Oktober 2020, 12 Tage Masai Mara: Leoparden satt

Reisebericht 109 Antworten · 18,4k Aufrufe · gestartet 11. Nov. 2020 von Klaudi
Themenstarter373 Beiträge · seit 201211. Nov. 2020 ·
Liebe Fomis,

Anfang Oktober habe ich mich sehr kurzfristig entschlossen, für einige Tage nach Kenia zu fliegen. Schon dreimal in den letzten Jahren war ich im Herbst in der Masai Mara und auch in diesem Jahr war die Sehnsucht groß. Die offiziellen Corona-Zahlen in Kenia waren Ende September relativ niedrig, die Einreise-Bedingungen erfüllbar, die Flüge bei LH kostenfrei umbuchbar. Zwei Tage habe ich mit mir gerungen, dann habe ich gebucht. Ich wusste ja ungefähr, was mich erwarten würde: den ganzen Tag im offenen Auto an der frischen Luft, relativ alleine im Park – das würde allemal besser sein, als hier im herbstlichen Deutschland. Lediglich vor den kurzen Aufenthalten in Nairobi hatte ich Respekt.

Ich werde nachfolgend keinen klassischen Reisebericht einstellen, denn die Tage in der Masai Mara sind relativ gleich. Aber ich möchte kurz meine Erfahrungen bei der Ein- und Ausreise beschreiben und noch einige weitere Hinweise geben.

Für die Einreise nach Kenia war Anfang Oktober folgendes vorzubereiten:
Online-Visum (Visum bei der Einreise ist ebenfalls möglich)
Corona-Test, nicht älter als 96 Std.
Online-Travelers Health Surveillance Form

Den Corona-Test habe ich am Frankfurter Flughafen machen lassen. Das Ergebnis war pünktlich nach 12 Stunden auf meinem Rechner. Das Gesundheits-überwachungsformular kann man erst nach dem Online-Check-in ausfüllen, da man die Sitznummer im Flieger benötigt.

Geflogen bin ich mit Lufthansa nonstop Frankfurt-Nairobi. Beim Hinflug war die Maschine relativ gut gefüllt (90 % der Passagiere waren afrikanische Staatsbürger), beim Rückflug war die Maschine max. zur Hälfte belegt.

Das Einreiseprocedere in Nairobi lief problemlos ab, zumindest bei mir, da ich alle Unterlagen vorbereitet hatte. Es wurde Temperatur gemessen und der QR-Code des Travelers Health Surveillance Formulars gescannt, der Corona-Test registriert. Pass- und Visumkontrolle ging zügig und als ich zum Gepäckband kam, war meine Tasche schon dort. Geschätzt war ich nach ca. 20 Minuten durch, draußen wurde ich von Dominic, einem mir bekannten Fahrer, in Empfang genommen. Die Fahrt zum Hotel ging relativ zügig, da abends der Verkehr in Nairobi stark nachlässt.

Übernachtung in Nairobi: wie immer im Tamarind Tree Hotel (www.tamarindtree-hotels.com). Mir gefällt es dort gut, es ist relativ neu, sauber und liegt etwas abseits und ruhig. Und weil das Hotel südwestlich des Zentrums liegt, muss man morgens nicht quer durch die Stadt, wenn man zum Wilson Airport oder in die Masai Mara fahren will. In diesem Jahr war das Hotel erschreckend leer.

Weiterreise in die Masai Mara: Entgegen der Vorjahre hatte ich mich entschieden, nicht in die Masai Mara zu fliegen sondern mich per Auto fahren zu lassen. Das ist nicht nur preiswerter, sondern man hat auch Gelegenheit, Land und Leute zu beobachten. Auch diese Fahrt habe ich mit Dominic gemacht. Die Fahrt in die Mara über Mai Mahiu nach Narok lief gut, nach 2 Stunden waren wir in Narok. Dort wartete bereits mein Guide, George Kiriama von Kiriama Safaris (www.masai-mara-guide.com) auf mich. Mit ihm war ich in diesem Jahr schon zum vierten Mal unterwegs und – um es vorweg zu nehmen – ich war mal wieder restlos zufrieden. George ist Masai und kennt die Mara wie seine Westentasche. Seine fahrerischen Fähigkeiten sind außergewöhnlich gut und ich habe mich jederzeit sicher und wohl im Auto gefühlt. Normalerweise sind mein Mann und ich eingefleischte Selbstfahrer und nur in der Masai Mara mache ich davon eine Ausnahme.

Von Narok aus ist es nicht mehr so weit bis zur Parkgrenze, so dass der zweite Teil der Anreise schon in einen ersten Gamedrive überging. Mittags waren wir schon in meinem diesjährigen Quartier, dem Zebra Plains Mara Camp (www.zebraplainscollection.com). Das Camp kenne ich aus dem letzten Jahr, es hatte mir damals schon sehr gut gefallen. Dieser Eindruck hat sich in diesem Jahr bestätigt. Das Zebra Plains liegt am Hang, ca. 200 m von der Parkgrenze entfernt. Von der Terrasse und den Unterkunftszelten aus schaut man über die Masai Mara, Zebras, Gnus und Giraffen weiden ständig in Sichtweite. Mir gefällt dieser weite Blick über die Mara. In den Camps innerhalb des Parks, die ja meist unter Bäumen und Büschen an einem Flusslauf liegen, ist es mir zu dunkel und ich habe immer das Gefühl, ich bekäme keine Luft. Aber das ist sicherlich Geschmackssache.
Hier einige Fotos von den Außenanlagen:

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Weiterer Vorteil der Lage außerhalb des Parks ist der günstigere Preis. Außerdem lasse ich die Buchung stets über George Kiriama machen, was sich auch noch einmal positiv auf den Preis auswirkt. Für mich gibt es keinen stichhaltigen Grund, warum man nicht außerhalb des Parks übernachten sollte. Wir sind jeden Morgen um 5:30 Uhr in den Park eingefahren und nie vor 18:30/19:00 Uhr zurück gekommen. Anfahrt zum Park, s.o., ca. 200 m. Die Parkgebühren kann man en bloc am ersten Tag zahlen, danach sieht man keinen Schlagbaum mehr. Ob man Tiere sieht oder nicht, hängt m. E. nicht von der Lage des Camps ab sondern vom Guide.

Auch das Zebra Plains Camp war minimal belegt. Ich empfand das als sehr angenehm, aber für die Leute vor Ort ist das natürlich eine Katastrophe. Seit Monaten sind die Einnahmen nahe Null und dem einen oder anderen geht die Luft aus. So kommt es, dass sich selbst die Angestellten bedanken, dass man trotz Corona die Masai Mara besucht.

In den Vorjahren waren die Tage jeweils gegliedert in Morning Drive, Lunch im Camp, Nachmittags/Abenddrive, Dinner im Camp. Auf Vorschlag von George haben wir in diesem Jahr auf die Rückkehr mittags ins Camp verzichtet und sind jeweils draußen im Park geblieben. Ich war erst skeptisch, denn ein ganzer Tag im Park ist nicht nur anstrengend sondern Insider behaupten ja, dass man um die Mittagszeit wenig Wild sieht. Genau das Gegenteil habe ich in diesem Jahr erfahren. Die besten Sichtungen waren jeweils um die Mittagszeit. Und das Allerbeste: oftmals waren wir ganz alleine unterwegs und hatten die Sichtung exklusiv.

Zu den Erlebnissen während der 12 Tage im Park werde ich nach und nach einige Fotos einstellen.

Die Rückreise (an einem Freitag) ging wieder über Narok, Mai Mahiu nach Nairobi. So gut die Hinreise geklappt hat, so langwierig war die Rückfahrt zum Flughafen. Mit einer kleinen Mittagspause hat diese Fahrt fast 10 Stunden gedauert. Ob es am Freitagsverkehr lag, am Wetter, an den Baustellen – ich weiß es nicht. Der Großraum Nairobi war an diesem Tag ein einziges Verkehrschaos. Ich werde zukünftig wieder von der Mara aus zurück nach Nairobi fliegen.

Rückflug mit LH pünktlich und gut. Kurioses am Rande: das im Flugzeug verteilte und ausgefüllte Corona-Rückreise-Formular wurde bei der Einreise nach Deutschland nicht eingesammelt. Der Corona-Test am Flughafen Frankfurt lief zügig, da für LH-Kunden eine Fast Lane eingerichtet war.

Der Umgang mit Corona in Kenia ist aus meiner Sicht nahezu vorbildlich, zumindest, wenn Touristen ins Spiel kommen. Im Taxi, im Hotel, im Camp – überall stehen Desinfektionssprays bereit, beim Einchecken wird die Temperatur gemessen, alle Angestellten tragen Mund-Nase-Bedeckung und halten artig Abstand. Insgesamt werden die Regeln konsequenter eingehalten als das hier zu Hause der Fall ist.

So, das waren mehr oder weniger die Fakten. Von den fast 8000 Fotos habe ich einige ausgewählt, die ich hier nach und nach einstellen werde. Leider habe ich außer Katzen-Fotos in diesem Jahr nicht so viel zu bieten, aber so war es nun mal in diesem Jahr: an 10 von 12 Tagen Leoparden, und zwar satt.


Viele Grüße
Klaudi
Themenstarter373 Beiträge · seit 201211. Nov. 2020 ·
Montag, 19. Oktober 2020

Zur Einstimmung hier einige Fotos vom ersten Gamedrive am Ankunftstag:

Löwen gehen ja immer 😉


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Und der erste schöne Sonnenuntergang.


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VG Klaudi
2’401 Beiträge · seit 201111. Nov. 2020 ·
Hallo Klaudi,
dann seid Ihr also einen guten Monat nach uns in der Mara gewesen. War es nicht herrlich (also für uns, weniger für die Einheimischen) so allein dort zu sein? Ich habe ja auch einen kurzen RB angefangen - der stockt aber zur Zeit. Seit Sonnabend sind wir auf Teneriffa, jetzt müssen wir uns erst mal einsortieren und das Leben hier genießen. Dein Bericht wird sich in einem, vielleicht auch 2 wesentlichen Punkten von meinem unterscheiden.
LG aus Puerto,
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
910 Beiträge · seit 201511. Nov. 2020 ·
Das Camp sieht wirklich hübsch aus!
Der Sunset ist mega 🙂

LG yvy
https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/uganda-2025-gorillas-im-nebel/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/madagaskar-2024-nosy-be/ https://www.yp-travel-photography.de/nord-und-mittelamerika/costa-rica-2024-pura-vida-2/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/seychellen-2023-zur%C3%BCck-im-paradies/ https://www.yp-travel-photography.de/nordamerika/costa-rica-2022-pura-vida/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/tanzania-2022-safari-in-der-serengeti-und-sansibar/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2019-der-tierreiche-norden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2015-der-trockene-s%C3%BCden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/sansibar-2019-hakuna-matata-auf-der-gew%C3%BCrzinsel/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/mauritius-2017-trauminsel-im-indischen-ocean/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2018-19-jahreswechsel-an-der-gardenroute-2/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2016-in-style/
708 Beiträge · seit 201511. Nov. 2020 ·
Das mit sich Ringen kommt mir so bekannt vor! 😄

Ich freue mich auf deine Bilder 😁
Meine Afrikaerfahrungen: 2003 Tunesien und Libyen (2 Wochen) ¦ 2009 Namibia & Botswana (3 Wochen) ¦ 2011 Nambia, Sambia & Botswana (7 Wochen) ¦ 2016 Namibia & Botswana (4 Wochen) ¦ 2018 Kamerun (12 Tage) ¦ Namibia & KTP (5 Wochen) ¦ 2019 Uganda & Tansania (5 Wochen) ¦ 2020 Namibia (3 Wochen) ¦ 2021 Tansania (2 Wochen) ¦ Namibia (6 Wochen) ¦ 2022 Sabbatical in Namibia und Kapstadt (6.5 Monate) ¦ 2023 Namibia (2x 3 Wochen) ¦ 2024 Namibia (3 Wochen) ¦ 2025 Namibia & KTP (6 Wochen) ¦ 2026 Namibia (3 Wochen)
1’545 Beiträge · seit 201311. Nov. 2020 ·
Hallo Klaudi,

oh, wie schön 🙂 ! Uns waren ja leider von Seiten der KLM die Flüge für die Mara Mitte September annulliert worden, und wir konnten die Reise nicht antreten, aber wir konnten sie verschieben auf Ende August 2021, und genau das haben wir getan und freuen uns jetzt schon tüchtig darauf. In der Zwischenzeit versüße ich mir meine Vorfreude ein wenig mit deinem Bericht und hoffe auf schöne Sichtungen.
Lieben Dank, dass du deine Erlebnisse mit uns teilst.

Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
1’835 Beiträge · seit 201512. Nov. 2020 ·
Hallo Klaudi,
Bei uns wäre es im September zum je ersten Besuch in der Mara gekommen. Auch wir haben die Reise bis nächstes Jahr verschoben. Um so mehr gefallen mir deine Bilder und ich warte sehnsüchtig auf mehr was dir die Mara so gezeigt hat. Danke fürs Zeigen!
Hat das Camp auch Zeltplätze?
Wieso eigentlich willst du in der Mara nicht selber fahren? Heuer ist es ja schön dass du den Leuten dort mit Einkommen hilfst, aber andere Jahre?
Liebe Grüsse von Katrin, (und ja wir haben den Hurrikan ETA gut überstanden. Gab nur stürmischen Wind und starker Regen, no damage!)
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
6’403 Beiträge · seit 201112. Nov. 2020 ·
Hoi Klaudi

Schön mal wieder was aus der Mara zu lesen!
Erst recht aus einer Ecke die ich (noch) nicht kenne.
Die Sonnenuntergangsbilder sind ja der Hammer! Ich nehme an mit viel Zoom fotografiert?
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
158 Beiträge · seit 201612. Nov. 2020 ·
Hallo Klaudi,

vielen Dank für die ersten, herrlichen Eindrücke aus der Mara - das macht wirklich Lust und Laune auf mehr 😉. Das Zebra Plains Camp sieht wunderbar aus - ich bin echt schon gespannt auf die weiteren Berichte.

Liebe Grüße, Oliver
Reisebericht Südafrika 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/299486-kwazulu-natal-und-kapregion-suedafrika-2020.html 2020 Südafrika / 2016 Namibia + Botswana / 2015 Tansania + Sansibar / 2014 Namibia + Südafrika / 2012 Südafrika / 2010 Südafrika / 2008 Südafrika / 2006 Namibia, Botswana + Zimbabwe / 2003 Kenia / 2002 Namibia + Südafrika / 2000 Südafrika + Mauritius
Themenstarter373 Beiträge · seit 201212. Nov. 2020 ·
Vielen Dank euch allen für euer Interesse und das Drücken des Danke-Buttons.

@ Karsten B
Hallo Karsten, ich bin am 18.10. geflogen, könnte also stimmen mit dem Monat.
Natürlich habe ich es genossen, die Masai Mara mit so wenigen Touris zu erleben. Aber, wie schon gesagt, für die Menschen vor Ort ist es ein Albtraum: seit Monaten kein Einkommen.
Deinem Reisebericht folge ich gerne. 2017 war ich ja auch im Malaika Camp und ich kenne John und Jo. Auch mein Guide George hat früher dort gearbeitet, bevor er sich selbständig gemacht hat.
Ich wünsche dir gutes Einsortieren auf Teneriffa und warte darauf zu erfahren, worin sich unsere Berichte unterscheiden 😉

@ yp-travel-photography
Hallo yvy, das Camp sieht nicht nur so aus, es ist auch schön Mit wenigen Mitteln, aber mit Herz und Liebe zum Detail hergerichtet.
Der Sunset war wirklich so, aber ich hätte die Örtlichkeit und das Motiv alleine nicht gefunden. Der Guide beobachtet den Himmel, sucht nach Tieren auf dem Kamm und platziert das Auto dann so, dass man nur 'abdrücken' muss 😉

@trsi,
Nicht immer nur ringen, auch mal nachgeben 😉

@Old women,
Hallo Beate, das ist natürlich schade: man freut sich und dann fällt alles ins Wasser. Aber, Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste ...
Ich werde mir Mühe geben, dir schöne Sichtungen zu zeigen.

@Sadie,
Hallo Katrin, ich freue mich, dass der Hurrikan euch verschont hat. Ein solcher Sturm ist ein Erlebnis, um das ich dich grundsätzlich nicht beneide.
Dass Ihr eure Reise verschoben habt, kann ich gut verstehen. Aus den USA zu reisen, ist noch einmal mehr schwierig.
Das Zebra Plains Camp hat leider keine Zeltplätze. Ich habe einmal im Park einen Platz gesehen, der als CS deklariert war, allerdings ohne jegliche Einrichtungen, aber schön. (Olaikira Campsite). Habe mich natürlich sofort erkundigt, da das auch mein Traum wäre. Schau mal auf FB, angeblich wird die CS von einer Community betrieben.
Warum ich in der Mara nicht selbst fahre? Das hat nur einen Grund: ich möchte fotografieren. Und ich habe gelernt, dass ich a) 90 % der Sichtungen nicht gehabt hätte und b) ich mich selbst nicht so schnell und gut positionieren könnte, um ein gutes Foto zu machen.

@picco
Hoi Picco, mache ich gerne. Im letzten Jahr habe ich ja keinen Bericht eingestellt, obwohl ich auch noch im Samburu NP war. Aber in diesem 'mageren' Jahr dachte ich, dass ich das mal wieder machen sollte.
Ja, die Sonnenuntergangsfotos sind gezoomt --> 600 mm. Habe auch welche mit 300 gemacht, sind auch schön. Wichtig ist einfach die Position.

@Oliver74
Hallo Oliver, bitte gerne. Ich hoffe, du findest Geschmack daran. Das Zebra Plains ist nicht nur schön, auch die Leute dort sind sehr nett. Und es ist alles tiptop dort. Ich brauche keinen Luxus (bin in Afrika ja eher der Camper-Typ) und fast war es mir schon zu schön dort. Für mich ist wichtig, dass ein Camp ruhig liegt, dass es sauber ist und dass die Menschen freundlich sind.


Später geht es weiter mit Tag 2.

VG Klaudi
Themenstarter373 Beiträge · seit 201212. Nov. 2020 ·

Und weiter geht es.

Dienstag, 20. Oktober 2020 – Tag 2

Im allerersten Licht treffen wir auf die Leopardin Bahati, die mit ihren beiden cubs in einem Baum die Nacht verbracht hat. Es ist noch zu dunkel zum Fotografieren, daher nur dieses eine „Beweisfoto“:

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Und weiter geht es, immer tiefer in den Park hinein.

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Bei einer Flussdurchquerung treffen wir auf Elefanten:

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Auf einem Baum sitzt die Leopardin Kaboso mit einem Kill. Den Kopf der Antilope bringt sie nach unten, schleppt ihn weg und verschwindet im Gebüsch.

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Eine besondere Sichtung in der Masai Mara: White Headed Vulture

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Zufallssichtung unterwegs

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9 satte Löwen. Die Büffel bleiben entspannt.

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Wir treffen auf eine Gepardin mit 2 Jungen. Sie hat Besuch von den „5 Brüdern“, die sich um ihre Gunst bemühen. Für die Gepardin ist das der reine Stress und sie versucht, ihre beiden Jungen zu schützen und die 5 Brüder abzuwehren. Die wollen aber ja nur spielen .....

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(im Hintergrund sieht man übrigens das Auto von „Lena“, einer Frau, die sich ganz in den Dienst des Gepardenschutzes gestellt hat)

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Endlich Ruhe ...

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zuletzt bearbeitet 12. Nov. 2020
527 Beiträge · seit 201312. Nov. 2020 ·
EINTRITTSPREISE

Hallo Klaudi,
Die Eintrittspreise in die kenianischen Parks - soweit sie den KWS (Kenya Wildlife Services) unterstehen - wurden beträchtlich gesenkt. In den meisten Parks kosten sie zur Zeit pro Person/Tag noch 30.00 bis 35.00 $. Das gilt für Non Residents.
Wie teuer ist der Eintritt in die Mara? Kannst du dich erinnern?
Danke
Mzeekenya
708 Beiträge · seit 201512. Nov. 2020 ·
Klaudi schrieb:@trsi, nicht immer nur ringen, auch mal nachgeben 😉
Hab ich, nur keine Bange 😄

https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299686-namibia-im-oktober-2020-tiefenentspannt.html

😉
Meine Afrikaerfahrungen: 2003 Tunesien und Libyen (2 Wochen) ¦ 2009 Namibia & Botswana (3 Wochen) ¦ 2011 Nambia, Sambia & Botswana (7 Wochen) ¦ 2016 Namibia & Botswana (4 Wochen) ¦ 2018 Kamerun (12 Tage) ¦ Namibia & KTP (5 Wochen) ¦ 2019 Uganda & Tansania (5 Wochen) ¦ 2020 Namibia (3 Wochen) ¦ 2021 Tansania (2 Wochen) ¦ Namibia (6 Wochen) ¦ 2022 Sabbatical in Namibia und Kapstadt (6.5 Monate) ¦ 2023 Namibia (2x 3 Wochen) ¦ 2024 Namibia (3 Wochen) ¦ 2025 Namibia & KTP (6 Wochen) ¦ 2026 Namibia (3 Wochen)
2’197 Beiträge · seit 201612. Nov. 2020 ·
Hallo Klaudi,

deine Foto's sind ja allerliebst, da könnte ich sofort los. Ich habe auch mit Kenia geliebäugelt, aber wir waren jetzt spontan in Namibia. Unsere Kids müssen wieder in die Schule und können leider nicht, wie wir Eltern uns in's Homeoffice verkriechen, um die Quarantäne zu absolvieren. Allerdings liebäugle ich immer noch mit Kenia, ich glaube die Mara ohne viele Menschen zu erleben ist schon ein Privileg. Das wird zwar auch noch 2021 so sein, aber danach sollte es sich - vor allem auch für die Menschen dort unten - wieder normalisieren.

Welche Unterschiede siehst Du zwischen dem Malaika Camp und dem Camp wo Du warst? Welches Camp hat welche Vorteile? Wieviel Tage siehst Du als optimal für eine Reise in so ein Camp an?

Deinem Bericht zu urteilen, warst Du schon öfter in Kenia. Darf ich fragen, wie oft?

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
3’388 Beiträge · seit 200912. Nov. 2020 ·
Guten Abend Klaudi,

Dein Bericht macht uns wehmütig. Sehr wehmütig.
Danke füs´s "posten".

LG
der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
1’835 Beiträge · seit 201512. Nov. 2020 ·
Das ist ja der Wahnsinn dass du gerade 8 Geparde auf einen Streich gesehen hast. Und dazu noch die berühmten Brüder. Also ist es nicht zur Paarung gekommen weil die Gepardin nicht dazu bereit war? Hatten die cubs Angst vor den Großen?
George hat mir mal geschrieben dass er einen guten Camping Platz außerhalb des Reservat kennt, aber man könne von dort in den Park reinfahren ohne am Gate zu warten, natürlich nicht beim ersten Mal! Vielleicht ist es dieser?
Warst du auch im Triangle zu Besuch?
Wenn du auch nur ein schlechtes Bild von Bahati hast, zeige es bitte gleichwohl. Ich habe eine Freundin im UK, die eine spezielle Beziehung zu diesem Tier hat und sich freuen würde. Ich werde ihr Bahati’s cub Foto schicken.
Bayern Schorsch, du kennst diese Frau, Chris, vom Malaika Camp, nun ist ihr Mann leider im Juni an einem Herzinfarkt gestorben und sie ist tief in Trauer.
Liebe Grüsse von Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
Themenstarter373 Beiträge · seit 201213. Nov. 2020 ·
Vielen Dank euch allen für euer Interesse und die Fragen.

@Mzeekenya
Hallo Mzeekenya, es ist richtig, dass KWS für seine Parks die Gebühren reduziert hat. Soweit ich das jetzt erfahren habe, ist dort trotzdem "tote Hose". Außer der Masai Mara läuft zurzeit nicht viel in Kenya. In der Masai Mara waren die Gebühren zu Anfang der Pandemie ausgesetzt und der Park offen für alle. Das haben sehr viele Einheimische genutzt und sind z.B. über's Wochenende in den Park gefahren. Seit dem 1. August muss man die Gebühren leider wieder bezahlen, und zwar ungekürzt. Das heißt: 80 US$ bzw. 70 US$, falls man innerhalb des Parks eine Unterkunft hat.

@ trsi
Hallo trsi, sorry, das habe ich jetzt erst gesehen, dass auch du gereist bist. Verfolge nun auch deine Namibia-Reise. Sehr schöne Fotos hast du geschossen!

@Gabi-Muc
Hallo Gabi, ja, die Masai Mara ohne Touristen, das hatte was. Kein Vergleich zu den Vorjahren, und schon gar nicht zu Zeiten der Migration.
Du fragst nach den Unterschieden der Unterkünfte: 2017 war ich ja im Malaika Camp und fand das auch gut. Im Grunde nichts auszusetzen. Das Camp war relativ neu damals und das eine oder andere war noch im Aufbau. Aber die Freundlichkeit der Staff hat das wieder wett gemacht. Ich denke, dass mittlerweile das Camp auch weiterentwickelt wurde. Trotzdem habe ich gewechselt, weil für mich das Preis-Leistungsverhältnis nicht stimmt. Alle Camps innerhalb des Parks sind nicht zimperlich im Aufrufen der Preise und ganz ehrlich möchte ich das nicht unterstützen. Auf meiner Reise 2018 habe ich im Aruba Mara Camp in Talek (außerhalb) gewohnt. Das war günstig und okay, aber die Atmosphäre hat mir nicht gefallen, außerdem ist es laut dort wegen der Nähe zu Talek. 2019 habe ich auch einige Tage im Mara Bush Camp gewohnt (innerhalb), bevor ich dann in das Zebra Plains gewechselt bin. Wie ich eingangs meines Berichts schon schrieb, gefällt mir im Zebra Plains die Lage am Hang mit weitem Blick über die Mara. Im Mara Bush Camp, das unter Bäumen an eine Flusslauf liegt, hatte ich immer das Gefühl, es würde gar nicht hell. Außerdem - siehe oben - die Preise sind sehr hoch. Für mich gibt es zurzeit keine Alternative zum Zebra Plains: Essen gut, Service gut, Wohnzelte tiptop, Lage und Preis für mich optimal. Die Camps innerhalb werben immer damit, dass man dann nicht so viel fahren müsste, aber das ist m. E. Humbug. Egal, wo man wohnt, fahren muss/will man immer, denn die Tiere kommen ja nicht alle vorbei, sondern man muss sie suchen. Und das Argument, man könne dann früher in den Park einfahren, stimmt auch nicht. Wir sind jeden Morgen spätestens um 5:30 Uhr in den Park gefahren. Die Parkeingänge muss man ja nicht zwingend nutzen, falls man ein Permit hat.
Die Frage, wie viele Tage optimal sind, ist ja nur individuell zu beantworten. Ich bleibe immer zwischen 12 und 14 Tagen, weil ich oft nur in die Mara gehe und dann wieder nach Hause fliege. Das ist aber m. E. absolut ausreichend bzw. schon sehr viel. 8 Tage würden eigentlich auch ausreichen, vor allem, wenn man es noch mit anderen Parks oder einem Badeurlaub verbindet.
Letzte Antwort: Bisher war ich viermal in Kenya: Zweimal nur Mara, einmal in Kombination mit Samburu NP (weit aber gut) und einmal in Kombination mit Naivasha und Nakuru.

@bayern schorsch
Hallo bayern schorsch, ja, das glaube ich gerne, dass dir wehmütig wird. Wenn ich mich recht erinnere, warst du ja 2018 in der Mara und hast den Aufenthalt dort auch sehr genossen.

@Sadie
Hallo Katrin, ja, 8 auf einen Streich. Die 5 Brüder sieht man, wenn man denn möchte, relativ oft (z. B. habe ich sie letztes Jahr mal auf einer Gnu-Jagd begleitet). Dieses Spektakel mit Mutter und Kindern war allerdings ganz besonders. Die Gepardin war in der Tat nicht zur Paarung bereit. Ob die cubs Angst hatten, kann ich nicht sagen. Aber Mama war außer sich! Die 5 haben sich aber völlig entspannt und verspielt gezeigt, ich glaube also nicht, dass von ihnen eine Gefahr ausging. Aber, wie George immer sagt im Bezug auf wilde Tiere: Traue nie einem wilden Tier über den Weg, auch wenn du es noch so gut kennst. Es kann seine Meinung jederzeit ändern.
Zur Campsite: Nein, es handelt sich bestimmt nicht um die gleiche CS. Diese von mir beschriebene war eindeutig innerhalb des Parks. Die CS außerhalb des Parks liegen oft nur einige Meter von der Parkgrenze entfernt, man spürt gar nicht, dass man außerhalb ist, denn der Übergang ist ja fließend und die Tiere kennen keine Grenzen. Falls man die Parkfees schon gezahlt hat, kann man also die "grüne Grenze" ganz einfach passieren.
Im Triangle waren wir nicht, denn die Anfahrt ist sehr weit. Aber wir waren zweimal bis zum Sandriver an der tansanischen Grenze. Das ist mein Lieblings-Gebiet.
Bahati-Fotos werde ich in den kommenden Tage noch genügend einstellen. Deine Freundin Chris wird nicht zu kurz kommen.

VG Klaudi
Themenstarter373 Beiträge · seit 201213. Nov. 2020 ·

Mittwoch 21. Oktober 2020 – Tag 3



Vor Sonnenaufgang treffen wir (lt. George) auf den ältesten Löwenmann der Masai Mara. Er ist abgemagert und stark gehbehindert. Selbst könnte er nicht mehr jagen, er wird aber von seinem alten Rudel „durchgefüttert“. Im nächsten Jahr werde ich ihn wohl nicht mehr wiedersehen.

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Endlich geht die Sonne auf und er sieht nicht mehr ganz so bedauernswert aus.

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Ob diese Löwen zum Rudel des Alten gehören, weiß ich nicht.

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Und diese beiden lungern am Fluss herum.

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Weiter geht es in Richtung Leoparden. Unterwegs treffen wir auf einen Cheetah.

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Und dann sichten wir endlich die Leopardin Kaboso.

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Sie ist mit Ihrem Kind unterwegs und empfängt uns völlig relaxt.

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Nach 35 Minuten zieht sie sich ins Gebüsch zurück und wir fahren weiter

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und frühstücken im Busch

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Vom Frühstück zurück treffen noch einmal kurz auf Kaboso

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und danach auf diese Giraffen.

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Der Bulle schnüffelt und schnüffelt, die Dame ist aber noch nicht bereit.

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Immer mal wieder trifft man auf Löwen

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und Zebras.


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Die Zebras werden von dieser Löwendame beobachtet.


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Sie liegt dort mehr als 20 Minuten, kommt aber nicht zu einem Angriff und wandert dann ab.

Das Wetter lässt mich heute im Stich. Es ist bedeckt und leichter Nieselregen fällt. Alles andere als optimal zum Fotografieren. Schlussendlich bin ich aber doch ganz zufrieden, denn Löwenportraits mit Regentropfen haben ihren Reiz.


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Die beiden Brüder finden den Duft einer Löwin und schnüffeln und flehmen intensiv.


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Auch im Nieselregen lässt sich gut liegen.


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Auch das Schlussbild des Tages ist wegen des schlechten Wetters eher ein Beweisfoto.


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zuletzt bearbeitet 13. Nov. 2020
8’057 Beiträge · seit 200814. Nov. 2020 ·
Hallo Klaudi,

Vielen Dank für's Mitnehmen.

Deine Leobilder sind einfach grandios! 😁

Schönes Wochenende wünscht
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
2’265 Beiträge · seit 201114. Nov. 2020 ·
Hallo Klaudi,

bei einem Bericht aus der Mara bin ich auch dabei. Wir waren letztes Jahr im Malaika Camp und möchten
unbedingt mal wieder in die Mara zurück.
Die Fotos vom Camp gefallen mir sehr gut und und die Fotos von den Tieren beamen mir ein bisschen in Raum und Zeit zurück.

Herzlichen Dank für das berichten - ich bin dabei. 🙂 🙂 🙂

Liebe Grüße
Guggu
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
zuletzt bearbeitet 14. Nov. 2020