2008 Namibia/Botswana once in a lifetime or not?

Reisebericht 135 Antworten · 21,4k Aufrufe · gestartet 11. Juni 2020 von casimodo
4’388 Beiträge · seit 201515. Juli 2020 ·
Wasserbüffel
???
Carsten, sprich wieder mit mir! 😎 😎 😎 😎 😎
Bin mir mit Bele einig.....die Gegend wird hochinteressant 😉 😉
Liebe Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
5’486 Beiträge · seit 200915. Juli 2020 ·
Hallo Carsten,

das ist bei Euch ja wie bei uns. Ich habe zwar nicht direkt eine Spinnenphobie, versuche aber immer größtmöglichen Abstand zu den Viechern zu halten. Kathrin dagegen mag Spinnen, vor allem die Haarigen. Wenn sie mich ärgern will, fängt Sie eine Spinne mit der Hand und hält sie mir unter die Nase.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter4’569 Beiträge · seit 200726. Juli 2020 ·
@ CuF
Carsten, sprich wieder mit mir! 😎 😎 😎 😎 😎
Bin mir mit Bele einig.....die Gegend wird hochinteressant
Ich spreche wieder 😉 Sorry, aber ich war in den letzten Tagen sehr mit den Bangkok/Kambodscha Bildern und einer neuen Fotobearbeitungssoftware beschäftigt.. Nun geht es hier endlich wieder weiter.

@Topobär
Ich habe zwar nicht direkt eine Spinnenphobie, versuche aber immer größtmöglichen Abstand zu den Viechern zu halten. Kathrin dagegen mag Spinnen, vor allem die Haarigen. Wenn sie mich ärgern will, fängt Sie eine Spinne mit der Hand und hält sie mir unter die Nase.
Unter die Nase halten ? 😐 😐 🤩 😣 😣 DAS geht gar nicht ! Also bei mir wirklich nicht 😐
ich finde so einen kleinen Spinnenrespekt ganz sympathisch 😉
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Themenstarter4’569 Beiträge · seit 200726. Juli 2020 ·
22.08.2008 Mahangu Safari Lodge – Camp Kwando
Original Reisebericht Zitate in blau

Gott sei Dank habe ich gut geschlafen und musste NICHT auf die Toilette (wegen der Spinnen). Nach dem Aufwachen mache ich die Augen unter meinem Mosquitonetz-Gefängnis lieber nicht auf. Doch umsonst. Von den Spinnen ist nichts mehr zu sehen und Kerstin meint grinsend „ kannst die Augen aufmachen, sie sind weg!“ Also gehen wir zum Frühstücken. Das ist lieblos und wird von einer desinteressierten Angestellten serviert. Beim Auschecken treffen wir den Lodge-Inhaber. Er ist ganz nett und auf seinen Tipp hin fahren wir noch einmal nach Mahango.

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Leider gibt es aber keine außergewöhnlichen Sichtungen. Und so geht es nach 1 ½ Stunden zurück auf die Pad. Durch die Veterinärkontrolle bei den Popa Falls hindurch geht es auf die langweilige Teerstraße.

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An der Abzweigung nach Kwando sollte eigentlich eine Tankstelle sein. Die hat aber zu ! Das bestürzt uns etwas, denn die nächste ist erst 200 KM weiter in Katima. Jetzt wird es knapp, denn die Nadel sinkt schnell. Also erst einmal zur Unterkunft. Vorbei an einigen Dörfern mit Basthütten müssen wir noch eine Baustelle durchfahren. Hier ohne 4x4 ? Ojeoje !

Nach einer Abzweigung erreichen wir direkt an ein weiteres Dorf angrenzend das Camp Kwando. Das Haupthaus ist offen und bietet einen schönen Blick auf den Fluss und die grüne Landschaft. Die gequält nette und sich selbst extrem toll findende Rezeptionistin bringt uns zum allerletzten Bungalow. Der liegt leider etwas zurückversetzt und ist nicht direkt am Wasser. Kerstin ist enttäuscht und würde gerne umziehen. Das geht aber leider nicht, denn der Kwando hat Hochwasser und die ersten Häuser sind nicht bewohnbar.

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Also relaxen wir etwas, nehmen einen guten Lunch ein und freuen uns auf den Bootstrip. Der Verwalter teilt uns mit, dass noch eine deutsche Familie mitkommt. Ein cooler Vater, der Opa und drei super erzogene Kinder verhalten sich großartig. Eine tolle Fahrt beginnt mit eienm beherzten Sprung des Vaters ins Wasser. Er bleibt nur ganz kurz drin, denn es gibt Krokodile.

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Wir setzen unsere Fahrt fort. Der Fluss windet sich in engen Kurven durch die bezaubernde Landschaft. Immer wieder gibt es schöne Kingfisher, Fish Eagles, Bee-Eaters und Darter zu beobachten.

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Elefanten sichten wir leider keine und so sind die tollen roten Carmine Bee Eaters die Stars der Fahrt.

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Nach einem Savannah Light Sundowner kehren wir um und fahren mit Speed und sehr, sehr zufrieden zurück zum Camp Kwando.

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Das Abendessen ist lecker, der Wein auch und mit zunehmender Dunkelheit beginnt ein für uns neues Konzert aus tausend kleinen Kehlen.

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Nach einem Moment an der brennenden Feuerschale gehen wir mit der Taschenlampe leuchtend zurück zum Zelt.

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Bei einem Graham Beck Shiraz genießen wir den perfekten Sternenhimmel und das Konzert der Klingklong Frösche. Der Wein und die Kulisse lassen uns ins Schwärmen kommen ! Phantastisch ! Zu spät gehen wir ins Bett und werden diesen Moment immer ganz besonders in schöner Erinnerung behalten !
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zuletzt bearbeitet 26. Juli 2020
2’524 Beiträge · seit 200926. Juli 2020 ·
Ei Gude,

200 km von Kongola bis Katima? Was habt ihr da für eine Karte dabei gehabt... 😛

Normalerweise sollte die Strecke etwas mehr als die Hälfte lang sein, so nach meiner Erinnerung. 😊

Viele Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
8’800 Beiträge · seit 201026. Juli 2020 ·
fotomatte schrieb:
200 km von Kongola bis Katima? Was habt ihr da für eine Karte dabei gehabt... 😛
Ahhhh, der Matte mal wieder, dieser alte Besserwisser 🤩 😛 🤪 !

Carsten, lass' dich nicht verwirren, Ihr wolltet sicher untenrum über Sangwali fahren, das passt dann schon mit den 200 km. Nur weil Matthias so eindimensional denkt, müsst Ihr doch nicht die gerade Strecke oben rüber fahren 😄

Aber jetzt mal ernsthaft: der Vater ist echt in den Kwando gesprungen? Absichtlich? Was hat denn der Bootsführer dazu gesagt 🙄 😮

Bin schon gespannt, wie es weitergeht - ich hoffe, du lässt mich nicht wieder so lange warten. Ich kann's bald nicht mehr ertragen, wenn ich ins Forum gehe und bei den Beiträgen auf der ersten Seite fast überall nur Corona im Titel lese 😣

Grüßle von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter4’569 Beiträge · seit 200726. Juli 2020 ·
@Champagner
Carsten, lass' dich nicht verwirren, Ihr wolltet sicher untenrum über Sangwali fahren, das passt dann schon mit den 200 km. Nur weil Matthias so eindimensional denkt, müsst Ihr doch nicht die gerade Strecke oben rüber fahren
Genau so ist es. So langsam kommen die Erinnerungen wieder 😉 Ist ja sehr lange her 😛
Aber jetzt mal ernsthaft: der Vater ist echt in den Kwando gesprungen? Absichtlich? Was hat denn der Bootsführer dazu gesagt
Der Mann war vorher in irgendeinem Projekt im Mamili tätig und war gerade angekommen. Er wusste was er tut und fragte den etwas verdutzten Bootsfahrer vorher, ob das OK sei. Alles passierte sehr, sehr schnell. Und wir waren froh, dass es gut ging 😕
Bin schon gespannt, wie es weitergeht - ich hoffe, du lässt mich nicht wieder so lange warten. Ich kann's bald nicht mehr ertragen, wenn ich ins Forum gehe und bei den Beiträgen auf der ersten Seite fast überall nur Corona im Titel lese
Das Argument kann ich gut nachvollziehen. Ich mache mich an die Arbeit 😉
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Themenstarter4’569 Beiträge · seit 200726. Juli 2020 ·
23.08.2008 Camp Kwando
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Da wir um 08:00 Uhr einen Gamedrive nach Mudumu machen, stehen wir um kurz vor 7:00 Uhr auf und Frühstücken. Wir sind die einzigen Gäste unseres Guides und so geht es gleich los. Gleich am Parkeingang sichten wir viele Elefanten.

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Kreuz und quer geht es über Sandpisten und mannshohes Gras durch den Park. Wir sichten etliche Adler und Antilopen.

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Leider können wir keine Elefanten am Wasser entdecken. Aber die Fahrt mit dem Landcruiser durchs Wasser macht auch ohne Elefanten Spaß.

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Nach einer Pause und einem Kaltgetränk geht es zufrieden wieder zurück ins Camp Kwando.
Relaxen, Kingfisherfotos machen (unser erster Malachite landet direkt vor uns), Lunchen…..


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das ist der Zeitvertreib bis zur nächsten Bootcruise. Dieser findet zusammen mit einem Bier trinkenden holländischen Pärchen statt.

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Fast alles ist so wie am vorherigen Tag und einfach nur wunderschön.

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Aus einiger Entfernung können wir Hippos und einige Elefanten beobachten.

Sehr zufrieden trinken wir unseren Gin Tonic.

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Nach der Rückkehr und wieder gutem Abendessen flüchten wir vor der lauten französischen Reisegruppe auf unsere Terrasse. Als Steigerung der gigantisch schönen Vorabendkulisse schreien sich heute Nacht zusätzlich noch die Hippos an. Müde fallen wir ins Bett.
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zuletzt bearbeitet 26. Juli 2020
158 Beiträge · seit 201627. Juli 2020 ·
Hallo Carsten,
sehr schön das Camp Kwando - das weckt auch bei uns Erinnerungen 😉. Wir waren im Dezember 2016 vor Ort, damals bei deutlich niedrigerem Wasserstand. Im Vergleich zu anderen Begegnungen waren bei uns die Elefanten im Mudumu doch um einiges unruhiger. Mehrmals haben die Elefanten schon aus knapp 100 Meter Entfernung Anlauf auf unser Auto genommen. Auf den ruppigen Nebenwegen haben wir noch mehr Zwischenraum gelassen 😗. Während unserer 3 stündigen Fortuner-Privatfahrt durch den Mudumu Park ist uns kein einziges Auto begegnet. Freue mich schon auf Eure weitere 2008er Tour.
Liebe Grüße, Oliver
Reisebericht Südafrika 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/299486-kwazulu-natal-und-kapregion-suedafrika-2020.html 2020 Südafrika / 2016 Namibia + Botswana / 2015 Tansania + Sansibar / 2014 Namibia + Südafrika / 2012 Südafrika / 2010 Südafrika / 2008 Südafrika / 2006 Namibia, Botswana + Zimbabwe / 2003 Kenia / 2002 Namibia + Südafrika / 2000 Südafrika + Mauritius
Themenstarter4’569 Beiträge · seit 200728. Juli 2020 ·
@Oliver74
sehr schön das Camp Kwando - das weckt auch bei uns Erinnerungen 😉. Wir waren im Dezember 2016 vor Ort, damals bei deutlich niedrigerem Wasserstand.
Ich Danke Dir für den Kommentar ! 🙂 Wir waren vor wenigen Jahren nochmal im Camp Kwando. Es gefiel uns immer noch genauso gut. Die Bootsfahrten mögen wir einfach.

Viele Grüße
Casimodo
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2’524 Beiträge · seit 200928. Juli 2020 ·
Hallo Frau Champagner, hallo Casimodo,

mit dem Besserwisser kann ich gut leben, aber den "alten" nehme ich dir krumm. 😈

Und eindimensionale Denke, phhh. 🙄 😵 😣 Ja nee, iss klar, wenn mir der Sprit ausgeht, plane ich natürlich einen riesigen Umweg zu fahren. Wegen dem Nervenkitzel, damit der Urlaub bisschen Pepp bekommt. Können wir gerne beim nächsten Mal auch so machen, Frau Nebensitzerin. 😛

Viele Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
8’800 Beiträge · seit 201028. Juli 2020 ·
fotomatte schrieb: Wegen dem Nervenkitzel, damit der Urlaub bisschen Pepp bekommt. Können wir gerne beim nächsten Mal auch so machen, Frau Nebensitzerin. 😛
Matthias
🤩 Das hatten wir doch schon, mein Lieber 😘 . Ich sag nur "Bergisches Land" 😛

@Casimodo: Danke für dein weiteres Camp Kwando-Kapitel, da war ich ja anno 2015 auch mal. Allerdings hattet Ihr es etwas schöner, bei uns war ganz frisch das gegenüberliegende Ufer abgefackelt 🤢 Außerdem war uns auf der Zufahrt ja der Tank abgefallen und so war es ein bisschen spannend, ob wir einen Ersatzwagen bekommen, worunter der Genuss des Aufenthaltes etwas gelitten hat. Aber egal - unsere Fahrt in den Mudumu mit einem Guide des Camps war wunderschön, das hatte ich irgendwie schon fast wieder vergessen. Danke für's Erinnern 😘 .

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter4’569 Beiträge · seit 200728. Juli 2020 ·
24.08.2008 Camp Kwando – Zambezi Sun Vic Falls
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Wir genießen ein letztes Mal den schönen Ausblick beim Frühstück. Nachdem 20 Liter Diesel aus einem Kanister der Ldge in unseren Tank geflossen sind, fahren wir entspannt los. Die wieder etwas langweilige Strecke nach Katima Mulilo führt erst einmal durch die Bauarbeiten auf der Schotterpad. Dort steht ein Touri mit einem Sedan. Er hat sich den Unterboden aufgerissen. In Katima funzt erst der zweite Geldautomat. Mit dem neuen Geld geht es zur Tanke, wo 90 Liter gefasst werden. Gespannt geht es weiter in Richtung Grenze.

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Ein barscher Grenzer nimmt uns auf namibianischer Seite das Permit ab und schickt uns zum nächsten Office. Dort erst einmal eine Form ausfüllen, Stempel in den Pass und ab geht es über eine Brücke nach Botswana. Nach der Seuchenkontrolle reisen wir bei einem netten botswanischen Grenzer ein. Wir könne in Namib $ zahlen. Nach weiteren zwei Seuchensperren passieren wir die Grenze des Chobe NP. Die Straße geht mitten durch den Park. Und so sichten wir eine Herde Sable Antilopen, einen kleinen Bock und eine Pferdeantilope.

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Der kleine Flughafen Kasane besteht aus einem kleinen Abfertigungsgebäude + Parkplatz. Im Kaffee ist nichts los. Eine Angestellte liegt mit dem Kopf auf der Arbeitsplatte und pennt. Wir ringen ihr ein Eis ab. Bei der Frage nach Kaffee sagt sie „noooot poosiiiible“ und sinkt sofort wieder in den Schlaf. Pünktlich um 4 kommt ein cooler Fahrer von Bushtracks. Leider ist für die mit Budget vereinbarte Autoübergabe noch niemand da. In Kasane gab es seinerzeit keinen festen Budget Schalter. Unser Abholer spricht mit der Dame von Avis, telefoniert zweimal und sagt uns , dass wir den Abholer unterwegs treffen würden. Aha! Nach ca. 5 Minuten Fahrt halten wir an und sollen unseren Autoschlüssel einem Farbigen am Straßenrand geben. Das sei alles so OK, wir sollen uns keine Gedanken machen. Das klappt allerdings gerade bei Kerstin nicht. Man stelle sich vor. Budget meldet sich bei uns und fragt wo das gemietete Auto sei…. Wir würden antworten: „Wir haben das Auto am Flughafen abgestellt und den Schlüssel dann irgend einem Unbekannten am Straßenrand gegeben. Wo das war und wem wir den Schlüssel gegeben haben, wissen wir leider nicht ! Um es vorweg zu nehmen. Alles ging gut !

Zum Grenzübergang nach Sambia ist es nicht weit. Die letzten in der LKW Schlange warten laut unserem Fahrer ca. 1 Woch auf die Fähre. Am Sambesi fahren 2 klapprige Fähren hin und her und es ist die Hölle los, echt heftig ! Wir sollen zum nächsten Rastamann in ein Blechboot steigen und werden auf der Sambia Seite vom nächsten „übernommen“. Er sammelt die Pässe plus je 50US$ ein und verschwindet im Gewusel. Nach der Einreise und ca einstündiger Fahrt erreichen wir das sehr große Zambezi Sun Hotel direkt an den Victoria Fällen.

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Der Empfang ist sehr professionell. Nachdem wir mit einem Golfcar ins Zimmer gebracht wurden, sind wir positiv überrascht. Leider ist die Sonne schon am Untergehen. Aber wir laufen trotzdem noch ein Stück zu den nahen Victoria-Fällen. In kurzer Zeit erhaschen wir noch die ersten Eindrücke der Fälle. Sie sind echt gigantisch. Die 110 Meter tiefe Schlucht ist 1,7 KM lang und auf der von uns aus gesehen rechten Seite stürzt überall Wasser in die Tiefe.

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Weiter hinten sind die Main Falls, die man wohl nur von Zimbabwe aus richtig sehen kann. Am nächsten Tag werden wir uns das mal in Ruhe ansehen. Einmal wieder kehren wir ein euphorischer Stimmung zurück in unser Hotel.

Das Dinner Buffet im halboffenen Restaurant ist sehr lecker und unsere Bedienung hat ihr Trinkgeld redlich verdient.
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zuletzt bearbeitet 29. Juli 2020
751 Beiträge · seit 201129. Juli 2020 ·
Eine Angestellte liegt mit dem Kopf auf der Arbeitsplatte und pennt. Wir ringen ihr ein Eis ab. Bei der Frage nach Kaffee sagt sie „noooot poosiiiible“ und sinkt sofort wieder in den Schlaf.
... Ein sehr guter Lacher 😄 zum morgendlichen Kaffee...
Vielen Dank, Nette
Themenstarter4’569 Beiträge · seit 200729. Juli 2020 ·
@speed66
... Ein sehr guter Lacher 😄 zum morgendlichen Kaffee...
Manchmal wünsche ich mir selbst etwas von der Einstellung der Dame im Cafe 😉
Sie stand jedenfalls nicht gerade kurz vor dem Burnout, da bin ich mir sicher 😉

Viele Grüße
Carsten
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Themenstarter4’569 Beiträge · seit 200729. Juli 2020 ·
25.08.2008 Zambezi Sun Vic Falls
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Nach einer guten Nacht in einem sehr bequemen Bett gibt es ein ausgedehntes Frühstück. Natürlich wollen wir uns die Fälle heute noch einmal in Ruhe anschauen. Und so gehen wir gemütlich durch Palme und Wald von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt.

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Immer wieder bieten sich uns absolut gigantische Ausblicke .

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Über eine Brücke geht es auf eine Insel.

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Am Ende schauen wir in den Kessel der Mainfalls und auf die Brücke nach Zimbabwe. Dort stürzen sich Bungee Jumper in die Tiefe

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und tief unten paddeln die Rafter durch die Schlucht.


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Wir sind schwer begeistert und gehen zum Activity Center.

Leider ist der Ausflug zum Afternoon Tea nach Livingston Island ausgebucht. Zuerst sind wir sehr enttäuscht. Aber dann ergattern wir noch Plätze für die Morgentour zum Devils Pool. Uff!

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Zufrieden machen wir einen Schlumifix, dann laufen wir zum nahen Royal Livingston zum High Afternoon Tea. Dort ist alles in perfektem Kolonialstil und very, very british. Aber wir mögen das. Der Poolboy hat eine kuriose Uniform mit Kniebundstrümpfen und Tropenhelm an. Nach einem kleinen Hotelrundgang lassen wir uns einen schönen Schattenplatz auf der Terrasse zuweisen.

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Kerstin bestellt wie gewohnt eine riesen Kanne Earl Grey, ich nehme Ceylon Orange Pekoe.

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Mit Hilfe der förmlich netten Angestellten stellen wir uns beide eine kleine Etagere mit üppigen Leckereine zusammen. Creme Brulee, Johannisbeer-Pürree, Schwarzwälder etc. wandern in unsere Mägen.


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Um uns herum gibt es viele überwiegend sehr steife Hotelgäste. Von der Terrasse am Fluss aus sieht man die Hippos am Fluss und die Gischt der Fälle. Es könnte schlimmer sein !
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zuletzt bearbeitet 01. Aug. 2020
Themenstarter4’569 Beiträge · seit 200731. Juli 2020 ·
25.08.2008 Zambezi Sun Vic Falls - Abend
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Zum Sonnenuntergang laufen wir noch einmal zu den Fällen.

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Im schönen Abendlicht wirkt alles ganz anders als heute Morgen.

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Wir stehen unter einem Regenbogen und die Sonne geht glutrot hinter dem Wassernebel der Mainfalls unter. Wow!

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Wir genießen die unglaublich eindrucksvollen Momente!

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Dankbar, dass wir so etwas Schönes erleben dürfen, geht es zur Poolbar. Die Mosquitos haben wir mit Autan und langer Kleidung einigermaßen in Schach gehalten. Im Camp Kwando hatte sie sich 10 Stiche gefangen. Wir unterhalten uns mit einer netten Schweizerin. Dann duschen wir und packen unsere sieben Sachen. Um 20:30 Uhr empfängt uns Lucy wieder am Buffet. Wir trinken Mosi Bier und sinken sehr, sehr zufrieden ins Bett.
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zuletzt bearbeitet 31. Juli 2020