Champagner8’814 Beiträge · seit 201029. Jan. 2022 ·
CuF schrieb: Zuanfangs waren leicht geniert, weil wir es etwas dekadent fanden, herumzutuckern und dabei Champagner 🤩 zu schlürfen, aber dann gefiel es uns doch ganz gut.
Manchmal muss man sich einfach ein bisschen zwingen 😎 😄 ! (Und ich muss mal wieder überlegen, ob ich nicht doch besser meinen Nickname in Mabele ändern lasse 😵 )
Menno, Friederike, draußen ist es noch dunkel und ich weiß jetzt schon, dass es nicht sonderlich schön werden wird - und dann solche Bilder 🤩 ! Ich mag ja diese Gegend, und besonders vom Boot aus, auch soooo gerne, da kommt echt Sehnsucht auf! Wie schön muss es sein, auf diese Art Geburtstag zu feiern......
Das war doch eine wunderbare Überraschung und ein total schöner (Geburtstag-)Tag! Freut euch über diese nette Geste - da gibt's nichts, was einem unangenehm sein muss! Es geht doch darum, dass alle eine schönen Tag haben. Dafür ist jeder Anlass recht. 😉
Gerne verfolge ich weiterhin Deinen Bericht und Deine Bilder! Danke dafür!
CuFThemenstarter4’393 Beiträge · seit 201529. Jan. 2022 ·
@Luigi15 Hallo Peter, die beiden Jungs auf dem Boot wußten nicht, warum es hier einige besenderte Krokodile gab und wir haben dann - zu viel Champagner? 😄 - vergessen, Louis zu fragen. Nachträgliche Recherchen im Netz brachten auch kein Ergebnis. Vielleicht weiß jemand hier aus dem Forum, was der Zweck der Besenderung sein soll.
@Blende 18.2 Hallo Robin, da hast Du durchaus Recht., wir haben es dann doch genossen. Allerdings fanden wir uns etwas "verlottert" - feine, dem Anlaß angemessene Kleidung fand sich nicht im Gepäck 😎 2013 waren wir Gerbers erste Gäste - da gab es nur die Campsites. Sie wohnten damals noch in einem Wohnwagen und luden uns zum Frühstück ein. Seither sind wir noch 2x dortgewesen und immer in losem email-Kontakt geblieben. Es sind sehr nette Menschen.
@Champagner 😄 Hallo Mabele, es war auch ein schöner Geburtstag, wenngleich C. der "Aufstand" zuanfangs unangenehm gewesen ist.
@rik m. Doch, doch, wir haben uns wirklich sehr gefreut und kamen uns sehr privilegiert vor.
Vielen Dank Euch allen für die Aufmerksamkeit! Gruß Friederike
CuFThemenstarter4’393 Beiträge · seit 201529. Jan. 2022 ·
Ausgerechnet in der Nacht vor dem PCR-Test ging es mir plötzlich hundsmiserabel und ich verbrachte Stunden im Bad. C. brachte mir am Morgen trockenen Toast und kochte Tee, (hatte mir auch des Nachts schon ein entsprechendes Medikament verabreicht), doch konnte ich beides nicht bei mir behalten. So zittrig habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt – und bis heute ist mir unerklärlich, woher das kam, denn wir hatten beide das gleiche gegessen und getrunken. Um 10.00 Uhr hatten wir den Termin zum PCR-Test, den die Lodge für uns abgemacht hatte und ich sah mit einigem Entsetzen, dass auf dem Fragebogen bei „Symptomen“ auch „Diarrhoe“ angekreuzt werden konnte. Ich hab’s nicht gemacht, bekam aber gleich wieder Bauchweh bei dem Gedanken, dass ich mir doch irgendwo Covid19 eingefangen haben könnte. In Shametu legte ich mich gleich wieder hin und blieb den ganzen Tag im und vor dem Chalet. Für Ablenkung sorgten die Otter und der juvenile African Harrier Hawk, der auf einem Felsen gelandet war, unentschlossen hier und da herumzupfte, auf und ab lief
und schließlich abhob.
Auch eine Felsenbrachschwalbe (Rock-Pratincole) fand sich ein – leider war nur ein Beweisbild möglich,
aber dass ich diese Vögel nun auch im Roberts eintragen konnte, fand ich sehr zufriedenstellend. Mein liebster Mitmensch macht sich allerdings immer sehr über meinen „Erstsichtungswahn“ lustig.
Zum Lunch mußte sich C. mit gefiederter Gesellschaft begnügen.
Auf dem Gelände, wo es auch einen Gemüsegarten und einen kleinen Shop gibt, in dem man die Erzeugnisse kaufen kann, fand er noch diesen „Irokesen“ – Haubenbartvogel (Crested Barbet).
Am Abend aß ich ein paar Salzcracker und trank etwas Rotwein – und die die folgende Nacht verschlief ich ohne Probleme. Nach dem Eintreffen des negativen Testergebnisses, traute ich mich auch wieder ins Restaurant…. Das Gerumpel der Steine, die mir da von der Seele gefallen waren, konnte man bestimmt weithin hören.
In Mavunje hatte Dan uns die Telefonnummer seines Freundes Marc gegeben, Manager in der Shakawe-Lodge. Wir riefen dort an und konnten die von uns bevorzugte Campsite Nr. 2 für zwei Nächte reservieren. Als wir vor einigen Jahren dort campiert hatten, waren wir von der Lage dieses Platzes direkt über einer Brutkolonie von Weißstirnbienenfressern hellauf begeistert. Dass es nicht immer gut ist, an einen Ort zurückzukehren, an dem man einmal so gerne gewesen ist, sollten wir allerdings bald erfahren.
CuFThemenstarter4’393 Beiträge · seit 201530. Jan. 2022 ·
Abschied von Shametu und Fahrt nach Shakawe
Am 3.9. verabschiedeten wir uns von Louis und Amori – während wir Frauen uns weinend in den Armen lagen, standen die Männer peinlich berührt daneben.
Mir wurde in dem Augenblick bewusst, dass wir uns vermutlich nie wiedersehen würden – obwohl Louis beschwichtigend meinte: „You will come back“. Letzte Blicke:
Der Grenzübertritt ging ohne Probleme – die Beamtin wünschte uns etwas süffisant „Enjoy the pothole-road“ und das war dann auch wirklich ein zweifelhaftes Vergnügen. Auf botswanischer Seite mussten wir uns noch einem Schnelltest unterziehen – die Testerin in voller Schutzkleidung mit doppelten Gummihandschuhen. Sie erzählte uns, dass in der vergangenen Woche keine Tests gemacht werden konnten, weil die Testkits gefehlt hätten….
Wir kamen nach anstrengender Fahrt auf schlimmer Schlaglochpiste in Shakawe an. Der Platz war leer, und wir stellten uns unter einen Jackalberrybaum. Die African Mangostenbäume (Garcinia livingstoni) blühten ringsherum und dufteten. Wir sahen natürlich die Weißstirnbienenfresser (White-fronted Bee-eater),
verschiedene Weber, darunter Holubs Goldweber https://vimeo.com/644338996 (Danke an Maddy für die Bestimmung vom Holubs Webern) Senegalbrillenvogel (African White-Eye), Halsbandbartvögel (Black-collared Barbet) und Redfaces Mousebirds
Wiedehöpfe
Die Riedernte war in vollem Gange, den ganzen Nachmittag tuckerten vollbeladene Boote vorbei.
Die possierlichen Hörnchen gab es zuhauf - keckernd flitzen sie die Bäume rauf und runter. Ab und zu gab's eine Freßpause. https://vimeo.com/669386244
Unsere Freude, wieder hier sein zu können, wurde gegen Abend getrübt. Es lag nämlich unter uns neben dem Tor auf dem Fluss ein Hausboot. Im Laufe des späten Nachmittags kamen immer mehr Autos mit laut aufgedrehter Rumpsmusik auf den Platz gefahren, parkten unmittelbar neben unserer Campsite und heraus quollen extrem aufgedonnerte Damen, die unter Kichern und Schnattern zum Hausbootanleger stöckelten. Die Autos fuhren wieder weg, andere kamen an, entluden noch mehr Damen, später fuhren dann weitere Autos vor, aus denen Herren klirrenden Proviant entluden. Die Umpfglumpf-Musik vom Boot dröhnte bis in den späten Abend herüber und der Anlieferungsverkehr nahm kein Ende. Als schließlich nachts, während wir am Feuer saßen, zwei schwer betrunkene Typen im Auto auf unserer Campsite herumkurvten und lallend nach dem „entrance to the houseboat“ fragten, reichte es uns. Wir riefen den Manager an. Der kam auch, versprach, für Ruhe zu sorgen, ging auf das Boot, es wurde etwas stiller. Marc kam wieder zurück und meinte, sie würden um 23.00 Uhr Schluss machen und morgen wäre hier garantiert Ruhe. Ab 23.00 Uhr gab es durch abfahrende Autos Krach und ab 4.00 Uhr morgens fuhren wieder einige Autos vor, unter lautem Türknallen und voll aufgedrehter Musikanlage wieder weg, auch vom Boot her ertönte wieder wummernde Musik. Wir hatten den Eindruck, dass es sich bei dem Hausboot um ein schwimmendes Bordell handelt. Zu der Zeit herrschte in Botswana übrigens ab 22.00 Uhr noch Ausgangssperre und Alkoholverbot…
ein wunderbarer Bericht, den ich soeben nachgelesen habe.
- das schwimmende Bordell (Hausboot) und der damit verbundene Lärm ist natürlich schon mehr als lästig, nur leider kann uns das immer wieder mal passieren. Es ist halt einfach schade, denn unsereiner fliegt ja nicht ins südliche Afrika, um Krach und Lärm vor dem Zelt zu haben. Das ist wirklich mehr als ärgerlich.
- die Geburtstags "Party" auf dem Okavango: ja was sagt man denn dazu?!? Einfach nur Klasse, das war doch eine super Überraschung für Euch und das hätte ich auch gerne. Du schreibst von dekadent, und ja, das verstehe ich nur all zu gut. Wir haben auf dem Sambesi mal so eine kleine Tour gemacht. Zwei Mann Personal, und wir zu Zweit. Aufgetischt wurde für 5, es hat an nichts gefehlt. Es ist nun schon ein paar Jahre her, damals hat es uns am Anfang der kleinen "Kreuzfahrt" peinlich berührt, und doch haben wir es in vollen Zügen genossen, nachdem wir uns an die Situation gewöhnt hatten.
Herzliche Grüße, der bayern schorsch
und dann noch Nachtrag, das hätt ich beinah vergessen. Du schreibst:
Am 3.9. verabschiedeten wir uns von Louis und Amori – während wir Frauen uns weinend in den Armen lagen, standen die Männer peinlich berührt daneben. Mir wurde in dem Augenblick bewusst, dass wir uns vermutlich nie wiedersehen würden – obwohl Louis beschwichtigend meinte: „You will come back“.
Oh ja, auch das kann ich nur all zu gut verstehen und Deine Aussage geht schon sehr in die Tiefe und unter die Haut. Vielleicht aber behält ja Louis Recht. Man weiß ja nie ... 😐 🙂
CuFThemenstarter4’393 Beiträge · seit 201502. Feb. 2022 ·
4.September 2021 Nach dem nächtlichen Krawall konnten wir natürlich nicht mehr einschlafen - und so kam es zu dem Handyfoto des frühen Morgenhimmels vor Sonnenaufgang
und danach
Entsprechend unausgeschlafen und missgelaunt starteten wir am frühen Morgen zu einer Bootstour mit einem kleinen, netten, aber schweigsamen Guide.
Wir sahen, dass der Hammerkopf, den wir schon mehrmals von der Campsite aus hatten vorbeifliegen sehen, genau über dem Tor zum Fluss ein Nest baute und ungerührt ob der vielen Riedgrastransportboote auf Schneckenjagd ging https://vimeo.com/669387245
Leider war die Suche – auch zu Fuß - auf einer Insel nach Pel's Fishing-Owl vergebens. Dort trafen wir Fischer mit ihrem Fang
Wir fanden nur eine besonders schöne große Feder und mit der habe ich – großes Indianerehrenwort – den gesamten Reisebericht erst einmal ins Unreine geschrieben….
Hoch zufrieden kehrten wir gegen Mittag zurück zur Siesta in der Hängematte
CuF schrieb:4.September 2021 Wir fanden nur eine besonders schöne große Feder und mit der habe ich – großes Indianerehrenwort – den gesamten Reisebericht erst einmal ins Unreine geschrieben….
Ich erfreue mich weiterhin an deinem genüsslichen Reisebericht. Mit meiner Sauklaue hätte ich die hübsche Feder nicht verdrecken wollen. Du musst uns Fomis wirklich sehr lieben.
CuFThemenstarter4’393 Beiträge · seit 201505. Feb. 2022 ·
Wir nehmen Reißaus Mittags beobachtete ich argwöhnisch einen Menschen, der schwer beladen mit rosafarbener Bettwäsche zum Puffboot schlurfte… Als am frühen Nachmittag der Hausbootverkehr wieder losging – ein Auto nach dem anderen, denen Menschen mit Kühltaschen und Flaschenkörben entstiegen -, ahnten wir, dass die kommende Nacht wieder unruhig zu werden drohte. Außerdem waren die ehemals gepflegten Ablution total vergammelt, in zweien gab es kein Wasser, überall war es dreckig und wegen der löchrigen Fliegengitter voller Mücken. Anstatt die Moskitogitter auszutauschen, stand überall Insektenspray herum Das wollten wir uns am letzten Abend „wildes Afrika“ nicht mehr antun. Wir packten zusammen, zahlten die Rechnung und fuhren die paar Kilometer zu Drotzkys Cabin. Es gab noch ein freies Chalet, das wir beziehen konnten.
Mit Blick auf das Gelände
Im Haupthaus verbrachten wir einen netten Abend beim Dinner – das wohl coronageschuldet etwas weniger üppig ausfiel als wir es vom letzten Mal in Erinnerung hatten - in gesprächiger Gesellschaft und viel aktuellem Klatsch. Es wurde auch über das Hausboot von Shakawe geklagt, das wohl auch Nachtfahrten auf dem Okavango mit lautstarken Partygästen unternimmt. Allerdings waren wir so geschafft, dass wir früh zu Bett gingen. Nach dem Frühstück, mit zahlreichen Warnungen vor der scheußlichen Schlaglöcherstrasse versehen, holperten wir in Richtung Maun. Besonders witzig fanden wir immer die „120“-Schilder am Rand, wo man höchstens mit 30km durchruckeln oder gar auf der Staubpad neben der eigentlichen Straße fahren konnte. Am Spätnachmittag kamen wir in „The Waterfront“ an und etablierten uns wieder in einem der Erdgeschoßzimmer. Abends am Feuer gab es ein großes Gelächter – da trafen wir die Karlsruher Familie wieder, mit denen wir in Mavunje zusammen die Bootsfahrt gemacht hatten. Ihre ambitionierte Reisegeschwindigkeit hatten sie nicht ganz einhalten können – irgendwo vor Savuti mussten sie sich vier (?) Stunden lang aus dem Sand schaufeln und das PCR-Testergebnis nach 6 Stunden in Kasane hatte wohl auch nicht so geklappt, wie es vorgesehen war. Sie waren dennoch bester Laune und ich glaube, dass diese Reise nicht ihre letzte in das südliche Afrika gewesen ist. Vielleicht schreibst Du, liebe Helene, noch was dazu?
Anderntags – ausgeschlafen und ausgeruht – sortierten wir unseren Krempel und fuhren in die Stadt, weil ich unbedingt noch „etwas Schönes“ kaufen wollte. Voller Erwartungen ging ich in June Leversedges Geschäft und gleich wieder raus. Es war zusammengeschrumpft auf einen kleinen Raum und gab nichts mehr her als Fotobände und Postkarten. Von den Drotzkys-Cabin-Eigentümern hatten wir schon erfahren, dass Tim Leversedge sehr krank ist. Das ist wohl auch der Grund, warum wir unsere für 2020 dort gebuchten Übernachtungen nicht auf 2021 übertragen konnten. "The Kraal" wird nicht mehr vermietet. Der Rest ist schnell erzählt: Am 7.9. ging es zum PCR-Test, anschließend gab es zum letzten Mal Oryx-Carpaccio als Lunch bei „Marc’s Eatery“ (grrrr…), nachmittags holte ein junger Mann von Travel Adventure das Auto ab. Da wurden wir beinahe etwas sentimental.
Der Sonnenuntergang am letzten Abend über dem Thamalakane gab sein Bestes
Abends saßen wir in schwermütiger Stimmung am Feuer und hatten auch keinen Blick mehr für Vögel und anderes Getier.
Obwohl wir jede Menge Zeug aussortiert und verschenkt hatten, waren die Koffer immer noch schwer. Am 8.9. folgte dann nach der Verabschiedung von Patrick und dem freundlichen kleinen, halbblinden Hündchen Marley,
die übliche Warterei auf das Taxi, auf den Flug nach Johannisburg, dort auf den nach Frankfurt. Es gab in der Businessclass ein vorzügliches Abendessen und wir begossen unsere diesjährige Reise mit ordentlich viel Champagner. https://vimeo.com/674440192 Unser Auto wurde uns in Frankfurt an den Terminal gebracht und wir rollten Richtung Zuhause. Die volle Autobahn war ein echter Kulturschock. Sechs Wochen Auszeit waren im Nu vergangen.
Fazit: Wie immer fällt das Fazit zwiespältig aus. Der Unfall hat uns etwas den Elan genommen, andrerseits entstanden dadurch auch interessante Begegnungen. Die PCR-Testerei und das Warten auf das Ergebnis war nervig – vor allem, weil man nie genau wußte, ob das Ergebnis tatsächlich auch per mail and die entsprechende Unterkunft gesendet werden würde. Aber es hat in allen Fällen prima geklappt – vielleicht sogar besser als bei uns??? Wir haben diese Reise insgesamt sehr entspannt (wenn man mal von zu nahen Elefanten absieht 😎 ) genossen. Wie Kinder freuten wir uns über jeden Vogel, auch wenn wir ihn schon x-mal gesehen hatten. Dennoch: Es war anstrengend. An einem kalten Morgen mit klammen Fingern die widerspenstige Plane über das Dachzelt zu ziehen, gehört zu den Erlebnissen, auf die wir in Zukunft verzichten würden. Es kam hinzu, dass das Zeltequipment eindeutig schon ziemlich bejahrt war. Auch das Kühlschrankproblem gehört nicht zu den Highlights – wie der Wagen generell auch. Er soff wie ein Pferd – 20l/100 km im Moremi waren normal. Travel Adventure hatte wohl aufgrund der Pandemie seine Flotte reduziert, deshalb konnten wir keinen Diesel-Landcruiser bekommen. Ansonsten können wir uns über deren Service nicht beschweren. Die Kommunikation vorher war vorbildlich, alle unsere Sonderwünsche wurden aufgenommen und umgesetzt.
Die Anschaffung eines Stativs für das Wagenfenster mit inkludiertem Bohnensack stellte sich als eine gute Investition heraus. https://www.berlebach.de/de/?bereich=details&id=645 Warum wir so viele Male ohne Hängematte in Namibia/Botswana unterwegs gewesen waren - völlig unverständlich von heute aus gesehen 😄 Unterkünfte/Campsites The Waterfront: Ohne Einschränkung zu empfehlen Tented Camp Third Brigde: Würden wir nach der jetzigen Erfahrung immer wieder bevorzugen. Khumaga/Boteti: Schöner Platz (wenn es nicht zu voll ist). Es gab ein paar Probleme mit dem Bewegungsmelderlicht in der Ablution, das tagsüber funktionierte aber einige Male im Dunklen nicht. South Camp/Nxai: War o.k. – die Ablution in Ordnung, gute Einrichtung zum Abwaschen Baines Baobabs: Können wir leider nicht beurteilen. Gweta Lodge: Dort wurden gerade einige kleine Bungalows renoviert. Wir wollten aber nicht in den fertiggestellten bleiben, da der Wandfarbe irgendein insektenabweisendes Mittel zugesetzt worden ist und es noch furchtbar chemisch roch. Das angebotene und bezogene Zimmer war ziemlich heruntergerockt, ebenso wie das Bad. Es war aber insgesamt o.k. Das Küchen-und sonstige Personal war sehr nett und hilfsbereit und freute sich sichtlich über Gäste .Das Gelände wird gepflegt (inkl. Pool), aber es sah so aus, als ob die Campsite auf Dauer geschlossen ist. Nata: Die Ablutions sind etwas in die Jahre gekommen. Service im Restaurant o.k. Kubu Logde/Kazungula: Würden wir immer wieder gerne wählen. Das nächste Mal (?!) aber ein Chalet beziehen – man wird ja nicht jünger… Muchenje: Tolle Lage am Chobe. Die Stellplätze sehr schön, aber auch hier könnten wir uns vorstellen, eine der dort angebotenen festen Unterkünfte zu beziehen. Sehr empfehlenswert. Mavunje: Mir hat es dort sehr gefallen. Ein Tag weniger hätte allerdings auch genügt, aber dann wären wir um das Vergnügen der Bootstour mit Dan gekommen. Shametu: Sehr gerne immer wieder – egal ob im Chalet oder auf der Campsite. Letztere hat natürlich den Nachteil, dass man keine Sicht auf den Fluss hat. Shakawe: Nie wieder, solange das Bordellschiff dort liegt. Es soll angeblich nicht zur Lodge gehören. Nach diesem Erlebnis habe ich verstanden, warum Dan/Mavunje beim Einblick eines ähnlich großen Schiffs, das im Kwando ankerte, sagte, er würde davon träumen, das Monstrum abzufackeln. Drotzkys Cabin: Seitdem wir das erste Mal dort auf der Campsite gewesen sind, aber Dinner im Haupthaus hatten, wollte ich immer „once in a lifetime“ dort komfortabel in den sehr hübschen Chalets unterkommen. Nun hat es geklappt – leider nur für eine Nacht. Daher Empfehlung ohne Einschränkung….
So, jetzt habe ich wieder Zeit, in den vielen interessanten neuen Reiseberichten zu stöbern. Vielen Dank für Eure durch die Länge doch etwas strapazierte Geduld. Bleibt alle gesund, unternehmungslustig und interessiert. Schöne Grüße Friederike
Vielen Dank, liebe Friederike, für den schönen Bericht! Hat viel Spaß gemacht, danke auch für die vielen Informationen über Unterkünfte etc., die ich fleißig gespeichert habe.
Old Women1’553 Beiträge · seit 201305. Feb. 2022 ·
Vielen Dank, Friederike, für den launigen Bericht, der mich sehr gut unterhalten hat. Die guten Wünsche am Schluß gebe ich zurück. Wie du weißt, werden wir in Kürze zum 1. Mal Großeltern, da möchten wir momentan gerne vor Ort bleiben, aber im Mai werden wir uns wieder, unternehmungslustig wie wir sind, aufmachen, die schönen Flecken dieser Erde zu bereisen. Ich sag nur soviel: ab Mai sind bereits 3 Reisen für dieses Jahr geplant und gebucht 😗 ! Herzliche Grüße Beate
Ich möchte mich auch persönlich für diesen ausführlichen Reisebericht mit wertvollen Infos, Einblicken ins persönliche Befinden und die vielen Bilder bedanken. Ich wünsche euch, dass ihr noch einige schöne Reisen unternehmen könnt, und denke, dass ihr das auch werdet!
wie schnell jetzt plötzlich diese 6 Wochen zu Ende gingen. Vielen Dank für den informativen und ausführlichen Bericht eurer Reise. Es hat Freude gemacht hier mitzulesen, auch wenn es nicht immer ganz rund gelaufen ist, hattet ihr eine wirklich schöne Reise.
viele Grüße Elke
Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.
So ist es eben in Afrika: man erlebt Höhepunkte, wie eure Geburtstag Bootsfahrt und die schönen Karminspinte und dann wieder Tiefpunkte wie ein Party Boat vor der Campsite. Niemals will alles 100% ig geigen. Aber… ich glaube schlussendlich erinnern wir uns an die Highlights und über die Lowlights kann man später lachen. Ich bin froh von dir vernommen zu haben dass ich nicht die einzige Verrückte bin die mal “shut up” in die Nacht hinein ruft wenn es zu laut wird. Toller Club, nicht? Außer dem Kühlschrank wart ihr eigentlich mit dem Wagen und mit Travel Adventure zufrieden? Liebe Grüsse und mit bestem Dank für den kurzweiligen Bericht von Katrin
hallo Friederike, vielen Dank für den kurzweiligen Reisebericht, eine schöne Tour hat mir sehr gefallen und so ne Hängematte ist was tolles. Einen schönen Sonntag und bleibt gesund was wünscht herzlichst Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Liebe Friederike, ich bin heimlich zugestiegen und konnte so einer Depression angesichts des miesen Wetters in Aachen entkommen. Welch ein informativer, bilderreicher Reisebericht. Ich habe ihn sehr genossen und bedanke mich herzlich. Wir werden ab Mitte Mai wieder die Bienenfresser am Kaiserstuhl suchen. Vielleicht seid ihr ja auch wieder vor Ort.
Mit den Wünschen für baldiges Hängemattenwetter Grüßen euch herzlich