erst mal danke an Annick für die vielen tollen Bilder. So langsam werde ich kribbelig, denn bei uns geht es erst in gut 4 Monaten los. Aber Deine Bilder sind schon ein wunderschönes Reinschnubbern.
@Ursula: Ich bin ja nicht so der erfahrene Ostafrika-Fahrer. Aber bis eben dachte ich dass Thompson und Grant Gazellen das gleich sind. Kannst Du mir mal den Unterschied sagen? Danke.
zum Unterschied von Grant's und Thommies: da Grant's auch einen schwachen Seitenstreifen haben können, unterscheide ich sie am Hintern: bei den Thommies hört das Weiße unterhalb des Schwanzes auf, bei den Grant's geht es etwas darüber hinaus. (S. das letzte Gazellenfoto von Annick: die vorne und links sind Grant's, die rechte ein Thommie.)
ANNICKThemenstarter8’065 Beiträge · seit 200810. März 2015 ·
Fortsetzung
Die Lobo Wildlife Lodge ist in ihrer abgeschiedenen Lage strategisch inmitten einer Gruppe vulkanischen Felsen gelegen.
Sie ist die grösste Lodge an der Migrationroute und dank ihrer erhöhten Lage kann man den Zug der Tiere bequem von der Sonnenliege aus miterleben. Geschickt aus Stein und ortlichem Holz um Felsgruppen herum gebaut ist die Lodge harmonisch in die Umgebung eingebettet und bietet fantastischen Ausblick auf eines der erstaunlichen Naturspektakel der Welt. Bei Ankunft muss man schon einmal das geschlossenen Tor passieren.
Der Wächter ist leider Pinkeln gegangen so dass wir 10 Minuten warten müssen.... 😗 Dann gibt es einen Welcome Drink und Erfrischungstücher. Das Personal klingt sehr freundlich und 3 Gepäckträger streiten sich um unsere Koffer..... Wir bekommen Zimmer 25. Schade dass es so klein und ungemütlich ist!
Das Bad finde ich auch nicht sehr bequem, man kann sich kaum umrühren.
Man findet aber Kaffee/Tea Station und einen Föhn. 🙂
Das Schwimmbad bietet das grosse Spektakel. Einfach grandios.
Von der Terrasse aus überblickt man die Plains sowie ein Wasserloch.
Von da oben erblicken wir eine Menge Büffel.
Die Lounge finden wir ein bisschen quitschig.
Da gönnen wir uns ein Glas Chardonnay. Später wird geduscht und um 19.30 wird das Abendessen im Restaurant serviert.
Von den 75 Zimmern sind nur 6 belegt. Das Essen ist eine echte Zumutung. Es gibt Beutel Butternut Suppe - zähes Lamgigôt ohne Geschmack. Gemüse und Kartoffeln schwimmen im Fett. 😣 Die Nachspeise rühren wir lieber nicht an! Zum Glück hilft der Robertson Merlot das Ganze herunter zu spülen.
Bushtruckers1’589 Beiträge · seit 201410. März 2015 ·
Hallo Annick
Wir haben ja auch eine riesige Zahl an Vogelarten. Dafuer sind Deine Katzenbilder wunderschoen.
Im Mai werde ich auch erstmal die Lobo Wildlife Lodge besuchen.... bin gespannt, vor allem, was wir an Vogelarten dort entdecken werden.
Liebe Gruesse Elvira
Safaris in Ostafrika
Bush Trucker Tours
www.bushtrucker.ch
Elvira Wolfer
Zubucher- und individuelle Safaris
ANNICKThemenstarter8’065 Beiträge · seit 200811. März 2015 ·
13.01.2015
Um 7 Uhr frühstücken wir. Mamamia , es ist echt ungeniessbar. Alles aus der Dose.
Vom Restaurant aus kann ich einige Echsen beobachten.
Eine halbe Stunde später fahren wir Richtung Lake Natron weiter. Unterwegs treffen wir noch 2 Löwinnen.
Die Formalitäten am Klein's Gate gehen zügig.
Am Anfang wirkt die Piste ganz ungemütlich. Zum Glück haben wir keine Regenszeit.
Wir kommen an viele Masai Dörfer vorbei. Jedesmal strecken die Kinder die Hand aus. Es ist hier üblich zu betteln.... 😵
Auf der Piste treibt sich auch immer Vieh herum. Pius muss aufmerksam blieben.
Die Landschaft ändert sich auch mit der Zeit.
Zu Mittag halten wir am Strassenrand an. Die Sonne glüht. Es ist verdammt heiss! Zu unserem grossen Erstaunen sind die Lunch Boxes essbar. Der Reissalat schmeckt sogar.
Danach geht es wieder weiter. Von weitem erkennt man auf einmal den Lake Natron.
Die Landschaft wirkt immer trockener und steiniger.
Ab und zu kommt uns ein Bus entgegen.
In 2 Kilometer erreichen wir das Lake Natron Tented Camp.
Hallo Annick, habe gerade mal Deinen Bericht gefunden und ihn mit Begeisterung gelesen. Ganz tolle Bilder von den Miezen aber auch die Landschaften und die Begegnungen mit den Menschen gefallen mir sehr gut. Mit den Miezen scheint Ihr ja mächtig Glück zu haben. Bin mal gespannt wie es Euch im Kidepo im Sommer ergeht mit den wilden Tieren, vielleicht sieht man sich. Danke noch einmal fürs berichten.
Gruss Christian
ANNICKThemenstarter8’065 Beiträge · seit 200814. März 2015 ·
@ Topobär. von den Campsites kann ich leider nicht berichten 😎
@Lotusblume und Chris: schön dass ihr auch noch dazukommt! 🙂
Um 14 Uhr 30 kommen wir am Lake Natron Tented Camp an. Es liegt am südlichen Ende des Lake Natron und bietet einen herrlichen Blick auf das Great Rift Valley. Das Rift, am Fuss des Vulkans Ol Doinyo Lengai ist Siedlungsgebiet der Massai.
Die Rezeption finden wir schon einmal mudelig.
Ein Massai bringt uns zum Zelt 5.
Da drin fühlt man sich ja echt wie in der Sauna! Es ist rustikal ausgestattet. Die Betten mit den Moskitonetzen wirken ungepflegt und bleiben in meiner Hand kleben..... 😣
Das Bad geht noch ist aber leider undicht.
Was uns am meisten stört, es gibt keinen Schrank sowie Platz um unsere Koffer zu öffnen. Das Schwimmbad, mit seiner seltsamen Farbe, wirkt nicht sehr einladend!
Da wir es im Zelt nicht aushalten beschliessen wir eine Weile am Pool zu lesen. Bald kommt auch ein deutsches Ehepaar dazu. Monsieur arbeitet in der Wasserversorgung und versichert uns das der Pool OK wäre. Na dann, nix wie rein.
Es tut gut. Wir lesen dann gemütlich auf der Liege. Nicht sehr lange. Nach 15 Minuten müssen wir feststellen dass hier der Ball der Vampire stattfindet! Ich kann schon 20 Schnackenstiche zählen. 😣 Nix wie weg. Bei dem deutschern Ehepaar geht es genauso... Sogar meinen Mann haben sie angegriffen. Sein Blut gefällt ihnen meistens nicht. Ich dusche und ziehe mir eine Hose sowie Bluse mit langen Aermel an. Später trinken wir ein Bier am Lagerfeuer. Von da aus bekommt man eine tolle Aussicht.
Zum Glück schmeckt das Essen einigermassen. Es gibt Avocado Vinaigrette - Gemüsesuppe - Chicken mit Reis und einen Fruchtsalat.
Wenn die Natur hier nicht so grandios wäre, würden wir morgen früh am liebsten auschecken!
Morgen laufen wir bis zum Lake Natron und am Nachmittag besuchen wir Wasserfälle.
ANNICKThemenstarter8’065 Beiträge · seit 200815. März 2015 ·
14.01.2015
Mamamia war das eine schlechte Nacht! Im Zelt fand ich keine Luft und man hörte die Moskitos fliegen. Heute morgen zähle ich auch einige Stiche dazu, kommt davon wenn man nachts pinkeln geht..... 😗
Um 7 Uhr frühstücken wir. Das Ganze wird auf einem Teller serviert und wirkt ungeniessbar. Danach laufen wir mit unserem Massai Guide Richtung Lake Natron.
Diesen erreichen wir eine Stunde später.
Zu Füssen des Ol Doinyo Lengai auf 600 m Seehöhe liegt der seichte, sodahaltige Lake Natron, der nur über wenige Zuflüsse und keinen einzigen Abfluss verfügt. Während und nach den Regenzeiten speisen die Flüsse aus den umliegenden Hochländern den See, allen voran der Ngare Sero River aus dem Ngorongoro Hochland. Deshalb schwankt die Fläche des Sees zwischen über 1000 km2 am Ende der Regenzeit und wenigen Quadratkilometern gegen Ende der Trockenzeit.
Die Landschaft bietet ein tolles Spektakel an. Diese Ruhe und Stille echt seltsam! Bald verlasse ich meine Schuhe den der Boden wird zu Matsch. Barfuss latsche ich am Strand bis zu den Flamingos.
Die Krönung kommt noch als ein Massai an mir vorbei läuft.
Nach einer Stunde geht es aber wieder zurück. Hier könnt ihr sehen welch ein Vergnügern es ist sich herum zu treiben.
Bald sehe ich auch schon das Auto von Pius und ein Anderes. Es ist meistens so dass man morgens hinläuft und mit dem Wagen zurückkommt. Verstehe ich denn es wird schnell glühend heiss hier! 😎
ANNICKThemenstarter8’065 Beiträge · seit 200822. März 2015 ·
Fortsetzung
Gegen 11 Uhr erreichen wir wieder Lake Natron Tented Camp. Da machen wir mit einem französischem Ehepaar Bekanntschaft. Es wird Heute Nacht den Ol Doinyo Lengai besteigen. Wir setzen uns eine Weile im Schatten, in der Nähe des Lagerfeuers und beobachten das alltägliche Leben.
Einige Vögel leisten uns dabei Geselllschaft.
Das Mittagessen nehmen wir mit den Franzosen ein. Es gibt Rüblisalat, Spaghetti Bolognaise und Banane mit Honig. Schmeckt sogar einigersmassen. Gegen 15 Uhr starten wir zu Fuss die Waterfall Tour. Gaka wird unser Guide. Es ist noch ziemlich heiss. Die Landschaft finden wir immer wieder wunderschön.
Ab und zu begegnen wir einem Bus und es wird staubig um uns.
30 Minuten später erreichen wir auch schon das Dorf von Gaka, Starting Point zu den Fällen. Das Leben am Fluss klingt wie überall in Afrika.
Manchmal läuft man im Wasser, dann kommt wieder eine grössere Steigung. Das Ganze dauert gute 30 sportliche Minuten.
Langsam hört man das Rauschen des Wassers und da endlich die Belohnung.
Wir sind natürlich nicht allein. Eine Gruppe von Italiener vergnügt sich schon im Wasser. Es tut gut da drin herumzuplantschen. Gegen 18 Uhr sind wir wieder in der Lodge zurück. Um 19 Uhr wird das Abendessen serviert: grüner Salat mit Avocado, Gemüsesuppe, pork shops mit Kartoffeln und Crème Caramel. Ist gerade OK. Diese nette kleine Fledermaus leistet uns dabei Gesellschaft.