Oben: Weitere Blumen im schönen Garten
Oben: Die Stallungen
So bestellen wir uns zwei Coctails und setzen uns an den hellsten Tisch.
Auch wenns hier für meinen Geschmack etwas zu sehr in Richtung künstliches Paradies geht so gefällt es uns hier wesentlich besser als am Arenal mit seinen Action-Attraktionen.
Trotzdem bleiben wir auch hier keine Stunde und nach einem kurzen Aufenthalt in den sehr dunklen und nicht so anmächeligen Toiletten bezahlen wir und verlassen das Restaurant.
Oben und unten: Wieder gehts an den schönen Blumen vorbei in Richtung Autoparkplatz.
Da es schon 16:10 Uhr ist und unser Heimweg sich noch ziehen wird fahren wir direkt und beinahe ohne weitere Stops dem See entlang bis zur kleinen Baustelle vor der grossen Baustelle!
Zwischendurch sehen wir wieder Kopfschütelnd die schweizer Bergidylle Mittelamerikas:
Oben: Echt, das passt so überhaupt nicht nach Costa Rica, da kann ich mich nur noch am Kopf kratzen...
Und halten für den Versuch ein Sonnenuntergansfoto über dem See zu machen kurz an...das gelang aber schon besser,
darum hier kein Bild davon, zumal es eh mit dem Smartphone geschossen wurde..
Aber eine Karte wie wir zurückgefahren sind und ein Verkehrsschild:
Oben: So was sieht man in der Schweiz nicht! 😉
Oben: Die Rückfahrstrecke, die über eine Schotterpiste als Abkürzung (minus 44,5km!) führt.
Nach etwa 10 Minuten des Wartens schaltet die Ampel auf Grün und wir düsen los um kurz darauf in die Schotterpiste abzubiegen!
Sabine passt das zwar nicht aber sie sagt 'Dü fährst, also musst Du es wissen!'
Und ich weiss dass ich keine Lust habe erst Abends um 22:00 Uhr odrr so anzukommen.
Und hell ists ja auch noch, wenn auch nicht mehr lange!
Aber ich hoffe dass ich die Schotterpiste hinter mir habe bevor das Tageslicht weg ist.
Deshalb fahr ich die Strecke, die am Anfang sogar in einem ganz passablen Zustand ist.
Doch dann wird sie immer schlechter, ich muss mich richtig konzentrieren um den Schlaglöchern und den grossen Steinen auszuweichen
Mehr als 20-30km/h ist nur selten möglich.
Und so passiert was passieren muss!
Nein, kein Reifenplatzer, aber das Tageslicht wird ausgeknippst und ich muss im schwachen Scheinwerferlicht fahren!
Endlich seh ich vor mir Rücklichter und hoffe dass ich denen einfach folgen kann.
Aber der Fahrer ist wohl etwas überfordert, er fährt mit maximal 15km/h und erwischt trotzdem alle Steine, Schlaglöcher und Querrinnen voll und Zielgenau!
Und da er mehr auf der Bremse steht als Anderes überhol ich ihn an einer geeigneten Stelle.
Etwa 30 Minuten fahren wir so durch die Nacht bis wir endlich wieder was Ähnliches wie Zivilisation entdecken!
Und tatsächlich, kurz darauf sind wir wieder auf der geteerten Strasse nach Bijagua und um etwa 19:00 in der Lodge!
Wir haben für die Strecke also 2 Stunden 50 Minuten gebraucht, und das bei eher rassiger Fahrweise ohne grosse Pausen.
In der Lodge machen wir uns schnell fürs Abendessen parat und fahren zu einem Restaurant, das mir schon bei der ersten Hinfart zur Lodge aufgefallen ist, das etwa 7km westlich von Bijagua liegende 'Restaurante Manti' (klick mich um zum FB-Account zu gelangen) direkt an der Hauptstrasse.
Oben: Im Zimmer hat sich ein Faultier auf dem Bett eingenistet! :-O
Oben: Ein Teil der Hausfassade des Restaurante Manti, vom überdachten Gartensitzplatz aus gesehen
Oben: So sieht der Reiseberichtersteller aus wenn er müde, aber glücklich und zufrieden und in toller Begleitung auf ein gutes Stück Fleisch wartet.
Oben: Und so sieht ein glücklich machender Teller mit einem auf den Punkt perfekten Entrecôte aus!
Eines der besten, wenn nicht das beste Essen das wir in Costa Rica hatten!
In dem sehr familiären Restaurant hats zwar nicht viele Leute, aber dafür Kinder die noch Schulaufgaben machen müssen und die wenigen Gäste im Restaurantgarten viel interessanter finden! 😉
Wir verbingen hier eine gute Zeit mit wirklich gutem Essen und schönem Wein, bis wir so um 21:30 bezahlen und zur Lodge zurückkehren.
Denn das Bett ruft unüberhörbar!
Gute Nacht!
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