Nane421'362 Beiträge · seit 201112. Juli 2014 · #41
Hallo Panther,
wenn auch Simbabwe (noch) nicht auf meiner Planungsliste steht, so fahre ich bei Euch sehr gerne mit 😁 !! Wirklich tolle Bilder (und Videos); der Kronenkranich, der "Go away"- Vogel und die Hornraben sind echt klasse 😁 😁 !! Und erst diese niedliche Rüsselmaus 🤩 !! Das Nashorn auf der CS war sicher richtig spannend 😎 🤪 !! Und der Elefant mit dem Loch im Rüssel echt einzigartig; hoffe wirklich, dass er dadurch keine Probleme hat 🤨 ?!?!
LLLa Leona2'780 Beiträge · seit 200712. Juli 2014 · #42
...räusper....gehöre zu den heimlichen MitleserInnen, möchte mich dazu bekennen und mich bei Dir für den sowohl informativen als auch amüsanten Bericht zu bedanken. Sehr speziell ein Nashorn auf dem Stellplatz, ein Loch im Rüssel, Verfahren am Grenzposten, Stühle auf dem Fahrzeug für game viewing, Food Lovers Market in Zimbabwe, es könnte nicht spannender sein!
liebe Grüsse leona
Gruss Leona
LLLa Leona2'780 Beiträge · seit 200712. Juli 2014 · #43
jetzt war ich zu vorleilig wollte noch anfügen dass ich auch zu den Nostalgikern gehöre die Zimbabwe noch von früher kennen. 1999!
Gruss Leona
pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200714. Juli 2014 · #44
@lionfight Ja, das mit dem Loch haben wir auch erst auf den zweiten Blick gesehen. Vielleicht ein Verletzung von einem Kampf?
@Flori Schön daß wir euch ein bisschen auf eure Reise einstimmen können. Können wir noch mitfahren? 😐 😉
@Nane42 Von der Rüsselmaus konnten wir uns nur schwer losreissen. Die war echt zuckersüss 🙂 Spannend war das Nashorn allemal...vor allen Dingen haben wir uns erst mal richtig erschreckt 🤩
pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200714. Juli 2014 · #45
Der muss heute einfach sein 😉
Samstag, 03.05.2014 Robins Camp 220km
Irgendwer hatte heute Nacht unsere Abfalltonne umgeschmissen, gehört hatten wir aber nichts. Nach den morgendlichen Aktivitäten waren wir dann startklar für die Fahrt durch den Park zum Robins Camp 🙂
Ein letzter Blick auf die Campsites im Main Camp
Tiere sahen wir nicht sehr viele, das Gras ist einfach zu hoch und die Wasserstellen noch zahlreich. Wir kamen auch an der Guvalala Plattform vorbei und machten ein kleine Pause. Dafür dass dieser Platz erst kürzlich renoviert wurde sah er schon wieder ganz schön ramponiert aus. Ein Foto von der Toilette haben wir uns und euch erspart 🤢
Auf der Shumba Picnic Site legten wir eine weitere Pause ein. Der junge Mann, der diesen Platz betreut, fragte uns ob wir einen toten Elefanten der wohl eines natürlichen Todes gestorben war, sehen wollten. Wir durften auf einer Piste fahren, die nicht für die Öffentlichkeit gedacht war. Nach ca. 10 Minuten Fahrt stoben viele Geier von dem Kadaver auf. Wir hatten unser Ziel erreicht. Arg viel war nicht mehr übrig von dem Tier. Die Ranger wollten jedenfalls in naher Zukunft die Stoßzähne entfernen.
Wir setzten unsere Fahrt fort zum Masuma Damm. Es gibt hier eine erhöhte Plattform mit schönem Blick über das Wasserloch. Viele Hippos und auch einige Krokodile wohnen hier. Wir blieben nur kurze Zeit, da wir ja noch zwei Nächte im nahegelegenen Kapula Camp verbringen werden.
Nahe des Masuma Dams
Moderne Kunst am Auto von einem Matschloch wo wir unbedingt durch mussten 🙂
Am frühen Nachmittag erreichten wir das Robins Camp. Wie immer wurden wir sehr freundlich empfangen.Wir waren die einzigen Campinggäste und von den Häuschen waren zwei belegt. Wir bekamen Feuerholz und der Donkey wurde angeheizt. Immerhin gab es Duschen für die Damen und keine Badewannen.
Campsite
Ablutions
Wir sahen uns im Turm das kleine Museum an, in dem einige Sachen des Namensgebers des Camps Herbert George Robins ausgestellt waren. Den Turm hatte er 1934 errichtet und gehörte zu seiner Farm. Zuerst kamen wir durch ein Büro, besetzt mit zwei Angestellten, einen Haufen alter Ordner und diversen Funkgeräten. Es war, als wäre hier die Zeit stehengeblieben. Bis auf die Technik war alles ein bisschen marode und "historisch".
Blick von oben
Danach unternahmen wir einen Gamedrive Richtung Little oder Big Tom, so genau wussten wir es nicht 😗 Der Weg schien nicht so oft befahren zu werden, das Schilf war höher als unser Auto.
Wir fuhren weiter Richtung Hauptstrasse und plötzlich entdeckten wir etwas braunes, katzenartiges. Juchhu ein Löwe,nein eine Familie mit zwei Weibchen und drei größeren Kindern und sie hatten einen Riss 🙂 Das feige Oberhaupt der Familie machte sich mit den Resten sofort aus dem Staub 😠 Die Weibchen waren einigermassen relaxt und nagten weiter an ihren Knochen, die Jungen waren sehr ängstlich. Aber es gelangen uns doch noch einige gute Fotos. Was hatten wir doch für ein Glück.
Happy fuhren wir zu unserem Platz zurück und stiessen mit einem Zim-Bier in der Bar auf unsere Sichtung an. Zu Abend gab es heute mal wieder fleischlos, Nudeln mit Sauce und Feta-Gurkensalat. Irrlichternde organge Augen sprangen von Baum zu Baum, das waren die Bushbabies (Galagos) 😘 Drei Schakale machten urplötzlich einen Riesenlärm, verzogen sich dann aber bald und Löwengebrüll war auch wieder zu hören.
Morgen gehts dann in das Kapula Camp. Endlich wieder mal in einem anständigem Bett schlafen 🙂
lionfight1'324 Beiträge · seit 201314. Juli 2014 · #46
Ich mag Elefanten mit Buschwerk außenrum. Das hat immer sowas, mmmh, urtümliches.
Klasse Löwensichtung.
Gruß! der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela
10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
Guten Morgen Ihr Beiden, Samstag hab ich wg. "Afrika-Besuch" 😘 verpasst und soeben nachgelesen. Aber ab heute bin ich wieder jeden Morgen zur selben Zeit an der selben Stelle 😉 Der arme Eli muss bestimmt immer das doppelte süppeln, bis sein Durst gestillt ist 😐 Die Löwen gucken ja z.T. wieder 😘 zum Dahinschmelzen - O.K. damit mein ich nicht den Löwen mit dem Riss, der war ja eher 😠 Bei den 'Einrichtungen'... 😗 "historisch" trifft's ganz gut, die sind ja schon ein bisschen 🤢 Aber halt auch authentisch 😄 Danke für die wunderbaren Impressionen 😘
Birgitt1'667 Beiträge · seit 200915. Juli 2014 · #50
Hallo, Panther Danke für deinen interessanten Bericht. Der Matobos hat uns auch sehr gefallen, gerade wegen der grandiosen Landschaft und der vielen Höhlen. Freu mich auf die Fortsetzung.
pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200715. Juli 2014 · #52
@lionfight Mit den Löwen hatten wir wirklich richtig viel Glück. Aber das ist ja das Schöne auf Gamedrive 🙂
@Clax Authentisch trifft es ziemlich genau. Mann muss nur aufpassen dass man bei der Treppe im Turm nicht ganz "authentisch" durchbricht 😉
@Guggu Wir tauschen deinen Hangover gegen .... na da fällt uns schon noch was ein 😎
@Fleur Gerne geschehen. Wir haben uns dafür deinen Leo "geteilt"
@Birgitt Im Matobo hätten wir noch gerne mehr Höhlen gesehen. Leider waren die Zufahrtswege gesperrt. Hoffentlich wird die Zufahrt zur Nswatugi Cave wenigstens einigermaßen in Schuß gehalten.
@Bele Danke 😊
@all Danke an die Danke-Button Drücker und die lieben Kommentare. Das motiviert doch immer wieder weiterzumachen. Und wenn wir den ein oder anderen dazu motivieren auch mal das Land zu bereisen....umso besser. Wir wären ja von selbst auch nicht unbedingt auf die Idee gekommen nach Zimbabwe zu reisen. Aber mit den tollen Eindrücken und Schilderungen hier im Forum wurde uns die Entscheidung leichter gemacht 🙂
pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200715. Juli 2014 · #53
Sonntag, 04.05.2014 Hwange Kapula North Camp 55km
Wir verbrachten eine relativ ruhige Nacht, nur ab und zu waren Tierlaute zu hören. Wir frühstückten gemütlich und sahen den Affen beim Spielen zu. Für die nächsten zwei Nächte hatten wir das Kapula North Camp, in der Nähe des Masuma Dammes gelegen, gebucht.
Mittlerweile war auch die aussziebare Kochstelle am Auto im Einsatz (sehr praktisch)
Wir nutzten die Zeit und fuhren zuerst zum Deetema Damm. Schöne Aussicht auf das Wasser, aber wenig Tiere. Die Sitzgelegenheiten und Simse im Unterstand waren mit einer roten Farbe frisch eingeölt 🤩 Die Flecken hielten sich Gott sei Dank in Grenzen – wir hatten es nicht bemerkt 😗
Weiter ging es zum Mandavu Damm, von dort hatten wir einen sehr schönen Blick über einen See mit abgestorbenen Bäumen. Auf der Picnic Site war ein Filmteam eingezogen. Viele Zelte, gute Ausstattung mit Klimaanlagen und Waschmaschinen 🙄 Wir beobachteten Klippspringer, Blue Waxbill und Ibisse.
Zur Mittagspause erreichten wir den Masuma Damm. Hier packten wir unser Mittagessen aus. Unterdessen kamen auch zwei vollbesetzte Safarifahrzeuge an. Die Fahrer fragten uns ob wir Tiere gesehen haben. Für die ist es wahrscheinlich auch nicht so einfach ihre Klientel tiermässig zufrieden zu stellen. Freundlicherweise bekamen wir zwei Äpfel geschenkt. Ein Elefant kam zum Wasser, Buschböcke, Warthogs und zahlreiche Hippos waren zu sehen.
Langsam wurde es dann Zeit zum Kapula Camp zu fahren. Das Camp hat 4 Zelte und ein Küchenzelt mit angrenzender Bar und Sitzgelegenheiten.
Wir bekamen Zelt Nr. 4. Ein sehr geräumiges Luxuszelt mit großer Terrasse und Innen- und Außendusche. Wir ruhten uns etwas auf der Terrasse aus und konnten einen Eli beobachten. Anschließend testeten wir die Außendusche – eine Wohltat 😘
Da das Camp für Selbstversorger ausgerichtet ist, packen wir alle nötigen Getränke- und Essensvorräte zusammen und deponierten sie in einem der 3 Kühlschränke in der Küche. Außerdem gab es eine Spüle, Ofen, Regale und alle nötigen Küchenutensilien.
Hier trafen wir auf Annette und Uwe, die die nächsten 6 Tage hier verbrachten. Entsprechend viele Vorräte hatten sie zu verstauen 🤩 Der Campattendant (Name haben wir leider vergessen) hatte schon ein Feuer angezündet, so dass die Glut schon perfekt zum Grillen war. Dazu machte ich Kartoffelpürree und Gemüse.
Anmerkung Ralf: Während Martina das Essen kochte unterhielt ich mich mit dem Campattendant. Er erklärte mir die Technik des Camps und war ganz stolz dass die Solaranlage und die Kühlschränke aus Deutschland kamen. Auch Fussball war ein Thema und natürlich durfte auch die Frage "How is Germany?" nicht fehlen. 😉 Zu Viert nahmen wir unser Essen ein und unterhielten uns noch bis 22:00 Uhr. Dann war es auch Zeit fürs Bett. Wir löschten alle Lichter, abspülen mussten bzw. durften wir nicht – prima Service 🙂 Es war sternenklar und ziemlich kalt.
Morgen dürfen wir noch eine Nacht im Kapula Camp geniessen.
pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200716. Juli 2014 · #55
Montag, 05.05.2014 Hwange Kapula
Trotz der kalten Nacht hatten wir gut geschlafen. Frühstück gab es heute am Masuma Damm, in der Hoffnung auf ein paar Tiere am Wasserloch. Dort sass schon eine französische Gruppe, die wir schon mal getroffen hatten. Wir kochten Kaffee und bereiteten ein paar Brote zu – ist schon praktisch wenn alles im Auto dabei und griffbereit ist 🙂 Tiere waren aber außer den Hippos nicht wirklich zu sehen. Aber einfach mal nur ruhig dasitzen, in die Gegend schauen, das entschleunigt ungemein 😎
Wir fuhren noch den Weg nahe des Camps, den der Attendant uns gestern beschrieben hatte. Erst fuhren wir durch ein trockenes Flußbett und dann durch lichtes Buschwerk, aber Tiere sahen wir auch hier keine 🙁 Den Nachmittag verbrachten wir faul auf unserer Terrasse und beobachteten Giraffen und zwei Elis. Längere Zeit hörten wir auch immer wieder lautes Elefantentrompeten aus der Ferne.
Abends musste das frische Gemüse verarbeitet werden und die restlichen Kartoffeln von gestern, dazu ein schönes Steak 🙂 Begleitet wurde das Abendessen, das wir wieder mit Uwe und Annette einnahmen, von Löwengebrüll. Erst weit entfernt von rechts und dann nach und nach immer näher bis ganz nah am Camp. Aber dann entfernte sich das Brüllen und somit auch der Löwe wieder.
Heute blieben wir nicht so lange sitzen wir gestern, wollten wir doch morgen zeitig aufstehen, da heute Nachmittag kleine Löwen nahe des Dammes gesichtet worden sind. Vielleicht haben wir nochmal Glück.
Da schließ ich mich an 😘 hab gestern schon gedacht: Oh ha, wenn ich dass meinem Chef (dem richtigen 😜) zeige, liegt der mir wieder in den Ohren "Du musst mir unbedingt ein Perlhuhn-Hahn aus dem Urlaub mitbringen - lebend 😉 - egal wie 🙄 😗 " Er züchtet die, nein es muss heißen, er möchte sie züchten... aber seine 2 Hähne bringen's einfach nicht 😄 😄 Hippo vs. Croc 😮 das riecht nach Ärger 🤪 - klasse sind auch wieder "die Kleinen" 😘 und spätestens bei dem Sternenhimmel bin ich hin und weg 😄 Auch Eure Unterkunft find ich ziemlich klasse - aber für wen habt Ihr nur den 3. Stuhl dort stehen 😗 🤪 für uns? 😄
sieht aus, als ob Masuma ne heiße Adresse wäre, was Sichtungen angeht. Gäste der Campsite haben uns von Wild-Dogs mit Cubs und anderen MiezMiez berichtet und gemeint, wenn wir am Vortag gekommen wären, hätten Sie uns eingeladen, die Nacht dort zu verbringen. Too late 😵
Aber Kaupla sieht auch gut aus....müssen wir für das nächste Mal vormerken.
Miss Ellie1'723 Beiträge · seit 200916. Juli 2014 · #58
na im moment sieht es eher nach weiterem absturz aus .. das wird dort nix mehr ..
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200717. Juli 2014 · #59
@Clax Nette Idee hier Perlhühner zu züchten 😮 Das Hippo hat sich einfach mal für sich und seine Kumpels Platz verschafft. Es gab ja sonst keinen 😄 Tja, der dritte Stuhl war natürlich für Besucher reserviert. Es kam nur keiner 😉
@Fleur Kapula definitiv vormerken. Und was Masuma betrifft....scheinbar das reinste Tierparadies. Nur nicht wenn wir dort waren 🙁 Aber wir wollen ja nicht undankbar sein. Es war auch so wunderschön 🙂
@Miss Ellie Man sollte die Hoffnung nie aufgeben....auch wenn es schwer fällt in der ein oder anderen Ecke dieser Welt 😐
pantherThemenstarter1'296 Beiträge · seit 200717. Juli 2014 · #60
Dienstag, 06.05.2014 Vicoria Falls Hotel 190 km
Die letzte Nacht war deutlich wärmen als die Vorherige, das ist von Tag zu Tag sehr unterschiedlich. Der Wecker klingelte zur Unzeit um kurz vor 6:00 Uhr 🤩 Wir räumten alles in unseren Koffer und gingen Frühstücken. Dann waren wir abreisefertig. Kapula hatte uns sehr gut gefallen, wir können es nur weiterempfehlen. Leider gab es am Damm nicht die erhoffte Sichtung, sorgar die Tore des Platzes waren noch geschlossen.
So hielten wir uns gar nicht länger auf und fuhren weiter nach Sinamatella. Wir hatten nun einen Tag übrig, den wir noch für Matobo eingeplant hatten. Daher haben wir beschlossen, wie schon vor 5 Jahren zu Ralfs Geburtstag nach Vic Falls zu fahren. Kurz vor Mandavu trafen wir wieder auf Efant aus dem Namibia Forum. Wir hielten für einen Plausch an und tauschten Erlebnisse aus 🙂 In Sinamatella gibt es eine herrliche Aussicht auf die umliegende Landschaft, sehr schön. Wir machten eine Pause in dem Camp und fuhren dann auf einer Schotterpiste raus aus dem Park.
Kurz vor dem Parkausgang hatte sich vor nicht allzulanger Zeit ein Auto überschlagen. Wenn man das sieht, schockt es einen richtig 🤩
Bevor wir dann das Städtchen Hwange erreichten, passierten wir ein Kohleabbaugebiet. Viele Arbeiter und Lastwagen waren unterwegs. Sogar die Straße wurde gewässert, damit es nicht so staubt. Wir liessen Hwange hinter uns und kamen auf der Teerstraße gut voran.
Wir passierten eine Polizeikontrolle und eine Mautstelle. Gegen Mittag erreichten wir dann Victoria Falls. Im Vic Falls Hotel gab es für uns auch das gewünschte Zimmer mit Blick auf den Wasserdampf der Fälle.
Herbert, der nette Receptionist organisierte auch gleich eine SIM-Karte für uns. Wir mussten noch etwas warten bis wir das Zimmer beziehen konnten und kurze Zeit später kam schon ein Mitarbeiter aus dem Ort und übergab die gewünschte Karte an uns. Das nennt man Service. Nach dem Willkommensdrink und einem erfrischenden Handtuch bezogen wir unseren Raum, hielten uns dort aber nicht lange auf.
Auf der Terrasse genossen wir ein Rock Shandy und eine Kleinigkeit zu Mittag. Hier konnten wir es gut aushalten.
Danach liehen wir uns einen Regenschirm und machten uns auf den Weg zu den Victoria Fällen. Der Fußweg beginnt ja praktischerweise im Garten vom Hotel. Dort wartete auch schon ein Kollege von der Tourismuspolizei und begleitete uns. Die unvermeidlichen Souvenirverkäufer gab es auch hier wieder 😵 Wir liehen uns zwei Regenmäntel aus, was bei der Wassermenge, die der Sambesi derzeit führte auch ratsam war. Die ersten Aussichtspunkte konnten wir noch einigermaßen trocken geniessen, es gab einen wunderschönen doppelten Regenbogen zu sehen, sobald die Sonne durch die Wolken schien. Es hatte sich leider etwas zugezogen.
Je weiter wir Richtung Brücke kamen desto stärker wurde der „Regen“ von den Fällen. Um den Regenschutz waren wir mehr als froh. Es war trotz allem wieder ein Erlebnis hier zu sein.
Nein, geregnet hat es nicht, aber es fühlte sich wie ein Wolkenbruch an 😉
Da wir unsere Ausweise nicht dabei hatten, konnten wir nicht auf die Brücke, die die Grenze zu Sambia ist. Aber vielleicht kommen wir ja noch einmal wieder. Auf dem Rückweg zum Hotel, diesmal ohne Tourismuspolizei, hatten wir bzw. Ralf wieder die Souvenirverkäufer "am Hals". Die waren recht hartnäckig, und wollten sie am Anfang noch Geld für ihre Schnitzereien, so waren es zum Schluss die Schuhe, die Hose oder das Hemd 🤩 Ralf wäre praktisch nackt im Hotel angekommen. Dafür aber mit allerlei Schnitzereien 😄
Anschließend waren wir noch im Ort. Ralf kaufte sich eine neue Sonnenbrille nachdem sich bei der anderen die Beschichtung von den Gläsern gelöst hatte, echt mysteriös 😵 Wir trafen dann noch eine nette Lady von der Tourismuspolizei, die uns noch zum Craft Market begleitete. Wir waren nur im ersten Laden und kamen gleich mit zwei Wandbehängen wieder raus 😗 Das musste reichen und wir gingen zurück zum Hotel. Auf der Terrasse genehmigten wir uns ein Sundowner-Bier und schrieben gleich noch Postkarten. Das Abendessen, ein sehr leckeres Filetsteak, nahmen wir hier ebenso ein. Bei einem Glas Wein saßen wir noch eine Zeitlang hier und genossen den Ausblick auf die mittlerweile unterschiedlich farbig beleuchtete Brücke über den Sambesi. Die Terrasse war deutlich besser gefüllt als vor 5 Jahren. Ein Zeichen für wieder mehr Besucher im Ort.
Morgen gehts dann nach Binga wo wir uns die Übernachtung eigentlich anders vorgestellt hatten 😐