Vom KTP bis zum Etosha NP 2017 - the lion's share

Reisebericht 171 Antworten · 33,7k Aufrufe · gestartet 17. Aug. 2017 von H.Badger
Themenstarter1'834 Beiträge · seit 201622. Sept. 2017 ·
08.08.2017 (Fortsetzung)

Nach einiger Zeit nähern sich uns am Wasserloch von Okaukuejo bekannte Gesichter. Sasa mitsamt Familie und mitreisenden Freunden stößt zu uns. Wir freuen uns sehr, sie wiederzusehen, war doch das kleine (West-)Forentreffen in der Eifel eine ausgesprochen nette Sache, die nach einer baldigen Wiederholung verlangt... 😉
Unsere Töchter umschwärmen sofort Sasas Tochter und wir nutzen die Zeit, um uns mit Blick auf trinkende und badende Antilopen mit gedämpfter Stimme zu unterhalten.
Da Hunger aufkommt, beschließen wir, gemeinsam die Snackbar des Rastlagers aufzusuchen. Im Außenbereich des Restaurants kann man recht nett sitzen. Wir stellen eine große Tafel zusammen und studieren konzentriert die ausgelegten Karten. Nachdem alle entschieden haben, was sie essen und trinken wollen und meine Frau gesammelt die Bestellung aufgibt, wird nach und nach deutlich, dass die Karte zwar umfangreich, das tatsächliche Angebot aber viel überschaubarer ist... So heißt es umdisponieren.
Als dann alle erneut entschieden sind, wird das Essen in aller Gemütlichkeit bereitet - und zwar dergestalt, dass, wenn der Vordermann in der Schlange bereits Pommes bestellt hat, seine Portion frisch frittiert wurde und dann erst die nächste Bestellung aufgenommen wird, um dann erneut Pommes in Portionsgröße zu frittieren... So zieht sich das Ganze hin.
Das macht aber nichts, denn wir haben eine gemütliche und anregende gemeinsame Zeit, in der wir uns über unsere bisherigen Reiseerlebnisse austauschen und bei der ein oder anderen Erzählung wegen der Abenteuerlichkeit einzelner Streckenabschnitte (Twyfelfontein!) ganz große Augen machen.
Nachdem wir uns noch ein gemeinsames Eis gegönnt haben, beschließen wir, auf einen Gamedrive gen Gemsbokflakte aufzubrechen.

Am Wasserloch Nebrownii stehen einige Giraffen, die wir kurz beobachten.

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In der Hoffnung auf die Löwen, die wir alle heute Vormittag bei Gemsbokflakte gesehen haben, fahren wir aber bald weiter.
Und tatsächlich: Kurz nachdem wir das Wasserloch erreicht haben, spaziert eine Löwin - aufmerksam beäugt von potentieller Beute - in Richtung des kühlen Nass.

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Plötzlich kommt noch mehr Bewegung in die Szenerie, als drei halbwüchsige Löwen über die Mauer der Pumpstation springen und der Löwin - augenscheinlich ihrer Mutter - entgegenrennen, um sie zu begrüßen.

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Gemeinsam machen sich die vier Katzen auf den Weg zum Wasser und kommen dabei genau auf uns zu. 🙂

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Nachdem ausgiebig getrunken und ein wenig geschmust wurde, machen sich die Löwen auf den Weg in Richtung Straße und wir verändern unsere Postion, um in ihrer Nähe zu bleiben.

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Wir können uns so positionieren, dass die Löwen auf uns zu laufen und warten gespannt und begeistert darauf, dass sie sich noch weiter nähern.

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Als die Löwen schließlich die Straße queren, verabschieden wir uns von ihnen und auch von Sasas Truppe, die die Nacht außerhalb der Parkgrenzen verbringen wird. Für uns wird es nach diesem wieder einmal wunderbaren Löwennachmittag Zeit, nach Okaukuejo zurückzukehren.

Auf dem Heimweg begegnen wir noch Herrn Gackeltrappe, einem Schakal und einigen Zebras in schönem Abendlicht.

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Kurz vor Toresschluss erreichen wir das Rastlager und begeben uns nach einer kurzen Verschnaufpause im Zimmer zum Wasserloch, um auch heute wieder das Treiben nach Einbruch der Dunkelheit zu genießen.

Fortsetzung folgt.
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zuletzt bearbeitet 22. Sept. 2017
Themenstarter1'834 Beiträge · seit 201625. Sept. 2017 ·
Der Rest des Tages ist dann recht schnell erzählt.
Wir gehen wieder mit den Kindern zum Wasserloch und verbringen einige Zeit gemeinsam mit Elefanten- und Nashornbeobachtungen.
Als die Kleinen hungrig werden, teilen wir uns wie am Vorabend auf. Und so verbringen wir den Abend abwechselnd in unserem Zimmer und am Wasserloch - neben den Dickhäutern lassen sich einige Zeit später erneut Tüpfelhyänen sehen.
Etwas schade ist, dass wir immer so weit hin und her laufen müssen, aber da die Häuschen in Nähe des Wasserlochs schon ein knappes Jahr im Voraus nicht mehr für uns verfügbar waren, sind wir ganz froh, überhaupt ein Bett in Okaukuejo bekommen zu haben, denn das Wasserloch ist bei Nacht (bei allem zeitweisen Massenbetrieb) immer noch ein sehr zauberhafter Ort, dessen Besuch wir nicht missen möchten.

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Nach kurzweiligen Stunden der Beobachtung abwechselnd mit gemütlichen Intermezzi bei der nächtlichen Betreuung der Kinder gehen wir schließlich kurz vor Mitternacht ins Bett und schlafen schnell ein.
Wir freuen uns: Morgen geht es in Richtung Halali...
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Themenstarter1'834 Beiträge · seit 201625. Sept. 2017 ·
09.08.2017

Nach einem ganz frühen gemeinsamen Frühstück im Außenbereich des Camprestaurants beladen wir unser Auto und besteigen zum Abschied und zur Freude der Kinder den Turm von Okaukuejo, der einen netten Ausblick auf die das Camp umgebende Savannenlandschaft ermöglicht.
Um sieben Uhr geht es dann schließlich wieder auf Tour. Wir entscheiden uns für die Teerstraße in Richtung Süden, um dem Wasserloch Ombika einen Besuch abzustatten, das uns bei vergangenen Besuchen stets gute Sichtungen geboten hat. 2009 haben wir hier unsere erste und bisher einzige ernsthafte Löwenjagd erleben dürfen. Trotz der frühen Morgenstunde finden wir das Wasserloch in diesem Jahr aber verwaist vor und auch einige Zeit des Wartens ändert daran nichts. Schade.
Wir beschließen in Richtung Osten zu fahren und wählen die Dirtroad, die uns direkt nach Gemsbokflakte führt.
Unterwegs begenet uns neben einem Schabrackenschakal und einigen Elefanten im tiefen Busch als erster Höhepunkt des Tages ein Kampfadler, der direkt neben der Pad auf einem kleinen Baum sitzt und sich ausdauernd beobachten lässt.
Außerdem treffen wir noch auf einen Steppenfalken.

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Gemsbokflakte bleibt sich treu. Auch am heutigen Morgen sind Löwen anwesend. Einer der drei Halbwüchsigen, mit denen wir den gestrigen Nachmittag verbracht haben, döst wieder auf der Mauer der Pumpstation. Wir bleiben eine kurze Weile bei ihm, verabschieden uns dann endgültig von ihm und seinem Rudel und setzen unseren Weg gen Halali fort.

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Auf der Hauptpad am Rand der Pfanne, deren Ränder mit hohem Gras bestanden sind, kommen wir zügig voran. Zwischen den Wasserstellen zeigt sich aber auch hier wenig Wild.
Dann erreichen wir am späten Vormittag das Wasserloch Rietfontein. Hier stehen einige aufmerksame Kudus und Oryx am Wasser.

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Der Grund ihrer Anspannung ist bald ausgemacht. Im hohen Gras in Ufernähe lagern drei Löwinnen, die sich wegen der spätvormittäglichen Wärme kaum bewegen und einzig zum Trinken ihren Popo aus dem Gras in die Luft strecken.
Da die Kinder noch zufrieden mit ihrem Aufenthalt im Bus sind, beschließen wir einige Zeit hier zu bleiben und darauf zu hoffen, dass sich die bisher gut verborgenen Katzen irgendwann einmal nennenswert bewegen - derzeit lagern sie nämlich noch in der prallen Sonne.
Unsere Geduld wird nach längerer Zeit schließlich belohnt. Nach und nach stehen die Löwinnen auf und suchen sich einen Platz im nahen Schatten. Halbherzig werfen sie auf dem Weg dorthin einige Blicke auf nahe grasende Zebras, legen sich aber alsbald unter einen Busch und werden erneut fast unsichtbar. Leider ist das Fotolicht tageszeittypisch suboptimal. Wir freuen uns aber trotzdem über eine weitere Löwensichtung.

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Zur späten Mittagszeit erreichen wir schließlich Halali, können aber unser Bush-Chalet leider noch nicht beziehen. Wir gehen also zum Moringa Wasserloch, treffen dort aber kein Wild an. Da sich langsam bei allen Familienmitgliedern Hunger einstellt, beschließen wir im Restaurant des Camps ein Sandwich zu essen, das wir auf Nachfrage an der Bar auch bekommen. Das angebotene Mittagsbuffet ist uns zu teuer und uns ist auch nicht nach mittäglicher Völlerei zumute.

Als das Bush-Chalet schließlich bezugsfertig ist, laden wir unsere Siebensachen dort ab und sind erfreut, ein zwar sehr zweckmäßig eingerichtetes, aber sehr großzügig bemessenes Gebäude vorzufinden. Neben einem großen Essraum mit Couch besteht die Hütte aus zwei geräumigen Schlafzimmern mit Doppelbetten und zwei kleinen Bädern. Hier haben die Kinder abermals richtig viel Platz, um sich auszutoben.
Dann führt unser Weg als nächstes zum Pool des Camps, an dem gegenwärtig recht viel Betrieb herrscht. Mit unserer Großen wird schwimmen geübt, mit unserer Kleinen vergnügt geplanscht. So vergeht der frühe Nachmittag und es wird 15.30 Uhr, bis wir uns auf eine kleine Nachmittagsausfahrt begeben, die uns erneut nach Rietfontein führen soll. Ob die Löwinnen noch an Ort und Stelle sind? Wir drücken die Daumen.

(Fortsetzung folgt)
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zuletzt bearbeitet 26. Sept. 2017
1'312 Beiträge · seit 200626. Sept. 2017 ·
Hallo Sascha,

euer Löwenglück ist ja schon echter Wahnsinn 🤩 .
Jetzt muß ich doch mal drüber nachdenken, ob wir auch mal wieder in die Etoscha sollten 😗 .

Dein Rätselvogel könnte ein Greater Kestrel - Steppenfalke sein!

Bin mal gespannt, was ihr sonst noch alles hervorzaubert!

LG Claudia
http://meine.flugstatistik.de/tk240 Meine Bilder auf flickr
Themenstarter1'834 Beiträge · seit 201626. Sept. 2017 ·
@ Claudia

Vielen Dank für die Bestimmungshilfe! Der Steppenfalke ist ergänzt.

Über Löwenmangel können wir tatsächlich nicht klagen. Wir haben unseren Etosha-Besuch wieder sehr genossen und werden definitv auch nicht erst in allzu ferner Zukunft zurückkehren - derzeit denken wir über 2019 nach... 😁

Schön, dass du uns weiterhin begleitest!

LG
Sascha
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zuletzt bearbeitet 26. Sept. 2017
Themenstarter1'834 Beiträge · seit 201627. Sept. 2017 ·
09.08.2017 (Fortsetzung)

Um 15.30 Uhr geht es endlich wieder hinaus in den Busch! 🙂
Recht zügig bringen wir die Verbindungsstraße von Halali zur Hauptstraße hinter uns und biegen nach links ab - wir wollen bei Rietfontein nach dem Verbleib der Löwinnen von heute Mittag schauen.
Tatsächlich liegen sie noch immer an Ort und Stelle und damit leider recht weit entfernt und wenig sichtbar. Aber immerhin: Sie sind noch da.
Mit unserer Geduld ist es gerade nicht so weit her und so entschließen wir uns, den nahen Loop bis zur Pfanne zu fahren. Diese kleine Straße führt zwar zu keiner Wasserstelle, dafür aber durch wunderschöne Grassavanne - und laut unserem Fotoguidebook ist hier mit vielfältigen Sichtungen zu rechnen, da beispielsweise Reviergrenzen von Breit- und Spitzmaulnashörnern in dieser Gegend verliefen.
Wir genießen die Landschaft im sanfter werdenden Licht des Spätnachmittags, haben mit Sichtungen aber dieses Mal kein Glück.
Einzig ein Strauß stolziert malerisch vor der Kulisse der Pfanne herum und wird dankbar von uns fotografiert.

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Nach der Detour kehren wir noch einmal nach Rietfontein zurück und können uns freuen: Die drei Löwinnen haben ihren Platz unter den Büschen verlassen und bewegen sich in Richtung Wasserloch. Sie bleiben dabei zwar im hohen Gras, aber man kann sie trotzdem im schönen Licht der sich langsam dem Horizont nähernden Sonne beobachten und verewigen, bis sie sich wieder hinlegen, mit dem goldenen Gras verschmelzen und dadurch quasi unsichtbar werden.

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Außer uns sind nur noch zwei weitere Fahrzeuge anwesend - das ist etwas, was wir an der Region um Halali so sehr schätzen. Zu den Randzeiten des Tages wird es hier wirklich ruhig, da nur die Gäste des Camps so früh bzw. spät an den Wasserstellen anwesend sein können.
Das heißt natürlich noch lange nicht, dass sich die Halali-Gäste immer einwandfrei benehmen würden... Überhaupt mussten wir dieses Jahr im Etosha Zeuge vielfältigen Fehlverhaltens werden. 😵
Es folgt ein Fall für die "Wall of Shame", wie es sie in den Kgalagadi-Camps zu "bewundern" gibt.
Man kann einfach nur den Kopf schütteln.
Ab von der Tatsache, dass die Löwinnen vielleicht hundert Meter entfernt liegen... 😣

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Als die Sonne schon bedrohlich tief steht, brechen wir in Richtung Halali auf.
Weit kommen wir aber nicht, denn kurz nachdem wir auf die Hauptpad eingebogen sind, können wir bereits etwas abseits der Straße inmitten des wunderschön von der untergehenden Sonne ausgeleuchteten Grasmeeres ein Spitzmaulnashorn ausmachen.
Ich freue mich total! Spitzmaulnashörner zu sehen ist immer wieder einer der Hauptgründe, um in die Etosha zurückzukehren. Und wenn die Begegnung dann noch bei Tageslicht stattfindet, ist es gleich noch viel schöner und immer wieder etwas Besonderes.
Dieses Individuum hat anscheinend schon einiges erlebt und dabei eines seiner Hörner eingebüßt. Unsere Töchter treffen also auf ihr erstes echtes Einhorn. 😉
(@ Laura: Ich meine mich zu erinnern, dass euch das gleiche Tier im Juni über den Weg gelaufen ist, oder?)

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Nach diesem ungeplanten Stopp müssen wir uns beeilen, um noch rechtzeitig das Camp zu erreichen.
Wenige Minuten vor Toresschluss passieren wir zum Glück das Tor und steuern direkt das Wasserloch an, um dort die letzten Minuten des Zwielichts zu verbringen, bevor das Wasser in künstliches Licht getaucht wird.

(Fortsetzung folgt)
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1'425 Beiträge · seit 201527. Sept. 2017 ·
Hi Sascha,

ich bin mal wieder schneller als die Polizei erlaubt 😄

Wie cool ist das denn?! Jaa, das ist "unser" Rhino 🙂 🙂 🙂
Diese wunderschönen Bilder freuen mich wirklich sehr! Wir haben ja bereits ein Spitzmaulnashorn am Moringa Wasserloch auf den Namen "Smithi" getauft, da wir ihn 2015 und 2016 gesehen haben (keine Ohren, halber Schwanz und hinten links hinkend). Wenn wir diesen Burschen hier jemals wieder sehen sollten, kriegt er auch einen Namen. Oder war es eine Kuh? Ich habe ja auf einen alten Bullen getippt.

Zu der Dame bei Rietfontein sage ich mal nichts.... Ich habe mir vorgenommen, solche Verstöße zukünftig mit Verbindung der Autonummer zu fotografieren und zu melden. Die Hemmschwelle sinkt eben immer mehr.

Liebe Grüße
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
zuletzt bearbeitet 27. Sept. 2017
2'391 Beiträge · seit 201627. Sept. 2017 ·
Hallo Sascha,
danke für die schönen Bilder von "unseren" Löwen.
Ihr seid wirklich mit Katzenglück gesegnet und dann noch das Rhino. Letztes Jahr hatten wir ja auch mehrere über Tag, dieses Jahr nur am beleuchteten Wasserloch in Halali.
Ist für nächstes Jahr kein Afrikaurlaub geplant oder nur nicht Etoscha?
LG
Sandra
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
5'483 Beiträge · seit 200927. Sept. 2017 ·
Flash2010 schrieb:Zu der Dame bei Rietfontein sage ich mal nichts.... Ich habe mir vorgenommen, solche Verstöße zukünftig mit Verbindung der Autonummer zu fotografieren und zu melden. Die Hemmschwelle sinkt eben immer mehr.
Deshalb bevorzuge ich die wilden Nationalparks in Botswana, Zimbabwe oder Ostafrika. Da regt sich niemand auf, wenn man sich mal zwischendurch etwas zu essen oder trinken aus dem Kühlschrank holt. Da ist man immer in der Wildnis und es macht vom Risiko keinen Unterschied, ob man das Fahrzeug unterwegs oder auf der Campsite verlässt.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter1'834 Beiträge · seit 201627. Sept. 2017 ·
@ Laura
Euer Kein-Ohr-Nashorn haben wir 2013 auch in Halali angetroffen. Jetzt haben wir also schon zwei gemeinsame Bekannte. 😁

Leider haben wir tatsächlich mehr denn je unangemessenes Verhalten beobachten müssen - es gab so einige Dach- und Fenstersitzer (auch Kinder...), einige Aussteiger und auch einige (wenige) Fütterer. Ich finde diese Respektlosigkeit gegenüber den bestehenden Regeln auch bedauerlich.

@ Sasa
Schön, dass dir "unsere" Löwen gefallen.
Ein ganzes Jahr Afrikaabstinenz schaffe ich wohl nicht - aber tatsächlich denken wir gerade über eine Reise nach Sri Lanka nach (auch dort gibt es ja Elefanten und Leoparden und vieles mehr... 😉 ). Fest vorgenommen haben wir uns aber in jedem Fall noch einen weiteren kürzeren Trip gen SA. Namibia ist dann nach heutigem Stand tatsächlich erst wieder 2019 dran - wir haben Sehnsucht nach dem Caprivi...

@ Topobär
Ich kann total verstehen, dass du die uneingezäunten und weniger stark besuchten Parks bevorzugst, wo du in jeder Lebenslage in der Wildnis bist. Mit unserem Nachwuchs halten wir uns in dieser Hinsicht aber noch etwas zurück...
Wenn aber in gut besuchten Parks wie dem Etosha oder auch dem Kruger ständig Leute aussteigen würden, würde dies über kurz oder lang sicher starken Einfluss auf die dort lebende Tierwelt haben. Wir haben dieses Jahr z.B. Antilopen in Panik vom Wasser flüchten sehen, als jemand ausgestiegen ist und auch noch mit der Tür geknallt hat. Ein solches Verhalten erscheint mir völlig unnötig und unangemesse. Ganz davon abgesehen, dass sich viele, die ein derartiges Verhalten an den Tag legen, möglicher Gefahren wahrscheinlich gar nicht bewusst sind...

LG
Sascha
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Themenstarter1'834 Beiträge · seit 201629. Sept. 2017 ·
09.08.2017 (Fortsetzung)

Genau zur rechten Zeit erreichen wir das Moringa-Wasserloch: Ein Spitzmaulnashorn stillt gerade seinen Durst.
Nach dem "Einhorn" im schönen Abendlicht nun bereits ein weiteres Nashorn im (zugegeben schlechten) natürlichen Licht. Wir freuen uns total darüber.

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Als die Sonne vollständig untergegangen ist und das Wasserloch ins Licht der Scheinwerfer getaucht ist, kehren wir ins Camp zurück, um zu Abend zu essen.

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Wir entscheiden uns heute, das Abendbuffet des Restaurants auszuprobieren. Da alle Plätze im eng bestuhlten Außenbereich bereits besetzt sind, müssen wir als einzige Gäste im Innenraum sitzen - das ist nicht gerade gemütlich, ermöglicht den Kindern aber viel Auslauf.
Wir werden überraschend nett bedient und das Essen ist absolut okay, aber schon recht teuer. Nett ist, dass die Kinder nicht berechnet werden.

Nach dem Essen kehren wir noch einmal gemeinsam ans Wasserloch zurück - wieder genau zur rechten Zeit, denn gerade ist ein Löwenkater anwesend und stillt seinen Durst. Löwen meinen es dieses Mal wirklich gut mit uns! 🙂

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Bald darauf nähern sich Spitzmaulnashörner und bleiben in wechselnder Besetzung den ganzen Abend anwesend.
Immer wieder zeigen sich auch Schabrackenschakale und ab und an kommen Tüpfelhyänen zum Trinken.

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Wie schon an den Abenden in Okaukuejo teilen wir uns irgendwann auf: Einer von uns kehrt mit den Kindern in die Hütte zurück, der andere hält am Wasserloch die Stellung. Diese Taktik ist in Halali wegen des weiten Weges zur Wasserstelle natürlich etwas ungemütlicher als in Okaukuejo, aber das nehmen wir gern in Kauf. Auf diese Weise kommen die Kinder zu ihrem verdienten Schlaf und wir Großen können zumindest abwechselnd die schöne Stimmung am Wasserloch genießen.

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Vor allem beobachten wir dabei Nashörner. Kurz vorm Zubettgehen hoppelt schließlich noch ein Buschhase als Gutenachtgruß heran.

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Kurz vor Mitternacht wird dann das Licht in unserer Hütte endgültig gelöscht. Mit Vorfreude auf den neuen Tag rund um Halali schlafen wir ein. Was uns wohl erwarten wird?
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1'567 Beiträge · seit 201529. Sept. 2017 ·
Hallo Sascha,

ich lese hier heimlich die ganze Zeit schon bei euch mit und erwarte mit Bangen vor jedem Tag die erneute Löwensichtung... 😗
Das kann doch wirklich nicht wahr sein! Wir waren jetzt 3 Mal im Etosha Nationalpark unterwegs und haben noch nicht EINEN Löwen gesehen... 😠 Teilweise wohl knapp verpasst, wie wir durch Gespräche erfahren haben, aber eben verpasst und nicht erlebt... 😉
Aber ich gönne sie euch, so ist es ja nicht. Und wir hatten ja unseren besonderen Gepardenmoment in diesem Jahr... 😁
Doch wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben: Immerhin haben wir jetzt einen Grund, nächstes Jahr wieder Löwen zu suchen... 😉
Zum Thema Sri Lanka: Wir haben eine sehr nette Familie mit KIndern am Waterberg kennen gelernt. Die waren letztes Jahr in Sri Lanka unterwegs und auch sehr begeistert.

Gruß
Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
Themenstarter1'834 Beiträge · seit 201629. Sept. 2017 ·
Hallo Bianca,

schön, dass du uns auf unserer Reise durch den Etosha begleitest!
Ich bin auch auf eurer Tour stets gespannt dabei - und eure Erlebnisse sind nicht ganz unschuldig daran, dass der Caprivi wieder ganz oben auf der "Da müssten wir auch mal wieder hin" - Liste steht. Sowohl Ndhovu als auch Namushasha haben wir im Jahr 2009 auch besucht und vor allem erstere Lodge hat uns durch die Unmittelbarkeit des Flusserlebnisses mit Hippos, Ottern und Co sehr gefallen.
Dass ihr mit Löwen im Etosha bisher Pech hattet, tut mir leid. Ich drücke für den nächsten Besuch die Daumen!
Aber es gibt dort zum Glück ja auch noch so viel mehr zu entdecken und euer Gepardenerlebnis war doch wirklich ganz malerisch. 😁 Und ein solches ist uns dieses Jahr im Etosha verwehrt geblieben.

LG
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 29. Sept. 2017
Themenstarter1'834 Beiträge · seit 201601. Okt. 2017 ·
10.08.2017

Nach einer erholsamen Nacht erwache ich voller Elan schon früh am Morgen. Meine Familie schläft noch und so nutze ich die Zeit, um das Auto zu bepacken und Frühstück aus dem Restaurant zu besorgen, das wir unterwegs essen wollen.
Bald wachen auch die anderen drei auf und wir brechen zu einer neuen Morgenpirsch auf.
Zuerst zieht es uns heute auf die Grasebenen am Rand der Pfanne, wir wollen den Wasserlöchern Salvadora, Chartisaub und Sueda einen Besuch abstatten und vorher natürlich noch bei Rietfontein vorbeischauen.
Wir fahren Wasserstelle um Wasserstelle an - überall erwartet uns in schönstem Morgenlicht mehr oder weniger Leere... Es ist heute wie verhext: Auf den Straßen, die die Grasebene durchschneiden, sieht man immer wieder hoffnungsvolle Gamedriver herumfahren, leider findet anscheinend an diesem Morgen aber niemand in der Gegend ein wirklich spannendes Ziel... Und so machen wir einige Fotos von Gnus und Kuhantilopen, freuen uns an der unbestreitbar wunderschönen Landschaft und einer Gabelracke und erinnern uns an bessere Gamedrivetage aus der nahen Vergangenheit...

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Zu einem späten Frühstück sind wir zurück im Camp und ich breche danach mit unserer Großen auf eine weitere kleine Ausfahrt auf. Nachdem wir auf den Grasebenen heute kein Glück hatten, machen wir noch einen Abstecher in das bewaldete Gebiet um Goas.
Hier können wir viele Kudus, Zebras und Impalas beobachten, was uns ein wenig mit dem Morgen versöhnt.

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Gegen Mittag sind auch wir wieder zurück im Rastlager und machen Siesta, spielen in und um die Hütte, besuchen das verwaiste Wasserloch und schließlich den Pool, was für die Kinder immer wieder ein Höhepunkt ist. So vergehen einige Stunden und wir brechen erst gegen 15.30 Uhr zu unserem Nachmittagsdrive auf.
Und Achtung, jetzt folgt ein Cliffhanger 😉 : So kilometerreich und sichtungsarm der Morgen war, so ganz anders sollte der heutige Spätnachmittag werden... 😁
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839 Beiträge · seit 201401. Okt. 2017 ·
Hallo Sascha,

vielen Dank für diesen - wieder Mal - sehr schönen Bericht! Kurz vor Schluss bin ich dann auch nochmal mit "aufgesprungen"... 😎

Das erste und einzige Mal war ich bisher 2010 im Etosha, aber da er für 2018 auf unserer Liste steht, steigern eure Sichtungen ja schon mal die Erwartungen... 😄 Auch wenn eure Löwensichtungen sicher nicht alltäglich sind!

Besonders schön fand ich den Teil über eure Reise durch den KTP, da kommen Erinnerungen hoch! 😊 Und mit den diversen Erdmännchen-, Löffelhunden- und sogar einer Ginsterkatzensichtung habt ihr echt den Vogel abgeschossen! 🤩

Viele Grüße,
Nadja
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
1'425 Beiträge · seit 201502. Okt. 2017 ·
Lieber Sascha,

ich HASSE Cliffhänger!!!!!!!!!!!!!!! Also los, weiter bitte 😎

Liebe Grüße
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
Themenstarter1'834 Beiträge · seit 201602. Okt. 2017 ·
@ Nadja
Schön, dass du auch noch an Bord gekommen bist!
Auf Etosha könnt ihr euch wirklich freuen - uns hat bisher jeder unserer Besuche dort sehr gefallen.
Mit Erwartungen empfehle ich immer eher vorsichtig zu sein - wir hatten auch schon einmal einen Etoshabesuch, bei dem wir zwar Löwen entdeckt haben, aber entweder tief im Gebüsch oder weit weit weg im Gegenlicht...
Was den KTP angeht, erinnere ich mich immer noch voller Staunen an die Sichtungsfrequenz eures letzten Aufenthalts... 😎

@ Laura
Ich hoffe, die Erwartungen sind jetzt nicht zu hoch!
Heute Abend geht es weiter - jedenfalls habe ich mir das vorgenommen... 😉

Einen dicken Zwischendank auch an alle Button-Drücker und stillen Mitleser!

LG
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
Themenstarter1'834 Beiträge · seit 201602. Okt. 2017 ·
10.08.2017 (Fortsetzung)

Gegen 15.30 Uhr verlassen wir nach langer Mittagspause Halali und brechen zu unserem zweiten Gamedrive des Tages auf. Wir wollen heute Nachmittag noch einmal unser Glück auf den Grasebenen am Rand der Etoshapfanne versuchen, also fahren wir die Verbindungsstraße zur Hauptpad und biegen links ab in Richtung Rietfontein.
Als wir uns dem Wasserloch nähern, sehen wir bereits aus der Ferne, dass zwei Spitzmaulnashörner anwesend sind! 🤩

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Wir steuern die Wasserstelle an, stellen den Motor ab und beobachten gespannt. So viel sei schon jetzt gesagt - Erstens: Wir werden heute nicht mehr weiter als Rietfontein kommen. Zweitens: Wir werden den anbrechenden Spätnachmittag in vollen Zügen genießen.

Für die nächste halbe Stunde sind die zwei Spitzmaulnashörner die unangefochtenen Stars der Szenerie. Sie würdigen sich gegenseitig keines Blickes, trinken immer wieder und stapfen durch das seichte Uferwasser Rietfonteins.

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Nachdem wir vorgestern ja ein einhorniges Nashorn entdeckt hatten, bemerken wir, dass das zweite anwesende Nashorn ein "Dreihorn" ist, eine nicht so häufige anatomische Varietät.

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Ganz nah kommen uns die Tiere, die Atmosphäre ist dabei aber immer ganz entspannt und wir beobachten fasziniert die beiden Kolosse bei ihrem Alltagsgeschäft. Ach, was sind das für fantastische Tiere! 😁

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Nach einiger Zeit verabschiedet sich das Dreihorn und macht sich in Richtung des Dickichts auf, in dem es nach einiger Zeit verschwindet. Seinem Abgang folgt alsbald ein weiterer Auftritt: Eine Elefantenherde mit einigen niedlichen Jungtieren betritt die Bühne Rietfonteins.

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Zuerst stillen die Dickhäuter ihren Durst.

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Dann wird ausgiebig gebadet. Wir sind erstaunt, wie tief das Wasser doch ist!

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Zum Abschluss folgt noch ein Staubbad.

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Dann: Was ist das? Hinter den Elefanten bewegt sich etwas am Rande des Dickichts...
Ein Leopard! 🤩 Der Kater geht entspannt seines Weges und bleibt uns dabei recht fern, aber egal: Hier läuft unser erster (und einziger) Leopard dieser Reise! Schnell klickt der Auslöser der Kamera, fasziniert folgen wir ihm mit unseren Blicken...

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Als der Leopard alsbald wieder verschwunden ist, richten wir unsere Aufmerksamkeit wieder auf die Dickhäuter. Inzwischen ist das verbliebene Spitzmaulnashorn, das anfangs einen großen Abstand zu den Elefanten gehalten hat, wieder in die Nähe des Wassers zurückgekehrt.

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Bei ihm bleiben wir, bis sich die Sonne langsam dem Horizont zu nähern beginnt und wir schleunigst gen Halali aufbrechen müssen.
Aber ein Spitzmaulnashorn im schönsten Abendlicht wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen. 😁

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Auf der Rückfahrt sind wir ganz begeistert: Gestern die drei Löwinnen an Rietfontein, heute Elefanten, zwei Nashörner und ein Leopard. Die Wasserstelle ist unser unangefochtener Favorit auf dieser Reise! (Nachdem wir bei unseren letzten Etoshabesuchen hier eigentlich nie etwas Interessantes gesehen haben - aber so ist das Spiel nun einmal...)
Glücklich kommen wir in Halali an und machen uns sogleich auf den Weg zum Moringa-Wasserloch.

(Fortsetzung folgt)
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Themenstarter1'834 Beiträge · seit 201603. Okt. 2017 ·
10.08.2017 (Fortsetzung)

Am Wasserloch angekommen, finden wir erst einmal Leere vor. Da die Kinder schnell müde und unruhig werden und beginnen, über die Felsen zu klettern, beschließen wir uns erneut zu trennen und den Abend ein letztes Mal abwechselnd am Wasserloch und mit den Kindern in der Hütte zu verbringen. In solchen Momenten freuen wir uns doch schon auf die Jahre, in denen unser Nachwuchs alt genug sein wird, um gemeinsam mit uns den Abend an den Wasserlöchern zu verbringen.

In der Hütte wird also noch etwas gegessen, gespielt und vorgelesen, bevor die Kinder sich ins Land der Träume verabschieden und am Wasserloch wird in die vom Licht der Scheinwerfer unterbrochene Dunkelheit gestarrt.
Heute geht es an der Wasserstelle viel ruhiger zu als am Vortag.
Natürlich lassen sich auch wieder einige Nashörner sehen.

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Aber insgesamt blicken wir heute immer wieder für eine längere Zeit auf ein tierloses Stück Landschaft.
Schön ist es, als wieder einige Tüpfelhyänen zum Trinken kommen.

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Und auch ein Buschhase hoppelt erneut heran, um seinen Durst zu stillen.

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Der Höhepunkt des Abends ist dann aber sicherlich der Auftritt einer Falbkatze, die schnell ans Wasserloch schleicht, sich vorsichtig umsieht und dann ausgiebig trinkt, um sich alsbald in die Schatten der Nacht zurückzuziehen. Für solche nächtlichen Sichtungen schätzen wir das Wasserloch des Camps sehr - begünstigt durch die dicht bewaldete Umgebung zeigen sich hier immer wieder interessante kleinere Vertreter der nachtaktiven Fauna.

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Nachdem wir beide zu müde sind, um noch einmal den weiten Weg zum Wasserloch auf uns zu nehmen, schreiben wir noch etwas Tagebuch und lassen den Abend alsbald gemütlich bei einem Savanna ausklingen.
Unglaublich, dass dies tatsächlich unser erster löwenfreier Tag im Etosha war.
Aber dieser skandalöse Umstand sollte sich dann glücklicherweise auch nicht mehr wiederholen... 😉
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2'391 Beiträge · seit 201604. Okt. 2017 ·
Mensch Sascha,
ich bedaure Euch wirklich ausnehmend. Keine Löwen!!!!!!!!!! Das geht doch nicht. Nur ein paar Rhinos, Elis, ein Leo und eine Falbkatze. Ihr seid wirklich bedauernswert. 🤩 🙄
Wir sind ja schon froh, dass wir dieses Jahr wenigstens einmal in Etoscha und einmal bei Hobatere Löwen hatten.
Ich werde fortan nur noch mit Euch zusammen buchen...... Überlegt doch noch mal, ob ihr nicht doch nächstes Jahr nach Namibia wollt. August wäre wirklich prima. 😉
Liebe Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html