diese Art und Weise Licht ins Dunkle gebracht.

Unser Fazit betreffs des Balule Restcamps: Obwohl spartanisch eingerichtet, doch muckeliges Roundavel mit sehr romantischer Note. Hier machen wir beim nächsten Mal bestimmt wieder einen Einkehrschwung.
zuletzt bearbeitet 28. Sept. 2022
2’168 Beiträge · seit 200928. Sept. 2022 ·
Hallo Alm,

Hab herzlichen Dank fuer deinen Reisebericht! Ich lese immer gerne ueber Erfahrungen im Kruger Park.

Mach dir nun mal keine Sorgen um diese Baby Hyaene! Die sieht doch gut und gesund aus!! So junge sieht man oefters alleine, vor allem auch auf Teerstrassen, wo sie oft einen Den im Wasserrohr unter der Strasse haben!
Bei der Geburt sind Hyaenen dunkelbraun bis schwarz. Von 2 Monaten an wird der Kopf und Hals zunehmend heller. Im Alter von etwa 4 Monaten bekommen sie langsam Tupfen, aber die Beine bleiben dunkel bis sie etwa ein Jahr alt sind. Die ersten 9 Monate leben sie ausschliesslich von Muttermilch, und erst ab ca. 14 Monaten sind sie alt genug, um mit den Alten an der Jagd teilzunehmen.
Also, dieser Hyaene geht es sicher gut, es war ihr wohl nur langweilig, weil die Alten unterwegs waren (was manchmal ein paar Tage dauern kann)!

Liebe Gruesse
Maddy

PS. "Unsere" war noch juenger als Deine!

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Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
Themenstarter2’319 Beiträge · seit 201128. Sept. 2022 ·
Tag 10

Motto des Tages: Auf ins Raubkatzenland. Nach frühem Milchkaffee verließen wir bei Gateöffnung das Balule Camp, genossen nochmals die S89 nun im morgendlichen Licht, um dann am Satara Restcamp vorbei direkt zum Sweni Picnic Spot zu fahren. Irgendwann muß es auf der Strecke zuvor etwas geregnet haben, denn der Asphalt war naß.

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Im schönsten Morgengegenlicht stolperten uns so einige tierische Zeitgenossen vor die Linse, bevor wir um Punkt Halb acht am Picnic Spot angekommen waren. Wir nutzten die dort entgeltlich zur Verfügung gestellte Gasflaschenbruzzelvorrichtung und machten uns ein deftiges Frühstück.

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So gestärkt kurvten wir dann am N’wenetzi River die Gegend ab. Anfänglich fuhren wir auf der S41 durch verbranntes, teils noch klimmendes Unter- und Obergehölz, bevor wir in die landschaftlich tolle S100 einbogen. Da es noch viel zu früh war, im Tamboti Tented Camp nach unserem gebuchten Zelt nachzufragen, fuhren wir gemütlich über den kleinen Nsemanisee zum Girivanatümpel, um uns dann über die H7 gemächlich auf den Weg nach Orpen zum Einchecken zu begeben.

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Die Dame an der Rezeption machte uns unmissverständlich aufmerksam: At Tamboti Tented Camp we have serious problems with monkeys and honey badgers – so, be very careful. Ok, zur Kenntnis genommen. Gegen 16.30 Uhr trafen wir dort ein, nahmen das uns zugewiesene Safari Tent No. 1 in Beschlag und machten sodann gleich einen Spaziergang durchs Camp; für uns war es der erste Aufenthalt dort. Die dort befindlichen Safarizelte sind großzügig über das Areal verteilt und stets mit Blick auf den Timbavati River gerichtet. Mit dem 1er-Zelt hatten wir eines der alten, abgehalfterten Tents erhalten, welches, zu unserem Leidwesen, auch noch einen nicht kurzen Weg zum Ablutionblock und der Gemeinschaftsküche hatte. Zu unserem Bedauern deshalb, weil 1. unbequem und 2. ... dazu komme ich später. So richteten wir es uns gemütlich auf der Holzveranda des alten, ungepflegten Safarizeltes ein uns genossen die untergehende Sonne mit einem kühlen Bierchen und Kartoffelchips. Anschließend machte sich einer daran, den Grill mit Feuerholz zu bestücken und der andere, im Zelt die logistischen Vorbereitungsmaßnahmen für die folgende Abendessenpräparation und den späteren Duschgang vorzunehmen. Kaum hatte ich die schwerfällige Holztür zum Zelt geöffnet und die Chipstüte inklusiver der leeren Flaschen auf einen von uns im Zeltinneren definierten Sammelplatz für den zu entsorgenden Müll gestellt, hörte ich ein lautes Rascheln. Ich drehte mich um und sah aus den Augenwinkeln, wie ein übermütig gewordener Vervet quer durchs Zelt hüpfte und eine angebrochene Tüte mit Toastbrot raubte. Schups war er mit seiner Beute auch schon wieder aus dem Zelt. Wie der Affe so dicht hinter mir durch die Tür ins Zelt gekommen ist und die kurze Zeit genutzt hatte, seinen Raubzug mit Bravour zu vollenden, um dann auch noch durch den schmalen Spalt zwischen zufallender Tür und Türrahmen zu kommen, war mir ein Rätsel. Alles ihm Hinterherlaufen meinerseits war von Mißerfolg gekrönt. Mit Genugtuung saß er auf einem Baum und genoß seine Beute. Tja, es passiert auch uns immer mal wieder. Derweil knisterte draußen das entfachte Feuer im Grill und wir begannen mit der Zubereitung unseres Avocado-Tomaten-Zwiebelsalates, den wir mit Argusaugen ob der Affenbedrohung bewachten. Das zu grillende Rinderfiletstück lag im Ganzen ebenfalls unter strenger Observation auf dem Tisch. Als es darum ging, den vor sich hin brennenden Holzscheiden einen Besuch abzustatten und diese gegebenenfalls zu wenden, kam aus dem Gebüsch hinter dem Braai ein lautes, dumpfes Geräusch und in Windeseile sahen wir uns Auge in Auge mit einem Honigdachs konfrontiert, der mit aggressiver Mimik und Gestik uns Furcht einflößen zu versuchte. Zunächst sprangen wir wie von der Tarantel gestochen zu Seite, nahmen dann den stets Gewehr bei Fuß bereitstehenden langen Stock und versuchen den schwarzweißen Teufel in Schach zu halten. Mittlerweile hatte dieser nämlich bereits einen großen Terraingewinn uns gegenüber zu verzeichnen und versuchte, uns mit fletschenden Zähnen auf die Holzterrasse des Zeltes zu drängen. Das ungemütliche Tier ließ nicht ab; im Gegenteil. Nur mit einem energischeren Fuchteln des langen Holzstockes gelang es uns, das Biest in die Flucht zu schlagen. Nachdem unsere Adrenalinspiegel wieder etwas abgeflacht waren, beschlossen wir aus gegebenem Anlaß den abendlichen Duschgang vor das Abendessen zu verlegen. So gingen wir dann einer nach dem anderen im Halbdunkel zu Fuß auf staubiger Pad zum Ablutionblock, während der am Zelt Zurückgebliebene mit wachsamem Auge sowohl Salat, Grillgut als auch alles andere Hab und Gut in Habachtstellung zu verteidigen hatte, sollte der schwarzweiße Teufel nochmals auftauchen. Tat er aber nicht. Noch nicht. Frisch geduscht gesellten wir uns in einem Verteidigungsring um den Grill und das darauf vor sich hin brutzelnde Filet, trugen es, sodann die perfekte Garstufe erreicht, auf die Terrasse und fingen an, es mit dem Salalmix aber ohne Toasbrot zu genießen. Bums!!! Einer Tomahawkrakete gleich warf sich der (vermutlich) selbe Honigdachs gegen den Metallmülleimer, öffnete mit seiner Schnauz und großem Erfolg den Eimer und bückte sich zu dreiviertel hinein, um nach Verwertbarem zu suchen. Da von uns keine Abfälle dort eingebracht wurden und vermutlich so gar nichts im Inneren vorhanden war, wendete sich der Kerl von der Tonne ab, um schnurstracks die Treppe zur Holzterrasse anzusteuern. Die zeitliche Abfolge war derart gering, daß wir es mit Mühe und Not schafften, dann parat stehenden Stock in die Hand zu nehmen, als der Teufel auch schon im Begriff war, die zweite Treppenstufe zu erklimmen. Notgedrungen legten wir unsere pazifistische Grundhaltung kurzzeitig zur Seite und gaben mit einem Schlag der Holzstange auf den Rücken des Tieres zu verstehen, daß wir von unserem Recht auf Selbstverteidigung lebhaft Gebrauch machen würden. Nach drei festen Klopfern auf festen, muskulösen Untergrund ließ der Teufel ab und trollte sich die Holzterrassentreppe hinunter. Da es ruhig blieb und wir von einem finalen Rückzug ausgingen, beendeten wir unser Abendmahl. Nun stand der Abwasch auf der Tages- bzw. Abendordnung. Aufgrund des Vorgenannten unterließen wir es, unseren ganzen Abwaschkrempel zu Fuß zur Gemeinschaftsküche zu bringen und fuhren stattdessen, mittlerweile war es stockdunkel, das Dreckgeschirr mit dem Wagen zur Küche. Absurd – ich weiß. Aber das nach Fleisch riechende Geschirr über Nacht bei uns im Zelt aufzubewahren, um es dann am Folgemorgen zu spülen, kam für uns nicht in Frage. Gesagt getan. Mit sauberen Tellern, Bestecken, etc. kamen wir wieder an unserem old-fashioned, abgenutzten Zelt an und verstauten das ganze Zeug darin. Da die Temperatur nicht gerade als mild bezeichnet werden konnte und es ein wenig windig war, beschlossen wir, den Außenvorhang des Zeltfensters, welches zur Holzterrasse zeigte, herunter zu lassen. Hätten wir das bloß unterlassen! Der starre Vorhang aus plastifziertem Safarizeltstoff war zur Hälft abgelassen, als ein handflächengroßes Skorpion aus seinem Schlaf gerissen und aus dem aufgerollten Stoff genau vor unsere Füße fiel. Na das hatte noch gefehlt! Mit dem bereits bekannten und bewährten Holzstock schubsten wir das unliebsame Tierchen durch einen Spalt der Holzterrassenleisten und hofften, daß keine seiner Zeitgenossen auf die Idee gekommen war, es sich im Inneren des Zeltes gemütlich zu machen. So begaben wir uns in die Betten und nach kurzem Lesen fielen uns auch schon die Augen zu. Irgendwann in der ersten Nachhälfte hörten wir wieder, wie der Honigdachs einen erneuten Versuch unternahmen, die Mülltonne zu inspizieren. Der metallene Deckel ging mit viel Lärm zu Boden und nach wenigen Augenblicken hörten wir, wie der Teufel nun auf unserer Holzterrasse wütete und mit seinen Tatzen versuchte, durch die Zeltwand durchzudringen. Das war uns aber jetzt schnuppe; wir vertrauten blind und müde dem Safarizeltstoffmaterial, obwohl alt und mürbe geworden in der Zeit.

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Fazit Tamboti Tented Camp: Da wollen wir zunächst nicht noch einmal aufwallen wollen. Wenn doch, denn man soll ja alles und jedem immer eine zweite Chance einräumen, dann nur in einem der neuen Zelte und auch nur dann, wenn dieses nahe an Ablution und der Gemeinschaftsküche gelegen ist. Das Problem mit dem oder den Honigdachs/en im Tamboti ist nicht neu und wir empfanden es als Ding der Unmöglichkeit, daß Sanparks hier nicht mit eisernen Besen kehrte und dem Problem ein Ende setzte. Nicht auszudenken, wenn eine Familie mit Kindern im Camp ist und sich solchem Teufelstier ausgesetzt sieht. Und die Sache wird ja nicht besser, wenn sich die Gäste gezwungen sehen, auf die Honigdachse einschlagen zu müssen, weil Sie um Leib und Leben fürchten müssen. Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn das schon genetisch begründete Aggressionsvolumen dieser Tiergattung weiter aufgeheizt wird. Das war für uns ja nicht das erste Mal, das wir mit Honey Badgern konfrontiert waren. Im Halali Camp im Etosha NP oder auch im Senyati Restcamp hatten wir es mit ihnen zu tun. Doch sowohl im Senyati als auch im Halali ist es schier unmöglich die Teufel außen vor zu lassen. Senyati ist nicht fenced und das Halali Restcamp ist solch ein großes Areal, daß es unmöglich ist, jedes Loch im Zaun zeitnah zu stopfen und das komplette Camp nach unliebsamen Tiergästen abzuscannen. Das Tamboti Tented Camp hingegen hat jedoch eine nun wirklich überschaubare Ausdehnung, daß es Sanparks möglich wäre, mit Nachdruck das Camp zu durchforsten, eventuelle Zaunlöcher zu stopfen und nicht erwünsche Fauna zu beseitigen. Selbstredend empörteten wir uns mächtig beim Check-out an der Orpen-Rezeption über das Erlebte und im Nachgang schilderten wir dieses ebenfalls im netten Fragebogen, den Sanparks mit der Bitte um Ausfüllen via E-Mail uns zugesandt hatte. Doch glauben wir nicht, daß sich da von Sanparksseite etwas tun wird. Das ist wie mit dem Hund und dem Mond. Es ist ja hinlänglich bekannt, daß es den Mond nicht kümmert, wenn ihn der Hund anbellt.
zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2022
Themenstarter2’319 Beiträge · seit 201105. Okt. 2022 ·
Tag 11

Nach dem mehr oder minder unangenehmen Vorabend verspürten wir nach einem frühen Aufstehen nur den Wunsch, das Tamboti Tented Camp verlassen zu wollen. Der heutige Weg zur nächsten Übernachtungsstätte war nicht weit; es sollte das Satara Rest Camps ein. Dort hatten wir ein Chalet mit Perimeter gebucht. Hoffnungsschwanger auf nächste Abende ohne Honigdachsattacken begaben wir uns auf den Weg nach Osten. Die aufgehende Sonne gestaltete das Fahren nicht sehr angenehm. Mehr als angenehm waren aber sodann die erfolgten tierischen Erlebnisse. Kaum eine viertel Stunde aus Tamboti rausgefahren, tauchte im noch Vierteldunkel zur Linken ein Löwenfamilie im hohen Gras auf. Ein erstes Highlight, dem noch viele am gleichen Tag folgen sollten.

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Kaum zehn Minuten später schob sich die Sonne im Osten über die Hügelkette im Grenzgebiet zwischen Südafrika und Mosambik und läutete den Tag mit mattgleißender Farbpracht ein, als, wiederum nach ca. zehn Minuten, ein Leopard gemütlich das Asphaltband von links nach rechts überschritt, um im Dickicht zu verschwinden. Highlightnummer zwei des Tages.

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Noch mit unseren Freuden beschäftigt, sahen wir, eine fünf Minuten später, in der Ferne ein Tierchen, ebenfalls gemächlich, die Straße entlang und auf uns zu zulaufen. Here we go: Ein prächtiger, junger Herr Löwe schlenderte auf uns zu und dann trottelnd an uns vorbei. Drittes Highlight an diesem Tag – abgehakt und das um Punkt sieben Uhr in der Frühe.

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Unglaublich dachten wir, als wir, wiederum zehn Minuten später, uns mit einem Roadblock auseinandersetzen mußten. Nein, keine Elefantengroßfamilie. Ein Bande von Wilddogs belagerte die Straße und machten keine Anstalten, diese zu räumen. Freu, freu – das vierte Tageshighlight.

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Nach so vielen Höhepunkten innerhalb von knapp einer Stunde entschlossen wir, uns an der Timbavati Picnic Site ein reichhaltiges Frühstück zu brutzeln. Den kürzesten Weg über die S40 dorthin wollten wir nicht einschlagen; eine sehr gute Entscheidung wie sich einige Minuten später zeigen sollte. Noch immer auf der Orpen-Satara-Road hatte sich ein anderer Herr Löwe mal kurz auf die Seite gelegt, um vermutlich einige schläfrige Gedenkminuten für die Krieggefallenen dieser Welt zu absolvieren. Highlightnummer fünf. Das glaubt uns kein Mensch, dachten wir.

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Auf der Timbavati Picnic Site zauberten wir uns ein leckeres, deftiges Frühstück. Beobachteten die bunte Vogelwelt und gegen Viertel vor elf machten wir uns jetzt über die S40 auf den Weg zum Satara Restcamp. Kaum von der Orpen-Satara-Road auf die Satara-Olifants-Road abgeboten hinderte erneut eine Raubkatze den Straßenverkehr. Ein gemütlich vor sich hin wackelnder Panthera leo sorgte keine 200 m vor dem Satara-Gate für lebhafte Aufregung unter der mittlerweile zahlreichen Besucherschar.

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In Satara angekommen durften wir dann nach einer kleinen Pause am Swimming Pool bereits gegen 13.30 Uhr unser Chalet belegen. Am späten Nachmittag starteten wir dann nochmals für einen kleinen Game Drive Richtung Sweni, um dann dem Sonnenuntergang über dem Nsemani-Weiher mit seiner Farbpracht beizuwohnen.

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Diesen mehr als erfreulichen Tag ließen wir abends im Cattle Baron-Restaurant ausklingen, wobei eher die Servicedame als die Qualität des Mahls lobend hervorstach. Wenn wir nun bedenken, daß dieser Tag auch der Tag eines runden Geburtstages war, dann fragt man sich gerne: Was will man im Leben mehr!?!
zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2022
909 Beiträge · seit 201705. Okt. 2022 ·
Ist der Cattle Baron neuerdings auch in Satara ?
Liebe Grüße Makra
Themenstarter2’319 Beiträge · seit 201105. Okt. 2022 ·
@Makra

Yeppa... Aber war, zumindest Anfang Juni d. J. nix besonderes.
Vielleicht mag es an der sehr geringen Gästezahl gelegen haben, aber ab 19.15 Uhr wurde nur lieblose Kost auf die Teller verteilt.
Das Fleisch war ok, doch das hätten wir ebenso auf unserem chaleteigenen Braai zaubern können.
Die Beilagen und Soßen... Da äußere ich mich jetzt lieber nicht dazu.

Alles in allem sind wir der Meinung, daß man im KNP seinen kleinen Hunger tagsüber mit dem üblichen Burger, Toasted Sandwiches, Fritten & friends ohne große Erwartungen aber dem Zweck entsprechend stillen kann.
Abendessenliche Gourmetküche in nettem Ambiente darf in den Sanparks-Lokalitäten wahrhaftig nicht erwartet werden, was wir auch nicht taten. Wir kennen diese Etablissements ja schon ne Ewigkeit und da wird sich wohl auch nix mehr zum Besseren hin wenden. Aus gegebenem Rundengeburtstagsanlaß dachten wir halt nur, uns mal nicht um das Essen kümmern zu wollen.
Im Voraus war uns bewußt: Dieses Diner werden wir in die Kategorie "Nahrungsmittelaufnahme" einordnen; deshalb waren wir auch nicht weiters groß enttäuscht und eben doch zufrieden, daß zumindest die Steaks ordentlich warm serviert wurden. Aber Lust auf einen anschließenden Digestif kam aber trotzdem bei uns nicht auf 😉

LG Alm
zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2022
Themenstarter2’319 Beiträge · seit 201112. Okt. 2022 ·
Tag 12

Um 5 Uhr rappelte der Wecker, reißte uns aus unseren Träumen und forderte uns unmißverständlich dazu auf, das bequeme, kuschelig-warme Bett zu verlassen. Das wie immer am Vorabend vorbereitete Mokkakännchen wartete bereits ungeduldig auf der Herdplatte unserer Außenküche, um duftenden Espresso hochkatapultieren zu dürfen. Mit Milchkaffee standen wir dann auf unserer Terrasse und blickten etwas fröstelnd in den noch dunklen Morgenhimmel. Die heutige Tagesetappe sollte uns über den Orpen Damm und einen Frühstücksstopp in Tshokwane ins Lower Sabie Restcamp führen. Dort hatten wir für zwei Nächte unsere Schlafstatt gebucht; die erste Nacht in einem Bush View Safari Tent und die Folgenacht in einem River View Safari Tent. Mittlerweile bietet das Lower Sabie Restcamp eine Großzahl an solchen Safarizelten. Bei unserem letzten Aufenthalt in Lower Sabie über den Jahreswechsel 2015/16 gab es nur fünf (glaube ich mich zu erinnern) dieser Safarizelte und diese direkt über dem Sabie-Fluß gelegen. Von diesen Erstzelten steht kein einziges mehr; alle wurden durch neue Zelte ersetzt, die sich aber eigentlich gar nicht Zelte schimpfen dürften, denn die Außenwände dieser Zelte sind in Leichtbauweise gemauert und mit dem üblichen olivgrünfarbenen Safarizeltstoff tapeziert.
Kurz vor sechs Uhr standen wir stramm am Gate und warteten auf dessen Öffnung. Wie allseits bekannt, ist die Gegend um Satara Katzenland und so reihten sich hinter uns viele weitere Fahrzeuge, um sich ebenfalls auf die Suche nach dem Raubgetier zu machen. Kaum war das Gate geöffnet und wir allerhöchstens 200 m vorangeschritten, da bremsten wir, der Straßenverkehrsregel des KNPs folgend: Animals have the right of way, abrupt ab. Von linker Seite wackelte ein stattlicher Herr Löwe auf die Fahrbahn, um dann schnurstracks auf dieser seinen Weg fortzusetzen. Das Tierchen hatten die wenigen Fahrzeuge, die vor uns fuhren, vermutlich in ihren Rückspiegeln gesehen, denn sie stiegen ebenfalls auf ihre Bremspedale.

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Wir waren noch beschäftigt, den Leo abzulichten, als auch schon der zweite seiner Gattung an unserem Fahrzeug vorbeischlenderte. Im Laufe des Tages haben wir erfahren, daß der Albinolöwe Kasper genannt wird.

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Es sollte nicht der letzte bleiben! Insgesamt fünf Großkatzen okkupierten, ohne sich am Lärm der Motorengeräusche zu stören, gemeinsam an diesem frühen Morgen das Asphaltband.

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Nach einer knappen viertel Stunde hatten wir genug von dieser gemähnten Bande und fuhren, an eleganten Giraffen, schüchternen Kudus und kessen Hyänen weiter gen Süden, bevor wir links auf einen Loop abbogen und dann am Parkplatz des Orpen Damms unseren Wagen abstellten. Die Oberfläche des Wassers war mal wieder mit invasivem Grünzeug übersät. Ich glaube, die Pflanze hat ihren Ursprung in Südamerika und wurde irgendwann in fernen Zeiten in den KNP eingeschleppt. Nun hat man seit vielen Jahren ein Riesenproblem damit. Ein, fürs Auge netter Farbtupfer ist es jedoch allemal.

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Da sowohl die Vierbeiner- als auch die Vogelwelt sich am Orpen Damm rarmachten, begaben wir uns nach 20 Minuten auf den Weg zur Tshokwane Picnic Site, um ein deftiges Frühstück in der Sonne einzunehmen.

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So gestärkt fuhren wir auf der H 10 zum Nkumbe Lookout, um unseren obligatorischen Weitsichtstopp einzulegen. Trotz daß es bereits kurz nach zehn Uhr war, war es im dortigen Hide noch stinkkalt. Deshalb platzierten wir uns auf eine der Bänke am Parkplatz, genossen von dort die Savannenlandschaft und unterhielten uns angeregt mit einigen spanischen Touristen. Im Anschluß fuhren wir gemütlich die H 10 runter bis zum Lower Sabie Restcamp, wo wir bis zur Schlüsselübergabe unseres Bush View Safarizelts die Zeit mit einem Latte Macchiato auf der großen Terrasse des Restaurants überbrückten. Nachdem wir das Zelt beziehen durften, machten wir uns auf den Weg zum Ntandanyathi Hide und über die S 137, ohne daß es zu spektakulären Treffen gekommen war.

Ebenfalls nix los auf der südwärts folgenden H 4-2. Naja, der Tag begann ja schon mit reichlich Sondersichtungen, deshalb durften wir nicht meckern. Irgendwo auf halber Strecke zwischen Lower Sabie Restcamp und dem Crocodile Bridge Restcamp drehten wir um, um zurückzufahren. Kaum nordwärts eingeschlagen, erblickten wir auf der Rechten eine Löwendame mit nicht näher definierbarem Anhang. Beide jedoch verschwanden recht rasch im hohen Gras und Gebüsch.

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Von weitem sahen wir nun einige Fahrzeuge mit aus den Fenstern schauenden langen Fotoobjektiven, welche auf einen Baum gerichtet waren. Und siehe da… Beim Annähern zeigte sich doch glatt ein Leopard in relaxter Lage auf einem dicken Ast.


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Nach ausreichender Beobachtungszeit ließen wir den Leo Leo sein und fuhren zum Lower Sabie. Dort machten wir es uns auf unserer Terrasse mit Bierchen, Kartoffelchips und Büchern bequem, bevor wir den Tag mit einem leckeren Steak, Avocados & friends beendeten.

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zuletzt bearbeitet 12. Okt. 2022
Themenstarter2’319 Beiträge · seit 201129. Nov. 2022 ·
Nach einiger Forumsabstinenz wieder zurück, geht es hier nun weiter.


Tag 13

Wie immer pünktlich um sechs machten wir uns aus dem Staub. Unser Ziel für diesen Vormittag war das Skukuza Restcamp. Auf der H 4-1 war tiertechnisch gesehen überhaupt nichts los. Um nicht gar so früh in Skukuza anzukommen, machten wir einen Schlenker über die H 12 und H 1-2. Nun war frühstücken angesagt, und so schnappten wir uns im Take-away einen Cappuccino und ein Sandwich, setzten uns auf eine Bank mit Blick auf die Eisenbahnbrücke, auf der der bekannte Kruger Shalati - The Train on the Bridge stand. Einmal mehr kamen wir überein, daß Skukuza so überhaupt nicht unser Ding ist. Ordentlich begründen können wir dies nicht; es ist irgendwie ein Feeling, daß sich seit vielen Jahren in uns festgesetzt hat. Das ist wie mit anderen Orten auf dieser Welt. Da kommt man irgendwann einmal hin und sagt zu sich: Nööö – absolut nix für mich. Und da kann in Zukunft auch kommen was wolle, keine Chance mehr. Die Meinung steht wie ein Fels in der Brandung. So teilt sich Skukuza mit Mailand (ohhhh wie schrecklich) und Windhuk einen der obersten Ränge unserer Absolutnichtwohlfühl- und Nurschnellweghierorte. Gedacht, getan. So fuhren wir wieder zurück nach Lower Sabie, ebenfalls ohne große Sichtungen, und frühstückten das zweite Mal etwas deftiger unter der wärmenden Sonne auf der großen Terrasse. Um kurz vor zwei nachmittags konnten wir unser River View Safarizelt beziehen, von dessen Terrasse wir dann elf Giraffen bestaunen durften, welche wie die Indianer in einer Linie mit äußerster Vorsicht den Fluß überquerten. Kurz vor vier machten wir uns dann auf den Weg zu einem späten Game Drive. Unser erstes Ziel war zunächst das Mlondozi Hide, welches wir über die S 29 und recht hochstehendes Gras erreichten. Dort oben verweilten wir uns etwas in der Sonne und fuhren zum Schluß noch zum Sunset Lake in der Nähe des Lower Sabie Restcamps. Beim Abendessen auf unserer Terrasse lauschten wir den undefinierbaren Lauten, die auf der anderen Flußseite ihren Ursprung hatten. Einige Hyänen tauchten in tiefgreifende, kontroverse Konversationen ein und wir alsbald in die Decken unseres Zeltbettes.

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4’388 Beiträge · seit 201529. Nov. 2022 ·
So teilt sich Skukuza mit Mailand (ohhhh wie schrecklich) und Windhuk einen der obersten Ränge unserer Absolutnichtwohlfühl- und Nurschnellweghierorte
...dieses diffuse Gefühl.kenn ich, lieber Andreas! 😎 😎 😎
....das letzte Vogelbild ist ja wohl der Hammer - ich bin begeistert! Man sieht ja jedes Federchen! Womit habt Ihr den ruhiggestellt?

Liebe Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter2’319 Beiträge · seit 201129. Nov. 2022 ·
CuF schrieb:
So teilt sich Skukuza mit Mailand (ohhhh wie schrecklich) und Windhuk einen der obersten Ränge unserer Absolutnichtwohlfühl- und Nurschnellweghierorte
...dieses diffuse Gefühl.kenn ich, lieber Andreas! 😎 😎 😎
....das letzte Vogelbild ist ja wohl der Hammer - ich bin begeistert! Man sieht ja jedes Federchen! Womit habt Ihr den ruhiggestellt?

Liebe Grüße
Friederike
Hi Friederike,

wir schwören auf Lorazepam; das haut die dicksten Elefanten um.
Selbstverständlich haben wir immer unsere Restbestände an Tavor dabei. Jene also, die wir zu unseren etruskischen Zeiten in Hülle und Fülle vom Arzt verschrieben bekommen hätten, sofern von uns gewünscht.
Jetzt weißt Du auch, warum in Genua die Brücken einstürzen, in Ischia die Baubehörden dubiose Baupläne von noch dubioseren Architekten und Bauingenieuren abnicken, warum die azzurblaue Nationalelf dieses Jahr in Katar nicht am Start ist und der Gesundheitsetat del Bel Paeses seit Jahrzehnten immer weiter den Bach runtergeht und gefühlt seit den Amtszeiten De Gasparis completamente und permanentemente in fallimento e bancarotta ist 🤪
Scherz beiseite... Wir sind einfach nett zu den Tierchen und außerdem sind wir so sympathisch, daß wir alle ganz nach unserem Gusto um unsere Finger wickeln können und genau dort ankommen, wo wir es vorgehabt haben, hinzukommen.

Grinsende Grüße

Alm
zuletzt bearbeitet 29. Nov. 2022