ROrolfhorst538 Beiträge · seit 201204. Dez. 2015 ·
Hallo, liebe Eulenmuckels,
Eure Fotos, insbesondere die der Vögel (selbstverständlich die anderen auch!!), sind sowas von perfekt fotografiert, ich bin ganz begeistert! Schärfeebene genau auf dem Auge und superschön freigestellt - grandios!
l.G. Rolf
EulenmuckelThemenstarter2’121 Beiträge · seit 200604. Dez. 2015 ·
@Sam: Wow, drei Monate! Das klingt super. Habe mir mal die geplante Route in eurem Blog angeschaut. Das nenne ich mal eine entspannte Reise! Was ihr in drei Monaten macht, legen wir in drei Wochen zurück. 😉 Sicherlich haben wir mit 40 Nächten auch ziemlich viel Zeit, aber unsere Wunschliste ist auch immer sehr lang. So hält es uns dann doch nicht allzu lange an einem Ort. Drei Wochen KTP sind aber echt toll.
Ernsthafte Natur- und Tierfotografie benötigt sehr viel Zeit
Das stimmt. Wir haben auch immer das Gefühl, zu wenig Zeit zu haben.
@Claudia: Wir fanden Dan ebenfalls sehr nett.
Wildpinkler am Rastplatz
Ja. Auf diese Sichtung hätten wir auch verzichten können. Aber wie du schon erkannt hast, hatte die Sichtungsfee wohl Startschwierigkeiten. Nun fängt sie sich langsam, um dann kurzzeitig nochmal zu versagen. 😉 Dafür hat der Beleuchter wieder einen ganz guten Job gemacht.
@Lisolu: Wenn ihr auch so weit abseits wohnt. 😉 Zum Glück hattet ihr ja schon einen kleinen Informationsvorsprung. Viele Grüße an euch.
@Rolf: Vielen Dank für dein Lob. Wir geben uns auch große Mühe.
EulenmuckelThemenstarter2’121 Beiträge · seit 200604. Dez. 2015 ·
Bootstour Teil 2
Kurz vor Sonnenuntergang beobachteten wir lange eine Herde Elefanten, die am Wasser stand. Zwei Bullen kämpften ein bisschen miteinander. Weitere Tiere kamen zum Trinken. Es war eine schöne Szene.
Später sahen wir auf einem Busch einen Klaftschnabel, der seine Beute noch im Schlund stecken hatte. Er würgte, aber sein Abendessen bewegte sich weder vor noch zurück. Ein paar Zweige weiter saß ein Graueisvogel, der ebenfalls einen für ihn recht großen Fisch stolz im Schnabel hielt. Wir standen lange bei den beiden, da sie irgendwie nicht in der Lage waren, mit den großen Brocken davonzufliegen. Beim Klaftschnabel waren wir uns nicht sicher, ob er die späte Rache des Krebses tatsächlich überlebt hat, oder einfach irgendwann mit seiner Beute gemeinsam erschöpft vom Ast gekippt ist.
Die Sonne begann schon unterzugehen, und Ruth fing an, sich Sorgen zu machen, ob sich Dan womöglich ein wenig mit der Zeit verkalkuliert habe. Wir waren nach unserer Einschätzung recht weit vom Camp entfernt und hatten noch einen weiten Rückweg vor uns. Trotzdem war das Farbenspiel am Himmel zusammen mit ein paar Wolken über dieser Landschaft von Wasserarmen, kleinen Inseln, Hügeln und vereinzelten Bäumen traumhaft schön und einfach unbeschreiblich. Gegenüber ging bereits der Vollmond auf.
Dann machten wir uns auf den Rückweg. Nach einiger Zeit bremste Dan unser Boot sehr abrupt, und es ertönte ein lautes „Shit“. Das ist ein Wort, welches bei einer geführten Bootstour in diesem Tonfall nicht so wahnsinnig weit oben auf der Wunschliste der gern gehörten Ausrufe eine Guides steht. Ruth war alarmiert, Uwe gelassen, Dan ebenfalls. Er zeigte auf eine Gruppe Hippos, die den Kanal vor uns versperrte. Die sei sonst eigentlich nicht dort, das wäre nun aber wirklich schlecht. Mmmmh?! Was tun? Wir parkten in einiger Entfernung und warteten. Worauf? Darauf, dass die Hippos an Land marschierten und uns durchlassen würden? Das taten sie nicht. Dafür stiegen Uwe und Dan aus und marschierten auf dem Inselchen herum. Sie schossen hier und da ein Foto, allesamt von miserabler Qualität, denn es war mittlerweile schon sehr dämmrig.
Als sie wieder aufs Boot geklettert waren, entschloss sich Dan, die Weiterfahrt zu wagen. Die Hippos waren zwar immer noch in dem relativ schmalen Kanal versammelt, aber wir konnten hier ja schlecht übernachten. Wir bekamen die Anweisung, uns gut festzuhalten, denn Dan wollte möglichst schnell an der Gruppe vorbei. Ein leicht mulmiges Gefühl hatten wir schon, als er den Motor anwarf, aber der Plan war gefasst, und er hätte wegen uns auch klappen können, wegen der Hippos allerdings nicht. Als wir schon aufatmeten, wurde das Boot wieder gestoppt. Da waren doch tatsächlich noch zwei weitere Kolosse aufgetaucht, nachdem wir schon gedacht hatten, an allen Tieren vorbei zu sein. Das war nun aber wirklich nicht schön. Acht Hippos hinter uns, zwei vor uns, wir dazwischen. Es ging weder vor, noch zurück. Ruth war sofort in Hab-Acht-Stellung und sah sich schon mal um, wie weit das Ufer wohl entfernt wäre. Ob sie es mit einem großen Sprung bis dorthin schaffen würde? Und was dann? Im Papyrus festkrallen oder doch an der Steilwand emporklettern? Die Geschichte von dem aggressiven Bullen, der das Kanu in der Mitte durchgebissen hatte, klopfte leise im Hinterstübchen an. Das sympathische Tier wäre doch sicherlich kein Mitglied dieser lieben Hippofamilie, oder doch? Nun begann Dan mit einem Paddel auf das Wasser zu schlagen. Er wollte die Hippos vertreiben 😕, und wir hofften, dass er auch genau wusste, was er da tat. Als eines der zwei Hippos abtauchte, ging es in einem Affenzahn an dem letzten Kanalversperrer vorbei. Ohne uns noch einmal umzudrehen und zu schauen, was die Flusspferde von dieser Aktion hielten, setzten wir unseren Weg fort. Mittlerweile war es völlig dunkel. Allerdings schien das Mondlicht auf die Wasseroberfläche und verlieh den Pflanzen am Ufer ein ganz spezielles, silbern schimmerndes Aussehen. Es herrschte eine beinahe mystische Stimmung, die Ruth wegen der Hippos aber nicht uneingeschränkt genießen konnte. Vor dem letzten Stück stieg Dan wieder aus, um uns durch die seichten und engen Passagen zu ziehen. Auch tagsüber musste er mehrfach das festgefahrene Boot verlassen, um es zu befreien. Seine Silberlinge hat er sich für diese Tour sicher hart verdient. Komischerweise war Ruths Bedarf an Abenteuern für den heutigen Tag gedeckt, und sie weigerte sich, im Dunkeln das Boot zu verlassen und wieder zu laufen. Zur besseren Gewichtsverteilung bat uns Dan, ganz vorne auf dem Boot Platz zu nehmen. Das taten wir auch, und als sich Ruth zu weit über den Rand beugte, machte es „Platsch“, und ihre Sonnenbrille verschwand im kohlpechrabenschwarzen Wasser. Ups! Kein Problem. Dan, ohnehin bis zur Badehose nass, begann, nach dem verlorenen Stück zu tauchen. Obwohl Ruth auf die Brille verzichten wollte (selbst schuld!), kletterte nun auch Uwe von Bord. Er konnte den armen Dan ja schlecht alleine zwischen den Krokodilen plantschen lassen. Na großartig, das konnte doch nicht wahr sein! Die beiden Männer schoben das Boot ein wenig vor und zurück, tasteten abwechselnd mit Händen und Füßen den sandigen Boden ab, und nach einiger Zeit hielt Uwe triumphierend die Brille in der Hand. Der Held! Nun aber schnell zurück ins Boot! Nein, weit gefehlt! War der Herr nun schon im Wasser, konnte er auch gleich schieben oder ziehen helfen. Mit doppelter Kraft wurde also die Strecke durch den Kanal gemeistert, und Uwe war es ein Rätsel, wie Dan das bisher alleine geschafft hatte. Auch so war es noch wahnsinnig anstrengend. Uwe hielt im kalten Wasser tapfer durch bis zu der Stelle, an der Dan meinte, er solle jetzt mal lieber wieder ins Boot gehen, denn hier gebe es tatsächlich sehr viele Krokodile. Aber was denn mit ihm wäre? Berufsrisiko! Oh je! Ob sich Dan wohl vorstellen kann, dass wir auch nicht miterleben möchten, wie unserem Guide ein Bein abgebissen wird? Ziemlich spät erreichten wir das Camp, duschten und machten Feuer. Auf der Nachbarcampsite waren am Nachmittag Kevin und Angela angekommen, mit denen wir uns vor der Reise über das Forum verabredet hatten. So wurde es bei Impalasteaks, Knoblauchbrot, Salat und Wein ein geselliger Abend am Feuer, bei dem wir uns viel zu erzählen hatten.
Das sind Erlebnisse!!! Im Nachhinein berichtet man immer gerne über solche Abenteuer und findet sie teils witzig, teils aufregend; im Moment des Geschehens kann man oft gut darauf verzichten, aber Hauptsache: et is doch alles jut jegange!! LG Günter
Boah...!!! Was ein Horror. Und so plastisch erzählt, das man denkt, man wäre dabei gewesen. Da ist man froh, einen erfahrenen Guide dabei zu haben. Der hat so etwas sicher nicht zum ersten Mal erlebt. Jedenfalls möchte man dies so vermuten...!
Erwähnen, dass Ihr tolle Fotos macht, ist ja wie Eulen nach Athen zu tragen, aber wurscht:
Wunderschöne Fotos macht Ihr!!!
Ich persönlich finde es auch sehr angenehm, dass Ihr Eure Werke nicht mit Wasserzeichen verunstaltet, deren Sinn sich mir noch nie offenbart hat. Sollte die Absicht dahinter stecken, dass andere die Fotos nicht weiternutzen... Jeder mit einem Viertel Wissen in Bildbearbeitung hat die Wasserzeichen in Nullkommanix wegretouschiert. Das soll aber keine Kritik sein an Leuten, die es anders sehen. Kann jeder halten wie er will.
Danke für den schönen Bericht und die spannende Regieführung.
Schöne Grüße aus dem Taunus.
EulenmuckelThemenstarter2’121 Beiträge · seit 200606. Dez. 2015 ·
@Günter:
Im Nachhinein berichtet man immer gerne über solche Abenteuer und findet sie teils witzig, teils aufregend; im Moment des Geschehens kann man oft gut darauf verzichten, aber Hauptsache: et is doch alles jut jegange!!
Du hast Recht. Solche Geschichten lassen sich gut erinnern und erzählen. Aber wir konnten nicht einschätzen, ob die Situation wirklich gefährlich war. Auf jeden Fall haben wir uns so nah zwischen den Hippos nicht wohl gefühlt. Daher würden wir bei so niedrigem Wasserstand eine solche Tour nicht noch einmal machen.
@robertz: Wir freuen uns sehr über dein Lob. Das mit den Markierungen auf den eigenen Fotos ist schon so, wie du geschrieben hast: Das sollte jeder machen, wie er will. Uns persönlich gefallen die sichtbaren Markierungen auch nicht. Wir haben aber auch noch keine schlechten Erfahrungen gemacht.
Wir hoffen, ihr hattet alle einen schönen zweiten Advent.
EulenmuckelThemenstarter2’121 Beiträge · seit 200606. Dez. 2015 ·
Tag 7. Donnerstag, 2. Juli 2015 – Über die Grenze nach Sambia
Mavunje-Camp – Kabula-Lodge, Sambia
Heute Morgen verließen wir das Mavunje Camp und Dan wieder. Hier hat es uns sehr gut gefallen. Wir frühstückten, spülten und packten sämtliche Sachen ins Auto. Das dauerte ein wenig. Ruth pirschte noch einigen Vögeln hinterher, während Uwe unsere Rechnung bezahlte.
Graulärmvogel
Zwergspint
Wir verabschiedeten uns von Dan. Er gab uns noch ein kaputtes Objektiv mit, das wir bei einer Bekannten in Katima Mulilo abgeben sollten. Die Bekannte führt eine kleine Reiseagentur und konnte uns noch ein paar Tipps für unsere Fahrt nach Sambia geben. Wir brauchten eine gute Stunde bis Katima und tankten. Dies dauerte heute besonders lange. Im Zeitlupentempo lief der Diesel in den Doppeltank. Immer wieder schäumte es fast über, und der Tankwart unterbrach den Vorgang. So verging fast eine halbe Stunde. Bei Katy gaben wir Dans Objektiv ab und erfuhren, dass es an der Grenze zu Sambia keine Veterinärkontrolle gibt. So konnten wir erleichtert noch ein paar Dinge einkaufen. Bei Pick’n’Pay bekamen wir reichlich Trinkwasser, Obst, Brot und Brötchen. Dann fuhren wir zur Grenzstation. Auf namibischer Seite dauerte die Ausreise wie erwartet fünf Minuten. Auf dem Weg zum sambischen Posten versuchten gleich mehrere Geldwechsler uns anzuhalten, um Kwachas mit uns zu tauschen. Wir feilschten mit einem netten jungen Mann und konnten einen Kurs für unsere Euros von 1:7 erreichen. Damit waren wir einverstanden. Im Gegensatz zu der Einreise vor vier Jahren bei Kazungula war das Prozedere heute sehr geregelt. Alle zu durchlaufenden Stationen befanden sich hinter Schaltern im selben Gebäude. Zuerst bekamen wir unsere Visa für jeweils 50 US-Dollar. Dann erhielten wir eine Einreise-Genehmigung für das Auto. Die war ausnahmsweise kostenlos. Auf den Hubraum des Wagens wurde jedoch eine sog. Carbon Tax von 150 Kwachas erhoben. Dann schlossen wir eine Third Party Insurance für 304 Kwachas ab, die sogar 30 Tage Gültigkeit besaß. Und zum Schluss wurde noch eine Straßennutzungsgebühr in Höhe von 38 US-Dollar fällig. Unmittelbar hinter uns durchlief ein weiteres deutsches Paar die Stationen und regte sich über jede weitere Gebühr auf. Wir denken, sich an dieser Stelle zu beschweren, nützt nicht viel. Wenn man nach Sambia fahren will, weiß man von vornherein, wie teuer es ist. Nachdem wir alle Papiere beisammen hatten, konnten wir fahren. Nicht jedoch, ohne bei der Ausfahrt der Grenzstation noch einmal 60 Rand für irgendetwas zu bezahlen. Dass bei der Zahlung der Gebühren in der Grenzstation grundsätzlich kein Wechselgeld vorhanden war, braucht nicht weiter erwähnt zu werden. In Sambia fuhren wir etwa 60 Kilometer nördlich entlang des Sambezi zur Kabula-Lodge, die unmittelbar am Fluss gelegen ist.
Wir waren die einzigen Gäste und fanden es ein wenig schade, dass diese schön gelegene Anlage so wenige Besucher zu haben scheint. Sicherlich hatte die Lodge schon bessere Zeiten gesehen, denn die Ablutions waren ein wenig in die Jahre gekommen, aber durchaus ok. Erst später merkten wir, dass zu dieser Jahreszeit generell wenige Touristen unterwegs waren. Wir waren ab hier weit und breit die einzigen Camper, die einzigen hellhäutigen Personen und auch wohl die einzigen, die vorhatten, die Liuwa-Plains zu besuchen. Wir konnten einige Sachen aus unserem Kühlschrank in eine Gefriertruhe legen, da ohne laufenden Motor in unserem Auto ja keine Kühlung mehr möglich ist. Dies ist wirklich sehr unpraktisch, wenn man auf einem Campingplatz ohne Stromanschluss steht. Beim nächsten Mal werden wir gerne wieder auf den großen Kühlschrank mit dem hohen Stromverbrauch verzichten. Von dem Plan, eine Seite als Eisfach zu verwenden, waren wir ohnehin weit entfernt. Evtl. ist das Problem inzwischen auch schon durch den Einsatz von Solarpanels behoben. Wir bauten unser Lager im Schatten einige großer Bäume auf und machten in der Sonne ein Picknick. Uwe kühlte den Sonnenbrand an seinen Beinen, den er sich am Vortag auf der Bootsfahrt zugezogen hatte, mit Gurkenschalen.
Danach wurde Wäsche gewaschen und ein wenig gefaulenzt. Auf unseren bisherigen Reisen ist es selten vorgekommen, dass wir so viel Ruhe hatten, um etwas zu lesen. Damit war es aber schnell vorbei, nachdem Ruth mehrfach von zwei Mücken ins Bein gestochen worden war. Obwohl es noch nicht dämmerte, waren die Mücken hier unheimlich aggressiv und hatten für Peaceful Sleep und andere Mittelchen nur ein müdes Lächeln übrig. So gingen wir schnell duschen und zogen uns danach lange Kleidung über, auch wenn es noch gar nicht kühl war. Kurz vor Sonnenuntergang standen wir auf dem Deck der Lodge über dem Sambezi und genossen die Aussicht. Im dichten Gebüsch am Flussufer unter uns raschelte und knackte es, aber so sehr wir uns auch anstrengten, wir konnten zunächst nichts erkennen. Das Rascheln kam immer näher, und wir wagten uns kaum zu rühren.
Da sich die Zweige der niedrigen Büsche nur ganz leicht bewegten, schlossen wir ein Krokodil aus, ein Hippo wäre viel zu groß gewesen. Wir waren sehr gespannt, als endlich ein Fischotter seine Nase aus dem dichten Bewuchs streckte. Da wir schräg über ihm standen, bemerkte er uns nicht und schlenderte an uns vorbei am Ufer entlang.
Ein wenig unzufrieden waren wir mit unserem Satellitentelefon, mit dem wir es heute Abend zum ersten Mal nicht schafften, eine funktionierende Verbindung aufzubauen. Ob das an den vielen hohen Bäumen ringsum lag? Auf jeden Fall werden wir es morgen an anderer Stelle noch einmal probieren. Unsere Bitte nach Feuerholz wurde mehr als erfüllt. Einige enorme Brocken Holz lud der Angestellte an unserem Stellplatz ab. So konnten wir ein großes Feuer machen. Plötzlich explodierte ein Stück Kohle, und wir erschraken sehr, als uns der Funkenregen um die Ohren spritzte. Gegrillt wurden Oryx-Steaks. Da wir keinen allzu großen Hunger hatten, gab es dazu nur ein paar Grillbrote mit Knoblauchbutter. So feierten wir an unserem ersten Abend in Sambia unseren elften Hochzeitstag. Aus einiger Entfernung gratulierte uns eine Pel’s Fishing Owl. Ein magerer Hund streunte um unser Lager in der Hoffnung, etwas zu essen zu bekommen. Als Hund in Afrika möchte man wohl auch nicht wiedergeboren werden.
Habt ihr denn schon mal andere, bessere Erfahrungen mit Antimückenpräparaten. Ich frage, da wir immer Infos sammeln für die Zeit,wenn wir den Süden abgehakt haben und den Norden erkunden werden. Hast du den Tipp mit den Gurkenschalen aus dem Kosmetikstudio 😄 ?? Super, Otter kenne ich sonst nur aus dem Zoo, obwohl es bei uns am Niederrhein auch schon wieder einige geben soll. Gruß Günter
da schau' ich nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder ins Forum und: Zack, ist er drin!! Der sehnsüchtig erwartete Eulenmuckelbericht 🤩 🤩 🤩 !!! Und das schon seit gut einer Woche, schäm... 😊 Ab jetzt bin ich natürlich dabei 😎 !!! Wieder geniale Bilder und so spannend, dass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe (und in der Wanne verschrumpelt bin 😉 😁 )! Freu mich auf mehr und vor allem auf mein Lieblingsbild 🤩 !!! LG, Nane 🙂 😘
wow, ein Fischotter 🤩 , den haben wir leider noch nie gesehen. Das muss eindrucksvoll gewesen sein!!! Allerdings hätte ich auf die fiesen Stechmücken verzichten können! Wenn schon mal nicht mehr Peeceful Sleep funktionniert 🤢 . Bin auf den Sambia Teil besonders gespannt, da es uns dorthin noch nie verschlagen hat!
ROrolfhorst538 Beiträge · seit 201207. Dez. 2015 ·
Moin, Moin, liebe Eulenmuckels,
Gurkenschale gegen Sonnenbrand! - Das ist ja obercool!
Uwe bannt der Sonne Strahlen dank genialer Gurkenschalen
Andererseits: Grün als Komplementärfarbe zu rot... irgendwie schon stimmig, nach erster Überlegung 😄 😄 Und obendrein: Könnte mir sogar vorstellen, dass das resultierende Zebramuster auch noch gegen Tse Tse schützt, stimmt's? 😕 😕
Hallöle ihr Muckels, wie sich doch euer Bericht dem unsrigen gleicht, auch viele Fotos sind ja fast identisch!!! 🤩 Nur euer "Vogelauge" ist deutlich trainierter als meines. Umso mehr genieße ich die schönen Bilder bei euch! Leider war der Angestellte von Dan nicht auf unserer Bootstour dabei und wir haben zu dritt, sehr früh das Boot gemeinsam gezogen. Wir waren ca. 4 Wochen nach euch im Camp und hatten scheinbar noch weniger Wasser. Dan versicherte aber, dass das Wasser für Krokodile im Kanal viel zu flach war. Mit diesem Glauben, stiegen wir ins Wasser und zogen.... 🤪 😕 und haben auch noch alle Beine, da wo sie hin gehören.
Mich würde noch einmal interessieren, wie ihr an das Geld in Divundu gelangt seid? Auch ich habe mein Glück am ATM im Supermarkt auf der Tankstelle versucht. Dieser ATM war aber nur für einheimische Kreditkarten ausgelegt. Mit einer Visa oder ähnlichen Karte erhielten wir kein Geld. 🙁 😵 Auf Nachfragen wurden wir an die ATM in Katima oder Rundu verwiesen. Schlussendlich haben wir uns auf der Nunda River Lodge Geld auszahlen lassen. Sollte sich das in vier Wochen gewandelt haben oder wurde ein ATM entfernt? 😈
Champagner8’800 Beiträge · seit 201007. Dez. 2015 ·
tiggi schrieb:
Mich würde noch einmal interessieren, wie ihr an das Geld in Divundu gelangt seid? Auch ich habe mein Glück am ATM im Supermarkt auf der Tankstelle versucht. Dieser ATM war aber nur für einheimische Kreditkarten ausgelegt. Mit einer Visa oder ähnlichen Karte erhielten wir kein Geld. 🙁 😵 Auf Nachfragen wurden wir an die ATM in Katima oder Rundu verwiesen. Schlussendlich haben wir uns auf der Nunda River Lodge Geld auszahlen lassen. Sollte sich das in vier Wochen gewandelt haben oder wurde ein ATM entfernt? 😈 Liebe Grüße Biggi
Hallo Eulenmuckels, halle Biggi,
vor diesem ATM sind wir auch erfolglos gestanden! Auf meine Frage hin wo denn der Ort Divundu sei (wo es ja bestimmt ne Bank oder zumindest einen ATM gäbe 😕 ) gab es ratlose Gesichter.... 😊 !
Aber zurück zum Bericht - ich kann die arme Ruth gut verstehen..... eingekesselt von Hippos würde ich mich auch alles aber ganz bestimmt nicht wohl fühlen 🤩 Aber sagt mal - wart Ihr nicht total durchgefroren??? Nass und dann auf dem Boot?? 🤢 Da friert mich ja beim Lesen...!!
Hoffentlich wirds in Sambia ein bisschen wärmer - ich hab mir neulich von Christina (Ihr erinnert euch an unser Treffen vor einem Jahr?) von ihrer kürzlich erfolgten Sambiareise erzählen lassen....das macht Lust auf mehr. Bin also sehr gespannt wie es bei euch weitergeht!
Hallo ihr 2, wow, die Geschichte mit Dan und den Hippos habt ihr ja sehr realistisch beschrieben. Wie Ruth schon gesagt hat, man weiß nicht so recht, ob Dan immer weiß, was er tut. 😕
Wir waren mit ihm ja 2 Tage unterwegs, mit Übernachtung im Bodenzelt. Während eines Spaziergangs auf einer Insel, wo wir Mittagspause machten, haben wir einen Büffel aufgescheucht, keine 20 Meter von uns entfernt. Zum Glück hat er sich mehr geschreckt als wir und ist davon gelaufen. Dan meinte, wenn wir noch ein Stück näher dran gewesen wären, hätten wir ein Problem gehabt! Keine Ahnung, wie wir da reagiert hätten, vor allem mit den Kindern!
Trotzdem war es, so wie ihr auch geschrieben habt, ein besonderes Erlebnis inmitten traumhafter Landschaft. Wir würden es auf jeden Fall wieder machen, auch mit Dan. Er ist ja wirklich ein ganz Netter.
lieben gruß, karin
EulenmuckelThemenstarter2’121 Beiträge · seit 200608. Dez. 2015 ·
@Günter: Als Repellents benutzen wir Peaceful Sleep (aus Afrika) und Anti Brumm forte (von hier). Wir haben eigentlich die Erfahrung gemacht, dass entweder beides hilft oder weder das eine noch das andere.
@Nane: Wir haben dich schon vermisst. Hoffentlich hast du dich inzwischen wieder entschrumpelt. Wenn ich mich richtig erinnere, dauert es noch ziemlich lange bis zu deinem Lieblingsbild.
@Carsten: Wer will schon Leos sehen, wenn er Fischotter haben kann! 😗 Wir waren über den Otter auch sehr überrascht und haben uns gefreut. So oft zeigen sie sich ja nicht. Ich hoffe, wir haben Schorsch noch nicht abgehängt. 😉
@Claudia:
Bin auf den Sambia Teil besonders gespannt, da es uns dorthin noch nie verschlagen hat
Um es ein bisschen vorweg zu nehmen: Wenn ihr irgendwann zum ersten Mal nach Sambia fahrt, fangt lieber in den Nationalparks im Osten an (Lower Sambesi, South Luangwa). Oder ihr fahrt zu einer anderen Jahreszeit als wir.
@Rolf: Danke fürs Gedicht. Auf welche Ideen du kommst! Soviele Gedanken haben wir uns gar nicht gemacht. Die Sache mit den Gurkenschalen war eigentlich nur ein Spaß. Sie kühlen sehr angenehm. Und obwohl ich nicht so zappelig bin wie Ruth, habe ich es bis zum Zebra-Muster nicht ausgehalten. Wäre aber sicherlich mal einen Versuch wert. 😉
@Biggi:
Mich würde noch einmal interessieren, wie ihr an das Geld in Divundu gelangt seid?
Unser wirklich guter Trick war folgender: Es handelte sich um einen mobilen ATM, der hinten in einem Transporter stand. Wegen des Monatswechsels wurden wohl zusätzliche Kapazitäten benötigt. Unsere VISA-Karte funktionierte ohne Probleme.
@Bele: Ruth war ja nicht im Wasser, also musste sie schon mal nicht frieren. Aber es war auch so auszuhalten.
@Karin: Die Geschichte mit dem Büffel hört sich spannend an. Denen möchte man ja auch nicht so sehr nahe kommen.
franzicke2’085 Beiträge · seit 201208. Dez. 2015 ·
Hallo Muckels, bei euch ist ja schon richtig was los - tolle Mischung von wild-romantisch und (für mich ein Spur zu viel) Nervenkitzel und Abenteuer. Und mal wieder super-schöne Bilder! Jetzt bin ich mal sehr gespannt, wie das in Sambia so weitergeht mit euch - aus ersten Andeutungen lässt sich ja schließen, dass die Reisezeit nicht ganz optimal war. Das wollen wir doch mal sehen 🤪 Viele Grüße mit Wintersonne Ingrid
fotomatte2’524 Beiträge · seit 200908. Dez. 2015 ·
Hallo Muckels,
da ich von euch eine exakte Bestimmung gewohnt bin, würde es mich schon interessieren, ob ihr heraus gefunden habt, welche Otter-Spezies euch da besucht hat, denn es gibt deren zwei im südlichen Afrika. Also nur mit Fischotter betiteln, das geht gar nicht. 🙄 😗
habe auch schon mal einen Otter im Okavango gesehen, aber weder fotografiert noch bestimmt. 😈
EulenmuckelThemenstarter2’121 Beiträge · seit 200608. Dez. 2015 ·
Hallo Matthias,
da ich von euch eine exakte Bestimmung gewohnt bin, würde es mich schon interessieren, ob ihr heraus gefunden habt, welche Otter-Spezies euch da besucht hat, denn es gibt deren zwei im südlichen Afrika.
Ups, erwischt! Und wir dachten, es fällt nicht weiter auf. Haben wir uns doch vorgestern noch gedacht, welcher Otter das wohl sein mag und unsere Hausaufgaben trotzdem nicht gemacht. Wir tippen auf den Kap-Fingerotter.
Vielen Dank für deinen Hinweis. Hier soll ja nicht geschlampert werden. 😉