Picco in Costa Rica 2019

Reisebericht 165 Antworten · 30,9k Aufrufe · gestartet 15. Apr. 2019 von picco
Themenstarter6'378 Beiträge · seit 201123. Juni 2019 ·


Oben: Weitere Blumen im schönen Garten



Oben: Die Stallungen

So bestellen wir uns zwei Coctails und setzen uns an den hellsten Tisch.
Auch wenns hier für meinen Geschmack etwas zu sehr in Richtung künstliches Paradies geht so gefällt es uns hier wesentlich besser als am Arenal mit seinen Action-Attraktionen.
Trotzdem bleiben wir auch hier keine Stunde und nach einem kurzen Aufenthalt in den sehr dunklen und nicht so anmächeligen Toiletten bezahlen wir und verlassen das Restaurant.



Oben und unten: Wieder gehts an den schönen Blumen vorbei in Richtung Autoparkplatz.



Da es schon 16:10 Uhr ist und unser Heimweg sich noch ziehen wird fahren wir direkt und beinahe ohne weitere Stops dem See entlang bis zur kleinen Baustelle vor der grossen Baustelle!
Zwischendurch sehen wir wieder Kopfschütelnd die schweizer Bergidylle Mittelamerikas:



Oben: Echt, das passt so überhaupt nicht nach Costa Rica, da kann ich mich nur noch am Kopf kratzen...

Und halten für den Versuch ein Sonnenuntergansfoto über dem See zu machen kurz an...das gelang aber schon besser,
darum hier kein Bild davon, zumal es eh mit dem Smartphone geschossen wurde..
Aber eine Karte wie wir zurückgefahren sind und ein Verkehrsschild:



Oben: So was sieht man in der Schweiz nicht! 😉



Oben: Die Rückfahrstrecke, die über eine Schotterpiste als Abkürzung (minus 44,5km!) führt.

Nach etwa 10 Minuten des Wartens schaltet die Ampel auf Grün und wir düsen los um kurz darauf in die Schotterpiste abzubiegen!
Sabine passt das zwar nicht aber sie sagt 'Dü fährst, also musst Du es wissen!'
Und ich weiss dass ich keine Lust habe erst Abends um 22:00 Uhr odrr so anzukommen.
Und hell ists ja auch noch, wenn auch nicht mehr lange!
Aber ich hoffe dass ich die Schotterpiste hinter mir habe bevor das Tageslicht weg ist.
Deshalb fahr ich die Strecke, die am Anfang sogar in einem ganz passablen Zustand ist.
Doch dann wird sie immer schlechter, ich muss mich richtig konzentrieren um den Schlaglöchern und den grossen Steinen auszuweichen
Mehr als 20-30km/h ist nur selten möglich.
Und so passiert was passieren muss!
Nein, kein Reifenplatzer, aber das Tageslicht wird ausgeknippst und ich muss im schwachen Scheinwerferlicht fahren!
Endlich seh ich vor mir Rücklichter und hoffe dass ich denen einfach folgen kann.
Aber der Fahrer ist wohl etwas überfordert, er fährt mit maximal 15km/h und erwischt trotzdem alle Steine, Schlaglöcher und Querrinnen voll und Zielgenau!
Und da er mehr auf der Bremse steht als Anderes überhol ich ihn an einer geeigneten Stelle.
Etwa 30 Minuten fahren wir so durch die Nacht bis wir endlich wieder was Ähnliches wie Zivilisation entdecken!
Und tatsächlich, kurz darauf sind wir wieder auf der geteerten Strasse nach Bijagua und um etwa 19:00 in der Lodge!
Wir haben für die Strecke also 2 Stunden 50 Minuten gebraucht, und das bei eher rassiger Fahrweise ohne grosse Pausen.
In der Lodge machen wir uns schnell fürs Abendessen parat und fahren zu einem Restaurant, das mir schon bei der ersten Hinfart zur Lodge aufgefallen ist, das etwa 7km westlich von Bijagua liegende 'Restaurante Manti' (klick mich um zum FB-Account zu gelangen) direkt an der Hauptstrasse.



Oben: Im Zimmer hat sich ein Faultier auf dem Bett eingenistet! :-O



Oben: Ein Teil der Hausfassade des Restaurante Manti, vom überdachten Gartensitzplatz aus gesehen



Oben: So sieht der Reiseberichtersteller aus wenn er müde, aber glücklich und zufrieden und in toller Begleitung auf ein gutes Stück Fleisch wartet.



Oben: Und so sieht ein glücklich machender Teller mit einem auf den Punkt perfekten Entrecôte aus!
Eines der besten, wenn nicht das beste Essen das wir in Costa Rica hatten!


In dem sehr familiären Restaurant hats zwar nicht viele Leute, aber dafür Kinder die noch Schulaufgaben machen müssen und die wenigen Gäste im Restaurantgarten viel interessanter finden! 😉
Wir verbingen hier eine gute Zeit mit wirklich gutem Essen und schönem Wein, bis wir so um 21:30 bezahlen und zur Lodge zurückkehren.
Denn das Bett ruft unüberhörbar!
Gute Nacht!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
448 Beiträge · seit 201424. Juni 2019 ·
picco schrieb:Hoi Karin

Danke für die Erläuterung! 🙂
Carinha schrieb:...die Homepage von Pequeña Helvecia ist nicht mehr erreichbar.
Hm, zumindest die hier (klick mich) ist erreichbar.
Gabs noch eine Andere?
Hm... schien ein temporäres PC-Problem zu sein. 😕 Jetzt komme ich auch auf die Seite.
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4'382 Beiträge · seit 201524. Juni 2019 ·
ähm, daß ich hier nicht mitlese, lieber Picco, liegt daran, daß ich nicht von noch einem Virus infiziert werden möchte........
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter6'378 Beiträge · seit 201124. Juni 2019 ·
Hoi Friederike
CuF schrieb:ähm, daß ich hier nicht mitlese, lieber Picco, liegt daran, daß ich nicht von noch einem Virus infiziert werden möchte........
🤩 Pha!!! Und Doppel-Pha!!! 🤩
Hauptsache es geht nach Deinem Willen, soso... 😈
😉

Na dann heisse ich Dich herzlich...na ja...nicht willkommen hier! 🙄
😉 😛 😄
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter6'378 Beiträge · seit 201124. Juni 2019 ·
Tag 11: Mit dem Auto in die Karibik! 😉

Guten Morgähn!
Heute ist die Megaetappe dran!
Vor dieser Etappe wurden wir gewarnt, wegen Nebel in den Bergen, wegen langsamen Lastwagen, die man kaum überholen kann, wegen der Stadt Puerto Limón und ihren Verbrechern und natürlich auch wegen der 321km Distanz!
Aber all die Warnungen in den nicht vorhandenen Wind schiessend packen wir nicht nur das Gepäck, sondern auch die Gelegenheit diese Strecke heute hinter uns zu bringen!
Doch zuvor werden wieder mal die Haare zusammengesetzt, die Augen angezogen und die Kleider gekämmt...und das am frühen Morgen um 06:00 Uhr!
Draussen sind schon wieder einige Vögel unterwegs, die ich meiner Kamera nicht vorenthalten will:



Oben: Ein Halsbandarassari (Pteroglossus torquatus) dessen Wecker offenbar schon früher geweckt hat als unserer...



Oben: Wieder mal ein ungekämmter (liegt das in der Familie oder machen die das absichtlich???) Langschwanzhäher
(Calocitta formosa), den ich bald mal in 'Wuschelfrisurhäher' umbenennen lassen werde!




Oben: Fischertukan (Ramphastos sulfuratus), auch Regenbogentukan genannt, besitzt einen Baum.

Um 06:45 Uhr gehen wir zum Frühstück, denn wir wollen um 07:00 Uhr losfahren...was jetzt schon klar ersichtlich nicht klappen wird!
Das meiste Gepäck hab ich zwar schon ins Auto geladen und bezahlt haben wir gestern schon, aber ein Gehetze beim Frühstück
brauchen wir deswegen trotzdem nicht!
Und so ist es 07:15 bis wir uns vom Frühstückstisch erheben und noch ein letztes Mal das Klo besuchen, denn auf der langen
Fahrt wollen wir nicht von irgendwelchen Ex-Speisen gequält werden!
Jawohl!
Um 07:35 fahren wir dann endlich los, adee Tenorio Lodge, wir werden Dich trotz dem Patzer in der Küche weiterempfehlen!



Oben: Das ist die Strecke die nun vor uns liegt! Und natürlich nehmen wir die blaue Variante.

Was soll man von so einer Fahrt schon gross schreiben, wir fressen halt Kilometer auf recht guten Strassen!
Hier und da mal ein langsamer Lastwagen, der sich aber meist ganz gut überholen lässt, aber sonst nichts Weltbewegendes!



Oben: Vollbeladen mit herrlichen Früchten!!! So einen müsste man bei uns bestellen können! Mit so schmackhaften Früchten
wie hier!


Irgendwann werden es mehr Lastwagen, immer mehr!
Dann treffen wir mit unserer Route 4 auf die Route 32, östlich des Parque Nacional Braulio Carrillo.
Und dort hats auch Stau, wenn auch nur einen Kleinen.
Apropos Kleinen: Unser Kleiner hat auch Durst und genehmigt sich an einer Tankstelle einige Liter Benzin!
Ich geh mal in den Shop etwas zu trinken zu kaufen das nicht nur Wasser ist (davon haben wir genug) und als ich zurückkomme ist das Auto weg!
Und Sabine auch! :-O
Shit!
Was mach ich denn jetzt mit den zweiten Getränk???
Da ertönt von der Seite eine bekannte Stimme die mir einflüstert 'Hier bin ich!'!!!
Ich schau und was seh ich da?
Sabine und der Kleine!
Also doch keine Entführung, sondern nur ein 'aus dem Weg gehen' nach dem Tanken!
Und somit ist auch Sabine mal in Costa Rica selbst Auto gefahren!
OK, wenn ich nicht mehr mag dann übernimmt sie sowieso sofort und klaglos, aber das war bisher ja noch nicht der Fall.
Und so düsen wir weiter in Richtung Atlantikküste beziehungsweise in Richtung Karibik.
Der Verkehr auf der Route 32 ist massiv mehr als bisher, und die Geschwindigkeitsunterschiede der Lastwagen sind hier wieder
besonders gross!
Wenn es auch nur minim aufwärts geht, was es kaum tut, dann bleiben sie mit röhrenden Motoren beinahe stehen, sobald es jedoch nur minim abwärts geht, was meistens der Fall ist, dann rasen sie mit teilweise über 100 Sachen an uns vorbei!
Na ja...
Je näher wir Puerto Limón kommen umso mehr Lastwagenparkplätze und Containerumschlagplätze hats da!
Irgendwann kurz vor der Stadt lotst uns unser Google Maps-Navi scharf nach rechts oben, und ich tu wie mir befohlen!
Wir sind nun auf einer Nebenstrasse und fahren an Einfamilienhäusern vorbei, es scheint so als wäre das eine Stadtumfahrung.
Und tatsächlich kommen wir irgendwann mal ans Meer und haben keine Stadt durchfahren!
Toll!
Nun nur noch dem Meer entlang bis wir in Cahuita ankommen!
Und da ist schon das Schild nach Cahuita!
Da biegen wir, mit der Navistimme natürlich abgesprochen, nach links ab und fahren in einem doch erschreckend abgefuckt wirkenden Dorf rum!
Sabine gefällts gar nicht, mir ebenfalls nicht...da sind ja selbst afrikanische Dörfer in der Pampa Ostafrikas schöner!
Ich versuch sie zu beruhigen indem ich sage dass wir bestimmt den scheusslichsten Weg zu unserer Unterkunft erwischt haben.
Und schon sehen wir sie, direkt neben der Polizeistation stehend!
Es ist nun etwa 13:40 Uhr, also haben wir sechs Stunden und fünf Minuten benötigt!
Aber ich bin schon etwas kaputt...
Wärs noch weiter gegangen hätte Sabine übernehmen müssen!
Ich stell mal das Auto hin und so gehen wir rein, vorbei an Bauarbeitern und über Bretter, die nicht die Welt bedeuten sondern
Löcher überbrücken.
Shit, sind wir echt auf einer Baustelle gelandet???
Bisher konnte Cahuita nicht überzeugen...und dank der Baustelle das Cahuita Inn (klick mich um die FB-Seite zu sehen!) auch (noch) nicht.
In der Rezeption angekommen ruft die anwesende und nur spanisch sprechende Dame die Chefin daher.
Diese stellt sich als Elisa vor und fragt ob wir lieber spanisch oder italienisch sprechen wollen, was ich mit 'english, please'
beantworte da mein italienisch sich irgendwo in den hinteren Hirnwindungen befindet.
Ich brauch da jeweils einige Zeit bis ich italienisch quasseln kann...kein Wunder wenn man in der Familie schon seit Generationen nicht mehr italienisch spricht!
Zuerst entschuldigt sich Elisa dass sie nicht so toll englisch spricht, aber wir schaffen es mit den diversten Brocken der
verschiedensten Sprachen 😉
Sie zeigt uns unser Zimmer, das echt erstaunlich geräumig ist, neben dem Pool liegt und durch die grossen Scheiben direkte
Sicht aufs Meer bietet!



Oben: Das Zimmer mit den zwei Betten...gross, modern und sauber!



Oben: Blick durchs Zimmer zum Meer!



Oben: Blick von der Terasse zum Meer, herrlich! Und die Terasse bietet grosszügige Sitzmöbel, sehr schön!



Oben: Der kleine aber tiefe und saubere, angenehm kühle Pool mit dem kleinen Wasserspiel.

Elisa entschuldigt sich noch wegen der Baustelle, die wäre nur heute, morgen wäre wieder Ruhe.
Ihr Mann Giuseppe grüsst uns noch von der Baustelle während wir unser Gepäck aus dem nun im umzäunten Parkplatz stehenden Auto holen und ins Zimmer verfrachten.
Und dann muss ich raus und das Meer anschauen!!!
Ich muss!!!
Und darum tu ichs auch!



Oben: Das ist die Karibik! Und wenn ich hier noch reingehüpft bin dann hab ich sozusagen schon Weltumspannend in den Ozeanen gebadet! Den Indischen Ozean kenn ich von Kenya und Tansania/Sansibar her, den Pazifischen Ozean von Montezuma und den Atlantischen Ozean lern ich hier kennen!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter6'378 Beiträge · seit 201125. Juni 2019 ·


Oben: Ich liebe Hängematten!!! Nicht erst seit ich als Pubertier mal den Freistaat Hängemattanien gründen wollte...



Oben: Blick von der Hängematte zu den Gästezimmern



Oben: Blick in die Bäume: Ein Grüner Leguan (Iguana iguana) klettert da rum!

Nachdem wir uns etwas erholt haben watscheln wir mal los um Cahuita zu erkunden.
Als Erstes fragen wir natürlich in der Lodge nach wie es mit Schnorcheln aussieht und die Chefin empfielt uns nach nebenan zu gehen, denn da wohnt ein Schnorchelguide.
Sie macht uns aber nicht zu viele Hoffnungen, denn wenn das Meer so hohe Wellen habe dann würde er nicht schnorcheln gehen.
Und so gehen wir los um den Typen zu suchen.
Wir finden zwar sein Restaurant, aber nicht ihn.
Und so gehen wir erst zum Hafen daneben, wo uns dann ein Hund zu begleiten beginnt!
Wenn der wüsste dass ich Hunde nicht mag...
Aber er begleitet uns auch weiter, rein ins Dorf, ohne dass wir seine Begleitung wollen...
...denn wir wissen ja nicht ob der Hund gesund ist oder eventuell auch Tollwut im Anfangsstadium odrr so was hat...
Na ja, wir latschen halt die Strasse entlang und ignorieren ihn so gut es geht, ich zumindest.
Sabine mag Hunde, sie hat natürlich anders reagiert 😉.
Was wir schnell merken: Das Cahuita Inn ist das mit Abstand schönste Haus in diesem Dorf, denn in der Strasse in der wir uns befinden sind nur Abbruchhäuser und Ruinen zu sehen!
Ich frag mich echt wo wir denn hier gelandet sind, ein Slum wie man ihn sich vorstellt!
Irgendwann kommen wir an einen Parkplatz, der offenbar zu einem Restaurant oder Hotel gehört.
Wir gehen über diesen Parkplatz und landen im 'Cahuita National Park Hotel and Restaurant'.
Von hier aus gehen wir weiter, denn wir sehen Schilder und eine Hütte, da müssen wir natürlich nachschauen was das genau ist!



Oben und unten: Die Schilder des Cahuita National Parks! Direkt am Dorf!



Sehr schön, haben wir also den Nationalpark schon gefunden!
Und nun setzen wir uns auch ins 'Cahuita National Park Hotel and Restaurant' und genehmigen uns erst mal eine Lemonada und danach noch eine Piña Colada.



Oben: Und dies ist unsere Aussicht...das üblicherweise ruhige Meer ist aufgewühlt...wohl weil wir nun hier sind...oder aus einem anderen Grund....egal, es ist aufgewühlt! Und das ist nicht gut fürs Schnorcheln!

Und was entdecken wir da während wir unsere Getränke schlürfen und den Menschen zuschauen?



Oben: Ja was hangelt denn da über den Köpfen der Restaurantbesucher rum?



Oben: Ein Faultier! Und was für ein Faules! Da reichen sogar unsere Smartphones um das zu fotografieren!



Oben: Natürlich schauen wir uns auch die Umgebung an und es ist durchaus möglich dass das Faultier vom Nationalpark bis hierher durch Bäume geklettert ist...aber vielleicht wurde es auch von jemandem dahin gehängt, wer weiss.

Nun haben wir nebst dem Cahuita Inn doch noch was Positives an Cahuita gefunden!
Schön!
Und die Drinks schmecken auch, also alles halb so wild.
Wir geniessen noch das Rauschen der Wellen des Meeres und die salzige Luft bevor wir bezahlen und den Weg zurück zum Cahuita Inn suchen, ohne wieder in die abgefuckten Strassen von vorhin zu gelangen.
Und tatsächlich finden wir eine Strasse die akzeptabel ist!
Und dort findet uns auch einer der sich als Guide für den Nationalpark anpreist!
Und er lässt sich nicht abschütteln, obwohl wir sagen dass wir kein Interesse haben.
Erst mit der Aussage 'Vielleicht ein Ander Mal' lässt er von uns los.
Wir gehen die Hauptstrasse entlang und dann am Polizeiquartier vorbei und kommen so wieder im Cahuita Inn an.
Beide noch unter die Dusche und schon ists Zeit fürs Abendessen!
Und das genehmigen wir uns ebenfalls im Cahuita Inn.
Vor allem weil wir bisher noch kein anderes Restaurant gesehen haben das nicht schmuddelig wirkt.
Selbst das 'Cahuita National Park Hotel and Restaurant' macht uns nicht den saubersten Eindruck...
Wir finden sogar noch einen Platz, aber dann ist Schluss, das Cahuita Inn-Restaurant ist bis auf den letzten Platz besetzt!
Wir bestellen je ein Glas Rotwein, eine Flasche Aqua gassata (und bekommen ein San Pelegrino!) und Pasta für Sabine und Ravioli für mich.
Und ja, die einheimische Bedienung hat teilweise etwas Mühe zu verstehen was wir bestellen, denn wir nennen die italienischen Namen der Gerichte, sie jedoch kennt nur die spanischen Namen... 😉
...In der Karte steht beides!
Das Essen kommt und es schmekt für Costa Rica-Verhältnisse recht gut.
In Italien könnte der Koch aber wohl eher nicht überleben...
Wir bestellen noch etwas Wein nach und ziehen uns dann damit auf unsere Terasse zurück, wo wir das Rauschen des Meeres und den salzigen Wind mit den Geräuschen der Palmen geniessen.
Aber schon bald gehen wir rein und ab in die Heia, gute Nacht!

Tag 12: Ab in den Cahuita Nationalpark!

Guten Morgen!
Heute heisst es früh aufstehen, denn wir wollen in den Cahuita National Park, und das den ganzen Tag!
Deshalb wird alles gepackt und auch 3 Liter Wasser finden den Weg in den Rucksack.
Natürlich auch die Akkus und Speicherkarten und damit das nicht ganz Sinnlos ist auch die Kameras!
Aber erst gehts zu unserem ersten Frühstück im Cahuita Inn...
Wir setzen uns an einen freien Tisch und schon bald steht die Servierdame neben uns um die Bestellung aufzunehmen...
...was aber an sprachlichen Schwierigkeiten gepaart mit einer gewissen Begriffstutzigkeit minim scheitert! :-O
Dabei hab ich doch nur versucht in einem italienischen Lokal einen Cappuccino zum Frühstück zu bestellen! 😉
Na ja, irgendwann schaffen wir es uns zu verständigen und so essen wir Brot mit Butter und Confitüre und danach Rührei mit Tomaten und Gurken und schlürfen einen Tee dazu...keinen Cappuccino...
Bald schon machen wir uns auf den Weg quer durchs Dorf zum Nationalpark.
Und wer begegnet uns da?
Der aufdringliche Guide von gestern Abend.
Na toll!
Und er quatscht uns wieder voll, aber wir erklären ihm dass wir erst mal alleine rein wollen.
Natürlich erzählt er uns dass wir kaum Tiere sehen werden ohne ihn usw...
Na ja, ich muss wirklich erst etwas lauter und bestimmter werden bis er aufhört...
So gehen wir also rein.
Und natürlich geben wir je 10$ für den Park, dessen Eintritt eigentlich gratis ist. Aber es steht auch da dass man bezahlen darf was es einem wert ist.
Als Gegenleistung bekommen wir freundliche Erklärungen des Parks und wir dürfen uns in ein Gästebuch eintragen.
Aber die meisten Leute, leider auch die meisten Touristen, gehen ohne etwas zu bezahlen rein.
Find ich zumindest von den Touristen her daneben.
Kaum haben wir uns im Gästebuch eingetragen quasselt uns ein älterer Guide an und auch er ist penetrant, jedoch auf eine angenehmere Art als der von vorhin.
Doch auch er will uns nicht abnehmen dass wir ohne ihn durch den Park gehen wollen und so geht er einfach voraus und winkt uns hinter sich her.
Da wir je genau den Weg gehen müssen den er geht scheint es von aussen so als ob wir nun ihn als Guide nehmen würden.
Grundsätzlich darf es das auch scheinen obwohl es nicht so ist, aber plötzlich bemerke ich wie jemand mich mit echt bösem Blick ansieht!
Ich schau dort hin und wen seh ich da?
Den aufdringlichen Guide von ausserhalb des Parks!
Na toll!
Beim Vorbeigehen sag ich noch 'He is not our guide', aber ich hab den Eindruck dass er mir das nicht abkauft...
Egal, sein Problem, nicht meines...
Der ältere Guide zeigt uns wenige Meter neben dem Weg etwas an einem Baum...
...etwas Gelbes...



Oben: Etwas Gelbes! Toll! Da hat sich etwas nur für mich in meine Lieblingsfarbe geworfen! Hach, wie nett! 🙂
Aber was ist es???
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter6'378 Beiträge · seit 201126. Juni 2019 ·


Oben: Greifschwanz-Lanzenotter (Bothriechis schlegelii), auch Greifschwanz-Palmlanzenotter oder Schlegels Lanzenotter genannt!
Und ja, sie ist giftig!


Wir bedanken uns natürlich für die Sichtung und sagen ihm dass wir dabei bleiben alleine zu gehen.
Und erstaunlicherweise akzeptiert er das dann doch noch!
Und so watscheln wir auf dem breiten Pfad in den Wald hinein, immer schön parallel zur Küste, wenige Meter vom Sandstrand entfernt.



Oben: Wir sehen Ameisen- und Termitennester...



Oben: ...und schauen uns natürlich auch den Strand an!
Wunderprächtig! 🙂




Oben: Wir latschen etwas weiter und sehen eine Gruppe Leute in die Luft schauen, tun das natürlich auch und sehen dieses schöne Rotkäppchen dort oben rumspechten.



Oben: Da man aber nicht immer nur nach oben schauen kann schauen wir auch mal was denn die Planzen des untersten Niveaus so treiben.



Oben: Dabei werden wir von vielen Schmetterlingen umschwärmt...jaja, das muss wegen unserer Chärmer (sagt man so zur Mehrzahl von Charme?) sein!
Unwiderstehlich halt...odrr so... 😉 8)




Oben: Zwischendurch mal wieder ein kurzer Blick zum Meer darf nicht vergessen werden.



Oben: Auch hier Faltert wieder was rum!

Aber nicht nur Falter hats einige, sondern auch Touristen mit und ohne Guides.
Ein Guide geht mit seiner Gruppe etwa gleich schnell durch den Urwald wie wir und so bekommen wir natürlich seinen Fund auch mit...
...was nicht jedem der Touris, die den Guide bezahlen, gefällt.
Und man lässt es uns spüren, obwohl wir es wirklich nur mitkriegen weil wir nah zusammenstehen und auch das nicht tun um viel mitzukriegen.
Na ja...



Oben: Das faule Tier hängt nun über den Köpfen der Touristen und fault so vor sich hin, nehm ich mal an.



Oben: Diese Ameisennester faszinieren mich irgendwie...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
104 Beiträge · seit 201626. Juni 2019 ·
Hallo Picco
picco schrieb:

Oben: ...und schauen uns natürlich auch den Strand an!
Wunderprächtig! 🙂
Erstmal danke das du hier schreibst, ich verfolge ja alle deine Reiseberichte wegen deiner unterhaltsamen Art zu Schreiben.
Und dann dieses Bild, da möchte man gleich die Badehose anziehen und in den Flieger nach Costa Rica steigen.
'Wunderprächtig' umschreibt das sehr treffend.

LG

Herby
1'558 Beiträge · seit 201126. Juni 2019 ·
Hallo Picco,
Wunderprächtig - das ist bestimmt die richtige Kreation! 😉 (Für den Bericht mit all seinen Schmankerl)
Die kleine gelbe Giftige gefällt mir aber besser als das wilde Meer. Die Strömung ist dort sehr stark, so dass man schon mutig sein musste, dort zu baden. Allerdings bist du ja auf dem Luftwege zurückgekehrt und nicht im Wasser 😈 , somit war es bei euch wohl nicht so schlimm! 🤩 Außerdem waren wir etwas weiter nördlich unterwegs.

Am Arenal See gibt es in der Nähe des Schweizer Hotels auch eine deutsche Bäckerei. Die Verbindungsstraße führt direkt dran vorbei, eigentlich müsstet ihr sie gesehen haben. Für einen Cappuccino und leckeren Kuchen lohnt sich dort ein Stopp! 😛

Liebe Grüße
Biggi


Privat(1von1)-2.jpg



Privat(1von1).jpg
Meine Reiseberichte
Themenstarter6'378 Beiträge · seit 201126. Juni 2019 ·
Hoi zämä
HerbyW schrieb:Erstmal danke das du hier schreibst, ich verfolge ja alle deine Reiseberichte wegen deiner unterhaltsamen Art zu Schreiben.
Huch, ich hab einen Fan! 🤩 😉 😎
Danke! 😁
HerbyW schrieb:Und dann dieses Bild, da möchte man gleich die Badehose anziehen und in den Flieger nach Costa Rica steigen.
Na dann machs!!! 😎
tiggi schrieb:Wunderprächtig - das ist bestimmt die richtige Kreation! 😉 (Für den Bericht mit all seinen Schmankerl)
Danke, danke, danke! 😁
tiggi schrieb:Die Strömung ist dort sehr stark, so dass man schon mutig sein musste, dort zu baden.
Hmm...wir sind schwimmen gegangen...ob wirst überlebt haben wirst Du noch merken.... 😎
tiggi schrieb:Am Arenal See gibt es in der Nähe des Schweizer Hotels auch eine deutsche Bäckerei. Die Verbindungsstraße führt direkt dran vorbei, eigentlich müsstet ihr sie gesehen haben.
Ja, den hab ich sogar gesehen! Waren aber recht viele nach Touris aussehende Leute da, darum haben wi rnicht angehalten. Aber vielleicht kommen wir da nochmals vorbei...danke für den Tipp! 🙂
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter6'378 Beiträge · seit 201127. Juni 2019 ·


Oben: Hörnchen im Geäst...



Oben: ...und immer wieder Affen...und nein, der schaut in der Realität nicht zum Hörnchen rauf!



Oben: Sondern zu ihm...oder ihr, was auch immer!



Oben: Wir sehen wieder eine Touristengruppe und einen Guide der versucht seinen Leuten das gut zu sehende Zweifinger-Faultier zu zeigen.



Oben: Offenbar ist die Putzrau auf Besuch...



Oben: Und was sehen wir da?



Oben: Genau, Zoom hilft das Faultierchen faul rumzutieren zu sehen!



Oben: Zwischendurch wieder mal ein Blick zum Meer...schön ists hier!!!
Kein Vergleich zum Dorf, das eher abschreckt als anzieht...zumindest uns!




Oben: Jaja, das ist ein Strand in einem Nationalpark und man darf hier baden! Aber nicht schnorcheln...



Oben: Nicht nur das Meeresrauschen kann die Ohren betohren, sondern auch dieses kleine Brülläffchen. Und wie!!!
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180 Beiträge · seit 201027. Juni 2019 ·
Hallo Picco, da war ich doch seit Jahren nicht mehr im Forum, und habe nur mal kurz reingekuckt, da ich wieder mal von Namibia träume. Und was sehe ich? Viele interessante Reiseberichte von anderen Destinationen. Costa Rica ist mir gerade ins Auge gesprungen, da ich in den letzen 13 Jahren mehrere Male für einige Wochen dort war. Letzten Sommer auch wieder für 5 Wochen. Dein Reisebericht liest sich super, die Bilder fantastisch, ein bisschen wie ein Heimkommen. Nun seid ihr also in Cahuita angelangt und äussert euch sehr kritisch über das Dorf. Ich staune ein wenig, denn mir gefiel es dort ausnehmend gut. Aus 3 gebuchten Nächten wurden deren 5. Unser Hotel war absolut genial. Hotel Kelly Creek liegt direkt beim Eingang zum Nationalpark, neben der Brücke. Wir gingen jeden Morgen vor dem Frühstück in den Park zum Baden, ich sage nicht Schwimmen, denn die Strömung ist nicht zu unterschätzen. Zurück zum Hotel, Frühstück mit Iguanas, die Affen in den Bäumen, dann wieder in den Park. Das Dorf empfand ich wirklich auch bei der Gegend des Polizeipostens etwas scary in der Nacht, aber sonst fühlte ich mich sehr wohl.
Es haben ja nicht alle den gleichen Geschmack. Übrigens habe ich in all den Jahren noch nie ein Gürteltier gesehen. Das wäre für mich wie eine Löwensichtung im KTP. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung deines RB, und leider wird es schon bald der Schluss sein.
http://www.TickerFactory.com/
Themenstarter6'378 Beiträge · seit 201127. Juni 2019 ·
Hoi jacquisuiza

Jaja, die Geschmäcker sind verschieden!
Danke für Dein Feedback und ja, Euer Hotel haben wir auch gesehen.
Vielleicht ist unser Empfinden auch von den ersten Eindrücken beeinflusst gewesen.
Wir sind vom Polizeiposten immer so nah wie möglich am Meer bis zum Nationalpark gegangen, da haben wir beinahe nur Baufällige Häuser und Schuttberge gesehen.
Aber zumindest der Park war wunderschön!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter6'378 Beiträge · seit 201128. Juni 2019 ·


Oben: Da! DA! DAAAAAAA!!! Ein Waschbär! Live und in Farbe! KREISCH!!!



Oben: Da kann der Brüllaffe nur noch dumm in die Ferne schauen...



Oben: Wobei er wahrscheinlich bei seinem Kollegen hier schaut wie man so einen Grefschwanz nutzen kann.



Oben: Dieses schockierte Bunthörnchen bleibt regungslos, mit weit aufgerissenem Maul und Augen, stehen und schaut aus als ob es den Leibhaftigen oder noch schlimmeres (z.B. Senf auf einer St.Galler Bratwurst) gesehen hätte!

Während wir den Hörnchen zuschauen hör ich was rascheln und schau natürlich sofort ins Gebüsch wo das Rascheln herkommen könnte.
Und da!
Etwas mit Fell bewegt sich durchs Gebüsch!
Und das Teil ist gar nicht mal sooo klein!
OK, ein Jaguar ist es nicht, nicht mal ein Puma, dafür ist es definitiv zu klein...aber die Grösse einer grossen Hauskatze hat es locker!
Ich verfolge die Richtung im Geiste, schau wo es hinrennen müsste und sehe da bei einer Touristengruppe eine kleine Lichtung im Gebüsch rumliegen!
Sofort geh ich dahin und stell mich auf die Lauer, was die Touristen und noch mehr den Guide etwas nervös macht.
Natürlich fragen sie nach was ich da sehe und ich erklärs ihnen...
...worauf nun alle ganz gespannt sind!
Und da!
Da rennt es über die Lichtung!



Oben: Ein Aguti (Dasyprocta punctata) rennt daher und obwohl es nur maximal eine Sekunde zu sehen ist erwisch ich es zwischen den Büschen!
Jabadabaduuuuuuu!!!
Etwas erstaunt bin ich aber darüber wie es auf dem Bild ist, denn es war wirklich blitzschnell, sieht auf dem Bild aber eher wie im Kriechgang aus...


Die Touristen und der Guide haben nur ein braunes Etwas gesehen, es aber nicht erkannt, so schnell ging das!
Und natürlich folgt sofort die Frage ob ich es erwischt habe, was ich ja mit einen 'ja' beantworten kann!
Sofort steht die ganze Gruppe mir gegenüber und versucht einen Blick auf meinen Kamerabildschirm zu erhaschen.
Der Guide meint noch dass es hier nicht so viele davon gibt und man nur selten eines findet.
Er lobt sogar meine Beobachtungsgabe und bedankt sich fürs Zeigen des Bildes...was ich etwas übertrieben finde, vor allem das Lob!
Wir gehen dann mal weiter, einmal die Gruppe vor uns und dann wieder wir vor der Gruppe, aber sie bleiben lange in unserer Nähe.



Oben: Wir begegnen Pilzen...



Oben: ...Libellen und bemerken dass rechts ein Fluss immer näher an unseren Weg kommt...
...wobei sich der Fluss nicht wirklich bewegt und der Weg auch nicht, sondern wir uns auf dem Weg und darum erscheint es uns nur so das der Fluss, der übrigens gar nicht fliesst (hat wohl Siesta), näher kommt.
😉




Oben: Fische hats auch direkt neben dem Weg...und wie wir gelesen haben auch Krokodile, was uns etwas vorsichtig sein lässt...

Plötzlich kommt der Guide von vorhin auf uns zu und will uns etwas in seiner Hand zeigen...



Oben: Eine Hand des Guides (die hat er auch wieder zurückgekriegt) sowie eine Süsswassergarnele aus dem Fluss.
Und dann verabschiedet er sich und die Gruppe geht nun schneller...als ob er sich bei mir für das Aguti revanchieren wollte!




Oben: Dann kommen wir aus dem Wald heraus und sehen den Fluss, der hier offenbar über einen kleinen Sanddamm ins Meer abfliesst.
Zumindest wenn er einen etwas höheren Wasserstand hat als heute.


Wir gehen ein Stück über den Strand und nach maximal 100 Metern wieder in den Wald hinein, der auf der anderen Seite der nun trockenen Flussmündung weiterführt.
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2'240 Beiträge · seit 201128. Juni 2019 ·
picco schrieb:
Oben: Dieses schockierte Bunthörnchen bleibt regungslos, mit weit aufgerissenem Maul und Augen, stehen und schaut aus als ob es den Leibhaftigen oder noch schlimmeres (z.B. Senf auf einer St.Galler Bratwurst) gesehen hätte!

Ha Ha...der Metzger Ritter hätte keine Freude 😛
Der bekäme Schreikrämpfe...
wobei..hier im Gastkanton essen so viele Senf zur Bratwurst...
Gruss M.
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
zuletzt bearbeitet 28. Juni 2019
Themenstarter6'378 Beiträge · seit 201128. Juni 2019 ·
Hoi Doppel-Mari
marimari schrieb:Ha Ha...der Metzger Ritter hätte keine Freude 😛
Der bekäme Schreikrämpfe...
Jaja, der würde wohl im Schlachthaus rotieren wenn er das sehen würde, das gäbe Mord und Totschlag!!! 😄
marimari schrieb:wobei..hier im Gastkanton essen so viele Senf zur Bratwurst...
Uiuiui...aber ich kanns gut verstehen, denn ich habe auch schon in Zürich den Fehler begangen eine Bratwurst zu essen.
Selbst ich hab da gerne zum Senf gegriffen, denn irgendetwas sollte schon gut sein am Essen...
...aber das hat eine echte SGB nicht nötig! 😎
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Themenstarter6'378 Beiträge · seit 201129. Juni 2019 ·


Oben: Wir sehen viele Echsen...



Oben: ...und Krabben in allen Farben!



Oben: Manchmal sogar Krabben mit Häuschen...



Oben: ...das bei einigen sogar einen grünen Touch hat!



Oben: Sabine entdeckt im Vorbeigehen eine am Baum kaum sichtbare Echse, der wohl ein Teil des Schwanzes fehlt.
Einige Touristen gehen an mir vorbei und suchen was ich denn da fotografiere, sehen die Echse aber erst nachdem ich sie ihnen zeige!
Zugegeben: Ich habe sie auch nicht gesehen bevor mich Sabine drauf hinwies.




Oben: Hab ichs schon erwähnt? Die Bäume der tropischen Wälder faszinieren mich enorm!



Oben: Man muss immer aufpassen dass man nicht plötzlich eine Flacheidechse an der Schuhsole kleben hat...



Oben: ...oder von pösartigen tomatenähnlichen Dingern auf Kopfhöhe niedergeschlagen wird!



Oben: Selbst Spinnen in Gross und Klein breiten ihre Netze aus...Gefahren über Gefahren, und das obwohl wir nicht fahren sondern gehen! :-O



Oben: Zwischendurch erhaschen wir immer wieder mal einen Blick am Meer...jaja, könnte gefallen!!!
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Themenstarter6'378 Beiträge · seit 201130. Juni 2019 ·


Oben: Hier spinnt mal wieder jemand...



Oben: ...während hier mal grüne Nieren odrr so was Ähnliches versuchen meinen Kopf zu treffen!



Oben und unten: Wie geschrieben, man hat kaum Platz seine Füsse zwischen die Eidechsen zu stellen! Zumindest wenn man dazu mehr als 10m zwischen den Echsen benötigt...





Oben: Aufsitzerische Aufsitzerpflangen sitzen einem Baumstamm auf...



Oben: ...während das Meer nur scheu unter den Bäumen durchblinzelt!



Oben: Zwischendurch gibts wieder Akrobaten zu beobachten...



Oben: ...und Schmetterlinge zu sehen! Än Guätä übrigens.



Oben: Nebst Aufsitzerpflanzen gibts auch...



Oben: ...Aufsitzeraffen, die dort oben...



Oben: ...noch Kunststückchen vorführen! Aber vielleicht kratzt er sich auch, keine Ahnung.
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Themenstarter6'378 Beiträge · seit 201101. Juli 2019 ·


Oben: Hier mal eine Echse die nicht am Boden rumwuselt, wohl weil sie sich für einen Affen hält, nehm ich mal an.



Oben: Und wenn ein Schmetterling schon so schön posiert dann muss sein Bild auch in den Reisebericht!



Oben: Das müsst ein Fregattvogel sein, sicher bin ich mir aber nicht...



Oben: Und bei den beiden da hinten tippe ich auf Schmuckseeschwalben (Thalasseus elegans)...



Oben: Und das wunderschöne Meer reizt so stark um baden zu gehen dass selbst eine Kokosnuss nicht widerstehen kann!



Oben: Wieder ein Fregattvogel, dem weissen Kopf nach zu urteilen aber noch ein Junger!

Wir erreichen den östlichsten Spitz des Cahuita Nationalparks, die 'Punta Cahuita', wo einige Tische und Bänke für die
Touristen bereitstehen.
Wenige Meter davor fällt uns ein Weissschulter-Kapuzineraffe (Cebus capucinus) auf, der echt gruselig ausschaut!
Denn der arme Kerl hat deutliche Bissspuren im Gesicht!
Ob die Bisse von einem anderen Affen oder sogar von einer Katze kommen wissen wir nicht, aber was wir wissen ist dass seine
Wundern schon eitern!
Man sieht oberhalb der Augen tiefe, offenbar von Reiss- oder Eckzähnen herrührende Wunden und dazu sind die Maulecken beziehungsweise Backen ebenfalls von Zähnen bis oberhalb der Nasenlöcher aufgerissen!
Was muss das arme Tier für Schmerzen haben!
Und nun kommt ein Bild davon, nichts für schwache Nerven!!!



Oben: Von der Grösse des Mundes der da zugebissen haben muss tippe ich auf eine Katze.
Wobei ein Ozelot (Leopardus pardalis) zumindest gemäss Wikipedia üblicherweise die Kapuzineraffen nicht auf dem Speiseplan hat, er frisst eher kleinere Tiere.
Die nächste infragekommende Katze dürfte dann der Jaguarundi (Puma yagouaroundi) sein, der jedoch auch nicht als Kapuzinerkiller bekannt ist.
Grössere Katzen wären dann noch der Puma und der Jaguar, wobei die Bissspuren meiner Meinung nach zu klein sind für die beiden doch recht grossen Kätzchen.
Man weiss es nicht und der Kapuziner hat wohl ein Schweigegelübde abgelegt, denn er sagt nichts dazu.


Wir gehen weiter, denn wir haben das Tier nur kurz gesehen, zu kurz um die Verletzungen deuten zu können.
Darum denken wir dass das Tier entweder verletzt oder krank ist, und mit verletzten oder kranken Tieren ist nicht zu spassen!
Es ist heiss, sehr heiss, auch weils nun kurz nach zwölf Uhr mittags ist.
Unsere Getränke sind schon beinahe aufgebraucht und wir schwitzen so stark dass wir auch nach einem Sprung ins Meer kaum nasser werden würden!
Da wir aber keine Badekleider dabei haben, nicht mal eine simple Badehose oder einen Bikini (Kleider sind ja auch so was von
Unpraktisch beim schwimmen und minim aus der Mode), bleiben wir an Land.
Die Strände hier sind klein, mancher nur 2x3m und meist nicht sandig, sondern aus kleinen Korallenbruchstücken gebildet.
Aber sie sind wunderschön!
Und das Riff weiter aussen hält die Wellen fast komplett ab, das muss ein Traum sein hier zu schwimmen oder, falls es Fische
hat, zu schnorcheln!
Nur darf man Letzteres nur mit Guide...



Oben: Muschel auf Korallenbeet, ich könnte stundenlang diese Formen betrachten!



Oben: Offenbar will hier eine Kokospalme ihre Wurzeln auf die Korallenbruchstücke schlagen!
Tststs, immer diese Gewalt!!!




Oben: Einer der wunderschönen kleinen Strände da, und ich kanns natürlich nicht lassen bis zum Knie ins Meer zu stehen!
Herrlich, so eine Abkühlung!
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3'385 Beiträge · seit 200901. Juli 2019 ·
Hallo Picco,

Du hast geschrieben:



Oben: Das müsst ein Fregattvogel sein, sicher bin ich mir aber nicht...

Ja, es ist ein Fregattvogel. Und in diesem Fall (ausnahmsweise) muss ich Dir einen hier reinposten.
Die Beiden sind uns unlängst über den Weg gelaufen: 😉

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Viele Grüße zu Dir,
der bayern schorsch
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