lilytrotter4’132 Beiträge · seit 200828. Aug. 2017 ·
wenn sie sich dann auch noch ein wenig dämlich mit dem Fliegen anstellten, dann kommt es hin, - sie stürzen ja immer regelrecht ab, wenn sie landen... 🤪 Schlupfwespen sind geschickte Flieger, Mistkäfer "rempeln" einen durchaus auch mal an...
gabs da irgendwo frischen Elefantendung in der Nähe? - dann wird das mit der "Bestimmung: Mistkäfer" aus der Ferne relativ wahrscheinlich... 😄
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Conny + Micha1’055 Beiträge · seit 201629. Aug. 2017 ·
Hallo Bianca , danke für den schönen Reisebericht. Ich freue mich auf jede Fortsetzung., da wir auch an manchen Orten eurer Reise waren. In dem Livingmuseum waren wir auch und es hat uns sehr gut gefallen. Die Offenheit und Freude dieser Menschen hat uns sehr gefallen obwohl wir vorher sehr skeptisch waren ( Zoo ?) . Wir hatten das Glück , fast alleine dort zu sein , nur noch 2 andere Paare . Beim Feuermachen und Tanzen waren wir dann auch zusammen, Gott sei Dank waren die Anderen genauso begeistert und respektvoll wie wir, so dass wir nicht so eine Peinlichkeit erleben mußten. Wir wären glaube ich , in eurer Situation im Erdboden versunken. Bei uns gab es zum Abschluss sehr herzliche Kontakte ,da unser 22 jähriger Sohn dabei war und die jungen Frauen sehr viel Interesse am Leben in Deutschland hatten. Daher kamen wir noch in intensive Gespräche. Als wir ihnen sagten, daß unser Sohn eine Freundin hat , suchten sie schöne Armbänder aus, die er ihr schenken sollte. Da seine Freundin nicht für Schmuck zu haben ist , jedoch Pfadfinder, wie wir auch, nahmen wir das Feueranmachholz mit. Das belustigte alle sehr . Für uns ein sehr schöner Aufenthalt
Schreib bitte bald weiter. liebe Grüße Conny
Namibia zum 1.
Elefantenrunde
Abschied für immer
Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?")
[url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
Conny + Micha1’055 Beiträge · seit 201629. Aug. 2017 ·
Vielleicht sollte ich ehrlich sein. Die jungen Damen im Living Museum hatten mehr Interesse an unserem Sohn als an Deutschland. Blieben aber nach Erwähnung der Freundin weiterhin sehr freundlich. Nach der Aussage unserer Führerin ( 23 Jahre alt ) leben in ihrem Dorf nur 27 Damaras. Da sind die Möglichkeiten, einen Partner zu finden , nicht gerade gross. Ich denke , in ein paar Jahren haben wir alle keine Chance mehr , solche Traditionen zu erleben . Vielleicht saßen ja auch alle nach unserem Besuch am Handy und haben auf Facebook gepostet ? Gruß Conny
Namibia zum 1.
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mit Deiner letztgenannten Vermutung hast Du auf jeden Fall recht. Das Living Museum stellt nicht deren Alltag dar. Das ist deren Beruf und nach Feierabend sieht man die "Darsteller" aus dem Living Museum in westlicher Kleidung in ihr Dorf gehend. Das Gute am Living Museum ist, dass die Menschen trotz moderner Lebensweise nicht ihre Traditionen vergessen. Ist vom Prinzip nicht anders als ein Heimatmuseum in Deutschland.
binca75 schrieb: ich wollte hier ganz bestimmt keine Personengruppe abstempeln oder die "60+Generation" generell angreifen... 🤨 Das liegt mir total fern. Entschuldige bitte, falls das so rübergekommen sein sollte... 😊 Wir waren selbst nur sehr erstaunt... und zugegebenermaßen leicht schockiert, da es ja häufig so ist, dass ebendiese Generation von den Jüngeren "Benehmen" erwartet. Ich merke gerade, ich rede mich hier um Kopf und Kragen... 😉 Verstehst du, was ich meine...?
Ich bin normalerweise eher der Stille Reisebericht-Mitleser, aber ich habe dich schon so verstanden, dass dich eben diese spezielle Reisegruppe gestört hat, also deren Verhalten. Auch ansonsten verstehe ich genau was du meinst! Hättest du das gleiche über eine Gruppe unter 20 geschrieben, hätte keiner gemeckert, aber auch die älteren sind keineswegs die Heiligen für die sie sich oft halten.
Oho, habe gerade keinen Heiligenschein zur Hand! Duck und weg.. Gruß Friederike
binca75Themenstarter1’567 Beiträge · seit 201529. Aug. 2017 ·
Tag 10: Unterhaltsame Fahrt Richtung Etosha
Heute geht es wieder ins Auto. Wir finden alle die Landschaft des Damaralandes wunderschön und hätten hier auch länger bleiben können... trotz der nicht allzu guten Straßenverhältnisse... 😉 Wir packen, die Jungs genießen die aufgehängten "Hängesitze" (heißt das so?) der Lodge. Plötzlich klopft es. Wir erkennen vor der Tür eine Mitarbeiterin aus dem Restaurant. Sie fragt uns, ob wir sie bis Korixas mitnehmen könnten... Sie müsse zu einem Routinecheck ins Krankenhaus... Kein Problem, sagen wir... Wir fahren ja keinen Polo Classic wie 12 Jahre zuvor... Ein bisschen was passt in den Hilux rein... 🤩 Die nette Dame stellt sich mit dem wunderschönen Namen Annemarie vor und ich muss kurz schmunzeln, da eine Freundin meiner Mama in Ostfriesland so heißt... 😉 Ich glaube, es ist das erste Mal dass ich den Namen in einem anderen Zusammenhang je gehört habe. Matthias fährt den Wagen vor und wir packen alles ins Auto. Ich überlege kurz, setze mich dann nach hinten, so dass Annemarie auf dem Beifahrersitz neben Matthias Platz nehmen kann. Sie erzählt uns, dass sie noch kurz zu Hause vorbei müsse, um ihr Gepäck zu holen. So rumpeln wir also gemütlich ein paar Kilometer weiter, halten an einem Steinhaus, Annemarie holt ihr fertiges Gepäckstück und ich entdecke draußen noch ein paar Vögel. Direkt neben unserem Hilux steht ein Baum mit einigen Rotschnabeltokos. Die Vögel scheinen dort sogar Wasser hingestellt zu bekommen. Auf einer Tonne sitzt noch recht dekorativ ein Glanzstar: Beim Abschied wird von ein paar Männern noch kräftig gewunken... Wir hören Musik, nachdem Annemarie gesagt hat, diese gefalle ihr sehr gut... Santiano... (Lenni und Matthis können fast alle Texte auswendig...) 🤪 😄
binca75Themenstarter1’567 Beiträge · seit 201531. Aug. 2017 ·
Nebenbei erzählt uns Annemarie von ihren drei Söhnen. Einer heißt Leonardo und Matthias denkt spontan an "Leonardo Da Vinci"... Den würde sie nicht kennen, meint Annemarie, aber "Leonardo Di Caprio" fände sie toll... 😁 Es ist eine wirklich heitere Autofahrt, bis wir sie in Korixas vor einem Supermarkt verabschieden. Ich steige nach vorne um und für uns geht die Fahrt weiter nach Outjo. Bisher haben wir dort immer an der Bäckerei Halt gemacht, aber ich möchte diesmal unbedingt ins "The FARMHouse", da ich hier im Forum so viel darüber gelesen habe. Der Parkplatz davor ist bewacht und wir nehmen auch gleich Kontakt zum Parkplatzwächter auf. Es gibt einen wunderschönen und lauschigen Biergarten, aber irgendwie wollen wir das volle Auto doch nicht so ganz aus den Augen lassen. Wir sitzen also an der Straße. Die Bedienung ist umwerfend... O.C. Melodie spricht sogar ein wenig deutsch und ist äußerst temperamentvoll. 🤪 Für uns gibt es Spagetti und Burger... lecker und unbedingt zu empfehlen! 🙂 Danach geht es zum Taleni Etosha Village. Letztes Jahr waren wir bereits dort und es hat uns gut gefallen. Für Familien unkompliziert und durch die Pools und strategisch gute Lage am Parkeingang einfach toll. Als wir ankommen, können wir uns auch direkt noch am Kaffee und Küchenbüffet bedienen. Die Jungs wollen tatsächlich in den eisigen Pool. Morgen soll Papa mit rein. Ich kann mir das so gerade verkneifen... 😛
Abends genießen wir das tolle Essen mit vielen verschiedenen Wildsorten und "Nudel-Gemüse-Wok-Ecke". Morgen geht es dann in den Park.
binca75Themenstarter1’567 Beiträge · seit 201501. Sept. 2017 ·
Tag 11: Etosha – Ziemlich rüssellos mit Streifen und langen Hälsen Heute geht es in den Park. Wir sind wie immer gemütlich unterwegs und genießen das Frühstücksbuffet im Etosha Village. Da wird nicht auf die Uhr geguckt – auch nicht für Löwen… Tja, eine Katze, die war eigentlich unser Wunsch für diesmal Namibia… Wir fahren erstmal ans Tor, Matthias füllt die Formulare aus…
und weiter geht es direkt nach Okaukuejo zum Bezahlen… Unterwegs begegnet uns ein Schakal:
Mir persönlich gefällt das Wasserloch in Okaukuejo so gar nicht, weil mir einfach zu viele Menschen da sind. Aber es gibt schließlich auch Vögel: Senegaltaube
binca75Themenstarter1’567 Beiträge · seit 201502. Sept. 2017 ·
Kurz vor Okondeka liegen rechts neben der Pad die Überreste einer Giraffe. Sind die noch übrig vom letzten Jahr??? Damals lagen hier auch schon irgendwo Überreste einer Giraffe… Angekommen beim Wasserloch sehen wir zwei weitere Fahrzeuge. Es ist auch hier ein ähnliches Bild wie letztes Jahr: Ein friedvolles Nebeneinander der üblichen Verdächtigen… Oryxe, Zebras, Gnus, Springböcke und Strauße… teilweise aufgereiht wie in der Schule…
Wir beobachten dieses Schauspiel eine Zeit lang. Neben uns hat es sich ein Schildrabe bequem gemacht. Auch er harrt hier aus und krakeelt herum.
Kein Tier scheint nervös zu sein… Also ist es auch nicht wahrscheinlich, dass sich uns hier ein Löwe präsentieren wird… Ein Erdhörnchen lässt sich auch noch blicken...
Wir fahren weiter, diesmal nicht zurück, sondern Richtung Westen. Ich möchte gerne in den Märchenwald mit den Moringa-Bäumen, um dort zu picknicken.
binca75Themenstarter1’567 Beiträge · seit 201503. Sept. 2017 ·
Unterwegs gibt es noch mehr Streifen… Wir beobachten ein Jungtier, dass mit ein paar struppigen Gräsern kämpft:
Und dann kommt, was kommen muss… Ich schlafe ein… 😗 Als ich wieder wach werde, sind wir kurz vor Okaukuejo. Na, toll! Wie kann das sein??? 😮 🤨 Matthias hatte eh keine Lust auf Moringabäume. Angeblich gab es keine Abfahrt, und die Beifahrerin hat ja auch nicht aufgepasst... 😗 Ich bin leicht maulig. Letztes Jahr wollte ich eigentlich schon dorthin… Der Rest meiner Familie beschließt, dass es doch nett sei, in Okaukuejo den Turm zu besteigen. Das auch noch… Ich schlumpfe hinterher. Höhe ist ja generell nicht so mein Ding und außerdem bin ich noch leicht verschlafen… 🙄
Okay, die Aussicht ist ganz nett... Die Jungs knabbern nebenbei und wir fahren Richtung Nebrowni...
binca75Themenstarter1’567 Beiträge · seit 201504. Sept. 2017 ·
Mittlerweile hören wir "Harry Potter" als Familien-Hörbuch und die Stimmung im Auto steigt langsam wieder. Am Wasserloch Nebrowni ist nicht so wirklich viel los... Wir sind das einzige Auto vor Ort. Auch mal schön! Wir halten trotzdem, hören Hörbuch und essen nebenbei. Irgendwann entdecke ich am Horizont Schatten, die sich ganz langsam bewegen... Es sind Giraffen - 4 Stück! 😁 Man hat das Gefühl, sie bewegen sich im Zeitlupentempo. Zwischendurch bleiben sie einfach stehen und rühren sich nicht. Dann geht es gaaanz langsam weiter. Meine Kollegin ist totaler Giraffenfan... Ich fand sie bisher eher langweilig 😗 - nicht zu vergleichen mit Elefanten! 🤩 Aber wir haben Zeit und Geduld. Es hat im Auto so`n bisschen was von Kino-Atmosphäre... 😉 Es wird geknabbert, Harry Potter läuft und alle beobachten die Giraffen, wie sie zum Wasserloch kommen... Und wir haben sie ganz allein für uns! 🤩
Giraffe von hinten ist auch mal schön... 😉
Nach einer gefühlten herrlichen Ewigkeit kommt ein weiteres Auto, sieht die Giraffen... und fährt einfach weiter...? Für uns sind es die ersten Giraffen in diesem Jahr. Und irgendwie finde ich sie gar nicht mehr so langweilig... 😉
Die Kinder möchten unbedingt nochmal in den Pool und Papa hat schließlich versprochen... Also müssen wir unsere private Giraffenshow irgendwann verlassen...
Bisher war noch kein einziger Elefant in Sicht. Komisch... Letztes Jahr gab`s die überall... 😉 Es soll sich im Laufe unserer diesjährigen Tour herausstellen, dass dies nicht unsere einzigen Giraffen bleiben werden... Gaaaanz weit weg erspähen wir schließlich doch diesen hier:
Irgendwann haben wir schließlich Okaukuejo hinter uns gelassen und sind auf gerader Strecke Richtung Andersson Gate. "Harry Potter" kommt super an bei den Jungs, so dass die Autofahrt überhaupt kein Problem darstellt. Vor uns "kriecht" ein weiteres Fahrzeug. Irgendwas muss da sein...
Mit diesem Kollegen auf den letzten Metern im Park hatten wir nun so gar nicht gerechnet! 🤩 Das BreitmaulSpitzmaulnashorn läuft eine Zeitlang parallel zur Straße und verschwindet immer mal im dichten Gestrüpp...
...bevor es wohl etwas dringendes auf der anderen Straßenseite zu erledigen hat...
binca75Themenstarter1’567 Beiträge · seit 201504. Sept. 2017 ·
Der Rest des Tages ist ganz schnell erzählt: Matthias muss mit Lenni und Matthis in den erfrischenden Pool, während ich es mir auf der Liege mit E-Book, Kaffee und Kuchen gemütlich mache... 😛
binca75Themenstarter1’567 Beiträge · seit 201505. Sept. 2017 ·
Tag 12: Aus der Wildnis ins Gehege…
Heute genießen wir unser letztes Frühstück im Etosha Village. Wir fahren nur etwa 35 km westlich zur Okutala Lodge, bekannt aus der Sendung „Ein Waisenhaus für wilde Tiere“. Ich muss gestehen, dass wir diese Sendung nie gesehen haben und irgendwie durch Zufall auf die Lodge gestoßen sind. 😉 In erster Linie hatte ich bei der Buchung an die Jungs gedacht, die hier eventuell die Möglichkeit bekämen, den Tieren noch näher zu kommen. Zuvor wollen wir allerdings nochmal kurz in den Park. Einmal Okaukuejo und zurück – sozusagen. Am Wasserloch tummelt sich allerhand:
Springbockmassen,…
…Zebrastreifen,...
Oryxantilopen mit individuellen Hörnern von „schief“ …
…bis „dreiviertel gehörnt“…
Wir fahren noch kurz beim Wasserloch Ombika vorbei. Hier zeigt sich uns ein Straußenpaar,…
… Schwarznasenimpalas und wieder allerhand gestreiftes… auch in ganz klein…
binca75Themenstarter1’567 Beiträge · seit 201506. Sept. 2017 ·
Und weiter geht`s zur Okutala Etosha Lodge… Dort angekommen gibt es zuerst den Begrüßungsdrink und eine kurze Information. Besonders informiert werden wir über die angebotenen Aktivitäten mit dem Hinweis, dass diese immer gut gebucht seien und wir uns deshalb schnell entscheiden sollten. Hm… Wir nehmen diesen Hinweis erstmal mit aufs Zimmer…
Unsere Zimmer sind ausreichend groß und bestehen aus einem Schlafzimmer mit silbern schimmernder Tagesdecke (ist halt Geschmackssache…),
... „Teezubereitungsecke“…
…und einem separaten Kinderzimmer, in dem ohne Probleme auch ein drittes Kind Platz gehabt hätte.
Das ziemlich große Badezimmer beinhaltet Dusche und Badewanne, jedoch wenig „afrikanischen Charme“, wie man ihn sonst oft bemerkt.
Irgendwie geht es mir im Schlafzimmer ähnlich... Ich flüchte aus diesem Grund auf die Terasse, vor der es erstmal auf den ersten Blick wild aussieht. Lenni begleitet mich, während der Rest der Familie Gepäck reinträgt. Es dauert einen kurzen Moment, da stellen wir fest, dass wir uns fast Auge in Auge mit einer jungen Giraffe befinden. Sie frisst genüsslich an den Bäumen direkt vor unserer Terasse.
Es gibt auch noch eine zweite junge Giraffe, die in diesem Gehege lebt, das sich strategisch günstig vor den Bungalows der Gäste befindet. Sie sehen ganz zufrieden aus und lassen sich auch nicht durch uns stören.
binca75Themenstarter1’567 Beiträge · seit 201508. Sept. 2017 ·
Lennard und Matthis erkunden das Gelände, während Matthias und ich uns überlegen, welche der angebotenen Aktivitäten wir denn nun mitmachen wollen. Wir entscheiden uns für die „Bedrohte-Tierarten-Tour“ und die „Gepardenfütterung“. Pro erwachsene Person soll jede Tour 460 N$ kosten. Sie wird jeweils am Nachmittag angeboten. Aber erstmal sollten wir schauen, was unsere Söhne machen… Lennard sitzt am Weg und beobachtet mehrere Streifenmangusten, die wild herumtoben. 🤪
Matthis finden wir vor einer Voliere auf dem Weg zur Besucherterasse, auf der auch gegessen wird. Im Käfig befinden sich mehrere Papageien und ein Streifenhörnchen. Davon gibt es kein Foto. (Ich habe auch nicht wirklich verstanden, warum hier Papageien im Käfig sein müssen und dasHörnchen sah eigentlich auch ganz gesund aus... 😐 ) Am Pool entdecken wir eine Libelle mit dem schönen Namen „Gefleckter Sonnenzeiger“ (?)
Bis zu unserer Tour ist noch etwas Zeit, so dass wir auf der Terasse noch Kaffee trinken können. Das Personal ist hier sehr nett und freundlich, auch zu den Jungs. In guter Sichtweite befindet sich das Wasserloch.
binca75Themenstarter1’567 Beiträge · seit 201509. Sept. 2017 ·
Puh, ich glaube, ich hab mich ein wenig übernommen mit dem Bericht... So nebenbei ist das gar nicht so einfach... 😉
Aber ein kleines Stück schaffe ich heute noch!
Wir treffen die Tierärztin auf dem Parkplatz. Eine Weitere Familie sitzt mit uns im Jeep, die Kinder sind aber schon deutlich älter. Zuerst soll es zu den Elefanten gehen. Es wird zuallererst erläutert, dass ein größeres Gehege für die drei Elefanten im Schulalter (3-4 Jahre) nicht möglich sei, da sie nicht sozialisiert seien. Unser erster Blick geht jedoch in ein anderes Gehege: Ein Elefantenbaby randaliert hier offensichtlich... Es spielt mit einer Schubkarre und ist ganz allein... 🤨 Als es uns bemerkt, kommt es direkt ans Gitter... Das kleine Tier berührt uns sehr... Frau Dr. Herzog erzählt, dass der winzige Elefant bereits eineinhalb Jahre alt ist und aus dem Damaraland stammt. Dort hat er seine Herde verloren und nicht wiedergefunden. So kam er nach Okutala, war ständig krank, frisst jetzt aber und wächst auch langsam. Nachts schläft die Tierärztin bei ihm auf Strohballen. Sie habe schon versucht, ihn allein schlafen zu lassen, aber dann verweigere er das Futter. 🙁 Die drei "Großen" rüsseln nach unseren Füßen. Sie erwarten wohl ihr Abendessen. Durch das Gitter dürfen wir die raue Elefantenhaut anfassen. Gerne kräftig, da dies für die Tiere angenehmer ist...
Für mich war es immer ein Traum, einmal einen "grauen Riesen" zu berühren, aber irgendwie habe ich mir das anders vorgestellt. Ich habe ein komisches Gefühl. Bevor wir das Futter verstecken, guckt sich Matthias den Kleinen nochmal an. Er ist auch Tierarzt - zwar für Kleintiere, aber auf Orthopädie spezialisiert. Interessehalber fragt er die Tierärztin, ob der Elefant hinten auch ein orthopädisches Problem habe. Dies wird verneint. Dann ist es dringend an der Zeit, das Futter für die drei Großen zu verstecken... Wir bekommen einen Eimer mit Kameldornschoten (Heißt das so?) und Möhren in die Hand gedrückt und dürfen jetzt in einem weiteren Gehege diese Dinge möglichst gut verstecken... Danach werden die Elefanten in das zweite Gehege gelassen und wir dürfen ihnen beim "Kameldornschoten-Suchen" zuschauen:
Der Kleine bekommt einen Obst- und Gemüseteller...
Dann gibt es einen Anruf und wir fahren weiter, da die Nashörner wohl gesichtet wurden...
Wir befinden uns auf der "anderen Seite" der Lodge. Die anderen Gäste sitzen auf der Terasse und können jetzt uns gemeinsam mit den Nashörnern beobachten... 😉 Auch irgendwie seltsam... Also, wir sind am Wasserloch mit den Nashörnern... Auf der Hinfahrt steigt ein Riesenschwarm Vögel auf: