Tinochika1’656 Beiträge · seit 201424. Jan. 2018 ·
Hallo Guggu,
Du hast Dein Licht ganz schön hinter den Scheffel gestellt, wenn ich Deine Fotos von den Karminspinten sehe. So nahe den Vögeln zu kommen ist schon große Klasse.
Dein Weißscheitelkiebitz hat zwar einen weißen Scheitel, ist aber ein Senegalkiebitz ( African Wattled Lapwing )
Wundere mich ja, dass die Profibirder das noch nicht gemerkt haben.
GugguThemenstarter2’265 Beiträge · seit 201124. Jan. 2018 ·
Hallo Hartwig,
Du hast Dein Licht ganz schön hinter den Scheffel gestellt, wenn ich Deine Fotos von den Karminspinten sehe. So nahe den Vögeln zu kommen ist schon große Klasse.
Das aus deinem Munde bedeutet mir viel 😘
Dein Weißscheitelkiebitz hat zwar einen weißen Scheitel, ist aber ein Senegalkiebitz ( African Wattled Lapwing )
Danke, ich habe es geändert. In Zukunft schreibe ich am besten nur Kiebitz, da ich die irgendwie immer falsch benamse 🤩
Wundere mich ja, dass die Profibirder das noch nicht gemerkt haben.
Der eine wird sich gerade in KTP herumtreiben, die anderen lesen vielleicht bei mir nicht mit, oder nicht so genau 😗 Du scheinst mir Profi genug 😉
Ich muss nur noch kurz (nicht die Welt retten) was zum Essen machen und dann schauen wir wie der Tag sich weiter entwickelt 😗
GugguThemenstarter2’265 Beiträge · seit 201124. Jan. 2018 ·
Der Tag geht weiter……….
Wir frühstücken lange und gemütlich, aber irgendwann ist wieder Zeit für Aufbruch.
Über uns schwebt lautlos ein Schlangenadler
Ein Silberreiher
Allgegenwärtige Lechwes
Ein Weißstirnspint hat auch etwas zum essen ergattert
Ein Langzehenkiebitz sucht noch was zum futtern
Wir leben in „modern times“ und Dan hält per Smartphone Kontakt mit seinen Mitarbeitern im Camp um sich zu vergewissern dass alles ok ist in seiner Abwesenheit. Sie erzählen dann, dass heute Nacht ein Löwenmännchen ein Kudu in der Nähe gerissen hat. Kurz darauf meldet sich ein Freund aus Camp Kwando und sagt, dass diese „Killing Mashin“ heute Morgen noch ein junger Büffel gerissen hat. Er liegt nur 200 Meter vom Ufer, aber wir wurden das nicht sehen. Er bietet sich an uns mit dem Auto zu holen und sie machen ein Meeting Point aus. Gut vernetzt sein ist manchmal Gold wert. 😛
Wir müssen aber zuerst diesen übellaunigen Roadblock überwinden.
Wir fahren dann noch eine Weile und dann wartet schon das Auto auf uns. Wir fahren ein kleines Stück und da liegt er schon und lässt seine Pranke auf die Beute liegen.
Unter dem Baum liegen noch 4 andere Löwen, ich glaube das sind alles junge Männchen. Der eine trägt ein Halsband.
Nach einer Weile steht der Killer auf und schaut sich ein bisschen um.
Nimmt dann das tote Büffelkalb und schleppt es in unsere Richtung vorne am Baum. Man kann sagen es ist ein sehr kundenorientierter Löwe. Man kann auch beim näheren Betrachten die Reste von Kudu sehen.
Oh, mein Gott war das schwer.
Die Junglöwen gucken ein bisschen müde, und satt, und dösen so vor sich hin.
Der Chef passt auf seine Beute auf und ist offensichtlich nicht besonders hungrig, denn nur die Eingeweide sind verspeist. Der Kudu von heute Nacht muss erst noch verdaut werden.
Mmmmm, das wird aber heute Abend ein tolles Dinner geben…
Oh my god, wann ziehen diese Touris endlich weiter?
Er legt dann seine Pranke auf die Beute damit niemand auf dumme Gedanken kommt.
Die jungen Löwen stehen dann auf und bewegen sich ein bisschen bevor sie sich total erschöpft wieder hin liegen und weiter schlafen.
Es ist dann Zeit good bye Löwen zu sagen.
In den Bäumen sitzen schon Weißrückengeier und auch ein paar Ohrengeier und hoffen es fällt was für sie ab.
Und auch ein Raubadler sieht aus als ob er auch was abhaben möchte.
Wir werden dann zurück zum Boot gefahren und wir fahren weiter. Dan ist überhaupt sehr bemüht und möchte uns wenn möglich, alles zeigen was der Kwando hergibt.
Wir sehen ein paar Büffel
Einen Goliathreiher
Wir vespern ein bisschen auf dem Boot und so manche Tafel-Dose wird im Lauf vom Tag geleert. Es ist sehr warm und Dan sieht, dass es mir nicht so gut geht. Er wringt ein Handtuch in kaltes Wasser aus und legt es mir in den Nacken. Das tut gut und nach einer Weile geht es mir besser. An Bord herrscht Chaos. Ich stelle extra das Foto ein, damit man sieht das es keine Luxuskreuzfahrt war, aber ich schwöre, ich wurde lieber heute wie morgen wieder hin.
Elefanten haben wir heute komischer Weise noch keine gesehen. Die ganze Herde von gestern hat sich offensichtlich in Luft aufgelöst. Nach einer Weile sehen wir wieder das Auto von Filmteam. Sie kommen in unsere Richtung und wir halten ein Schwätzchen. Auch sie haben heute keine Elefanten gesehen. Außer dem Freund der uns zu den Löwen gefahren hat, waren sie die einzigen Menschen die wir auf diese Bootsafari getroffen haben.
Wir verabschieden uns ein letztes Mal voneinander. Der Fluss mäandert vor sich hin und ich kann gar nicht verstehen wie man sich hier orientieren kann. Ein Seerosenfeld und ein hübscher Seidenreiher werden verewigt.
Und weil wir vorher darüber gesprochen haben sind dann doch ein paar Elefanten da.
Eigentlich haben wir aber Ausschau nach Wildhunde gehalten. Dan sagt er weiß in etwa wo sie sich aufhalten und sie sind ziemlich Standort treu. Es dauert nicht lange, hier geht es Schlag auf Schlag, schon sehen wir sie am Ufer stehen. Wow, damit habe ich schon gar nicht gerechnet. Irgendwie ist heute wieder Full House angesagt. So richtig hübsch finde ich sie ja nicht, diese haben sich noch dazu im Schlamm gewälzt.
Manche haben richtig ausgefranste Ohren
Es ist dann auch Zeit sich von dieser tollen Sichtung zu trennen
Die Sonne steht jetzt schon tief und wir steuern langsam unsere heutige Camp Site an.
Im schwindendem Licht stehen Lechwes da
Und wir sehen das erste und einzige Zebra
Es ist jetzt schon halb 6 und es ist wieder Zeit für ein Sundowner. Es wird wieder eine Flasche Weißwein entkorkt und so sitzen wir da und schauen wie die Sonne sich dem Horizont nähert It´s magic.
Jetzt muss aber alles schnell gehen. Alles an Land gebracht und die Zelte aufgebaut so lange wir noch einigermaßen was sehen können. Wir müssen nicht mithelfen, aber ich müsste mich schon ein bisschen blöd vorkommen wenn ich da nur zugucken wurde. Dan und wir machen dann Körperpflege so lange Clement den Herd anschmeißt. Dan badet im Fluss, aber ich weigere mich. Es ist ziemlich tief und das Wasser ist braun und ich kann nicht bis zum Boden sehen. Aber Not macht erfinderisch. Ich nehme das Canvaswaschbecken mit hinter dem Zelt, lass mir von Clement warmes Wasser geben, lege eine Plastiktüte auf dem Boden damit die Füße nicht so dreckig werden und nehme noch eine kleine Schüssel mit. Et voila, habe ich ein Mandi, ein sogenanntes Indonesisches Schöpfbad. Den Männern wird befohlen gefälligst in eine andere Richtung zu schauen und ich seife mit von oben bis unten ein. Mit der kleinen Schüssel Wasser über das Haupt geleert und ich fühle mich wieder Sau wohl. 😄
Inzwischen hat Clement ein Potje mit Hühnerbeine aufgesetzt. Ich weiß nicht was alles drin war aber es hat gut geschmeckt. Dazu noch reichlich Rotwein für die Bettschwere.
Wir helfen noch das gröbste aufräumen und krabbeln müde und sehr zufrieden in die Bettrolle.
ein Champagner Tag 🤩 🤩 🤩 . Wahnsinn, was ihr alles sehen durftet! Wobei ich finde, dass die Wildhunde deutlich vollgefutterter ausgesehen haben als die Löwen! Da könnte man meinen, der Pascha hat das meiste der Beute abbekommen!
Abgesehen davon werden bei Wildhunden nie mehrere Weibchen trächtig. Allein das ranghöchste Weibchen sorgt zusammen mit dem ranghöchsten Männchen für Nachwuchs.
GugguThemenstarter2’265 Beiträge · seit 201125. Jan. 2018 ·
@ Topobär
Abgesehen davon werden bei Wildhunden nie mehrere Weibchen trächtig. Allein das ranghöchste Weibchen sorgt zusammen mit dem ranghöchsten Männchen für Nachwuchs.
Danke, und schon wieder was gelernt 🙂 Später wird ein Tipp von dir auch noch zu einer tollen Sichtung führen. 😗 😛
@ Nina
Doch, wo bitte kann man diese kundenorientierten Löwen bitteschön buchen?
Das wäre schön wenn man alles von zu Hause aus vorbuchen könnte 😄 . Ich denke wir haben viel Glück gehabt. 🙂
Danke, dass Du uns auf dieser tollen Reise mitnimmst.
Ich freue mich, dass du eine so tolle Reisebegleiterin bist 🙂
Champagner8’796 Beiträge · seit 201025. Jan. 2018 ·
Liebe Gudrun,
wie schon an anderer Stelle erwähnt freue ich mich sehr für dich, dass es mit der Sitatunga nun endlich wahr geworden ist 😎 ! Leider muss ich immer noch auf diese Antilopensichtung warten 🙁 .
Die vollgefressenen Wilddogs sind der Knaller, ebenso die Löwen mit Riss. Und...und....und....! Ganz schön abgesahnt habt Ihr 🤩 - aber das ist sicher immer noch ein Teil der Kompensation für die Reise, die Ihr damals stornieren musstet! 😘
Danke weiterhin fürs fleißige Berichten - ich freu mich auf und über jedes Kapitel!
GugguThemenstarter2’265 Beiträge · seit 201126. Jan. 2018 ·
@ Bele
ich freue mich sehr für dich, dass es mit der Sitatunga nun endlich wahr geworden ist 😎 !
Trotz alle anderen Sichtungen an diesem Tag rangiert die Sitatunga ganz oben. Sieht vielleicht ein bisschen unscheinbar aus im Vergleich mit Löwen und co. Auch über den Raubadler habe ich mich sehr gefreut.
Die vollgefressenen Wilddogs sind der Knaller, ebenso die Löwen mit Riss. Und...und....und....! Ganz schön abgesahnt habt Ihr 🤩 😘
Ja, das gebe ich zu, die Sichtungsfee war eindeutig auf unsere Seite, for what reason ever. 😛 😛
Danke weiterhin fürs fleißige Berichten - ich freu mich auf und über jedes Kapitel!
Ich bedanke mir für das Begleiten, schön dich dabei zu haben 😘
GugguThemenstarter2’265 Beiträge · seit 201127. Jan. 2018 ·
29.9.2017 All good comes to an end
Die Nacht ist sehr ruhig verlaufen, da waren keine Geräusche die mich gestört haben, ich war sogar „ums Eck“, und so bin ich relativ ausgeschlafen als ich Clement höre. Dann das same Procedere as every morning. Zähneputzen, Katzenwäsche und light breakfast. Wir rollen dann unser Bettzeug zusammen und packen unsere Taschen fertig. Clement bleibt hier und wird das Camp abbauen und um 9 Frühstück fertig haben.
Wir fahren dann in den Sonnenaufgang hinein und mir ist schmerzlich bewusst, dass unser Floodplain-Abenteuer sich dem Ende nähert.
Wir kommen dann an Dans lieblingsbaum vorbei, der voller weiße und gelbe Blühten ist. Ich erinnere mich jetzt nicht mehr was es für ein Baum ist und bitte die Botaniker um Hilfe. Aber einen guten Geschmack hat er, der Baum ist wunderschön. Es ist eine Gardenie. Danke Maddy 🙂
Red Lechwe, die wohl hier die häufigste Antilope, stehen noch im fahlen Morgenlicht.
Dan hat den Ehrgeiz uns noch eine große Büffelherde zu zeigen die es hier auch geben soll. Gestern haben wir vermatschte und zertretene Uferbereiche, alles voller Büffelspuren gesehen aber die Protagonisten nicht. Wir mäandern nach Süden, sehen nope Büffel und sind schon ein Stück in Botswana hineingefahren. Dan meint das ist ok wenn man es nur nicht übertreibt.
Wir drehen um und fahren ein Stück weiter und schon liegt ein ganze Gruppe Wegelagerer in der Flussbiegung. Wir halten gebührend Abstand, denn mit ihnen ist nicht gut spaßen. Sie prusten und gucken uns übellaunig an.
Einer ist entweder noch müde und muss gähnen oder er will uns Angst machen. Das ist bei diesem Anblick auch gar nicht schwierig, wenn man weiß, dass die Hippos in Afrika sogar als gefährlichste Tierart gelten. Sie wirken zwar harmlos und behäbig, wenn sie mit ihren mehrere Tonnen schweren Körper ruhig im Wasser liegen. Doch sie sind leicht erregbar. Kommt man ihnen mit einem Boot zu nahe, können sie überraschend aggressiv werden und wirkungsvoll angreifen. Angeblich sterben jedes Jahr etwa 100 Menschen durch die Tiere.
Huch, schon lange kein Schreiseeadler gesehen.
Wir haben eigentlich die Geschichte mit den Büffeln aufgegeben und wollen Frühstücken fahren. Wieder um eine Flussbiegung gekurvt, und da wir gerade zu den Lucky Ones gehören, steht dort eine große Gruppe Kaffernbüffel. Sie gehören zu den big 5, gelten noch als ungefährdete Tierart Afrikas.
Einzelne Bullen können sehr gefährlich und angriffslustig sein wenn man ihnen zu nahe kommt.
Irgendwas erschreckt sie dann und es gibt eine Stampede.
Es ist endgültig zeit sich zu trennen und wir fahren weiter Richtung Clement und Frühstück. Inzwischen hat es aufgefrischt und es weht ein unangenehmer Wind.
Die letzten Sichtungen werden verewigt:
Lilytrotter
Die letzten Red Lechwe in diesem Urlaub – versprochen.
Riedscharbe
Senegalkiebitz. Dr. Higgins wurde sagen: I think she´s got it.
Gabelracke
Ziemlich weit weg galoppiert eine Rappenantilope über die Ebene
Wieder der Gardenienbaum, wir wissen dann, das wir bald im Camp sind. Oder das was davon übrig ist. Unsere Bettrollen liegen schon am Ufer und die Zelte sind auch zusammengepackt.
Clement hat den Frühstücktisch unter einem großen Baum in Schutz von Buschwerk gedeckt. Wir müssen Teller und Tassen festhalten sonst wäre alles mit der Tischdecke davongeflogen. Wir beenden dann das Frühstück ziemlich schnell und laden alles auf das Boot. Es ist jetzt 10 Uhr 30 und Dan gibt Gas damit wir rechtzeitig zurück sind. Der ekelhafte Wind legt sich nach einer Weile und wir verabschieden uns von dieser einmaligen Landschaft am Kwando. Hier habe ich wohl einen Teil meines Herzen verloren.
Das letzte Stück geht es wieder durch enge Kanäle und durch ein bisschen ziehen und Schieben sind wir wieder in Mavunje zurück.
Guggumann holt das Auto im Camp und wir können unser Zeug direkt von Boot aus einladen. Wir trinken dort am Ufer mit Dan ein letztes Bier aus der Magic Box, lassen die letzten Tage ein bisschen Revue passieren und dann ist es Zeit sich mit einer herzlichen Umarmung zu verabschieden. Ich hoffe nur, dass dieses Gebiet von Massentourismus noch eine Weile verschont bleibt und nicht zu einem Rummelplatz à la Chobe mutiert.
Muss ich hierzu noch ein Fazit schreiben? Ich denke nein. Muss ich sagen, dass es uns gefallen hat? Auch nicht. Wer mitliest weiß, dass wir ein „Once in a Lifetime Erlebnis gehabt haben. 😛 😛 Danke Dan und Clement. 😘
Wir starten dann unsere Fahrt durch den Caprivistreifen zu unsere nächsten Unterkunft, die Mobola Lodge. In Kongola tanken wir das Auto wieder voll und während Guggumann bezahlen geht schaue ich mich ein bisschen um. Auf dem Platz vor der Tankstelle sitzen ein paar Frauen und verkaufen Kürbisse, Zwiebeln und sonst ein bisschen Gemüse. Ich frage dann ob wir vielleicht was einkaufen sollen, aber eigentlich war ausgemacht, dass wir in Mobola ein Grillpaket bekommen können, also lassen wir das. Anfänger in der Selbstversorgung eben! Ich habe mit Maja von der Mobola Lodge, die eine Selbstversorgerlodge ist, gemailt und habe gesagt, dass wir nicht als solche unterwegs sind und das wir gar nichts dabei haben. Alles kein Problem, Frühstück habe ich schon gleich bei der Buchung bezahlt und das Grillpaket sollen wir vor Ort aussuchen. Ich habe es so verstanden, dass wir dann sagen welches Fleisch wir wollen, evtl. 4 Kartoffeln, 2 Tomaten etc. Aber mehr dazu gleich. 🤨
Jetzt fahren wir durch den trostlosen Caprivistreifen (ich nenne den immer noch so). Überall ist Brandrodung gemacht worden, links und rechts der Straße ist alles verkokelt und sieht aus wie nach einem atomaren Supergau. Teilweise brennt es noch heftig und wir fahren durch dicken Rauch und sehen teilweise keine 10 Meter. Das alles war ein bisschen unheimlich. Dann passieren wir Divundu und nach nochmals 20 km sind wir in der Mobola Lodge. Maja ist gerade in Deutschland, und wir checken ein bei einer Einheimischen die ziemlich gut deutsch spricht. Wir bekommen Bungalow 1 und der ist richtig, richtig schön. Ich gehe dann und möchte das Grillpaket ordern. Die Dame sagt, ich kann aus der TK-Truhe das Fleisch aussuchen. Mache ich, 600 g Oryxfilet. 🙂 Und der Rest? Den gibt es nicht. 🙄 Ich schaue wahrscheinlich total bedröppelt, worauf sie die ganze Truhe durchwühlt und ganz unten eine Tüte TK-Gemüse und 5 eingefrorene Brötchen findet. Nehme ich! 😄 Okee, wir haben uns die letzten Tage an ein bisschen karge Kost gewöhnt und werden es irgendwie überleben. Sterneküche im Urlaub ist manchmal auch überbewertet – es gibt wichtigere Dinge.
Der Bungalow ist wirklich sehr schön, aber nur bis wir unser Zeugs hinein geschleppt haben. Es sieht dann relativ verwüstet aus. Wir duschen ausgiebig und spülen den Dreck von den letzten Tagen ab. Mit sauberen Sachen angezogen und ein sehr reichhaltiger Gin Tonic im Glas sitzen wir auf der gemütlichen Terrasse und blicken auf den Okavango der hier noch träge vorbeifließt. Wir reden dabei über unsere Erlebnisse die letzten Tage und können immer noch nicht realisieren was wir da alles gesehen haben. Ich finde dann in der Küche eine Flasche Öl und Grillsalz und beschließe die Steaks in der Pfanne zu brutzeln. Das TK Gemüse gedünstet, 2 Brötchen in der Pfanne geröstet und dann die Steaks gebraten. Die Röststoffe mit einem ordentlichen Schluck Rotwein (das haben wir gehabt) abgelöscht und ein bisschen zum lecker Sößchen eingekocht. Den Rest haben wir zum Essen getrunken. 😛
Es ist ein lauer Abend, die Kerzen brennen, der Rotwein funkelt im Glas, die Steaks sind auf dem Punkt und der Mond spiegelt sich im Okavango.
ich kann so gut verstehen, dass Du einen Teil des Herzens dort verloren hast. Mir geht es genauso. Mit Dan und Clement waren wir auch unterwegs - irre, was Ihr alles erleben durftet!!
Danke für den tollen Bericht, der ganz dolle Sehnsucht weckt!
Hallo Guggu, was für tolle Tage ihr mit Dan und Clemets verbringen konntet. Und was ihr alles gesehen habt 🤩 .
Es ist ein lauer Abend, die Kerzen brennen, der Rotwein funkelt im Glas, die Steaks sind auf dem Punkt und der Mond spiegelt sich im Okavango. Das Leben ist schön.
Besser kann man es glaube ich nicht sagen..... Danke fürs Mitnehmen Nina
Guten Tag Guggu, erinnerst du dich, wie es in deiner Kindheit vor Weihnachten war? Ich jedenfalls konnte nächtelang nicht schlafen, trampelte tagsüber allen auf den Nerven herum, weil ich Heiligabend nicht erwarten konnte.
So ergeht es mir jetzt, nachdem ich deinen RB zu Ende gelesen und vor allem die Bootsafari mit Dan "verschlungen" habe. Ich muss noch 8 Monate warten. Wie halte ich das aus? Meine Erwartungen sind natürlich gestiegen, woran du schuld bist 😉 .
Danke für deinen amüsanten RB und winkewinke, freshy
Liebe Guggu Was für ein Feuerwerk an Sichtungen. Eine Sitatunga- das wäre der pure Wahnsinn für mich. Und die Bootstouren mit den schönen Sonnenauf und –untergängen sind eine Wohltat fürs Gemüt. Das Leben ist schön-ich denke besser geht´s nicht. Viele Grüße Elisabeth