Reisebericht

CuFs 6 Wo Hängemattenauszeit v.Covid19 in Bots/Nam

von CuF · begonnen 25. Nov. 2021 · 50 Teile

Über diesen Reisebericht

Zu zweit brechen wir Ende Juli 2021 zu sechs Wochen auf, die wir eigentlich schon für 2020 gebucht hatten – die Pandemie zwingt uns, ein Jahr zu warten, bis unsere Impfung durch ist. Mit einem gemieteten Dachzelt-Landcruiser aus Maun fahren wir selbst durch Botswana: Moremi, den Boteti, Nxai Pan und den Chobe, dann weiter in den Sambesi-Streifen Namibias an Kwando und Okavango, bevor es zurück nach Maun geht. Auf jeder einzelnen Campsite spannen wir dieselbe Hängematte zwischen zwei Bäumen auf – nicht zum Schlafen, das bleibt dem Dachzelt vorbehalten, sondern als fester Mittagsschläfchen-Platz, der uns so ans Herz wächst, dass wir dasselbe Modell später mehrfach verschenken. Wir sehen Löwen an frischen Rissen, ein ganzes Wildhunderudel auf gemeinsamer Jagd und fast täglich Elefanten, die nachts bis ans Zelt kommen. Ein Auffahrunfall bei Gweta – mit Polizeigesprächen, Ersatzfahrzeug und Werkstattbesuch – nimmt uns für ein paar Tage den Schwung, bleibt aber die einzige echte Panne der Reise. Ständiger Begleiter ist die Pandemie: PCR-Tests vor jeder Grenze, Masken, die Sorge, ob ein Ergebnis rechtzeitig eintrifft. Kalte Nächte mit Wärmflaschen wechseln sich mit lauen Lagerfeuerabenden ab, bis wir Anfang September über Johannesburg heimfliegen.

Reisezeitraum
27. Juli – 9. September 2021 (sechs Wochen); ursprünglich für 2020 gebucht, pandemiebedingt um ein Jahr verschoben
Länder
Botswana, Namibia (Sambesi-Region/Caprivi)
Gruppe
2 Personen
Reiseart
Selbstfahrer mit gemietetem Dachzelt-Fahrzeug
Fahrzeug
Toyota Landcruiser (Benziner) mit Dachzelt, ca. 20 l/100 km Verbrauch im Moremi
Veranstalter
Mietwagen von Travel Adventure/Adventure Travel Agency, Maun
Unterkunftsart
Campsites mit eigenem Dachzelt, dazu einzelne Tented-Camp- und Chalet-Nächte
Route
Maun – Moremi/Third Bridge – Boteti/Khumaga – Nxai Pan South Camp – Gweta – Nata – Kazungula/Kubu Lodge – Chobe/Muchenje – Mubala/Sambesi – Mavunje/Kwando – Divundu/Shametu – Shakawe – Drotzky's Cabin – Maun
Fahrstrecke
keine Gesamtkilometer im Bericht; Verbrauch ca. 20 l/100 km im Moremi genannt
Flug/Anreise
Lufthansa Business Frankfurt–Johannesburg–Maun und zurück; eigenes Auto zum Flughafen Frankfurt statt Bahn
Besonderheit
Auf jeder Campsite dieselbe Hängematte zwischen zwei Bäumen als fester Mittagsschläfchen-Platz (nicht zum Schlafen, das Dachzelt diente nachts); Auffahrunfall bei Gweta mit Polizeiverfahren und Ersatzfahrzeug; PCR-Tests vor jeder Grenze als ständiger Begleiter der pandemiebedingt verschobenen Reise
Gebiete
Moremi Wildlife Reserve · Nxai Pan Nationalpark · Chobe Nationalpark · Sambesi-Region (Caprivi) · Mahango Game Reserve · Boteti-Fluss
Orte
Maun · Gweta · Nata · Kazungula · Katima Mulilo · Shakawe · Divundu
Unterkünfte
Third Bridge Tented Camp · The Waterfront · Kubu Lodge · Muchenje Safari Lodge · Mavunje Campsite · Shametu River Lodge · Drotzky's Cabin
Reiseart
Selbstfahrer · Dachzeltcamping
Bedingungen
Verkehrsunfall mit Polizeiverfahren · PCR-Test vor Grenzübertritt · Kalte Nächte Trockenzeit · Corona-Reisebeschränkungen 2021 · Windschutzscheibenriss
Natur
Wildhunde auf Jagd · Löwen am Riss · Nächtliche Elefantenbesuche am Camp · Rotbauchreiher (Erstsichtung)
Teil 125. Nov. 2021
Bots/Nam/Bots 27.7.-9.9.2021
Da wir uns unaufhaltsam dem zweiten Winter unseres Mißvergnügens nähern, ist es nun an der Zeit, sich den positiven Erlebnissen des fast vergangenen Jahres zuzuwenden.
Bayern Schorsch schrieb vor kurzem: „Was gibt es Schöneres, als Reiseberichte zu schreiben oder zu lesen“. Also fange ich heute mal an.
Bevor es „richtig“ losgeht, gibt es leider erst einmal viel Text.
Geplant war
27.07. Abflug Frankfurt über Johannisburg nach Maun
28.07. - 31.07. „The Waterfront“ in Maun
31.07. - 05.08. Moremi Third Bridge
05.08. - 08.08. „The Waterfront“ in Maun
08.08. - 11.08. Boteti/Khumaga
11.08. - 14.08. Nxai Pan South Gate
14.08. - 15.08. Baines Baobab – das mussten wir aufgrund unvorhergesehener
Umstände sein lassen.
Geplant war
15.08. - 17.08. Nata – daraus wurde
14.08. – 16.08. Gweta und
16.08. – 17.08. Nata
17.08. – 20.08. Kazungula/Kubu Lodge Campsite
20.08. – 22.08. Muchenje/Chobe
22.08. – 25.08. Mubala/Sambesi
25.08. – 28.08. Mavunje/Kwando
28.08. – 03.09. Divundu/Shametu
03.09. – 04.09. Shakawe
04.09. – 05.09. Drotzkys Cabin
06.09. – 08.09. „The Waterfront“ in Maun
08.09. Abflug Maun – Johannisburg - Frankfurt




Es gibt gewiss viele hier, die ein ähnliches Hin und Her und Auf und Ab in ihren Reiseplanungen für 2020 durchlebt haben wie wir. Bis zum April 2020 hatten wir mit dem Verschieben der Reise auf 2021 gewartet, aber dann war es offensichtlich: Die sechs Wochen Botswana/Namibia, in der wir auch einen besonderen Geburtstag feiern wollten, würden nicht stattfinden können.
Erst einmal wurden Mietwagen und Unterkünfte auf den gleichen Zeitraum 2021 verschoben und die geleisteten Anzahlungen – in einem Fall auch Gesamtzahlung – beim Empfänger belassen. Den LH-Flug stornierten wir und bekamen nach einem unangemessen langen Zeitraum auch das Geld zurückerstattet. Dann begann das Warten – auf Impfstoff, auf bessere Zeiten, auf Gewissheiten, zwischendurch immer mal der Gedanke, das ganze Vorhaben komplett aufzugeben. Eine Entscheidung verschoben wir von Woche zu Woche. Als endlich klar wurde, dass es mit unser beider Impfung klappen würde, aktivierten wir die Reise wieder – und buchten für die Hin- und Rückflüge bei LH Business. Der Hintergedanke war neben der doch sehr viel bequemeren Art und Weise des Reisens auch, dass wir dort mit mehr Abstand zu anderen sitzen bzw. liegen würden und es ungestörter hätten. Auf dem Hinflug entsprach das allerdings nicht ganz unseren Erwartungen.
In Anbetracht von Herrn Weselskys Drohungen, die Bahn durch einen Lokführerstreik lahmzulegen – was für uns auf der Rückfahrt von Interesse gewesen wäre -, entschlossen wir uns auch, die Bahnkarten zu stornieren, mit dem eigenen Auto nach Frankfurt zu fahren und das dort unterzustellen. Das war nicht wesentlich teurer als die beiden 1.Klasse-Tickets. Uns war bei dem Gedanken wohler, den Heimweg in eine eventuelle 14tägige Quarantäne im eigenen PKW anzutreten und nicht womöglich in einem vollgestopften ICE……
Also hieß es neben der Packerei auch, für die Quarantäne die entsprechenden Vorräte zu bunkern und Lieferfirmen für frische Lebensmittel herauszufinden. Letzteres war schwieriger als gedacht.
Vorsichtshalber hatten wir den meisten Verwandten und Freunden nichts von unserem Reisevorhaben erzählt – wir wollten ungern als verrückt bezeichnet werden.
Am 26.7. unterzogen wir uns dem geforderten PCR-Test – das Ergebnis sollte uns per mail innerhalb von 10 Stunden zugestellt werden. Es kam auch wie versprochen, aber wir konnten es nicht ausdrucken. Nach einem hektischen Telefonat fuhren wir wieder in die Stadt, um es dort in der Arztpraxis ausgedruckt in Empfang zu nehmen. Große Erleichterung – auch über das negative Ergebnis!
Zuhause stellten wir fest, dass wir das Testergebnis durchaus hätten ausdrucken können – wenn wir mal in den Download-Ordner geguckt hätten- da war es nämlich automatisch gelandet……….Welch eine Aufregung….Das fing ja schon mal gut an……
So fuhren wir frohgemut mit allen ausgedruckten Formularen, den gelben Impfpässen, den digitalen Impfausweisen und sehr viel Gepäck am 27.7. nach Frankfurt zum Flughafen. Das Auto wurde abgeholt und wir gaben das Gepäck, das wir schon online eingecheckt hatten, am entsprechenden Schalter ab. Dort gab es noch Diskussionsbedarf, weil der LH-Mensch nicht wusste, was wir an Papieren im Johannisburger Transit benötigen würden. Wir zeigten ihm das ausgedruckte und ausgefüllte Formular (das dann in Joburg kein Mensch sehen wollte) und er war’s zufrieden. Dann zogen wir in Erwartung eines netten Essens zur LH-Lounge – die war geschlossen. Das fing ja schon mal gut an…..
Teil 226. Nov. 2021
Nix ist langweiliger als ein Flug, oder?

Die Zeit vertrieben wir uns – eingedenk des Alkoholverkaufsverbots in Botswana – mit dem Einkauf von Gin und Maltwhisky und hingen ansonsten herum bis zum Boarding. Als wir uns auf unseren bequemen Sitzen eingerichtet hatten, stürzte in letzter Minute ein weibliches Wesen mit viel Getöse in die Kabine, quetschte hochgereckt ihr Gepäck in die Ablagen – was Einblicke auf ihr knackiges Hinterteil gewährte, denn sie trug die kürzesten hotpants, die ich jemals gesehen hatte. Notdürftig bedeckt von einem bauchfreie Top, flätzte sie sich auf den Sitz – leider im Gang neben uns, obwohl weiter vorne noch viele Plätze frei waren, zog die Schuhe aus, holte die Kotztüte aus der Schublade und fing an, sich ausgiebigst und trompetend zu schnäuzen und das Taschentuch dann in der Tüte zu versenken. So ging es dann leider die ganze Nacht weiter – als Tüte Nr. 4 voll war und auf dem Fußboden abgelegt wurde, habe ich zu zählen aufgehört und mir Ohrstöpsel verordnet. Ihre (vermeintliche) Erkältung hinderte sie nicht daran, mit gesundem Appetit mehrmals Essen nachzuordern und bis zum Frühstück Champagner zu schlürfen.
Bepackt mit dem LH-Schlafshirt, einem LH-Kissen und der LH- Decke trafen wir sie dann bei der Passkontrolle wieder, wo ich sie angesichts ihrer Rotzerei um Einhaltung von Abstand bitten musste – bestimmt nicht in nettem Ton, wie ich zugebe, wenn auch nicht reumütig. Ich glaube, ich habe auch noch ein paar tantenhafte Bemerkungen über den Zusammenhang von Bekleidung und Erkältung gemacht……- für eine solche Bemerkung meiner Mutter wäre ich vor etlichen Jahrzehnten tagelang muksch gewesen……....
Als Erklärung für das Geschniefe gab sie eine Pollenallergie an…….Da habe ich mich dann etwas geschämt und mich entschuldigt...
Wir lungerten ein paar Stunden auf dem Flughafen Johannisburg herum - die meisten Geschäfte waren geschlossen, es gab keinen funktionierenden ATM - wir hätten gerne ein paar Rand in Reserve gehabt -, aber die Zeit ging auch irgendwie herum.
Das Flugzeug nach Maun war voll - das hatten wir nicht erwartet. Aber alle Passagiere trugen brav Masken.


Ein paar Tage zum EIngewöhnen in Maun "The Waterfront"
Neben dem Flugfeld in Maun war ein Zelt aufgebaut und alle Passagiere mussten sich dort einem Corona-Schnelltest unterziehen….es lief ein bißchen ab wie die „Reise nach Jerusalem“ mit Stühlewechseln und Weiterrücken. Dann war auch das geschafft und wir konnten unser Gepäck in Empfang nehmen.

Mit dem Taxi ging es endlich zur „Waterfront“, einem Gästehaus am Thamalakane, das wir zu unserem „Stützpunkt“ auserkoren hatten – keine schlechte Wahl.

Der Inhaber, Patrick, ist ein hilfsbereiter, freundlicher Mann, der Lokalempfehlungen hat, Taxen organisiert, ein fabelhaftes Frühstück anbietet und ein großer Vogelfreund ist.
Am Futterplatz bedienten sich auch andere....
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Wir hatten ihn vor Jahre schon einmal in seinem hervorragend sortierten Bottlestore kennengelernt.

Jeden Abend wurden Stühle um eine große Feuerschale gestellt und man konnte sich im Rezeptionsgebäude (das übrigens eine Vergangenheit als Unterkunftsbaracke für koreanische Arbeiter hat, die die Straße von Maun nach Francistown gebaut haben) mit Getränken bedienen.

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Wir bezogen ein großes Zimmer mit Bad und einer Terrasse zum (abgezäunten) Fluß hin und kamen erst mal an.

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Abends fuhren wir zum Dinner zu Marc’s Eatery (ich weiß – das Deppen-Apostroph ist aber nicht mehr auszurotten und „eatery“….na ja….) – das Essen war schmackhaft, aber ein Dinner ohne Wein oder Bier…also nee….
Zudem war es zum Draußensitzen s..kalt,,,,, dass wir uns immer mal wieder am kleinen Feuer, das auf der nichtüberdachten Fläche flackerte, aufwärmen mussten.
Wieder im Zimmer waren wir froh, die Heizung anstellen zu können und füllten sowohl unsere als auch die dort bereit liegenden Wärmflaschen auf.
Das Einzige, was uns bei unseren insgesamt drei Aufenthalten etwas gestört hat, war der Geruch des Wassers, aber da der Kühlschrank mit still water und jeden Tag der bereitgestellte Wasserkocher neu befüllt wurden, war es auszuhalten.
Patrick ist ein Anhänger von „upcycling“ und so sind die Zimmer sehr urig, aber keinesfalls primitiv eingerichtet. Wir haben uns dort sehr gut aufgehoben, gut beraten und sehr wohl gefühlt.
Am nächsten Tag wurde uns der Landcruiser von Adventure Travel Agency gebracht – leider ein Benziner. Die sehr gründliche Einweisung inkl. Handhabung des Schwiegermuttermörders (High Lift Jack) dauerte Stunden. Später sollten wir allen Grund haben, dafür dankbar zu sein.

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Wir kauften unsere Vorräte und als wir in Richtung Marc’s (!) fuhren, fiel uns auf der linken Straßenseite eine „butchery“ auf. C. wollte unbedingt in diese Metzgerei, während sie mir bei näherem Hinsehen nicht besonders vertrauenerweckend erschien.

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Die Verkäuferin stand vor einem Glastresen mit nicht sehr ansprechendem Inhalt, rief aber den Chef, der löste uns in seinem Schlachtraum ein sehr schönes Rinderfilet aus, das wir später in dicke Scheiben schnitten und mit Gewürzen und Olivenöl einlegten. Im Autokühlschrank hielt es die ganzen nächsten Tage und wurde immer besser.
Bei den Beef Boys kauften wir dann noch Speck und ein geräuchertes Oryxfilet, das leider nach überhaupt nix schmeckte.
Teil 328. Nov. 2021
Und nun konnte es losgehen:

31.07. – 5.8.2021
THIRD BRIDGE

Als wir hier eine Campsite für 2020 buchen wollten, war außer bei den tented camps nix mehr frei, so dass wir „Lion“ buchen mussten. Normalerweise hätten wir Campssite 1 oder 2 bevorzugt. Das änderte sich für 2021, aber wir behielten die Reservierung bei – schließlich sollten wir noch lange genug im Dachzelt nächtigen und fanden etwas Komfort für den Anfang ganz nett…..
Es war eine sehr staubige Fahrt bis zum South Gate, wo wir – was wir schon wussten – darauf hingewiesen wurden, dass sowohl die zweite als auch die dritte Brücke nicht befahrbar sind. Wir fotografierten die Karte ab (aus der wir aber auch nicht so recht schlau wurden) und wurden auf die Umleitungszeichen hingewiesen.

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Unterwegs:

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Schon gleich kurz nach dem Parkeingang sahen wir Elefanten - sehr versteckt -

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Giraffen

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Impalas

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...und wieder Elefanten

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– und ein Löwenrudel mit Jungen an einem „frischen“ Zebrariss. Wie es sich für richtige Fotoamateure gehört, lag das Equipment noch schön eingepackt auf dem Rücksitz, daher gibt es leider kein Foto.


Kurz nach der 1.Brücke fanden sich zwei männliche Löwen an einem Büffelriss, während die vermutliche Jägerin etwas weiter entfernt im Gras lag und schlief.

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Suchbild Löwin
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Ich hatte inzwischen wenigstens die Videokamera rausgefummelt und war so aufgeregt, dass ich nicht mehr wusste, wie sie funktioniert. Entsprechend verwackelt sind die ersten Sequenzen.

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Einer der beiden blockierte dann die pad und reagierte sehr unwirsch auf unser Ansinnen, genau dort fahren zu wollen.
Auch Leierantilopen kreuzten unseren Weg

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Unterwegs durch diese einzigschöne Landschaft

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Am Gate war niemand von Xhomae, die meisten Campsites verwaist, wir fanden aber unser Zelt und der Schlüssel steckte.

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Teil 401. Dez. 2021
Nach der ersten bitterkalten Nacht (Wärmflaschen!) wurde nur gschwind ein Tee gekocht und ab ging’s damit und ein paar Keksen auf den ersten Gamedrive.
Die Morgenstimmung war soooo schön....
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Letschwes
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Impalas
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Tssessebies
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Dies Foto gehört in die Kategorie "Afrika von Hintern" - (Wortschöfpung geklaut von Robin)
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waren die „Ausbeute“.
Elefanten gab es
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Zebras
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und Giraffen
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Hübsche Lesser-stripped swallows (kleine Streifenschwalben) flogen auf den Sandpads vor uns auf, um sich weiter vorne wieder niederzulassen, erneut aufzufliegen…..
Wir sahen White-browed Sparrow Weaver (Mahaliweber)
Sattelstörche (Saddle-Stork)
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den Green-backed Heron (Mangrovenreiher),
Burchells Sandgrouse (Fleckenflughuhn)
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African Jacana (auch von Hintern........)
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African Stonechat (Braunkehlchen)
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Yellow-billed Storks (Nimmersatte),
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Schreiseeadler
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Black-shouldred Kite (Gleitaar), Hammerköppe, Namaqua-Täubchen, die wie die Schwälbchen auch ewig vor dem Auto herflogen, so dass sie uns schon leid taten.
Es gab Reichswürger,Maricoschnäpper, einen Perlkauz,
Zwergbienenfresser
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Southern White-crowned Shrike (Weißscheitelwürger)
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Graureiher
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Little Egret
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Perlhühnchen - wobei wir uns immer wundern, daß es die in keinem Restaurant zu essen gibt....
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Kronenkiebitz
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Streifenmangusten, Barret Owl, Gelb-und Rotschnabeltokos…..
Es gibt nicht von allen erwähnten Tieren Fotos – wir hatten uns vorgenommen, mehr zu gucken und in uns anstatt auf der SD-Karte zu speichern.
Den unglaublich würzigen Geruch im Busch kann man leider auf kein Medium laden…wie ich den liebe! Die Coucalrufe (ähnlich denen der Rohrdommel), das „hopopoe“ der Wiedehopfe ………wie hatte ich das vermisst!
Hier hängten wir zum ersten Mal die mitgeschleppte Hängematte zwischen zwei Bäumen auf. Sie wurde für uns auf allen Campsites ein unentbehrlicher Siestaplatz.

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Am Zelt prockelten Sichelhopfe (Common Scimitarbil) am Geländer herum und über den Nachbarplatz, dessen Bewohner morgens abgereist waren, lief eine Hyäne mit scheelem Blick rückwärts in unsere Richtung. Wir saßen auf der Terrasse und genossen die vorbeiziehenden Impalas und Giraffen, Zebras und Elefanten.
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Teil 503. Dez. 2021
SCHRECK IN DER ABENDSTUNDE

An einem Abend - wir saßen auf der Veranda, die Klappen vom Auto waren noch auf, ich hatte gerade abgewaschen -, bekamen wir Besuch einer Elefantenkuh, sie rüsselte das Auto ab und holte sich dann daraus zuerst eine grüne Spülschüssel, ließ die als ungenießbar fallen, angelte sich dann die grüne Spülmittelflasche, stopfte sie ins Maul, mampfte eine Weile darauf herum, holte sie wieder raus und ließ sie fallen, kostete ein paar Blättchen vom Strauch neben der Verandatreppe,rüsselte in unsere Richtung, wo ich in einem grünen Sweatshirt zur Salzsäule erstarrt saß und mich schon als nächstes Versucherle sah


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Der Treppenaufgang hielt sie wohl doch ab, sie schrubbte noch ein paar trockene Blätter am Gesträuch neben der Treppe ab und verschwand
https://vimeo.com/643938192
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Beim zweiten „Besuch“ rüsselte sie wieder am Auto herum – aber es wir hatten alle Klappen geschlossen -, dann an der Veranda, auf der die heiße Pfanne mit den Rindersteaks stand, beschloß aber, dass dies nichts für Elefanten sei.
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– um jeden Abend wiederzukommen und an ihren Bäumen herumzufressen. Von der Terrasse aus hätten wir ihr ohne weiteres auf das Hinterteil klopfen können.
Aus der Serie "Afrika von Hintern"
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Irgendwann kamen mal zwei Angestellte von Xhomae, um den Müll mitzunehmen, „housekeeping“ anzubieten (was wir freundlich ablehnten) und zu fragen, ob wir ihnen eine Ratsche leihen könnten – sie wären dabei, die kaputte dritte Brücke notdürftig zu reparieren. 😎
Leider hatten wir ein solches Werkzeug nicht dabei.
Teil 604. Dez. 2021
Kein Tag ist wie der andere

Der Gamedrive-Radius war durch die kaputten Brücken eingeschränkt, so dass wir jeden Tag dieselbe Route, aber immer andere „Sichtungen“ hatten.

Auf einer Tour sahen wir wieder Ellipsenwasserböcke

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Die Ellipsenwasserböcke begeistern mich immer wieder - sie sehen soo "puschelig" aus.......

Letschwes

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Gelb-und Rotschnabeltokos, Zwergspinte (Little Bee-Eater)),

Kudus

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Meerkatzen

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Eine hatte ein Problem mit einem Körperteil…:
https://vimeo.com/652445736

Paviane, einen braunen Schlangenadler
Auch eine fotogene Leierantilope zeigte sich.

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Haubenbartvögel (Crested Barbet), die, ähnlich wie die Ziegenmelker nachts, tagsüber seeehr lange rrrrrollen, Bronzeflecktauben (Emerald-spotted Wood-Dove) Kapturteltauben (Cape Turtle-Dove) Kapspatzen.
Wir sahen Löffler (Spoonbills), Stelzenläufer (Great Stilt), Kronenkibitze (Crowned Lapwings)
und Nimmersatte (Yellow-billed Stork)

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Angola Mönchskuckuck (Senegal- Coucals)

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Daneben wärmte sich ein Lilac-breasted Roller (Gabelracke) auf.

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Büffelweber (Red-billed Buffaloweaver), Angolaschmetterlingsfinken (Blue Waxbill) Graureiher (Grey-headed heron), einen Glockenreiher (Black Heron), Seidenreiher (Little Egret), Egytian Goose (Nilgänse – na ja, von denen haben wir daheim gerade genug…), Burchells Starlings und Rallenreiher (Squacco Herons)
Außerdem sahen wir zum ersten Mal den Rotbauchreiher (Rufous-bellied Heron) - Danke Matte für die Bestätigung!

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Aufmerksame Giraffe

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Dieser Artist auf dem Termitenhügel hatte es uns besonders angetan.

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Auch Beles Lieblingstiere durften nicht fehlen.

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......die auch nicht

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…und Büffel auch nicht…

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...und meine "Lieblingstiere" 😉 auch nicht

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Teil 705. Dez. 2021
DIE HUNDE SIND LOS
An einem Morgen sahen wir in Mboma Island, als wir gerade standen und einen Magpie Shrike ( Elsternwürger( beäugten,

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plötzlich ein großes Rudel Wildhunde von zwei Richtungen kommend auf der Fährte nach einem Wasauchimmer. Immer wieder blieben einige von ihnen stehen, schnupperten an etwas, verständigten sich fiepend, setzten ihren Weg fort, warteten auf die anderen, die Grüppchen teilten sich und kamen wieder zueinander – es war ein unbeschreiblich schönes Schauspiel.

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Wildhunde 1
https://vimeo.com/652449535
Wildhunde 2
https://vimeo.com/653195888
Wildhunde 3
https://vimeo.com/653197658


Schließlich waren sie im Busch verschwunden waren und wir konnten sie nicht mehr begleiten - im Übrigen hatten sie keinerlei sichtbare Notiz von uns genommen. Plötzlich stellten wir fest, dass C.‘s Sonnenbrille verschwunden war. An einer übersichtlichen Stelle suchten wir den ganzen Vorderraum gründlich ab – sie war weg, musste ihm wohl beim Fotografieren, wo er sie auf die Stirn geschoben hatte, aus dem Auto gefallen sein. Wir fuhren den Weg 3x ab – nix zu finden. Schließlich machte ich den eher halbherzigen Vorschlag, vor dem Auto herzulaufen, was C. mit einer entsprechenden Handbewegung an die Stirn kommentierte – und nach 30 m Weiterfahrt war ich auch froh, nicht auf dieser „Heldentat“ bestanden zu haben, denn da kreuzte eine Hyäne die Pad….
Bei der vierten Suchfahrt schließlich fand Adlerauge C. die Brille unbeschädigt im Sand – puh! Sonst hätten wir nach Maun fahren und eine neue kaufen müssen.
Auf dem Rückweg beobachteten wir diesen hübschen Jungpelikan und wieder etliche Elefanten.
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Der stand besonders dekorativ herum....

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Teil 808. Dez. 2021
Einmal saß abends am Lagerfeuer plötzlich eine Hyäne neben uns – fast hätten wir unseren kostbaren Malt verschüttet – sie trottete nach unserem Gebrüll von dannen. Wenn man sie aus der sicheren Perspektive eines Autos von oben sieht, sehen sie gar nicht sooo groß aus. Aber auf ihren Keulen sitzend neben einem…..
An einem der Tage sahen wir Büffel, Zebras, Streifenmangusten, am Himmel große Züge Pelikane, von denen sich später etliche an einem Tümpel einfanden.

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Nachzügler
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Dort stand auch ein einsamer juveniler Flamingo und viele Sporengänse (Sporwinged Goose) und dieser schöne Sattelstorch

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Hier hatten wohl Elefanten großen Hunger gehabt
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Zwischendurch wurden wir immer wieder beäugt
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Das Tier zog es vor, unter Wasser zu bleiben - erinnert mich an das schöne Lied von der blauen Donau, in der ein Krokodil schwimmt... 😛
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Unterwegs beobachteten wir zwei Schakale, die sich vorsichtig in der Erde wühlenden Warzenschweinen näherten und etwas abzustauben hofften. Sie wurden aber immer wieder vertrieben.
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Auch am Platz konnten wir viele Vögel beobachten. Hatten wir vor Jahren den greybacked cameroptera noch singuläre Sichtung vermerkt, hüpfte er uns hier immerzu im Gebüsch herum und ließ sein leises „wähwäh“ vernehmen. Außerdem gab es Kronenkibitze (Crowned Lapwing). Stare, Elsternwürger (Magpy Shrike), Mohrenmeisen (Southern Black Tit), Zwergspinte (Little Bee-Eater),
Angolaturteltauben (Afrikan Mourning Doves und jede Menge Tokos

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Rotzügelmausvögel (Red-faced Mousebirds)
Leider unscharfes Foto
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Haubenbartvögel (Black-collared Barbet - wie gesagt RRRRRRR….), Rotbauchwürger ((Crimson-breasted Shrike), krakeelend einfliegende Weißbürzeldrosslinge (Hartlaubs Babbler)
Es war nie langweilig.
Besonders die Gabelracken erwiesen sich als problematische Fotografierobjekte 😠

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...und weg ist sie
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...und die dann auch
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ADIEU MOREMI
letzter Sonnenaufgang dort

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Am 5.8. machten wir uns auf den Weg Richtung Maun mit Umweg zu den Blackpools. Unterwegs sahen wir einen sehr hurtigen Honigdachs, der sich leider schnell in einem Sandhaufen versteckte. Da es an dieser Stelle extrem tiefsandig war, konnten wir nicht anhalten und darauf warten, dass er wieder erscheint. So ist auch dieses Bild nur auf der Festplatte in unserem Kopf vorhanden – aber da hoffentlich für immer.
An einer Wasserdurchfahrt stieg C. aus, weil sie ihm verdächtig tief erschien und watete erst einmal durch, (ist der Eselsrücken zu hoch, ist die Fahrspur grundlos?) bevor wir zügig lowgear durchfuhren!

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Wir sahen Witwenenten, Höckerenten (Comb Ducks) Rotschnabelenten (Red-billed Teal), Giraffen, Warzenschweine, Impalas, Leierantilopen, Gnus und Zebras.

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FAZIT: Dass wir das Tented Camp gebucht hatten, war eine gute Wahl. Man ist relativ ungestört, hat den Vorzug der eigenen Dusche und des WCs - mit 120 USD/pP allerdings nicht gerade "günschtig"....
Uns war es das wert!
Teil 910. Dez. 2021
AM BOTETI

7.8. – 11.8. Khumaga
Das nächste Ziel, Khumaga am Boteti, nahmen wir am Morgen des 7.August unter die Räder. An der Fährstation erfuhren wir, dass der alte Fährmann, der nie mit C.‘s Fahrkünsten zufrieden gewesen war, gestorben ist („he passed away“). Seine Kinder hätten den Betrieb eine Zeitlang übernommen, dann aber die Außenborder verhökert. Jetzt wird die Überfahrt durch die Boteti-River-Lodge (Früher Tiaaans Camp) durchgeführt – das wird „irgendwie“ per Hand und mit Seilen betrieben und dauerte sehr lange.

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Wir bekamen KK 8, richteten uns ein und befestigten die geniale Hängematte ….


Bei einer kurzen Fahrt am Flußufer (sehr viel Wasser!) zeigten sich Elefanten



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Blaustirnblatthühnchen (African Jacanas)

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Heilige Ibisse (Sacred Ibis)

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und 1 (i.W. ein!) Schlangenhalsvogel (African Darter)


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– und so viele Geier, wie wir sie noch nie gesehen hatten.

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Hunderte Zebras hielten sich in großen Herden oberhalb des Ufers und am Ufer selbst auf sowie einige, sehr panische Giraffen.

Da das versprochene Feuerholz nicht geliefert wurde, brieten wir unser Steak in der Pfanne und registrierten mit zunehmend schlechter Laune, dass auf der benachbarten Campsite ein Auto nach dem anderen, die meisten mit großen Trailern, ankamen. Dort entstand eine riesige Zeltstadt – Geburtstagsfeier (am Abend hörten wir „happy-birthday“) einer südafrikanischen Großfamilie mit ca. 20 Menschen. Sie waren bis spät in der Nacht sehr laut, fuhren mit johlenden Teenies und Kindern auf den Autodächern zum Gamedrive und kamen genauso fröhlich wieder zurück. Da sie die Ablution dauerblockierten, benutzten wir die auf der anderen Seite des Platzes, weil wir keine Lust hatten, den Sanitärbereich mit Menschen zu teilen, von denen keiner eine Maske trug.
Teil 1011. Dez. 2021
KHUMAGA/BOTETI

Bevor wir am nächsten Tag zum Gamedrive starteten, baten wir in der Rezeption um einen anderen Platz und bekamen glücklicherweise auch KK2, die wir nachmittags beziehen konnten.
Auf dem Weg zum Flußufer trafen wir einen Elefanten auf dem Trockenen

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Auch Baobabs gibt es hier
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Am Fluß
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sahen wir Common Sandpiper (Flußuferläufer)
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Blacksmith Lapwings (Waffenkiebitz)
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Heilige Ibisse (Sacred Ibis) im gemächlichen Suchgang
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Gabelracken (Lilac-breasted Roller)

Meisensänger
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Weidenpieper (African Pipit ), von allen Seiten posierend
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eine Goldschnepfe (Greater Painted Snipe)
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– ein wunderschöner bunter Vogel, den Bele in ihrem RB als „Glubschauge“ verunglimpft hat (https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300688-betreutes-wohnen-4-0-private-edition-bot-2021.html?start=138) – aber das nur nebenbei…….),

green-backed Heron (Magrovenreiher)
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Sporengänse (Sporwinged Goose)
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Violet-eared waxbills Granatastrild)
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Graulärmvögel (Go-away-Birds), Stelzenläufer (Great Stilt), Schreiseeadler, Yellow-billed Egret,
Blutschnabelweber beim Bade
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Rotschnabelenten (Red-billed Teal)
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Southern Pied Babbler
zwischendurch Holzskulpturen (sprich Kunscht)
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Wassertriele (Water Thick-Knees)
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Mal sehen, ob Ihr den ausmachen könnt! 😉
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und einen Waran auf Futtersuche.
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Besonders über die grazilen Namaquatäubchen freue ich mich immer sehr.
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Auch diese Täubchen finden wir sehr hübsch
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Es tummelten sich auch zahlreiche Gnus, Zebras und Impalas am gegenüberliegenden Ufer.
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Die Fleischklopse fehlen natürlich auch nicht
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Wieder zurück zum Camp zogen wir um und brauchten erst mal ein Mittagsschläfchen.
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Teil 1112. Dez. 2021
@picco
Guten Morgen Claudio!
Du bist doch sonst eher in Ostafrika bei abenteuerlicheren Unternehmungen zu finden - auch beim Lesen vom RBs. Mit „langweilig“ meinte ich, dass es keine tierischen Aufregungen gab, andere schon….
Aber natürlich hast Du Recht- es gibt „sone“ und solche Ruheständler..
Wo Du jetzt bei uns dabei bist, tut es mir richtig Leid, dass wir keine Toilette fotografiert haben 😉
Schöne Grüße
Friederike

@Old Woman
Guten Morgen Beate,
Schön, dass Dir unsere Slow-Motion-Reise gefällt!
Ich wollte Picco ein bisschen utzen, weil er mal in irgendeinem Beitrag geschrieben hat (meine ich mich zu erinnern), dass er RBS aus dem südlichen Afrika nur in begründeten Ausnahmefällen liest.
Schöne Grüße nach OS und an Dich
Friederike
Teil 1213. Dez. 2021
Am Platz erfreuten uns Fleckenflughühner (Doubled-banded Sandgrouse), Goldbugpapagien (Meyers Parrots),

Rotschnabeltokos

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Bülbüls, der Cameroptera (grey-backed cameroptera), Kurzschwanz Sylvietta (Long-billed crombec), Meisensänger, Maskenweber (Southern-masked Weaver), Angola-Schmetterlingsfinken (Blue Waxbill), Black-Chested-Prinia, Yellow-breasted Apalis, Grey-headed Sparrow), Schneeballwürger (Blackbacked Puffback),
Kalahari Scrub-Robin (Kalahari-Heckensänger)
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Burchells Starlings
und Greater Blue-eared Starling ( (Grünschwanzglanzstar)
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und als besondere Zugabe bekamen wir auch einen Orange-breasted Bushshrike zu Gesicht. Von dem existieren allerdings leider nur gerade mal als Beweisfoto taugliche Aufnahmen
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In den Nächten war Schakalgekeife zu hören, Hyänengeheul und die Rufe des Woodfordkauzes (African Wood-Owl).

Sahen wir nachts in den Sternenhimmel, konnten wir ganz klar das Siebengestirn und den Orion bestaunen und einige Sternschnuppen.

Leider ging unser größter Wunsch nach mehr Ruhe nicht in Erfüllung. Sollten wir jemals wieder nach Botswana oder Namibia fahren: Niemals mehr in den südafrikanischen Ferien. Wir hatten den Eindruck, dass es den südafrikanischen Gästen weniger um die Natur und Tierbeobachtungen ging (das haben sie im eigenen Lande ja schließlich selbst), sondern um Familientreffen und „fun“. Da sie, wie wir erfuhren, pandemiebedingt auch hohe Preisnachlässe bekamen, lag es natürlich nahe, die Ferien an einem Ort zu verbringen, an dem keiner auf Abstände, Maskentragen und die Beachtung von Ausgangssperren achten muss.
Ein südafrikanisches Ehepaar auf dem Nachbarplatz, versuchte ein-zweimal den Landsleuten ins Gewissen zu reden. Er wusste, wovon er sprach, war er doch Arzt in einer Coronastation in einem Kapstädter Krankenhaus und wollte „eigentlich“ einen ruhigen, erholsamen Urlaub fern von der Covidsituation und Gedanken daran verbringen….

Am 11.8. brachen wir nach Sonnenaufgang
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Richtung South Camp/Nxai Pan auf. – nicht ohne noch einen wehmütigen Blick auf den Boteti zu werfen.
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Die Fahrt zum Gate war sehr tiefsandig und es rüttelte uns ordentlich durch. Wir hatten aber keine Probleme damit und waren nach anderthalb Stunden dort..
Vom Gate bis zum Phuduhudu/Nxai Gate ging es auf 10 Kilometern Teerstraße zügig voran, dann wurde es „bumby and sandy“, aber nicht so schlimm, wie wir es in Erinnerung hatten.
Seltsamerweise stand auf dem Weg dorthin eine Oryxantilope – die hatten wir dort noch nie gesehen.
Teil 1317. Dez. 2021
NXAI PAN South Camp
Wir bekamen eine Campsite zugewiesen – leider nicht sehr schattig und mußten lange nach einem idealen „Hängeort“ für die gleichnamige Matte suchen.

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Hier rankten sich diese gürkchenähnlichen Früchte um die Sträucher. Vielleicht weiß jemand, wie sie heißen.
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Am – stinkenden – Wasserloch sahen wir weit entfernt am Mittag Springböcke und Gnus.
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Auf dem Platz wähte wieder der greybacked cameroptera herum, es gab Burchells Starlings, Gelb-
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und Rotschnabeltokos, Schildraben, Meisensänger und den Longbilled Crombec.

NACHTRAG:
Heute ( 18.12.21) bekam ich - zu Recht - die rote Karte vom Fotografen. Ich habe die falschen Bilder eingestellt. Jetzt ist der Longbilled Crombec richtig zu erkennen und bekommt auch noch gleich seinen deutschen Namen dazu:
Langschnabelsylvietta
Wer will, darf raten, wo der Vogel zu entdecken ist….
....kopfüber wie ein Kleiber
KopfüberwieeinKleiber.JPG


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Und so sieht er aus, wenn man ihn richtig von oben erwischt (Danke, Daxiang!)
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Der white-browed Scrub Robin war zu sehen
https://vimeo.com/653657378

Sichelhopfe (Common Scimitarbill) suchten erfolgreich nach Nahrung
https://vimeo.com/653630924

…und einmal flogen little sparrows von Ast zu Ast.

Gravitätisch stolzierten auch Großtrappen (Kori Bustard) auf den Plätzen herum und stocherten in der Asche vom Brai
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Bei YouTube ansehen ↗



Gelegentlich hasteten zwei Hasen durch.
Abends trotteten regelmäßig Elefanten an unserem Platz vorüber vor die Ablution zum Wassersaufen
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– dort verläuft die Zuleitung für das Waschhaus, derweil die meisten anderen Camper zum Elefantengucken ans Wasserloch gedüst waren.
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Bei YouTube ansehen ↗



Jetzt ist der Durst gestillt:
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Die Campsite war ziemlich voll – mit leider seehr lauten Menschen. Gelegentlichen Elefantenbesuch auf den Campsites bekamen wir durch gellendes Gekreische mit. Es ging auch bis in die Nacht mehr als lebhaft zu.
Ob es auch Giraffen dort gibt, wissen wir nicht. Gesehen haben wir nur eine zweibeinige.......
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Der Tag belohnte uns wieder einmal mit einem schönen Sonnenuntergang.
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Teil 1417. Dez. 2021
ALM schrieb:Ohhh welch schöner Reisebericht.
Geht es bald weiter? Hopp, hopp - zack, zack 😛

Ungeduldige Grüße vom Alm
-

...Gedankenübertragung?? Dein Wunsch war mir sozusagen Befehl..........
ABER andere geneigte Leser müssen eine Seite zurückklicken - von „blättern“ kann man ja schlecht schreiben…
Allereschönste Grüße
Friederike
Teil 1518. Dez. 2021
SOUTH CAMP NXAI PAN
Die Gamedrives waren etwas unergiebig – ein paar Elsterndrosslinge, Frankoline, Helmperlhühner,
Northern Black Korhans

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Jetzt sieht man eine gewisse Empörung
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Soll ich nun gackeln oder nicht???
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....lieber doch nicht
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...nix wie weg hier
12.08.21NorthernBlackKorhaanschlüpftdavon.JPG




scheue Steinböckchen, mal ein Kudu, mal ein Singhabicht, ein Paar violet-eared waxbills und

ab und zu mal eine schnell flüchtende Großtrappe (Kori Bustard)
KoriBustardGroßtrappe.JPG


Immerhin fingen die ersten Kameldornsträucher zu blühen an

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und von unseren Lieblingsbäumen gab es auch einige zu bestaunen.

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Das war die "Wegmarke" zum Camp - könnte glatt als Schneemann durchgehen

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Teil 1620. Dez. 2021
Am schlammigen Wasserloch
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trafen wir zu unterschiedlichen Zeiten Tiere in allen möglichen Gruppieren an
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Strauße, die wohl im/mit Schlamm auch ihren Mineralienbedarf decken können
https://vimeo.com/656544481

Burchells Sandgrouse
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Trupps von Yellowfronted Canarys

Perlhühner
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Schakale
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Gnus
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Noch einigermaßen sauber
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Platsch:
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Zebras
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„Soll ich rein oder soll ich nicht rein?“
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Fangozebra
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Impalas
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Springböcke
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….lecker?
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Kudus
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Der frühe Abend gehörte zumeist den Elefanten
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Unser letzter Tag hier ging mit einem schönen Sonnenuntergang zuende

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Teil 1726. Dez. 2021
BAINES BAOBABS
In der Nacht zum 14.8. erhob sich ein heulender Wind, das Zeltgestänge ächzte und stöhnte – wie wir im Zelt auch. Als es dämmerte, standen wir auf. Alle anderen Zeltplatzbewohner ergriffen fluchtartig das Weite. Wir bauten ab, kochten noch Wasser für den Tee im windgeschützten Vorraum der Ablution. Zwischen den Zähnen knirschte der Sand. Durch heftige Windboen und Sandsturm, der schon die Fahrspuren der Vorausgefahrenen verweht hatte, schlingerten wir bis zum Abzweig zu Baines Baobabs, wo wir eine Nacht gebucht hatten. Auf dem Weg dorthin sahen wir zahlreiche Lerchen, verzichteten aber auf das Fotografieren.
Stellt Euch den Weg dorthin mal als Fußgänger vor…..

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Auf den umliegenden Pfannen sahen wir leider sehr viele Reifenspuren, Kreise, Ovale, Schleifen – was für ein seltsames Vergnügen, hier so viele Spuren wie möglich zu hinterlassen.

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Um die Baobabs herum lagen viele weiße Papierchen, deren Verwendung unzweifelhaft der Reinigung gewisser Körperteile gedient hatten, teilweise waren sie sogar zwischen die Stämme geklemmt. Einfach ekelhaft. Auch musste sich ein(e) gewisse(r) Terry oder Tessy trotz des Verbots 2021 in der Rinde eines Baobabs unsterblich machen. Was für Deppen es überall auf der Welt gibt.
Ein gewisser Chapman hat sich hier auch verewigt - allerdings bevor es verboten war 😉

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Bongobongo oder "Großmutter, warum hast du so große Ohren?" - C. behauptet ja, ich könnte mir damit wie ein Elefant selber Luft zufächeln........ 😠
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Da der Wind nicht nachließ und der Salzstaub in Wolken über den Pfannen lag, beschlossen wir, trotz der Reservierung, hier nicht zu nächtigen und nach Nata durchzufahren.

Ein Entschluss, der sich gleichermaßen als klug und verhängnisvoll herausstellten sollte.

Wir rutschten und schlidderten über die Pad Richtung Gate, plötzlich gab es einen heftigen Rumms – wir waren wohl durch ein vom Sand zugewehtes großes Loch gesegelt, worauf eine der Klappen am Auto aufsprang, der Deckel der Kochkiste davonflog und gleich Wasserkessel und Pfanne hinterher. C. fuhr rückwärts zu unserem Equipment und ich sammelte es wieder ein. Wir trafen nur ein Fahrzeug, das sich durch den Sand zu mahlen versuchte.
So kamen wir schließlich um 12 Uhr mittags am Gate an. Während C. den Reifendruck erhöhte und die zerbrochenen Eier und Gläser entsorgte, meldete ich uns ab.
Auf der Einfahrtspur stand ein Monstertruck mit südafrikanischer Nummer. Der Fahrer trug sich gerade für die Fahrt zu Baines Baobabs ein. Er war ganz in Camouflage gewandet und hatte anstelle einer Atemschutzmaske ein mit einem Totenkopf bedrucktes Tuch vor’m Gesicht.
Ich wünschte ihm viel Vergnügen bei B.Bs und schilderte die Windverhältnisse. Worauf er meinte, das wäre ja schade, denn er erwarte noch 3 Kumpels mit ebensolchen Fahrzeugen und sie hätten zwei Campsites gebucht. Was war ich froh, dass wir nicht dortgeblieben waren – ging mir doch schon beim Anblick dieses Kerls das Schweizer Messer in der Tasche auf. Hätten wir die beim Spurenfahren in den Pfannen gesehen, wäre der Aufenthalt dort nicht ohne Konflikt verlaufen.
Teil 1828. Dez. 2021
Guten Morgen, rik m.
Nein, nein, ich habe Dich schon richtig verstanden. Ich war mir nur nicht mehr sicher, ob im RB nicht zu viel als Genörgel rüberkommt 😎
Viele Grüße
Friederike
Teil 1928. Dez. 2021
Danke, Claus, für das Kompliment!
Gruß
Friederike
Teil 2028. Dez. 2021
Wer langsam fährt kommt auch ans Ziel - nur nicht immer

Auf der miserablen Teerpiste zockelten wir Richtung Gweta. Immerhin waren einige wenige potholes zugehustet worden seitdem wir das letzte Mal dort unterwegs gewesen sind. Wir freuten uns auf die Aussicht, in Nata viele Vögel beobachten zu können und ich hatte die Hoffnung auf eine Begegnung mit Bushbabys, die es dort gab.
Kurz vor Schlaglöchern, die sich über die gesamte Pistenbreite erstreckten, überholte uns, die wir die Geschwindigkeit schon sehr reduziert hatten, ein Kleinwagen, scherte sehr knapp vor unserem schweren Wagen wieder links ein, sah wohl erst da die potholes und trat heftig auf die Bremse.
Schon als er so kurz vor uns eingeschert war, hatte ich noch gedacht: „WAS MACHT DER DENN DA?“…..
C. versuchte eine Vollbremsung und nach rechts auszuweichen, um an dem kleinen grauen Toyota vorbeizukommen – zu spät. Unser Landcruiser krachte voll in die hintere rechte Seite des Wagens, dass die Plastikteile nur so davonflogen. Wir gerieten mit dem linken Vorderreifen an eine scharfe Kante, der Reifen wurde aufgeschlitzt, nach ein paar Metern brachte C. den Wagen am linken Straßenrand zum Stehen.

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