Unterwegs im Kgalagadi Transfrontier Nationalpark

21 Antworten · 10,5k Aufrufe · gestartet 21. Apr. 2008 von Marco_1311
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Themenstarter126 Beiträge · seit 200721. Apr. 2008 ·
Hallo zusammen,
meine Frau und ich werden Ende Juni 2008 vier Tage lang den Kgalagadi Transfrontier Nationalpark erkunden. Es war allerdings schon im November 2007 schwer, noch Unterkünfte zu ergattern. Unsere Route sieht nun folgendermaßen aus: 1. Nacht Upington - 2. Nacht Kieliekrankie Wilderness Camp - 3. Nacht Bitterpan - 4. Nacht Kalahari Tended Camp - 5. Nacht Kieliekrankie Wilderness Camp - 6. Nacht Upington. Als Fahrzeug haben wir uns in Upington einen Toyota Hilux (Double Cab) gebucht. Ich denke, die Strecke Kieliekrankie - Bitterpan wird uns einiges abverlangen, aber leider war es aufgrund der noch freien Unterkünfte nicht möglich, noch eine Nacht in Nossob einzuschieben.
Da wir eine solche Tour zum ersten Mal machen, haben wir doch einige Fragen. Zum einen habe ich schon gehört und gelesen, dass man auf den Sandpisten im Park den Luftdruck der Reifen reduzieren sollte. Gibt es in Twee Rivieren die Möglichkeit, kurz vor Verlassen des Parks wieder den Luftdruck zu erhöhen?
Ich habe auch gelesen, dass man Trinkwasser und Brennholz bereits in Upington kaufen sollte. Wieviel Trinkwasser sollten wir für unseren Trip pro Tag einplanen und wieviel Brennholz müssten wir in etwa kaufen?
Wie schon erwähnt, machen wir so einen Trip zum allerersten Mal. In einem Guesthouse habe ich elektrischen Strom, Licht, Dusche, WC. Auf was muss ich mich in den Camps im Park einstellen, brauche ich z.B. eine Campinglampe oder gibt es vorort Petroleum-Lampen. Sollten wir eine Kühlbox mitnehmen, wenn ja, wo kann man soetwas mieten?
Tja, Fragen über Fragen, aber wir möchten halt gut vorbereitet sein.

Vielen Dank schon im Voraus.

Grüße
Marco
Reiseberichte: Südafrika/Namibia 2011: Das Glück ist mit den Dummen KwaZulu-Natal 2011: Dem Rhino ganz nah Südafrika-Der Norden 2012: Löwen haben auch mal frei!!! Botswana/Caprivi 2012: Mit dem "Feuerroten Spielmobil" durch Bots/Caprivi Südafrika 2013: Endlich Regen über der Kalahari Botswana/Kavango 2013: Ganz relaxt durch Afrika Meine Flugstatistik
1’271 Beiträge · seit 200721. Apr. 2008 ·
Hallo Marco,

erst einmal vorab: Ihr werdet den Kgalagadi Transfrontier Park lieben und bestimmt wieder kommen. Für mich ist es einer der schönsten Parks in SA, besonders da er recht abgelegen und daher sehr ruhig ist. Die Wilderness Camps sind nicht eingezäunt und nur mit Reservierung zu erreichen. Sie sind alle an wunderschönen Orten angelegt und es ist einfach schön, abends vor den Zelten bzw. Chalets zu sitzen und ein Braii zu machen (grillen). Wir waren bisher mehrfach im Kalahari Tented Camp und Garaghab, da die anderen Wilderness Camps zu unserer Zeit nicht frei waren.

Aber nun zu Euren Fragen (soweit ich sie beantworten kann):
Ihr werdet gleich am Tor in Twee Rivieren dazu aufgefordert, den Luftdruck zu senken. Das dient vor allem dem Schutz der Straßen, die schon schlecht genug sind. An der Tankstelle im Camp könnt Ihr vor der Weiterfahrt nach Upington den Luftdruck wieder erhöhen (der Tankwart macht das gerne für ein kleines Trinkgeld). Also keine Sorgen.
Trinkwasser solltet Ihr auf jeden Fall ausreichend mitnehmen, auch wenn es im Juni nicht so heiß bzw. nachts sogar sehr kalt werden kann. Lieber zu viel als zu wenig mitnehmen. Es gibt Wasser in großen Flaschen (ich glaube 4 l) und das kann man sehr gut mitnehmen. Brennholz und vielleicht auch Kohle kriegt Ihr zur Not meistens auch in Twee Rivieren, Nossob oder Mata Mata, aber es ist bestimmt besser (und billiger) es aus Upington mitzunehmen. Wir sind beim grillen für fünf Personen mit etwas weniger als einem Bund Holz ausgekommen, hatten aber auch Kohle als Reserve mit.
Die Kücheneinrichtung in den Camps läßt eigentlich keine Wünsche offen. Es gibt Besteck und sonstige Utensilien, der Kühlschrank läuft mit Solarenergie und es gibt auch fließend warm und kalt Wasser. Also muß man eigentlich auf nichts verzichten. Eine gute Taschenlampe kann aber auf jeden Fall nicht schaden, denn vielleicht wollt Ihr ja sehen, wo die Geräusche vor Eurem Zelt herkommen (wie gesagt sind die Camps nicht eingezäunt, so daß alle Tiere durchwandern können).
Eine Kühlbox müßt Ihr auf jeden Fall mitnehmen, da Ihr ja Eure Lebensmittel von Camp zu Camp transportieren müßt. Vermutlich könnt Ihr eine bei Eurem Autovermieter mit mieten oder aber der weiß, wo Ihr eine bekommt. Ich würde auf jeden Fall dort fragen. Vielleicht geht auch eine Einwegkühlbox, die Ihr immer mit Eis füllt. Ich bin mir aber nicht sicher, ob Ihr überall Eis bekommt.
Ein weiterer Tipp: Da Ihr sowieso aus Upington kommt, würde ich dort auch Eure Lebensmittel kaufen, z.B. Fleisch, Gemüse und Obst (Gewürze nicht vergessen). Die Auswahl in den Shops im Park ist immer recht begrenzt, besonders was Obst und Gemüse angeht.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesen Infos ein bisschen helfen.

Um einen Vorgeschmack zu bekommen, vielleicht einmal mit der Suchfunktion suchen. denn ich kann mich daran erinnern, daß jemand in diesem Forum einen Reisebericht mit super Fotos eingestellt hatte. Leider habe ich die Seite gerade nicht parat (sorry), aber vielleicht kann da jemand anders helfen.

Ansonsten eine schöne Reise. Wir waren mit Sicherheit nicht das letzte Jahr in diesem tollen Nationalpark.

Schöne Grüße,

Nicole
Reisebericht Tansania 2010 Reisebericht Südafrika 2011 Reisebericht Uganda 2012 Reisebericht Kenia 2013
2’612 Beiträge · seit 200721. Apr. 2008 ·
schau mal unter

www.michapro.de
Bye bye Forum
655 Beiträge · seit 200621. Apr. 2008 ·
hallo Marco, kuckstu das von AfricanDreams
"Reisebericht März 2007". kanns nicht verlinken 😊 der park ist wunderschön. da ihr soviel fahren müsst: geht's langsam an, der weg ist das ziel. unterwegs seht ihr soviel rechts und links!!!!!!!! z.b. das [bild: 85214] oder das [bild: 83524] oder das [bild: 83398] . mit bissi neid und salz in der wunde: habt eine schöne zeit!!! lb grußvon helga
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162 Beiträge · seit 200722. Apr. 2008 ·
Hallo Marco,

in den Wildernesscamps findest Du eine Menge "Luxus". Diese sind sehr gut ausgestattet. Die meisten haben über Solarenergie Strom für den Kühlschrank und Licht (geht sogar die ganze Nacht!). In den drei großen Restcamps (ich glaube aber ausser Twee Rivieren) läuft ein Generator der von 22:00 Uhr bis 5:00 Uhr ausgeschaltet wird. Hier findet man aber bessere Steckdosen um mal ein Akku aufzuladen;) !
In der Regel sind aber die Hütten auch gut ausgestattet.
Der beste Shop ist in Twee Rivieren, obwohl die anderen beiden sich auch gebessert haben. Du bist aber gut bedient, wenn Du Dich in Upington einmal komplett mit Lebensmitteln eindeckst. Im Juni sind die Temperaturen nicht so hoch, so dass sich vielleicht einige Lebensmittel auch ohne Kühlung halten werden.
Die Tankstelle in Twee Rivieren hat einen Kompressor, wo Du Luft ablassen und wieder aufpumpen lassen kannst.
Gruß Sven
Viele Grüße von Silke & Sven http://www.kleinert-foto.de Reiseberichte und Fotos
Themenstarter126 Beiträge · seit 200723. Apr. 2008 ·
Hallo zuammen,

vielen Dank für diese ausführlichen Informationen. Nach dem Lesen Eurer vielen Tipps steigt die Spannung immer weiter. Wir können es kaum noch erwarten, bis es endlich losgeht.

Im Moment sind alle meine Fragen beantwortet, aber ich denke, bevor wir nach Südafrika starten, wird die eine oder andere Frage noch auftauchen. 🙂


Grüße
Marco
Reiseberichte: Südafrika/Namibia 2011: Das Glück ist mit den Dummen KwaZulu-Natal 2011: Dem Rhino ganz nah Südafrika-Der Norden 2012: Löwen haben auch mal frei!!! Botswana/Caprivi 2012: Mit dem "Feuerroten Spielmobil" durch Bots/Caprivi Südafrika 2013: Endlich Regen über der Kalahari Botswana/Kavango 2013: Ganz relaxt durch Afrika Meine Flugstatistik
Themenstarter126 Beiträge · seit 200730. Apr. 2008 ·
Hallo zusammen,

zum einen möchten wir die grandiose Landschaft des Kgalagadi Transfrontier Nationalpark erleben, andererseits natürlich auch die Tierwelt erleben, die man hier in Europa nur im Zoo hinter Gittern oder Glasscheiben sehen kann. Einen Safari-Guide über die Tierwelt des südlichen Afrikas haben wir uns bereits gekauft. Nun allerdings die Frage, wo kann man auf unserer Tour (Kieliekrankie, Bitterpan, Kalahari Tended Camp, Kieliekrankie) die Tiere in freier Wildbahn am besten beobachten?

Grüße
Marco
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2’612 Beiträge · seit 200730. Apr. 2008 ·
Hallo Marco,

es gibt hier Experten, die aus eigener Erfahrung berichten können - ich habe mein Wissen "nur" aus zweiter Hand (diverse Reiseberichte, SanParks Forum, Namibia Forum) - erst im August werde ich für 10 Tage im KTP sein, für Euch zu spät.

Was sich verdichtet hat: die meisten Tiere sind in den "Fluß"tälern des Auob und Nossob zu finden, weniger in den Dünen(querungen). In den Camps Mata Mata, Twee Rivieren und Nossob kann man an Tafeln aktuelle Infos über die Sightings bekommen - außerdem schadet es nicht, Touris/Ranger vor Ort zu befragen und dorthin zu fahren, wo mehrere Autos stehen (Ausnahme Camps ;-))- da sollte es auch Tiere zu sehen geben.

Nicht zu enttäuscht sein, wenn ihr keine Elefanten oder Nashörner seht, die gibt es nicht im Park.

Viel Spaß auf Eurer Tour.

Volker
Bye bye Forum
355 Beiträge · seit 200630. Apr. 2008 ·
Hallo Marco,

Volker hat es perfekt zusammengefasst, wobei du aber auch in den Camps bereits einige Tiere wie Erdhörnchen, manchmal Schakale und viele Vögel zu sehen bekommst.
Ich habe zum Beispiel drei verschiedene Eulenarten in den Camps sehen und fotografieren können. Also auch mal in die Bäume dort schaun.
Viel Spass auf euerer Reise
Peter
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1’564 Beiträge · seit 200630. Apr. 2008 ·
Moin,moin,
wir kommen gerade aktuell aus dem Park zurück.Ich möchte nur allen PKW-Fahrern abraten dort zu fahren,da u.a. die Pad von Nossub nach Tree Rivieren teilweise so tief ausgefahren und am Rand bewachsen ist,daß man
großteils nicht ins Gelände sehen kann.Selbst mit dem Allrad-Toyo war es streckenweise schwierig Tiere auszumachen.
Auch darf man wirklich nicht zuviel dort im Park erwarten.Wer schon im
Etosha-Park war,wird sicherlich,wie leider auch wir,etwas enttäuscht sein.

Gruß
Hermann
355 Beiträge · seit 200630. Apr. 2008 ·
Hallo Hermann,

ich gebe dir Recht wenn du sagst, dass man eine Tierwelt wie im Etosha nicht erwarten kann.
Aber es kommt immer darauf an was man erwartet. In einem ariden Park kann nun mal kein Tieraufkommen erwarten wie in Etosha. Zudem fehlen natürlich viele Tierarten wie Elefanten, Nashörner, Zebras usw. Die Landschaft ist auch eher wüstenhaft.
Sicherlich werden noch viele enttäuscht vom KTP zurückkommen, aber das liegt nicht an dem Park sondern eher daran, dass man sich nicht richtig vorher informiert hat und teilweise nur hier im Forum auf die Lobeshymnen der „KTP Begeisterten“ gehört hat (zähle mich auch dazu).
Gerade beim KTP werden die Meinungen sehr auseinander gehen. Nicht umsonst war bisher kein großes Besucheraufkommen im Park (im Verhältnis zu Etosha oder Krüger usw.).
Im Moment meinen vielleicht viele Besucher man müsste hinfahren, weil es jetzt über Matamata leichter möglich ist.
Das ändert aber nichts an der Beschaffenheit und dem Tieraufkommen im Park.
Vogelliebhaber kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten. Und wem es nicht zu langweilig ist die x-te Herde Springböcke oder Gnus zu genießen, wer sich auch einfach an der Stille und dem Vogelgezwitscher erfreuen kann, der ist dort richtig. Großkatzen wird man leider nicht täglich zu sehen bekommen. Aber das klischeehafte (nicht negativ gemeint) Afrika mit Großtieren und passender Umgebung darf man dort nicht erwarten.
Zudem hat es leider auch nicht diese Vielfalt an Wegen. Man fährt meistens das Tal rauf und runter oder steht lange an einer Stelle. Von Nossob hoch bis Unions End ist der Weg meiner Meinung nach teilweise noch viel mehr ausgefahren als südlich von Nossob.
Aber wenn man das weiß und nichts anderes erwartet, ist der KTP großartig.

Viele Grüße

peter
0
1’564 Beiträge · seit 200630. Apr. 2008 ·
Hallo Peter,
im Grunde hast Du ja Recht und wir waren auch nur "etwas" enttäuscht.
Hatten immerhin das Glück,einen jungen männlichen Löwen aus vielleicht 15m Entfernung beobachten zu können,wie er dabei war, vorsichtig ein erlegtes Stachelschwein zu zerlegen.War schon sehr beeindruckend.Von den Stacheln
haben wir später welche eingesammelt,pssst.
Haben auch viele schöne Gemsbockaufnahmen gemacht.

Hermann
594 Beiträge · seit 200630. Apr. 2008 ·
Hallo Marco,

wir sind auch gerade von unserem 2. Besuch im KTP zurückgekommen. Uns hat's dort letztes Jahr bereits so gut gefallen, daß wir auch dieses Jahr einfach wieder dorthin mußten.

Aber, es stimmt schon, daß man nicht jeden Tag Großkatzen zu Gesicht bekommt. Letztes Jahr hatten wir 3 Tage in Folge keine einzige Katze gesehen. Ganz anders dieses Jahr: wir hatten 10 Übernachtungen im Park und insgesamt um die 60 Löwen, zweimal eine Gepardin mit Jungtier, eine weitere Geparden zwisschen Grootkolk und Unions End, einige Wildkatzen, Schlangen und viele Löffelhunde gesehen. Nur ein einziger Tag ganz ohne Katzen. Gnu, Oryx, Springbock, Kuhantilopen waren in beiden Flußtälern zahlreich und oft in großen Herden präsent, Singhabichte, Adler und Geier waren auch häufig zu sehen.

Kiliekrankie liegt recht günstig für Pirschfahrten im Nossob- als auch im Auobtal. Wir haben diesmal die meisten Löwen zwischen Rooiputs und Kij Kij gesehen, Gepardin bei Mata Mata und Löffelhunde zwischen Dalkeith und dem 14. Bohrloch. Zwischen Auchterloni und Twee Revieren soll sich eine Leopardin mit Jungtier aufhalten, wir selbst haben sie jedoch leider nicht gesehen. Vor Ort empfiehlt es sich unbedingt die Anschlagtafeln über Tiersichtungen zu beachten und andere Besucher fragen, wo interessante Tiere zu sehen sind. Die Dünenstraße von Kij Kij nach Auchterloni lohnt wegen der schönen Landschaft, und auch wegen der Steinböckchen, die man entlang der Reviere selten sieht. Andere Tiere, mit Ausnahme von Raubvögeln und ein paar Oryxen wird man entlang der Dünenstraßen jedoch kaum sehen.

Unserer Meinung und Erfahrung nach, lohnt sich ein Aufenthalt im KTP nur wenn man deutlich mehr als nur 2-3 Tage dort verbringt. Man kann zwar Glück haben und in diesen wenigen Tagen fast alles sehen, aber auch Pech haben und nur die üblichen Antilopen antreffen.

Je länger man bleibt, um so mehr kann man davon ausgehen, wirklich spektakuläre Szenen beobachten zu dürfen.
Reisebericht April 2008
355 Beiträge · seit 200601. Mai 2008 ·
Hallo Marco,

ich kann mich African Dreams nur anschließen, was die Aufenthaltsdauer betrifft.
Meiner Meinung ist man oft enttäuscht wenn man weniger als eine Woche im Park ist. Der KTP ist kein Park den man mal schnell erfahren kann. Man kann tagelang nur Springbockherden oder Oryx oder Gnus sehen, aber mit zunehmender Verweildauer und der damit verbundenen Kenntnis wird man immer mehr sehen und verstehen, selbst wenn man keine spektakulären Tiersichtungen hat.
Für Eilige, die weniger Zeit haben als eine Woche, rate ich persönlich nicht zu einem Besuch dieses Parks. Viele, die kein großes Glück haben, werden enttäuscht sein.
Wenn man in den KTP fahren will, dann als Hauptreiseziel mit mindestens einer Woche Zeit oder eher mehr. Weniger ist meiner Meinung nach verschenkte Zeit.
Viele Grüße
peter
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935 Beiträge · seit 200601. Mai 2008 ·
Hallo Marco,
wir hatten das große Glück innerhalb von 2 Tagen/3 Nächten das hier alles zu sehen:
http://www.videocommunity.com/pc/pc/display/4299/laurin/
Es war im November 2005 und wahrscheinlich einmalig und wir überglücklich 😉
25 Beiträge · seit 200801. Mai 2008 ·
Hallo Rebecca,
tolle Aufnahmen. Davon träumt man, wenn man an eine Afrikareise denkt. Freut mich für euch, daß ihr das erleben konntet.
Gruß swala
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Themenstarter126 Beiträge · seit 200711. Mai 2008 ·
Hallo zusammen,

zuerst einmal muss ich Dir, Rebecca, ein Kompliment machen, Dein Video ist echt klasse. Ich hoffe, wir haben genauso viel Glück mit Tiersichtungen wie Du.

Wir sind uns natürlich darüber bewusst, dass 4 Nächte im KTP recht wenig sind. Aber beim ersten Urlaub in einem Land möchten wir so viele Eindrücke unterschiedlichster Orte wie möglich sammeln. So können wir dann für uns herausfinden, dass zum Beispiel für einen bestimmten Ort die eingeplante Zeit im ersten Urlaub ausreichend war, wir aber andere Orte bei einem zweiten Urlaub nochmals intensiver erleben möchten.

Uns ist auch klar, dass man den KTP durch sein arides Klima nicht mit der Etosha-Pfanne oder mit dem Krüger Park vergleichen kann. Darum haben wir auch unsere Erwartungen den Gegebenheiten in den unterschiedlichen Parks, die wir besuchen möchten, angepasst. Wenn man zum ersten Mal in einem Land Urlaub machen wird, in dem man so viele wilde Tiere in freier Wildbahn sichten kann, dann möchte man natürlich diese auch sehen. Allerdings sind für uns die unterschiedlichen Landschaftsformen, die man in und ausserhalb der Parks erleben und genießen kann, genauso interessant.

Grüße
Marco
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35 Beiträge · seit 200812. Mai 2008 ·
Hallo Marco,

so wie Eure Camps gebucht sind, werdet ihr bestimmt auch in den 4 Tagen Unvergeßliches zu sehen bekommen.
Von Kieliekrankie aus empfiehlt es sich, über die Dünenstraße Richtung Kij Kij und dann über Leeudril zu fahren. Auf diesem Stück hast Du gute Chancen auf Löwen und Leoparden. Wenn Du die Runde über das südliche Auobtal komplettierst, dann hast Du dort auch gute Chancen auf Leopard und ggfs. Löwen. Geparden habe ich auf beiden Abschnitten auch schon gesichtet.

Darüberhinaus ist das Stück von Batulama bis Urikaruus für Leoparden sehr gut. Weiter nördlich von Mata Mata bis runter zum 13. Wasserloch wirst Du Löwen und Geparden "fast nicht vermeiden können".
Trotz dieser regelmäßigen Sichtungen während meiner Besuche, bleibt es natürlich dabei, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein.
Viel Glück dabei und eine schöne Reise.
Michael
Eine schöne Reise. Michael www.michapro.de
Themenstarter126 Beiträge · seit 200729. Mai 2008 ·
Hallo zusammen,

bei der Buchung unserer Unterkünfte war leider schon vieles ausgebucht. Darum kam es auch zu der langen Distanz vom Kieliekrankie Wilderness Camp nach Bitterpan. Nun habe ich mich mal intensiver mit der Karte des KTP auf der SANParks-Homepage befasst. Wenn ich den Kilometerangaben trauen kann, dann ist die Strecke von Kieliekrankie über Tierkop, Kij Kij und Dikbaardskolk nach Nossob viel länger als die Strecke von Urikaruus über Vaalpan, Eland und Dikbaardskolk nach Nossob. Ist diese Strecke eine Einbahnstraße oder kann man diese beidseitig befahren?
Vielen Dank schon einmal für Eure Hilfe.

Grüße
Marco
Reiseberichte: Südafrika/Namibia 2011: Das Glück ist mit den Dummen KwaZulu-Natal 2011: Dem Rhino ganz nah Südafrika-Der Norden 2012: Löwen haben auch mal frei!!! Botswana/Caprivi 2012: Mit dem "Feuerroten Spielmobil" durch Bots/Caprivi Südafrika 2013: Endlich Regen über der Kalahari Botswana/Kavango 2013: Ganz relaxt durch Afrika Meine Flugstatistik
273 Beiträge · seit 200629. Mai 2008 ·
Hallo Marco,

die Strecke ist keine Einbahnstraße. Wenn du die Karte genau betrachtest erkennst du die Einbahnstraßen an den Pfeilen die die Fahrtrichtung anzeigen.

Jürgen
www.born-tobewild.de