Picco in Costa Rica 2019

Reisebericht 165 Antworten · 30,9k Aufrufe · gestartet 15. Apr. 2019 von picco
1’450 Beiträge · seit 200626. Apr. 2019 ·
Ui, ein Reisebericht von Costa Rica!! Und ich stolpere jetzt erst darüber!
Das wird interessant für mich. Wir waren vor 25 Jahren (da war dieses Land in Deutschland noch fast unbekannt) und vor 20 Jahren dort unterwegs und konnten damals die Änderungen sehr gut sehen. Jetzt bin ich gespannt, was sich in der Zwischenzeit getan hat. Aber Dein Bericht klingt schon mal sehr gut.

Weisst Du, wie die von Dir erwähnte "Rotohrige Grünkugel' im Volksmund genannt wird?
"Hot Lips".

Passt doch, oder?

Beate
1’249 Beiträge · seit 200926. Apr. 2019 ·
Lieber Piccco,
da die anderen mit den "c" etwas geizig sind, habe ich mal eins mehr spendiert. 😛

Costa Rica steht auch noch auf meiner Wunschliste.
Daher freue ich mich auf die virtuelle Mitfahrt in eine noch etwas unbekannte Neue Welt.

Bernd
Ägypten, Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x) Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt: foto-kiboko.de
Themenstarter6’397 Beiträge · seit 201127. Apr. 2019 ·
Hoi zämä und willkommen im schon recht vollen Fond des Kleinstwagens...
beate schrieb:Ui, ein Reisebericht von Costa Rica!! Und ich stolpere jetzt erst darüber!
Das wird interessant für mich.
Carinha schreibt im selben Unterforum auch an einem Bericht über Costa Rica, schau da auch mal rein. Sie waren auf einer anderen Route unterwegs, aber zur selben Zeit.
beate schrieb:Jetzt bin ich gespannt, was sich in der Zwischenzeit getan hat. Aber Dein Bericht klingt schon mal sehr gut.
Das wäre auch für mich interessant! Halt Dich nicht zurück mit Bemerkungen wenn Du Veränderungen zu damals feststellst, ok?
beate schrieb:Weisst Du, wie die von Dir erwähnte "Rotohrige Grünkugel' im Volksmund genannt wird?
"Hot Lips".
Passt doch, oder?
😄 Ja, passt und nein, wusste ich nicht!
Kiboko schrieb:Lieber Piccco,
da die anderen mit den "c" etwas geizig sind, habe ich mal eins mehr spendiert. 😛
Danke, Bernd, danke!!! Hach, was für eine Wohltat! 😄
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
1’450 Beiträge · seit 200627. Apr. 2019 ·
picco schrieb:
beate schrieb:Ui, ein Reisebericht von Costa Rica!! Und ich stolpere jetzt erst darüber!
Das wird interessant für mich.
Carinha schreibt im selben Unterforum auch an einem Bericht über Costa Rica, schau da auch mal rein. Sie waren auf einer anderen Route unterwegs, aber zur selben Zeit.
Da siehst Du mal wieder: das ist mir nicht aufgefallen. Aber Dein Beitrag schon 😊
Aber da muss ich gleich mal nachlesen.
beate schrieb:Jetzt bin ich gespannt, was sich in der Zwischenzeit getan hat. Aber Dein Bericht klingt schon mal sehr gut.
Das wäre auch für mich interessant! Halt Dich nicht zurück mit Bemerkungen wenn Du Veränderungen zu damals feststellst, ok?


Werde ich machen. 😁

Beate
Themenstarter6’397 Beiträge · seit 201129. Apr. 2019 ·
Nach wenigen hundert Metern wieder dasselbe Bild wie schon bei der Hinfahrt: Lahme Lastwagen blockieren die Strasse und sorgen für Stau...
...indem sie mit 3-4km/h und Höllenlärm sowie schwarzen Rauchwolken das Hügelchen erklimmen...
Irgendwann erreichen wir auch wieder einen Punkt wo unsere Spur zu einer zweispurigen Spur wird und mit aller Kraft des Motörchens
schiessen wir langsam an den Brummis vorbei in Richtung San Jose!



Oben: Ami-PickUp mit bananiger Fracht...



Oben und unten: Lahm, laut und erstaunlich klein: Ami-Trucks!





Oben: Und noch das letzte Bild eines Ami-Trucks für heute, zumindest wenn Du den Video-Clip unserer Fahrt nach San Jose nicht
anschaust...denn dort sieht man noch mehr!


Bald schon sind wir am Anfang der Stadt, der Verkehr wird dichter und dichter und schnell steht alles still!
Toll!
Unser Fahrzeug wurde zu einem Stehzeug...aber man muss den Costa Ricanern zugute halten dass sie wirklich sehr zurückhaltend fahren!
Wer in Bella Italia fahren kann schafts auch in Costa Rica!
Nach gefühlten zwei Stunden kommen wir im Dunkeln endlich im 'Casa de las Tias' an.

Unten: Zeitlich minim zusammengetauchtes Video unserer Fahrt...inklusive dem üblichen Stau (täglich ab 15:00Uhr) in San Jose.

Klick mich um das Video auf Youtube anzuschauen! ↗



Javier empfängt uns, fragt wie unser Tag war und gibt uns Tipps wo man gut essen kann.
Wir erzählen etwas und dann gehts ab ins Zimmer.
Sabine liegt schon bald auf dem Bett und auch ich möchte mich etwas hinlegen.
So um 20:00 Uhr erwachen wir beide und beschliessen dass wir keinen Hunger haben aber müde sind und deswegen gleich liegen bleiben, gute Nacht!

Tag 3: Fahrt nach Montezuma

Guten Morgen!
Es ist zwar draussen noch dunkel aber in der Schweiz wäre es ja schon Vormittag und heute müssen wir ja alles einpacken, da wir
zum Pazifik runter fahren.
Also rauf aufs Klo und dann ab unter die Dusche, auf dass auch das Necessaire nicht stehen gelassen wird!
So gegen Acht gehen wir raus zum Frühstückstisch wo die Sonne scheint und die Vögel zwitschern!
So schön hier!



Oben: Das Buffet des Frühstücks beim Aufbau, Brot, Joghurt usw gabs auch noch.



Oben: Der Thee und der Kaffee, auf den Javier besonders stolz ist, steht auf dem Tisch bereit.



Oben: Der Rest des Raumes erinnert etwas an ein Museum, hat aber in der Realität durchaus seinen Charme.



Oben: Der Frühstückstisch wurde aus dem Haus verbannt, der hat sich wohl mal daneben benommen...
Rechts ist meine Kamera mit dem eingefahrenen 100-400mm-Objektiv zu sehen.




Oben: Das Haus vom Garten her...wer meine Lieblingsfarbe kennt weiss warum es mir hier auch gefällt.
Nicht nur, aber auch...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
358 Beiträge · seit 201329. Apr. 2019 ·
Hola Picco!
picco schrieb:
Oben und unten: Lahm, laut und erstaunlich klein: Ami-Trucks!
Diese Ami-Trucks finde ich klasse!
Wir haben letztes Jahr jede Menge davon in Peru und Bolivien gesehen. Wir haben sogar in der Wüste einen angehalten und sind ein Stück mitgefahren.

LG, Adriana
2018: Uganda, Ruanda, DR Kongo
761 Beiträge · seit 201029. Apr. 2019 ·
¡pura vida! 😉

San José zur Rush Hour ist ein Alptraum.
Ansonsten les ich gern mit - wir waren vor einem Jahr in Costa Rica! 🙂

Gruß Doro
~ Africa is a feeling ~
Themenstarter6’397 Beiträge · seit 201130. Apr. 2019 ·
Hola Adriana und ¡pura vida! Doro
adriana schrieb:Diese Ami-Trucks finde ich klasse!
Ja, sie gefallen wir ja auch, aber sie sind halt nicht breiter und bei weitem nicht so hoch wie die europäischen Lastwagen, sie wirken nur so gross.
Einmal bin ich echt erschrocken als hinter einem Truck ein japanischer Transporter folgte der breiter aussah! 😄
Vielleicht hats getäuscht, da ja auch die Amis eine Maximalbreite haben, aber der Truck sah im Vergleich beinahe wie ein Spielzeug aus. 😎

Dann schmeiss Dich mal hinten rein, Doro! Ich hoffe es hat noch Platz auf irgendeinem Knie... 😉
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter6’397 Beiträge · seit 201130. Apr. 2019 ·


Oben: Das Haus von der Eingangsseite her.



Oben: Und nochmals die Eingangsseite, diesmal vom Parkplatz kommend.



Oben: Und dann gehts packen...

Schon bald sind wir nicht mehr alleine, ein Paar aus den USA setzt sich auch an den Frühstückstisch.
Natürlich kommen wir ins Gespräch und so erfahren wir dass die zu Viert bei einem Bekannten auf dem Boot waren und Hochseefische fischen wollten...
...was aber offenbar nicht ganz so geklappt hat wie es hätte klappen sollen.
Zumindest ist er ziemlich neidisch darauf dass am Tag ihrer Abreise endlich Fische gefangen wurden...aber da waren sie schon auf dem Weg nach San Jose...
Das dazugehörige zweite Paar gesellt sich dazu und schon bald bemerkt der neu dazugesellte Mann dass er mal in Deutschland gearbeitet habe, vor ewigen Zeiten: In den 70ern bei einem grossen Mercedes-Händler!
Und dass er damals viele Autos über die San Bernardino-Route fahren musste...
Lustig, der ist also X-Mal wenige hundert Meter an meiner Wohnung vorbeigefahren, noch bevor es die Wohnung überhaupt gab.
Wir quatschen über Rollstühle in den USA und das Erstaunen der Amis dass man in Europas Spitälern nicht wegen jedem Mist einen Rollstuhl unter den Arsch geschoben bekommt... 😉
Das Frühstück ist wieder mal sensationell, diesmal mit einer sehr speziellen Frucht die mich an die afrikanische Jackfruit erinnert...
...keine Ahnung wie das Teil heisst!
Bald ist es Zeit uns zu verabschieden und zu bezahlen...
Fast bedauern wir dass wir hier nicht länger gebucht haben, so viel Herzlichkeit erlebt man selten!
Falls wir wieder mal nach Costa Rica kommen werden wir sicherlich wieder hier buchen!
Aber nun müssen wir los, das Gepäck wartet schon im Auto als wir uns nochmals kurz die Unterkunft anschauen und uns von Javier und Pilar verabschieden.
Bevor wir aber losfahren holen wir uns noch etwas aus dem Supermarkt auf der anderen Strassenseite damit wir nicht auf dem Weg elendiglich verdursten oder verhungern...
Schnell sind wir wieder bei unserem Auto und los gehts, ab ins (nicht vorhandene) Verkehrsgewühl!



Oben: Da, direkt vor dem auf China gemachten Haus gehts in den kleinen Weg zum Casa de las Tias rein...fotografiert vom
kleinen Einkaufszentrum gegenüber her.




Oben: Das ist die Route des heutigen Tages.

Google Maps führt uns ganz gut durch die Stadt in Richtung der Route 27, lediglich die Ansagen kommen recht spät...
...einmal sogar zu spät um noch reagieren zu können!
Und schon fahren wir an Wellblech-bedeckten Hütten vorbei, den vielen Schlaglöchern ausweichend und über Schienen holpernd auf dem Weg zurück auf die Hauptstrasse...
Somit hätten wir also auch die ärmlicheren Gegenden von San Jose gesehen!
Irgendwann sind wir dann auf der Route 27, bei uns würde so was Autobahn genannt und mit 120km/h befahren werden, hier aber wechselt die maximale Höchstgeschwindigkeit dauernd zwischen 60 und 100.
Und obwohl alle sehr anständig fahren erinnerts mich an bella Italia, denn es hat hier eine Zahlstelle nach der Anderen!
Etwas speziell ist dass die auf der Strecke immer wieder vorhandenen zweispurigen Abschnitte so enden dass die rechte Spur in die Überholspur einfädeln muss...was nicht immer so einfach ist wenn ein Truck mit Auflieger versucht mit 0,1 km/h Überschussgeschwindigkeit zu überholen...
Aber davon abgesehen gehts sehr gut voran, trotz der für unsere Verhältnisse tiefen Geschwindigkeiten!
Auch die Fahrweise der Costa Ricaner (die sich selbst 'Ticos' nennen) ist weit weniger agressiv als die z.B. der Schweizer...
Und so sehen wir schon relativ bald den Pazifik!
Nun haben wir die Möglichkeit mit der Fähre von Puntarenas nach Paquera auf der Nicoya-Halbinsel zu schippern oder, da wir noch viel Zeit haben, rund um den Golf von Nicoya zu fahren!
Dies sind einmal 80 Minuten auf der Fähre plus die Verladung und das Warten bis zur Abfahrt um 15:00 Uhr (...also 2,5 Stunden warten...), zum Anderen rund 160km Umweg auf der Strasse...
Und wir beschliessen die Fähre links liegen zu lassen und um den Golf rum zu fahren!
Zumal die Strassen einen sehr guten Eindruck hinterlassen!
Und so kommts halt dass wir wieder mal bemerken dass die lahmen Trucks uns immer wieder aufhalten!
Aber da die Strecke immer wieder mal Überholmöglichkeiten bietet gehts trotzdem voran!
Plötzlich schreit Sabine 'Ara!!!'
Ich schau hoch und sehe kurz einen roten Vogel, welcher über die Strasse und dann über einen Wald fliegt...
...Keine Chance für ein Foto!!!
Aber immerhin: Wir haben einen roten Ara gesehen! :-D
Wenn auch nur für Sekundenbruchteile...
Die Strecke führt durch schöne Landschaften, vorbei an Geschäften, Wohnhäusern, Wäldern und vielen Weiden mit Kühen drauf.
Und irgendwann sind wir an einer Kreuzung die uns nach links in Richtung der Brücke 'Puente La Amistad', welche über den Fluss 'Tempisque' führt, abzweigt und uns so auf die Halbinsel 'Nicoya' bringt.



Oben: Auf der Brücke 'Puente La Amistad' und über dem Fluss 'Tempisque'...



Oben: Kühe mit Zäunen...



Oben: ...Zäune ohne Kühe...



Oben: ...Kühe mit Hof und Zaun...

An vielen Rinderweiden vorbei fahren wir auf guter Strasse in Richtung Süden, wobei wir immer wieder von langsamen Verkehrsteilnehmern wie Trucks, Traktoren und auch einfach langsam fahrenden Autos eingebremst werden.
Irgendwann sehen wir das Schild zur Fähre nach Puntaneras nach links zeigen und genau dort fahren wir rechts, wie von Google Maps empfohlen!



Oben und unten: Nach dem Abzweig der zur Fähre nach Puntaneras gefü¨hrt hätte wird die Strasse je länger je schlechter...



Die Strasse wird dann von Kilometer zu Kilometer schlechter, es beginnt mit Schlaglöchern und endet mit einer Baustelle, an der wir natürlich am Rotlicht stehen bleiben dürfen.
Und wir stehen lange....laange...laaange!!!
Doch wider Erwarten ist die Ampel nicht defekt und zeigt plötzlich grün an!
Los gehts, olè!
Was nun folgt sind wohl die Pisten wegen derer uns einige einen 4x4 empfohlen haben!
Schüttelpiste par exelence!
Und vor uns einige sehr langsam fahrende Autos...
...was vom Staub her gesehen natürlich Sinn macht, aber unser Autochen vor Probleme stellt, die es mit etwas höherer Geschwindigkeit nicht hätte!
Denn unter etwa 1600 Umdrehungen pro Minute ist das Motärchen sehr kraftlos, so dass ich immer wieder in den ersten Gang schalten muss um die teilweise sehr steilen Strecken zu bewältigen!
Ich komm mir beinahe vor wie damals, als ich mit meinem 21PS 'starken' Döschwo zu viert plus Gepäck über den San-Bernardino-Pass gefahren bin!
Stress am Schalthebel!
Nach einigen Kilometern denke ich dass die Baustelle nun vorbei sein muss...
...aber so was von 'Denkste'...
Wir haben erst eine von etwa 6 per Lichtsignal bediente Strecken hinter uns!
Und so stehen wir wieder lange am Rotlicht und bewundern unser Auto, das durch den Staub wohl sein Gewicht verdoppelt hat...
....zumindest schauts so aus...vom ursprünglich weissen Lack ist kaum mehr was zu sehen!
Zum Glück haben wir schon frühzeitig die Klimaanlage auf Umluft gestellt!
Nach einer kleinen Ewigkeit, die gefühlt durchaus zum Durchleben einer Eiszeit gereicht hätte, gehts weiter, mit denselben Problemen...
Doch das Auto scheints zu freuen, denn es leuchtet mir mit einem orangen Lämpchen bei der Tankanzeige fröhlich zu!
Nicht ganz so fröhlich bin ich, denn ich versteh das durchaus als Aufforderung mal tanken zu gehen...
...was in dieser Baustelle nicht ganz so leicht ist, zumal es hier keinerlei Tankstelle gibt!
Irgendwann ist es so weit und die Baustelle liegt komplett hinter und nicht mehr unter uns, halleluja!
Doch das Lämpchen blendet mich noch immer...
Und was macht der findige Smartphone-Besitzer in solchen Situationen?
Genau, er zückt sein Smartphone und gibt 'Tankstelle' in die Suche ein!
Und wie von Geisterhand zaubert das Smartphone zwei Tankstellen auf den Bildschirm...
...so weit weg dass ich, der ich immer sehr optimistisch bin was Tank-Reserve-Inhalte betrifft, daran zweifle diese ohne zu schieben erreichen zu können!
Shit!
Also ab sofort den Extrem-Spar-Fahrmodus einlegen und gemütlich dahintuckern.
Erst geht das ja noch recht gut, aber bald ists vorbei mit Teerstrasse, lediglich die Schlaglöcher bleiben uns erhalten.
Allein durch das ewige Schlagloch-Ausweichen dürften zwei-drei Kilometer zusätzlich am Benzin nuckeln...
Und da erscheint endlich die Tankstelle am Horizont (Cóbano Service Station, 160, Puntarenas Province, Costa Rica, klick mich),
während das Lämpchen der Tankanzeige schon beinahe verglüht ist!
Sozusagen zum letzten Tropfen!
Also mal auffüllen, den kleinen...
Sabine bezahlt dies mit ihren Colon und schon nehmen wir die letzten, sehr holprigen Kilometer nach Montezuma unter die kleinen Räder, wobei wir von Google Maps durch eine Strasse mit Namen 'Delicias Montezuma Connection' geführt werden, was dann auch eine Wasserdurchfahrt beinhaltet...
...wie sich mir später zuhause am PC eröffnete war das Bächlein der Rio Montezuma oberhalb der Wasserfälle...
Beim Hotel 'Las Luces' kurz vor der Ortschaft erreichen wir endlich wieder eine asphaltierte Strasse und bezwingen abwärts einige steile Serpentinen.
Und da ist es ja schon: Unser Hotel 'El Jardin'!
Hier mal die Fahrzeiten die wir benötigten:
-Vom Casa de las Tias nach Puntaneras: Eine Stunde und 31 Minuten für ca. 85km inkl. Verfahren in San Jose
-Von Puntaneras zur Brücke 'Puente La Amistad': Eine Stunde und 25 Minuten für ca. 83km
-Von der Brücke 'Puente La Amistad' bis nach Paquera: Eine Stunde und 15 Minuten für ca.77km
-Von Paquera bis Montezuma: dank einer Riesenbaustelle zwei Stunden und 20 Minuten! Und das für ca.57km inkl. kleinem Tankstopp
Also total etwa sechseinhalb Stunden für etwa 300km...ohne Pause aber mit grosser Baustelle, die uns sicher eine Stunde gekostet hat.
Der Umweg um die Bucht herum statt mit der Fähre drüber hat total zwei Stunden und 40 Minuten beziehungsweise ca. 160km gekostet.
Wenn man die gemäss Google etwa 80 Minuten für die Fähre rechnet plus die 2,5 Stunden die wir hätten warten müssen so waren wir mit unseren zwei Stunden und 40 Minuten sogar über eine Stunde schneller und bei einem Fährpreis von rund 13'000 Colon für zwei Personen und ein Auto auch nicht teurer unterwegs!
Zumal der Liter Benzin in Costa Rica nicht mal einen Franken kostet und wir unbeschränkte Kilometer haben!
Ich parkiere mein Auto am Strassenrand und so watscheln wir mit unseren Wertsachen zur Rezeption um die freudige Nachricht unseres Ankommens zu verkünden!
Da es schon 17:30 Uhr ist liegt das Dorf auch schon komplett im Schatten der sich dahinter befindlichen Berge rum...
Immerhin machts der Typ hinter dem Tresen der Rezeption nicht auch so sondern er empfängt uns nicht nur stehend statt rumliegend und dazu noch sehr freundlich...
...was in diesem Land offenbar völlig normal ist!
Da könnten sich so ziehmlich alle Länder, die ich bisher bereist habe, eine Scheibe davon abschneiden!
So freundliche Menschen wie wir bisher hier getroffen haben sieht man wirklich selten!!!
Der Rezeptionist, dessen Name ich leider vergessen habe und den ich deshalb einfach mal Pablo nenne, erklärt uns die Tee-Ecke (Frühstück gibts hier nicht, haben wir aber gewusst), übergibt uns Rabatt-Gutscheine für ein Frühstücksrestaurant einige Meter die Strasse runter und zeigt uns das Zimmer.
Dafür packen wir je einen Koffer und gehen rechts an der Rezeption vorbei den steilen Anstieg hoch, dann die Treppe an beiden Pools vorbei runter zum Zimmer unterhalb des unteren Pools.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 30. Apr. 2019
Themenstarter6’397 Beiträge · seit 201101. Mai 2019 ·
Schön und gross ists hier und das Wandbild erinnert mich gleich an Afrika...
Auch die Nasszelle ist ganz akzeptabel, wenn auch nicht sonderlich gross.
Klimaanlage und Kühlschrank sind ebenfals vorhanden, was will man mehr?
Also geh ich mal wieder die Treppen neben den Pools hoch und den steilen Abhang runter zum Auto um das restliche Gepäck wieder den steilen Anstieg hoch und die Treppe bei den Pools runter zu schleppen, bevor ich den Weg nochmals gehen muss, diesmal aber immerhin ohne Gepäck.
Denn ich steh im Halteverbot und muss das Auto irgendwo an den Strassenrand, wo es nicht im Weg steht, stellen.
Denn über Parkplätze verfügt das Hotel 'El Jardin' nicht.



Oben: Wie unschwer zu erkennen ist haben wir ein Tier im Zimmer...und das noch auf meinem Bett!
Zum Glück nur aus Handtüchern gewickelt!




Oben: Und so sieht das Zimmer vom Eingang her betrachtet aus.



Oben: Es hat eine Dusche mit Lavabo und WC, nicht zu gross, aber auch nicht eng.



Oben: Die Garderobe bietet viel Platz und einen kleinen Kühlschrank, der sogar kühlt und nicht gefriert wie Andernorts... 😉



Oben: Blick in den wirklich schönen Garten und zu den Bungalows weiter oben.



Oben: Und hier noch das Schild das auf das Hotel hinweist. Kaum zu übersehen!



Oben: So sieht das Rezeptionsgebäude aus. Gleich dahinter ist unser Zimmer.

Wir richten uns ein und gehen zum Strand um den Pazifik zu begrüssen...und vor allem um in einem Strandrestaurant einen
Drink zu geniessen!
Herrlich ists hier, wenn auch das Dorf selbst nichts Schönes zu bieten hat und eher nach Hippie-Komune aussieht.
Auf dem Weg zum Strand seh ich schon ein Restaurant das für seine Meeresfrüchte wirbt...und ich entschliesse dass wir heute Abend da drin essen werden!
Nun muss ich das nur noch Sabine beibringen, was aber nicht sonderlich schwer sein dürfte.
Aber erst mal gehts in ein anderes Restaurant, wo wir uns wenn ich mich recht erinnere erst ein Imperial Silver für Sabine
und ein Imperial Standart für mich, danach eine Pina Colada für sie und einen Mojito für mich genehmigen.
Und dazu was zu knabbern: eine Guacamole mit Tortilla-Chips!
Und es schmeckt!
Herrlich, hier am Meer!



Oben: Montezuma vom Strand her.



Oben: Das Restaurant von den Tischen am Strand aus betrachtet.



Oben: Ein sehr spezieller Vogel, welchen wir noch an vielen Orten sehen werden...mitsammt lustiger Frisur! (Handyfoto)
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
448 Beiträge · seit 201403. Mai 2019 ·
picco schrieb:
So lahme Lastwagen hab ich bisher ausschliesslich in den Bergen Afrikas gesehen!!!
Ich staune echt beinahe Bauklötze und denk mir dass es halt schon zu den USA passt: Grossspuriges Auftreten und nicht viel dahinter...
...
Aber wir fahren weiter bis wir wenden können und dann ab zur Rangerstation.
...
Eines der selten zu sehenden Dreifingerfaultiere!
Hallo Picco
Bis hierhin bin ich jetzt mit lesen gekommen und gebe zwischendurch mal meinen Senf durch. 😄
Diese Strasse haben wir auf dem Rückweg zum Flughafen ebenfalls genommen, die Lastwagen sind wirklich sehr eindrücklich (im negativen Sinne). Und die Rangerstation haben wir komplett verpasst - die haben wir nirgendwo gesehen. 😣 So sind wir halt ohne Braulio Carillo-Eindrücke nach Hause geflogen...

Und bezüglich Faultier... Ich glaube, die seltenere Ausgabe ist das Zweifingerfaultier (...hofmanni). Zumindest wir haben nur 3-Fingers entdecken können. Davon aber jede Menge. 🤪

Gruess, Karin
Next: 2024 / 3 Wochen: USA - Der Südwesten Destinations: 2023 / 3 Wochen: Durban, St. Lucia, Sodwana Bay, Kosi Bay, Pongola GR, eSwatini, Kruger NP 2022 / 4 Wochen: VicFalls, Chobe, Zambesi-Region, Savuti, Moremi, Maun, Nxai Pan, Boteti, Khama Rhino, Tuli Block, Waterberg, JoBurg Reiseberichte: Auf vielseitigen Wunsch - Costa Rica 2019: https://namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/297281-costa-rica-dschungel-und-mee-h-r.html?start=30#551052 Kruger, Mapungubwe, Tuli Block 2017/18: https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/294550-hot-dry-bumpy-suedafrika-und-botswana-2017-8.html Gardenroute & KTP 2016: http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/291442-suedafrika-die-vierte-garden-route-und-ktp.html KwaZulu-Natal, Swaziland, Lesotho 2015: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/288140-kwazulu-natal-swaziland-lesotho-afrika-zum-3.html Kapstadt, Western Cape und Namibia 2014: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285005-suedafrika-und-namibia-mit-dem-crueueser.html Honeymoon Südafrika 2013 (Kurzbericht): http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/284461-neuinfektion-mit-afrikavirus.html
zuletzt bearbeitet 03. Mai 2019
Themenstarter6’397 Beiträge · seit 201104. Mai 2019 ·
Hoi Karin

Es wurde uns halt so gesagt, aber ob immer alles richtig ist was uns gesagt wurde ist eine andere Frage...
Schön dass Du nun auch dabei bist!
So können wir ja gemeinsam zurückfliegen 😄 😉 😎
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter6’397 Beiträge · seit 201104. Mai 2019 ·


Oben: Die Sonne geht hinter den Bergen unter...schaut trotzdem schön aus! (Handybild)

Doch jetzt gehts erst mal zurück ins Hotel und ab unter die Dusche!



Oben: Das Dorf Montezuma auf einer Übersichtskarte..gross ist es ja nicht wirklich.

Blitz-Blank geputzt und wieder eingekleidet machen wir uns so um halb Acht auf zum von mir ausgewählten Restaurant am Strand, wo wir einen kleinen Tisch am Geländer mit Ausblick auf das Meer (Sabine) und Sabine (ich) haben.
Die Speisekarte wird bald mal gebracht und so wähle ich als Vorspeise einen Pulpo-Salat und zur Hauptspeise eine Fischplatte, Sabine lässt sich 'nur' eine Hauptspeise bringen.
Und dann kommt die Vorspeise und ich weiss sofort dass meinem Magen wieder mal ein Stretching bevorsteht... :-O
Nach dem Essen genehmigen wir uns noch je einen Drink, da bemerken wir ein alterndes Hippipaar am Nebentisch, das in einem Dialekt wie dem Aargauischen miteinander auf eine Art spricht wie es nur zu Tode gelangweilte Hundertjährige tun würden...
Und das über Themen die mich vielleicht mal mit 16 interessiert haben, aber sicher nicht in meinem oder dem etwas höheren Alter der beiden Alt-Hippies.
Plötzlich halten sie einen Tablet-PC in der Hand und die alten Stimmen klingen wie die von sechzehnjährigen!
Da das Gequatsche kaum zu überhören ist hör ich dass sie mit irgendeinem jungen Typen in Thailand quasseln, auch wieder auf Pupertier-Niveau...
Sabine und ich schauen uns amüsiert an und wir sind uns sicher dass da zwei während einiger Zeit ihres Lebens zu viel gekifft haben...
Ich weiss, es ist weder anständig noch nett anderen zuzuhören, aber die zwei sind so was von Abstrakt dass es uns echt aufs köstlichste amüsiert!
Und schon ists um etwa 22:00 Uhr und da wir noch immer etwas Jetlag bemerken verlassen wir die skurile Szenerie und gehen zurück ins Hotel und ab in die Heia!
Gute Nacht!

Tag 4: Statt Wasserfall, Pelikane und Holzstückwerfer

Guten Morgähn!
Herrlich geschlafen!
Und heute nehmen wirs sehr gemütlich, holen uns je einen Tee, Bananen und Cracker, was alles in der Rezeption zur Verfügung steht, und setzen und vor unser Zimmer auf die dortigen Stühle.
Begleitet von Schmetterlingen und sogar einem Kolibri mampfen wir uns in den Tag hinein!
Der ürbigens schönstes, warmes Wetter verspricht!
Anschliessend gehts in den kleinen Supermarkt der 50 Meter von unserem Zimmer entfernt liegt.
Wir lassen uns Zeit, aber kurz vor Neun watscheln wir mal los in Richtung des Wasserfalls, von dem mir auch die heute anwesende Rezeptionistin erzählt hat.
Die Sonne scheint, die Hippies liegen schon unter den Palmen, die Vögel zwitschern von den Bäumen, der Sand liegt rum und das Meer plätschert während wir der Strasse nach Westen folgen.
Natürlich zu Fuss...



Oben: Der Strand direkt am Dorf...

So freundlich die meisten Leute auch sind so fallen aber immer wieder meist ältere Männer auf die offensichtlich ein gröberes Problem haben...
...und meist nicht sonderlich nett sind, obwohl sie auch Einheimische sind und man denken könnte dass 'nett sein' hier zur üblichen Mentalität gehört.
Bei den Meisten derer tippe ich auf ein Alkoholproblem, bei Anderen aber auch auf Vereinsamung...
Offenbar ist auch in Costa Rica nicht alles Gold was glänzt...
So kommen wir in eine eher ärmlichere Gegend direkt neben dem Dorf selbst.
Viele Unterkünfte hier wirken alles andere als Vertrauenserweckend, zum Teil sind sie mit Sperrholzplatten bastelmässig repariert, zum Teil einfach nur irgendwie zusammengepfuscht.
Aber etwas weiter um eine Kurve herum finden wir auch wieder welche die doch vertrauenserweckender ausssehen.
Was man vom am Strassenrand offenbar schon seit langer Zeit stehenden Toyota Landcruiser nicht behaupten kann, denn zwei Reifen sind platt und zwei im eingetrockneten Morast so gut wie festgebacken...
Schon erstaunlich ein so teures Auto in einem eher armen Land so regelrecht verrotten zu lassen!



Oben: Die Mündung des 'Rio Montezuma'

Wir gehen weiter bis eine Strasse rechts abbiegt und sich den Hügel raufschlängelt, wobei sie sich nicht bewegt!
Aber nach etwa 100 Metern beschliessen wir zu glauben dass der Wasserfall nicht hier oben sein kann, zumal es hier auch kein Wasser hat...
...also rechtsumkehrt und zurück!
Nun sehen wir direkt neben dem Landcruiser einen kleinen Trampelpfad und trampeln dem Pfad mal entlang.
Er führt uns an einer uns vor Springfluten warnenden Tafel ins Bachbett runter und zu einer kleinen Kaskade von Kleinstfällen sowie einigen Tümpeln, die ich von Weitem auf krokodilischen Inhalt überprüfe bevor ich da zu nah ran gehe...
...aber die Krokis sind entweder nicht hier zuhause oder ausgeflogen...
Aber Sicherheit muss sein!
Oder bin ich etwa zu sehr im Afrika-Modus?
Hmmm...
Ich hüpfe von Stein zu Stein und nun kommt auch Sabine ins Flussbett rein.
Aber unsere Sandalen sind nicht so geeignet um im Flussbett hochzuklettern, weshalb nur ich (mit den geländegängigeren Sandalen) etwas hochklettere um zu schauen ob da weiter oben ein erster zu nehmender Wasserfall ist.



Oben und unten: Diese Rinnsale können nicht die Montezuma-Fälle sein...



Den seh ich zwar nicht aber dafür einige Touris die weiter hochgehen, also geh ich nicht nur davon aus dass da hinten irgendwo der Wasserfall sein muss sondern auch wieder runter zu Sabine.
Mit dieser Info versorgt beschliessen wir heute nicht da hoch zu gehen sondern etwas weiter dem Meer entlang zu spazieren und dann irgendwo in ein Restaurant zu sitzen und was zu trinken.
Und so spazieren wir weiter an wieder eher nicht so teuren Unterkünften vorbei bis wir an einem schönen Strand stehen und etwas dem Meer zuschauen können.



Oben: So sehen Traumstrände aus bevor man am Strand liegt...



Oben: Ich liebe es den tosend anbrausenden Wellen zuzuschauen wie sie auf die Felsen eindreschen...und die Geräusche...



Oben: Reiseberichtschreiber auf statt als Fels in der Brandung...ohne Buckel, denn auch wenns so ausschaut: das ist ein Rucksack!



Oben: Heruntergefallenes schönes Etwas...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
2’240 Beiträge · seit 201105. Mai 2019 ·
Hoi Picco und Sabine, ich reise auch mal ein wenig mit Euch mit. Danke für den Bericht. So richtig fesseln tut mich Costa Rica weder bei Euch noch Karin's Bericht (bis jetzt).
Für mich eine Spur too many US tourists ;)/ ein Schuss too much von dieser Kultur . Strände gibt's anderswo auch Schönere 😐
Die Tierwelt ist aber sicherlich spannend. Vor allem der Corcovado würde mich interessieren. Ich glaube wir haben aber einfach noch ein paar andere Ziele vorher auf unserer Agenda...Costa Rica muss warten..zumindest bis zum Traum-Project 55; Panamericana...dann würd's auf der Route liegen, hasta luego LG Mari 😉
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
zuletzt bearbeitet 05. Mai 2019
Themenstarter6’397 Beiträge · seit 201105. Mai 2019 ·
Pura vida Doppel-Mari 😉
marimari schrieb:Für mich eine Spur too many US tourists ;)/ ein Schuss too much von dieser Kultur...
Darauf komm ich spätestens im Fazit sicher noch zu sprechen. Aber noch nicht jetzt. Ich will ja nicht vorgreifen. 😎
marimari schrieb:Vor allem der Corcovado würde mich interessieren
Ja, das denk ich ebenfalls, aber auch der Tortuguero reizt mich genug dass wir wieder mal dahin fliegen, dann aber wohl nicht mehr von Nordwest nach Südost sondern eher Nordost nach Südwest.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
1’721 Beiträge · seit 201605. Mai 2019 ·
Hallo Picco und Mari,

zunächst einmal vielen Dank an Picco für den Bericht (wenn auch in einem Afrika-Forum 😉 ) Ich lese immer mal wieder mit, weil mich deine Eindrücke sehr interessieren.

@Mari: Wir waren im Januar nach 8 Jahren zum zweiten Mal in Costa Rica, und meiner Meinung nach ist es immer noch ein sehr lohnenswertes Ziel, wenn der Fokus auf Landschaft (nicht unbedingt Strände) und Tieren (im Regenwald, vor allem Vögel) liegt. Der Corcovado (nicht nur als Tagesausflug!!) wäre meine Empfehlung Nummer eins. Ich würde allerdings auch nicht allzu lange warten. CR erlebt wie fast alle Ziele für Naturreisen einen ungeheuren Boom, vor allem leichter erreichbare, aber auch attraktive Destinationen wie Tortuguero oder Manuel Antonio sind ganz oben auf den Listen der Pauschalanbieter und daher gut besucht bis zuweilen überlaufen. Die Backpacker sind längst weitergezogen nach Panama und Kolumbien. In den paar Jahren hat sich ganz schön viel verändert, zum Besseren (Strassen, Beschilderung), aber auch zum Schlechteren. Man kann aber immer noch sehr schöne Ecken finden, wo man nicht von den US-amerikanischen Horden geschluckt wird. Faustregel: Je schwieriger zu erreichen, desto besser 🙂

Sorry, Picco, für den kleinen Exkurs meinerseits, aber es bot sich gerade an und du hattest ja auch an anderer Stelle nach Erfahrungen gefragt. Ich hoffe, das ist okay. Auf dein Fazit bin ich sehr gespannt.

Euch einen schönen Sonntag,
Bettina
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zuletzt bearbeitet 05. Mai 2019
Themenstarter6’397 Beiträge · seit 201105. Mai 2019 ·
Hoi Bettina
Beatnick schrieb:Sorry, Picco, für den kleinen Exkurs meinerseits, aber es bot sich gerade an und du hattest ja auch an anderer Stelle nach Erfahrungen gefragt. Ich hoffe, das ist okay.
Passt schon!
Gerne auch weitere Kommentare!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter6’397 Beiträge · seit 201106. Mai 2019 ·


Oben: Hach...

Doch der Durst lässt uns nach etwas Durstlöschendem dürsten...
Und so gehts wieder zurück in Richtung Montezuma bis zum 'Hotel Amor de mar', wo wir uns in bequeme Stühle auf der schönen Terrasse mit Blick auf den wunderschönen Garten schmeissen können.



Oben: Der wunderschöne Garten des 'Hotel Amor de mar' von der Terrasse aus...



Oben: ...und die sehr leckere, sehr durststillende Lemonata vor dem Garten...halt etwas unscharf, das Getränk...

Ein Früchteteller wird hier zu unserem Frühstück während unsere Dürste (schreibt man das so?) von einer Limonenlimonade (was für ein Wort) vertrieben werden.
Herrlich ists hier, so dass wir deutlich über eine Stunde bleiben.
Beim Rausgehen sehen wir dass hier auch Gäste anderer Hotels frühstücken können, aber nur solange es noch Platz hat.
Gut zu wissen!
Wir nehmen uns vor mal mit dem Auto die Gegend westlich von Montezuma zu erforschen und watscheln deshalb zur Strasse an der unser Kleiner gelangweilt rumsteht.
Also schnell reingehoppelt und losgedüst!
Schon bald sind wir am Punkt wo wir vorhin schon zu Fuss waren und kurz darauf rufts von der Beifahrerseite 'Pelikane'!
Natürlich wird gleich mal aufs Bremspedal gelatscht, parkiert, ausgestiegen und zum wunderschönen Strand 'Playa Los Cedros', wo die Pelikane sind, gegangen!
Und sie bieten uns ein herrliches Schauspiel!
Denn sie jagen nicht wie ich es kenne schwimmend sondern stürzen sich von einigen Metern Flughöhe Schnabelvoran ins Wasser!
Die denken wohl sie wären Eisvögel...
...odrr so...
Wir setzen uns im Schatten auf einen alten im Sand liegenden Baumstamm und packen das Fotogeraffel aus...
...mal schauen ob ich einen im Flug erwische...
...oder noch besser genau in dem Moment wo seine Schnabelspitze das Wasser berührt!
Man hat ja sonst fotografisch keine Ansprüche an sich ausser dass bitte die Augen gestochen scharf sein sollen. 😉



Oben: Der Strand der Pelikane...auch nett!



Oben: Erster Pelikan im Flug...und ich wundere mich dass der sich in der Haltung in der Luft halten kann...



Oben: Auch im Wasser hats Pelikane, die sind definitiv einfacher zu fotografieren!



Oben: Hier auf diesem Felslein versammeln sie sich jeweils zwischen den Jagtflügen...



Oben: Ja, der fliegt und ist halbwegs scharf! Freude herscht! :-D



Oben: OK, zugegeben....das ist kein Pelikan...aber auch das Teil fliegt!



Oben: Wie in Afrika die Zebras so zeigen mir hier in Costa Rica die Pelikane gerne ihren Hintern...find ich nicht nett!
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Themenstarter6’397 Beiträge · seit 201107. Mai 2019 ·


Oben: Der zeigt sich wenigstens auch etwas von der Seite...



Oben: ...aber schon der Nächste zeigt den Hintern! Und dann noch so von oben herab...



Oben: Ja, die Entfernung von der Schnabelspitze zum Wasser passt hier genau, lediglich die Flugrichtung ist für ein 'Eintauchfoto
um 90° falsch...




Oben: Wie man hier sieht gehts auch anders, denn auch ein schöner Rücken kann entzücken!



Oben: Hier ist der Schnabel schon einige Zentimeter zu weit für das perfekte Eintauchfoto...



Oben: Und schon wieder so ein Tiefflieger...der sich dazu noch hinter seinen eigenen Flügeln verstecken will, tststs...



Oben: ...aber er merkt bald dass das nichts bringt...



Oben: Und nun der Ansatz zum Sturzflug! Sofort verfolgen!!!



Oben: Verdammt! Die Schnabelspitze war schneller als ich! 🙁



Oben: Und als ich endlich wieder aufgeholt habe wars schon zu spät und der Vogel schon am Eintauchen...
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Themenstarter6’397 Beiträge · seit 201108. Mai 2019 ·


Oben: Zwischendurch mal wieder den Strand betrachten...wunderschön hier! Erinnert mich an einen Strand in der Toscana...



Oben: Und die Pelikane flattern weiter ihren Sturzflügen entgegen...



Oben: ...während ich dämlich in Sabines Kamera grinse...



Oben: Immer wieder düsen die Pelikane im Formationsflug über uns durch...



Oben: ...und machen auch mal Synchron-Abstürze!



Oben: Aber es hat nicht nur abstürzende Schwimmer sondern auch rumstolzierende Wanderer zu sehen.



Oben: Auch sehr faszinieren mich die unterschiedlichen Farben der Pelikane.
Ob das mit dem Alter zusammenhängt?
Oder dem Geschlecht?




Oben: Tami nomol, wieder zu spät!



Oben: Aber jetzt!
JETZT!
JETZT!!!
Jabadabaduh, ich habs geschaft! :-D
Ein Pelikan kurz vor dem Eintauchen!!!




Oben: ...und kurz danach...
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