casimodoThemenstarter4'541 Beiträge · seit 200725. Mai 2022 ·
24.02.2022 Kalahari Tented Camp nach Kieliekrankie
An diesem stimmungsvollen Morgen beginnt unser letzter KTP Umzugstag. Wir frühstücken in aller Ruhe und genießen die Stille. Am Wasserloch ist nichts los, das macht uns aber nichts aus!
Beim Packen merken wir wieder, wie sehr die Anfangs sehr umfangreichen Vorräte geschrumpft sind. Und so verlassen wir gegen 08:00 Uhr das Tented Camp.
Uns hat es dieses Mal sehr gut gefallen. Hier ist eben einiges von den Nachbarn abhängig. Wenn die ruhig sind, ist es wunderbar! Zuerst begegnen wir dem obligatorischen Pale Chanting Goshawk.
Und dann macht uns ein netter Zeitgenosse auf das Ende der Katzenflaute aufmerksam. Weit weg auf der Düne liegt ein Löwenmann. Yes !
An den Wasserlöchern ist es fast genauso wie in den letzten Tagen. Viele Oryxe,
der bekannte Martial,
von frischem Grün umgebene und verkohlte Baumskelette,
Gnus,
Spotted Dikkop’s
Am Dertiende stehen dann drei, vier Autos. Wir halten an und fragen einen Zeitgenossen, was denn da zu sehen sein. Er „Leopard in Tree!“….. Was !?! Er ist nur von wenigen Stellen durch die Büsche sichtbar.
Wir stellen uns erst einmal in die zweite Reihe und haben akzeptable Sicht. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass wir einen ziemlichen Stimmungsaufschwung erfahren, oder ?
Ok, er pennt! Nach zehn Minute hebt er kurz den Kopf. Die Fotoapparate klackern monoton.
Das Spiel geht so weiter. Immer wieder hebt er mal den Kopf.
Langsam wird es immer voller auf der Pad. Wenn ein entgegen kommt, machen wir brav in einer Lücke vor einem Busch Platz und fahren dann wieder in die zweite Reihe. Nach ca. einer halben Stunde beschließen wir weiter zu fahren. Unser erster LIT im KTP !
Weiter geht es mit einem Brown Snake Eagle und viel schöner Landschaft!
Strausse
Und erneut ein Greater Spotted Cuckoo!
Zu weit Weg wuseln einige Erdmännchen herum.
An einer kleinen Schleife unterhalten wir uns mit einem ganz relaxten Kapstädter, der in seinem Landcruiser seinen ersten Tag von insgesamt vier Wochen im Park hat. Er ist hauptsächlich nach Leoparden aus und macht das zum zigsten Mal. Er will die nächsten Tage zwischen Auchterlonie und Monro nach zwei Leopardinnen mit ihren jungen suchen. Wir unterhalten uns eine ganze Zeit mit dem angenehm zurückhaltenden, blonden Mann. Als wir in Auchterlonie Pause machen, ist es schon kurz vor zwölf.
Heiß ist es! Und die Mangusten hoffen auf einen kleinen Snack und posen schön vor uns herum.
Auf der Fahrt nach Twee Rivieren und auf der Fahrt von dort nach Kielie gibt es wenige besonderen Entdeckungen.
Wir freuen uns über die erneute Begrüßung durch Jacques und bekommen von ihm die vom Parkplatz aus gesehene Unterkunft ganz rechts außen. Kielie ist einfach ein geiler Platz to be.
Erst viertel nach sechs fahren wir noch einmal Richtung Auchterlonie.
Korhaan
Lapwing
Superschöner Pygmy Falcon.
Wir treffen auf einen belgischen Landy mit zwei Leoexperten, den Südafrikaner von vorhin und noch einen südafrikanischen Nachbarn aus Kielie. Alle sind ausschließlich auf die Leos hier aus. Jetzt wissen wir noch nicht, dass wir ihnen in den verbleibenden Tagen noch sehr oft begegnen werden. Wir kehren zurück nach Kielie, wo wir ein Date auf einen Sundowner mit Doro und Peter haben.
Bei ihnen auf dem Balkon entstehen sofort äußerst lebhafte Gespräche und die Zeit vergeht viel zu schnell. Schweren Herzens entschließen wir uns dann irgendwann doch zu uns zu gehen. Wir hätten vermutlich noch mehrere Tage am Stück Gesprächsstoff gefunden. Die beiden fahren morgen weiter und haben immer noch keine Katzen gesehen. Wir empfehlen ihnen Kij Kij. Auch heute Abend glüht der Himmel wieder in diesem satt orangenen Licht.
Dazu passt ein Fat Bastard und ein lekker Braii. Langsam verstummen die Barking Geckos und ein perfekter Sternenhimmel leitet uns in die Nacht…..
Hallo Carsten. War der Kapstädter Martin von der Desert Lions Human RELATIONS Aid? Der ist uns im Januar im Park auch ständig über den Weg gefahren und hat uns wertvolle Sichtungs-Tips gegeben. Ein sehr angenehmer Zeitgenosse mit dem wir einige nette Gespräche führten. Schöner Bericht von euch. Ihr wart wie immer sehr entspannt unterwegs, da könnte doch das Bericht schreiben etwas zügiger gehen, oder? 😗 Grüße aus der Schorfheide, auch an die Gemahlin!
casimodoThemenstarter4'541 Beiträge · seit 200726. Mai 2022 ·
Lieber Graskop,
ich habe gerade mal gegoogelt. Es war nicht Dein Martin.
Leider wird es beim Schreiben jetzt erst einmal eine Pause geben. Und in letzter Zeit war der private und geschäftliche Terminkalender voll und mein Kopf leer 😉
Ich hoffe ab morgen Statusbilder vom Comer See und aus dem Piemont liefern zu können. 🙂
Hallo Carsten, Dein Bericht weckt so richtig mein Interesse für diese Gegend. Hab ich schon gesagt, gell?! 😄 Auf jeden Fall danke für die vielen Bildern und Infos!
casimodoThemenstarter4'541 Beiträge · seit 200712. Juni 2022 ·
@rik m.
Dein Bericht weckt so richtig mein Interesse für diese Gegend. Hab ich schon gesagt, gell?! 😄 Auf jeden Fall danke für die vielen Bildern und Infos!
Gerne geschehen
Hallo an alle Mitleser/innen,
Sorry, dass es mit dem Bericht so zäh gelaufen ist. Wir waren in der Zwischenzeit knapp zwei Wochen am Comer See und im Piemont und haben einige berufliche und private Hürden überwinden müssen. Dorthin habe ich bewusst keinen PC mitgenommen. Nun sind aller Bilder fertig bearbeitet und ich versprechen, den Rest des Berichtes rasch zu Papier zu bringen.
casimodoThemenstarter4'541 Beiträge · seit 200712. Juni 2022 ·
25.02.2022 Kieliekrankie
Gestern Abend hatten wir Doro und Peter KIj KIj empfohlen und ihnen Löwenglück gewünscht.
Die beiden sind schon unterwegs, als wir noch Kaffee kochen und die morgendliche Stimmung genießen. Erst kurz vor sieben geht es über die Dune Road in Richtung Nossob Tal.
Es sind allerhand Strauße unterwegs und zwar „uff de Gass“ und auch „newwe de Gass“!
An Kij Kij treffen wir auf Doro und Peter. Sie beobachten die dort liegenden Löwen und sind Happy! Die Löwen haben einen für uns unsichtbaren Riss gemacht.
Als sie sich im hohen Gras hinlegt, ist sie fast unsichtbar.
Begleitet für das im KTP so typische Flattergeräusch der trinkenden Tauben beobachten wir die Szene.
Zwei Paschas liegen auch herum.
Wir fahren weiter nach Norden. Lapwing.
Schildi.
Etliche Gnus.
Und an Melkvlei freuen wir uns sehr, wieder auf Doro und Peter zu treffen. Wir hatten gar nicht auf eine Wiedersehen gehofft ! Sie bereiten gerade das Frühstück vor und haben nichts dagegen, dass wir ihnen Gesellschaft leisten. Aber zuerst müssten wir uns die drei Geparde ansehen, die etwa 500 Meter nördlich liegen.
Ohne ihre Hilfe hätten wir die drei niemals entdeckt. Sie liegen ein gutes Stück entfernt am Hang und spähen in die Kalahari.
Wir bedanken uns und kehren zum nahen Frühstück zurück.
Während Peter den Gaskocher anwirft, kommt ein Südafrikaner vorbei der meint, ob wir die Geparden gesehen hätten. Ja, nicht dahinten, sondern sie laufen gerade mit etwas Abstand an uns vorbei! DAS ist der KTP!
Nebenan und gegenüber packen die Menschen die Ferngläser aus.
Kerstin entdeckt in einiger Entfernung einen Springbock und meint : „da passiert noch etwas!“
Aha! Nun komme ich endlich draus was du mit dem Titel meinst! Die Jagd und der Kill kommen jetzt und darob habt ihr das Frühstück liegen lassen… Wette ich. Ging uns auch so in der Mara… Liebe Grüsse von der erwartungsvollen Katrin
Oha, da isses ja wieder klammheimlich weitergegangen ....
Welcome back! Und ja - schön, dass es hier wieder weitergeht, denn dann wissen wir, dass Ihr den Piemont gut überstanden habt.
Sag mal, hattet Ihr im KTP eigentlich auch mal einen Tag "ohne" Löwen? Ein Wahnsinn ist das bei Euch. Ihr könntet mich wirklich mal hinten drin mitnehmen, und ich verspreche, dass ich auch gaaaaanz leise bin! 😉
casimodoThemenstarter4'541 Beiträge · seit 200713. Juni 2022 ·
@Sadie
Aha! Nun komme ich endlich draus was du mit dem Titel meinst! Die Jagd und der Kill kommen jetzt und darob habt ihr das Frühstück liegen lassen… Wette ich.
Ich werde auf gar keinen Fall dagegen wetten 😉
@Bayern Schorsch
Welcome back! Und ja - schön, dass es hier wieder weitergeht, denn dann wissen wir, dass Ihr den Piemont gut überstanden habt.
Wir berichten mal zeitnah! Der Urlaub war toll und es gibt (auch privat) einiges zu berichten 😘
Sag mal, hattet Ihr im KTP eigentlich auch mal einen Tag "ohne" Löwen? Ein Wahnsinn ist das bei Euch. Ihr könntet mich wirklich mal hinten drin mitnehmen, und ich verspreche, dass ich auch gaaaaanz leise bin!
Es gab TAge ohne Katzen. Aber nicht viele 😉 Und Du darfst gerne mit uns reden 😉
casimodoThemenstarter4'541 Beiträge · seit 200713. Juni 2022 ·
25.02.2022 Kieliekrankie
Wir entschließen das kaum begonnene Frühstück abzubrechen und mit unserem Auto zu dem in unsere Sichtweite stehenden Springbock zu fahren.
Dort sieht es so aus:
Die beste Position hat ein Mann, der durch sein Schiebedach in das darüber liegende Dachzelt schlüpfen kann und dort gemütlich mit dem Fernglas rummummelt. Die Geparden sind unsichtbar und lägen angeblich etwas weiter weg unter einem Busch im hohen Gras. Der Springi ahnt davon nichts.
Nachdem lange nichts passiert ist, fahren wir die ca. 500 Meter nach Melkvlei zurück und fahren mit dem Frühstück fort. Es gibt so viel zu erzählen….. Mit einem Auge sind wir immer bei den Autos, die den Springbock und die Geparden beobachten. Ich habe auf den Fotos nach der Zeit geschaut. Eine gute dreiviertel Stunde später kommt auf dem Picknick Platz Geschäftigkeit auf. Die Reisegruppe gegenüber steigt mit Ferngläsern auf die Autos.
Wir packen das wichtigste zusammen und stürmen nach einem Fernglas-Check zu viert in unseren Fortuner.
Die Geparden pirschen sich ganz langsam zu dritt in Richtung des armen Springbockes. Und der wirkt irgendwie unvorsichtig. Aber er ist eben auch alleine und genießt nicht den Schutz von dutzenden Augen einer Herde. Wir diskutieren zu viert kurz den richtigen Standplatz.
Kerstin meint „jetzt putzt er sich vielleicht das letzte Mal!“. Und sie sollte Recht behalten. In den nächsten 20 Sekunden spielen sich die dramatischen Ereignisse ab. Leider habe ich am 70-200er aus Versehen eine wichtige Einstellung verstellt. Zudem ist es brüllend heiß und staubig. Keine guten Fotobedingungen. Plötzlich machen sich die Cheetahs ganz klein.
Der erste Gepard sprintet in typischem Höllentempo auf den Springi zu, der unter eine Baum liegt.
Und der entscheidet sich vom Cheetah gewollt genau für die falsche Fluchtrichtung.
Der Cheetah attackiert den über ihn springenden und um sein Leben rennenden Springbock von unten.
Der überschlägt sich und rennt ebenfalls in unglaublichen Tempo weiter.
Und zwar genau auf die dort versteckten weiteren Cheetahs zu.
Der nächste Cheetah haut ihm sofort die Beine weg und bringt ihn nur kurz zum Straucheln.
Nur für einen klitzekleinen Moment gewinnt der Springi zwei, drei Meter, dann erwischt ihn Gepard zwei final.
Und zwar genau in dem Moment, als Gepard 3 gerade eingreifen will.
Dann wird das Geschehen von einer dichten Staubwolke verhüllt.
Als die sich lichtet, liegt der Springbock mit den Beinen in der Höhe auf dem Rücken. Er hat es nicht geschafft! Kerstin schluchzt kurz auf und verdrück einige Tränchen. Ein ziemlicher Zwiespalt ist das. Die Natur ist brutal und man hofft auf solche Geschehnisse. Aber der Springbock tut uns schon sehr Leid.
Völlig überrumpelt und überwältigt von den Ereignissen besprechen wir mit Doro und Peter das Erlebte. Der Mann im Dachzelt freut sich !
Die Chetaahs ziehen den toten Springi gemeinschaftlich aus unserem Blickfeld um zu fressen. Und so kehren wir total geflasht zum Picknick Spot zurück und checken die Bilder. Peter meint trocken :“Ich habe gefilmt“! Kurz vorher hatten wir uns noch darüber unterhalten.
Erst auf dem Film und den Fotos können wir das wahre Geschehen nachvollziehen. In echt ging einfach alles zu schnell. 21 Sekunden dauert es vom Beginn des Sprints bis zum endgültigen Fall des Springis. An dieses gemeinsame Ereignis werden wir vier uns wohl noch immer erinnern ! Nun heißt es leider endgültig Abschied nehmen. Die beiden fahren nach Norden, während wir nur noch drei Nächte übrig haben. Doro, Peter, bis bald in Büsnau ! Wir fahren zurück in Richtung Kij Kij. Eine schöne Gruppe Gnus ruht sich im Schatten aus.
Die Mousebirds verstecken sich nicht sehr kooperativ im Gebüsch.
Ein juveniler Snake Eagle.
Die Löwen sind auch noch an Kij Kij und lungern nahe der Pad im Schatten herum.
Die Oryxe fühlen sich offensichtlich als Rooiputs Residents.
Über die Dune Road geht es nach Kielie zurück. Hier ist nur ein Böckchen zu erwähnen.
Ihr kennt das! Nach solchen Erlebnissen fährt man mit einem gefühlten Dauergrinsen, innerem Kopfschütteln und dem Wunsch die tolle Natur noch oft erleben zu dürfen ins Camp zurück. Dort gibt es um 13:30 Uhr Eier mit Speck.
Den Nachmittag genießen wir in Ruhe im Chaet. Kielie ist einfach der perfekte Platz zum „dort sein“. Am Abend treffen wir im Nossob Tal wieder auf die Truppe der Leopardensucher. Die Belgier, der Kapstädter und unsere Campnachbarn. Nö, niemand hat etwas gesehen. Alle fahren langsam zwischen Auchterlonie, Kampfersboom und Monro hin und her. Die Leoexperten haben uns etwas Geduld gelehrt. Das ist nicht so unsere Stärke. Heute bleibt sie am Abend unbelohnt. Und so freuen wir uns noch über einige Erdmännchen.
Und so kehren zwei zu 100% zufriedene und glückliche KTP-Liebhaber ins Camp zurück.
Der Abend ist wieder ein Träumchen. Der in den letzten Tagen übliche Himmel in Tieforange bis Purpur.
Das Konzert der Barking Geckos. Ein Out of Africa Blick vom Feinsten (jaja, eine Bayern Schorsch Formulierung) ! Was wohl noch kommt ? Das Breakfast or Kill ist nun aufgeklärt, aber das Beste kommt wie angekündigt at last……
sternschnubi1'137 Beiträge · seit 201114. Juni 2022 ·
Einfach nur WOW !!!! 🤩 🤩 🤩 Mehr fällt mir dazu nicht ein. Naja, ausser....dass eure Geheimhaltung voll funktioniert hat, da habt ihr kein Wort verlauten lassen 😉 Wirklich KLASSE, ich bin auch bissi arg neidisch... lg Uwe
Reisemaus1'006 Beiträge · seit 200814. Juni 2022 ·
Hallo Carsten, Das hast Du super beschrieben, da bekomme ich doch nochmals Herzklopfen 😮 Danke für die tollen Fotos von Euch beiden! Es war einfach mords aufregend und wir waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Ohne Euren spontanen Frühstücksbesuch wären wir bestimmt nicht so lange auf der Picknicksite geblieben. So war es einfach sehr nett und kurzweilig. Während Carsten und Kerstin dann die super Fotos gemacht haben und Peter ein wenig gefilmt hat, hatte ich es ganz exklusiv und konnte nur schauen und zittern. 😕 Es war auch für uns etwas ganz besonderes und man schwankt immer zwischen Faszination und Mitleid. Wir freuen uns auch schon auf ein Wiedersehen in Büsnau, da müssen wir dann noch auf unsere Sichtung anstoßen 😎 . Jetzt bin ich aber erst noch auf das Finale in Deinem Bericht gespannt, das Beste kommt ja wohl noch…. Geht es überhaupt noch besser? 😄 Liebe Grüße auch von Peter an Euch zwei Doro
Ich gratuliere euch! Fantastic! Schön beschrieben und die Action shots sind sehr gut gelungen. Mir geht es gleich wie der Kerstin: man sehnt sich ja nach diesen Jagden und Kills, aber wenn man es dann live sieht, ist es schon brutal das zu verdauen. Ich muss auch jedes Mal schluchzen. Wenn man denkt dass dieses Schauspiel ja mehrere Male jeden Tag und Nacht stattfindet…. Ist man doch glücklich es mal sehen zu dürfen. Danke für Teilen, Katrin
Ein ziemlicher Zwiespalt ist das. Die Natur ist brutal und man hofft auf solche Geschehnisse. Aber der Springbock tut uns schon sehr Leid.
Hi Carsten,
bei deiner Erzählung und den tollen Bildern der Jagd bekomme ich direkt Gänsehaut! Einerseits ist man froh, dass die Geparden Erfolg hatten und satt werden, aber insgeheim ist man auch traurig, dass es der Springbock nicht geschafft hat. Wir hatten diesmal in Etosha 3 Jagdszenen miterlebt, bei denen die Jäger jedesmal leer ausgingen.
Jetzt bin ich ganz gespannt was ihr noch so alles erlebt habt - der KTP ist ja schließlich immer wieder für eine Überraschung gut!
casimodoThemenstarter4'541 Beiträge · seit 200718. Juni 2022 ·
@Sternschnubi
Einfach nur WOW !!!! 🤩 🤩 🤩 Mehr fällt mir dazu nicht ein.
Agree 😘
Naja, ausser....dass eure Geheimhaltung voll funktioniert hat, da habt ihr kein Wort verlauten lassen 😉 Wirklich KLASSE, ich bin auch bissi arg neidisch...
Babbel 😉
@Eulenmuckels
die Jagdszene ist wirklich irre. Die vergesst ihr garantiert nie. Klasse Bilder, tolle Tour. Ganz liebe Grüße
So richtig gesehen haben wir es wie gesagt erst auf den Photos 😘 Es war wirklich unvergesslich 😎
@Reisemaus
Das hast Du super beschrieben, da bekomme ich doch nochmals Herzklopfen 😮 Danke für die tollen Fotos von Euch beiden!
Lieben Dank 🙂
Es war einfach mords aufregend und wir waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Ohne Euren spontanen Frühstücksbesuch wären wir bestimmt nicht so lange auf der Picknicksite geblieben. So war es einfach sehr nett und kurzweilig.
Tja, und ohne Euch hätten auch wir a.) die Cheetahs und b.) den Kill schon gar nicht gesehen UND nicht so einen netten Aufenthalt in Melkvlei gehabt 😘
Während Carsten und Kerstin dann die super Fotos gemacht haben und Peter ein wenig gefilmt hat, hatte ich es ganz exklusiv und konnte nur schauen und zittern.
Peters Film schauen wir uns auch gerne an 😎
Wir freuen uns auch schon auf ein Wiedersehen in Büsnau, da müssen wir dann noch auf unsere Sichtung anstoßen 😎 . Jetzt bin ich aber erst noch auf das Finale in Deinem Bericht gespannt, das Beste kommt ja wohl noch…. Geht es überhaupt noch besser?
Ich will die Sichtungen nicht vergleichen, aber die noch ausstehende war schon auf ihre Art einzigartig..... genauso wie die Chettahjagd und andere auch....... eben immer irgendwie anders und ohne Rangfolge 🙂 Liebe Grüße und bis Büsnau 😘
@Sadie
Ich gratuliere euch! Fantastic! Schön beschrieben und die Action shots sind sehr gut gelungen.
Danke Sadie 🙂
Mir geht es gleich wie der Kerstin: man sehnt sich ja nach diesen Jagden und Kills, aber wenn man es dann live sieht, ist es schon brutal das zu verdauen. Ich muss auch jedes Mal schluchzen. Wenn man denkt dass dieses Schauspiel ja mehrere Male jeden Tag und Nacht stattfindet…. Ist man doch glücklich es mal sehen zu dürfen.
Danke, Deine Worte bringen es auf den Punkt ! 😐
@Daxiang
bei deiner Erzählung und den tollen Bildern der Jagd bekomme ich direkt Gänsehaut! Einerseits ist man froh, dass die Geparden Erfolg hatten und satt werden, aber insgeheim ist man auch traurig, dass es der Springbock nicht geschafft hat. Wir hatten diesmal in Etosha 3 Jagdszenen miterlebt, bei denen die Jäger jedesmal leer ausgingen.
Wir hatten bisher zwei Cheetah Jagden und zwei Kills. Das war es ! 🙂
Jetzt bin ich ganz gespannt was ihr noch so alles erlebt habt - der KTP ist ja schließlich immer wieder für eine Überraschung gut!
Oh ja, Ihr kennt Euch ja nun wirklich gut dort aus und dem ist nichts hinzuzufügen 😉
@Beatnick
Was für eine Szene, ihr Lieben! Ganz toll! Bin ja mal gespannt, was da jetzt noch kommt...
Danke fürs Lob aus prominenter Vorbild-Feder 😘
Viele Grüße und Danke an alle Danke-Drücker/innen und Kommentar Verfasser/innen 😘 😘 😘
casimodoThemenstarter4'541 Beiträge · seit 200718. Juni 2022 ·
26.02.2022 Kieliekrankie – letzter ganzer Tag
Um 06:06 Uhr sieht es so aus.
Schnell Kaffee koche und ab ins Auto. Heute morgen soll es nach unserem Glück gestern wieder in Richtung Kij Kij gehen. Während auf der Dune Road zwei müde Schakale stehen,
sind es an Kij Kij dann wieder mal müde Löwen.
Die kleine Rampe am Wasserloch ist mit drei diagonal parkenden Autos versperrt. Ich kann mich mit Blick von vorne auf die Löwen nur hinter den Autos mit einem sehr kleinem Blickwinkeln einsortieren.
Das langt aber gerade, um einige schöne Aufnahmen machen zu können.
Einer der beiden Paschas geht dann später runter zu den Resten eines Kills und nagt daran herum. Das ganze wird wieder durch das Flattern und Gurren der Tauben untermalt.
Irgendwann fahren wir zufrieden weiter.
Vor juvenilen Snake Eagles scheint es in diesem Jahr nur so zu wimmeln.
Ansonsten hat es wieder einige Greifvögel.
In Melkvlei ist es heute ruhig.
Auf einem Dünenkamm sehen wir kurz einen wandernden Cheetah.
An Gnus vorbei fahren wir nochmal in Richtung Twee Rivieren.
An einer Seitenpad liegen nochmal zwei schlafende Löwen herum.
Vor der Rezeption liegt eine sehr kleine Schlange (schlechtes Handy Bild), die sich umherwindet. Die farbigen Angestellten meinen nach erster Aufregung, sie sei ungefährlich ? Mir tut sie Leid!
Mit letzten Einkaufen ausgestattet geht es mit einem kurzen Abstecher an Samevloeing zurück ins Auob Tal.
Wir sichten noch einige nette Kleinigkeiten und treffen wieder auf die drei Leopardensucher-Autos.
Jeder hat irgendetwas von den zwei Müttern und ihren Kids gehört und die belgischen Landyfahrer hatten sie vorhin auch gesehen. Wir suchen auch einige Zeit und bleiben erfolglos.
In Kielie machen wir es uns gemütlich, Essen eine Kleinigkeit, bekommen kurz Besuch
Hallo Carsten, ich bin mir nicht sicher, aber von der Zeichnung her könnte es eine Zwergschnabelnatter sein. Aber Maddy kennt sich da besser aus und hat bestimmt den richtigen Namen parat.