Blende18.21’180 Beiträge · seit 201706. Okt. 2021 ·
Heute gibt es am Khwai Waterbucks im Angebot. Es ist wirklich erstaunlich: man fährt öfters dieselbe Strecke und sieht immer wieder ganz andere Tiere. Trotzdem hier gleich eine Warnung an alles Sensationslüsterne 😎 : es geht heute sehr beschaulich zu – keine Katzen, Hunde o.ä.!
🤨 Aber es ist doch Waterbuck-Tag, das ist doch genial!! 🤩 Ich liebe Waterbucks.
Auf den Mokoro-Trip dort bin ich gespannt, ist mir im Khwai nie in den Sinn gekommen, aber wollte ich immer mal machen. Ich hoffe auf ein positives Fazit. 🙂
während Bele in Sachen "I have to prepair my pictures" unterwegs ist, nutze ich mal die Wartezeit um etwas über das Khwai Guesthouse zu schreiben. (Bele hat mich gebeten, doch diesen Part zu übernehmen, da sie nicht viele Fotos von der Location gemacht hat)
Wir hatten ja bereits am 26.08. auf dem Zwischenstopp zu unserer Campsite im Khwai, kurz Gelegenheit gehabt das Guesthouse und das dazugehörige Arreal zu beschnuppern.
Das was hinter dem Gate auf uns wartete, war schon mal viel versprechend... Ein sehr gepflegtes Areal, nette kleine Bungalows mit genügend Abstand und Sitzmöglichkeit vor der "Hütte"
eine sehr geschmackvoll eingerichtete Lapa und ein schönes Speisezelt.
Auch der Swimmingpool war sehr einladend. Insbesondere bei den Temperaturen! Zu mehr als zum Füße abkühlen und die Beine im frischen Wasser baumeln lassen, hatten wir aber keine Zeit.
Na? Wer will da nicht reinspringen…. 😎
Während wir auf die Weiterfahrt warteten, konnten wir uns auf den bequemen Liegen im Schatten ausruhen.
Als wir nun am 29.08.2021 für eine Nacht hier Quartier nehmen, ist die Vorfreude riesig - nicht nur wegen der geplanten "Mokoro-Fahrt"....
Elke und ich beziehen kurz nach 14.00 Uhr Bungalow Nr. 5 - Bele und Matthias die Nr. 4; bei den anderen weiß ich die Nummern nicht mehr.
Mir gefällt das was ich beim Öffnen der Tür sehe, sehr gut! Der Bungalow ist hell, freundlich, zweckmäßig aber geschmackvoll und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet und dekoriert. Zudem ist er geräumig mit genügend Stellfläche für Reisetaschen und Krimskrams. Es gibt einen kleinen offenen Schrank, sowie ausreichend Steckdosen zum Aufladen.
Sehr einladend ist das große Doppelbett mit 2 Matratzen und einem riesigen Moskitonetz darüber.
Das werden wir in der Nacht auch brauchen! Allerdings nicht unbedingt nur wegen der Moskitos.... Hinter dem Moskitonetz hat es sich die ein oder andere Flatty-Spinne gemütlich gemacht. Elke erzählt mir irgendwelche Horrorstories von im Schlaf verschluckten Spinnen. 🤢 🤢 Schnell ist klar - wir retten die Exemplare nach draußen.
Das WC ist in einem extra Raum und auch hier sind es die kleinen Dinge, die mich begeistern! 😉
Durch eine weitere Tür gelangt man ins Bad mit großem Waschbecken und Ablage für die ganzen Utensilien. Außerdem gibt es eine geräumige Freiluftdusche
Blöde Hochkantbilder…. 😈 😵
Ganz besonders gefällt mir der Aufenthaltsbereich in der Lapa mit dazugehöriger Bar. Irgendwie ist der Alkohol "kaputt", aber wir können eiskalte Softdrinks kaufen.
Hier erledigen wir auch die Anmeldeformalitäten; von dem Leo aus Holz werden wir genau beäugt....
Bele hat hier ja schon ein Foto reingestellt - das hier kann ich zur Ergänzung liefern:
Leider habe ich keine gescheiten Fotos vom Speisezelt.
Auf jeden Fall kann ich für meinen Teil sagen, dass es mir hier richtig gut gefällt und ich mir durchaus auch eine 2. Nacht vorstellen könnte.
(@admin - falls das nicht o.k. ist, bitte löschen)
Sodele, Mabele, jetzt bist Du wieder dran.... Ich freu mich schon auf die Mokoro-Bilder und Deine Fortsetzung
Viele liebe Grüße aus der Mittagspause von der Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
ChampagnerThemenstarter8’796 Beiträge · seit 201006. Okt. 2021 ·
Enilorac65 schrieb:Hallo Bele, da ich in den Ferien war musste, nein durfte!, ich nun ganz viel nachlesen. Du schreibst so plastisch, dass man das Gefühl hat, man sei dabei. Ihr seid ja eine lustige Truppe! Ihr hattet so viele tolle Sichtungen, unglaublich! Und die Fotos sind wunderschön. Herzlichen Dank, dass ich virtuell mitreisen darf und in -Erinnerungen schwelgen kann. Liebe Grüsse Caroline
Liebe Caroline, vielen Dank für dein Lob 🙂 – und es freut mich, dass du durch den Bericht in Botswana Erinnerungen schwelgen kannst. Das ist für mich selber ja auch eine große Motivation – irgendwann lese ich den Bericht dann wieder und denke zurück an die schönen und ja, auch sehr lustigen 😄 Zeiten!
Blende18.2 schrieb: 🤨 Aber es ist doch Waterbuck-Tag, das ist doch genial!! 🤩 Ich liebe Waterbucks.
Ich auch!!!! 🤩
Auf den Mokoro-Trip dort bin ich gespannt, ist mir im Khwai nie in den Sinn gekommen, aber wollte ich immer mal machen. Ich hoffe auf ein positives Fazit. 🙂
Das gewünscht positive 😉 Fazit bekommst du nachher. Ich habe ja schon recht viele Mokoro-Fahrten gemacht, diverse eben hier in Khwai, dann mal eine im Delta drin (PomPomCamp) und zweimal für zwei Nächte auf eine Insel, einmal vom Panhandle und einmal von nahe Maun aus.. Die Landschaften sind schon unterschiedlich, aber überall schön bis wunderschön. Enttäuscht hat mich eine Mokorotour noch nie! Kann aber auch daran liegen, dass ich sehr gerne Boot fahre, möglichst klein, möglichst ohne Motor und möglichst nah am Wasser (bin früher Jolle gesegelt).
tigris schrieb:Hallo in die Runde, 🤩 während Bele in Sachen "I have to prepair my pictures" unterwegs ist, nutze ich mal die Wartezeit um etwas über das Khwai Guesthouse zu schreiben. (Bele hat mich gebeten, doch diesen Part zu übernehmen, da sie nicht viele Fotos von der Location gemacht hat) Sodele, Mabele, jetzt bist Du wieder dran.... Ich freu mich schon auf die Mokoro-Bilder und Deine Fortsetzung Viele liebe Grüße aus der Mittagspause von der Simone
Guten Abend meine Liebe, herzlichen Dank für deine vielen schönen Bilder und Beschreibungen 😘 . Keine Ahnung, warum ich in Unterkünften immer diese Ladehemmung habe…. 🙄 😊 Aber ich hab‘ ja dich 😄 !
Elke erzählt mir irgendwelche Horrorstories von im Schlaf verschluckten Spinnen.
Ouuhhh ja, das war fies! Ich kann mich daran erinnern, dass du es erzählt hast und gestern erst hab ich drüber nachgedacht, als ich eine Minispinne aus meinem Badezimmer rausgeschmissen habe. Mein Fazit: solange ich schlafe und nicht merke, dass ich die Dinger schlucke 🤢 , ist es mir eigentlich egal!
"I have to prepair my pictures"
Das ist erledigt, jetzt noch bisschen Blabla tippen, dann geht’s weiter!
Liebe Bele, natürlich habe ich deinen Reisebericht bis jetzt fast tagesgenau verfolgt. 😄 Meist "nur" via Handy 🤨 und da ist es einfach sehr umständlich danke zu sagen oder einen Kommentar zu schreiben.
Dafür jetzt aber: Vielen Dank bis jetzt für den informativen und sehr unterhaltsamen Reisebericht. Und auch danke für die eingestellten Bilder. Ich (und wahrscheinlich jeder, der einen Reisebericht schreibt) weiß, wie viel Arbeit damit verbunden ist. Gar nicht zu sprechen vom Aussuchen der Bilder. 😄 🤩
Du hast mich bis jetzt bestens unterhalten. Doch heute verlasse ich dich für die nächsten 3 Wochen. Wahrscheinlich kann ich dann den Reisebericht zu Ende lesen.
ChampagnerThemenstarter8’796 Beiträge · seit 201006. Okt. 2021 ·
take-off schrieb: Du hast mich bis jetzt bestens unterhalten. Doch heute verlasse ich dich für die nächsten 3 Wochen. Wahrscheinlich kann ich dann den Reisebericht zu Ende lesen. Danke und liebe Grüße Dagmar
Guten Abend Dagmar, vielen Dank für deine lieben Worte 😘 ! Und du siehst das ganz richtig, das mit der Arbeit 😵 . Aber es ist ja irgendwo auch ein Vergnügen - zum Glück zwingt mich ja niemand dazu 😄 !
Dir bzw. euch wünsche ich eine ganz tolle Reise, kommt gesund wieder zurück und vielleicht gibt es ja dann auch einen Reisebericht !? 😐
Bis dahin bin ich vermutlich selber fertig und habe wieder mehr Zeit für andere Berichte, ich lese zwar teilweise bei den aktuellen mit, nehm mir aber leider oft (noch) nicht die Zeit, etwas dazu zu schreiben....
ChampagnerThemenstarter8’796 Beiträge · seit 201006. Okt. 2021 ·
29. August 2021: Von der Campsite Magotho MAG7 zum Khwai Guesthouse / Teil 3
Der Lacher des Nachmittags (und ein neuer running gag in unserem Sortiment 😉 ) ist eigentlich vorprogrammiert 🤪 : Evi fragt DT, wie sie sich auf die „Moroko“-Tour vorbereiten muss 😄 . Schnell wird daraus immer mal wieder auch Marokko – schon erstaunlich, wo wir in diesem Sommer überall herumkommen: in Norway, Botswanien (das übrigens, wie wir festgestellt haben, ganz in der Nähe von Transsilvanien liegt 😎 ) und nun auch noch Marokko! Und das zu diesem Preis – wirklich eine Schnäppchenreise 🤩 ! (Grüße an den bayernschorsch gehen raus 😎 !)
Vermutlich ist DT nach unserem Gegacker (wobei er ja immer an vorderster Front dabei ist) froh, uns mal für 2 Stunden los zu haben. Erleichtert liefert er uns bei der Mokoro-Station ab.
(Danke Simone fürs Foto)
Wir sitzen in der selben Zusammensetzung wie im Landcruiser jeweils zu zweit in vier Mekoro (nein, das ist kein Schreibfehler, Evi, falls du das liest und ich will dich auch nicht veräppeln: das ist die Mehrzahl von Mokoro!).
Rechterhand dümpelt eine Horde Hippos in ihrem Pool und wir starren uns gegenseitig ein bisschen an.
Die Hippos gewinnen und wir wenden uns in die andere Richtung ab. Ehrlich gesagt bin ich froh, dass uns keines der Biester folgt 😕 . So ganz traue ich denen nie und finde es auch ein komisches Gefühl, mit ihnen sozusagen im selben Wasser zu schwimmen.
Auf die Plätze, fertig los!
Nein, es wird natürlich nicht um die Wette gefahren, sondern wir gleiten beschaulich und lautlos dahin, unsere Poler erklären uns nebenher dies und das.
(Danke Petra fürs Foto)
Dann wird eine Runde gebirdet.
Malachite Kingfisher - ich liebe es, diese schillernden Farbkleckse von weitem in ihrer schönen Umgebung zu sehen!
Von Nahem natürlich auch, nur ist es bisschen tricky, sie vom etwas wackeligen Mokoro aus zu erwischen!
Unser Poler muss ziemlich viel Geduld mit Matthias und mir aufbringen, wir können uns kaum von dem Little Bee-Eater losreißen.
Dem African Fisheagle, der sich gerade erleichtert, kommen wir dagegen lieber nicht zu nahe 🤢 !
Ein Büffel glotzt uns vom Ufer her an – und bleibt da zum Glück auch!
Auf der weiteren Fahrt stellen wir einmal mehr fest, dass Botswana im Allgemeinen und Khwai im Besonderen Elefantenland ist. Es ist ein wahnsinniges Gefühl, wenn diese Kolosse in aller Ruhe direkt vor einem das Ufer wechseln.
Langsam machen wir uns in dieser wunderschönen Landschaft auf den Rückweg.
Matthias und ich bleiben wieder an dem Little Bee-Eater hängen…Er hat auch noch Freunde dabei (ich denke, es sind Blutschnabelweber, oder)
Sind die Farben im Hintergrund nicht wunderschön?
Dann fahren wir – for the romantic mood 😛 – am Sonnenuntergang entlang.
(Danke Petra für's Foto)
Ich liebe diese Spiegelungen!
Nach Sonnenuntergang verabschieden wir uns mit einem Trinkgeld von unseren Polern – danke, das war wirklich sehr schön!
Im Guesthouse angekommen springe ich schnell unter die Dusche. Leider zeigt es sich, dass ein Lodgeaufenthalt wesentlich gefährlicher als Campen mitten im Busch ist 😮 . Ich bin happy, meine dreckigen Füße mal wieder so richtig einzuseifen und hampel entsprechend einbeinig auf dem glatten Betonboden herum. Leider habe ich nicht bedacht, wie rutschig er durch die Seife wird – und plötzlich zieht es mir mein Standbein unter dem Hintern weg. Zum Glück fange ich den Sturz noch einigermaßen ab (die Schürfwunde auf dem Knie ist vernachlässigbar), denke aber trotzdem im Fallen daran, dass alte Frauen sich ja gerne den Oberschenkelhalsknochen brechen bei solchen Aktionen. Soweit kommt es nicht, aber beim Landen bekomme ich noch ein physikalisches Moment nach hinten ab (obwohl ich ja eigentlich schon so gut wie sicher auf den Knien und Händen gelandet bin, komisch 😐 ) und knalle voll mit dem Hinterkopf an die Betonwand 🤩 😣 .
Blut fließt zum Glück keines, aber ich spüre sofort eine extrem große Beule. Zuerst bleibe ich ganz ruhig sitzen und lasse das Wasser weiter auf mich runterrieseln. Dann stehe ich vorsichtig auf und sortiere meine Knochen: juhu, alles noch am Stück. Nur der Kopf dröhnt ein bisschen. Vorsichtshalber bitte ich Matthias, mich beim Essen (das sehr lecker, wenn auch etwas kühl, weil es draußen wieder sehr frisch ist) genau zu beobachten. Sollte ich mich noch komischer als sonst benehmen, soll er sich bitte um mich kümmern, falls ich doch eine Gehirnerschütterung habe. Zum Glück bleibe ich im Rahmen meiner Möglichkeiten aber normal 🤪 – und außer der Beule, die ich noch lange nach der Rückkehr nach Deutschland gespürt habe, gibt es wohl keine bleibenden Schäden (sag ich jetzt mal so…. 😗 ). Heute schlafen wir also mal wieder in „richtigen“ Betten, und morgen müssen wir kein Camp abbauen. Auch mal ganz nett! Dann schaunmermal, wie die Fahrt nach Savuti wird – ein bisschen graut mir davor, weil sich das in meiner Erinnerung immer ziemlich gezogen hat. Mit meinem Brummschädel krabbel ich unter die tausend Decken und Laken, die ich erstmal freilegen muss (ich kann nicht als Mumie schlafen) und sinke dann ins Reich der Träume.
Oooh diese Marokko Reise war aber wunderschön. Ich war noch nie in einem schwimmenden Baumstamm nahe bei Nilpferden, nur eben in einem Motorboot. Wenn die Hippos einem kippen, was dann? Aber schön und gemütlich sieht’s aus so langsam durchs Schilf zu schweben. Der Malachite ist ja schon ein Juwel so wie der Bee Eater auch, und dazu noch ellies vor dem Mokoro… hach wie schön ist doch das Leben. Aber, du hast uns gewarnt, keine Katastrophen zu erwarten und du bist so einer nur leicht entwischt. Zum Glück! Mir ist da auch immer ein Grausen zu denken was uns in Afrika alles passieren könnte, weit ab von jedem Spital. In Kenya habe ich ein Abo von Flying Doctors gemacht… für im Falle eines Falles. Ich habe auch einen sehr uneleganten Sturz gemacht nachdem die ellie Waisen show bei Sheldrick’s zu Ende war. Aber… zum Glück auch nichts Böses passiert, nur meine Ehre verletzt ! Haha. So sind wir beide Glückspilze mit dicken Knochen…
LUluckydaisy160 Beiträge · seit 200607. Okt. 2021 ·
Hallo Bele,
kaum habe ich mich begeistert bis zum aktuellen Stand Deines Reiseberichtes durchgekämpft (an dieser Stelle gleich ein herzliches Dankeschön an Dich und Deine Co - Autoren für die großartige abendliche Lektüre), da schilderst Du eine Situation bei der ich schon OAR in Aktion sehe… gut, dass es so glimpflich abgelaufen ist und Du die Reise unbeschadet fortsetzten konntest.
(Ich freue mich schon auf die Fortsetzung. )
Es ist so schön, in tollen Erinnerungen zu schwelgen!
Liebe Grüße aus dem Schwarzwald,
Anke
Auch ein Weg von 1000 Meilen beginnt mit einem Schritt. (aus China)
ChampagnerThemenstarter8’796 Beiträge · seit 201007. Okt. 2021 ·
Sadie schrieb: Wenn die Hippos einem kippen, was dann?
Dann hast du Pech gehabt 😄 ! Zumal sie dann meistens das Marokko und unter Umständen die Insassen auch kaputtbeißen 🤩 !
ABER: die Poler kennen sich mit diesen Biestern sehr gut aus, sie wissen, wie weit man von ihnen wegbleiben muss, damit man ihre Komfortzone nicht verletzt. Das ist in diesem Kanal auch besser einzusschätzen als wenn man die langen Touren bis zu den Inseln macht, da ist alles weniger überschaubar. Ich habe aber auch schon einmal auf dem Sable Alley Channel miterlebt, dass wir eine Tour abbrechen mussten, weil ein Hippobulle schlechte Laune hatte und die Durchfahrt versperrte. Die Guides haben sich sein Gehabe von Weitem eine Weile angeschaut und dann entschieden, dass es zu riskant wäre, vorbei zu fahren.
zum Glück auch nichts Böses passiert, nur meine Ehre verletzt ! Haha.
Katrin, was glaubst du, wie froh ich bin, dass mich niemand gesehen hat, wie ich da auf dem Boden der Dusche saß, bzw. wie ich dahin gelangt bin 🙄 😣 😊 !
So sind wir beide Glückspilze mit dicken Knochen…
Genau! 🙂
Übrigens hat Anke in ihrem Beitrag unter deinem ja OAR angesprochen, wir haben alle vor der Reise über Bushways eine Mitgliedschaft bei diesen Rettungsfliegern abgeschlossen! Hier mal der Link, falls es jemand noch nicht kennt und sich dafür interessiert! http://www.okavangorescue.com/
luckydaisy schrieb:Hallo Bele, kaum habe ich mich begeistert bis zum aktuellen Stand Deines Reiseberichtes durchgekämpft (an dieser Stelle gleich ein herzliches Dankeschön an Dich und Deine Co - Autoren für die großartige abendliche Lektüre), da schilderst Du eine Situation bei der ich schon OAR in Aktion sehe… gut, dass es so glimpflich abgelaufen ist und Du die Reise unbeschadet fortsetzten konntest.
Tja Anke, siehe oben, wir sind ja momentan alle Mitglied bei OAR und mich hätte so ein Einsatz von denen schon mal interessiert 😗 ….. aber so war es mir dann doch lieber!
Es freut mich, dass dir der Bericht gefällt, du weißt ja aus eigener Erfahrung ein bisschen, wovon ich schreibe!
ChampagnerThemenstarter8’796 Beiträge · seit 201007. Okt. 2021 ·
30. August 2021: Vom Khwai Guesthouse nach Savuti HATAB CNP24 / Teil 1
Kurz nach 7 Uhr verlassen wir das Khwai Guesthouse – scheee war‘s! Während des leckeren Frühstücks dort hatte ich mich übrigens noch mit einer älteren Dame aus den USA unterhalten, die einzige Gästin (heißt das so?) außer uns. Sie meint, dass sie Botswana jederzeit Tansania und Kenia vorziehen würde, was ich, ohne wirklich mitreden zu können 😄 , da ich ja noch nie in Ostafrika war, sondern nur Fotos und Berichte von dort kenne, gut nachvollziehen kann.
Diesen An/Ausblick kennen sicher einige: der Sable Alley Channel von der Betonbrücke aus gesehen.
Auf der Gravelroad sehen wir immer wieder Elefanten (und auch Löwenspuren ohne Löwen).
Eine Stunde später: noch 18 km bis zum Gate.
Ich habe ziemlich wenig Lust auf diese Fahrerei nach Savuti 😵 , bisher war das (abgesehen vom grünen April 2017) eine staubige und windige Angelegenheit bei grellem Licht (da waren wir auch immer später dran), einfach nur öde 🤢 .
Dieses Mal sollte es aber ganz anders kommen - es wird eine höchst unterhaltsame Fahrt werden 🙂 !
Eine Kududame putzt ihre individuellen weißen Streifen!
Das Gate, schmucklos wie eh und je….
Wobei, immerhin gibt es immer noch den Hinweis auf die Wilddogforschung (muss dringend noch meine Daten melden, fällt mir da ein, oder hat es schon jemand gemacht?)
und die Karte schau ich mir auch immer gerne an und freue mich, dass wir heute nicht nach Zweizwei fahren müssen wie 2017.
Im Baum sitzen jede Menge Brillenwürger, aber ich werde es auch auf dieser Reise nicht schaffen, einen vernünftig abzulichten!
Um 9.15 Uhr tuckern wir linkerhand der Mababe Depression entlang
und erfreuen uns an einigen Gleitaaren.
Überhaupt sind sehr viele Vögel und vor allem Greife in der Luft bzw. auf Bäumen, und das bei schönem Licht. Für mich erfüllt sich ein Wunsch: noch fehlt mir auf meiner BIF-Liste ein Tawny Eagle 😘 . Und dann gibt es gleich zwei ganz kurz hintereinander für mich 🤩 !
Dieser hebt ohne große Vorwarnung ab und bietet uns eine schöne Flugshow!
Es könnte von der Färbung her, nämlich noch sehr rötliches Gefieder und noch eher braune Augen, ein jüngerer Vogel sein.
Bele im Glück! 🤪
🙂 🙂 🙂
Keine paar Minuten sitzt der nächste an. 🤩
Dieses Mal ein Streaky adult, laut meinem Raptor Guide of Southern Africa sind das meistens Female Tawny Eagle, also Raubadlerinnen.
Sie wippt ein paar Mal unruhig auf und ab, und fliegt dann wie erwartet los – allerdings in die falsche Richtung, nämlich hinter den Baum. Na toll…. 😵
Aber manchmal lohnt es sich, nicht zu schnell aufzugeben – plötzlich taucht sie nochmal auf
und macht mir mit diesem Foto eine große Freude 🙂 😘 !
Es folgt wieder ein Gleitaar,
dann eine Rotschopftrappe.
Rechterhand entdecken wir um 9.45 Uhr Roans Antelopes / Pferdeantilopen. Wie toll ist das denn 🤩 – erst gestern hatten wir drüber gesprochen, dass uns nach der faszinierenden Rappenantilopensichtung eigentlich nur noch Roans und Pukus fehlen (okay, und Sitatungas, aber die sieht man je eh so gut wie nie).
Dies ist ein Kapernbusch (hab ich das richtig in Erinnerung?)
Mit so viel Flora und Fauna gestaltet sich diese Fahrt höchst abwechslungsreich! Trotzdem macht Evi ein kleines Nickerchen, während es sich meine liebe Kollegin Petra in unserem Wohnzimmer, bzw. in den Armen von Hans gemütlich macht! Lange bleiben die beiden Damen aber nicht so entspannt sitzen 😗 !
Genau vor dem steinernen Wegweiser, bei dem sich die Strecke in Sandridge- und Marshroad teilt, biegen wir nach rechts zu einerm Picknickplatz unter einem Baum ab. Auf diesem Baum sitzt ein Greif und wir starren alle nach oben, um ihn zu identifizieren.
Wir alle inklusive DT und KD achten überhaupt nicht auf den Weg vor uns..... 😐 Plötzlich bemerken wir aus dem Augenwinkel eine schnelle Bewegung von rechts aus dem hohen Gras heraus. Ein Warzenschwein rennt über den Weg, DT kann gerade noch so bremsen, dass er es nicht erwischt. Ebenfalls bremsen muss der Leopard, der das Schweinchen verfolgt, damit er nicht mit unserem Landcruiser kollidiert! Wow, was ist das denn 😮 ?
Für uns ein tolles Erlebnis 🤩 , für das Warzenschein ein Glückstag 🙂 und für die Katze dumm gelaufen 😣 !
DT versucht, dem Leoparden zu folgen. Immer wieder hält dieser an und wir haben den Eindruck, dass er verärgert nach uns und mal frustriert, mal verlangend in die Richtung des verschwundenen Warzenschweines schaut.
Irgendwann macht er sich dann durchs hohe Gras davon, hält aber unter einem Baum noch einmal inne und schaut hinter einem Termitenhaufen versteckt nach uns. DT fleht ihn an, doch bitte, bitte auf den Baum hinaufzuklettern. Aber diesen Gefallen tut er uns dann doch nicht, ausgerechnet uns, die ihm den Tag versaut haben – kommt ja gar nicht in Frage 😈 . Sorry, wir haben das wirklich nicht mit Absicht gemacht 🙁 .
Völlig geflashed von diesem Ergebnis fahren wir zurück zu unserem Mittagspausenplatz. Dort geht es dann im nächsten Kapitel weiter.
Hi Bele, auf deine BIF kannst du ruhig stolz sein. Die sehen toll aus! Ja so ein Sitatunga fehlt mir auch noch in der Kollektion. Roan Antelope haben wir bisher nur in Botswanien gesehen. Timing is everything kommt mir in den Sinn wie du vom Leo auf der Pumba Jagd erzählst. Was für ein außerordentliches und einmaliges Erlebnis! Sowas vergisst man ja nie! Danke dir!
Hallo Bele, welch ein Glück ihr doch mit DT habt und mit euren Sichtungen, mehr geht schon gar nicht mehr. 🤩 und dann die tollen Fotos! Klasse! 😉 😛 Im März habe ich in Uganda hautnah erlebt, wie ein Löwe ein Warzenschein gekillt hat. Es war schrecklich, deshalb bin ich froh, dass ihr dem Leo in die Quere kamt. Es ist nicht schön, wenn die Tiere lautstark quieken. Aber ich weiß auch, es ist "the circle of life" 😐
ChampagnerThemenstarter8’796 Beiträge · seit 201008. Okt. 2021 ·
Sadie schrieb:Hi Bele, auf deine BIF kannst du ruhig stolz sein. Die sehen toll aus! Ja so ein Sitatunga fehlt mir auch noch in der Kollektion. Roan Antelope haben wir bisher nur in Botswanien gesehen. Timing is everything kommt mir in den Sinn wie du vom Leo auf der Pumba Jagd erzählst. Was für ein außerordentliches und einmaliges Erlebnis! Sowas vergisst man ja nie! Danke dir!
Liebe Katrin, auf das Foto bin ich gar nicht so stolz, sondern ich freue mich einfach nur drüber, weil ich immer noch das Gefühl habe, dass meine Kamera manche Fotos ganz alleine macht. Bei diesen war ich wirklich erstaunt, als ich sie dann daheim in Ruhe angeschaut habe. Roans gibt es übrigens auch in Namibia, im Mahango habe ich schon mehrmals welche gesehen! Und ja, das mit dem Leo war schon toll, aber….. siehe unten bei Biggi!
tiggi schrieb:Hallo Bele, welch ein Glück ihr doch mit DT habt und mit euren Sichtungen, mehr geht schon gar nicht mehr. 🤩 und dann die tollen Fotos! Klasse! 😉 😛 Im März habe ich in Uganda hautnah erlebt, wie ein Löwe ein Warzenschein gekillt hat. Es war schrecklich, deshalb bin ich froh, dass ihr dem Leo in die Quere kamt. Es ist nicht schön, wenn die Tiere lautstark quieken. Aber ich weiß auch, es ist "the circle of life" 😐 Liebe Grüße Biggi
Liebe Biggi, das sehe ich ganz genauso. Mir ist klar, dass es so sein muss, aber ich habe extreme Schwierigkeiten damit, Tiere leiden zu sehen 🙁 und bin überhaupt nicht scharf darauf, einen Kill mitzuerleben. Ich mach‘ eigentlich nur bei Zecken eine Ausnahme, zu denen kann ich keine emotionale Bindung aufbauen 😗 ! Und über DT sowie unsere Sichtungen waren bzw. sind wir natürlich sehr glücklich! Erst gestern haben wir darüber gesprochen, wie viel (auch kleine, aber besondere) Dinge wir gesehen haben und dass man vieles aber ohne Fotos vielleicht schon wieder vergessen hätte. Von daher nervt es mich zwar (auch heute wieder 😠 ), so viele Bilder zu sichten, aber schlussendlich ist man dann doch froh darüber. In Sachen „mehr geht schon gar nicht mehr“ kann ich nur sagen: ein bisschen was kommt noch 😎 , wir sind ja noch ein paar Tage unterwegs und ohne Sichtungen wäre es vielleicht doch etwas weniger interessant 🙂 .
Blende18.21’180 Beiträge · seit 201709. Okt. 2021 ·
Also Mokoro am Khwai wird gebucht nächstes Mal... so eine entspannte Tour hat was und sah wirklich richtig schön aus. Und meiner Erfahrung nach muss man für Malachites anscheinend auf's Wasser. Also sollte das mal wieder versucht werden. 🙂
Zu euren Sichtungen ist ja schon viel gesagt, aber auf der nervtötendsten Strecke überhaupt mal eben einen Leo zu haben ist langsam wirklich nur noch frech!!! 😈 😄
ChampagnerThemenstarter8’796 Beiträge · seit 201009. Okt. 2021 ·
Blende18.2 schrieb:Also Mokoro am Khwai wird gebucht nächstes Mal... so eine entspannte Tour hat was und sah wirklich richtig schön aus. Und meiner Erfahrung nach muss man für Malachites anscheinend auf's Wasser. Also sollte das mal wieder versucht werden. 🙂
Fein! Und ja, ich kann mich spontan auch an keine Malachite-Sichtung an Land erinnern (muss aber nichts heißen, ich vergess' so viel 🙄 ).
Zu euren Sichtungen ist ja schon viel gesagt, aber auf der nervtötendsten Strecke überhaupt mal eben einen Leo zu haben ist langsam wirklich nur noch frech!!! 😈 😄
😄 😄 😄 Ich finde, wir sind entschuldigt, denn das war NICHT unsere nervtötendste Strecke, das war die Cutline hoch vom CKRG nach Makalamabedi 😉 ! Dort ein Leo, ja, das wäre rotzfrech gewesen, da geb ich dir Recht 😎 !
ChampagnerThemenstarter8’796 Beiträge · seit 201009. Okt. 2021 ·
30. August 2021: Vom Khwai Guesthouse nach Savuti HATAB CNP24 / Teil 3
Mit unserer Campsite in Savuti hatten wir echt Glück. In der ursprünglichen Planung für 2020 hatten wir nur eine Nacht, und diese auch nur auf Warteliste (so kam der Boteti ins Spiel, Ihr erinnert euch?). Beim Verschieben auf 2021 konnte wir nur die Nacht vom 31.8. auf den 1. September bekommen, davor war ein paar Nächte vorher Moremi fix und die Nächte dazwischen mussten wir füllen. Bushways hatte uns zwei Möglichkeiten offeriert: entweder eine zweite Nacht im Khwai Guesthouse oder einen Platz auf der SKL Public Campsite in Savuti. Dafür haben wir uns dann entschieden, um 2 Nächte in Savuti zu haben. Durch Corona wurde dann auch die erste Nacht auf der HATAB-Site frei, juhu!
Hier sind wir nun und schnell bauen wir das Camp auf, in ca. 40 Minuten ist alles fertig (danke Petra für die Bilder! 😘 ).
Matten holen
Unsere Siedlung
Petra beobachtet den Aufbau unseres Sonnenschutzes aus ihrer Nobelunterkunft heraus.
Wie sagte sie am Donnerstag zu mir? Sie hatte eine Doppelhaushälfte mit separatem WC. 😄 😄 😄
Wie man sieht, braucht man nur ein bisschen positives Denken, um zufrieden zu sein 😎 .
Gegen 16 Uhr fahren wir wieder los, wir müssen Wasser holen und einchecken und schauen uns danach noch ein bisschen in unserer neuen Umgebung um. Die Southern Ground Hornbills sind im Channel unterwegs, allerdings in doofem Licht.
Das machen die Impalas schon besser.
Die nächste Sichtung ist eine braune Socke (in bestem Licht 😛 )!
Petra hat sie verloren und DT sammelt sie unter viel Gelächter wieder ein.
Das war mal ein Büffel
Auch hier blüht es schön, was immer das auch ist….
Der Namen dieser Frucht fällt mir auch gerade nicht ein… 😊
Aber das weiß ich – das sind Giraffen 🙂 !
Was hier wie auf den ersten Blick nach Schmusen aussieht, entpuppt sich schnell als das Gegenteil. Wir werden Zeugen eines Giraffenbullenkampfes. Das Ganze mutet durch die langsamen Bewegungen, die wie Zeitlupe wirken, höchst sonderbar an. Trotzdem ist es den beiden ernst – jeder versucht mehr oder weniger erfolgreich, seine Hörner in den Körper des anderen zu rammen 🤩 .
Wir verlassen die beiden Streithammel und schauen uns friedliche Giraffen an. Das links sind übrigens wir
Und weiter geht’s – wer buddelt denn da so fleißig?
Ich sag jetzt wieder Fuchsmanguste, es wird ja hoffentlich dieses Mal auch stimmen 😕
Der Schakal (lange nicht gesehen übrigens!) ist schon müde, die Sonne geht auch bald unter.
An einem Skelett vorbei fahren wir zum Picknickspot am großen Baobab.
Hier hat man einen tollen Blick auf die Sonne, wie sie hinter der Sandridge untergeht.
Die anderen sehen noch einen Perlkauz, ich kann mich nicht rechtzeitig von dem Sonnenuntergang losreißen und hab von der kleinen Eule nur ein Foto, das alles mögliche sein könnte. Wer ein besseres hat: bitte her damit!
Damit ich nicht ganz eulenlos ausgehe, fliegt im Channel auf der Rückfahrt dieser große Milchuhu vor uns auf und setzt sich im rosafarbenen Restlicht wunderbar in Position!
Wow, was für ein schöner Abschluss für diesen Tag 🤩 😘 !
Wobei, ganz vorbei ist er noch nicht, uns erwartet ein unsagbar leckeres Abendessen: Stir-fry-chicken mit braunem Reis (das mit dem Reis hab ich jetzt geraten… 😗 ).
Erschöpft von der langen Fahrt, aber glücklich über unser vielen schönen Sichtungen krabbeln wir noch vor Buschmitternacht in unsere Zelte.
Morgen wird es sich zeigen, ob sich unser Entschluss gelohnt hat, 2 Nächte in Savuti (das ich gar nicht soooo sehr mag) zu verbringen! 😎 🙂
Liebe Bele, ich hatte diese seinerzeit in Nata Lampionfrüchte genannt. Es sind aber prosaischerweise Horngurken oder Hornmelonen (Cucumis metuliferus) Schöne Grüße Friederike
lilytrotter4’132 Beiträge · seit 200809. Okt. 2021 ·
Was für'ne gelungene Reise mit netter Truppe! Gekrönt mit Sichtungen vom Feinsten!
Zu deinen Giraffen:" Was hier wie auf den ersten Blick nach Schmusen aussieht, entpuppt sich schnell als das Gegenteil. Wir werden Zeugen eines Giraffenbullenkampfes. Das Ganze mutet durch die langsamen Bewegungen, die wie Zeitlupe wirken, höchst sonderbar an. Trotzdem ist es den beiden ernst – jeder versucht mehr oder weniger erfolgreich, seine Hörner in den Körper des anderen zu rammen..." Das Ganze heißt ganz harmlos: "Necking", von engl. "Hals" (nicht von unserem "Necken" 😉 Wenn es richtig zur Sache geht, schlagen die sich die Hörner dermaßen in den Hals und die Flanken, dass sie blutende "Stempel" davontragen. Die dumpfen Schlaggeräusche gehen einem durch und durch 🙁 😮 ...und wenn es so richtig ernst wird, schlägt der Eine den Anderen tot...
LG und Vielen Dank für deinen lebendigen Bericht und die outstanding BIF !!
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
lilytrotter schrieb: Wenn es richtig zur Sache geht, schlagen die sich die Hörner dermaßen in den Hals und die Flanken, dass sie blutende "Stempel" davontragen. Die dumpfen Schlaggeräusche gehen einem durch und durch 🙁 😮
Ja, so war es leider. Die Schlaggeräusche verhießen nichts Gutes und gingen mir durch und durch. Da war nichts mit Necken 🙁
viele Grüße Elke
Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.