vorweg ich gehe jagen und gebe viel Geld dafür aus. Ich habe ein eigenes Jagdrevier mit Reh- und Rotwild sowie einer Menge Wildschweine. Ich jage bereits so lange ich denken kann. Das Erlegen von Wild ist nur ein winziger Bestandteil der Jagd. Ich lege Äsungsflächen an, verbessere das Nahrungsangebot im Wald um Schäl- und Verbissschäden zu reduzieren und somit weniger erlegen zu müssen. Es gibt nun mal behördlich vorgegebene Mindestabschüsse und auch die Erlegung von Raubwild ist zur Erhaltung der Artenvielfalt unverzichtbar. Auch freue ich mich über einen guten Wildbraten und bevorzuge mein selbst erlegtes Fleisch vor jedem gezüchteten Lebensmittel. Abends im Wald auf einem Hochsitz Wild zu beobachten und die Natur zu erleben, ist ein wirklich großartiges Hobby!!! Tier zu töten macht mir kein großes Vergnügen, gehört jedoch zur Jagd dazu. Auch ich fahre nach Afrika um die wunderbaren Tiere zu beobachten. Die Großwildjagd ist für Afrika ein Wirtschaftsfaktor der für viele Regionen unverzichtbar ist. Auch ist Jagd als Schutz der Natur wichtig, betrachtet man manche Gegenden in Botswana gibt es, wenn man bei den Elefanten nicht regulierend eingreift, bald keinen einzigen Baum und Wald mehr. Hier werden sicher in absehbarer Zeit Massenabschüsse getätigt werden. Ganze Herden werden dabei niedergeschossen. Ist eine selektive Jagd zur Populationskontrolle da nicht besser?? In unseren heimischen Wäldern geht sowas wunderbar und nur die wenigsten regen sich darüber auf. Warum soll sowas nicht auch in Afrika richtig und gut sein?? Ich bin sicher kein schlechter Mensch nur weil ich jage und sich über den Tod eines Menschen zu freuen, ist ekelhaft. Ich behaupte, dass ich die Tiere in der freien Natur mehr ehre und achte als die meisten Schreiber in diesem Forum. Aus diesem Grund verbringe ich meine Freizeit mit Ihnen zusammen im Wald und überlege genau was ich an Fleisch esse.
Gruß Markus
P.s.: Großwild in Afrika könnte ich nicht erlegen, nur um es mir an die Wand zu hängen. Sollten die Tiere jedoch Menschen oder die Natur bedrohen, würde ich zur Waffe greifen, um ein gesundes Gleichgewicht herzustellen.
Hallo Christian. Das ist eine Schande das es dies noch gibt und alles was als Problem bezeichnet wird, darf einfach zum Abschuss frei gegeben werden. Es wird ( und einige werden es von uns noch erleben ) das in ganz Afrika der Tierbestand sowas von zurück geht. Die Touristen einfach ausbleiben und keinen bock darauf haben in Länder zu fliegen wo es keine Tiere mehr gibt, es sei denn man fliegt dort hin um einfach nur Strand Urlaub zu machen und zum Schnorcheln und Tauchen. Ist ja auch ok, aber deswegen fliegen wir nicht nach Afrika. Lieben Gruß an dich Christian von Iris&Didi
Der Mensch leidet mit den Tieren die er gerne sehen möchte. Insbesondere mit den Tieren die er gerne im Urlaub - hier in Afrika - sehen möchte. Und alle die dies irgendwie verhindern könnten werden verteufelt - hier ein Jäger!
Ich möchte genau diese Personen mal sehen, wenn in ihrer Nachbarschaft wieder Wölfe - davor fürchtet sich mein Vater seit sie wieder in meiner Heimat ansässig sind sehr - oder Braunbären frei und ohne Bewachung herumlaufen.
Genau dieselben Personen möchte ich ebenfalls sehen, wie sie ihr blutiges Steak - egal von welchem Tier - essen und es Ihnen schmeckt.
Wir - die Tiere und die Menschen (biologisch auch Tiere, wenn ich richtig liege) - sind alle gleich. Manch Jagen und manche werden gejagt. Die Geschöpfe, die die (wilden) Tiere jagen dienen dem Überleben. Die Tiere, die die Menschen (spezielle Tiere) werden nur zum Spaß getötet und dann vergammelt das Fleisch.
Wenn ein Gepard nach seinem Lauf ein Gazellenkitz verspeist sin alle begeistert. Wenn nach einer Jagt die Einheimischne etwas zu essen haben und der Jäger eine Trophäe an der Wand hat geht das Geschrei los.
Wie krank ist das denn? Wer so denkt hat das Leben nicht verstanden.
Nochmals mein Beileid und meine Trauer über den Tod eines Menschen (oder für die Hardliner: eines Tieres) der (das) gerne noch weiter gelebt hätte.
ohne Verständnis Peter
BikeAfrica7’343 Beiträge · seit 200616. Aug. 2017 ·
r2d2 schrieb: Ich möchte genau diese Personen mal sehen, wenn in ihrer Nachbarschaft wieder Wölfe - davor fürchtet sich mein Vater seit sie wieder in meiner Heimat ansässig sind sehr - oder Braunbären frei und ohne Bewachung herumlaufen.
... ich für meinen Teil fand es toll, in Alaska und Canada auf Bären (etwa ein Dutzend Mal), einen Wolf, einen Luchs zu treffen. Alleine, unbewaffnet per Rad und Zelt unterwegs ... 12 Wochen ... 5.200 km. Gerade Bären sind sehr intelligente Tiere und gehen den Menschen aus dem Weg, wenn sie genug Platz haben. Das Problem ist, dass wir ihnen nicht genug Platz lassen.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Zunächst mal: dem Tod eines Menschen zu applaudieren geht gar nicht! Wie kann man jemandem die Lust am töten vorwerfen und sich gleichzeitig über einen Tod freuen???
Trophäenjagd lehne ich komplett ab, jagen zur Nahrungsgewinnung halte ich für vertretbar und für die Tiere besser als Massentierhaltung.
Aber mit diese Begründung
Dillinger schrieb:würde ich zur Waffe greifen, um ein gesundes Gleichgewicht herzustellen.
lügt man sich in die Tasche. Die Natur stellt ein gesundes Gleichgewicht selbst her, wenn man sie nur lässt. Würde bei uns auch funktionieren, der Bestand würde sich von selbst regeln. Die Natur ist da ziemlich trickreich, von Nahrungsmittel über Krankheiten bis zu natürlichen Feinden, das Repertoire ist groß um Über erfährst zu regulieren. Will man bei uns aber nicht, weil unser Wald keine Natur sondern Nutzwald ist und auch der Tierbestand darin genutzt wird. Und die Jagd ist eine wirtschaftliche Nutzung, die man als vertretbar ansehen kann, aber dann braucht es keine vorgeschobenen falschen Naturschutzargumente. Das gilt auch für Afrika, die Jagdfarmen machen nichts anderes wie wir in unseren Wäldern. Und wenn Tiere problematisch werden, dann wird dort auch eingegriffen. Allerdings ist die Tolleranzschwelle in Afrika viel höher, bei uns wird lieber früher geschossen, auch illegal, wie man an den Wölfen und dem Bären sieht. Komischerweise sind es oft die gleichen, die bei uns absolute Sicherheit und Abschuss von allem was nur annähernd gefährlich werden könnte fördern und sich über jedes getötete Tier in Afrika aufregen.
BikeAfrica7’343 Beiträge · seit 200616. Aug. 2017 ·
Dillinger schrieb:Auch ist Jagd als Schutz der Natur wichtig, betrachtet man manche Gegenden in Botswana gibt es, wenn man bei den Elefanten nicht regulierend eingreift, bald keinen einzigen Baum und Wald mehr. Hier werden sicher in absehbarer Zeit Massenabschüsse getätigt werden. Ganze Herden werden dabei niedergeschossen. Ist eine selektive Jagd zur Populationskontrolle da nicht besser??
... vermutlich aus zwei Gründen nicht. Die Elefanten einer Gruppe/Herde, die solche Abschüsse überleben, vergessen die Umstände nicht. Sie werden u.U. sehr aggressiv. Das ist auch der Grund dafür, dass man Elefanten meist aus der Luft aus Helikoptern schießt. Würde man das vom Boden aus vom Fahrzeug aus machen, würden überlebende Tiere künftig extrem aggressiv auf Autos reagieren. Keine gute Idee, wenn man weiterhin Touristen in Mietwagen durch Nationalparks fahren lassen möchte.
Gruppen von Elefanten bleiben über Jahrzehnte zusammen und haben eine feste soziale Ordnung, die wir Menschen nicht ansatzweise begreifen. Hier mal eine gewisse Zahl von Elefanten aus einer Gruppe durch Abschuss zu entfernen, bringt das ganze Gefüge durcheinander.
Das sind die Gründe, die mir mal ein Parkranger im Kruger Park zu diesem Thema genannt hat.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Dillinger schrieb:würde ich zur Waffe greifen, um ein gesundes Gleichgewicht herzustellen.
lügt man sich in die Tasche. Die Natur stellt ein gesundes Gleichgewicht selbst her, wenn man sie nur lässt. Würde bei uns auch funktionieren, der Bestand würde sich von selbst regeln.
Moin Matthias, so ganz weit sind wir mit unseren Ansichten gar nicht auseinander aber mit der Aussage oben lügst Du Dir auch ein wenig in die Tasche. Ja, die Natur ist in der Lage ein natürliches Gleichgewicht herzustellen aber dazu müsste speziell in unserem dicht besiedelten Deutschland die 'Störquelle Mensch' erstmal weg oder zumindest auf Urzeitniveau reduziert werden. Bei dichter Bebauung und generell intensiver Nutzung unseres Landes in jeglicher Hinsicht funktioniert das mit dem Gleichgewicht nämlich nicht.
Wer in die Natur geht muß damit rechnen, daß Ihm die Natur begegnet. Und wer auf die Jagd auf Großwild geht muß damit rechnen, selbst zum Opfer zu werden. Ich freue mich nicht darüber, daß ein Mensch gestorben ist, aber ehrlich, besonders berühren tut mich sein Tod dann auch nicht. Es ist wie beim Stierkampf, man begibt sich bewußt in Gefahr und muß das Risiko mit einkalkulieren. Wer auf so veraltete Machobräuche steht, darf sich dann nicht wundern, wenn es mal schief geht und sich das Mitgefühl sehr in Grenzen hält. Das Töten zum Spaß, um irgendein sadistisches Machtgefühl zu befriedigen, halte ich sowieso für grenzwertig . ( Möchte hier aber keine Grundsatzdiskussion lostreten ) Grüße Fredi
Die Massai haben erzählt, dass sich zwei Löwen das Grab als Ruheplatz ausgesucht haben. Von dort haben sie eine gute Sicht ins Tal und auf das Wild. Ich darf nicht vergessen, es Denys zu erzählen, er würde sich darüber freuen. ( Frei nach Tanja Blixen)
P.s.: Großwild in Afrika könnte ich nicht erlegen, nur um es mir an die Wand zu hängen. Sollten die Tiere jedoch Menschen oder die Natur bedrohen, würde ich zur Waffe greifen, um ein gesundes Gleichgewicht herzustellen.
Hallo Markus. Ich wollte mich eigentlich nicht mehr zu diesen Thema melden, auch wenn ich mir jetzt keine freunde in diesen Forum mache Markus du schreibst ( Sollten die Tiere jedoch Menschen oder die Natur bedrohen) Markus der ganze Satz ist total daneben, denn du weißt (vielleicht ) genauso wie ich das die Tiere zu erst da waren, denn der Mensch ist das eigentliche Raubtier. Was die Natur an belangt, ja die Elefanten machen viele Bäume nieder, das haben diese schon vor hundert von tausende Jahre gemacht und die Natur hat sich wieder erholt, aber seit dem der Mensch auf die Bühne getreten ist und unendlich Holz geschlagen hat zum Feuer machen und Essen zubereiten, dadurch wurden die Holzbestände Weltweit sowas von reduziert. Markus du schreibst ( würde ich zur Waffe greifen, um ein gesundes Gleichgewicht herzustellen, /quote ) Markus du kennst doch schon den unterschied zwischen einer Wildsau ( die auch ein Recht auf leben hat), und einen Elefanten. Markus ich würde mich freuen wenn du dir selber mal Gedanken über dein eigenen Text machst und in dir gehst dabei.
Da muß ich Dir Recht geben, allerdings haben die "zivilisierten Völker" auf ihrem Eroberungszug erst richtig zugeschlagen. Vorher dürfte die Natur und das Verhältnis Mensch / Natur in Afrika, Amerika und Australien vermutlich noch einigermaßen im Gleichgewicht gewesen sein. Wenn ich mir anschaue, wie in meinem bevorzugten Reiseland Austalien Rinder, Schafe und Ziegen eingeführt wurden, die mit ihrem Futterbedarf so gar nicht dahin gehören ... Dann Kaninchen, die sich ohne natürliche Freßfeinde rasant ausgebreitet und alles kahl gefressen haben, was die Rinder übrig gelassen haben. Schließlich Karpfen, damit man was zu angeln hat und last but not least diese ekelhaften kiloschweren und giftigen Kröten, die alles fressen (bis auf die Schädlinge, die sie eigentlich vertilgen sollten), nicht gefressen werden können wegen ihrer hochgiftigen Haut, sich rasant ausbreiten und die einheimische Reptilienwelt vertilgen. Nicht zu vergessen natürlich die lieben Katzen, die unbedingt als Familienmitglied mit müssen und ein Massaker bei Vögeln, Kleinbeutlern und Reptilien anrichten.
Aber die Uhr läßt sich nicht mehr umdrehen und man muß vernünftige Wege finden, die (noch vorhandene) Natur zu erhalten und dem Menschen (der nun mal da ist und sich nicht wegdiskutieren läßt) mit seinen Bedürfnissen gerecht zu werden. Ich finde, Nationalparks und Schutzgebiete sind - auch in Deutschland - schon mal ein guter Anfang. Eine konsequente Bekämpfung der Wilderei und die Einbindung (auch was die Einnahmen betrifft) der indigenen Bevölkerung in Tourismus- und Naturschutzprojekte wären wünschenswert. Aber ich persönlich finde das "schießen für den Kochtopf" einheimischer Tiere im Sinne des Naturschutzes allemal besser als das Halten von "Nutztieren", die da nichts verloren haben.
MaHe schrieb: Ja, die Natur ist in der Lage ein natürliches Gleichgewicht herzustellen aber dazu müsste speziell in unserem dicht besiedelten Deutschland die 'Störquelle Mensch' erstmal weg oder zumindest auf Urzeitniveau reduziert werden. Bei dichter Bebauung und generell intensiver Nutzung unseres Landes in jeglicher Hinsicht funktioniert das mit dem Gleichgewicht nämlich nicht.
Überall nicht, aber auch bei uns gibt es relativ große Waldgebiete, da würde das schon gehen. Als vorgeschlagen wurde, dass Waldgebiete ausgewiesen werden, die sich selbst überlassen werden, gab es großes Geschrei wegen Ungeziefer, Krankheiten, usw. Dort wo das dann trotzdem gemacht wurde hat sich die Umwelt ziemlich schnell angepasst und funktioniert, keine der Panikmache ist zugetroffen. Das würde auch bei Tieren funktionieren. Wer vor 30 Jahren behauptet hätte dass wieder freie, wilde Wölfe in D leben werden, wäre für verrückt erklärt worden. Aber es gibt sie wieder und es klappt gut und würde noch besser klappen, wenn es weniger Betonköpfe geben würde und insbesondere die Jägerschaft nicht alles abschießen wollte, das ihnen auch nur ein bisschen Konkurrenz macht bei der Bestandsregulierung. Wie schon gesagt, ich hab nichts gegen bestimmte eingeschränkte Nutzung von Natur und Wild durch Jagd bei uns und in Afrika, ich esse schließlich Fleisch, aber ich bin dann auch so ehrlich zu sagen, dass es einfach meine Lust auf Fleisch ist und nicht irgendwelche vorgeschobenen Naturschutzaspekte. Wobei es in Afrika schon einen indirekten Aspekt gibt, nämlich die Erhaltung von Lebensräumen weil die Jäger sich ihr Hobby was kosten lassen und ohne sie das Land anderweitig genutzt würde.
Hallo yanjep. Ja das ist alles ein ganz großes Problem. Die Kröte ist eine Aga-Kröte und kein Tier hat bock drauf die zu fressen. Lieben Gruß von Iris&Didi
Elchontherun1’250 Beiträge · seit 200917. Nov. 2017 ·
Hallo zusammen,
dafür wollte ich keinen neuen Thread öffnen, deshalb poste ich es mal hier. Mir fällt dazu leider gar nichts mehr ein! 😈 😈
"PO Box 45 Kenton-on-Sea 6191 Eastern Cape South Africa Date: 13 April 2014. Mr Barack Obama President of the United States of America. The White House 1600 Pennsylvania Avenue NW Washington, DC 20500 Dear Mr President, US FISH & WILDLIFE SERVICE BAN ON IMPORTATION OF SPORT-HUNTED ELEPHANT TROPHIES I am a 75-year-old ex-game warden from Rhodesia & Zimbabwe. I served in the Rhodesian and then Zimbabwean, Department of National Parks and Wildlife Management for 24 years (1959 to 1983). Not only was I an active field officer in the department, I was also a member of the British Institute of Biology (London) & Chartered Biologist for European Union (for c.20 years). I have had a very distinguished career — and that I have extensive big game hunting, management and capture experience in Africa. I wish to bring to your attention the fact that the US Fish & Wildlife Service has very recently introduced a ban on the importation (to the United States) of elephant hunting trophies from Tanzania and Zimbabwe. I draw your attention to the non-existent “evidence” they present in support of this ban:- (a) Anecdotal evidence (whatever that means), such as the widely publicised poisoning last year of 300 elephants in Hwange National Park, suggests that Zimbabwe’s elephants are under siege. (b) Additional killing of elephants in these countries, even if legal, is not sustainable and is not currently supporting conservation efforts that contribute towards recovery of the species. Recovery? Recovery from What? How, Sir, does the USF&WS judge the “sustainability” of elephant “killings” in Zimbabwe and Tanzania when they openly acknowledge the paucity of their information and understanding about these countries’ elephant management programmes? Sir, I have 55 years of experience in the field of elephant management. I served, for three years, as a game ranger in Hwange in my youth; and, in later years, I was the provincial game warden-in-charge of Hwange National Park. And throughout my 24 years’ service in Zimbabwe’s National Parks Department, not one of Zimbabwe’s many elephant populations declined. In my personal experience of Hwange (1960 to 1983), the elephant population exploded from 3 500 animals (in 1960) to 23 000(+) (in 1983) — despite, latterly, 18 years of sustained annual elephant culling. Hwange’s elephant population now stands at somewhere between 30 000 and 50 000. And the carrying capacity of Hwange National Park in 1960 was determined to be just 2 500! Most of Zimbabwe’s elephant populations doubled their numbers every 10 years between 1960 and 2000. Today, the factor that is putting the brakes on the current “rate” of the elephant population expansion is not poaching, or hunting, but lack of food during the six-month long dry season every year. The elephant populations in Zimbabwe are ALL “excessive” — which means they now grossly exceed the sustainable carrying capacities of their habitats. The country’s game reserves, therefore, are rapidly being turned into deserts by too many elephants. The adverse effect on Zimbabwe’s biological diversity, as a result of these hugely excessive elephant numbers, is catastrophic. I am appalled, Sir, at the lack of information and understanding that your USF&WS has about elephant management, particularly, in Zimbabwe. It hasn’t a clue what is going on, on the ground. And I strongly suspect exactly the same situation pertains with regard to its understanding about the details of elephant management in Tanzania. I am astounded, therefore, that the USF&WS have imposed this importation ban on elephant trophies from Tanzania and Zimbabwe — based on no shred of proper evidence at all. If they understood the situation in Zimbabwe they would know that “the elephant problem” in that country is that it has TOO MANY ELEPHANTS. The draconian impositions of these trophy importation bans will put a virtual stop to elephant hunting in Tanzania and Zimbabwe —where American hunters are “key”. This will adversely affect the wildlife programmes of both countries; it WILL NOT “help the elephants”; it WILL open the gates of the wildlife sanctuaries to the commercial poachers (because the presence of professional hunters on the ground is the greatest obstacle to poaching of all kinds in these reserves); and it will cause the unnecessary unemployment and impoverishment of a great many of Africa’s people. Nothing good, therefore, can come out this horrific and unsupportable imposition. In support of my views, Sir, I append Attachment 2. This is an extensive report that fully explains the real situation in Zimbabwe – on the ground. I would request, Sir, that in the interests of fostering good American/African relations — and in the interests of Africa, its wildlife and its people — that you unilaterally rescind these draconian and ill-considered restrictions. Thanking you for your considerations, Sincerely, Ron Thomson"
MAMarkus6151’042 Beiträge · seit 201617. Nov. 2017 ·
BikeAfrica schrieb:
r2d2 schrieb: Ich möchte genau diese Personen mal sehen, wenn in ihrer Nachbarschaft wieder Wölfe - davor fürchtet sich mein Vater seit sie wieder in meiner Heimat ansässig sind sehr - oder Braunbären frei und ohne Bewachung herumlaufen.
... ich für meinen Teil fand es toll, in Alaska und Canada auf Bären (etwa ein Dutzend Mal), einen Wolf, einen Luchs zu treffen. Alleine, unbewaffnet per Rad und Zelt unterwegs ... 12 Wochen ... 5.200 km.
Merkwürdigerweise war ich auch schon unterwegs und habe Bären gezielt gesucht um diese zu Fotografieren. Rein als Hobby und einfach so weil es möglich ist. Die Bären die ich gefunden habe waren auch sehr entspannt und ich störte die auch weniger. Ein Video habe ich gemacht, wie ein Bär genüsslich seinen Rücken an einem Baum reibt. Jüngere Tiere waren eher scheu und verdammt schnell weg, die älteren Tiere hatten sich wohl schon an Autos und Menschen gewöhnt. Nur wenn ein Haufen Touristen laut schreiend aus einem Reisebus strömen, dann sind alle Tiere weg also nicht nur die Bären, daher muss man früher dran sein... 😉
BikeAfrica schrieb: Gerade Bären sind sehr intelligente Tiere und gehen den Menschen aus dem Weg, wenn sie genug Platz haben. Das Problem ist, dass wir ihnen nicht genug Platz lassen.
Die meisten Tiere sind so intelligent dem Menschen aus dem Weg zu gehen. Die anderen Tiere haben sich mit dem Menschen "arrangiert". Wobei es schon merkwürdig ist, wie auch Wildtiere sehr zutraulich oder soll ich sagen aufdringlich werden, wenn diese den Menschen als Nahrungsquelle (also nicht dass die Menschen fressen, sondern weil die von einigen unserer Art die mit weniger Verstand gesegnet wurden gefüttert werden) entdeckt haben.
Warum bei uns ein Bär sofort zum Problembär wird, wenn er sich eben nur mal verhält wie sich ein Bär eben verhält verstehe ich nicht. Für mich ist ein Tier ein Problem, das gelernt hat gezielt Jagd auf Menschen zu machen oder ein Tier das zum Menschen die Nähe sucht und deswegen gefährlich werden kann. Meistens ist der Mensch an dieser Situation entweder mit Schuld oder der Hauptverantwortliche, dass es soweit kommen konnte. Das hilft dann aber leider dem Tier auch nichts. Verantwortungsloses Verhalten im Umgang mit Tieren habe ich schon sehr häufig auf meinen Reisen gesehen. Wenn Wildtiere quasi von einer Gruppe Menschen "umzingelt" werden, nur weil jeder ein Foto machen möchte dann wird auch ein Wapiti oder auch ein Hirsch irgendwann zur Gefahr.
Randfontein568 Beiträge · seit 201417. Nov. 2017 ·
Habe letzte Nacht eine Diskussion zum Thema Trump/Elefantenjagd auf CNN gesehen. Da war eine (weiße, blonde) Republikanerin, die sinngemäß sagte: Jagd ist ein Sport, und schadet niemandem. Außerdem hat sowohl die amerikanische Fisch- und Wildbehörde, als auch die NRA (national rifle association) die Trump-Verordnung für gut befunden, dann muß es ja richtig sein. Der Hinweis, daß wenn die Schußwaffenlobby NRA die Trophäenjagd gutheißt, ja alles bestens sein müsse, hat mich zutiefst beeindruckt. Früher hätte ich den Mut bewundert, mit einer solchen Schwachsinnsargumentation in die Medien zu gehen. Heute muß man schon froh sein, wenn jemand noch der NRA widerspricht. Das tat auch auf CNN der Moderator und ein Gast. Beide waren schwarz. Ich hoffe nur, das war keine Absicht, um zu zeigen, daß die "überlegenen Weißen" es besser wissen, als die "tumben Schwarzen", wo doch neuerdings Rassismus in USA wieder hoffähig wird...
ich bin wirklich kein Freund von Trump und dessen Politik, versuche hier nur etwas Sachlichkeit ins Spiel zu bringen und verstehe hier viele Argumente einfach nicht.
Um was geht es hier?
Trump hat das Importverbot für Elefantenstoßzähnen aus Zimbabwe und Sambia aufgehoben, ok soweit verstanden.
Es gab wohl auch unter Obama kein Importverbot für Elefantenstoßzähnen aus Namibia, Tansania, Mosambik,....., oder bin ich falsch?
Warum ist jetzt Trump für das allgemeine Abschlachten der Elefanten in Afrika verantwortlich?
OK, sein Sohn hat wohl einen Elefanten geschossen und sich mit dem abgeschnitten Schwanz fotografieren lassen, gut, hier kann ich verstehen, dass dies einige Gemüter erregt...., dies ist jedoch rein Subjektiv und letztendlich eine "Geschmackssache" hat wenig mit sachlicher Argumentation zu tun!
Das in Afrika sehr, sehr viele Elefanten gewildert werden, ist schrecklich, aber was hat dies mit dem aufheben des Importverbots zu tun?
Werden jetzt hierdurch mehr Elefanten gewildert?
Oder besteht jetzt für Simbabwe und Sambia wieder die Möglichkeit einzelne Elefantenabschüsse möglichst hoch zu verkaufen, damit aus den erwirtschaften Einnahmen eventuell Mittel zur Bekämpfung der Wilderei erwirtschaftet werden?
OK, bei ZIM bin ich da persönlich zwar auch skeptisch das dies bei der aktuellen politischen Situation auch wirklich passiert....
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
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